[go: up one dir, main page]

DE3039604A1 - Verfahren zum abtrennen der spaltedelgase xenon und krypton aus abgasen kerntechnischer anlagen - Google Patents

Verfahren zum abtrennen der spaltedelgase xenon und krypton aus abgasen kerntechnischer anlagen

Info

Publication number
DE3039604A1
DE3039604A1 DE19803039604 DE3039604A DE3039604A1 DE 3039604 A1 DE3039604 A1 DE 3039604A1 DE 19803039604 DE19803039604 DE 19803039604 DE 3039604 A DE3039604 A DE 3039604A DE 3039604 A1 DE3039604 A1 DE 3039604A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
gas
column
vapor
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803039604
Other languages
English (en)
Other versions
DE3039604C2 (de
Inventor
Edmund Dr. 7521 Liedolsheim Henrich
Reinhold Dr. Hüfner
Friedhelm 7521 Karlsdorf Weirich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karlsruher Institut fuer Technologie KIT
Original Assignee
Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH filed Critical Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH
Priority to DE19803039604 priority Critical patent/DE3039604A1/de
Priority to FR8107288A priority patent/FR2492271A1/fr
Priority to JP56167815A priority patent/JPS57100397A/ja
Priority to BR8106786A priority patent/BR8106786A/pt
Priority to US06/313,662 priority patent/US4400183A/en
Priority to GB8131685A priority patent/GB2089102B/en
Publication of DE3039604A1 publication Critical patent/DE3039604A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3039604C2 publication Critical patent/DE3039604C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/14Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by absorption
    • B01D53/1493Selection of liquid materials for use as absorbents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/14Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by absorption
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B23/00Noble gases; Compounds thereof
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21FPROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
    • G21F9/00Treating radioactively contaminated material; Decontamination arrangements therefor
    • G21F9/02Treating gases
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/151Reduction of greenhouse gas [GHG] emissions, e.g. CO2

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)
  • Separation By Low-Temperature Treatments (AREA)

