DE3039604A1 - Verfahren zum abtrennen der spaltedelgase xenon und krypton aus abgasen kerntechnischer anlagen - Google Patents
Verfahren zum abtrennen der spaltedelgase xenon und krypton aus abgasen kerntechnischer anlagenInfo
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Description
KernforschungsZentrum Karlsruhe, 15.10.1980
Karlsruhe GmbH PIA 8052 Gl/hr
Verfahren zum Abtrennen der Spaltedelgase Xenon und Krypton aus
Abgasen kerntechnischer Anlagen
Beschreibung
\
Die Erfindung betrifft Verfahren zum Abtrennen der Spaltedelgase Xenon und Krypton aus Abgasen kerntechnischer
Anlagen, insbesondere aus dem Auflöserabgas einer Wiederaufarbeitungsanlage
für bestrahlte Kernbrenn- und/oder Brutstoffe. bei welchem das vorgereinigte, von den
Hauptverunreinigungs-Bestandteilen, nämlich Aerosolen ΝΟχ,CO2, Wasserdampf, Jod, RuO4 weitgehend bzw. praktisch
vollständig befreite und im wesentlichen nur noch Xe, Kr, N2O, O2, N2 sowie geringe Mengen (im ppm-Bereich)
CO2 enthaltende Abgas
a) im Gegenstrom mit flüssigem Difluordichlor-methan
(Cl2CF2) als Absorptionsmittel in Kontakt gebracht
wird, wobei Xe, Kr, N2O und CO2 absorbiert sowie
geringe Mengen O2 und N2 coabsorbiert und somit
aus dem Abgas entfernt werden,
b) die Absorptions-Flüssigkeit zur Desorption der absorbierten
Gase auf Siedetemperatur des Cl2CF2 erwärmt
wird und ein Teil der Absorptions-Flüssigkeit hierbei verdampft wird,wobei die Spaltedelgase
mitgerissen werden,
c) die Spaltedelgase durch Kondensation des Absorptionsmitteldampfes
von diesem abgetrennt werden und
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d) das von den absorbierten Gaskomponenten befreite und wieder kondensierte Cl2CF2 im Kreislauf gefahren
und wiederverwendet wird.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Kolonnenanordnung zur Durchführung eines Verfahrens zum Abtrennen der
Spaltedelgase Xenon und Krypton aus Abgasen kerntechnischer Anlagen mit drei jeweils in Stoffaustauschzonen
mit Mitteln zum Stoffaustausch versehenen Kolonnen-Abschnitten
(oberer, mittlerer und unterer Abschnitt) , mit einem Absorptionsmittel-Verdampfer, mit
einer der Kolonnenanordnung vorgeschalteten Kühlvorrichtung und mit Mitteln zum In-Kreislauf-führen des
Absorptionsmittels.
Zur Spaltedelgasabtrennung aus dem Auflöserabgas von
Wiederaufarbeitungsanlagen wurden (bzw. v/erden) kryogene, adsorptive und absorptive Verfahren entwickelt. Der
Nachteil der kryogenen Verfahren ist, daß sie unter Druck arbeiten, große Mengen an Spaltkrypten akkumulieren
und eine komplexe und aufwendige Vorreinigung der Abgase erfordern. Das varschlechtert die Sicherheit
und Betreibbarkeit der kryogenen Anlagen. Die adsorbtiven Verfahren arbeiten diskontinuierlich und erfordern bei
geringer Kr-Akkumulation eine außerordentlich häufige Betätigung von etorungsanfälligen Ventilen.
Die Entwicklung eines Absorptionsverfahrens zur Spaltedelgasabtrennung
im Technikums-Maßstab erfolgt lediglich in Oak Ridge/USA. Das Verfahren verwendet R-12 als
Absorptionsmittel und ist in der DE-OS 28 31 564 genauer beschrieben.
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M W W _
Das Verfahren trennt Xe und Kr gemeinsam ab. Da die Menge
an Spaltxenon etwa das zehnfache der Spaltkryptonmenge beträgt, muß zum Erreichen eines wirtschaftlich kleinen
Endlagervolumen (und zur evtl. kommerziellen Nutzung des bereits inaktiven Spaltxenons) das Xe in einem
weiteren Prozeßschritt abgetrennt werden.
Für das Verfahren ist ein Betriebsdruck bis zu 30 bar vorgesehen.
Es werden größere Mengen an Verunreinigungen eingeschleppt. Diese werden anschließend aus dem R-12 Absorptionsmittel
durch Rektifikation entfernt.
Wegen des hohen Betriebsdruckes wurden die niedrigsten Betriebstemperaturen zu >
-8O0C gewählt.
Das Kr wird an einer bestimmten Stelle der Kolonneakkumuliert
und dort diskontinuierlich entnommen. Dieses Verfahren hat bei der Abtrennung des Spaltkryptons
aus dem Auflöserabgas von Wiederaufarbeitunganlagen folgende
Nachteile:
Ein Druckbetrieb stellt gerade im kerntechnischen Bereich ein hohes Sicherheitsrisiko dar, da bei einer
Leckage das akkumulierte, radioaktive Inventar freigesetzt werden kann. Zur Begrenzung des Sicherheitsrisikos sind deshalb teure zusätzliche Maßnahmen erforderlich.
Darüberhinaus wird ein Abgaskompressor benötigt.
