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DE2049124C3 - Maschine zum Zerkleinern von sperrigem Gut - Google Patents

Maschine zum Zerkleinern von sperrigem Gut

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Publication number
DE2049124C3
DE2049124C3 DE19702049124 DE2049124A DE2049124C3 DE 2049124 C3 DE2049124 C3 DE 2049124C3 DE 19702049124 DE19702049124 DE 19702049124 DE 2049124 A DE2049124 A DE 2049124A DE 2049124 C3 DE2049124 C3 DE 2049124C3
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DE
Germany
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cutting
machine according
housing
cams
machine
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702049124
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English (en)
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DE2049124B2 (de
DE2049124A1 (de
Inventor
Guenter 4834 Harsewinkel Claas
Kurt 4501 Belm Roessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bohmter Maschinenfabrik & Co Kg 4508 Bohmte GmbH
Original Assignee
Bohmter Maschinenfabrik & Co Kg 4508 Bohmte GmbH
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Publication date
Priority to BE760037D priority Critical patent/BE760037A/xx
Application filed by Bohmter Maschinenfabrik & Co Kg 4508 Bohmte GmbH filed Critical Bohmter Maschinenfabrik & Co Kg 4508 Bohmte GmbH
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Priority to AT1035470A priority patent/AT320406B/de
Priority to CH1773370A priority patent/CH519935A/de
Priority to US94418A priority patent/US3662964A/en
Priority to LU62173D priority patent/LU62173A1/xx
Priority to FR7045063A priority patent/FR2073746A5/fr
Priority to NO4742/70A priority patent/NO130753C/no
Priority to NL7017935.A priority patent/NL167612B/xx
Priority to SE16761/70A priority patent/SE362017B/xx
Priority to GB5875470A priority patent/GB1310057A/en
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Publication of DE2049124B2 publication Critical patent/DE2049124B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2049124C3 publication Critical patent/DE2049124C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/14Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers
    • B02C18/142Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers with two or more inter-engaging rotatable cutter assemblies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/0084Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments specially adapted for disintegrating garbage, waste or sewage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Zerkleinern (Granulieren) von sperrigem Gut, insbesondere von Abfällen aus Blech, Kunststoff, Glas, Holz, Textilien u.dgl., bei welcher in einem mit einer trichterförmigen Einfüllöffnung versehenen Gehäuse zwe parallel zueinander verlaufende und mit gleichei Drehzahl gegenläufig angetriebene Wellen mit paar weise zusammenwirkenden Schneidkörpern gelager sind.
Bekannte Maschinen dieser Art haben insbeson dere den Nachteil, daß entweder ihr Energiebedar sehr beträchtlich oder aber die Leistung relativ ge ring ist. Ferner sind die meisten bekannten Maschi nen nur zum Zerkleinern einer bestimmten Kategorl von Materialien verwendbar, nicht dagegen zum Zer kleinern von sperrigen Abfällen aus Materialien un terschiedlicher Art.
3 % 4
Der Erfindung liegt daher im wesentlichen die wand des Gehäuses einer erfindung-gemäßen /er-
AufgLibe zugrunde, eine Maschine zum Zerkleinern Kleinerungsmasehine mit dem Schwcnkai trieb Uir die
(Granulieren) von sperrigen Abfällen aus Materialien Zuführeinrichtung im VeriikaUchnitt,
der verschiedensten Art zu schaffen, mit der bei rela- Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Schneidwerk
tiv geringem Energieaufwand eine hohe Leistung er- 5 der Maschine nach Fig. I,
zielbar ist. F i g. 3 einen Querschnitt durch das IJnterseiziings-
Dic Lösung dieser Aufgabe besieht erfindungsge- getriebe für die Zuführeinrichtung,
maß i.n wesentlichen darin, daß jeder Schneidkörper F i g. 4 eine Stirnansicht eines Schneidkörpers,
eine ebene Stirnfläche mit einem sich etwa über den Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in
halben Umfang erstreckenden oder mehreren gleich- ίο F i g. 4,
mäßig auf den Umfang verteilten, etwa segmentför- F i g. 6 eine Seitenansicht des den unteren Gehäu-
migen Nocken und zwischen den Nocken vorgesehe- seabschluß bildenden Mantels.
neu Einbuchtungen aufweist und daß die Nocken F i g. 7 eine teilweise Draufsicht aut den Mantel
und die Einbuchtungen so geformt und ihre Wellen nach F i g. 6.
