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DE3013774A1 - Betaetigungsanordnung fuer fluegelklappen - Google Patents

Betaetigungsanordnung fuer fluegelklappen

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DE3013774A1
DE3013774A1 DE19803013774 DE3013774A DE3013774A1 DE 3013774 A1 DE3013774 A1 DE 3013774A1 DE 19803013774 DE19803013774 DE 19803013774 DE 3013774 A DE3013774 A DE 3013774A DE 3013774 A1 DE3013774 A1 DE 3013774A1
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DE
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flap
wing
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DE19803013774
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DE3013774C2 (de
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Hommayoun 2808 Gessel Dilmaghani
Hartmut 2800 Bremen Schulz
Hugo 2820 Bremen Sgarz
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Airbus Operations GmbH
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Vereinigte Flugtechnische Werke 2800 Bremen GmbH
Vereinigte Flugtechnische Werke GmbH
Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
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Priority to FR8024911A priority patent/FR2480228A1/fr
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Priority to GB8111244A priority patent/GB2073681B/en
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Description

7922-01 Bremen, d. 8. April I98O
Vv22 B/Die/we
Vereinigte Flugtechnische Werke-Fokker Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Betätigungsanordnung für Flügelklappen
Die Erfindung betrifft eine Betätigungsanordnung für eine in der Ebene der Querschnittsfläche eines Flügels verschwenkbare FlU ge I-kläppe, mit zwei aus jeweils zwei angenähert horizontal nach Art einer Nürnberger Schere verschwenkbaren Lenkereinheiten bestehenden Lenkerpaaren·
Flügelklappen, die in Form von Vorder- bzw. Hinterkantenklappen als Hochauftriebshilfen dienen, werden im allgemeinen so konzipiert, daß sowohl die Klappen selbst als auch die zu ihrer Ansteuerung erforderlichen Betätigungsorgane vor allem in der Reisekonfiguration einen möglichst geringen Widerstand hervorrufen· Dies gilt besonders für Tragflügel superkritischer Profilierung, da der
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Widerstand der Verkleidungen der Klappenführungen die Vorteile des superkritischen Profils hinsichtlich eines geringen Widerstandes teilweise wieder zunichte macht·
So erfordern beispielsweise die als Betätigungsanordnung bekannten Schienenkinematiken und die neuerdings aus Kostengründen verwendeten sogenannten Parallelogramm-Kinematiken, bei der die FlU-gelklappen über Drehgelenke mit horizontal angeordneten Drehachsen ausgefahren werden, vergleichsweise aufwendige Verkleidungen.
Darüber hinaus ist aus der US-PS 2 973 925 eine Anordnung der eingangs genannten Art bekannt, mit deren Hilfe Vorderkantenklappen aufgrund der auf sie einwirkenden aerodynamischen Kräfte in einer Position vor und unterhalb der Tragflügelvorderkante ausgefahren werden sollen und die im eingefahrenen Zustand von der Klappe verdeckt wird· Die Ausfahrbewegung der Flügelklappe erfolgt bei dieser bekannten Betätigungsvorrichtung auf einer Zylinder- bzw. Kegeloberfläche·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Betätigungsanordnung dieser Art so auszubilden, daß diese möglichst ausfallsicher ist, daß sie es gestattet, die Flügelklappen definiert ein- und auszufahren und auch in möglichen Zwischenstellungen zu arretieren, und daß sie eine Ausfahrbewegung der Flügelklappe ermöglicht, die eine maximale Wirksamkeit der Hochauftriebshilfe sowohl beim Start als auch bei der Landung gewährleistet, wobei die erforderliche Verkleidung in der Reisekonfiguration möglichst klein sein soll·
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs gelöst.
Dadurch, daß die Flügelklappe über Gelenkköpfe an den Lenkerpaaren gehaltert ist, wird ein Maß an Bewegungsfreiheit der Flügelklappe in Bezug auf die Lenkerpaare erreicht, das ein Verklemmen
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bzw. Verkanten der Klappe beim Ein- oder Ausfahrvorgang weitgehend ausschließt.
