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DE3032036A1 - Anlage zur reinigung von abwasser - Google Patents

Anlage zur reinigung von abwasser

Info

Publication number
DE3032036A1
DE3032036A1 DE19803032036 DE3032036A DE3032036A1 DE 3032036 A1 DE3032036 A1 DE 3032036A1 DE 19803032036 DE19803032036 DE 19803032036 DE 3032036 A DE3032036 A DE 3032036A DE 3032036 A1 DE3032036 A1 DE 3032036A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plant according
secondary clarifier
sludge
channel
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803032036
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer 7000 Stuttgart Brölz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ed Zueblin AG
Original Assignee
Ed Zueblin AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ed Zueblin AG filed Critical Ed Zueblin AG
Priority to DE19803032036 priority Critical patent/DE3032036A1/de
Publication of DE3032036A1 publication Critical patent/DE3032036A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/12Activated sludge processes
    • C02F3/22Activated sludge processes using circulation pipes
    • C02F3/226"Deep shaft" processes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W10/00Technologies for wastewater treatment
    • Y02W10/10Biological treatment of water, waste water, or sewage

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Activated Sludge Processes (AREA)

Description

  • Anlage zur Reinigung von Abwasser
  • ================================= Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Reinigung von Abwasser entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei Abwasserreinigungsanlagen sind Schachtbelebungsbecken bekannt, die sich etwa 40 bis 150 m tief,aber auch flacher und tiefer in das Erdreich erstrecken.
  • In diesen Schachtbelebungsbecken wird das Abwasser in die Tiefe geleitet, wobei es einem erhöhten Sauerstoffpartialdruck und einer langen Einwirkzeit unterliegt.
  • Danach wird das Abwasser einem Nachklärbecken zugeführt, das auf Abstand neben dem Schachtbelebungsbecken angeordnet ist. Ein Nachteil einer solchen Abwasserreinigungsanlage besteht darin, daß durch die getrennte Nebeneinanderanordung der Becken ein erheblicher Platzbedarf erforderlich ist, was bei der Planung und Herstellung der Abwasserreinigungsanlage bei einem zumeist nur begrenzt zur Verfügung stehenden Geländeraum vielfach erhebliche Schwierigkeiten bereitet und zudem kostenaufwendig ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß zwischen dem Schachtbelebungsbecken und dem Nachklärbecken zusätzliche Verbindungsleitungen verlegt werden müssen, wobei durch die eine Verbindungsleitung das aus dem Schachtbelebungsbecken heraustretende Abwasser zum Nachklärbecken führt und die andere Verbindungsleitung den sogenannten Rücklaufschlamm vom Nachklärbecken zum Schachtbelebungsbecken zurückführt. Aufgrund der Verbindungsleitungen treten somit weitere arbeits- und kostenaufwendige Belastungen auf. Zudem ist es zur Gewährleistung eines störfreien Klärbetriebs erforderlich, die Verbindungsleitungen regelmäßig zu reinigen bzw. zu warten, was sich auf eine wirtschaftliche Abwasserreinigung nachteilig auswirkt, Demgemäß besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Anlage zur Reinigung von Abwasser der eingangs beschriebenen Art so zu verbessern, daß sowohl eine Platzeinsparung als auch eine Einsparung zusätzlicher Verbindungsleitungen zwischen dem Schachtbelebungsbecken und dem Nachklärbecken erzielt wird und eine Reduzierung des Arbeits-und Kostenaufwandes sowohl bei der Hertellun als auch beim Betrieb der Reinigungsanlage möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet#.
