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li'luidische Bürste, insbesondere zur
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Hautmassage und Hautreinigung Die Erfindung bezieht sich auf eine
fluidische Bürste, insbesondere zur Hautmassage und Hautreinigung mit einem einen
Borstenkranz tragenden Bürstenkopf, der wenigstens eine von dem Borstenkranz umgebene
Düsenaustrittsöffnung sowie zur Abgabe eines Wasserstrahles aus der Düsenaustritsöffnung
einen Anschluss für eine Druckwasserquelle aufweist.
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Es sind Massageduschen bekannt, die aus wenigstens einer oeffnung
einen pulsierenden oder oszillierenden Wasserstrahl abgeben. Hierzu befinden sich
in dem Duschkopf ein mechanischer Pulsator, der einen Wasserstrahl zerhackt. Statt
einem Pulsator kann auch ein fluidischer Oszillator vorhanden sein, in dem der Strahl
zum Oszillieren gebracht wird, so dass an den Ausgang des Oszillators ein oszillierender
Strahl abgegeben wird. Vielfach besitzen die bekannten Massageduschen eine mechanische
Umschaltvorrichtung, durch die die Dusche von einem Massagebetrieb auf einen herkömmlichen
Duschbetrieb umschaltbar ist. Zwischen den beiden Schaltstellungen können auch Zwischenstellungen
gewählt werden, in denen herkömmliche Duschstrahlen und ein geschwächter pulsierender
bzw. oszillierender Massagestrshl abgegeben werden.
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Nachteilig ist bei den bekannten Massageduschen bzw. auf Massagebetrieb
umgeschalteten Duschen, dass die Massagewirkung vielfach unbefriedigend ist und/oder
dass die Dusche im Massagebetrieb derart stark spritzt, dass ihre Benutzung nur
in aufwendigen Duschkabinen oder hinter Duschvorhängen möglich ist.
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Aufgabe der Erfindung ist es, bei weitgehender Vermeidung von lästigen
Spritzwassereffekten, die Massagewirkung der bekannten Hautmessagegeräte noch wesentlich
zu verbessern.
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Dabei soll vor allem eine Hautmassage mit Tiefenwirkungen erzielt
werden, die mit einer von Hand vorgenommenen Bindegewebamassage mit starken Durchblutungseffekten
der Haut vergleichbar ist, so dass auf diese Weise heilgymnastische Hautbehandlungen
auch von Laien vorgenommen werden können oder an einem Patienten durch Fachkräfte
vorgenommene heilgymnastische Massagebehandlungen von dem Patienten selbst auf einfache
und bequeme Weise wirksam unterstützt werden können. Ausserdem soll eine erhöhte
Reinigungswirkung erzielt werden. Schliesslich soll die erfindungsgemässe Vorrichtung
auch zur Reinigung von Gegenständen, z.B. Kraftfahrzeugen, vorteilhaft verwendbar
sein.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Düsenaustrittsöffnung
Teil eines Pulsators oder fluidischen Oszillators ist, dass der Borstenkranz zur
Bildung eines Spritzwasserschutzwalles aus einem äusseren Borstenkranzbereich mit
längeren Borsten und einem anschliessenden inneren Borstenkranzbereich mit kürzeren
Borsten besteht und dass der Bürstenkopf zur Vermeidung oder Verringerung eines
Wasserstaues durch das bei der Benutzung der Bürste aus der Düse ausgetretenen Wassers
in dem von dem Bürstenkranz umschlossenen Raum wenigstens eine seitliche und/oder
rückseitige Offnung zum ungedrosselten Wasserabiluss aufweist.