Andererseits hat die Tatsache, daß jeder Lenkereinheit ein separates Getriebe zugeordnet ist, wobei die Lenkereinheiten paarweise symmetrisch angeordnet sind, zur Folge, daß selbst bei Ausfall einer der Lenkereinheiten, z.B· infolge Bruch bzw. Verklemmen, die Flügelklappe nicht nur ihre jeweilige Stellung beibehält, sondern auch weiterhin definiert bewegt werden kann und die erforderlichen Lasten trägt bis zur Beendigung des Fluges.
Durch geeignete Kahl der Neigung der Drehgelenke der Lenkereinheiten in Bezug auf die Flügelebene spwie der Anlenkpunkte für die Steuerstange läßt sich dabei eine Ausfahrbewegung der Flügelklappe realisieren, bei der diese zunächst über einen relativ großen Teil des Ausfahrweges in angenähert horizontaler Stellung gehalten wird (sogenannter Fowler-Effekt) und sich erst im letzten Teil des Ausfahrweges eine vergleichsweise große Xnderung des Klappenanschlagwinkels ergibt. Eine solche Ausfahrcharakteristik macht die erfindungsgemäße Betätigungsanordnung beispielsweise zur Ansteuerung von Hinterkantenklappen geeignet, die bei" Start und Landung unterschiedliche Ausfahrstellungen und Neigungswinkel einnehmen müssen·
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist, insbesondere im Hinblick auf eine noch größere Funktionssicherheit, vorgesehen, daß sowohl*die Lagerung der Flügelklappe auf den jeweiligen Drehachsen als auch die Lagerung dieser Achsen in den Gelenkköpfen über Kugelgelenklager erfolgt, die eine dreidimensionale Pendelbewegung um den jeweiligen Lagerpunkt ermöglichen, so daß ein Verkanten der FlUgelklappe auf den Lagerbolzen ausgeschlossen ist. In diesem Zusammen—
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hang wird ferner vorgeschlagen, daß nur einer der beiden Gelenkandere
köpfe als Festlager ausgebildet ist, während der/als Loslager ausgebildet ist. Letzteres ermöglicht Bewegungen der in dem betreffenden Gelenkkopf gehalterten Drehachse mit Komponenten senkrecht zur Ausfahrebene, wobei unter Ausfahrebene die Ebene der Querschnittsfläche des Tragflügels zu verstehen ist.
In einer Ausführungsform ist die erfindungsgernäße Betätigungsanordnung so ausgestaltet, daß sie zur Ansteuerung eines aus Haupt- und Hilfsklappen bestehenden Systems von Hinterkantehklappen geeignet ist, wobei der Klappenausschlagwinkel der an der Hauptklappe angelenkten Hilfsklappe über an den Gelenkköpfen der Lenkerpaare angelenkte KoppelSteuerungen entsprechend dem Ausfahrweg variiert wird.
Tn einer einfachen und zugleich funktionssicheren Ausführung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung ist vorgesehen,, daß die Getriebe aus Planetengetrieben bestehen, denen jeweils ein Schneckengetriebe vorgeschaltet ist. Sofern diese Schneckengetriebe selbsthemmend sind, ergibt sich daraus der Vorteil, daß keine zusätzliche Rastvorrichtung für das Antriebssytem der Lenkerpaare erforderlich ist, um eine Arretierung der Flügelklappe in der jeweiligen Aus— fahrstellung zu gewährleisten.
Die Unteransprüche 10 bis 12 betreffen die Integration der erfindungsgemäßen Betätigungsanordnung in ein aus mehreren einzelnen Klappensegmenten bestehendes System von an der den Hinterkanten eines Tragflügels angeordneten Hochauftriebshilfen. Die den einzelnen Klappensegmenten bzw. den diese ansteuernden Lenkereinheiten zugeordneten Drehgetriebe werden dabei in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung von einer zentralen Antriebseinheit angetrieben, wodurch sich ein besonders einfaches und wartungsarmes Anstcuerungssystem ergibt, das zugleich aufgrund der geringen Größe der aus der Flügelstruktur herausragenden und zu verkleidenden Komponenten zu einem besonders widerstandsarmen Flügel führt.