  • Mit der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß das Schachtbelebungsbecken und das Nachklärb ecken eng zus atnm engefaßt sind, so daß eine einzige, kompakte Baueinheit gegeben ist, wobei sich das Nachklärbecken direkt über dem Schachtbelebungsbecken befindet, so daß nur eine einzige Grundfläche beansprucht wird, die im wesentlichen ausschließlich durch den Flächenbedarf des Nachklärbeckens bestimmt wird. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß bei äußerst geringem Platzbedarf eine höchleistungsfähige Abwasserreinigungsanlage ausgesprochen kostengünstig erstellt werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß aufgrund der direkten baueinheitlichen Verbindung des Schachtbelebungsbeckens mit dem Nachklärbecken auf zusät zli öhe Verbindungsleitungen für die Abwassereinführung vom Schachtbelebungsbecken in das Nachklärbecken und für die Schlammru##ckführung vom Nachklärbecken zum Schachtbelebungsbecken in vollem Umfang ver-#zichtet werden kann, da die Abwassereinleitung und SchI ammrü ckführung durch die Erfindung baueinheitlich integriert ist. Dies wirkt sich auf die Herstellung und den Abwasserreinigungsbetneb der Anlage günstig#aus, da Bau- und Wartungsarbeiten für zusätzliche Verbindungsleitungen zwischen den Becken, wie sie bei den bekannten Abwasserreinigungsanlagen erforderlich sind, ni cht anfallen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen, die in schematischer Darstellang bevorzugte Ausführungsformen als Beispiel zeigt. Es stellen dar: Fig. 1 eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Abwass erreinigungsanlage, Fig. 2 eine Schnittansicht einer anderen Ausführungsform der Abwasserreinigungsanlage mit am Boden des Nachklärbeckens ausgebildetem Schlammsammeltrichter, Fig. 3 eine Schnittansicht einer Abwasserreinigungsanlage ähnlich der Fig. 2, jedoch mit einer anders gestalteten Wasserführung im Schachtbelebungsbecken und Fig. 4 eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Abwasserreinigungs anlage mit einem insgesamt trichterförmig steil abfallenden Boden des Nachklärbeckens.
  • Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Abwasserreinigungsanlagen weisen ein Schachtbelebungsbecken 1 und ein Nachklärbecken 2 auf, die zu einer einzigen kompakten Baueinheit zusammengefaßt sind, wobei sich das Schachtbelebungsbecken 1 erlindungsgemäß direkt unter dem Nachklärbecken 2 im Bereich des Bodens 8 befindet. Das röhrenförmige Schachtbelebungsbecken 1, das bei den vorliegenden Ausführungsbeispielen einen runden Querschnitt aufweist, jedoch im Rahmen der Erfindung im Querschnitt auch polygonal ausgeführt sein kann, besitzt einen Außenmantel 18 und unten einen Abschlußboden 32. Das Nachklärbecken 2 ist ebenfalls rund ausgebildet und von einer sich vom Boden 8 nach oben erstreckenden Außenwandung 33 begrenzt.
  • Das Schachtbelebungsbecken 1 und das Nachklärbecken 2 sind zueinander koaxial angeordnet, so daß sich das Schachtbelebungsbebcken 1 vom Mittenbereich des Bodens 8 aus nach unten erstreckt.
  • An der einen Seite des Nachklärbeckens 2 ist neben dessen Außenwandung 33 ein Zulaufschacht11 angeordnet, durch den das zu reinigende , eventuell bereits mechanisch vorgereinigte Abwasser zugeführt wird, das durch eine Zulaufleitung 12, die vom Zulaufschachtll unter dem Boden 8 des Nachklärbeckens 2 zum Schachtbelebungsbecken 1 verlegt ist, in einen Abwärtsströmungskana1 34 des Schachtbelebungsbeckens 1 gelangt.
  • Das Schachtbelebungsbecken 1 weist zudem einen Aufströmkanal 35 auf, der sich parallel zum Abwärtsströmungskanal 34 erstreckt, wobei zwischen dem Abwärtsströmungskanal 34 und dem Aufströmkanal 35 ein Trennteil angeordnet ist, der sich annähernd bis zum Abschlußboden 32 des Schachtbelebungsbeckens 1 erstreckt. Weiterhin weist das Schachtbelebungsbecken 1 eine Umwälzpumpe 17 auf, die bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 und 4 im Aufströmkanal 35 angeordnet ist. Bei den Abwasserreinigungsanlagen der Figuren 2 und 3 befindet sich die Umwälzpumpe 17 dagegen im Abwärtsströmungskanal 34. Dazu ist im Abwärtsströmungskanal 34 mindestens ein Belüfter 9 angeordnet, durch den sauerstoffhaltiges Gas oder Reinsauerstoff in das zu reinigende Abwasser eingebracht wird und der an eine Zufuhr 36 angeschlossen ist.
  • .Der Boden 8 des Nachklärbeckens 2 ist in Richtung zur Mittenachse trichterförmig geneigt. Im Bereich der teifsten Neigung des Bodens 8 geht der Außenmantel 18 des. Schachtbelebungsbeckens 1 in den Boden 8 über bzw.
