DE3013082A1 - Etikettierstation einer etikettiermaschine, insbesondere flaschen - Google Patents
Etikettierstation einer etikettiermaschine, insbesondere flaschenInfo
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Description
Anm.: Jagenberg-Werke AG, Himmelgeister Str. 107 40OO Düsseldorf 1
Etikettierstation einer Etikettiermaschine, insbesondere für Flaschen
Zus. zu Pat. ... (Pat.ANm. P 24 35 568.8-27)
Die Erfindung betrifft eine Etikettierstation einer Etikettiermaschine,
insbesondere für Flaschen, mit einem oder mehreren auf einem angetriebenen rotierenden Träger
gelagerten Leimsegmenten, deren Drehachsen jeweils zwischen dem Krümmungsmittelpunkt ihrer insbesondere zylindrisch
mit einem Radius, der kleiner als der Abstand der Trägerachse vom Greiferzylinder ist, gekrümmten Aufnahmefläche
und diese Aufnahmefläche auf dem Träger angeordnet r sind und auf einer zur Trägerachse korsentrischen Kreisbahn
umlaufen, wobei der Träger, der Greiferzylinder und die Leimsegmente über ein Ubersetzungs- und Ungleichförmigkeitsgetriebe
derart miteinander gekuppelt sind, daß sie die gleiche Drehrichtung haben und die Leimsegmente
eine derart beschleunigte oder verzögerte Drehbewegung in entgegengesetzter Richtung ausführen, daß sich ihre Aufnahmoflachen
an der Leimwalze,' den Etiketten und dem Greiferzylinder abwälzen, wobei die Etikettierstation
für wahlweisen Betrieb mit einem- oder mehreren Leimsegmenten
eingerichtet ist und das ubersetzungs- und Un-
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gleichförmigkeitsgetriebe austauschbar ist, derart, daß
das Übersetzungsverhältnis des Übersetzungsgetriebes vom
Träger zum Greiferzylinder reziprok zur Bestückung des Trägers mit Leimsegmenten und der Teilung des Greiferzylinders
ist.
Eine solche Etikettierstation ist Gegenstand des Hauptpatentes 24 35 568. Der Vorteil einer solchen Etikettierstation
besteht darin, daß eine optimale Anpassung an die geforderten Etikettierbedingungen möglich ist. Wird nur
s eine geringe Leistung verlangt, ist der Träger nur mit
einem einzigen Leimsegment bestückt,das sämtliche Plätze
des mehrfach geteilten Greiferzylinders mit Etiketten bedient. Das bedeutet, daß für geringe Leistungen bei ein-
und demselben Träger nur jeweils ein Leimsegment für verschiedene Etikettenformate zur Verfügung gehalten werden
muß. Wird eine höhere Leistung verlangt, so wird der Träger durch einfaches Einsetzen weiterer Leimsegmente und
Auswechseln der jeweils zugehörigen Getrieberäder und Kurven dieser neuen Betriebssituation angepaßt. Vor Umstellen
von einer Etikettenlänge auf eine andere Etikettenlänge braucht lediglich das Leimsegment ausgetauscht
und das Getriebe umgestellt zu werden. Die Bedie- ( nung sämtlicher Plätze des Greiferzylinders ist deshalb
möglich, weil Leimsegmentträger und Greiferzylinder sich gleichsinnig drehen, das Leimsegment sich dagegen gegensinnig
dreht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Etikettierstation der eingangs genannten Art bezüglich der Austauschbarkeit
des Übersetzungs- und Ungleichformigkeitsgetriebes zu verbessern. ·
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Ungleichförmigkeitsgetriebe als Umlaufrädergetriebe ausgebildet ist, dessen jedes starr mit der Antriebswelle
des Entnahmeelementes gekuppeltes Umlaufrad Triebstöcke und dessen feststehendes Sonnenrad eine Triebstockverzahnung
mit nach Maßgabe der für die Abwälzbewegung des Leimsegmentes an den einzelnen Stationen geforderten
Beschleunigung und/oder Verzögerung in der Eigenrotation unterschiedlich steile Zahnflanken aufweist und daß zumindest:
dor inn Bereich des Greiferzylinders wirksame
ζ Abschnitt das Sonnenrades austauschbar ist.