Description

KernforschungsZentrum Karlsruhe, 15.10.1980
Karlsruhe GmbH PIA 8052 Gl/hr
Verfahren zum Abtrennen der Spaltedelgase Xenon und Krypton aus Abgasen kerntechnischer Anlagen
Beschreibung \
Die Erfindung betrifft Verfahren zum Abtrennen der Spaltedelgase Xenon und Krypton aus Abgasen kerntechnischer Anlagen, insbesondere aus dem Auflöserabgas einer Wiederaufarbeitungsanlage für bestrahlte Kernbrenn- und/oder Brutstoffe. bei welchem das vorgereinigte, von den Hauptverunreinigungs-Bestandteilen, nämlich Aerosolen ΝΟχ,CO2, Wasserdampf, Jod, RuO4 weitgehend bzw. praktisch vollständig befreite und im wesentlichen nur noch Xe, Kr, N2O, O2, N2 sowie geringe Mengen (im ppm-Bereich) CO2 enthaltende Abgas
a) im Gegenstrom mit flüssigem Difluordichlor-methan (Cl2CF2) als Absorptionsmittel in Kontakt gebracht wird, wobei Xe, Kr, N2O und CO2 absorbiert sowie geringe Mengen O2 und N2 coabsorbiert und somit aus dem Abgas entfernt werden,
b) die Absorptions-Flüssigkeit zur Desorption der absorbierten Gase auf Siedetemperatur des Cl2CF2 erwärmt wird und ein Teil der Absorptions-Flüssigkeit hierbei verdampft wird,wobei die Spaltedelgase mitgerissen werden,
c) die Spaltedelgase durch Kondensation des Absorptionsmitteldampfes von diesem abgetrennt werden und
- 10 -
d) das von den absorbierten Gaskomponenten befreite und wieder kondensierte Cl2CF2 im Kreislauf gefahren und wiederverwendet wird.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Kolonnenanordnung zur Durchführung eines Verfahrens zum Abtrennen der Spaltedelgase Xenon und Krypton aus Abgasen kerntechnischer Anlagen mit drei jeweils in Stoffaustauschzonen mit Mitteln zum Stoffaustausch versehenen Kolonnen-Abschnitten (oberer, mittlerer und unterer Abschnitt) , mit einem Absorptionsmittel-Verdampfer, mit einer der Kolonnenanordnung vorgeschalteten Kühlvorrichtung und mit Mitteln zum In-Kreislauf-führen des Absorptionsmittels.
Zur Spaltedelgasabtrennung aus dem Auflöserabgas von Wiederaufarbeitungsanlagen wurden (bzw. v/erden) kryogene, adsorptive und absorptive Verfahren entwickelt. Der Nachteil der kryogenen Verfahren ist, daß sie unter Druck arbeiten, große Mengen an Spaltkrypten akkumulieren und eine komplexe und aufwendige Vorreinigung der Abgase erfordern. Das varschlechtert die Sicherheit und Betreibbarkeit der kryogenen Anlagen. Die adsorbtiven Verfahren arbeiten diskontinuierlich und erfordern bei geringer Kr-Akkumulation eine außerordentlich häufige Betätigung von etorungsanfälligen Ventilen.
Die Entwicklung eines Absorptionsverfahrens zur Spaltedelgasabtrennung im Technikums-Maßstab erfolgt lediglich in Oak Ridge/USA. Das Verfahren verwendet R-12 als Absorptionsmittel und ist in der DE-OS 28 31 564 genauer beschrieben.
- 11 -
M W W _
Das Verfahren trennt Xe und Kr gemeinsam ab. Da die Menge an Spaltxenon etwa das zehnfache der Spaltkryptonmenge beträgt, muß zum Erreichen eines wirtschaftlich kleinen Endlagervolumen (und zur evtl. kommerziellen Nutzung des bereits inaktiven Spaltxenons) das Xe in einem weiteren Prozeßschritt abgetrennt werden.
Für das Verfahren ist ein Betriebsdruck bis zu 30 bar vorgesehen.
Es werden größere Mengen an Verunreinigungen eingeschleppt. Diese werden anschließend aus dem R-12 Absorptionsmittel durch Rektifikation entfernt.
Wegen des hohen Betriebsdruckes wurden die niedrigsten Betriebstemperaturen zu > -8O0C gewählt.
Das Kr wird an einer bestimmten Stelle der Kolonneakkumuliert und dort diskontinuierlich entnommen. Dieses Verfahren hat bei der Abtrennung des Spaltkryptons aus dem Auflöserabgas von Wiederaufarbeitunganlagen folgende Nachteile:
Ein Druckbetrieb stellt gerade im kerntechnischen Bereich ein hohes Sicherheitsrisiko dar, da bei einer Leckage das akkumulierte, radioaktive Inventar freigesetzt werden kann. Zur Begrenzung des Sicherheitsrisikos sind deshalb teure zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Darüberhinaus wird ein Abgaskompressor benötigt.
Zur Abtrennung des Xe vom Kr wird das Ausfrieren des Xe in Kühlfallen entwickelt. Dieser Prozeß hat den Nachteil der Diskontinuität und einer hohen Kontamination des aus-
- 12 -
9
gefrorenen Xe mit radioaktivem Spaltkrpyton, so daß weitere Reinigungsschritte nötig sind, die unter komplizierenden und verteuernden Strahlenschutzmaßnahmen durchgeführt werden müssen. Es ist wesentlich komplizierter die einmal eingeschleppten Verunreinigungen wieder aus dem Absorptionsmittel, z.B. durch prozeßintegrierte Rektifikation, zu entfernen, als sie bereits vorher auszufrieren. Durch die höhere als notwendige Betriebstemperatur der Edelgaswäscher wird zwar die Kühlung erleichtert, was aber durch die daraus folgende Verringerung der Trennselektivität, erhöhte Korrosionsgefahr und den Aufwand bei der Rückgewinnung des verdampften R-12 aus dem gereinigten Abgas weit überkompensiert wird. Darüberhinaus v/ird durch eine höhere Absorberbetriebstemperatur der Umwälzfluß und damit der Energiebedarf bei der Abtrennung erhöht. Die Stelle der Kolonne, wo das Kr akkumuliert und entnommen wird, hängt von den Betriebsbedingungen, wie z.B. der Abgasmenge, ab und muß bei schwankenden Betriebsparametern durch zusätzliche störanfällige Meß-, Steuer- und Regeleinrichtungen am Abzugspunkt gehalten werden. Bei einer diskontinuierliehen Entnahme akkumuliert zwischen den Entnahmezeiten ein etwas höheres Inventar als bei einer kontinuierlichen Entnahme. Diese Akkumulation ist zwar gering, erhöht jedoch die Kr-inventarproportionale radio.lytische Zersetzung des R-12, deren Produkte korrosiv wirken können, sowie die in einem Störfall freisetzbare'Aktivitätsmenge.
- 13 -
"3Π396Ό4
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens bereitzustellen, mit welchem (mit welcher) ohne Anwendung eines Überdruckes in kontinuierlicher Weise in einem Zuge die Spaltedelgase Xenon und Krypton und weitere Verunreinigungs-Bestandteile, wie N~0 und
CO- aus Abgasen kerntechnischer Anlagen entfernt, Xe und Kr voneinander getrennt werden können und Kr in praktisch.reiner Form anfällt. Das Verfahren, soll keine größeren Kr-Inventare akkumulieren, die im Störfalle zu einer Strahlenbelastung des Betrxebspersonals und/oder der Umgebung führen könnten. Das Verfahren soll gegenüber den zum Stande der Technik gehörigen Verfahren eine Reduktion des Aufwandes an Vorreinigung ermöglichen und insbesondere verträglich mit O0 sein. Das Verfahren soll weiterhin die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen einsparen, die beim Druckbetrieb bekannter Verfahren bzw. Vorrichtungen erforderlich sind. Es ermöglicht eine Reduktion des Meß-,Steuer- und Regel-Aufwandes.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Xenon und Krypton bei Normaldruck oder unterhalb desselben bis zu einer unteren Grenze, die gerade noch technisch sinnvoll mit einfachen Mitteln realisiert werden kann (beispielsweise großenordnungsmäßig 0,1 bar), absorbiert und bei einer Temperatur, die dem Siedepunkt dos R-12 bei dem zugehörigen Betriebsdruck entspricht, sowohl voneinander getrennt als auch wieder desorbiert gewonnen werden.
