DE1917532C3 - Spaltklappenanordnung an Tragflügeln für Luftfahrzeuge - Google Patents
Spaltklappenanordnung an Tragflügeln für LuftfahrzeugeInfo
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Description
in die
klappt. Zur b
8™8
änderung gegenüber der oberen Spaltklappe. Es ist mittels des Stellmotors aber auch möglich, der unteren
Spaltklappe gegenüber der oberen Spaliklappe innerhalb der Aus- bzw. Einfahrbewegung in Riehtung
der Tragflügelhauptebene eine überlagerte Schwenkbewegung zu erteilen. In der Zeichnung sind
zwei Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
F i g. 1 zeigt in einer Übersicht die Anordnung der pp
Klarpen an der Tragflügelvorderkante von oben ge- ίο wie bereite
sehen, wobei die Klappen in Einfahrstellung stehen; gesehen, d<*
Fig- 2 zeigt gemäß Fig. 1 die Klappen in Aus- ^
fahrstellung;
Fig. 3 bis 5 zeigen im Querschnitt unterschiedliche
Stellungen der Düsenspaltklappen;
F i g. 6 zeigt in einem Querschnitt durch den Tragflügel die Lagerung und den Verstellmechanismus für
die Düsenspaltklappen;
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht gemäß Fig. 6; F ig. 8 zeigt in einer Draufsicht nach Fig. 7 eine ao
weitere Ausführungsform des Verstellmechanismus für die untere Düsenspaltklappe.
An der Tragflügelvorderkante sind zu beiden Se,-ten des Flugzeugrumpfes je zwei Spaltklappensysteme
angeordnet. Der Vereinfachung halber ist a5 an
nachfolgend nur eines der Klappensysteme näher beschrieben. .
Wie Fig. 1 bis 7 erkennen lassen, ist mit 1 der
Flugzeugrumpf und mit 2 der Tragflügel bezeichnet. Jedes der Klappensysteme besteht hierbei aus den
Spaltklappen 3 und 4, die über ein Gestänge 8 (F i g. 1) vom Piloten aus verstellbar sind.
Wie insbesondere F i g. 3 bis 7 zeigen, bilden die Spaltklappen 3 und 4 im eingefahrenen Zustand die
Vorderkante des Tragflügels. Die obere Spaltklappe 3 ist dabei über zwei Lenker 12 am Hauptflügel 2 gelagert.
Die Lenker 12 weisen an ihren Enden Schwenkachsen 16 bzw. 17 auf, die in Lagerstellen
,3 bzw. 14 an der Spaltklappe 3 bzw. am Hauptflügel 2 geführt sind. Bei dem gezeigten Ausfuhrungsbeispiel
sind die Schwenkachsen 16 und 17 zueinander parallel und stehen senkrecht auf der
Hauptebene des Tragflügels. Die untere Spaltklappe 4 ist ihrerseits an der Spaltklappe 3 je über zwei
Schwenkarme 20 schwenkbar £elagert, wöbe, die
einen linden der Schwenkarme im Bereich der Hinterkante der unteren Spaltklappe 4 befestigt sind und
über Lagerbohrungsn 26 mit ihren anderen Enden mit Schwenkachsen 28 an der Spaltklappe 3 zusammenwirken.
In Ausfahrstellung der Spaltklappen 3 5o u0.ab^f!8
und 4 ist zwischen dem Hauptflügel 2 und der Spa t- ^^LT
klappe 3 ein Düsenspalt 47 und zwischen der Spaltklappe 3 und der Spaltklappe 4 ein Düsenspalt 48
gebildet. In Einfahrstellung der Klappensysteme b. den
die Spaltklappen 3 und 4 den vorderen Teil des Tragflügelprofils, wobei die Oberseite^O der Spaltklappe
3 ander Oberseite und die Oberseite 42 der
Spaltklappe 4 an der Unterseite des Profils liegt. Der Hauptnügel 2 weist an seiner Unterseite im vorderen
i Ah 43 f in die die Sfnlt
der SfJ*1»^!* ^jJ ^r^sK^so daß nisamden
Schwenkac ns en * ^ ^ Kurbeltrieb gebildet
men mit der Lj™«?? B der Klappensysteme weist
der Spaltklappe 4 in RichDi
be
ist. In ^f^ der Spaltkpp
dann die Vorferwn« ^^ Die beiden Spalt-
lung auf die ι r»S""f vQn der Einfahrstellung
klappen 3 und 4 J^ scharaierartig auseinandergehKjmng
„ ltklappen 3 und 4 ist,
ein Verstellgestänge 8 vor-'
einem Betätigungsorgan
andererseits an deu Schwenk- ^^^meinsame Verschwenkung der Spaltarmen fu£
„|Tfn der Tragflügelebene angeschlosklappen
3 und 4 m e g kann dabei in bekann-
vm« *& *otor betätigt werden.
