DE3011351C2 - Rotorenschere für die Abfallzerkleinerung - Google Patents
Rotorenschere für die AbfallzerkleinerungInfo
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Description
30
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rotorenschere zum Zerkleinern von Abfall, insbesondere auch
metallischem Abfall, mit zwei zueinander parallelen, gegenläufig angetriebenen, miteinander kämmenden, js
mit Schneid- oder Reißzähnen besetzten Rippenrotoren.
Eine aus der DFi-AS 11 30 683 bekannte Vorrichtung
dieser Art dient dem Zerkleinern von Papier, insbesondere Knüllpapier, Pappe und dergleichen, wobei die die
Rotoren im wesentlichen bildenden Rotorscheiben gleichen Durchmessers jeweils mit mindestens einer
Einziehnase versehen sind, mit deren Hilfe das Einziehen des Materials zwischen die Rotoren unterstützt
werden soll, was so lange recht gut funktioniert, wie die einzuziehenden Materialstücke in ihrer Größe
nicht wesentlich von der Größe der Einziehnasen abweichen. Sobald die zu zerkleinernden Materialstükke
wesentlich größer als die Einziehnasen sind, wird das gewünschte Ergebnis des Einziehens nicht erreicht.
Da es aus konstruktiven Gründen nicht möglich ist, die Einziehnasen beliebig groß zu gestalten, können
diese bekannten Maschinen nur dort einwandfrei eingesetzt werden, wo relativ kleinstückige Materialien,
wie z. B. Papier, Lumpen und dergleichen zu zerkleinern sind, die den Einziehnasen noch Reaktionskräfte
nennenswerten Umfangs hervorrufende Angriffsflächen bieten.
Bei der Verarbeitung großvolumiger Materialien, wie zum Beispiel bei Fässern oder dergleichen runden
Behältern sowie größeren Kraftfahrzeugreifen usw. treten jedoch erhebliche Schwierigkeiten auf, da
derartige Materialstücke regelmäßig relativ lange Zeit auf den Rotoren »tanzen« und nicht eingezogen werden
können. Die daraus resultierende Behinderung des Zerkleinerungsbetriebes sowie Verminderung der
Durchsatzmenge sind wirtschaftlich nicht tragbar. . Aus der DE-OS 17 58913 ist eine Maschine zum
Granulieren bekannt, mit der durch die zuvor angedeutete Oberdimensionierung der Rotoren und
insbesondere unverhältnismäßig große Zahnhöhe versucht wurden, das Problem des »Tanzens« großvolumiger
Materialstücke zu lösen. Abgesehen von einer für den Normalbetrieb unnötigen Baugröße hat der Anirieb
einer solchen Maschine ein unnötig hohes Drehmoment aufzubringen, was sich wiederum aus Festigkeitsgründen
in einer stärkeren Dimensionierung der Rolorscheibenund
Schneidzähne auswirkt
Mit einem aus der DE-OS 20 4912* bekannten
Vorschlag ist bereits versucht worden, diesen Schwierigkeiten dadurch zu begegnen, die auf den Rotoren
»tanzenden« Materialstücke mittels eines Druckgliedes nach Art eines Stopfers in den Bereich der Rotoren zu
bringen und für einen sicheren Einzug in die Schneidwerkzeuge zu sorgen. Das Druckglied ist
antriebsmäßig mit dem Rotorantrieb gekuppelt und führt demzufolge zwangsläufig regelmäßige, hin- und
hergehende Pendelbewegungen aus. Dieser bekannte Vorschlag besitzt insbesondere den Nachteil, daß das
Druckglied auch dann betätigt wird, wenn seine Wirkungen gar nicht benötigt werden oder sogar
überhaupt nicht erwünscht sind, was nicht nur eine nutzlose und unnötige Energieinstallation bedeutet,
sondern bei an sich problemlosem Material zum sog. Überfüttern und schließlich Blockieren der Rotorschere
führen kann. Abgesehen von dem zusätzlichen Störfaktor, den ein solches Druckglied für den Arbeitsablauf
einer in Betrieb befindlichen Maschine aufgrund der ständig im Raum oberhalb der Zerkleinerungsorgane
ausgeführten Bewegungen darstellt, bedeutet darüber hinaus der Einsatz dieses Bauteils einen erheblichen
zusätzlichen, sich kostenmäßig stark auswirkenden Bauaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rotorenschere der eingangs genannten Art vorzuschlagen,
mit der auch sperrige Teile, wie Fässer, Reifen, Räder und dergleichen bei gleichbleibend hohem
Durchsatz störungsfrei zerkleinert werden können, ohne daß es dazu zusätzlicher Einbauten oder einer
Vergrößerung mit dem Nachteil höheren Gewichts und höherer Herstell- sowie Betriebskosten der Maschine
bedarf. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rotoren doppelkonisch ausgebildet sind,
wobei die Konen des einen Rotors mit den großen Stirnflächen aneinanderliegen, während die des anderen
Rotors mit den kleinen Stirnflächen aneinanderliegen.