- 14 -
BAD ORIQlNAL
Eine vorteilhafte Ausbildung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß
f) das vorgereinigte Abgas (3)· in einem Kühler (6) auf eine Temperatur unterhalb der niedrigsten Betriebstemperatur im darauffolgenden Gegenstromabsorptions-Verfahrensschritt (beispielsweise rund 10 bis 20° unterhalb), jedoch oberhalb der N-O-Verflüssigungstemperatur abgekühlt wird,
g) das abgekühlte Abgas als Speisegas (31) kontinuierlich in eine erste in drei Abschnitte (11,12,13) unterteilte Absorptionskolonne (1), und zwar an einer Stelle (14) im unteren Teil (15) des oberen Abschnittes (11), eingeleitet und im Gegenstrom zu dem lediglich aufgrund der Schwerkraft von oben nach unten fließenden Absorptionsmittel Cl2CF2 (R 12) geführt wird, wobei Xe, N2O und CO2 absorbiert, Kr, N2 und O2 coabsorbiert werden und mit dem R 12 (4) in den mittleren Abschnitt (12) transportiert werden,
h) das in den mittleren Abschnitt (12) eintretende, beladene R 12 (41) auf oder auf nahezu den Siedepunkt des R 12 erwärmt wird und zunächst nur ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu- Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt, das größer ist als der Verteilungs-Koeffizient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l und kleiner ist als der Verteilungs-Koeffizient Xe (Gas) zu Xe (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l, wobei die coabsorbierten Gase Kr, N2,O2 mit
- 15 -
3Ό39604
dem R 12-Dampf in den oberen Abschnitt (11) und somit in das Speisegas zurückgeführt (gestrippt) werden, und Kr, N2 und O2 während der durch Abkühlung er- · zwungenen Kondensation des R 12-Dampfes vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt werden,
i) die desorbierten Mengen Kr, KL· und 0? mit dem von Xe, NO und CO2 befreiten Speisegas (32) über Kopf der Absorptionskolonne (1) einer zweiten, ebenfalls in drei" Abschnitte (21,22,23) unterteilten Absorptionskolonne (2), und zwar an einer Stelle (24) im unteren Teil (25) des oberen Abschnittes (21) nach Abkühlen in einem Kühler (7) auf eine Temperatur, die der des Kühlers (6) entspricht oder darunter, jedoch nicht unter -158°C (Pp von R 12), zugeleitet und im Gegenstrom zu dem auf gleiche Temperatur befindlichen R 12 (5) geführt werden, wobei Kr und geringe Mengen N2 und 0 wieder absorbiert werden,
j) das nur noch mit Xe, NO und CO2 beladene, durch den mittleren Abschnitt (12) der ersten Absorptionskolonne (1) fließende R 12 über einen Siphon (16) in den unteren, vom mittleren gasseitig getrennten Abschnitt (13) eingeleitet wird, durch weitere Wärmezufuhr ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt, das größer ist als die Verteilungs-Koeffizienten von Xe (Gas) zu Xe (Flüssigkeit), N2O (Gas) zu N2O (Flüssigkeit) und CO2 (Gas) zu CO2 (Flüssigkeit) jeweils in Mol/l zu Mol/l bis zu einem energieökonomisch sinnvollen Wert, die
- 16 -
** " "3Ό3 96 0Α
absorbierten Gase Xe, N3O und CO2 mit dem R 1 2-Dampf ohne Akkumulation in den oberen Teil (17) des unteren Abschnitts (13) gebracht (gestrippt) werden, der R 12-Dampf dort durch Abkühlung kondensiert wird, wobei Xe, N2O und CO „ vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt werden und schließlich am Kopf (18) des unteren Kolonnen-Abschnitts kontinuierlich abgenommen werden,
k) das in den mittleren Abschnitt (22) der zweiten Absorptionskolonne (2) eintretende, bcladene R 12 (51) auf oder auf nahezu Siedetemperatur erwärmt wird und ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt, das größer ist als der Verteilungs-Koeffizient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l und kleiner ist als der Verteilungs-Koeffizient 0~ (Gas) zu O2 (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/1, wobei praktisch die ganze Menge N2 und O2 . mit dem R 12-Dampf in den oberen Abschnitt (21) und somit in das gereinigte Abgas (33) zurückgeführt (gestrippt) wird, und N2 und O9 während der durch Abkühlung erzwungenen Kondensation des R 12-Dampfes vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt werden und schließlich mit dem gereinigten Abgas (33) abgeleitet werden,
1) das nur noch mit Kr beladene, durch den mittleren Abschnitt (22) fließende R 12 über einen Siphon (26) in den unteren, vom mittleren gasseitig getrennten Abschnitt (23) der zweiten Absorptionskolonne (2) eingeleitet wird, durch weitere Wärmezufuhr ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die
- 17 -
Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt, das größer ist als der Verteilungs-Koeffizient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l bis zu einem energieökonomisch sinnvollen Wert, das Kr mit dem R 12-Dampf ohne Akkumulation in den oberen Teil (27) des unteren Abschnitts (23) gebracht (gestrippt) wird,dort während der durch Abkühlung erzwungenen Kondensation des R 12-Dampfes vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt und schließlich am Kopf (28) des unteren Kolonnenabschnitts in reiner Form kontinuierlich abgenommen wird.
Das vorgereinigte Abgas (3), welches bei einem normalen Betrieb eine Temperatur im Bereich von ca.-30 C bis ca. -6O°C aufweist, wird im Kühler (6) in Abhängigkeit der Konzentration des als kritische Auslegungskomponente zu betrachtenden N»O auf eine Temperatur im Bereich von ca.-9O°C (bei verhältnismäßig hoher N20-Konzentration) bis ca. -125°C (bei 100 Abgas/ t Uran im UO2 bei Lösung in halbkonzentrierter HNO.,) abgekühlt. Das R (4,5) wird jeweils vom unteren Ende (19,20) des unteren Abschnittes (-13,23) der Absorptionskolonne (1,2) zu deren Kopf (10,20) im Kreislauf durch einen Wärmetauscher (8,9) geführt.
- 18 -
A*
Das beladene R 12 (41,51) wird jeweils aus dem unteren Teil (15,25) des oberen Kolonnenabachnittes (11,21) abgezogen und über eine R 12-Leitung (42,52) . durch den Wärmetauscher (8,9) dem mittleren Abschnitt (12,22) wieder zugeführt.
Durchführung eines solchen Verfahrers wird gemäß der Erfindung eine Kolonnenanordnung mit drei jeweils in Stoffaustauschzonen mit Mitteln zum Stoffaustausch, (beipielsweise Böden, Packungen oder Füllkörper) versehenen Kolonnen-Abschnitten (oberer, mittlerer und unterer Abschnitt), mit einem Absorptionsmittel-Verdampfer, mit einer der Kolonnenanordnung vorgeschalteten Kühlvorrichtung und mit Mitteln zum In-Kreislauf-fuhren des Absorptionsmittels vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist,'daß
a) eine erste Absorptionskolonne (1) über Kopf mit einer zweiten, im wesentlichen gleich ausgebildeten Absorptionskolonne (2) unter Zwischenschaltung einer Kühlvorrichtung (7) mittels einer Gasleitung (34) hintereinander geschaltet ist,