Bei einer solchen Etikettierstation ist der getriebetechnische
Aufwand klein, da die ungleichförmige Eigenrotation der Leimsegmente unmittelbar aus dem Umlaufrädergetriebe
abgeleitet wird. Das bedeutet, daß für eine unterschiedliche Bestückung des Trägers mit Leimsegmenten
neben der auch sonst notwendigen Anpassung des Übersetzungsverhältnisses durch Austausch der Träger
und Greiferzylinder verbindenden Getriebebrücke nur das im Bereich des Greiferzylinders liegende Teilstück des
Sonnenrades ausgetauscht zu werden braucht, um bei Be-Schickung jedes Platzes des in der Teilung unveränderten
Greiferzylinders die Abwälzbedingung am Greiferzylinder zu erfüllen. Das oder die Entnahmeelemente mit ihren
Triebstocksätzen bleiben dagegen unverändert.
Der Austausch des Sonnenrades bzw. Sonnenradteilstückes ist besonders einfach, wenn das Sonnenrad innenverzahnt
ist. Ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zwischen dem Umlaufrad eines joden Leimsegmentes und der
Antriebswelle des Leimsegmentos ein Übersetzungsgetriebe
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eingeschaltet, ist dem Grad der Übersetzung entsprechend die Zahl der Zähne des Sonnenrades klein. Die Übersetzung
kann dabei so gewählt werden, daß für den Austausch des Sonnenradteilstückes nur ein einziger Zahn ausgetauscht
zu werden braucht.
Eine optimale Anpassung der einzelnen Stationen an die zu
verarbeitende Etikettenlänge unter Berücksichtigung einer optimalen Leistung bei möglichst geringem maschinentechnischem
Aufwand ergibt sich dann, wenn die Teilung des
ν Greiferzylinders im wesentlichen mit der Länge der zu verarbeitenden
Etiketten übereinstimmt. In Abhängigkeit von der gewünschten Leistung kann dann gewählt werden, ob die
Aufnahmeplätze des Greiferzylinders mit einem, zwei oder drei oder mehr Leimsegmenten bedient werden sollen. Die
Zahl der Leimsegmente bestimmt dann das Übersetzungsverhältnis. So ist es beispielsweise möglich, die Etiketten
derselben Etikettenlänge mit einem, zwei oder drei Leimsegnenten
zu bedienen. Ist in diesem Fall der Greiferzylinder viergeteilt,
dann ergibt sich ein Übersetzungsverhältnis von Träger zu Greiferzylinder von 4:1-;" 4:2 oder 4:3 · In jedem
Fall ist es also möglich, unter optimaler Ausnutzung des ( Umfangs des Greiferzylinders optimale Übertragungsverhältnisse
durch die Wahl der Zahl der Leimsegmente und der Anpassung der Übersetzungsverhältnisse zu erhalten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen
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— "7 —
Fig. 1 eine Etikettierstation in Aufsicht und schematischer Darstellung mit einem Leimsegment,
Fig. 2 die Etikettierstation gemäß Fig. 1 im halben Axialschnitt nach der Linie I - I der Fig. 1,
Fig. 3 die Etikettierstat· ion gemäß Fig. 1 in Aufsicht
und schematischer Darstellung mit drei Leimsegmenten,
r Fig· 4 die Etikettierstation gemäß Fig. 3 mit drei Leim
segmenten, die gegenüber den Leimsegmenten der Fig. 3 eine andere Länge haben,
Fig. 5 eine Etikettierstation in Aufsicht und schematischer Darstellung mit drei Entnahmeelementen
in zu Fig. 3 abgewandelter Form und
Fig. 6 die Etikettierstation gemäß Fig. 5 im halben Axialschnitt nach Linie II - II der Fig. S.
Die in den Ausführungsbeispielen dargestellten Etikettierstationen
stimmen in den Hauptmerkmalen überein, so daß sich die Beschreibung der Hauptmerkmale, auf das Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 und 2 beschränken kann. Die Unterschiede werden anschließend an den einzelnen Ausführungsbeispielen
erläutert.