  • ist der Außenmantel 18 mit dem Boden 8 verbunden.-Dazu weist der Boden 8 des Nachklärbeckens 2 im oberen Bereich des Schachtbelebungsbeckens 1 einen Bodenteil auf, der in Richtung zum Schachtbelebungsbecken 1 steil geneigt verläuft und bei den Abwasserreinigungsanlagen der Figuren 2 und 3 einen am Schachtbelebungsbecken 1 angrenzenden Schlammsammeltrichter 26 mitbegrenzt. Im Nachklärbecken 2 ist dicht über dem Boden 8 ein Räumbalken 7 bewegbar gelagert, der über eine Verstrebung an einer Räumerbrücke 4 befestigt ist. Mit dem Räum balken 7 kann der auf den Boden absinkende schwere Belebtschlamm in Richtung zur Beckenmitte in das Schachtbelebungsbecken 1 bzw. in den Schlammsammeltrichter 26 geräumt werden. Bei dem in der Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der gesamte Boden 8'des Nachklärbeckens 2 zum Schachtbelebungsbecken 1 steil geneigt, wodurch der absinkende schwere Belebtschlamm selbstständig zurück in das Schachtbelebungsbecken 1 rutscht, so daß hier keine Räumvorrichtung erforderlich ist.
  • An der Innenseite der Außenwandung 33 des Nachklärbeckens 2 ist eine Überfallrinne 22 angeordnet. Vor dieser Überfallrinne 22 befindet sich eine auf Abstand angeordnete Tauchwandung 21, die das abfließende gereinigte Abwasser zwingt, unter ihr hindurchsufließen, umin die Üb#rfallrinne 22 zu gelangen.
  • Außerdem befindet sich im Nachklärbecken 2 in Verlängerung des Schachtbelebungsbeckens 1 ein Mittelbauwerk 10, das von einer Entgasungszone 6 umgeben ist. Damit das aus dem Schachtbelebungsbecken 1 aufströmende Abwasser vom Mittelbauwerk 10 in die Entga>ungszone 6 gelangen kann, weist das Mittelbauwerk 10 Durchflussöffnungen 15 auf. Bei den Figuren 1 bis 3 ist die Entgasungszone 6 durch eine zum Mittelbauwerk 10 auf Abstand -angeordnete Tauchwand 27 begrenzt. Die Tauchwand 27 der Entgasungszone 6 besitzt einen Durchtritt 16, der in den Figuren 2 und 3 allein durch die Unterkante der Tauchwand 27 begrenzt ist und bei der Ausführung in Figur 1 als in die Tauchwand 27 eingebrachter Durchbruch ausgeführt ist.
  • Der Durchtritt 16 der Tauchwand 27 ist unterhalb der Durchflussöffnung 15 des Mittelbauwerks 10 angeordnet, wodurch ein Aufsteigen der Gasblasen in den Absetzbereich vermieden wird. Der schwere Belebtschlamm des aus dem Durchtritt 16 herausfließenden Abwassers sinkt in den Absetzraum 37 auf den Boden 8 des Nachklärbeckens 2.
  • Bei der Abwasserreinigungsanlage der Figur 1 mündet in den Abwärtsströmungskanal 34 des Schachtbelebungsbeckens 1 ein Rückfluss 14 der Entgasungszone 6 und die Schlammrückführung 20 des Absetzraumes 37 ein. Der Rückfluss 14 und die Rückführung 20 sind zum Teil durch einen der Tauchwand 27 zugehörigen Schrägteil 38 getrennt, der in Richtung zum Schachtbelebungsbecken 1 geneigt verläuft.
  • Am Oberendbereich 5 des Mittelbauwerks 10 ist eine Überschußschlammrinne 24 ausgebildet. In die Überschußschlammrinne 24 mündet eine Schwimmschlammabführleitung 39 ein, der eine Pumpe 3 zugeordnet ist. Dabei befindet sich im Bereich der Wasseroberfläche 40 eine Ansaugung, durch die der Schwimmschlamm von der Wasseroberfläche 40 abgezogen und durch die Schwimmschlammabführleitung 39 der Überschußschlammrinne 24 zugeführt wird.