b) die Absorptionskolonnen (1,2) jeweils an den übergängen der mittleren Abschnitte (12,22) in die unteren Abschnitte (13,23) gasseitig getrennt ausgebildet und jeweils mit einem den Flüssigkeitsfluß ermöglichenden Siphon (16,26) versehen sind,
c) jeweils zwischen dem unteren Teil (15,25) des oberen Abschnitts (11,21) und dem mittleren Abschnitt (12,22) zur überführung des beladenen Absorptionsmittels (41,51) in den letzteren eine R 12· Leitung(42,52) mit ainer Heizeinrichtung (43,53) angeordnet ist,
- 19 -
d) im mittleren Abschnitt (12,22) zusätzlich und unterhalb der R 1 2-Leitungs.einmündung (.48,58) und unterhalb·der Stoffaustauschzone (40,50) eine Heizeinrichtung (49,59) angeordnet ist.
e) jeweils·der obere Teil (17,27) des unteren Abschnitts (13,23) eine Kühleinrichtung (Rückfluß-Kondensator) (44,54) und oberhalb des unteren Endes (19,29) dieses Abschnittes eine Heizeinrichtung (45,55) aufweist,und
f) jede Absorptionskolonne (1/2) mit Mitteln (46,56) zum In-Kreislauf-fuhren des Absorptionsmittels, jeweils vom unteren Ende (19,29) des unteren Abschnitts (13,23) zum Kopf (10,20) des oberen Abschnitts (11,21), ausgestattet ist und diese Mittel' (46,56) jeweils eine Pumpe (47,57) und mindestens einen Wärmetauscher (8,9) aufweisen.
In einer vorteilhaften Ausbildung der Kolonnenanordnung ist der Wärmetauscher (8,9) mit einer R 12-Leitung (42,52) verbunden. Die Mittel (46,56) zum In-Kreislauf-fuhren des Absorptionsmittels sind mit einem R 12-Lagertank (30) verbunden. Zum Vermeiden eines störfallinduzierten Akkumulierens von Verunreinigungskomponenten im R 12 aus dem Abgas (3)- oder Speisegas (31) ist zwischen den unteren Abschnitten (13,23), verbunden mit dem Lagertank (30) eine R 12-Reinigungseinrichtung (60) angeordnet.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist generell für Abgase, die bei der Auflösung von oxidischen Kernbrennstoffen entstehen, verwendbar. Es kann aber auch für N2O-reichere
- 20 -
Abgase, wie sie beispielsweise bei der Auflösung von metallischen Brennstoffen gebildet werden, Anwendung finden. Hierzu müssen lediglich die Verfahrensbedingungen etwas geändert werden. Je niedriger der Partialdruck des N2O im Abgas ist, desto niedriger kann die Betriebstemperatur des oberen Abschnittes (des Absorbers) der ersten Absorptionskolonne gehalten werden. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darin zu sehen, daß die selektive Absorption in R 12 verhältnismäßig wenig empfindlich gegenüber Verunreinigungen ist, und daß durch die Verfahrensbedingungen die Empfindlichkeit gegenüber Unregelmäßigkeiten im Verlauf des Verfahrens reduziert ist. Durch die Kühlung des Abgases vor Eintritt in den Absorber werden die Mengen ausfrierbarer Gaskomponenten derart verringert, daß Defrosterzyklen von 100 Stunden oder länger ermöglicht werden. Störungen bei den Absorptionsvorgängen können durch Abkürzung der Zyklus-Zeiten korrigiert werden, was eine zusätzliche Online-Redundanz ergibt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Beschreibung eines beispielhaften Versuchs und einer Figur näher erläutert.
Die Figur zeigt in schematischer Weise ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Kolonnenanordnung für die Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
Für die Durchführung des Versuchs wurde eine Kolonnenanordnung im Labormaßstab verwendet. Zur Vorbereitung wurde zunächst in den R 12-Vorratstank (30) ein Be-
- 21 -
triebsinventar von 4 Liter kommerziellen R 12 einkondensiert und bei Temperaturen einige Grad unterhalb des Normaldrucksiedepunktes durch eine etwa einen Tag .andauernde Umwälzung über ein Molekularsiebbett (in der Figur nicht gezeigt) gereinigt. In die durch Stickstoffspülung gereinigten und vorgekühlten Absorptionskolonnen (Edelgaswäscher) 1 und 2 wurde das vorgereinigte Betriebsinventar von jeweils knapp 2 Liter R 12 eingespeist. Die Umwälzpumpen 47 und 57 (es wurden magnetgekuppelte Zahnradpumpen verwendet) wurden mit Hilfe von Rotametern (in der Figur nicht gezeigt) auf einen Umwälzfluß von 4 Liter pro Stunde eingestellt. Dieser Wert garantierte noch einen·ausreichenden Abstand vom Flutpunkt der Kolonnen. Danach wurden die Wärmetauscher 8,9, die Durchlaufheizeinrichtungen 43, 53,49,59,4 5,55 und die Kühlvorrichtungen 6,7,38,39,44 und 54 in Betrieb genommen (die Kühlvorrichtung 62 war selbstverständlich von Anfang an in Betrieb) und bis zur Einstellung der gewünschten Temperatur-Qieichgewichte der Umwälzfluß nachgeregelt und anschließend während der mehrtägigen Versuchsdauer nicht mehr verändert. Die dabei beobachteten Schwankungen der Rotameteranzeigen lagen bei + 0,5 Liter pro Stunde. Die elektrischen Heizleistungen der Durchlaufheizeinrichtungen in den mittleren Kolonnen-Abschnitten 12,22, d.h. in den Fraktionator-Zonen, und in den unteren Kolonnen-Abschnitten 13,23, d.h. in den Entgaser-zonen, wurde
der/
aus dem Umwälzfluß und aus bekannten Verdampfungswärme des R 12 unter"Berücksichtigung der Isolationsverluste (die Isolation der Kolonnen war nicht optimal, es wurden
- 22 -
"■■* 303960Λ
6 bis 16 cm Polyurethan-Hartschaum als Umhüllung verwendet) berechnet und über ein- . in der Figur nicht gezeigtes Wattmeter eingestellt, sowie beim anschliessenden Versuchsbetrieb mit Gaslast (Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens) anhand der gaschromatographisch gemessenen Zusammensetzung der abgetrennten Xenon- und Krypton- Rohprodukte und der Reingasseite leicht nachjustiert.
An Stelle eines echten Abgases 3 wurde ein simuliertes Speisegas 31 verwendet, das einmal aus sogenannter synthetischer Luft (Luft ohne CO2~Anteil) und ein anderes Mal aus CO2-enthaltender Umgebungsluft bestand, der verschiedene Mengen Xenon, Krypton bzw. N2O zugemischt wurden. Die Flußmessung erfolgte für jede Abgaskomponente getrennt über in der Figur nicht dargestellte Rotameter. Die Genauigkeit des Gesamtflusses betrug etwa + 5%. Der gesamte Speisegasfluß betrug 120 Normalliter pro Stunde und enthielt maximal 3 Vol.-?; Xenon, 3 Vol.-% Krypton, 3 Vol.-% N2O und maximal 350 vpm CO2- Edelgase, N2O und CO2 (Umgebungsluft) wurden erst eingespeist, nachdem die Anlage mit synthetischer Luft auf konstante Betriebsbedingungen eingeregelt war. Vor dem Eintritt in den Xenon-Wäscher 1 wurde das Speisegas 31 in einem Schlangenkühler 6 auf ~90°C abgekühlt,um ausfrierbare Verunreinigungen zu entfernen. Danach wurde das Speisegas 31 an der Stelle 14 im unteren Teil.15 des Absorbers 11 eingeleitet und im Gegenstrom im gepackten Absorber mit dem nach unten fließenden Absorptionsmittel 4 in Kontakt gebracht. Die nun hautpsächlich mit Xenon, N0O
- 23 -
■" " ···---- 303960U