Die Etikettierstation besteht aus einem rotierenden Leimsegmentträger 1 und an dessen Peripherie hintereinander
angeordneten Stationen, und zwar einer Leimwalze 2, einem Etikettenkasten 3 und einem Greiferzylinder 4. Der Greiferzylinder
4 ist über ein von einer Räderbrücke gebil-
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deten Übersetzungsgetriebe 5 mit dem Leimsegmentträger 1
gekuppelt, so daß die Drehzahlen des Leimsegmentträgers
1 und des Greiferzylinders 4 in einem bestimmten Übersetzungsverhältnis stehen. Dieses Übersetzungsverhältnis
kann durch Austausch der Räder des Übersetzungsgetriebes 5 verändert werden.
Der Leimsegmentträger 1 trägt ein Leimsegment 6. Dieses
Leimsegment 6 weist eine zylinderförmig gekrümmte Aufnahmefläche 7 auf, deren Krümmungsradius kleiner ist als der
s Abstand der Achse des Leimsegmentträgers 1 vom Umfang des
Greiferzylinders 4. Das Leimsegment 6 ist zwischen seiner
Aufnahmefläche 7 und seinem Krümmungsmittelpunkt und symmetrisch in Bezug auf seine Aufnahmefläche 7 auf dem
Leimsegmentträger 1 mittels seiner Antriebswelle 8 drehbar gelagert. Als Antrieb dient ein auf der Antriebswelle 8
sitzendes und mit Triebstöcken 9 bestücktes Umlaufrad 10
eines Umlaufrädergetriebes, dessen Triebstöcke 9 mit der
Triebstockverzahnung eines innenverzahnten, feststehenden
Sonnenrades 11 in Eingriff stehen. Die Steilheit der Zahnflanken der Triebstockverzahnung des Sonnenrades 11 sind
unterschiedlich nach Maßgabe der für die Abwälzbewegung des Leimsegmentes notwendigen Beschleunigung oder Verzö-C
gerung an den einzelnen Stationen 2, 3, 4. Bei gleichförmiger Drehung des Leimsegmentträgers 1 im Uhrzeigersinn
bewirkt dieses Umlaufrädergetriebe eine ungleichförmige Eigenrotation des Leimsegmentes 6 entgegen dem
Uhrzeigersinn.
Die Länge der im Etikettenkasten 3 bevorrateten Etiketten
stimmt im wesentlichen mit der Länge eines Aufnahmeplatzes
des viergeteilten, d.h. vier Aufnahmeplätze für Etiketten aufweisenden Greiferzylinders 4 überein. Das bedeutet,
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daß der Greiferzylinder 4 bei vorgegebener Etikcttenlänge
für die übertragung der Etiketten urafangsmäßig vollständig
ausgenutzt wird. Da für die Bedienung sämtlicher Aufnahmeplätze des Greiferzylinders 4 nur ein Leimsegment
6 vorgesehen ist, beträgt das Übersetzungsverhältnis von Leimsegmentträger 1 zu Greiferzylinder 4 4:1.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3, das in den geometrischen
Abmessungen mit dem der Fig. 1 übereinstimmt, werden Etiketten der gleichen Länge verarbeitet. Dor Greiferzylinder
4 ist deshalb ebenfalls viergeteilt. Es un- ^- terscheidet sich aber von dem vorigen Ausführungsbeispiel
in der Bestückung dur Leimsegmente. In diesem Fall ist der Leimsegmentträger 1 mit drei gleichmäßig verteilt
angeordneten Leimsegmenten 6 bestückt. Der Aufbau und der Antrieb der Leimsegmente 6 stimmt mit dem der
Fig. 1 und 2 überein.