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Die Funktionssicherheit dieses Systems kann dabei zusätzlich noch dadurch erhöht werden, daß jeder Klappenantriebseinheit ein Drehmomentbegrenzer vorgeschaltet wird, der bei erhöhter Last, z.B. infolge Verklemmens, den Antrieb blockiert und so die Struktur vor Zerstörung schützt. Ferner kann sie dadurch erhöht werden, daß durch ein Asymmetrie-Uberwachungssystem die Antriebseinheit bei Überschreiten einer zulässigen Asymmetrie im Drehwellenantrieb abgeschaltet wird.
Im folgenden soll die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert werden. Und zwar zeigen:
Figur 1 eine Darstellung eines Teils der erfindungsgemäßen Betätigungsanordnung in Draufsicht,
Fi gur 2 eine seitliche Ansicht der Anordnung nach Fig. 1 im eingefahrenen Zustand,
Figur 3 die gleiche Anordnung im ausgefahrenen Zustand,
Figur A einen Ausschnitt aus Fig. 3>
Figur 5 einen Schnitt gemäß V - V in Fig. 4*
Figur 6 eine Darstellung entsprechend Fig. k durch den zweiten Befestigungspunkt der FlUgelklappe,
Figur 7 einen Schnitt gemäß VII - VII in Fig. 6,
Figur 8 eine Darstellung eines Tragflügels mit der erfindungsgemäßen Betätigungsanordnung zur Ansteuerung eines Hinterkantenklappensystems,
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Fi p.ur 9 eine Darstellung des Klappenausschlagwinkels μ in Abhängigkeit vom relativen Ausfahrweg.
In den Figuren sind gleiche Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Fig. 1 zeigt in Draufsicht eines der beiden Lenkerpaare, die zusammen mit den zugehörigen Antrieben die erfindungsgemäße Betätigungsanordnung bilden; der obere Teil der Figur gibt dabei die eingefahrene Position wieder, der untere Teil die vollständig ausgefahrene.
Das Lenkerpaar 1 wird gebildet durch-die symmetrisch zueinander angeordneten Lenkereinheiten 2 und 3j die ihrerseits aus je zwei Stangen 4, 5 bzw. 6, 7 bestehen, die jeweils über Gelenke 8, 9j deren Drehachsen angenähert vertikal zur Zeichenebene liegen, miteinander verbunden sind und zusammen eine Art Nürnberger Schere bilden.
Die inneren, d.h· der FlUgelstruktur benachbarten Stangen 4 und sind jeweils mit mechanischen Drehgetrieben 10 bzw. 11 verbunden, die fest an der Flügelstruktur angeordnet sind. Die Drehgetriebe 10, 11 bestehen dabei jeweils aus einem Planetengetriebe, dem antriebsseitig ein Schneckengetriebe vorgeschaltet ist.
An dem der Flügelstruktur abgewandten Endbereich der äußeren Stangen 5j 7 ist über einen Gelenkkopf 12 eine Flügelklappe 13 mit einem ihrer beiden Anlenkpunkte gehaltert, wobei der zweite Anlenkpunkt über eine zur hier beschriebenen identische Halterung mit der Flügelstruktur verbunden ist. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Flügelklappe 13 die Hauptklappe eines Hinterkantenklappensystems, zu dem ferner eine an der Haupt'klappe schwenkbar angelenkte Hilfsklappe 14 gehört. Weiter sind an abge-
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winkelten Ansätzen der äußeren Stangen 5j 7 über Kugelgelenklager Steuerstangen 15j 16 angelenkte die mit einem Abstand zu der durch den Gelenkkopf 12 verlaufenden Drehachse A an der Hauptklappe 13 angreifen.