und CO2 beladene Flüssigkeit 41. wurde am unteren Ende des Absorbers aus der Kolonne. 1 entnommen und über eine R 12-Leitung 42, die bei dem vorliegenden Versuch als Siphon ausgebildet war und in ihrem aufsteigenden Teil den Wärmeaustauscher 8 und eine Heizvorrichtung 43 enthielt, abgeleitet und an der Stelle 48 des Fraktionators 12 in diesen wieder eingeführt. Die mittlere Temperatur im Absorber betrug -80° + 6°C. Durch die Erwärmung des beladenen R 12 im Wärmetauscher 8 und in der Heizvorrichtung 43, sowie durch die Heizleistung der Heizvorrichtung 49 unterhalb der Packung 40 im Fraktionator stieg die mittlere Temperatur im Fraktionator 12 auf - 30° + 1°C an. Die Heizleistung der Vorrichtung 49 wurde so eingestellt, daß eine Nettosiederate von 3+1% •des ümwälzflusses aus dem R 12 verdampfte und die Restmengen Kr,N und 0« aus dem beladenen R 12 desorbierte und abtrennte. Praktisch das gesamte Krypton, N- und 0~ wurde so aus der Absorptionskolonne 1 über die Gasleitung 34 in die Absorptionskolonne 2, den Krypton-Wäsche^ überführt. Das nur noch mit Xenon, N_0 und CO-beladene R 12 wurde am unteren Ende des Fraktionators 12 ebenfalls mit einem Siphon 16 in den Entgaser 13 gefördert und dort im Gegenstrom mit R 12-Dampf, der mit Hilfe einer Heizvorrichtung 45 mit einer Nettosiederate von 15+2% des Umwälzflusses des R 12 erzeugt wurde, innerhalb des gepackten Teiles des Entgasers · in Kontakt gebracht. Der R 12-Dampf strippte Xe, N3O und C0„ aus der Flüssigkeit heraus, d.h. die Gase wurden desorbiert, im oberen Teil 17 des Entgasers 13 mit Hilfe einer Kühleinrichtung 44 gekühlt und an der Stelle 18 am Kopf des Entgasers 13 aus dem Xenon-Wäscher 1 abgeführt.
- 24 -
W--3G3.9GÖ4 IS
• * * * ft
Die Reindarstellung des Xenon kann auf bekannte Weise durch Ausfrieren der Beimengungen an CO2 und N-O erfolgen. CO2 kann auch aus dem Xenon mit Hilfe einer NaoH-Lösung ausgewaschen werden bis zu Konzentrationen weit unter 1 vpm im Xenon.
Das am unteren Ende 19 des Entgasers 13 angekommene R. 12 wurde über eine Pumpe 4 7 und die Leitung 46 unter Durchfluß des Wärmetauschers 8 und der Kühlvorrichtung 38 wieder zurück zum oberen Ende 10 des Absorbers im Kreislauf geführt und wiederverwendet.
Um einen bestimmungsgemäßen Betrieb des abmessungsgleichen Krypton-Wäschers 2 bei der eingestellten Absorbertemperatur von -85 C zu erreichen, konnten nur rund 20 bis 25% des vom Xenon, N?O und C0_ befreiten Gases aus dem Xenon-Wäscher 1 eingespeist werden. Dies ist jedoch nur auf die geringen Abmessungen der Laborkolonnenanordnung zurückzuführen und nicht verfahrensspezifisch. Die gesamte Gasmenge ließe sich nämlich auf einfache Weise entweder durch entsprechende Erniedrigung der Ab sorber tempera tür im Krypton-Wäscher 2 oder durch Vergrößerung der Kolonne 2 und damit des Umwälzflusses und der Heizleistungen erreichen. Das Speisegas 32 für den Krypton-Wäscher 2 wurde nach.Abkühlen auf -85 + 5°C in der Kühlvorrichtung 7 an der Stelle 24 im unteren Teil 25 des Absorbers 21 eingebracht und im Gegenstrom durch den gepackton Absorber zu dem Absorptionsmittel 5 geführt, wobei Krypton und eine geringe Menge N„ und O2 absorbiert wurden. Am Kopf des Absorbers 21 wurde das befreite Abgas 33 abge-
+) (=Reingas)
- 25 -
geführt und konnte in den Schornstein (in der Figur nicht aufgeführt) geleitet werden. Die beladene Absorptionsflüssigkeit 51 wurde aus dem unteren Teil 25 des Absorbers 21 abgeführt und mit Hilfe einer Leitung .52, die im vorliegenden Falle als Siphon ausgebildet war und in ihrem aufsteigenden Teil mit einem Wärmetauscher 9 und einer Heizeinrichtung 53 versehen war, an der Stelle 58 im Fraktionator 22 in. diesen eingeführt. Die Abtrennung der Reste N„ und 0~ vom Krypton erfolgte durch R 12-Dampf, der durch die Heizeinrichtung 59 unterhalb der Packung 5.0 im Fraktionator erzeugt wurde. Die.Absorption des Krypton am R 12 blieb erhalten und dieses wurde mit Hilfe eines Siphon 26 aus dem unteren Teil des Fraktionators 22 in den Entgaser -23 transportiert. Bei bestinunungsgemäßem Betrieb ergab sich eine Nettosiederate von 0,9 + 0,5% des Umwälzflusses des R 12 im Fraktionator 22. Zur Desorption und Gewinnung des Kryptons wurde mit Hilfe der Heizeinrichtung 55 im unteren Teil des gepackten Entgasers 23 R 12-Dampf erzeugt mit einer Nettosiederate von 6 + 2% des ümwälzflusses. Der R 12-Dampf strippte das Krypton aus der Flüssigkeit, welches nach Kühlung in der Kühlvorrichtung 24 im oberen Teil 27 des Entgasers 23 an der Stelle 28 im Kopf des Entgasers in praktisch reiner Form austrat.
Die angegebenen Standardabweiahungen sind durch die Korrektur der am Wattmeter (in der Figur nicht dargestellt)
- 26 -
ORIGINAL INSPECTED
eingestellten Bruttoheizleistung durch die experimentell nicht mit großer Genauigkeit zugänglichen Wärmeübergängen durch die Isolation bedingt. Unter anderem wurde eine verhältnismäßig lange Zeit zur Einstellung des Temperaturgleichgewichtes in der Isolation benötigt.
Die Betriebsbedingungen und die Versuchsergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt.
- 27 -
Betriebsbedingungen
Xenonwäscher (1)
Kryptonwäscher (2)
OO I
mittlere /^Absorber
Temperatur J Fraktionator'
in C / Entgaser
(Xe
Kr
ι- ι ι 8o - e
3o ± 1
3o ΐ 1
in ο 0
CO ro ro
I I I
745 mm Hg I 5
_ j
Betriebsdruck or 4 X °
25 " 3
R-12 Umwälzfluß l/h'
Speisegasfluß'Nl/h
Speisegaszusammensetzung
(Dosierwerte)
Differenz* Umgebungsluft '
4
12o
3
3
3
is·5
Vol-% '
Vol-%
Vol-%
ο.9 ±
6 ί
.5
Siederate % I Fraktionat
des Umwälz- τ
flusses (^Entgaser
35o vpm
3 ± 1
15 t 2
O.
2
Kolonnenkonstruktion
Durchmesser (.^bs.Frak. Entg.) Länge (Abs. Frak. Entg.) Packungen Heizen
Kühler, Wärmetauscher
Do :·.
Innendurchmesser 25 mm
2 χ 45o mm mit Rückverteiler
2x2 mm Drahtwendel.aus V4A
Ringspalt-Durchlauferhitzer, elektrische
Widerstandsheizung im Innenkern
Produktkühler Typ: Liebig-Kühler sonst
Schlangenkühler
Sifons
R-12-Lagertank
Xe Zulaufdifferenz Aus.
mit Kühlvorrichtung
lauf/Einlau
(62) verse
Analysenwerte Kr
Ν2° 2)
CO2
Reinaas (Xe-Wäscher) R-12 ^ loo vpm ^loo vpm
Rohgas (Kr-Wascher) Xe
Kr
N2O
<loo vpm
■<1 vpm
^loo vpm
4u loo vpm
<1 vpm
co2 r-7 Vol.-% ^ 5 Vol.-SK
Produkt 93 Vol.-SK
<loo vpm
^- loo vpm
>9o Vol.-X
- -
R-12 ^7 Vol.-« ~4 Vol.-%
Daraus ergibt sich ein Dekofaktor (DF) .von > 3oo für Xe im Xenonwäscher t>
und ein Trennfaktor Xenon Kr von rund Io . Der Kr-Wäscher hat für Kr
ebenfalls einen DF von>3oo. Störungen durch ausfrierende Verunreinigungen
wurden während des mehr als Io h Betriebs nicht beobachtet.
Die Probenahme erfolgte über "Gasmäuse", die gaschromatographische Ana-
lyse erlaubte keine N2/O2 Trennung. Ein gelegentlicher Luftgehalt der
Xe Produkte war auf Leckagen zurückzuführen und wurde bei der Mittelwert-„.bildung nicht berücksichtigt.
Bestimmung durch Absorption in alkalischem Wäscher ·
3) .
Produktanalysen wurden beim Versuchsbetrieb nur bei Anwesenheit von
Kr und Xe durchgeführt. . ■ ■
co CZ) OO CD CO CD
Leerseite