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Eine vorteilhafte Ausführung nach der Erfindung besteht darin, dass
der Bürstenkopf einen rahmenartigen Körperteil aufweist, der an seiner einen vorderen
Rahmenseite den Borstenkranz mit den unterschiedlich langen Borsten trägt, dass
an den rahmenartigen Körperteil wenigstens ein stegartiger Körperteil angreift,
der sich wenigstens bis etwa in die Rahmenmitte erstreckt, dass der stegartige Körperteil
zum Halten mindestens einer fluidischen Oszillatordüse dient und zum Anschluss der
Oszillatordüse an die Druckwasserquelle einen an den Wasseranschluss der Bürste
anschliessenden Kanal einschliesst und dass die fluidische Oszillatordüse einen
quer zur Düsenachse verlaufenden Wasseranschluss aufweist, der an den Kanal im stegartigen
Körperteil anschliesst. Weitere vorteilhafte Ausführungen ergeben sich aus zusätzlichen
Unteransprüchen und/oder der nachstehenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele
anhand einer schematischen Zeichnung mehr im einzelnen beschrieben und erläutert
sind.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäss aber auch dadurch gelöst, dass der
Bürstenkopf aus einem Duschkopf und einem wahlweise an den Duschkopf ansteckbaren
Ringkörper zur Halterung des Borstenkranzes besteht, dass der Duschkopf einen Pulsator
oder wenigstens einen fluidischen Oszillator einschliesst, der aus wenigstens einer
Düsenaustrittsöffnung einen pulsierenden oder oszillierenden Flüssigkeitsstrahl
abgibt, dass der Borstenkranz zur Bildung des Spritzwasserschutzwalles die Düsenaustrittsöffnung
umschliesst und dass zwischen dem Ringkörper und dem Duschkopf und/oder seitlich
am Ringkörper wenigstens eine Öffnung zum ungedrosselten Abfluss des Wassers vorhanden
ist.
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Eine vorteilhafte Ausführung besteht dabei darin, dass der Ringkörper
mit dem nach vorne ragenden Bürstenkranz sn seinem Umfang wenigstens drei über den
Umfang gleich-
mässig verteilte, nach hinten ragende Klemmarme
zum Aufstecken des Ringkörpers auf das vordere Ende des Duschkopf es und zum Festklemmen
an seiner Aussenfläche aufweist und dass an der zur Vorderseite des Duschkopfes
weisenden Rückseite des Ringkörpers mindestens zwei Vorsprünge vorhanden sind, die
den Ringkörper von der vorderen Stirnfläche des Duschkopfes auf Abstand halten,
wobei zwischen dem Ringkörper und dem Duschkopf ein Öffnungsspalt zum freien Wasserabfluss
gebildet ist, der durch die Vorsprünge unterteilt ist. Dabei besteht die Möglichkeit,
dass die Klemmarme einstückig mit dem Ringkörper sind und dass die Innenflächen
der Klemmarme sich auf der Aussenfläche des vorderen Endes des Duschkopfes abstützen.
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Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn die Klemmarme federelastisch
ausgebildet sind und unter elastischer Vorspannung an der Aussenseite des Duschkopfes
anliegen.
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Weitere vorteilhafte Ausführungen können zusätzlichen Unteransprüchen
sowie der nachstehenden Beschreibung entnommen werden, in der noch weitere Ausführungsbeispiele
anhand der schematischen Zeichnung ausführlich beschrieben und erläutert sind.
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Mit den erfindungsgemässen fluidischen Bürsten werden bei einer Massage
und/oder Reinigung nicht nur lästige Spritzwassereffekte vermieden, sondern durch
die Kombination von Bürstenmassage und fluidischer Massage mit pulsierenden oder
oszillierenden Wasserstrahlen wird eine wesentlich bessere Hautmassage mit grösserer
Tiefenwirkung und damit eine erhöhte Durchblutung der Haut erzielt.
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Hierbei haben sich fluidische Bürsten nach der Erfindung als besonders
vorteilhaft herausgestellt, die mehrere fluidische Oszillatoren aufweisen.
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So hat es sich herausgestellt, dass in Verbindung mit einer Bürstenmassage
mehrere fluidische Oszillatoren mit vergleichsweise schwachen Msssagestrahlen in
der Wirkung
wesentlich günstiger sein können als eine Massagedusche
mit einem herkömmlichen vergleichsweise starken Massagestrahl. Die Anordnung mehrerer
Oszillatordüsen auf einem eng begrenzten Raum in Kombination mit einem Borstenkranz
als Spritzwasserschutzwall sowie als Massagemittel in einer solchen Ausbildung,
die sicherstellt, dass die fluidische Massagewirkung der oszillierenden oder pulsierenden
Strahlen nicht von einem Wasserstau beeinträchtigt wird, führt zu überraschend guten
Massageergebnissen, die mit herkömmlichen Geräten bisher nicht erzielbar waren.