e g kann da
»5 se η ist. Uasvm« *& *motor betätigt werden
ter„We1^. übeir einen m kann die Lenkerstange
Wie J-; ι g. ° « auch durch eineri hydrau-
S 52 gebildet sein. Der
^LZ^^SS^l^rn doppelt. wir-SteUmot°r5Z
°J stem ^ ^ einem Zylind
kenden HydrauUKKom ^ ^ anderen Rjch_
SSi "r is?D?e Kolbenstange 56 des Kolbens
uber ein Gelenk 57 an den Hauptfluge! 2wnd der Zünder 54 gleichfalls über ein
während oer ,^ angreift. Die Betati-
Lors 52 erfolgt mittels einer hier n omckmittelsteuereinrichtung, die
bedient werden kann.
der beschriebenen Einrichtung 1 bis 7 ist wie nachfolgend be-
gemäß den c g.
die Lenkers ange
ach en ^ a^ der
Hauptnügel 2 weist an seiner U gg p
Bereich eine Ausnehmung 43 auf, in die die Sfnlt- 60 bewegung beid ^ p
klappe 4 innerhalb der Einfahrstellung einklappbar bewegung u^^e
1StZwischen dem Hauptflüge. 2 und der Spaltklape 4
bilden beide Spaltklappen 3 und 4 e ieweils gemeinsam den vorderen
«L 2 Sollen die Spaltklappen 3 und 4
^ f S. ?£, fandeanflue ausgefahren werden, so
ζ. B fur den ^nfleann g^ ^ Bediengestänge 8
werden oie "™"r . .. Spaitklappen 3 und 4 in
^ S Einfahrstellung her-
^ 4 übe
angläufig um die Schwenk- |3 am Hauptflügel 2
3 g scharnierartig in die
(F i g. 2, 5 und 6). Der Em- ^ ^n 3 ^^ 4 erWgt da.
orbesÄriebenen Ausfahrbewe- ^^ Ablauf.
n8 m»t umgekenrtem a AusfuhrungsbeisPiel
°"„ft m„ ,fe Λ Stellmotors 52 die Spaltklappe
kann nut Hilfedes ^nmoi s ukf 3 ver.
f toner die Möjichkeit, Ausfahrstellung zu bringen
p_ " h ittels einer
und aus diese Aurf^lggjher ^
Beut.gg^«^ Sgtaoto^ Verk P leinem% ihres
Stellung der
Spaltklappe
T| innerhalb der Ausfahrinnern
_
^ ^^^ zu erteilen.
wegung u^^n e g^Tbe«*riebenen Klapgnsysteme
^J^J^^^
f jg B
AMttHjmkeb ^nanhang,g
Spaltklappe 3 zu motors 52 ^
gegenüber
gegenüber
^%^;;J?t^?»t^X^ ASA
36, d. h. der Angriffspunkt der Lenkerstange 32 an hinterkante angeordnet sind.
a bei der an der Tragflüge,-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Spaltklappenanordnung an Tragflügeln für gegenüber dem Tragflügel. Es besteht dabei eine
Luftfahrzeuge mit einer am Tragflügel ein- bzw. zwangläufige Koppelung zwischen der Ausfahrstelausschwenkbar
gelagerten oberen Spaltklappe S lung der Spaltklappe und deren Anstellwinkel]age.