Claims (9)

Patentansprüche:
1.) Verfahren zum Abtrennen der Spaltedelgase Xenon und Krypton aus Abgasen kerntechnischer Anlagen, insbesondere aus dem Auflöserabgas einer Wiederaufarbeitungsanlage für bestrahlte Kernbrenn- und/oder Brutstoffe, bei welchem das vorgereinigte, von den Hauptverunreinigungs-Bestandteilen, nämlich von Aerosolen, NO , CO0, Wasserdampf, Jod, RuO. weitgehend bzw. praktisch vollständig befreite und im wesentlichen nur noch Xe, Kr, N0O, O0,N0 sowie geringe Mengen (im ppm-Bereich) CO2 enthaltende Abgas
a) im Gegenstrom mit flüssigem Difluordichlor-methan (Cl2CF2) als Absorptionsmittel in Kontakt gebracht wird, wobei Xe, Kr, N2O und CO2 absorbiert sowie geringe Mengen O2 und N2 coabsorbiert und somit aus dem Abgas entfernt werden,
b) die Absorptions-Flüssigkeit zur Desorption der absorbierten Gase auf Siedetemperatur des Cl0CF2 erwärmt wird und ein Teil der Absorptions-Flüssigkeit hierbei verdampft wird,wobei die Spaltedelgase mitgerissen werden,
c) die Spaltedelgase durch Kondensation des Absorptionsmitteldampfes von diesem abgetrennt werden und
d) das von den absorbierten Gaskomponenten befreite | und wieder kondensierte Gl2CF2 im Kreislauf ge- -t fahren und wiederverwendet wird, Γ
i dadurch gekennzeichnet, daß
e) Xe und Kr bei Normaldruck oder unterhalb desselben
b.is zu einer unteren Grenze, die gerade noch tech- '; nisch sinnvoll mit einfachen Mitteln realisiert
werden kann, absorbiert und bei einer Temperatur, \.
die dem Siedepunkt bei dem zugehörigen Betriebs- :
druck entspricht, sowohl voneinander getrennt als ! auch wieder desorbiert gewonnen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ■
daß ;
f) das vorgereinigte Abgas (3) in einem Kühler (6) auf
eine Temperatur unterhalb der niedrigsten Betriebstemperatur im darauffolgenden Gegenstromabsorptions-Verfahrensschritt, jedoch oberhalb der N2O-Verflüssigungstemperatur abgekühlt wird,
g) das abgekühlte Abgas als Speisegas (31) kontinu- ' ierlich- in eine erste in drei Abschnitte (11,12,13) t unterteilte Absorptionskolonne (1), und zwar an
einer Stelle (14) im unteren Teil (15) des oberen j: Abschnittes (11), eingeleitet und im Gegenstrom zu
dem lediglich aufgrund der Schwerkraft von oben
nach unten fließenden Absorptionsmittel Cl2CF2
(R 12) geführt wird, wobei Xe, N-O und CO0 absor-. biert, Kr, N2 und O2 coabsorbiert werden und mit dem
R 12 (4) in den mittleren Abschnitt (12) transportiert ; werden,
h) das in den mittleren Abschnitt (12) eintretende/ beladene R 12 (41) auf oder auf nahezu den. Siedepunkt des R 12 erwärmt wird und zunächst nur ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-ZuFlüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt, das größer ist als der Verteilungs-Koeffizient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l und kleiner ist als der Verteilungs-Koeffizient Xe (Gas)zu Xe (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l; wobei die coabsorbierten Gase Kr, N2, O2 mit dem R 12-Dampf in den oberen Abschnitt (11) und somit in das Speisegas zurückgeführt (gestrippt) werden, und Kr, N2 und O2 während der durch Abkühlung erzwungenen Kondensation des R 12-Dampfes vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt werden,
i)' die desorbierten Mengen Kr, N2 und O2 mit dem von Xe N2O und CO2 befreiten Speisegas (32) über Kopf der Absorptionskolonne (1) einer zweiten, ebenfalls· in drei Abschnitte (21,22,23) unterteilten Absorptionskolonne (2), und zwar an einer Stelle (24) im unteren Teil (25) des oberen Abschnittes (21) nach Abkühlen in einem Kühler (7) auf eine Temperatur, die der des Kühlern (6) entspricht oder darunter, zugeleitet und im Gegenstrom zu dem auf gleiche Temperatur befindlichen R 12 (5) geführt werden, wobei Kr und geringe Mengen N2 und O2 wieder absorbiert werden,
— 4 —
j) das nur noch mit Xe, NQ und CO2 beladene, durch den mittleren Abschnitt (12) der ersten Absorptionskolonne (1) fließende R 12 über einen Siphon · (16) in den unteren, vom mittleren gasseitig getrennten Abschnitt (13) eingeleitet wird, durch weitere Wärmezufuhr ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt, das größer ist als die Verteilungs-Koeffizienten von Xe (Gas) zu Xe (Flüssigkeit), N9O (Gas) zu N0O (Flüssigkeit) und CO, (Gas) zu CO2 (Flüssigkeit) jeweils in Mol/l zu Mol/l bis zu einem energieokonomisch sinnvollen Wert, die absorbierten Gase Xe, N2O und CO2 mit dem R 12-Dampf ohne Akkumulation in den oberen Teil (17) des unteren Abschnitts (13) gebracht .(gestrippt) werden, der R 12-Dampf dort durch Abkühlung kondensiert wird, wobei Xe, N2O und CO2 vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt werden und schließlich am Kopf (18) des unteren Kolonnen-Abschnitts kontinuierlich abgenommen werden,
k) das in den mittleren Abschnitt (22) der zweiten Absorptionskolonne (2) eintretende, beladene R (51) auf oder auf nahezu Siedetemperatur erwärmt wird und ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt, das größer ist als der Verteilungs-Koeffizient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l und kleiner ist als der Verteilungs-Koeffizient O2 (Gas) zu O2 (Flüssigkeit) in Mol/l zu
Hol/1/ wobei praktisch die ganze Menge N und O_ mit dem R 12-Dampf in den oberen Abschnitt (21) und somit in das gereinigte Abgas (33) zurückgeführt (gestrippt) wird, und N2 und O2 während der durch Abkühlung erzwungenen Kondensation des R 12-Dampfes vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt werden und schließlich mit dem gereinigten Abgas (33) abgeleitet werden,