Die Figuren 2 und 3 geben eine seitliche Ansicht der Anordnung nach Fig. 1 dar, wobei Fig. 2 den eingefahrenen und Fig. 3 den vollständig ausgefahrenen Zustand der Betätigungsanordnung wiedergibt. Diese Figuren zeigen ferner eine der aus jeweils zwei Stangen 17, 18 sowie einem Lenker I9 bestehenden Koppelsteuerungen, die paarweise symmetrisch zueinander, am Gelenkkopf 12 angelenkt sind und andererseits an der Hilfsklappe IA mit einem Abstand zu deren Schwenkachse angreifen. Weiterhin ist in den Figuren 2 und 3 die zweiteilige, an der Hauptklappe 13 befestigte Klappenverkleidung 20, 21 dargestellt, deren vorderer Teil 20 beim Ausfahren der Klappen abgeklappt werden kann, um die Freigängigkeit der Lenke reinhei ten 2, 3 zu gewährleisten.
In den Figuren 4 und 5 ist der in Fig. 3 gekennzeichnete Bereich des Gelenkkopfes 12 bei ausgefahrenen Klappen im Detail wiedergegeben. Der Gelenkkopf 12 besteht aus zwei symmetrisch zueinander angeordneten Laschen 22 und 23, die an ihrem einen Ende über den die Drehachse A der Hauptklappe 13 bildenden Lagerbolzen 24 miteinander verbunden sind und mit ihrem anderen Ende auf den Gelenkbolzen 25 und 26 drehbar gehaltert sind. Die Gelenkbolzen 25, 26, die in den äußeren Stangen 5 und 7 des Lenkerpaares 1 gelagert sind, sind ferner untereinander durch den Steg 27 verbunden. Da der Lagerbolzen
24 in den Laschen 22 und 23 mittels Kugelgelenklagern 28, 29 gelagert ist, bilden die Laschen 22 und 23, der Lagerbolzen 24 sowie
, der Steg 27 zusammen ein in der Zeichenebene der Fig. 5 bewegliches Gc]enkviereck. Da ferner auch der Steg 27 auf den Gelenkbolzen
25 und 26 mittels Kugelgelenklagern 30 gehaltert sit, ist auch eine Relativbewegung der beiden Lenkereinheiten 2 und 3 gegeneinander und senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 5 möglich.
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■4b
Weiterhin erfolgt auch die Lagerung der Hauptklappe 33 auf dem Lagerbolzen 24 mittels eines Kugelgelenklagers 31, das neben der reinen Drehbewegung um die Drehachse A auch Pendelbewegungen der Hauptklappe 13 um beliebige, durch den Mittelpunkt des Kugelgelcnklagers 31 verlaufende Achsen zuläßt. Schließlich sind auch die Steuerstangen 15 (in Fig. 4 nicht dargestellt) und 16 sphärisch gelagert, so daß auch sie nicht nur reine Drehbewegungen um die Gelenkbolzen 32 und 33 auszuführen vermögen, sondern allseitig beweglich sind.
Im Gegensatz zu dem in den Figuren 4 und 5 dargestellten Gelenkkopf 12, der als Loslager ausgebildet ist, stellt der in den Fig. 6 und 7 Miedergegebene zweite Gelenkkopf 34 ein Festlager dar. Zwar ist auch an diesem zweiten Anlenkpunkt der Hauptklappe 13 diese mittels eines Kugelgelenklagers 35 auf dem Lagerbolzen 36 gelagert, der hier die Drehachse A1 bildet, jedoch ist bei diesem Gelenkkopf 34 der Lagerbolzen 36 durch zwei seitliche Ansätze 37j des Steges 39 derartig fixiert, daß Lagerbolzen 36, Ansätze 37 und 38 sowie Steg 39 einen starren Verband bilden, so daß der Gelenkkopf 34 im Gegensatz zum Gelenkkopf 12 kein in der Zeichenebene der Fig. 7 bewegliches Gelenkviereck darstellt. Die übrige Anordnung in diesem Anlenkpunkt entspricht derjenigen des in den Figuren 4 und 5 dargestellten Anlenkpunktes.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Anordnung handelt es sich um einen Ausschnitt aus einem Tragflügel in dem schematisch die Verwendung der erfindungsgemäßen Betätigungsanordnung zur Ansteuerung eines Hinterkantenklappensystems wiedergegeben ist. Letzteres besteht aus zwei Hauptklappen 13, 13' sowie zwei an diesen jeweils angelenkten Hilfsklappen 14, 14", wobei jede dieser beiden Kombinationen aus Haupt- und Hilfsklappe über eine Betätigungsanordnung angesteuert wird, wie sie vorstehend beschrieben ist. Im einzelnen sind dies die Drehgetriebe 10 bis 10'" bzw. 11 - II'·1, die über Drehwellen
W-- · -itaarae- ι- 1-Jn-ITiH- limn nur r ιιιιιιι nip
sowie Winkelgetriebe 41 mit einer zentralen Antriebseinheit 42 verbunden sind und auf die Lenkerpaare 1 bis I111, über die der Ausfahrvorgang der Klappen realisiert wird, wirken. Dabei ist jeder der beiden Betätigungseinheiten für die beiden Klappenkombinationen ein Drehmomentbegrenzer 43j 44 vorgeschaltet. Schließlich ist nach jeder Betätigungseinheit ein mit einer zentralen Asymmetrie-Überwachungseinheit 45 verbundener Asymmetrie-Sensor 46, 47 zugeordnet.