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Darüber hinaus zeigt die Erfindung auch einen überraschend einfachen
Weg, wie mittels eines einfachen Bürstenringkörpers als Aufsatzgerät auch für bekannte
Massage- oder Reinigungsduschen deren Massagewirkung bei weitgehender Vermeidung
der lästigen Spritzwasserwirkung durch die kombinierte Bürsten-Wasserstrahlmassage
entscheidend verbessert werden kann. Hierdurch wird also nicht nur ein wesentliches
Hindernis für die Anwendung des Massa gebetriebes von bekannten umschaltbaren Duschen
aus dem Weg geräumt, sondern die Massagewirkung der bekannten Duschen wird gleichzeitig,
wie schon gesagt, durch die kombinierte Bürsten-Wasserstrahlmassage noch erhöht,
was wiederum nur möglich ist, weil ein die Wasserstrahlmassage beeinträchtigender
Wasserstau innerhalb des von dem Borstenkranz umgebenen Raumes vermieden wird und
weil die besondere Gestaltung des Borstenkranzes aus äusseren längeren Borstenhaaren
und inneren kürzeren Borstenhaaren auch noch eine optimale Wirkungskombination aus
Spritzwasserschutzwall (vor allem durch die län6reren äusseren Borsten) und Bürstenmassage
(vor allem durch die kürzeren inneren Borsten) ermöglicht.
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In diesem Zusammenhang kann es von Vorteil sein, die längeren äusseren
Borsten aus besonders geschmeidigen Borstenmaterialien zu wählen, deren äussere
Enden bei
Auflage auf der haut nach aussen abbiegen, während die
kürzeren inneren Borsten aus einem relativ steiferen Borstenmaterial gewählt sind,
das sich praktisch auf der Hautoberfläche nicht umbiegt und damit im wesentlichen
senkrecht zu dieser gerichtet bleibt, um eine optimale Bürstenmassage zu erzielen.
Die Borsten können auch aus dem gleichen Material bestehen, wenn allein aufgrund
ihrer unterschiedlichen Borstenlängen die vorstehenden Effekte (Schutzwall und Passage)
erzielt werden.
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Es ist im übrigen klar, dass durch die vorstehend beschriebenen Wirkungskombinationen
such allein die Hautreinigung oder die Reinigung anderer Oberflächen gegenüber bekannten
Geräten wesentlich verbessert wird. Im übrigen ist klar, dass die Vorteile des vorstehend
beschriebenen Bürstenringes ganz allgemein für die eingangs beschriebenen erfindungsgemässen
Bürsten gelten.
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Die Erfindung wird nunmehr anhand von Ausführungsbeispielen mehr im
einzelnen beschrieben, die in einer Zeichnung schematisch dargestellt sind. Hierin
zeigt: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in einer Draufsicht, Fig. 2 einen Schnitt
nach den Linien II-II in Fig. 1, Fig. 3 - 7 weitere Ausführungsbeispiele in Draufsichten
entsprechend Fig. 1, Fig. 8 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungs beispieles,
Fig. 9 eine bekannte Dusche in Kombination mit einem erfindungsgemässen Aufsatzteil
zur Bildung einer erfindungsgemässen fluidischen Bürste, Fig. 10 das Aufsatzteil
nach Fig. 9, Fig. 11 eine weitere bekannte Dusche in Kombination mit
einem
erfindungsgemässen Aufsatzteil in einer weiteren Ausführung zur Bildung einer weiteren
erfindungsgemässen fluidischen Bürste, Fig. 12 das Aufsatzteil nach Fig. 11 und
Fig. 13 eine noch weiter bekannte Dusche in Kombination mit einem erfindungsgemässen
Aufsatzteil in einer dritten Ausführung zur Bildung einer noch weiteren erfindungsgemässen
fluidischen Bürste.
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Entsprechende Teile der Figuren sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
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Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Bürste in der Draufsicht. Der
hier etwa rechteckig ausgebildete rahmenartige Bürstenkopf 1 trägt einen Borstenkranz
2, der aus der Schnittzeichnung in Fig. 2 erkennbar ist. Der Borstenkranz besteht
damit aus äusseren längeren Borsten 3 und inneren kürzeren Borsten 4. Der rahmenartige
Bürstenkopf 1 besitzt einen mittleren Steg 5, der an seinen beiden Längsseiten je
zwei fluidische Oszillatordüsen 6 und 7 trägt, wie sie z.B. durch die DE-OS 25 05
605 bekannt geworden sind. Der rahmenartige Bürstenkopf 1 ist mit einem Handgriff
8 versehen, der an einen Wasserschlauch anschliessbar ist. Der Handgriff 8 liegt
in Verlängerung des Steges 5. Sowohl der Steg als auch der Handgriff sind hohl ausgebildet,
so dass ein innerer Kanal 9 gebildet ist, über den Wasser aus dem nicht dargestellten
Wasserschlauch zu den Oszillatordüsen 6 und 7 geführt werden kann. Hierzu besitzen
die Oszillatordüsen 6 und 7 quer,zur Düsenachse verlaufende bekannte halsartige
AnsätzéF über die das Wasser in die Düsen geleitet wird, wo sich jeweils ein Düsenstrahl
ausbildet, der in einer Düsenkammer zum Hin- und Herschwingen gebracht wird und
demzufolge als ein oszillierender Fächerstrahl aus der Düsenaustrittsöffnung heraustritt.