1) das nur noch mit Kr beladene, durch den mittleren Abschnitt (22) fließende R 12 über einen Siphon (26) in den unteren, vom mittleren gasseitig getrennten Abschnitt (23) der zweiten Absorptionskolonne (2) eingeleitet wird, durch weitere Wärmezufuhr ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt, das größer ist als der Verteilungs^-Koeffi- · zient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l bis zu einem energieökonomisch sinnvollen Wert, das Kr mit dem R 12-Dampf ohne Akkumulation in den oberen Teil (27) des unteren Abschnitts (23) gebracht (gestrippt) wird,dort während der durch Abkühlung erzwungenen Kondensation des R 12-Dampfes vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt und schließlich am Kopf (28) des unteren Kolonnenabschnitts in reiner Form kontinuierlich abgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgereinigte Abgas (3), welches eine Temperatur im Bereich von ca. -30·C bis
ca. -6O°C aufweist, im Kühler (6) in Abhängigkeit der Konzentration des als kritische Auslegungskomponente zu betrachtenden N2O auf eine Temperatur im Bereich von ca. -9C°C (bei verhältnismäßig hoher buO-Konsentration) bis ca.-125°C (bei 100 m3 Abgas/ t Uran im UO2 bei Lösung in halbkonzentrierter HNOo) abgekühlt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das R 12 (4,5) jeweils vom unteren Ende (19,20) des unteren Abschnittes (13,23) der Absorptionskolonne (1,2) zu deren Kopf (10,20) im Kreislauf durch einen Wärmetauscher (8,9) geführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das beladene R 12 (41,51) jeweils aus dem unteren Teil (15,25) des oberen Kolonnenabschnitts (11,21) abgezogen und über eine, B 12-Leitung (42,52) durch den Wärmetauscher (8,9) dem mittleren Abschnitt (12,22) wieder zugeführt wird.
6. Kolonnenanordnung zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 1 mit drei jeweils in Stoffaustauschzonen mit Mitteln zum Stoffaustausch versehenen Kolonnen-Abschnitten (oberer, mittlerer-und unterer Abschnitt) , mit einem Absorptionsmittel-Verdampfer, mit einer der Kolonnenanordnung vorgeschalteten Kühlvorrichtung und mit Mitteln zum in-Kreislauf-führen des Absorptionsmittels,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) eine erste Absorptionskolonne (1) über Kopf mit einer zweiten, im wesentlichen gleich ausgebildeten Absorptionskolonne (2) unter Zwischenschaltung einer Kühlvorrichtung (7) mittels einer Gasleitung (34) hintereinander geschaltet ist,
b) die Absorptionskolonnen (1,2) jeweils an den übergängen der mittleren Abschnitte (12,22) in die unteren Abschnitte (13,23) gasseitig getrennt ausgebildet und jeweils mit einem den Flüssigkeitsfluß ermöglichenden Siphon (16,26) versehen sind,
c) jeweils zwischen dem unteren Teil (15,25) des oberen Abschnitts (11,21) und dem mittleren Abschnitt (12,22) zur Überführung des beladenen Absorptionsmittels (41,51) in den letzteren eine R 12-Leitung(42,52) mit einer Heizeinrichtung (43,53) angeordnet ist,
d) im mittleren Abschnitt (12,22) zusätzlich und unterhalb der R 12-Leitungseinmündung. (48,58) und unterhalb der Stoffaustauschzone (40,50) eine Heizeinrichtung (49,59) angeordnet ist.
ex' jeweils der obere Teil (17,27) des unteren Abschnitts (13,23) eine Kühleinrichtung (Rückfluß-Kondensator) (44,54) und oberhalb des unteren-Endes (19,29) dieses Abschnittes eine Heizeinrichtung (45,55) aufweist,und
f) jede Absorptionskolonne (1,2) mit Mitteln (46,56) zum In-Kreislauf-fuhren des. Absorptionsmittels, jeweils vom unteren Ende (19,29) des unteren Abschnitts (13,23) zum Kopf (10,20) des' oberen Abschnitts (11,21), ausgestattet ist und diese Mittel (46,56) jeweils eine Pumpe (47,57) und mindestens einen Wärmetauscher (8,9) aufweisen.
7. Kolonnenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (8,9) mit der R-12 Leitung (42,52) verbunden ist.
8. Kolonnenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,' daß die Mittel (46,56) zum In-Kreislauffuhren des Absorptionsmittels mit einem R 12-Lagertank (30) verbunden sind.
9. Kolonnenanordnung nach Anspruch 6 und 8 t dadurch gekennzeichnet, daß zum Vermeiden eines störfallinduzierten Akkumulierens von Verunreinigungskomponenten im R 12 aus dem Abgas (3) oder Speisegas (31) zwischen den unteren Abschnitten (13,23), verbunden mit dem Lagertank (30) eine R 12-Reinigungseinrichtung (60) angeordnet ist.
DE19803039604 1980-10-21 1980-10-21 Verfahren zum abtrennen der spaltedelgase xenon und krypton aus abgasen kerntechnischer anlagen Granted DE3039604A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803039604 DE3039604A1 (de) 1980-10-21 1980-10-21 Verfahren zum abtrennen der spaltedelgase xenon und krypton aus abgasen kerntechnischer anlagen
FR8107288A FR2492271A1 (fr) 1980-10-21 1981-04-10 Procede pour separer les gaz rares de fission xenon et krypton, des gaz de rejet d'installations nucleaires et systeme de colonne pour l'executer
JP56167815A JPS57100397A (en) 1980-10-21 1981-10-20 Method of seperating fission product rare gas in off-gas of atomic power plant and absorbing tower device therefor
BR8106786A BR8106786A (pt) 1980-10-21 1981-10-21 Processo para a separacao de gases nobres de fissao xenonio e criptonio de gases residuais de aparelhagens de tecnica nuclear e arranjo de coluna para a execucao do processo
US06/313,662 US4400183A (en) 1980-10-21 1981-10-21 Processes for separating the noble fission gases xenon and krypton from waste gases from nuclear plants
GB8131685A GB2089102B (en) 1980-10-21 1981-10-21 Separating xenon and krypton form the waste fas emanating from nuclear installations