in einem solchen Abstand voneinander anncordnet 15 In einem rechteckigen Gehäuse 1. das oben einen sind, daß sich die die ebenen Stirnflächen begrenzen- nicht gezeigten Zuführungstrichter aulweist und unüen scharfen Außenkanten der Nocken und Einhuch- ten durch einen noch näher beschriebenen, mit Hingen der jeweils zusammenwirkenden Schneidkör- Durchtrittsöfl'nungen versehenen Mante! 2 ahgepei in jeder Phase einer Umdrehung zwischen den schlossen ist, sind zwei narallel zueinander verlaubeiden Wellen geringfügig, d. Ii. um einige Millimeter, 10 fcnde und durch zwei glti-h große Zahnräder 3 und 4 überschneiden. Infolge dieser Ano.Jnung werden die miteinander gekuppelte Wdlen 5 und 6 in unter-Schnittpunkte der zusammenwirkenden Schneidkör- schiedlichcn Horizontalcbencn drehbar gelagert,
per während des Betriebes zwischen den beiden WeI- Gemäß F i g. 2 !-ind auf jeder Welle acht Sclineidlen hin- und herbewegt, und das zu zerkleinernde Gut körper 7 befestigt, die eine geschliffene ebene Stirnwird bei relativ geringem Energieaufwand sicher in 25 fläche mit je drei um je 120 gegeneinander versetztes Schneidwerk der Maschine hineingezogen. ten, etwa segmentförmigen und außen scharlkantigen
Es ist schon eine Zerkleinerungsvorrichtung bc- Nocken 8 und zwischen diesen Nocken liegenden, kannt, bei der auf zwei mit gleicher Drehzahl gegen- ebenfalls scharfkantigen Einbuchtungen 9 aulweisen. läufig umlaufenden Wellen eine Anzahl von am Um- Die in bezug auf die Drehrichtung hinteren Kanten fang gezahnten Frässcheiben unterschiedlichen 30 der Einbuchtungen 9 verlaufen annähernd oder Durchmessers befestigt ist, deren beide kreisrunde genau radial, während die hinteren Kanten der Nok-Stirnflächen derart entgegengesetzt exzentrisch /um ken 8 bogenförmig in die Einbuchtungen 9 übergctnittleren Scheibendurchmesser verlaufen, daß sich hen. deren Kanten im mittleren Teil konzentrisch zur die Stirnflächen der auf einer Welle befestigten Fräs- Mitlenbolirung IO verlaufen, durch die eine tier WcI-schciben und die Stirnflächen der auf der zweiten 35 len 5 oder 6 hindurchgelührt v.ird.
Welle befestigten Frässcheiben je nach Winkellage In den ebenen Stirnflächen der Schneidkörper "I der beiden Schcibcngruppcn zueinander mehr oder sind in Abständen von je 120 auf demselben Feilweniger überschneiden. Diese bekannte Vorrichtung kreis liegende, vorzugsweise leicht konische S.'.cUln· ist zum Zcrmahlcn von Knochen bestimmt, zum Zer- eher Il und auf den gegenüberliegenden StiriT-ciicr kleinern von sperrigem Gut nicht verwendbar, weil 40 je drei konische Zapfen 12 vorgesehen, die auf dem zwischen den beiden Scheibengruppen keine ncn- selben Teilkreis wie die Löcher 11 liegen, jedoch die nenswerte Einzugswirkung auftritt und demzufolge sen Löchern gegenüber um etwa 8 bis 10 versetz größere Teile von den Scheiben nicht erfaßt werden. sind.
Damit auch sehr sperrige Abfälle, wie bcispicls- Die Schneidkörper 7 werden so auf den Wellen f
weise Blechdosen oder ähnliche Behälter größeren 45 und 6 angeordnet, daß die Zapfen 12 in die Loche
Formats nicht auf dem Schneidwerk !anzcn. sondern 11 der jeweils benachbarten Schneidkörper eingrei
sicher erfaßt und zerkleinert werden, ist oberhalb des fen und die mit den scharfkantigen Nocken 8 um
Schneidwerks emc Zuführeinrichtung angeordnet, die Einbuchtungen 9 versehenen ebenen Stirnflächen ji
aus einem an einem Schwenkarm befestigten, sich zweier auf verschiedenen Wellen angeordnete
über die ganze Länge des Schneidwerks erstrecken- so Schneidkörper in gleicher I lorizontak'beiic lieuci
den Druckglicd besteht, das in der oberen Endlage (vgl.F ig. 2). Ferner werden die beiden Wellen!