Zur Abtrennung des Xe vom Kr wird das Ausfrieren des Xe in Kühlfallen entwickelt. Dieser Prozeß hat den Nachteil
der Diskontinuität und einer hohen Kontamination des aus-
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gefrorenen Xe mit radioaktivem Spaltkrpyton, so daß
weitere Reinigungsschritte nötig sind, die unter komplizierenden und verteuernden Strahlenschutzmaßnahmen
durchgeführt werden müssen. Es ist wesentlich komplizierter die einmal eingeschleppten Verunreinigungen
wieder aus dem Absorptionsmittel, z.B. durch prozeßintegrierte Rektifikation, zu entfernen, als sie bereits
vorher auszufrieren. Durch die höhere als notwendige Betriebstemperatur der Edelgaswäscher wird
zwar die Kühlung erleichtert, was aber durch die daraus folgende Verringerung der Trennselektivität, erhöhte
Korrosionsgefahr und den Aufwand bei der Rückgewinnung des verdampften R-12 aus dem gereinigten Abgas weit
überkompensiert wird. Darüberhinaus v/ird durch eine höhere Absorberbetriebstemperatur der Umwälzfluß und
damit der Energiebedarf bei der Abtrennung erhöht. Die Stelle der Kolonne, wo das Kr akkumuliert und entnommen wird, hängt von den Betriebsbedingungen, wie
z.B. der Abgasmenge, ab und muß bei schwankenden Betriebsparametern durch zusätzliche störanfällige Meß-,
Steuer- und Regeleinrichtungen am Abzugspunkt gehalten werden. Bei einer diskontinuierliehen Entnahme akkumuliert
zwischen den Entnahmezeiten ein etwas höheres Inventar als bei einer kontinuierlichen Entnahme. Diese
Akkumulation ist zwar gering, erhöht jedoch die Kr-inventarproportionale radio.lytische Zersetzung des R-12,
deren Produkte korrosiv wirken können, sowie die in einem
Störfall freisetzbare'Aktivitätsmenge.
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"3Π396Ό4
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens bereitzustellen, mit welchem (mit welcher)
ohne Anwendung eines Überdruckes in kontinuierlicher Weise in einem Zuge die Spaltedelgase Xenon und Krypton
und weitere Verunreinigungs-Bestandteile, wie N~0 und
CO- aus Abgasen kerntechnischer Anlagen entfernt, Xe
und Kr voneinander getrennt werden können und Kr in praktisch.reiner Form anfällt. Das Verfahren, soll keine
größeren Kr-Inventare akkumulieren, die im Störfalle zu einer Strahlenbelastung des Betrxebspersonals und/oder
der Umgebung führen könnten. Das Verfahren soll gegenüber den zum Stande der Technik gehörigen Verfahren eine
Reduktion des Aufwandes an Vorreinigung ermöglichen und insbesondere verträglich mit O0 sein. Das Verfahren soll
weiterhin die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen einsparen, die beim Druckbetrieb bekannter Verfahren bzw.
Vorrichtungen erforderlich sind. Es ermöglicht eine Reduktion des Meß-,Steuer- und Regel-Aufwandes.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
Xenon und Krypton bei Normaldruck oder unterhalb desselben bis zu einer unteren Grenze, die gerade noch
technisch sinnvoll mit einfachen Mitteln realisiert werden kann (beispielsweise großenordnungsmäßig 0,1 bar),
absorbiert und bei einer Temperatur, die dem Siedepunkt dos R-12 bei dem zugehörigen Betriebsdruck entspricht,
sowohl voneinander getrennt als auch wieder desorbiert gewonnen werden.
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BAD ORIQlNAL
Eine vorteilhafte Ausbildung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß
f) das vorgereinigte Abgas (3)· in einem Kühler (6) auf
eine Temperatur unterhalb der niedrigsten Betriebstemperatur im darauffolgenden Gegenstromabsorptions-Verfahrensschritt
(beispielsweise rund 10 bis 20° unterhalb), jedoch oberhalb der N-O-Verflüssigungstemperatur
abgekühlt wird,
g) das abgekühlte Abgas als Speisegas (31) kontinuierlich in eine erste in drei Abschnitte (11,12,13) unterteilte
Absorptionskolonne (1), und zwar an einer Stelle (14) im unteren Teil (15) des oberen Abschnittes (11), eingeleitet
und im Gegenstrom zu dem lediglich aufgrund der Schwerkraft von oben nach unten fließenden Absorptionsmittel
Cl2CF2 (R 12) geführt wird, wobei
Xe, N2O und CO2 absorbiert, Kr, N2 und O2 coabsorbiert
werden und mit dem R 12 (4) in den mittleren Abschnitt (12) transportiert werden,
h) das in den mittleren Abschnitt (12) eintretende, beladene
R 12 (41) auf oder auf nahezu den Siedepunkt des R 12 erwärmt wird und zunächst nur ein solcher Anteil
der Flüssigkeit in die Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu- Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis
erzeugt, das größer ist als der Verteilungs-Koeffizient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in
Mol/l zu Mol/l und kleiner ist als der Verteilungs-Koeffizient Xe (Gas) zu Xe (Flüssigkeit) in Mol/l zu
Mol/l, wobei die coabsorbierten Gase Kr, N2,O2 mit
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3Ό39604
dem R 12-Dampf in den oberen Abschnitt (11) und somit
in das Speisegas zurückgeführt (gestrippt) werden, und Kr, N2 und O2 während der durch Abkühlung er- ·
zwungenen Kondensation des R 12-Dampfes vom Absorptionsmittel
desorbiert und abgetrennt werden,
i) die desorbierten Mengen Kr, KL· und 0? mit dem von Xe,
NO und CO2 befreiten Speisegas (32) über Kopf der
Absorptionskolonne (1) einer zweiten, ebenfalls in drei" Abschnitte (21,22,23) unterteilten Absorptionskolonne
(2), und zwar an einer Stelle (24) im unteren Teil (25) des oberen Abschnittes (21) nach Abkühlen
in einem Kühler (7) auf eine Temperatur, die der des Kühlers (6) entspricht oder darunter,
jedoch nicht unter -158°C (Pp von R 12), zugeleitet
und im Gegenstrom zu dem auf gleiche Temperatur befindlichen R 12 (5) geführt werden, wobei Kr und
geringe Mengen N2 und 0 wieder absorbiert werden,
j) das nur noch mit Xe, NO und CO2 beladene, durch