An den der Flüge !struktur abgewandten Enden der Lenkerpaare 1 bis I111 sind über Gelenkköpfe 12, 34 bzw. 12·, 34' die die Hauptklappen 13 und 13* gelenkig gehaltert, wobei jeder der Klappen an einem als Loslager (12, 12·) und einem als Festlager (34j 34') ausgebildeten Gelenkkopf angelenkt ist, wie diese anhand der Figuren 4 bis 7 beschrieben sind. Die Funktionsweise der in den Figuren 1 bis 8 wiedergegebenen Betätigungsanordnung soll anhand von Fig. erläutert werden, die für Hauptklappe und Hilfsklappe jeweils den Klappenwinkel »7 in Abhängigkeit vom Ausfahrweg angibt, wobei in dieser Darstellung der relative Ausfahrweg, bezogen auf den insgesamt erzielbaren Ausfahrweg, aufgetragen ist.
Die Ansteuerung des Klappensystems erfolgt über die zentrale Antriebseinheit 42, die über die Drehwellen 40 und Winkelgetriebe 41 auf die einzelnen Drehgetriebe 10 - 10·" bzw. 11 - 11* ·· wirkt, die analog zu den in Fig. 1 beschriebenen Drehgetrieben 10 und 11 aufgebaut sind.
Mit Hilfe der Drehgetriebe werden die Lenkerpaare 1 bis 1 '··, deren Aufbau den Lenkerpaar 1 in Fig. 1 entspricht, synchron gegeneinander verschwenktA wodurch die an den Lenkerpaaren 1 bis l·1· angeordneten Gelenkköpfe 12, 12' bzw. 34j 34' und die an diesen angelenkten Flügelklappen 13, 13' auf einer Bahnkurve, die in der
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Ebene der jeweiligen Querschnittsfläche des Flügels liegt, nach rückwärts ausgefahren werden.
Der Verlauf dieser Bahnkurve ist durch die Winkel vorgegeben, unter denen jeweils die Achsen der Drehgelenke einer Lenkereinheit gegenüber der Vertikalen geneigt sind sowie durch Form und Länge der Stangen, aus denen die Lenkereinheiten bestehen. Während der Ausfahrbewegung wird die Neigung der Hauptklappen in Bezug auf das Lenkergestänge dadurch kontinuierlich verändert, daß die Anlenkpunkte der Steuerstangen 15» 16 an den jeweiligen Lenkereinheiten auf einer Kreisbahn nach außen wandern. Bei dem hier behandelten Ausführungsbeispiel der erfindungsgernäßen Betätigungsanordnung sind der Winkel OC unter dem die die Anlenkpunkte der Steuerstangen 15j 16 bildenden Ansätze der äußeren Stangen 5* 7 der Lenkereinheiten 2, 3 angeordnet sind und die Länge der Steuerstangen so gewählt, daß die Hauptklappe 13 während des Ausfahrvorgangs zunächst entgegen dem Uhrzeigersinn, d.h. nach oben verschwenkt wird. Erst bei größerem Ausfahrweg erfolgt dann eine Schwenkbewegung in entgegengesetzter Richtung. Da sich aufgrund der Bewegung der Gelenkköpfe entlang der Bahnkurve bei festgehaltener Klappe von Anfang an eine Kippbewegung der Hauptklappe im Uhrzeigersinn ergeben würde, ergibt sich als resultierende Bewegung der Hauptklappe der in Fig. 9 dargestellte Bewegungsablauf.