des Schwenkarms zumindest teilweise außerhalb des und 6 in einem solchen Abstand voneinander an
Gehäuses liegt und beim Abwärtsschwenken des Ar- geordnet und durch die Zahnräder 3 ond 4 so mitein
mes in Richtung zum Schneidwerk bewegt wird. Der ander gekuppelt, daß sich zwischen den beiden WeI
Schwenkantrieb dieses Druckgliedes wird Vorzugs- 55 len 5 und 6 jeweils ein Nocken 8 eines Schneidkör
weise unter Zwischenschaltung eines Unterselzungs- pers ::,id eine Einbuchtung 9 des dazugehörigen, au
getriebe» von einer Schneidwerkswelle abgeleitet, so der anderen Welle befestigten Schneidkörpers gegen
daß die Anzahl der von dem Druckglied ausgeführ- überliegcn und sich die scharfen Außenkanten de
ten Pendclbcwegungen erheblich geringer ist als die zusammenwirkenden Schneidkörper in jeder Phas
Anzahl der Umdrehungen der Schneidwerkswellcn in 60 einer Umdrehung nur geringfügig, d. h. um einig
einer bestimmten Zeiteinheit. Infolge dieser relativ Millimeter, überschneiden.
langsame;/, Pendelbewegungen wirkt das Druckglied Durch d'.? in bezug auf die Drehrichtung vordere
gleichzeitig als Dosiereinrichtung. Kanten der Nocken 8 wird das zu zerkleinernde Gi
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sicher in das Schneidwerk der Maschine eingezoger sind aus der nachfolgenden Beschreibung und den 65 Da ferner die Nocken und die Einbuchtungen de
Zeichnungen vines Ausführungsbeispiels sowie aus auf den beiden Wellen angeordneten Schneidkörpei
den Unteranspsüchen zu entnehmen. gruppen infolge der gegenüber den Zapfen 12 vci
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht gegen eine Stirn- setzten Löcher 11 schwach gewundene, rechts- im
linksi;a'ngige Schraubenlinien bilden, findet in jeder Phase einer Umdrehung ein Einziehen von Gut in das Schneidwerk und ein Zerkleinern des Gutes statt, so daß der Antriebsmotor eine gleichmäßige Belastung erfährt und im Verhältnis zur Maschincnleistung schwach dimensioniert zu werden braucht.
Die Außenflächen T der Schneidkörper 7 sind derart trichter- oder kclchartig geformt, daß ihr kleinster Durchmesser der mit den Schneidkanten versehenen Stirnfläche abgekehrt ist. Durch diese Form ist einerseits eine große Stabilität der Schneidkörper erzielt, während andererseits ein Umwickeln und Kompaktieren von strangförmigcn Abfällen, beispielsweise von Damenstrümpfen, vermieden wird.
Oberhalb des Schneidwerkes ist erfindungsgcmäß eine Material-Zuführeinrichtung angeordnet. Diese Einrichtung besteht aus einem sich in Achsrichtung des Schneidwerkes erstreckenden Druckglied 13, das an einem außerhalb des Gehäuses 1 liegenden Schwenkarm 14 befestigt ist. Der Schwenkarm 14 isl mit einer Achse 15 fest verbunden, auf der außerhalb des Gehäuses 1 ein Hebel 16 festsitzt, der von der Schneidwerkswelle 6 aus über ein Exzentergetriebe in eine Pendelbewegung versetzt wird. Dieses Getriebe besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer auf dem Ende der Schneidwerkswelle 6 angebrachten Außenverzahnung 17 (Fig. 3) und einem Gehäuse 18 mit einer Innenverzahnung 18', deren Teilkreisdurchmesser etwa vier- bis fünfmal so groß ist als der Teilkreisdurchmesser der Verzahnung 17. Die Verzahnungen 17 und 18' werden durch einen Dis'.anzring 19, der auf einem in der Mitte des Gehäuses 18 befestigten Bolzen 20 mittels zweier Kugellager 21 drehbar gelagert ist, miteinander in Eingriff gehalten. Auf der Welle 6 sind beiderseits der Verzahnung 17 Kugellager 22 angeordnet, deren Außenringe sich während des Betriebes einerseits auf der Mantelfläche des Distanzringes 19 und andererseits auf den beiderseits der Innenverzahnung 18' vorgesehenen zylindrischen Innenflächen des Gehäuses 18 abwälzen und einen exakten Eingriff der Verzahnung 17 in die Innenverzahnung 18' des Gehäuses 18 garantieren.