den mittleren Abschnitt (12) der ersten Absorptionskolonne (1) fließende R 12 über einen Siphon
(16) in den unteren, vom mittleren gasseitig getrennten
Abschnitt (13) eingeleitet wird, durch weitere Wärmezufuhr ein solcher Anteil der Flüssigkeit
in die Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis
erzeugt, das größer ist als die Verteilungs-Koeffizienten
von Xe (Gas) zu Xe (Flüssigkeit), N2O (Gas) zu N2O (Flüssigkeit) und CO2 (Gas) zu
CO2 (Flüssigkeit) jeweils in Mol/l zu Mol/l bis zu einem energieökonomisch sinnvollen Wert, die
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absorbierten Gase Xe, N3O und CO2 mit dem R 1 2-Dampf
ohne Akkumulation in den oberen Teil (17) des unteren Abschnitts (13) gebracht (gestrippt)
werden, der R 12-Dampf dort durch Abkühlung kondensiert
wird, wobei Xe, N2O und CO „ vom Absorptionsmittel
desorbiert und abgetrennt werden und schließlich am Kopf (18) des unteren Kolonnen-Abschnitts
kontinuierlich abgenommen werden,
k) das in den mittleren Abschnitt (22) der zweiten Absorptionskolonne (2) eintretende, bcladene R 12
(51) auf oder auf nahezu Siedetemperatur erwärmt wird und ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die
Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt,
das größer ist als der Verteilungs-Koeffizient
Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l und kleiner ist als der Verteilungs-Koeffizient
0~ (Gas) zu O2 (Flüssigkeit) in Mol/l zu
Mol/1, wobei praktisch die ganze Menge N2 und O2
. mit dem R 12-Dampf in den oberen Abschnitt (21)
und somit in das gereinigte Abgas (33) zurückgeführt (gestrippt) wird, und N2 und O9 während der
durch Abkühlung erzwungenen Kondensation des R 12-Dampfes vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt
werden und schließlich mit dem gereinigten Abgas (33) abgeleitet werden,
1) das nur noch mit Kr beladene, durch den mittleren Abschnitt (22) fließende R 12 über einen Siphon
(26) in den unteren, vom mittleren gasseitig getrennten Abschnitt (23) der zweiten Absorptionskolonne
(2) eingeleitet wird, durch weitere Wärmezufuhr ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die
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Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt,
das größer ist als der Verteilungs-Koeffizient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu
Mol/l bis zu einem energieökonomisch sinnvollen Wert, das Kr mit dem R 12-Dampf ohne Akkumulation
in den oberen Teil (27) des unteren Abschnitts (23) gebracht (gestrippt) wird,dort während der durch
Abkühlung erzwungenen Kondensation des R 12-Dampfes
vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt und schließlich am Kopf (28) des unteren Kolonnenabschnitts
in reiner Form kontinuierlich abgenommen wird.
Das vorgereinigte Abgas (3), welches bei einem normalen Betrieb eine Temperatur im Bereich von ca.-30 C bis
ca. -6O°C aufweist, wird im Kühler (6) in Abhängigkeit
der Konzentration des als kritische Auslegungskomponente zu betrachtenden N»O auf eine Temperatur im Bereich
von ca.-9O°C (bei verhältnismäßig hoher N20-Konzentration)
bis ca. -125°C (bei 100 Abgas/ t Uran im UO2 bei
Lösung in halbkonzentrierter HNO.,) abgekühlt. Das R
(4,5) wird jeweils vom unteren Ende (19,20) des unteren Abschnittes (-13,23) der Absorptionskolonne (1,2) zu deren
Kopf (10,20) im Kreislauf durch einen Wärmetauscher (8,9) geführt.
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A*
Das beladene R 12 (41,51) wird jeweils aus dem unteren
Teil (15,25) des oberen Kolonnenabachnittes (11,21)
abgezogen und über eine R 12-Leitung (42,52) . durch den Wärmetauscher (8,9) dem mittleren Abschnitt
(12,22) wieder zugeführt.
Durchführung eines solchen Verfahrers wird gemäß
der Erfindung eine Kolonnenanordnung mit drei jeweils in Stoffaustauschzonen mit Mitteln zum Stoffaustausch,
(beipielsweise Böden, Packungen oder Füllkörper) versehenen
Kolonnen-Abschnitten (oberer, mittlerer und unterer Abschnitt), mit einem Absorptionsmittel-Verdampfer,
mit einer der Kolonnenanordnung vorgeschalteten Kühlvorrichtung und mit Mitteln zum In-Kreislauf-fuhren
des Absorptionsmittels vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist,'daß
a) eine erste Absorptionskolonne (1) über Kopf mit einer zweiten, im wesentlichen gleich ausgebildeten
Absorptionskolonne (2) unter Zwischenschaltung einer Kühlvorrichtung (7) mittels einer Gasleitung
(34) hintereinander geschaltet ist,
b) die Absorptionskolonnen (1,2) jeweils an den übergängen
der mittleren Abschnitte (12,22) in die unteren Abschnitte (13,23) gasseitig getrennt ausgebildet
und jeweils mit einem den Flüssigkeitsfluß ermöglichenden Siphon (16,26) versehen sind,
c) jeweils zwischen dem unteren Teil (15,25) des oberen Abschnitts (11,21) und dem mittleren Abschnitt
(12,22) zur überführung des beladenen Absorptionsmittels
(41,51) in den letzteren eine R 12· Leitung(42,52) mit ainer Heizeinrichtung (43,53)
angeordnet ist,
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d) im mittleren Abschnitt (12,22) zusätzlich und unterhalb der R 1 2-Leitungs.einmündung (.48,58)
und unterhalb·der Stoffaustauschzone (40,50) eine Heizeinrichtung (49,59) angeordnet ist.
e) jeweils·der obere Teil (17,27) des unteren Abschnitts
(13,23) eine Kühleinrichtung (Rückfluß-Kondensator) (44,54) und oberhalb des unteren
Endes (19,29) dieses Abschnittes eine Heizeinrichtung (45,55) aufweist,und
f) jede Absorptionskolonne (1/2) mit Mitteln (46,56)
zum In-Kreislauf-fuhren des Absorptionsmittels,
jeweils vom unteren Ende (19,29) des unteren Abschnitts (13,23) zum Kopf (10,20) des oberen Abschnitts
(11,21), ausgestattet ist und diese Mittel' (46,56) jeweils eine Pumpe (47,57) und
mindestens einen Wärmetauscher (8,9) aufweisen.