Die erstaunlich einfachen Maßnahmen nach der Lehre der Erfindung führen überraschend dazu, daß ein
Tanzen selbst sperrigen Gutes oberhalb der Rotoren mit Sicherheit vermieden wird. Durch den Erfindungsgedanken, den einen Rippenrotor mit einer im
wesentlichen konkaven Mantelfläche und den anderen Rippenrotor mit einer im wesentlichen konvexen
Mantelfläche auszustatten, so daß im Hinblick auf das über die gesamte Rotorlänge vorgesehene, gegenseitige
Ineinandergreifen der Rotoren diese gleichsam umgekehrte Doppelkonizität besitzen, erfährt das durch
einen Fülltrichter den Rotoren zugeführte sperrige Material zunächst eine Art Taumelbewegung, und zwar
verursacht durch den Rotor, dessen Einhüllende eine im wesentlichen konvexe Form aufweist. Von diesem
Rotor wird das auf den Umfangsflächen liegende Material zufolge der laufenden Drehung zu dem im
wesentlichen von einer konkaven Umhüllenden umschlossenen Rotor abgekippt, der auf das ankommende
Material aufgrund seiner Formgebung eine Art
} Sammel- bzw. Tascheneffekt ausübt.
: In überraschender Weise hat sich gezeigt, daß allein
% durch die fortlaufend erfolgende Taumelbewegung des ■■'' Materials ohne ein zusätzliches, Kosten verursachendes
und gegebenenfalls den Verarbeitungsablauf sogar :.: behinderndes Maschinenteil das Material von den
Rotoren erfaßt und zwischen diese problemlos eingezogen
wird.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform, bei der die ..·>
Rippenrotoren aus mit im Wechsel gelagerten Roior-■:;
scheiben und Zwischenringen bestehen, besitzen diese ''I mit Schneici- oder Reißzähnen versehenen Rotorschei-■■'..
ben jedes Rotors erfindungsgemäß unterschiedliche ·; Durchmesser und sind auf der Welle des einen Rotors
'" von der Wellenmitte aus zu den Wellenenden hin und
auf der Welle des anderen Rotors von den Wellenenden aus zur Wellenmitte hin mit abnehmendem Durchmesser
aufgereiht Diese Ausgestaltung, die mit ihrem Scheibenaufbau eine besonders unter fertigungstechnischen
Gesichtspunkten optimale Verwirklichung der Rippenrotoren darstellt, führt zu einer Komplementärbauweise,
bei der jeder Rotor quasi aus einem durch aneinandergereihte bzw. aufeinandergesetzte Scheiben
"i gebildeten Doppelkegel besteht, wobei die beiden Kegelstümpfe im Falle des einen Rotors mit ihren
kleineren Stirnflächen und im Falle des anderen Rotors mit ihren größeren Stirnflächen bzw. Grundflächen
' aneinanderliegen.
Um den Einzug des Materials zwischen die Rippenrotoren und damit auch die auf diese wirkenden Kräfte
gleichmäßig zu halten, besitzen die Rotoren in weiterer Ausgestaltung der Erfindung komplementär-symmuri-•
sehen Aufbau, d. h. der größte Rotorendurchmesser einerseits und der kleinste Rotorendurchmesser andererseits
liegen mittig zwischen den Rotorenenden.
Um den Einzug auch schwierigen Materials zwischen
die Rippenrotoren zu ermöglichen, besitzen die Rotoren bei gleichbleibendem Drehmoment die Möglichkeit, mit
-,.-. großem Hebelarm und kleiner Kraft das Material zu
halten (großer Scheibendurchmesser) sowie mit dem gegenlaufenden kleinen Hebelarm und großer Kraft das
■ Material einzuziehen (kleiner Scheibendurchmesser).