Damit die von einem Leimsegment 6 auf drei Leimsegmente umgerüsteten Etikettierstation die Etiketten verarbeiten
kann, ist es erforderlich, das übersetzungsgetriebe 5 auszutauschen, so daß sich ein Übersetzungsverhältnis
von 4:3 zwischen Leimsegmentrager und Greiferzylinder
l· ergibt. Damit bei diesem geänderten Übersetzungsverhältnis
der Leimsegmentträger 1 sich an dem Greiferzylinder abwälzen kann, ist es ferner erforderlich, den Abschnitt
12 des Sonnenrades 11 gegen einen Abschnitt 12 mit einer
anderen Triebstockverzahnung oder das komplette Sonnenrad 11 gegen ein Sonnenrad mit einer anderen Triebstockverzahnung
im dem Greiferzylinder 4 benachbarten Abschnitt 12 auszutauschen.
Die Etikettierstation des Ausführungsbeispiel der Fig. 4 verarbeitet: Etiketten, die eine zu den Etiketten der
Fig. 1 bis 3 unterschiedliche Länge haben. Um auch in diesem Fall den Greiferzylinder 4 umfangmäßig voll aus-
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zunutzen, ist er wegen der kürzeren Etikettenlänge achtgeteilt. Die Aufnahmefläche der Entnahmeelemente 6 entspricht
in ihrer Länge der zu verarbeitenden Etikettenlänge. Um solche kürzeren Etiketten verarbeiten zu können, ist es erforderlich,
das Übersetzungsgetriebe 5 auszutauschen, so
daß sich ein Übersetzungsverhältnis von 8:3 zwischen Greiferzylinder 4 und Leimsegmentträger 1 ergibt. Ferner ist
es erforderlich, den Abschnitt 12 des Sonnenrades 11 gegen
einen Abschnitt 12 mit einer anderen Triebstockverzahnung oder das komplette Sonnenrad 11 gegen ein Sonnenrad mit
einer anderen Verzahnung im Abschnitt 12 des Greiferzylinders
4 bzw. nur den Abschnitt 12 auszutauschen.
Da die Bewegungsverhältnisse des Entnahmeelementes 6
an der Leimwalze 2 und am Etikettenkasten 3 unabhängig von der Zahl der Leimsegmente 6 sind, mit der der Leimsegmentträger 1 bestückt ist, und auch unabhängig von der
Teilung des Greiferzylinders 4 ist, bleibt die Verzahnung
des Sonnenrades 11 im Bereich der Leimwalze 2 und des Etikettenkastens 3 unverändert. Es ist also nicht erforderlich,
das gesamte Sormenrad auszutauschen, sondern es genügt, den Abschnitt 12 auszutauschen. Wie vor allem
Fig. 2 zeigt, läßt sich der Austausch des Sonnenrades 11
bzw. des Abschnittes 12 des Sonnenrades 11 vor allem bei
einem innenverzahnten Sonnenrad leicht vornehmen. Es ist lediglich erforderlich, eine Abdeckhaube 13 anzuheben und
das Sonnenrad nach Lösen seiner Schraubverbindung 14 vom Maschinengehäuse zu lösen.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von den übrigen Ausführungsbeispielen darin, daß ein
Triebstöcke 15 tragendes Umlaufrad nicht drehtest auf der
Antriebswelle 8 des Entnahmeelementes sitzt, sondern darauf drehbar gelagert is L. Das Umlaufrad 16 ist drchfest
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mit einem Ritzel 17 gekuppelt, das mit einem Zahnrad
einer in der Maschine drehbar gelagerten Räderbrücke kämmt, deren anderes Zahnrad 19 mit einem drehfest auf
der Antriebswelle 8 sitzenden Ritzel 20 kämmt. Die Ritzel 17, 20 in Verbindung mit der Räderbrücke 18, 19 bilden
ein Übersetzungsgetriebe derart, daß bei einer Drehung
des Umlaufrades 16 sich das Leimsegment 6 mehrfach dreht.