In einer vorteilhaften Ausbildung der Kolonnenanordnung ist der Wärmetauscher (8,9) mit einer R 12-Leitung (42,52)
verbunden. Die Mittel (46,56) zum In-Kreislauf-fuhren
des Absorptionsmittels sind mit einem R 12-Lagertank (30)
verbunden. Zum Vermeiden eines störfallinduzierten Akkumulierens von Verunreinigungskomponenten im R 12 aus dem
Abgas (3)- oder Speisegas (31) ist zwischen den unteren Abschnitten (13,23), verbunden mit dem Lagertank (30)
eine R 12-Reinigungseinrichtung (60) angeordnet.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist generell für Abgase,
die bei der Auflösung von oxidischen Kernbrennstoffen entstehen, verwendbar. Es kann aber auch für N2O-reichere
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Abgase, wie sie beispielsweise bei der Auflösung von
metallischen Brennstoffen gebildet werden, Anwendung finden. Hierzu müssen lediglich die Verfahrensbedingungen
etwas geändert werden. Je niedriger der Partialdruck des N2O im Abgas ist, desto niedriger kann die Betriebstemperatur
des oberen Abschnittes (des Absorbers) der ersten Absorptionskolonne gehalten werden. Ein
weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darin zu sehen, daß die selektive Absorption in R 12
verhältnismäßig wenig empfindlich gegenüber Verunreinigungen ist, und daß durch die Verfahrensbedingungen
die Empfindlichkeit gegenüber Unregelmäßigkeiten im
Verlauf des Verfahrens reduziert ist. Durch die Kühlung des Abgases vor Eintritt in den Absorber werden die
Mengen ausfrierbarer Gaskomponenten derart verringert, daß Defrosterzyklen von 100 Stunden oder länger ermöglicht
werden. Störungen bei den Absorptionsvorgängen können durch Abkürzung der Zyklus-Zeiten korrigiert
werden, was eine zusätzliche Online-Redundanz ergibt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Beschreibung eines beispielhaften Versuchs und einer Figur näher
erläutert.
Die Figur zeigt in schematischer Weise ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Kolonnenanordnung für die Durchführung
des Verfahrens gemäß der Erfindung.
Für die Durchführung des Versuchs wurde eine Kolonnenanordnung im Labormaßstab verwendet. Zur Vorbereitung
wurde zunächst in den R 12-Vorratstank (30) ein Be-
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triebsinventar von 4 Liter kommerziellen R 12 einkondensiert
und bei Temperaturen einige Grad unterhalb des Normaldrucksiedepunktes durch eine etwa einen
Tag .andauernde Umwälzung über ein Molekularsiebbett (in der Figur nicht gezeigt) gereinigt. In die durch
Stickstoffspülung gereinigten und vorgekühlten Absorptionskolonnen
(Edelgaswäscher) 1 und 2 wurde das vorgereinigte Betriebsinventar von jeweils knapp 2 Liter
R 12 eingespeist. Die Umwälzpumpen 47 und 57 (es wurden magnetgekuppelte Zahnradpumpen verwendet) wurden mit
Hilfe von Rotametern (in der Figur nicht gezeigt) auf einen Umwälzfluß von 4 Liter pro Stunde eingestellt.
Dieser Wert garantierte noch einen·ausreichenden Abstand vom Flutpunkt der Kolonnen. Danach wurden die
Wärmetauscher 8,9, die Durchlaufheizeinrichtungen 43, 53,49,59,4 5,55 und die Kühlvorrichtungen 6,7,38,39,44
und 54 in Betrieb genommen (die Kühlvorrichtung 62 war selbstverständlich von Anfang an in Betrieb) und bis
zur Einstellung der gewünschten Temperatur-Qieichgewichte
der Umwälzfluß nachgeregelt und anschließend während der mehrtägigen Versuchsdauer nicht mehr verändert.
Die dabei beobachteten Schwankungen der Rotameteranzeigen lagen bei + 0,5 Liter pro Stunde. Die
elektrischen Heizleistungen der Durchlaufheizeinrichtungen
in den mittleren Kolonnen-Abschnitten 12,22, d.h. in den Fraktionator-Zonen, und in den unteren Kolonnen-Abschnitten
13,23, d.h. in den Entgaser-zonen, wurde
der/
aus dem Umwälzfluß und aus bekannten Verdampfungswärme des R 12 unter"Berücksichtigung der Isolationsverluste (die Isolation der Kolonnen war nicht optimal, es wurden
aus dem Umwälzfluß und aus bekannten Verdampfungswärme des R 12 unter"Berücksichtigung der Isolationsverluste (die Isolation der Kolonnen war nicht optimal, es wurden
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"■■* 303960Λ
6 bis 16 cm Polyurethan-Hartschaum als Umhüllung verwendet)
berechnet und über ein- . in der Figur nicht gezeigtes Wattmeter eingestellt, sowie beim anschliessenden
Versuchsbetrieb mit Gaslast (Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens) anhand der gaschromatographisch
gemessenen Zusammensetzung der abgetrennten Xenon- und Krypton- Rohprodukte und der Reingasseite
leicht nachjustiert.