  • Außerdem ist in Figur 1 eine überschuß schlammleitung 41 mit einer Schlammabführpumpe 23 vorgesehen, die den Überschuß schlamm vom Absetzraum 37 des Nachklärbeckens 2 zur Überschußschlammrinne 24 führt. Bei den Abwasserreinigungsanlagen der Figuren 2 und 3 ist eine Schlammrücklaufleitung 28 vorgesehen, der eine Schlammförderpumpe 25 zugeordnet ist. Hierbei befindet sich ein Ansaugteil der Schlammrücklaufleitung 28 im Schlammsammeltrichter 26 des Nachklärbeckens 2 und ein Auslaufteil mündet im Mittelbauwerk 10, so daß ein Teil des Schlamms in den Abwärtsströmungskanal 34 des Schachtbelebungsbeckens 1 zurückgeführt wird.
  • Der Überschuß schlamm wird von der Rücklaufleitung 28 in die Überschußschlammleitung 29 abgezweigt und zur Überschuß-Schlammrinne 24 geführt. Zur Erzielung einer effektiven Abwasserreinigung kann es günstig sein, über dem Nachklärbecken 2 mit dem darunter angeordneten Schachtbelebungsbecken 1 eine Gesamtabdeckung anzuordnen und während des Reinigungsbetriebs den Druck im Raum zwischen der Wasseroberfläche 40 und der Abdeckung so zu steuern, daß stets. ein Überdruck oder auch Unterdruck je nach Betriebsweise gebildet ist.
  • Der überschüssige Schlamm wird durch eine Schlammabführleitung 13 zur weiteren Schlammbehandlung abgeführt.
  • In-Figur 1 fließt das verunreinigte Abwasser dem Schachtbelebungsbecken 1 über den Zulaufkanal 11 und die Zulauf leitung 12 zu. Im Schachtbelebungsbecken 1 wird das Abwasser zusammen mit dem Belebtschlamm durch die Umwälzpumpe 17 unter Zugabe von sauerstoffhaltigem Gas oder Reinsauerstoff durch die Belüfter 9 im Abwärtsströmungskanal 34 nach unten geführt. Im Bereich-des Abschlußbodens 32 wird das Abwasser umgelenkt und steigt durch den Aufströmkanal 35 wieder nach oben und gelangt hier in das Mittelbauwerk 10. Aus dem Mittelbauwerk 10, in dem ein Teil der Luft bereits ausgast, fließt das Abwasser durch die Durchflußöffnungen 15 in den konzentrisch angeordneten Entgasungsraum 6.
  • Ein Teil des Abwasserschlammgemisches fließt durch den Rückfluß 14 nach unten in das Schachtbelebungsbecken 1 zurück und wird dabei wieder belüftet. Ein kleinerer Teil, der sich in etwa aus der Zulaufabwassermenge und der Rücklaufschlam-menge zusammensetzt, gelangt durch den Durchtritt 16 in den Absetzraum 37. Hier setzt sich der Abwasserschlamm auf dem Boden 8 ab und wird durch den Räumbalken 7 zur Mitte des runden Nachklärbeckens 2 geräumt bis zu der Rückführung 20 für das Schachtbelebungsbecken 1. Durch die große Neigung des Bodens 8 in diesem Bereich rutscht der Schlamm in das Schachtbelebungsbecken 1 und wird so in den Kreislauf ssurEckgeführt.
  • Das Abwasser im Nachklärbecken 2 fließt, nachdem es sich vom Schlamm getrennt hat, unter der Dauchwandung 21 hindurch und gelangt in die Überfallrinne 22, von der es abgeleitet wird. Der Überschußschlamm kann mit der Schlammabführpumpe 23 zum Mittelbauwerk 10 gepumpt werden, wird dort in der bberschußschlammrinne 24 gesammelt und durch die Überschußschlamnleitung 13 zur Weiterbehandlung abgeführt Eventuell entstehender Schwimmschlamm wird über die Pumpe 3 zur Überschußschlammrinne 24 gepumpt.
  • Bei der in der Figur 2 dargestellten Abwasserreinigungsanlage ist die Funktion der Abwasserreinigung im wesentlichen die gleiche wie bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 1. Ein Teil des Abwasserschlammgemisches, das sich mengenmäßig im wesentlichen aus dem Zulauf und der Rücklaufschlammenge zusammensetzt, fließt durch die Durchtrittsöffnungen 15 in den Entgasungsraum 6, der durch die Tauchwand 27 vom Absetzraum 37 des Nachklärbeckens 2 getrennt ist. Dort sinkt der schwere Belebtschlamm zum Boden 8 und wird vom Räumbalken 7 zur Beckenmitte in den Schlammsammeltrichter 26 geräumt.