Wegen des Übersetzungsgetriebes 17 bis 20 ist der Modul
der Verzahnung des Sonnenrades im Vergleich zu dem Modul der Verzahnung der Sonnenräder der übrigen Ausführungsbeispiele wesentlich größer. Unter Wahrung einer überdeckung,
d.h. daß die Drehstellung in jedem Punkt des Entnahmeelementes durch mindestens zwei im Eingriff stehende
Triebstöcke festgelegt ist, kommt man bei diesem Ausführungsbeispiel mit einer sehr geringen Anzahl von
Triebstöcken, z.B. mit drei Triebstöcken, aus. Da die Zähne verhältnismäßig groß sind, kann bei diesem Beispiel
bei einer Teilungsveränderung oder bei anderer Bestückung ausreichen, nur einen Zahn des Sonnenrades auszutauschen.
Wie in Fig. 6 durch die senkrechte, strichpunktierte Linie angedeutet, ist das Sonnenrad 11 mit Schrauben-
( bolzen leicht lösbar befestigt und kann durch das seitliche Fenster im Gehäuse leicht ausgebaut und ausgetauscht
werden.
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Claims (4)
- PATHNTANWALTSBÜHOSCHUMANNSTH. O7 · D-4000 DÜSSELDORFTelefon: (02 11) 683346 Telex: 08586513 cop dPATENTANWÄLTE:
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ Dipl.-Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER · Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ - 2. April 1980Ansprüche:Etikettierstation einer Etikettiermaschine, insbesondere für Flaschen, mit einem oder mehreren auf einem angetriebenen rotierenden Träger gelagerten Leimsegmenten, deren Drehachsen jeweils zwischen dem Krümmungsmittelpunkt ihrer insbesondere zylindrisch mit einem Radius, der kleiner als der Abstand der Trägerachse vom Greiferzylinder ist, gekrümmten Aufnahmefläche und diese Aufnahmefläche auf dem Träger angeordnet sind und auf einer zur Trägerachse konzentrischen Kreisbahn umlaufen, wobei der Träger, der Greiferzylinder und die Leimsegmente über ein Übersetzungs- und Ungleichförmigkeitsgetriebe derart miteinander gekuppelt sind, daß sie die gleiche Drehrichtung haben und die Leimsegmente eine derart beschleunigte oder verzögerte Drehbewegung in entgegengesetzter Richtung ausführen, daß sich ihre Aufnahmeflächeη an der Leimwalze, den Etiketten und dem Greiferzylinder abwälzen, wobei die r Etikettierstation für wahlweisen Betrieb mit einem odermehreren Leimsegmenten eingerichtet ist und das Übersetzungs- und Ungleichförmigkeitsgetriebe austauschbar ist, derart, daß das Übersetzungsverhältnis des Übersetzungsgetriebes vom Träger zum Greiferzylinder reziprok zur Bestückung des Trägers mit Leimsegmenten und der Teilung des Greiferzylinder ist, nach Patent ... (Pat.Anm. P 24 3 5 56 8.8-27), dadurch gekennzeich net, daß das Ungleichförmigkeitsgetriebe als Umlauf-K/Tn.- 28 2130041/0603rädergetriebe (9-11) ausgebildet ist, dessen jedes starr mit der Antriebswelle (8) des Entnahmeelementes (6) gekuppeltes Umlaufrad (10) Triebstöcke (9) und dessen feststehendes Sonnenrad (11) eine Triebstockverzahnung mit nach Maßgabe der für die Abwälzbewegung des Leimsegmentes (6) an den einzelnen Stationen geforderten Beschleunigung oder Verzögerung in der Eigenrotation unterschiedlich steile Zahnflanken aufweist, und daß zumindest der im Bereich des Greiferzylinders (4) wirksame Abschnitt (12) des Sonnenrades (11) austauschbar ist.2. Etikettierstation nach Anspruch 1, da'durch gekennzeichnet , daß das Sonnenrad (11) innenverzahnt ist.
- 3. Etikettierstation nach Anspruch 1 oder 2, da !durch gekennzeichnet , daß zwischen dem Umlaufrad (16) eines jeden Entnahmeelementes (6) und der Antriebswelle (8) des Entnahmeelementes (6) ein übersetzungsgetriebe (17-20) eingeschaltet ist.
- 4. Etikettierstation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung des GreiferZylinders (4) im wesentlichen mii der Länge der zu verarbeitenden Etiketten übereinstirimt.130041/0603
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