An Stelle eines echten Abgases 3 wurde ein simuliertes Speisegas 31 verwendet, das einmal aus sogenannter
synthetischer Luft (Luft ohne CO2~Anteil) und ein
anderes Mal aus CO2-enthaltender Umgebungsluft bestand,
der verschiedene Mengen Xenon, Krypton bzw. N2O zugemischt
wurden. Die Flußmessung erfolgte für jede Abgaskomponente getrennt über in der Figur nicht dargestellte
Rotameter. Die Genauigkeit des Gesamtflusses betrug etwa
+ 5%. Der gesamte Speisegasfluß betrug 120 Normalliter pro Stunde und enthielt maximal 3 Vol.-?; Xenon, 3 Vol.-%
Krypton, 3 Vol.-% N2O und maximal 350 vpm CO2- Edelgase,
N2O und CO2 (Umgebungsluft) wurden erst eingespeist,
nachdem die Anlage mit synthetischer Luft auf konstante Betriebsbedingungen eingeregelt war. Vor dem Eintritt
in den Xenon-Wäscher 1 wurde das Speisegas 31 in einem Schlangenkühler 6 auf ~90°C abgekühlt,um ausfrierbare
Verunreinigungen zu entfernen. Danach wurde das Speisegas 31 an der Stelle 14 im unteren Teil.15 des Absorbers
11 eingeleitet und im Gegenstrom im gepackten Absorber
mit dem nach unten fließenden Absorptionsmittel 4 in Kontakt gebracht. Die nun hautpsächlich mit Xenon, N0O
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und CO2 beladene Flüssigkeit 41. wurde am unteren Ende
des Absorbers aus der Kolonne. 1 entnommen und über eine R 12-Leitung 42, die bei dem vorliegenden Versuch als
Siphon ausgebildet war und in ihrem aufsteigenden Teil den Wärmeaustauscher 8 und eine Heizvorrichtung 43 enthielt,
abgeleitet und an der Stelle 48 des Fraktionators 12 in diesen wieder eingeführt. Die mittlere Temperatur
im Absorber betrug -80° + 6°C. Durch die Erwärmung des beladenen R 12 im Wärmetauscher 8 und in der Heizvorrichtung
43, sowie durch die Heizleistung der Heizvorrichtung 49 unterhalb der Packung 40 im Fraktionator
stieg die mittlere Temperatur im Fraktionator 12 auf
- 30° + 1°C an. Die Heizleistung der Vorrichtung 49 wurde so eingestellt, daß eine Nettosiederate von 3+1%
•des ümwälzflusses aus dem R 12 verdampfte und die Restmengen
Kr,N und 0« aus dem beladenen R 12 desorbierte
und abtrennte. Praktisch das gesamte Krypton, N- und 0~ wurde so aus der Absorptionskolonne 1 über die Gasleitung
34 in die Absorptionskolonne 2, den Krypton-Wäsche^ überführt. Das nur noch mit Xenon, N_0 und CO-beladene
R 12 wurde am unteren Ende des Fraktionators 12 ebenfalls mit einem Siphon 16 in den Entgaser 13 gefördert
und dort im Gegenstrom mit R 12-Dampf, der mit Hilfe einer Heizvorrichtung 45 mit einer Nettosiederate
von 15+2% des Umwälzflusses des R 12 erzeugt wurde, innerhalb des gepackten Teiles des Entgasers · in Kontakt
gebracht. Der R 12-Dampf strippte Xe, N3O und C0„ aus
der Flüssigkeit heraus, d.h. die Gase wurden desorbiert, im oberen Teil 17 des Entgasers 13 mit Hilfe einer Kühleinrichtung
44 gekühlt und an der Stelle 18 am Kopf des Entgasers 13 aus dem Xenon-Wäscher 1 abgeführt.
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Die Reindarstellung des Xenon kann auf bekannte Weise durch Ausfrieren der Beimengungen an CO2 und N-O erfolgen.
CO2 kann auch aus dem Xenon mit Hilfe einer NaoH-Lösung ausgewaschen werden bis zu Konzentrationen
weit unter 1 vpm im Xenon.
Das am unteren Ende 19 des Entgasers 13 angekommene
R. 12 wurde über eine Pumpe 4 7 und die Leitung 46 unter
Durchfluß des Wärmetauschers 8 und der Kühlvorrichtung 38 wieder zurück zum oberen Ende 10 des Absorbers im
Kreislauf geführt und wiederverwendet.
Um einen bestimmungsgemäßen Betrieb des abmessungsgleichen Krypton-Wäschers 2 bei der eingestellten Absorbertemperatur
von -85 C zu erreichen, konnten nur rund 20 bis 25% des vom Xenon, N?O und C0_ befreiten
Gases aus dem Xenon-Wäscher 1 eingespeist werden. Dies ist jedoch nur auf die geringen Abmessungen der Laborkolonnenanordnung
zurückzuführen und nicht verfahrensspezifisch. Die gesamte Gasmenge ließe sich nämlich
auf einfache Weise entweder durch entsprechende Erniedrigung der Ab sorber tempera tür im Krypton-Wäscher 2
oder durch Vergrößerung der Kolonne 2 und damit des Umwälzflusses und der Heizleistungen erreichen. Das
Speisegas 32 für den Krypton-Wäscher 2 wurde nach.Abkühlen auf -85 + 5°C in der Kühlvorrichtung 7 an der
Stelle 24 im unteren Teil 25 des Absorbers 21 eingebracht und im Gegenstrom durch den gepackton Absorber
zu dem Absorptionsmittel 5 geführt, wobei Krypton und eine geringe Menge N„ und O2 absorbiert wurden. Am
Kopf des Absorbers 21 wurde das befreite Abgas 33 abge-
+) (=Reingas)
- 25 -
geführt und konnte in den Schornstein (in der Figur nicht aufgeführt) geleitet werden. Die beladene Absorptionsflüssigkeit
51 wurde aus dem unteren Teil 25 des Absorbers 21 abgeführt und mit Hilfe einer Leitung
.52, die im vorliegenden Falle als Siphon ausgebildet war und in ihrem aufsteigenden Teil mit einem Wärmetauscher
9 und einer Heizeinrichtung 53 versehen war, an der Stelle 58 im Fraktionator 22 in. diesen eingeführt.