und einer an der oberen um eine zur Hauptflügel- Bei einer weiteren Spaltklappenanordnung ist vorlängsachse parallele Achse schwenkbar gelager- gesehen, die Spaltklappen mittels eines Stellmotors ten unteren Spaltklappe, dadurch gekenn- aus dem Tragflügel nach hinten auszufahren, wobei zeichnet, daß die obere Spaltklappe (3) mit- die Anstellwinkellage der Klappen durch ein Hebeltels als Parallelogrammführung angeordneter io getriebe in Verbindung mit festen Führungsbahnen Lenker (12) annähernd in der Hauptflügelebene bestimmt wird. Es besteht bei der bekannten Klapein- bzw. ausschwenkbar ist und daß zum selbst- penanordnung eine Koppelung zwischen der Austätigen Ein- bzw. Ausschwenken der unteren fahrsteilung und der Anstellwinkellage der Spalt-Spaltklappe (4) eine Lenkerstange (32) mit ihrem klappen.
und einer an der oberen um eine zur Hauptflügel- Bei einer weiteren Spaltklappenanordnung ist vorlängsachse parallele Achse schwenkbar gelager- gesehen, die Spaltklappen mittels eines Stellmotors ten unteren Spaltklappe, dadurch gekenn- aus dem Tragflügel nach hinten auszufahren, wobei zeichnet, daß die obere Spaltklappe (3) mit- die Anstellwinkellage der Klappen durch ein Hebeltels als Parallelogrammführung angeordneter io getriebe in Verbindung mit festen Führungsbahnen Lenker (12) annähernd in der Hauptflügelebene bestimmt wird. Es besteht bei der bekannten Klapein- bzw. ausschwenkbar ist und daß zum selbst- penanordnung eine Koppelung zwischen der Austätigen Ein- bzw. Ausschwenken der unteren fahrsteilung und der Anstellwinkellage der Spalt-Spaltklappe (4) eine Lenkerstange (32) mit ihrem klappen.
einen Ende am Hauptflügel (2) und mit ihrem 15 Aufgabe der Erfindung ist es, die Anordnung und
anderen Ende an der unteren Spaltklappe in Lagerung sowie den Verstellmechanismus von Klap-
einem Abstand von deren Schwenkachse (28) an pensystemen an der Tragflügelvorder- und bzw. oder
der oberen Spalrklappe angelenkt ist. der Tragflügelhinterkante wesentlich zu vereinfachen
2. Spaltklappenanordnung nach Anspruch 1, und so auszubilden, daß die Strömung am Tragflügel
dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkerstange ao sowohl bei ein- als auch ausgefahrenen Klappen so
(32) durch einen hydraulisch wirkenden Stell- wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Es ist ferner
motor (52) gebildet ist, der unabhängig von der Aufgabe der Erfindung, die untere Spaltklappe
Verstellbewegung der oberen Spaltklappe (3) be- zwangläufig mit der Ausfahrbewegung der oberen
tätigbar ist. Klappe in die Ausfahrstellung zu bewegen.
as Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die obere Spaltklappe mittels als Par-Die Erfindung betrifft eine Spaltklappenanordnung allelogrammführung angeordneter Lenker annähernd
an Tragflügeln für Luftfahrzeuge mit einer am Trag- in der Hauptflügelebene ein- bzw. ausschwenkbar ist
flügel ein- bzw. ausschwenkbar gelagerten oberen und daß zum selbsttätigen Ein- bzw. Ausschwenken
Spaltklappe und einer an der oberen um eine zur 30 der unteren Spaltklappe eine Lenkerstange mit ihrem
Hauptflügellängsachse parallele Achse schwenkbar einen Ende am Hauptflügel und mit ihrem anderen
gelagerten unteren Spaltklappe. Ende an der unteren Spaltklappe in einem Abstand
Wie allgemein bekannt, dienen derartige Spalt- von deren Schwenkachse an der oberen Spaltklappe
klappen dazu, ein Ablösen der Strömung am Trag- angelenkt ist.
flügel während des Landeanfluges innerhalb eines 35 Ein so ausgeführtes Klappensystem bringt den
größtmöglichen Anstellwinkelbereiches zu verhin- wesentlichen Vorteil einer kinematisch günstigen Andern.