Die Gesamtantriebsleistung wird dadurch nicht beein-
--. flußt, da die Summe aller Umfangskräfte des einen
Rotors gleich der Summe der Umfangskräfte des
■< anderen Rotors ist.
' Eine besonders effektive Zerkleinerung kann im Rahmen der Erfindung dadurch erreicht werden, daß die
Zwischenringe eines jeden Rotors unterschiedliche Durchmesser (dz\...„) aufweisen, die Rotoren im
Abstand (a) voneinander gelagert sind, die Rotorscheiben die Durchmesser (dRS\...n) aufweisen und die
: Zwischenringe so auf den Wellen angeordnet sind, daß sie in gleicher Weise wie die Rotorscheiben bei dem
einen Rotor von der Wellenmitte aus zu den Wellenenden hin und auf der Welle des anderen Rotors
von den Wellenenden aus zur Wellenmitte hin mit zunehmendem Durchmesser angeordnet sind, wobei die
Durchmesser der Zwischenringe der Forme!
(α -
^ASl...,!
folgen.
In der vorgenannten Formel weist der Index »z 1 ... n« auf die jeweilige Folge der Zwischenringe
hin, während mit »RS 1 ... π« die jeweilige Rotorscheibenfolge angesprochen ist.
Anhand der Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel wiedergeben, wird die Erfindung nachfolgend näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Rotorenschere in vereinfachter, perspektivischer Darstellung,
F i g. 2 eine Draufsicht in vergrößertem Maßstab auf die Rotorenschere gemäß F i g. 1 bei abgenommenem
Füll- und Auslaßtrichter, und
F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie IH-III in Fig. 2.
Die Rotorenschere gemäß Fig. 1 besteht aus einem Gehäuse 1, das auf einem mit Beinen 2 versehenen
Rahmen 3 gehalten ist, und einem von oben in das Gehäuse 1 einmündenden Einfülltrichter 4. Ein Auslaßtrichter
5 ist am Rahmen 3 unterseitig befestigt und öffnet sich zu einem Förderband 6 hin, das dem
Abtransport des zerkleinerten Materials dient.
hn Gehäuse 1 sind zwei Rotoren 7 und 8 gelagert, die
jeweils mit einem eigenen Antrieb 9 bzw. 10 versehen sind. Die Rotoren werden derart gegenläufig angetrieben,
daß sie sich im Überschneidungsbereich nach unten bewegen. Wenngleich für den Aufbau der Schneidwerkzeuge
als Rippenrotoren 7 und 8 unterschiedliche Ausführungsformen möglich sind, hat sich im Rahmen
der Erfindung der dargestellte, nachfolgend näher beschriebene besonders vorteilhaft erwiesen.
In F i g. 2 sind die Rotoren 7, 8 zur besseren Übersichtlichkeit in vereinfachter Weise als aus runden
Rotorscheiben ohne Schneidzähne bestehend dargestellt.
J0 Die tatsächliche Ausführungsmöglichkeit der Rotorscheiben
ist jedoch aus Fig.3 ersichtlich, wobei hier
allerdings die Umfangsflächen der auf die erste Rotorscheibe nachfolgenden Rotorscheiben nur als
strichpunktierte Kreise angedeutet sind. Ein Rotor 7 " bzw. 8 besteht danach im wesentlichen aus einer Welle
11 bzw. 12, auf welcher in bekannter Weise abwechselnd
Rotorscheiben 13 bzw. 14 mit darauf befestigten Schneid- oder Reißzähnen 15 und Zwischenringen 16
bzw. 17 aneinandergereiht sind. Die gegenseitige Zuordnung und Abstandshaltung erfolgt so, daß jede
Rotorscheibe 13 — bis auf die endseitigen — des Rotors 7 zwischen zwei benachbarte Rotorscheiben 14 des
Rotors 8 eingreift und umgekehrt.
Die Schneidzähne 15 benachbarter Rotorscheiben sind in Wellenachsrichtung gesehen zweckmäßig
gegeneinander winkelversetzt angeordnet (s. auch F i g. 3) so daß sie nicht gleichzeitig sondern nacheinander
über die Rotorlänge gesehen zum Einsatz kommen, was sich günstig auf die zu installierende Antriebsleistung
auswirkt.