Die Abtrennung der Reste N„ und 0~ vom Krypton
erfolgte durch R 12-Dampf, der durch die Heizeinrichtung 59 unterhalb der Packung 5.0 im Fraktionator erzeugt
wurde. Die.Absorption des Krypton am R 12 blieb
erhalten und dieses wurde mit Hilfe eines Siphon 26 aus dem unteren Teil des Fraktionators 22 in den Entgaser
-23 transportiert. Bei bestinunungsgemäßem Betrieb
ergab sich eine Nettosiederate von 0,9 + 0,5% des Umwälzflusses
des R 12 im Fraktionator 22. Zur Desorption und Gewinnung des Kryptons wurde mit Hilfe der Heizeinrichtung
55 im unteren Teil des gepackten Entgasers 23 R 12-Dampf erzeugt mit einer Nettosiederate von 6 + 2%
des ümwälzflusses. Der R 12-Dampf strippte das Krypton
aus der Flüssigkeit, welches nach Kühlung in der Kühlvorrichtung 24 im oberen Teil 27 des Entgasers 23 an der
Stelle 28 im Kopf des Entgasers in praktisch reiner Form austrat.
Die angegebenen Standardabweiahungen sind durch die
Korrektur der am Wattmeter (in der Figur nicht dargestellt)
- 26 -
ORIGINAL INSPECTED
eingestellten Bruttoheizleistung durch die experimentell nicht mit großer Genauigkeit zugänglichen Wärmeübergängen
durch die Isolation bedingt. Unter anderem wurde eine verhältnismäßig lange Zeit zur Einstellung des
Temperaturgleichgewichtes in der Isolation benötigt.
Die Betriebsbedingungen und die Versuchsergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt.
- 27 -
Xenonwäscher (1)
Kryptonwäscher (2)
OO I
| mittlere /^Absorber Temperatur J Fraktionator' in C / Entgaser |
(Xe Kr |
ι- ι ι | 8o - e 3o ± 1 3o ΐ 1 |
in ο 0
CO ro ro I I I |
745 mm Hg | I 5 _ j |
| Betriebsdruck | or | 4 X ° 25 " 3 |
||||
| R-12 Umwälzfluß l/h' Speisegasfluß'Nl/h Speisegaszusammensetzung (Dosierwerte) Differenz* Umgebungsluft ' |
4 12o 3 3 3 |
is·5 Vol-% ' Vol-% Vol-% |
ο.9 ± 6 ί |
.5 | ||
| Siederate % I Fraktionat des Umwälz- τ flusses (^Entgaser |
35o vpm 3 ± 1 15 t 2 |
O. 2 |
||||
| Kolonnenkonstruktion | ||||||
Durchmesser (.^bs.Frak. Entg.) Länge (Abs. Frak. Entg.)
Packungen Heizen
Kühler, Wärmetauscher
Do :·.
Innendurchmesser 25 mm
2 χ 45o mm mit Rückverteiler
2x2 mm Drahtwendel.aus V4A
Ringspalt-Durchlauferhitzer, elektrische
Widerstandsheizung im Innenkern
Produktkühler Typ: Liebig-Kühler sonst
Schlangenkühler
| Sifons R-12-Lagertank |
Xe | Zulaufdifferenz Aus. mit Kühlvorrichtung |
lauf/Einlau (62) verse |
| Analysenwerte | Kr Ν2° 2) CO2 |
||
| Reinaas (Xe-Wäscher) | R-12 | ^ loo vpm | ^loo vpm |
| Rohgas (Kr-Wascher) | Xe Kr N2O |
<loo vpm ■<1 vpm |
^loo vpm 4u loo vpm <1 vpm |
| co2 | r-7 Vol.-% | ^ 5 Vol.-SK | |
| Produkt | 93 Vol.-SK <loo vpm |
^- loo vpm >9o Vol.-X |
|
| - | - | ||
R-12 ^7 Vol.-« ~4 Vol.-%
Daraus ergibt sich ein Dekofaktor (DF) .von > 3oo für Xe im Xenonwäscher t>
und ein Trennfaktor Xenon Kr von rund Io . Der Kr-Wäscher hat für Kr
ebenfalls einen DF von>3oo. Störungen durch ausfrierende Verunreinigungen
wurden während des mehr als Io h Betriebs nicht beobachtet.
und ein Trennfaktor Xenon Kr von rund Io . Der Kr-Wäscher hat für Kr
ebenfalls einen DF von>3oo. Störungen durch ausfrierende Verunreinigungen
wurden während des mehr als Io h Betriebs nicht beobachtet.
Die Probenahme erfolgte über "Gasmäuse", die gaschromatographische Ana-
lyse erlaubte keine N2/O2 Trennung. Ein gelegentlicher Luftgehalt der
Xe Produkte war auf Leckagen zurückzuführen und wurde bei der Mittelwert-„.bildung nicht berücksichtigt.
Xe Produkte war auf Leckagen zurückzuführen und wurde bei der Mittelwert-„.bildung nicht berücksichtigt.
Bestimmung durch Absorption in alkalischem Wäscher ·
3) .
Produktanalysen wurden beim Versuchsbetrieb nur bei Anwesenheit von
Kr und Xe durchgeführt. . ■ ■
co CZ) OO CD CO CD
Leerseite
Claims (9)
1.) Verfahren zum Abtrennen der Spaltedelgase Xenon und
Krypton aus Abgasen kerntechnischer Anlagen, insbesondere aus dem Auflöserabgas einer Wiederaufarbeitungsanlage
für bestrahlte Kernbrenn- und/oder Brutstoffe, bei welchem das vorgereinigte, von den Hauptverunreinigungs-Bestandteilen,
nämlich von Aerosolen, NO , CO0, Wasserdampf, Jod, RuO. weitgehend bzw.