Aus dieser Darstellung geht hervor, daß sich über einen relativ großen Bereich des Ausfahrweges die Neigung der Hauptklappe nur geringfügig ändert, d.h. diese zunä-chst in angenähert waagerechter Stellung ausgefahren wird. Wie die Fig. 9 weiterhin zeigt, ist ferner auch das KoppeIgestange zur Steuerung des Neigungswinkels der Hilfsklappe so ausgelegt, daß auch diese zunächst annähernd waagerecht ausgefahren wird. Dieser Bereich des Ausfahrweges, bei dem eine Vergrößerung der Auftriebsfläche bei gleichzeitig nur geringfügiger Widerstandserhöhung erzielt wird, ist insbesondere für die Startphase von Bedeutung.
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Erst bei größerem Ausfahrweg ändert sich auch der Neigungswinkel beider Klappen stärker, bis der Endausschlag erreicht ist, indem Auftriebsfläche und Widerstand ihren Maximalwert erreicht haben, entsprechend der Landekonfiguration.
Während des Aus- bzw. Einfahrvorgangs können die Lenkerpaare in jeder beliebigen Zwischenstellung durch Abschalten der Antriebsvorrichtung arretiert werden.
Durch die Verwendung von Kugelgelenklagern an den entsprechenden Lagerpunkten ist sichergestellt, daß die Flügelklappen auch dann reibungslos aus— und eingefahren werden, wenn sie, z.B. aufgrund angreifender Windkräfte, geringfügig geneigte Stellungen in Bezug auf ihre theoretischen Drehachsen einnehmen und deshalb die Gefahr eines Verkantens bzw. Festklemmens bestünde.
Insbesondere gilt dies für den Fall, daß eine der vier jeweils pro Flügelklappe vorgesehene Lenkereinheit durch Bruch ausfällt. Auch in diesem Fall kann die Klappe über die drei noch verbleibenden Einheiten weiterhin definiert ein- und ausgefahren werden.
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7922-01 Bremen, d. 8. April I98O Vv22 B/Die/we
Bezugsziffernliste
4-7 8, 10,
15, 17,
20, 22, 24 25, 27 28, 30, 32, 34 35 36 37, 39
Lenkerpaar
Lenkereinheit
Lenkereinheit
Stangen
Drehgelenke
Drehgetriebe
erster Gelenkkopf (Loslager)
Flügelklappe (Hauptklappe)
Hilfskiappe
Steuerstangen
Koppelstangen
Lenker
Klappenverkleidung
Laschen
Lagerbolzen
Gelenkbolzen
Steg
Kugelgelenklager 1' - 1" 10'- 10' 11·- 11· 131
14'
' Lenkerpaare 1' Drehgetriebe
Hauptklappe Hilfsklappe
43, 44 45
46, 47 12', 34'
Gelenkbolzen
zweiter Gelenkkopf (Festlager)
Ku ge 1 ge le nk la ger
Lagerbolzen
Ansätze
Steg Drehvrellen
Wi nke 1 ge tr i ebe
Antriebseinheit
Drehmomentbegrenzer
Asymtne trie-Überwa chungs
einheit
Asymmetrie-Sensoren
Gelenkköpfe
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Claims (12)

j naomqereiohtI - α ι 7922-01 Bremen, d. 8. April I98O Vv22 B/Die/we Vereinigte Flugtechnische Werke-Fokker Gesellschaft mit beschränkter Haftung Patentansprüche ί^Λ
1. Öetätigungsanordnung für eine in der Ebene der Querschnitts-
-^fläche eines Flügels ein- und ausfahrbare FlUgelklappe, mit zwei, aus symmetrisch zueinander an der Flügelstruktur angeordneten, um angenähert vertikale Drehachsen nach Art einer Nürnberger Schere verschwenkbaren Lenkereinheiten bestehenden Lenkerpaaren, dadurch gekennzei chnet, daß die Halterung der Flügelklappe (I3) an den Lenkerpaaren (l, 1') über Gelenkköpfe (12, 34) erfolgt, die an den äußeren Enden der Lenkerpaare (l, 1') angeordnet sind und eine Schwenkbewegung der Flügelklappe um zur Ausfahrebene angenähert senk- ·
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: ORIGINAL INSPECTED
3Q13774
rechte Drehachsen (A, A1) erlauben, daß die Flügelklappe (13) über unter einem Abstand zu den Drehachsen (A, A1) angreifende Steuerstangen (15, 16) an den Lenkereinheiten (l, 1') angelenkt ist und daß jeder Lenkereinheit (l, I1) ein separates, mit einer Antriebseinheit verbundenes Getriebe zugeordnet ist.
2. Betätigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die Lagerung der Flügelklappe (I3) auf den die jeweilige Drehachse (A, A1) bildenden Lagerbolzen (24, 36) der Gelenkköpfe (12, 34) über Kugelgelenklager erfolgt.
3« Betätigungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbolzen (24, 36) in den Gelenkköpfen (12, 34) zumindest teilweise mittels Kugelgelenklagern gehaltert sind.
4* Betätigungsanordnung nach Anspruch 3» dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die Halterung der Lagerbolzen (24, 36) in den Gelenkköpfen (12, 34) so ausgebildet ist, daß einer der Gelenkköpfe ein Festlager und der andere ein Loslager in dem Sinne darstellt, daß es seitliche Bewegungen des Lagerbolzens ermöglicht·
5. Betätigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4> dadurch, gekennzei c h η e t, daß die Steuerstangen (15t 16) ebenfalls mittels Kugelgelenklagern gehaltert sind.
6« Betätigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Lenkerpaaren (l, 1*) zugeordneten separaten Getriebe aus mechanischen Drehgetrie— ben (10, 101, 11, 11«) bestehen.
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— «j ■■
7. Betätigungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der mechanischen Drehgetriebe (10, 10·, 11, 11·) aus einem Planetengetriebe mit vorgeschaltetem Schneckenradgetriebe besteht·
δ. Betätigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zur Ansteuerung eines aus Haupt- und Hilfsklappe bestehenden Systems von Hinterkantenklappen, bei dem die Hilfeklappe um eine zur Ausfahrebene angenähert senkrechte Achse an der Hauptklappe schwenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsklappe (l4) Über mindestens zwei Koppelsteuerungen mit den Gelenkköpfen (12, 34) verbunden ist.
9· Betätigungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Koppelsteuerung aus einem an der Hauptklappe (13) angeordneten Lenker (19) sowie zwei am Lenker (19) und an Gelenkkopf bzw. an der Hilfsklappe (14) angelenkten Stangen (17, 18) besteht.
10. Betätigungsanordnung für ein aus mehreren Klappensegmenten bestehendes System von FlUgelklappen nach einea der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die den jeweiligen Lenkerpaaren (l - 1··') zugeordneten Drehgetriebe (10-10··», 11 - 11···) über Drehwellen (40) und Winkelgetriebe (41) mit einer zentralen Antriebseinheit (42) verbunden sind.
11. Betätigungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder aus zwei Lenkerpaaren sowie zugeordneten Drehgetrieben bestehenden Betätigungeeinheit für ein Flügelklappenpaar (13, 14, 13*, 14') ein Drehmomentbegrenzer (43, 44) vorgeschaltet ist.
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12. Betätigungsanordnung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Betätigungseinheit ein mit einer zentralen Asymmetrie-Überwachungseinheit (45) verbundener Asymmetrie—Sensor (46, 47) zugeordnet ist.
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DE19803013774 1980-04-10 1980-04-10 Betaetigungsanordnung fuer fluegelklappen Granted DE3013774A1 (de)

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