Die halsartigen Düsenansätze sind in quer liegende Öffnungen 10 dicht einge-
setzt,
die mit dem Kanal 9 in Verbindung stehen. Die Frequenz und der Sprühwinkel sowie
der Wssserdurchsatz der Oszillatordüsen ist entsprechend der Ausbildung der Kanalkonfiguration
in bekannter Weise wählbar. Es ist klar, dass ststt vier Oszillatordüsen auch mehr
oder weniger Oszillatordüsen vorgesehen sein können. So kann je eine Oszillatordüse
an einer Längsseite des Steges ausreichend sein.
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Dank der rahmenartigen Ausbildung des BürstenkopSes 1 sind zwischen
dem Steg und der Innenseite des Rahmens Löcher 11 und 12 gebildet, aus denen das
aus den Düsen 6 und 7 ausgetretene Wasser frei abströmen kann, ohne dass sich in
dem von dem Borstenkranz 2, 3 umschlossenen Raum beim Anhalten der Bürste an eine
Hautstelle ein Wasserstau ausbilden kann, der die Massagewirkung der von den Düsen
abgegebenen oszillierenden Strahlen dämpfen würde. Die äusseren längeren Bürsten
3 besitzen eine solche Steifigkeit, Länge und Dichte ihrer einzelnen Büschel, dass
sie einen geschlossenen Spritzwasserschutz wall bilden. Bei der Benutzung der Bürsten
legen sich dabei die vorderen Enden vor allem der äusseren Borsten 3 pinselartig
nach aussen und schliessen dabei einen Ringraum um die Düsen 6, 7 weitgehend dicht
ab. Die inneren kürzeren Borsten 4 unterstützen die äusseren längeren Borsten 3
in der Bildung des Srpitzwssserschutzwalles, biegen aber bei der Benutzung der Bürste
wegen ihrer renativen Kürze nicht oder weniger stark seitlich um, so dass sie stärker
als die längeren Borsten bei einer Bewegung der Bürste längs der Hautoberfläche
eine Bürstenmassage bewirken. Es hat sich nun herausgestellt, dass erst die Kombination
der Bürstenmassage und der Fluidmassage mit den oszillierenden Strahlen der Oszillatordüsen
6 und 7 eine intensive Hautmassage erlaubt, die vergleichbar mit einer Bindegewebsmassage
die Hautdurchblutung anregt und somit eine besondere Tiefenwirkung
aufweist,
die Voraussetzung für die Heilbehandlung verschiedener Beschwerden ist. Die Hsutmassage
geht ausserdem einher mit einer besonders intensiven Hautreinigung, wobei wiederum
die Wirkungskombination der Borsten und der Fluidstrahlen eine besondere Rolle spielen.
Die angenehme Wirkung der erfindungsgemässen Bürste auf der Haut kann ausser auf
die Massage- und Reinigungswirkung auch auf eine Akupressur der Haut zurückgeführt
werden. Die erfindungsgemässe Bürste kann daher auch zur Heilbehandlung und/oder
Vorbeugung Verschiedenster Hautkrankheiten und rheumatischer Beschwerden herangezogen
werden, und je nachdem, ob ein grösserer Wert auf die Bürstenmassage oder auf die
Fluidmassage gelegt wird, kern die erfindungsgemässe Bürste entsprechend ausgelegt
werden.
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Die in Fig. 1 gezeigte Bürste kann aus einem einstückigen Kunststoffkörper
bestehen, an dessen mittleren Steg 5 die Düsen 6, 7 angesetzt sind, und der mit
Löchern zum Einkleben der Borstenbüschel versehen ist. Es ist klar, dass der Bürstenkopf
auf jede bekannte Weise mit den Borsten versehen werden kann. Es können zwei umlaufende
Reihen von Borstenbüscheln ausreichend sein, von denen die äussere Reihe der Borstenbüschel
die längeren Borsten und die innere Reihe der Borstenbüschel die kürzeren Borsten
aufweist. Kürzere Borsten können auch auf dem mittleren Steg in einer oder zwei
parallelen Reihen von Borstenbüscheln vorhanden sein, um die Wirkung der Bürstenmassage
gegenüber der Fluidmassage noch zu erhöhen. Bei den Borsten handelt es sich vorzugsweise
um natürliche Borsten, wie z.B. Ziegenhaare, die gegenüber künstlichen Borsten hautfreundlicher
sind. Wegen der teils unterschiedlichen Funktion der längeren äusseren Borsten und
der kürzeren inneren Borsten kann es vorteilhaft sein, aussen und innen unterschiedliche
Borstenerten zu verwenden.