praktisch vollständig befreite und im wesentlichen nur noch Xe, Kr, N0O, O0,N0 sowie geringe Mengen
(im ppm-Bereich) CO2 enthaltende Abgas
a) im Gegenstrom mit flüssigem Difluordichlor-methan (Cl2CF2) als Absorptionsmittel in Kontakt gebracht
wird, wobei Xe, Kr, N2O und CO2 absorbiert sowie
geringe Mengen O2 und N2 coabsorbiert und somit
aus dem Abgas entfernt werden,
b) die Absorptions-Flüssigkeit zur Desorption der absorbierten Gase auf Siedetemperatur des Cl0CF2 erwärmt
wird und ein Teil der Absorptions-Flüssigkeit hierbei verdampft wird,wobei die Spaltedelgase
mitgerissen werden,
c) die Spaltedelgase durch Kondensation des Absorptionsmitteldampfes
von diesem abgetrennt werden und
d) das von den absorbierten Gaskomponenten befreite |
und wieder kondensierte Gl2CF2 im Kreislauf ge- -t
fahren und wiederverwendet wird, Γ
i dadurch gekennzeichnet, daß
e) Xe und Kr bei Normaldruck oder unterhalb desselben
b.is zu einer unteren Grenze, die gerade noch tech- ';
nisch sinnvoll mit einfachen Mitteln realisiert
werden kann, absorbiert und bei einer Temperatur, \.
die dem Siedepunkt bei dem zugehörigen Betriebs- :
druck entspricht, sowohl voneinander getrennt als ! auch wieder desorbiert gewonnen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ■
daß ;
f) das vorgereinigte Abgas (3) in einem Kühler (6) auf
eine Temperatur unterhalb der niedrigsten Betriebstemperatur im darauffolgenden Gegenstromabsorptions-Verfahrensschritt, jedoch oberhalb der N2O-Verflüssigungstemperatur abgekühlt wird,
eine Temperatur unterhalb der niedrigsten Betriebstemperatur im darauffolgenden Gegenstromabsorptions-Verfahrensschritt, jedoch oberhalb der N2O-Verflüssigungstemperatur abgekühlt wird,
g) das abgekühlte Abgas als Speisegas (31) kontinu- '
ierlich- in eine erste in drei Abschnitte (11,12,13) t
unterteilte Absorptionskolonne (1), und zwar an
einer Stelle (14) im unteren Teil (15) des oberen j:
Abschnittes (11), eingeleitet und im Gegenstrom zu
dem lediglich aufgrund der Schwerkraft von oben ■
dem lediglich aufgrund der Schwerkraft von oben ■
nach unten fließenden Absorptionsmittel Cl2CF2
(R 12) geführt wird, wobei Xe, N-O und CO0 absor-. biert, Kr, N2 und O2 coabsorbiert werden und mit dem
R 12 (4) in den mittleren Abschnitt (12) transportiert ; werden,
(R 12) geführt wird, wobei Xe, N-O und CO0 absor-. biert, Kr, N2 und O2 coabsorbiert werden und mit dem
R 12 (4) in den mittleren Abschnitt (12) transportiert ; werden,
h) das in den mittleren Abschnitt (12) eintretende/ beladene R 12 (41) auf oder auf nahezu den. Siedepunkt
des R 12 erwärmt wird und zunächst nur ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die Dampfform
überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-ZuFlüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis
erzeugt, das größer ist als der Verteilungs-Koeffizient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l und kleiner
ist als der Verteilungs-Koeffizient Xe (Gas)zu Xe (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l; wobei die coabsorbierten
Gase Kr, N2, O2 mit dem R 12-Dampf in
den oberen Abschnitt (11) und somit in das Speisegas
zurückgeführt (gestrippt) werden, und Kr, N2
und O2 während der durch Abkühlung erzwungenen Kondensation
des R 12-Dampfes vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt werden,
i)' die desorbierten Mengen Kr, N2 und O2 mit dem von Xe
N2O und CO2 befreiten Speisegas (32) über Kopf der
Absorptionskolonne (1) einer zweiten, ebenfalls· in drei Abschnitte (21,22,23) unterteilten Absorptionskolonne
(2), und zwar an einer Stelle (24) im unteren Teil (25) des oberen Abschnittes (21) nach
Abkühlen in einem Kühler (7) auf eine Temperatur, die der des Kühlern (6) entspricht oder darunter,
zugeleitet und im Gegenstrom zu dem auf gleiche Temperatur befindlichen R 12 (5) geführt werden,
wobei Kr und geringe Mengen N2 und O2 wieder absorbiert
werden,
— 4 —
j) das nur noch mit Xe, NQ und CO2 beladene, durch
den mittleren Abschnitt (12) der ersten Absorptionskolonne (1) fließende R 12 über einen Siphon ·
(16) in den unteren, vom mittleren gasseitig getrennten Abschnitt (13) eingeleitet wird, durch
weitere Wärmezufuhr ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die Dampfform überführt wird, der in der
Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis
erzeugt, das größer ist als die Verteilungs-Koeffizienten
von Xe (Gas) zu Xe (Flüssigkeit), N9O (Gas) zu N0O (Flüssigkeit) und CO, (Gas) zu
CO2 (Flüssigkeit) jeweils in Mol/l zu Mol/l bis
zu einem energieokonomisch sinnvollen Wert, die absorbierten Gase Xe, N2O und CO2 mit dem R 12-Dampf
ohne Akkumulation in den oberen Teil (17) des unteren Abschnitts (13) gebracht .(gestrippt)
werden, der R 12-Dampf dort durch Abkühlung kondensiert
wird, wobei Xe, N2O und CO2 vom Absorptionsmittel
desorbiert und abgetrennt werden und schließlich am Kopf (18) des unteren Kolonnen-Abschnitts
kontinuierlich abgenommen werden,
k) das in den mittleren Abschnitt (22) der zweiten Absorptionskolonne (2) eintretende, beladene R
(51) auf oder auf nahezu Siedetemperatur erwärmt wird und ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die
Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt,
das größer ist als der Verteilungs-Koeffizient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu
Mol/l und kleiner ist als der Verteilungs-Koeffizient O2 (Gas) zu O2 (Flüssigkeit) in Mol/l zu
Hol/1/ wobei praktisch die ganze Menge N und O_
mit dem R 12-Dampf in den oberen Abschnitt (21) und somit in das gereinigte Abgas (33) zurückgeführt
(gestrippt) wird, und N2 und O2 während der
durch Abkühlung erzwungenen Kondensation des R 12-Dampfes
vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt werden und schließlich mit dem gereinigten
Abgas (33) abgeleitet werden,
1) das nur noch mit Kr beladene, durch den mittleren Abschnitt (22) fließende R 12 über einen Siphon
(26) in den unteren, vom mittleren gasseitig getrennten Abschnitt (23) der zweiten Absorptionskolonne
(2) eingeleitet wird, durch weitere Wärmezufuhr ein solcher Anteil der Flüssigkeit in die
Dampfform überführt wird, der in der Kolonne ein Dampf-Zu-Flüssigkeit-Volumen-Flußverhältnis erzeugt,
das größer ist als der Verteilungs^-Koeffi- ·
zient Kr (Gas) zu Kr (Flüssigkeit) in Mol/l zu Mol/l bis zu einem energieökonomisch sinnvollen
Wert, das Kr mit dem R 12-Dampf ohne Akkumulation in den oberen Teil (27) des unteren Abschnitts (23)
gebracht (gestrippt) wird,dort während der durch Abkühlung erzwungenen Kondensation des R 12-Dampfes
vom Absorptionsmittel desorbiert und abgetrennt und schließlich am Kopf (28) des unteren Kolonnenabschnitts
in reiner Form kontinuierlich abgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgereinigte Abgas (3), welches
eine Temperatur im Bereich von ca. -30·C bis
ca. -6O°C aufweist, im Kühler (6) in Abhängigkeit der Konzentration des als kritische Auslegungskomponente
zu betrachtenden N2O auf eine Temperatur im Bereich
von ca. -9C°C (bei verhältnismäßig hoher buO-Konsentration)
bis ca.-125°C (bei 100 m3 Abgas/ t Uran im UO2 bei
Lösung in halbkonzentrierter HNOo) abgekühlt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das R 12 (4,5) jeweils vom unteren Ende (19,20) des unteren Abschnittes (13,23) der Absorptionskolonne
(1,2) zu deren Kopf (10,20) im Kreislauf durch einen Wärmetauscher (8,9) geführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das beladene R 12 (41,51) jeweils aus dem unteren
Teil (15,25) des oberen Kolonnenabschnitts (11,21) abgezogen und über eine, B 12-Leitung (42,52) durch
den Wärmetauscher (8,9) dem mittleren Abschnitt (12,22) wieder zugeführt wird.
6. Kolonnenanordnung zur Durchführung eines Verfahrens
nach Anspruch 1 mit drei jeweils in Stoffaustauschzonen
mit Mitteln zum Stoffaustausch versehenen Kolonnen-Abschnitten (oberer, mittlerer-und unterer Abschnitt)
, mit einem Absorptionsmittel-Verdampfer, mit einer der Kolonnenanordnung vorgeschalteten Kühlvorrichtung
und mit Mitteln zum in-Kreislauf-führen des Absorptionsmittels,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) eine erste Absorptionskolonne (1) über Kopf mit einer zweiten, im wesentlichen gleich ausgebildeten
Absorptionskolonne (2) unter Zwischenschaltung einer Kühlvorrichtung (7) mittels einer Gasleitung
(34) hintereinander geschaltet ist,
b) die Absorptionskolonnen (1,2) jeweils an den übergängen
der mittleren Abschnitte (12,22) in die unteren Abschnitte (13,23) gasseitig getrennt ausgebildet
und jeweils mit einem den Flüssigkeitsfluß ermöglichenden Siphon (16,26) versehen sind,
c) jeweils zwischen dem unteren Teil (15,25) des oberen Abschnitts (11,21) und dem mittleren Abschnitt
(12,22) zur Überführung des beladenen Absorptionsmittels
(41,51) in den letzteren eine R 12-Leitung(42,52) mit einer Heizeinrichtung (43,53)
angeordnet ist,
d) im mittleren Abschnitt (12,22) zusätzlich und unterhalb der R 12-Leitungseinmündung. (48,58) und unterhalb
der Stoffaustauschzone (40,50) eine Heizeinrichtung
(49,59) angeordnet ist.
ex' jeweils der obere Teil (17,27) des unteren Abschnitts
(13,23) eine Kühleinrichtung (Rückfluß-Kondensator) (44,54) und oberhalb des unteren-Endes
(19,29) dieses Abschnittes eine Heizeinrichtung (45,55) aufweist,und
f) jede Absorptionskolonne (1,2) mit Mitteln (46,56) zum In-Kreislauf-fuhren des. Absorptionsmittels,
jeweils vom unteren Ende (19,29) des unteren Abschnitts (13,23) zum Kopf (10,20) des' oberen Abschnitts
(11,21), ausgestattet ist und diese Mittel (46,56) jeweils eine Pumpe (47,57) und
mindestens einen Wärmetauscher (8,9) aufweisen.
7. Kolonnenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (8,9) mit der R-12
Leitung (42,52) verbunden ist.
8. Kolonnenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,' daß die Mittel (46,56) zum In-Kreislauffuhren
des Absorptionsmittels mit einem R 12-Lagertank (30) verbunden sind.
9. Kolonnenanordnung nach Anspruch 6 und 8 t dadurch
gekennzeichnet, daß zum Vermeiden eines störfallinduzierten
Akkumulierens von Verunreinigungskomponenten im R 12 aus dem Abgas (3) oder Speisegas
(31) zwischen den unteren Abschnitten (13,23), verbunden mit dem Lagertank (30) eine R 12-Reinigungseinrichtung
(60) angeordnet ist.
Priority Applications (6)
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| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=6114810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| RU2150758C1 (ru) * | 1998-11-02 | 2000-06-10 | Олейник Алла Викторовна | Способ извлечения криптона и ксенона из технологических сбросных газов |
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