  • Der Schlamm wird dann mittels einer Schlammrücklaufleitung 28 und einer Schlammförderpumpe 25 in den Oberendbereich 5 des Schachtbelebungsbeckens 1 gefördert. Der Uberschußschlamm wird von der Schlammrücklaufleitung 28 über einen Abzweig in die Uberschußschlammrinne 24 gefördert und von dort durch die Uberschußschlammleitung 13 abgezogen.
  • Der anfallende Schwimmschlamm wird von der Wasseroberfläche 40 mit der Schwimmschlammabsaugeinrichtung abgezogen und ebenfalls zur Überschußschlammrinne 24 gepumpt.
  • Das vom Schlamm getrennte Abwasser fließt an der Tauchwandung 21 vorbei in die Uberfallrinne 22 und von dort entweder in den Vorfluter oder zu einer weiteren Verfahrensstufe.
  • Die in der Figur 3 dargestellte Abwasserreinigungsanlage besitzt zur Trennung des auf- bzw. abwärts fließenden Abwasser-Belebtschlammstromes eine einfache, plane oder polygonale Trennwand 31, während bei den anderen Ausführungsbeispielen der Trennteil für den Abwärtsströmungskanal 34 und den Aufströmkanal 35 als Innenrohr 19 ausgeführt ist. Im übrigen ist die Abwasserreinigungsanlage der Figur 3 im wesentlichen identisch mit der Ausführung der Figur 2.
  • Die Abwasserreinigungsanlage der Figur 4 unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen Abwasserreinigungsanlagen im wesentlichen durch den extrem steil geneigt verlaufenden Boden 8» des Nachklärbeckens 2. Der Boden 8 ist so stark geneigt, daß der Schlamm selbständig zurück in das Schachtbelebungsbecken 1 rutscht. In dem Bereich, in dem die Uberschußschlammleitung 13 beginnt, bildet sich ein sogenannter Belebtschlammfilter aus, der die Reinigungsleistung des Beckens von Belebtschlammflocken günstig beeinflußt.
  • Die Anlage kann in Fe#rtigbauweise erstellt werden.
  • Ihre wesentlichen Teile, wie das Becken 2, der Schacht 18, 32, das Innenrohr 19, die sonstigen Trennwände und die Räumerbrücke 4, werden in diesem Fall als transportable Beton-Fertigteile fabrikmäßig hergestellt und an dem entsprechend vorbereiteten Einbauort zusammengebaut. Kleinere Anlagen können auch fertig vormontiert und als vollständige Einheiten zur Einbaustelle transportiert werden.
  • L e e r s e i t e

Claims (26)

  1. Patentansprüche Anlage zur Reinigung von Abwasser mit einem sich tief in das Erdreich erstreckenden Schachtbelebungsbecken und einem einen Boden aufweisenden Nachklärbecken, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtbelebungsbecken (1) unter dem Nachklärbecken (2) im Bereich des Bodens (8,8') angeordnet ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtbelebungsbecken (1) im Mittenbereich des Bodens (8,8') des Nachklärbeckens (2) angeordnet ist.
  3. 3. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtbelebungsbecken (1) einen im wesentlichen röhrenförmig rund oder polygonal ausgeführten Außenmantel (18) und einen unteren Abschlußboden (32) aufweist.
  4. 4. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtbelebungsbecken (1) in Längsrichtung mindestens einen Abwärtsströmungskanal (34) und mindestens einen Aufströmkanal (35) aufweist, zwischen denen mindestens ein Trennteil (19,31) angeordnet ist.
  5. 5. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennteil im Schachtbelebungsbecken (1) als Innenrohr (19) ausgebildet ist.
  6. 6. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Abwärtsströnungskanal (34) und/oder im Aufströmkanal (35) des Schachtbelebungsbeckens (1) eine Umwälzpumpe (17) angeordnet ist.
  7. 7. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im AbwErtsströmungskanal (34) und/oder im Aufströmkanal (35) mindestens ein Belüfter (9) angeordnet ist, der an eine Zufuhr (36) von sauer--stoffhaltigem Gas oder Reinsauerstoffgas angeschlossen ist.