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Fig. 3 zeigt eine weitere erfindungsgemässe Bürste mit einem runden
i'shmenartigen Bürstenkopf 1 und einem Steg 5, der nur vorsprungartig in den Rahmen
hineinragt, ohne ihn wie in Fig. 1 ganz zu durchdringen. Im Beispielsfalle trägt
der Steg 5 an seinen beiden Längsseiten je eine Oszillatordüse 6 und 7 und zusätzlich
eine Düse 7 am freien Ende des Steges 5.
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Fig. 4 bis 7 zeigen ähnliche erfindungsgemässe Rundbürsten, bei. denen
lediglich der mittlere Stegbereich zum Tragen der Düse abgewandelt ist. In Fig.
4 ist der Steg 5 gegenüber dem Steg 5 in Fig. 1 so gestaltet, dass die beiden Oszillatordüsen
6 bzw. 7 an einer Längsseite versetzt zueinander liegen, was den Vorteil hat, dass
die von den Düsen abgegebenen Sprühstrahlfächer in hintereinanderliegenden Ebenen
zu liegen kommen und sich damit gegenseitig nicht beeinträchtigen können. Auf diese
Weise kann jeder Sprühstrahl seine volle Message- und Reinigungswirkung entfalten,
was nur eingeschränkt möglich ist, wenn die Sprühstrahlen in einer Ebene relativ
dicht nebeneinander liegen.
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Die Fig. 5 und 7 zeigen Varianten erfindungsgemässer Bürsten mit speicherförmigen
Ausbildungen des mittleren Steges, wodurch eine Vielzahl von Oszillatordüsen 6,
7 angeschlossen werden können. Fig. 6 zeigt eine Bürste mit ovalem Kopf 1,bei dem
auch der mittlere durchgehende Steg 5 zum Halten zweier Oszillatordüsen als Borstenträger
für kürzere Borsten 4 ausgebildet ist.
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Fig. 8 zeigt eine erfindungsgemässe Bürste in Seitenansicht. Hierbei
wird der Bürstenkopf von einem Basisteil 1' gebildet, auf das ein Bürstenteil 1"
mit entsprechenden Abmessungen aufgesteckt ist, welches die Borsten trägt. Im Beispielsfalle
weist der Bürstenteil 1" an seiner Rückseite zwei oder mehrere Stifte 13 auf, die
zum Anschluss des Bürstenteils 1" an das Basisteil 1' in
zugehörige
Löcher 14 einrasten. Die Bürste nach Fig. 8 weist den Vorteil auf, dass auf dem
Basisteil 1' verschiedene Bürstenteile 1" aufgesteckt werden können, die entweder
Borsten mit unterschiedlichen Massagewirkungen aufweisen oder verschiedenen Personen
gehören können.
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Letzteres bietet den Vorteil'einer grösseren Hygiene, die besonders
dann wichtig sein kann, wenn die Bürste auch von Personen mit Hauterkrankungen benutzt
wird.
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Es ist klar, dass in dem Griff der Bürste der Kanal 9 zur Aufnahme
eines im vorbeiströmenden Wasser löslichen Stoffes , z.B. eines Stäbchens, erweitert
sein kann.
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Stromab hinter dem Raum zur Aufnahme des löslichen Stoffes muss dann
ein Sieb in dem Handgriff eingesetzt sein, damit keine festen Teilchen des Stoffes
in die Oszillatordüsen gelangen können und diese erstopfen.
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Zweckmässigerweise ist ein weiteres Sieb im hier nicht dargestellten
Anschlusselement vorhanden, mit dem der Wasserschlauch an den Griff 8 angeschlossen,
z.B. angeschraubt, wird.