Ferner ist bei der gezeichneten bevorzugten Ausführungsform als eine Möglichkeit, den Rippenrotoren 7
und 8 die erfindungsgemäße Doppelkonizität zu verleihen vorgesehen, daß die Rotorscheiben 14 und die
Zwischenringe 17 des Rotors 8 mit ihren unterschiedlichen Durchmessern mit von der Wellenmitte aus nach
beiden Wellenenden hin abnehmender Größe auf der Welle 12 aufgereiht sind und somit quasi von einer
imaginären, im wesentlichen konvexen Einhüllenden begrenzt sind. Die ebenfalls unterschiedliche Durchmesser
aufweisenden Rotorscheiben 13 und Zwischenringe 16 des Rotors 7 hingegen sind so auf der gegenüberliegenden
Welle 11 angeordnet, daß sie eine zum Rotor 8 komplementäre Doppelkonizität realisieren, d. h. von
b:> der Wellenmitte aus nach beiden Wellenenden hin
steigend konische Rotorform ergeben bzw. quasi von einer imaginären, im wesentlichen konkaven Einhüllenden
begrenzt sind.
Im Betrieb der Rotorenschere arbeiten die Rotorenscheiben 14 bzw. die daran befestigten Schneid- oder,
Reißzähne 15, gegen die Zwischenringe 16. In komplementärer Weise arbeiten die auf der Welle 11
angeordneten Rotorscheiben 13 gegen die auf der Welle 12 angeordneten Zwischenringe 17. Bei dieser Arbeitsweise
wird das zunächst zwischen den Rotorscheiben in Streifen zerteilte Material, vorzugsweise' leichter,
sperriger Metallschrott wie Fässer, Kabel, Felgen und dergleichen einerseits, Reifen, Sperrmüll, wie Schranke,
Matratzen und dergleichen andererseits zwischen den Schneidzähnen 15 und den als Amboß wirkenden
Zwischenringen 16 bzw. 17 querunterteilt.
Gelangt ein sperriger Gegenstand, z. B. ein ölfaß mit
vergleichsweise großem Durchmesser, in die Rolorerischere, so wird dieser zunächst durch den symmetrisch
konvex gestalteten Rotor 8 in eine Taumelbewegung versetzt. Durch die dadurch bewirkte ständige Verlagerung
der Oberfläche des ölfasses relativ zu den Schneidzähnen 15 der Rotoren 7 und 8, finden die
Schneidzähne 15 mit erheblich größerer Wahrscheinlichkeit als beim Stand der Technik Angriffspunkte am
ölfaß, um dieses schließlich zwischen die Rotoren 7 und 8 einzuziehen. Dieser Effekt wird noch durch die
komplementär-symmetrisch konkave Gestaltung des Rotors 7 unterstützt, weil dadurch eine Einzugstasche
mit breitem Einzugswinkel gebildet wird, die letztlich ein Herausspringen einmal im Ansatz erfaßter, sperriger
Gegenstände verhindert.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Rotorenschere zum Zerkleinern von Abfall, insbesondere auch metallischem Abfall, mit zwei
zueinander parallelen gegenläufig angetriebenen, miteinander kämmenden, mit Schneid- oder Reißzähnen
besetzten Rippenrotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotoren (7,8) doppelkonisch
ausgebildet sind, wobei die Konen des einen Rotors mit den großen Stirnflächen aneinanderliegen,
während die des anderen Rotors mit den kleinen Stirnflächen aneinanderliegen.
2. Rotorenschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippenrotoren (7,8) aus mit
im Wechsel gelagerten Rotorscheiben (13, 14) und Zwischenringen (16,17) bestehen.
3. Rotorenschere nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch einen komplementär-symmetrischen Aufbau der Rippenrotoren (7,8).
4. Rotorenschere nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Durchmesserkreis der unterschiedlich großen Zwischenringe (16, 17)
jeweils den Durchmesserkreis der ihm gegenüberliegenden, auf der anderen Rotorwelle gelagerten, mit
Schneid- oder Reißzähnen (15) besetzten Rotorscheibe (14 bzw. 13) berührt.
Priority Applications (4)
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| DE3011351C2 true DE3011351C2 (de) | 1982-10-28 |
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ID=6098182
Family Applications (2)
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Family Applications After (1)
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