  8. 8. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (8,8') des Nachklärbeckens (2) geneigt ist und daß der Außenmantel (18) des Schachtbelebungsbeckens (1) im tiefsten Neigungsbereich des Bodens (8,8') in letzteren übergeht.
  9. 9. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Nachklärbecken (2) dicht über dem Boden (8) mindestens ein Räumbalken (7) bewegbar umläuft,
  10. 10. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (8,8') des Nachklärbeckens (2) im oberen Bereich des Schachtbelebungsbeckens (1) steil geneigt verläuft.
  11. 11. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachklärbecken (2) im Bereich des Bodens (8) einen am Schachtbelebungsbecken (1) angrenzenden Schlammsammeltrichter (26) aufweist.
  12. 12. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeic#hnet, daß im Nachklärbecken (2) in Verlängerung des Schachtbelebungsbeckens (1) ein Mittelbauwerk (10) angeordnet ist und daß das Mittelbauwerk (10) mindestens eine Durchflussöffnung (15) aufweist.
  13. 13. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß um das Mittelbauwerk (10) eine Entgasungszone (6) ausgebildet ist.
  14. 14. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entgasungszone (6) auf Abstand zum Mittelbauwerk (10) von einer Tauchwand (27) begrenzt ist.
  15. 15. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchwand (27) der Entgasungszone (6) mindestens einen Durchtritt (16) zu dem Absetzraum (37) des Nachklärbeckens (2) aufweist.
  16. 16. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchtritt (16) an der Tauchwand (27) zum Absetzraum (37) des Nachklärbeckens (2) unterhalb der Durchflussöffnung (15) des Mittelbauwerks (10) angeordnet ist.
  17. 17. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Abwärtsströmungskanal (34) des Schachtbelebungsbeckens (1) ein Rückfluss (14) der Entgasungszone (6) und eine Schlamm-Rückführung (20) des Absetzraums (37) einmündet.
  18. 18. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rückfluss (l4) der Entgasungszone (6) und der Rückführung (20) des Absetzraumes (37) ein senkrechtes oder in Richtung zum Schachtbelebungsbecken (l) geneigtes Teil (38) der Tauchwand (27) angeordnet ist.
  19. 19. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß neben einer Außenwandung (33) des Nachklärbeckens (2) ein Zulaufschacht (li) mit einer in den Abwärtsströmungskanal (34) des Schachtbelebungsbeckens (1) einmündenden Zulaufleitung (12) angeordnet ist.
  20. 20. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schlammrücklaufleitung (28), Fig. 2, der eine Schlammförderpumpe (25) zugeordnet ist, mit einem Ansaugteil im Schlammsammeltrichter (26) und einem Auslaufteil im Oberendbereich (5) des Mittelbauwerks (10) angeordnet ist.
  21. 21. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Uberschußschlaininleitung (41) mit einer Schlammabführpumpe (23) zwischen dem Absetzraum (37) des Nachklärbeckens (2) und einer Uberschußschlammrinne (24) angeordnet ist, die eine Schlammabführleitung (13) aufweist.
  22. 22. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wasseroberfläche (40) des Nachklärbeckens (2) und/oder in der Entgasungszone (6) eine Ansaugung einer in die Überschußschlammrinne (24) einmündenden Schwimmschlammabführleitung (39) angeordnet ist, der eine Pumpe (3) zugeordnet ist und daß am Räumer (4) eine Vorrichtung angebracht ist, die den Schwimmschlamm zur Ansaugung der Pumpe (3) bringt.
  23. 23. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Uberschußschlammrinne (24) am Oberendbereich (5) des Mittelbauwerks (10) angeordnet ist.
  24. 24. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Außenwandung (33) des Nachklärbeckens (2) eine Uberfallrinne (22) angeordnet ist, der auf Abstand eine Tauchwand (21) vorgeordnet ist.
  25. 25. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachklärbecken (2) mit dem darunter angeordneten Schachtbelebungsbecken (1) eine Gesamtabdeckung aufweist und daß zwischen der Wasseroberfläche (40) des Nachklärbeckens (2) und der Abdeckung ein Überdruck oder Unterdruck gebildet ist.
  26. 26. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die wesentlichen Teile der Anlage als transportable Beton-Fertigteile ausgebildet sind.
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