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Die Fig. 9 und 11 zeigen zwei bekannte Duschen 14 und 15, die mit
einer bekannten Umstellvorrichtung versehen sind, mit der die Duschen von einem
normalen Duschbetrieb auf Massagestrahlbetrieb und umgekehrt umstellbar sind. Die
Dusche 14 beinhaltet einen mechanischen Pulsator, der im wesentlichen aus einem
Flügelrad besteht, der zur Unterbrechung des austretenden Wasserstrahles in einzelne
Wasserstrahlstösse vor mehreren Austrittsöffnungen rotiert. Die bekannte Dusche
nach Fig. 11 beinhaltet einen fluidischen Oszillator. Durch Aufstecken von in den
Fig.
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10, 12 und 13 gezeigten Bürstenaufsteckteilen lässt sich erreichen,
die herkömmlichen Duschen wahlweise in fluidische Bürsten nach der vorliegenden
Erfindung umzugestalten, wobei diese fluidischen Bürsten dann im wesentlichen die
gleichen Eigenschaften aufweisen, wie die eingangs
beschriebenen
erfindunsgemässen Bürsten.
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In Fig. 10 besteht das Bürstenaufsteckteil 16 aus einem Ringkörper
17, der den Borstenkranz 2 mit den kürzeren und den längeren Borsten trägt. Rückseitig
befinden sich an dem Ringkörper 17 vier Stege 18, die über den Ringumfang gleichmässig
verteilt sind. Am Ansatzende der Stege 18 sind Vorsprünge 19 vorhanden, die den
Ringkörper 17 von der vorderen Stirnfläche des Duachkopfes auf Abstand halten, wodurch
Ringöffnungen 20 freigehalten sind, aus denen das Wasser zur Vermeidung eines Wasserstaus,
entsprechend wie sus den Öffnungen 11 und 12 in Fig. 1, Is, abströmen kann. Die
Innenflächen'der vier Stege 18 sind innenseitig derart konisch abgeschrägt, dass
sie auf der konischen Aussenfläche 21 des Duschkopfes einen ausreichend festen konischen
Sitz finden, um das Bürstenaufsteckteil an dem bekannten Duachkopf festzuhalten.
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Das Bürstenaufsteckteil nach Fig. 12 ist der bekannten Dusche nach
Fig. 11 besonders angepasst, bei der das vordere Ende des Duschkopfes sich nicht
wie bei dem Duschkopf nach Fig. 9 nach vorne konisch verjüngt, sondern erweitert.
Hierzu sind an dem Ringkörper 17 zum Halten des Borstenkranzes elastische Bügel
18" vorzugsweise aus Federstahl angebracht, die nach innen abgebogen sind, so dass
sie nach dem Aufstecken des Bürstenaufsteckteiles16 unter elastischer Vorspannung
an der Aussenfläche 21' des Duschkopfes anliegen. Vergleichbar mit den Vorsprüngen
19 in Fig. 10 befinden sich an der Rückseite des Ringkörpers 17 Vorsprünge, um den
Ringkörper auf Abstand Duschkopfes1alten von der vorderen Stirnfläche des Duschkopfes
15 halten zu können. Auf diese Weise werden auch hier Ringöffnungen 20 freigehalten,
aus denen Wasser ungehindert abfliessen kann.
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Fig. 13 zeigt noch eine Frontansicht eines bekannten mit einem zentralen
fluidischen Oszillator versehenen Massage
Duschkopfes 22 auf den
ein Bürstenaufsteckteil aufgesetzt ist. Dieses Bürstenaufsteckteil besteht hier
aus einem Ringkörper 17' zum Halten des Borstenkranzes. Anders als die vergleichbaren
Ringkörper 17 nachden Fig. 10 und 12 weist der Ringkörper 17' einen Innendurchmesser
auf, der zur Bildung eines Ringspaltes 20' grösser ist als der Aussendurchmesser
des Duschkopfes. An dem Ringkörper greifen radial nach innen gerichtete Vorsprünge
25 an, deren innere Stirnflächen 26 der Aussenfläche des Duschkopfes angepasst sind,
so dass der Ringkörper 17', entsprechend wie der Ringkörper 17 nach Fig. 9, durch
Reibschluss an dem Duschkopf festgehalten wird.
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Es ist dem Fachmann ohne weiteres klar, dass jeder bekannte Duschkopf
nach den Vorschlägen der Erfindung mit einem entsprechend angepassten Bürstenaufsteckteil
versehen werden kann, um eine herkömmliche Massagedusche, die einen Pulsator oder
fluidischen Oszillator für den Massagebetrieb einschliesst, wahlweise in eine fluidische
Bürste mit erhöhter Massage-Reinigungswirkung umrüsten zu können.