Um dies verwirklichen zu können, sind bereits Ordnung und Lagerung mit sich, wobei eine Koppeeine
große Anzahl unterschiedlicher Klappenanord- lung der Ausfahrstellung mit der Anstellwinkellage
nungen und Ausführungen auf ihre aerodynamische der oberen Spaltklappe vermieden werden kann und
Wirksamkeit untersucht worden. Es hat sich dabei 40 der zur Schwenkung der Klappen erfcderliche Vergezeigt,
daß Klappensysteme, die aus mehreren ein- öidlmechanismus einen unkomplizierten Aufbau mit
ander zugeordneten Klappen bestehen, aerodyna- einer geringen Anzahl von Bauteilen aufweist. Ferner
misch weit wirksamer sind als Einzelklappen. beansprucht der Verstellmechanismus in Ausfahr-Den
mit Spaltklappensystemen erzielbaren Vor- stellung der Klappen nur einen geringen Raum innerteilen
stehen aber auch Nachteile gegenüber, die aus 45 halb des Tragflügels, so daß die tragende Konstrukdem
komplizierteren Aufbau der Klappensysteme tion des Flügels dadurch nicht beeinträchtigt wird,
und insbesondere der zugehörigen Verstellmechanis- Hinzu kommt, daß keines der Teile des Verstellmen
sowie der schwierigeren Klappenlagerung resul- mechanismus in Einfahrstellung der Spaltklappen
tieren. Es ergeben sich daraus für die Gestaltung und außerhalb der Außenkontur des Tragflügelprofiles
Anordnung derartiger Klappensysteme am Tragflügel 50 liegt und eine Störung der Strömung am Tragflügel
erhebliche mechanische und kinematische Probleme. während des Schnellfluges vollständig vermieden ist.
Es ist bereits eine Spaltklappenanodnung mit einer Im Einfahrzustand der Klappen ist eine einwandfreie
am Tragflügel eines Luftfahrzeuges ein- bzw. aus- Umströmung des Tragflügels gegeben. Die in Einschwenkbaren
oberen Spaltklappe und einer an der fahrsteilung vorhandenen Schließspalte beeinflussen
oberen Spaltklappe schwenkbar gelagerten unteren 55 dabei die Strömung nur in geringem Maße. Die im
Spaltklappe bekannt. Die untere Spaltklappe wird Einfahrzustand unten liegende Spaltklappe kann eine
dabei um eine zur Hauptflügellängsachse parallele aerodynamisch günstige Form erhalten und zwar so-Achse
geschwenkt. Bei dieser bekannten Spaltklap- wohl in bezug auf die Aus- als auch auf die Einfahrpenanordnung
ist für die Schwenkung der unteren stellung.
Spaltklappe ein gesondertes Verstellgetriebe vorge- 60 Tn weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die
sehen, das getrennt von der Stellbewegung der oberen Lenkerstange durch einen hydraulisch wirkenden
Spaitklappe betätigt wird. Stellmotor gebildet, der unabhängig von der Verstell-
Es ist ferner eine Spaltklappenanordnung bekannt, bewegung der oberen Spaltklappe betätigbar ist. Eine
bei der eine am Tragflügel angeordnete Spaltklappe solche Ausbildung gestattet einerseits eine zwang-
aus dem Tragflügel ausfahrbar ist, wobei die Spalt- 65 läufige Verstellung der unteren Spaltklappe bei der
klappe über ein Hebelgetriebe nach Art einer Par- Aus- bzw. Einfahrbewegung der oberen Spaltklappe
allelogrammführung ein- bzw. ausgeschwenkt und und gleichzeitig eine unabhängige Verstellung der
dabei hinsichtlich ihrer Anstellwinkellage verstellt unteren Spaltklappe in bezug auf eine Anstellwinkel-
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1917532A DE1917532C3 (de) | 1969-04-05 | 1969-04-05 | Spaltklappenanordnung an Tragflügeln für Luftfahrzeuge |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1917532A DE1917532C3 (de) | 1969-04-05 | 1969-04-05 | Spaltklappenanordnung an Tragflügeln für Luftfahrzeuge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1917532A1 DE1917532A1 (de) | 1970-10-22 |
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| DE1917532C3 true DE1917532C3 (de) | 1974-05-30 |
Family
ID=5730409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917532A Expired DE1917532C3 (de) | 1969-04-05 | 1969-04-05 | Spaltklappenanordnung an Tragflügeln für Luftfahrzeuge |
Country Status (4)
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| GB (1) | GB1286581A (de) |
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Also Published As
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