Das Getriebegehäuse 18 ist außen mit einer Gewindcmuffc 23 versehen, in die ein Schaft 24 eingeschraubt ist, der in ein Rohr 25 hineinragt, dessen oberes Ende mit dem Ende des Hebels 16 gelenkig verbunden ist. Auf dem Schaft 24 ist zwischen der Muffe 23 und dem unteren Ende des Rohres 25 eine Schraubendruckfeder 26 angeordnet. Ferner sind zwischen zwei zu beiden Seiten der Muffe 23 am Getriebegehäuse 18 befestigten Augcnlaschcn 27 und zwei am. oberen Ende des Rohres 25 befestigten Laschen 28 Schraubenzugfedern 29 mit Vorspannung angeordnet. Der Hebel 16 ist mithin gegenüber dem
S Getriebegehäuse 18 in beiden Richtungen abgefedert, so daß das starr mit dem Hebel 16 verbundene Druckglicd 13 bei seiner Abwärtsbewegung in Richtung auf das Schneidwerk auf das im Maschinengehäuse befindliche sperrige Gut einen Druck ausübt.
ίο dessen Maximalwert von der Spannkraft der Federn 29 abhängt. Auf diese Weise wird einerseits eine Blockierung oder gar eine Beschädigung des Schncir.lwcrkcs durch zu hohen Druck des Gliedes 13 sicher vermieden, wahrend andererseits ein sicheres Einziehen von sehr sperrigem Gut in das Schneidwerk gewährleistet ist.
Das Druckglicd 13 ist gemäß Fig. I konzentrisch zur Schwenkachse 15 gerundet und liegt in der in F i g. I gezeigten oberen Endstellung nahezu voll-
ständig außerhalb des Maschinengehäuses 1. In dieser Stellung kann das der Maschine zugeführte, Gut mithin ungehindert auf das Schneidwerk fallen. Infolge der im Verhältnis zur Drehzahl des Schneidwerkes langsamen Pendelbewegung des Druckgliedes
»5 wirkt t'ieses im unteren Teil seines Schwenkbereiches gleichzeitig als Dosiereinrichtung, da es in diesem Bereich eine zu reichliche Materialzufuhr zum Schneidwerk verbindert.
Der das Gehäuse 1 unten abschließende Mantel 2 ist gemäß F i g. 1 und 6 konzentrisch zu der tiefer gelegenen Schneidwerkswelle 5 gekrümmt und gemäß F i g. 7 mit in Umfangsrichtung verlaufenden, spitzwinkligen Durchtrittsschlitzen 30 versehen, deren Breite in der Drehrichtung der Schneidwerkswelle 5 zunimmt. Der Mantel 2 weist ferner an beiden Enden nach außen gerichtete Abkantungen 31 und 32 auf und ist mittels sternförmiger Handmuttern 33 leicht lösbar mit dem Gehäuse 1 verbunden. Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, den Mantel 2 im Bedarfsfälle schnell gegen einen anderen Mantel mit engeren oder breiteren Schlitzen 30 auszutauschen.
Naturgemäß sind die Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung durch das dargestellte Ausführungsbeispiel nicht erschöpft. So ist es beispielsweise mög- lieh, die Schneidkörper 7 mit je einem, zwei oder auch mit mehr als drei gleichmäßig auf den Umfang verteilt angeordneten Nocken 8 und dazwischenliegenden Einbuchtungen 9 zu versehen. Ferner kann die Anzahl der Schneidkörper 7 je nach der gewünschten Maschinenleistung beliebig verringert oder vermehrt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Zerkleinern (Granulieren) von sperrigem Gut, insbesondere von Abfällen aus Blech, Kunststoff, Glas, Holz, Textilien
u. dgl., bei welcher in einem mit einer trichterförmigen Einfüllöffnung versehenen Gehäuse zwei parallel zueinander verlaufende und mit gleicher Drehzahl gegenläufig angetriebene Wellen mit paarweise zusammenwirkenden Schneidkörpern gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schneidkörper (7) eine ebene Stirnfläche mit einem sich etwa über den halben Umfang erstreckenden oder mehreren gleichmäßig auf den Umfang verteilten Nocken (8) und zwischen den Nocken(8) vorgesehenen Einbuchtungen (9) aufweist und daß die Nocken (8) und die Einbuchtungen (9) so geformt und die sie tragenden Wellen (5 und 6) in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, daß sich die die ebenen Stirnflächen begrenzenden scharfen Außenkanten der Nocken (8) und Einbuchtungen (9) der jeweils zusammenwiikcnden Schneidkörper (7) in jeder Phase einer Umdrehung zwischen *5 den beiden Wellen (5 und 6) geringfügig überschneiden.
2. Masciiinc nach Anspruch Γ, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen (7') der Schneidkörper (7) derart trichter- oder kelchartig geformt sind, daß ihr Klfinsl r Durchmesser der mit einer Schneidkante versehenen Stirnfläche abgekehrt ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Begrenzungskanten der Nocken (8) und der zwischen diesen vorgesehenen Einbuchtungen (9) etwa konzentrisch zum Mittelpunkt der Schneidkörper verlaufen.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schneidkörper (7) auf ihren Wellen (5 und 6) derart versetzt zueinander angeordnet sind, daß die beiden Schneidkörpergruppen schwach gewundene, rechts- und linksgängige Schraubenlinien bilden.
5. Maschine nach Anspruch I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den mit Schneidkanten versehenen Stirnflächen der Schneidkörper (7) mindestens zwei Löcher (11) und auf den gegenüberliegenden Stirnseiten der Schneidkörper konische Zapfen (12) vorgesehen sind, die auf demselben Teilkreis wie die Locher (11) liegen, diesen Löchern gegenüber jedoch um einige Grade versetzt sind.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Schneidwerkes eine Zuführ- und Dosiereinrichtung angeordnet ist.
7. Maschine nach Anspruch I und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführ- und Dosiereinrichtung ein sich in Achsrichtung des Schneid-Werkes erstreckendes Druckglied (13) aufweist, das an einem mit einem mechanischen Antrieb gekuppelten Schwenkarm (14) befestigt ist und in der oberen Endlage des Schwenkarmes (14) zumindest teilweise außerhalb des Maschinengehäu- »es (1) liegt und beim Abwärtsschwenken des Armes (14) zum Schneidwerk hin bewegt wird.
8. Maschine nach Anspruch 1,6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (15) des Schwenkarmes (14) ein Hebel (16) befesiiyt ist, der unter Zwischenschaltung elasiischer Glieder (Federn 26 und 29) mit einem Exzenier-Schwenkgeiriebe in Verbindung steht.
9. Maschine nach Anspruch I und 6 bis R, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb de:, E\- zenter-Schwenkgetricbes von einer Welle des Schneidwcrkcs aus erfolgt.
10. Maschine nach Anspruch I und 6 bis1), dadurch gekennzeichnet, daß das Exzcivk·- Schwenkgetriebe ein zylindrisches Gehäuse (U:] mit einer Innenverzahnung (18') aufweist, mit ti · eine auf dem Fnde einer Schncidwerkswelle {(·.) vorgesehene Außenverzahnung durch einen ·.■< der Mitte des Gehäuses (18) drehbar gelagen.■', Distanzring (19) im Eingriff gehalten wird.
11. Maschine nach Anspruch! undo bis ' ■. dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe:: ■-häuse (18) durch ein teleskopartiges Gestäi-L (24, 25) mit dem Hebel (16) verbunden ist.
12. Maschine nach Anspruch 1 und 6 bis ·; dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Getriebegehäuse (18) und dem mit dem Hebel (!«·; verbundenen Feil (25) des TelcskopgestäiiL-.··. eine vorgespannte Druckfeder (26) und minjc stens eine vorgespannte Zugfeder (29) angeordnet sind.
13. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) im untere! Teil durch einen etwa konzentrisch zur tiefer <:c-legenen Schneidwerkswelle (5) gekrümmten, nn Durchtrittsöffnungen versehenen Mantel (2) ab geschlossen ist.
14. Maschine nach Anspruch 1 und 13, da durch gekennzeichnet, daß tier Mantel (2) in Umfangsrichtung verlaufende, spitzwinklige Durchtrittsschlitze (30) aufweist, deren Breite in de: Drehrichtung der Schncidwerkswelle (5) zunimmt.
15. Maschine nach Anspruch 1, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (2) an beiden Enden nach außen gerichtete Abkantungen (31 und 32) aufweist.
16. Maschine nach Anspruch 1 und 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (2) leicht auswechselbar mit dem Gehäuse (1) verbunden ist.
DE19702049124 1969-12-10 1970-10-07 Maschine zum Zerkleinern von sperrigem Gut Expired DE2049124C3 (de)

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