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803039604 DE3039604A1 (de) 1980-10-21 1980-10-21 Verfahren zum abtrennen der spaltedelgase xenon und krypton aus abgasen kerntechnischer anlagen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3039604A1 true DE3039604A1 (de) 1982-05-19
DE3039604C2 DE3039604C2 (de) 1987-09-03

Family

ID=6114810

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803039604 Granted DE3039604A1 (de) 1980-10-21 1980-10-21 Verfahren zum abtrennen der spaltedelgase xenon und krypton aus abgasen kerntechnischer anlagen

Country Status (6)

Country Link
US (1) US4400183A (de)
JP (1) JPS57100397A (de)
BR (1) BR8106786A (de)
DE (1) DE3039604A1 (de)
FR (1) FR2492271A1 (de)
GB (1) GB2089102B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3708469A1 (de) * 1987-03-16 1988-09-29 Kernforschungsz Karlsruhe Verfahren zur verbesserung der abtrennung von edelgasen aus einem diese enthaltenden gasgemisch
RU2150758C1 (ru) * 1998-11-02 2000-06-10 Олейник Алла Викторовна Способ извлечения криптона и ксенона из технологических сбросных газов

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3214825C2 (de) * 1982-04-21 1986-09-11 Kernforschungsanlage Jülich GmbH, 5170 Jülich Verfahren zum Abtrennen von Krypton aus einem radioaktiven Abgas und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
US5304253A (en) * 1990-09-12 1994-04-19 Baxter International Inc. Method for cleaning with a volatile solvent
AU1742795A (en) * 1994-02-04 1995-08-21 University Of Chicago, The Apparatus for detection and separation of heavy noble gases
FR2798076B1 (fr) * 1999-09-06 2002-05-24 Air Liquide Procede d'elimination par permeation des composes fluores ou fluorosoufres d'un flux de xenon et/ou de krypton
JP3891834B2 (ja) * 2001-12-04 2007-03-14 大陽日酸株式会社 ガス供給方法及び装置
DE102004046167A1 (de) * 2004-09-23 2006-04-06 Basf Ag Verfahren zur Reinigung und Aufkonzentrierung von Distickstoffmonoxid
DE102005055588A1 (de) * 2005-11-22 2007-05-24 Basf Ag Verfahren zur Isolierung von N2O
US7727305B2 (en) * 2006-04-20 2010-06-01 Lummus Technology Inc. Method and system for atmosphere recycling
WO2009086430A2 (en) * 2007-12-28 2009-07-09 D-Wave Systems Inc. Systems, methods, and apparatus for cryogenic refrigeration
RU2481658C2 (ru) * 2011-06-30 2013-05-10 Александр Прокопьевич Елохин Способ и система концентрирования и утилизации инертных радиоактивных газов из газоаэрозольных выбросов энергоблоков атомных электростанций
DE102013214230B4 (de) * 2013-07-19 2016-03-03 Areva Gmbh Verwendung eines Belüftungssystems und zugehöriges Betriebsverfahren zum Einsatz während eines schweren Störfalls in einer kerntechnischen Anlage
WO2016022718A1 (en) 2014-08-08 2016-02-11 D-Wave Systems Inc. Systems and methods for electrostatic trapping of contaminants in cryogenic refrigeration systems
US11389766B2 (en) * 2019-04-09 2022-07-19 Dalian University Of Technology System and method for separating xenon-krypton mixed gas by hydrate formation process
CN109939538B (zh) * 2019-04-12 2020-07-28 中国原子能科学研究院 复杂裂变产物中Kr和Xe的快速分离系统及方法
US10918990B2 (en) * 2019-10-24 2021-02-16 Serguei TIKHONOV Vertical column apparatus for mass exchange processes

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3404067A (en) * 1965-02-12 1968-10-01 Air Reduction Process for removing radioactive materials from the environment of an atomic reactor
US3762133A (en) * 1971-10-15 1973-10-02 Atomic Energy Commission Process for the separation of components from gas mixtures
DE2831564A1 (de) * 1977-07-18 1979-02-01 Us Energy Gas-absorptionsverfahren

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD73765A (de) *
US3785120A (en) * 1971-10-15 1974-01-15 Atomic Energy Commission Recovery of purified helium or hydrogen from gas mixtures
US3742720A (en) * 1972-07-25 1973-07-03 Atomic Energy Commission Quantitative recovery of krypton from gas mixtures mainly comprising carbon dioxide
US3887339A (en) * 1973-11-19 1975-06-03 Us Energy Industrial technique
JPS5263188A (en) * 1975-11-18 1977-05-25 Terukatsu Miyauchi Method of separating mixed gas
LU81226A1 (fr) * 1979-05-04 1980-12-16 Centre Etd Energie Nucleaire Procede d'extraction de xenon et/ou de krypton d'un gaz porteur

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3404067A (en) * 1965-02-12 1968-10-01 Air Reduction Process for removing radioactive materials from the environment of an atomic reactor
US3762133A (en) * 1971-10-15 1973-10-02 Atomic Energy Commission Process for the separation of components from gas mixtures
DE2831564A1 (de) * 1977-07-18 1979-02-01 Us Energy Gas-absorptionsverfahren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3708469A1 (de) * 1987-03-16 1988-09-29 Kernforschungsz Karlsruhe Verfahren zur verbesserung der abtrennung von edelgasen aus einem diese enthaltenden gasgemisch
US4844715A (en) * 1987-03-16 1989-07-04 Kernforschungszentrum Karlsruhe Gmbh Process of improving the separation of noble gases from a gas mixture containing them
RU2150758C1 (ru) * 1998-11-02 2000-06-10 Олейник Алла Викторовна Способ извлечения криптона и ксенона из технологических сбросных газов

Also Published As

Publication number Publication date
FR2492271A1 (fr) 1982-04-23
GB2089102B (en) 1983-12-14
FR2492271B1 (de) 1983-12-16
US4400183A (en) 1983-08-23
JPS57100397A (en) 1982-06-22
JPS6139638B2 (de) 1986-09-04
GB2089102A (en) 1982-06-16
DE3039604C2 (de) 1987-09-03
BR8106786A (pt) 1982-07-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3039604A1 (de) Verfahren zum abtrennen der spaltedelgase xenon und krypton aus abgasen kerntechnischer anlagen
DE2309447B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen und Konzentrieren von Krypton 85
DE3014289A1 (de) Verfahren zum abfuehren der zerfallswaerme radioaktiver substanzen
DE3111588A1 (de) Verfahren zur herstellung von schwefelsaeure
DE3933731C2 (de)
DE2847862B2 (de) Kühleinrichtung zum Kühlen der Atmosphäre im Primärschutzbehälter eines Kernreaktors
DE102018006002B3 (de) Verfahren zum Wiederverwerten von Argon
DE4040334C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Rückgewinnung von Lösungsmitteln aus einem Abluftstrom
DE3940401A1 (de) Verfahren und anordnung zum vermindern des iodgehalts in einer salpetersauren kernbrennstoffloesung
DE2104356B2 (de) Verfahren und einrichtung zur thermischen entgasung des primaerkuehlmittels von kernreaktoren
DE2831564A1 (de) Gas-absorptionsverfahren
DE1619936A1 (de) Verfahren zur grosstechnischen Gewinnung von reinen Gasen
DE1953368A1 (de) Verfahren zur Aufbereitung von Kernbrennstoffen
DE3708469A1 (de) Verfahren zur verbesserung der abtrennung von edelgasen aus einem diese enthaltenden gasgemisch
DE2800120C2 (de) Verfahren zum Reinigen der Abgase einer Wiederaufarbeitungsanlage für bestrahlte Kernbrennstoffe
DE3049761A1 (de) Method for treating a nuclear process off-gas stream
DE3831300C2 (de)
DE2814464C3 (de) Verfahren zur Abtrennung mindestens zweier höhersiedender gasförmiger Komponenten aus einem tiefersiedenden Trägergas oder Trägergasgemisch durch Tieftemperaturrektifikation
DD263361A1 (de) Anordnung und verfahren zur probeentnahme und sammlung radioaktiver stoffe aus der containmentatmosphaere eines kernreaktors
DE2536874A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur dekontamination von spaltgashaltigem abgas
DE2547117C3 (de) Zweitemperatur-Wasserstoff/Deuterium-Austauschstufe
DE2759185C2 (de) Verfahren zum Reinigen der Abgase einer Wiederaufarbeitungsanlage für bestrahlte Kernbrennstoffe und Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens
CH658197A5 (de) Verfahren zur entnahme von dampffoermigem sumpfprodukt von weniger als einem mol pro stunde aus einer tieftemperatur-rektifikationskolonne.
DE2423793C3 (de) Verfahren zum Abtrennen von Tritium in einer Anlage zur Aufbereitung bestrahlter Kernbrennstoffe
DE1931414A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von schwerem Wasser

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: G21F 9/02

8126 Change of the secondary classification

Ipc: C01B 23/00

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee