DE2049124C3 - Maschine zum Zerkleinern von sperrigem Gut - Google Patents
Maschine zum Zerkleinern von sperrigem GutInfo
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- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
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- B02C18/142—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers with two or more inter-engaging rotatable cutter assemblies
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- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Zerkleinern (Granulieren) von sperrigem Gut, insbesondere
von Abfällen aus Blech, Kunststoff, Glas, Holz, Textilien u.dgl., bei welcher in einem mit einer trichterförmigen
Einfüllöffnung versehenen Gehäuse zwe parallel zueinander verlaufende und mit gleichei
Drehzahl gegenläufig angetriebene Wellen mit paar weise zusammenwirkenden Schneidkörpern gelager
sind.
Bekannte Maschinen dieser Art haben insbeson dere den Nachteil, daß entweder ihr Energiebedar
sehr beträchtlich oder aber die Leistung relativ ge ring ist. Ferner sind die meisten bekannten Maschi
nen nur zum Zerkleinern einer bestimmten Kategorl von Materialien verwendbar, nicht dagegen zum Zer
kleinern von sperrigen Abfällen aus Materialien un terschiedlicher Art.
3 % 4
Der Erfindung liegt daher im wesentlichen die wand des Gehäuses einer erfindung-gemäßen /er-
AufgLibe zugrunde, eine Maschine zum Zerkleinern Kleinerungsmasehine mit dem Schwcnkai trieb Uir die
(Granulieren) von sperrigen Abfällen aus Materialien Zuführeinrichtung im VeriikaUchnitt,
der verschiedensten Art zu schaffen, mit der bei rela- Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Schneidwerk
der verschiedensten Art zu schaffen, mit der bei rela- Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Schneidwerk
tiv geringem Energieaufwand eine hohe Leistung er- 5 der Maschine nach Fig. I,
zielbar ist. F i g. 3 einen Querschnitt durch das IJnterseiziings-
zielbar ist. F i g. 3 einen Querschnitt durch das IJnterseiziings-
Dic Lösung dieser Aufgabe besieht erfindungsge- getriebe für die Zuführeinrichtung,
maß i.n wesentlichen darin, daß jeder Schneidkörper F i g. 4 eine Stirnansicht eines Schneidkörpers,
maß i.n wesentlichen darin, daß jeder Schneidkörper F i g. 4 eine Stirnansicht eines Schneidkörpers,
eine ebene Stirnfläche mit einem sich etwa über den Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in
halben Umfang erstreckenden oder mehreren gleich- ίο F i g. 4,
mäßig auf den Umfang verteilten, etwa segmentför- F i g. 6 eine Seitenansicht des den unteren Gehäu-
migen Nocken und zwischen den Nocken vorgesehe- seabschluß bildenden Mantels.
neu Einbuchtungen aufweist und daß die Nocken F i g. 7 eine teilweise Draufsicht aut den Mantel
und die Einbuchtungen so geformt und ihre Wellen nach F i g. 6.
in einem solchen Abstand voneinander anncordnet 15 In einem rechteckigen Gehäuse 1. das oben einen
sind, daß sich die die ebenen Stirnflächen begrenzen- nicht gezeigten Zuführungstrichter aulweist und unüen
scharfen Außenkanten der Nocken und Einhuch- ten durch einen noch näher beschriebenen, mit
Hingen der jeweils zusammenwirkenden Schneidkör- Durchtrittsöfl'nungen versehenen Mante! 2 ahgepei
in jeder Phase einer Umdrehung zwischen den schlossen ist, sind zwei narallel zueinander verlaubeiden
Wellen geringfügig, d. Ii. um einige Millimeter, 10 fcnde und durch zwei glti-h große Zahnräder 3 und 4
überschneiden. Infolge dieser Ano.Jnung werden die miteinander gekuppelte Wdlen 5 und 6 in unter-Schnittpunkte
der zusammenwirkenden Schneidkör- schiedlichcn Horizontalcbencn drehbar gelagert,
per während des Betriebes zwischen den beiden WeI- Gemäß F i g. 2 !-ind auf jeder Welle acht Sclineidlen hin- und herbewegt, und das zu zerkleinernde Gut körper 7 befestigt, die eine geschliffene ebene Stirnwird bei relativ geringem Energieaufwand sicher in 25 fläche mit je drei um je 120 gegeneinander versetztes Schneidwerk der Maschine hineingezogen. ten, etwa segmentförmigen und außen scharlkantigen
per während des Betriebes zwischen den beiden WeI- Gemäß F i g. 2 !-ind auf jeder Welle acht Sclineidlen hin- und herbewegt, und das zu zerkleinernde Gut körper 7 befestigt, die eine geschliffene ebene Stirnwird bei relativ geringem Energieaufwand sicher in 25 fläche mit je drei um je 120 gegeneinander versetztes Schneidwerk der Maschine hineingezogen. ten, etwa segmentförmigen und außen scharlkantigen
Es ist schon eine Zerkleinerungsvorrichtung bc- Nocken 8 und zwischen diesen Nocken liegenden,
kannt, bei der auf zwei mit gleicher Drehzahl gegen- ebenfalls scharfkantigen Einbuchtungen 9 aulweisen.
läufig umlaufenden Wellen eine Anzahl von am Um- Die in bezug auf die Drehrichtung hinteren Kanten
fang gezahnten Frässcheiben unterschiedlichen 30 der Einbuchtungen 9 verlaufen annähernd oder
Durchmessers befestigt ist, deren beide kreisrunde genau radial, während die hinteren Kanten der Nok-Stirnflächen
derart entgegengesetzt exzentrisch /um ken 8 bogenförmig in die Einbuchtungen 9 übergctnittleren
Scheibendurchmesser verlaufen, daß sich hen. deren Kanten im mittleren Teil konzentrisch zur
die Stirnflächen der auf einer Welle befestigten Fräs- Mitlenbolirung IO verlaufen, durch die eine tier WcI-schciben
und die Stirnflächen der auf der zweiten 35 len 5 oder 6 hindurchgelührt v.ird.
Welle befestigten Frässcheiben je nach Winkellage In den ebenen Stirnflächen der Schneidkörper "I der beiden Schcibcngruppcn zueinander mehr oder sind in Abständen von je 120 auf demselben Feilweniger überschneiden. Diese bekannte Vorrichtung kreis liegende, vorzugsweise leicht konische S.'.cUln· ist zum Zcrmahlcn von Knochen bestimmt, zum Zer- eher Il und auf den gegenüberliegenden StiriT-ciicr kleinern von sperrigem Gut nicht verwendbar, weil 40 je drei konische Zapfen 12 vorgesehen, die auf dem zwischen den beiden Scheibengruppen keine ncn- selben Teilkreis wie die Löcher 11 liegen, jedoch die nenswerte Einzugswirkung auftritt und demzufolge sen Löchern gegenüber um etwa 8 bis 10 versetz größere Teile von den Scheiben nicht erfaßt werden. sind.
Welle befestigten Frässcheiben je nach Winkellage In den ebenen Stirnflächen der Schneidkörper "I der beiden Schcibcngruppcn zueinander mehr oder sind in Abständen von je 120 auf demselben Feilweniger überschneiden. Diese bekannte Vorrichtung kreis liegende, vorzugsweise leicht konische S.'.cUln· ist zum Zcrmahlcn von Knochen bestimmt, zum Zer- eher Il und auf den gegenüberliegenden StiriT-ciicr kleinern von sperrigem Gut nicht verwendbar, weil 40 je drei konische Zapfen 12 vorgesehen, die auf dem zwischen den beiden Scheibengruppen keine ncn- selben Teilkreis wie die Löcher 11 liegen, jedoch die nenswerte Einzugswirkung auftritt und demzufolge sen Löchern gegenüber um etwa 8 bis 10 versetz größere Teile von den Scheiben nicht erfaßt werden. sind.
Damit auch sehr sperrige Abfälle, wie bcispicls- Die Schneidkörper 7 werden so auf den Wellen f
weise Blechdosen oder ähnliche Behälter größeren 45 und 6 angeordnet, daß die Zapfen 12 in die Loche
Formats nicht auf dem Schneidwerk !anzcn. sondern 11 der jeweils benachbarten Schneidkörper eingrei
sicher erfaßt und zerkleinert werden, ist oberhalb des fen und die mit den scharfkantigen Nocken 8 um
Schneidwerks emc Zuführeinrichtung angeordnet, die Einbuchtungen 9 versehenen ebenen Stirnflächen ji
aus einem an einem Schwenkarm befestigten, sich zweier auf verschiedenen Wellen angeordnete
über die ganze Länge des Schneidwerks erstrecken- so Schneidkörper in gleicher I lorizontak'beiic lieuci
den Druckglicd besteht, das in der oberen Endlage (vgl.F ig. 2). Ferner werden die beiden Wellen!
des Schwenkarms zumindest teilweise außerhalb des und 6 in einem solchen Abstand voneinander an
Gehäuses liegt und beim Abwärtsschwenken des Ar- geordnet und durch die Zahnräder 3 ond 4 so mitein
mes in Richtung zum Schneidwerk bewegt wird. Der ander gekuppelt, daß sich zwischen den beiden WeI
Schwenkantrieb dieses Druckgliedes wird Vorzugs- 55 len 5 und 6 jeweils ein Nocken 8 eines Schneidkör
weise unter Zwischenschaltung eines Unterselzungs- pers ::,id eine Einbuchtung 9 des dazugehörigen, au
getriebe» von einer Schneidwerkswelle abgeleitet, so der anderen Welle befestigten Schneidkörpers gegen
daß die Anzahl der von dem Druckglied ausgeführ- überliegcn und sich die scharfen Außenkanten de
ten Pendclbcwegungen erheblich geringer ist als die zusammenwirkenden Schneidkörper in jeder Phas
Anzahl der Umdrehungen der Schneidwerkswellcn in 60 einer Umdrehung nur geringfügig, d. h. um einig
einer bestimmten Zeiteinheit. Infolge dieser relativ Millimeter, überschneiden.
langsame;/, Pendelbewegungen wirkt das Druckglied Durch d'.? in bezug auf die Drehrichtung vordere
gleichzeitig als Dosiereinrichtung. Kanten der Nocken 8 wird das zu zerkleinernde Gi
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sicher in das Schneidwerk der Maschine eingezoger
sind aus der nachfolgenden Beschreibung und den 65 Da ferner die Nocken und die Einbuchtungen de
Zeichnungen vines Ausführungsbeispiels sowie aus auf den beiden Wellen angeordneten Schneidkörpei
den Unteranspsüchen zu entnehmen. gruppen infolge der gegenüber den Zapfen 12 vci
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht gegen eine Stirn- setzten Löcher 11 schwach gewundene, rechts- im
linksi;a'ngige Schraubenlinien bilden, findet in jeder
Phase einer Umdrehung ein Einziehen von Gut in das Schneidwerk und ein Zerkleinern des Gutes statt,
so daß der Antriebsmotor eine gleichmäßige Belastung erfährt und im Verhältnis zur Maschincnleistung
schwach dimensioniert zu werden braucht.
Die Außenflächen T der Schneidkörper 7 sind derart trichter- oder kclchartig geformt, daß ihr kleinster
Durchmesser der mit den Schneidkanten versehenen Stirnfläche abgekehrt ist. Durch diese Form ist einerseits
eine große Stabilität der Schneidkörper erzielt, während andererseits ein Umwickeln und Kompaktieren
von strangförmigcn Abfällen, beispielsweise von Damenstrümpfen, vermieden wird.
Oberhalb des Schneidwerkes ist erfindungsgcmäß eine Material-Zuführeinrichtung angeordnet. Diese
Einrichtung besteht aus einem sich in Achsrichtung des Schneidwerkes erstreckenden Druckglied 13, das
an einem außerhalb des Gehäuses 1 liegenden Schwenkarm 14 befestigt ist. Der Schwenkarm 14 isl
mit einer Achse 15 fest verbunden, auf der außerhalb des Gehäuses 1 ein Hebel 16 festsitzt, der von der
Schneidwerkswelle 6 aus über ein Exzentergetriebe in eine Pendelbewegung versetzt wird. Dieses Getriebe
besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer auf dem Ende der Schneidwerkswelle 6 angebrachten
Außenverzahnung 17 (Fig. 3) und einem Gehäuse 18 mit einer Innenverzahnung 18', deren
Teilkreisdurchmesser etwa vier- bis fünfmal so groß ist als der Teilkreisdurchmesser der Verzahnung 17.
Die Verzahnungen 17 und 18' werden durch einen Dis'.anzring 19, der auf einem in der Mitte des Gehäuses
18 befestigten Bolzen 20 mittels zweier Kugellager 21 drehbar gelagert ist, miteinander in Eingriff
gehalten. Auf der Welle 6 sind beiderseits der Verzahnung 17 Kugellager 22 angeordnet, deren
Außenringe sich während des Betriebes einerseits auf der Mantelfläche des Distanzringes 19 und andererseits
auf den beiderseits der Innenverzahnung 18' vorgesehenen zylindrischen Innenflächen des Gehäuses
18 abwälzen und einen exakten Eingriff der Verzahnung 17 in die Innenverzahnung 18' des Gehäuses
18 garantieren.
Das Getriebegehäuse 18 ist außen mit einer Gewindcmuffc
23 versehen, in die ein Schaft 24 eingeschraubt ist, der in ein Rohr 25 hineinragt, dessen
oberes Ende mit dem Ende des Hebels 16 gelenkig verbunden ist. Auf dem Schaft 24 ist zwischen der
Muffe 23 und dem unteren Ende des Rohres 25 eine Schraubendruckfeder 26 angeordnet. Ferner sind
zwischen zwei zu beiden Seiten der Muffe 23 am Getriebegehäuse 18 befestigten Augcnlaschcn 27 und
zwei am. oberen Ende des Rohres 25 befestigten Laschen 28 Schraubenzugfedern 29 mit Vorspannung
angeordnet. Der Hebel 16 ist mithin gegenüber dem
S Getriebegehäuse 18 in beiden Richtungen abgefedert,
so daß das starr mit dem Hebel 16 verbundene Druckglicd 13 bei seiner Abwärtsbewegung in Richtung
auf das Schneidwerk auf das im Maschinengehäuse befindliche sperrige Gut einen Druck ausübt.
ίο dessen Maximalwert von der Spannkraft der Federn
29 abhängt. Auf diese Weise wird einerseits eine Blockierung oder gar eine Beschädigung des
Schncir.lwcrkcs durch zu hohen Druck des Gliedes 13
sicher vermieden, wahrend andererseits ein sicheres Einziehen von sehr sperrigem Gut in das Schneidwerk
gewährleistet ist.
Das Druckglicd 13 ist gemäß Fig. I konzentrisch
zur Schwenkachse 15 gerundet und liegt in der in F i g. I gezeigten oberen Endstellung nahezu voll-
ständig außerhalb des Maschinengehäuses 1. In dieser
Stellung kann das der Maschine zugeführte, Gut mithin ungehindert auf das Schneidwerk fallen. Infolge
der im Verhältnis zur Drehzahl des Schneidwerkes langsamen Pendelbewegung des Druckgliedes
»5 wirkt t'ieses im unteren Teil seines Schwenkbereiches
gleichzeitig als Dosiereinrichtung, da es in diesem Bereich eine zu reichliche Materialzufuhr zum
Schneidwerk verbindert.
Der das Gehäuse 1 unten abschließende Mantel 2 ist gemäß F i g. 1 und 6 konzentrisch zu der tiefer gelegenen
Schneidwerkswelle 5 gekrümmt und gemäß F i g. 7 mit in Umfangsrichtung verlaufenden, spitzwinkligen
Durchtrittsschlitzen 30 versehen, deren Breite in der Drehrichtung der Schneidwerkswelle 5
zunimmt. Der Mantel 2 weist ferner an beiden Enden nach außen gerichtete Abkantungen 31 und 32 auf
und ist mittels sternförmiger Handmuttern 33 leicht lösbar mit dem Gehäuse 1 verbunden. Auf diese
Weise ist die Möglichkeit gegeben, den Mantel 2 im Bedarfsfälle schnell gegen einen anderen Mantel mit
engeren oder breiteren Schlitzen 30 auszutauschen.
Naturgemäß sind die Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung durch das dargestellte Ausführungsbeispiel nicht erschöpft. So ist es beispielsweise mög-
lieh, die Schneidkörper 7 mit je einem, zwei oder auch mit mehr als drei gleichmäßig auf den Umfang
verteilt angeordneten Nocken 8 und dazwischenliegenden Einbuchtungen 9 zu versehen. Ferner kann
die Anzahl der Schneidkörper 7 je nach der gewünschten Maschinenleistung beliebig verringert
oder vermehrt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
1. Maschine zum Zerkleinern (Granulieren) von sperrigem Gut, insbesondere von Abfällen
aus Blech, Kunststoff, Glas, Holz, Textilien
u. dgl., bei welcher in einem mit einer trichterförmigen
Einfüllöffnung versehenen Gehäuse zwei parallel zueinander verlaufende und mit gleicher
Drehzahl gegenläufig angetriebene Wellen mit paarweise zusammenwirkenden Schneidkörpern
gelagert sind, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Schneidkörper (7) eine ebene Stirnfläche mit einem sich etwa über den halben
Umfang erstreckenden oder mehreren gleichmäßig auf den Umfang verteilten Nocken (8) und
zwischen den Nocken(8) vorgesehenen Einbuchtungen (9) aufweist und daß die Nocken (8) und
die Einbuchtungen (9) so geformt und die sie tragenden Wellen (5 und 6) in einem solchen Abstand
voneinander angeordnet sind, daß sich die die ebenen Stirnflächen begrenzenden scharfen
Außenkanten der Nocken (8) und Einbuchtungen (9) der jeweils zusammenwiikcnden Schneidkörper
(7) in jeder Phase einer Umdrehung zwischen *5 den beiden Wellen (5 und 6) geringfügig überschneiden.
2. Masciiinc nach Anspruch Γ, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenflächen (7') der Schneidkörper (7) derart trichter- oder kelchartig
geformt sind, daß ihr Klfinsl r Durchmesser der mit einer Schneidkante versehenen Stirnfläche
abgekehrt ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Begrenzungskanten
der Nocken (8) und der zwischen diesen vorgesehenen Einbuchtungen (9) etwa konzentrisch
zum Mittelpunkt der Schneidkörper verlaufen.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Schneidkörper (7) auf ihren Wellen (5 und 6) derart versetzt zueinander angeordnet sind, daß die beiden
Schneidkörpergruppen schwach gewundene, rechts- und linksgängige Schraubenlinien bilden.
5. Maschine nach Anspruch I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den mit Schneidkanten
versehenen Stirnflächen der Schneidkörper (7) mindestens zwei Löcher (11) und auf den gegenüberliegenden
Stirnseiten der Schneidkörper konische Zapfen (12) vorgesehen sind, die auf demselben
Teilkreis wie die Locher (11) liegen, diesen Löchern gegenüber jedoch um einige Grade
versetzt sind.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Schneidwerkes
eine Zuführ- und Dosiereinrichtung angeordnet ist.
7. Maschine nach Anspruch I und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführ- und Dosiereinrichtung
ein sich in Achsrichtung des Schneid-Werkes erstreckendes Druckglied (13) aufweist,
das an einem mit einem mechanischen Antrieb gekuppelten Schwenkarm (14) befestigt ist und in
der oberen Endlage des Schwenkarmes (14) zumindest teilweise außerhalb des Maschinengehäu-
»es (1) liegt und beim Abwärtsschwenken des Armes (14) zum Schneidwerk hin bewegt wird.
8. Maschine nach Anspruch 1,6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (15)
des Schwenkarmes (14) ein Hebel (16) befesiiyt
ist, der unter Zwischenschaltung elasiischer Glieder (Federn 26 und 29) mit einem Exzenier-Schwenkgeiriebe
in Verbindung steht.
9. Maschine nach Anspruch I und 6 bis R, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antrieb de:, E\- zenter-Schwenkgetricbes von einer Welle des
Schneidwcrkcs aus erfolgt.
10. Maschine nach Anspruch I und 6 bis1), dadurch
gekennzeichnet, daß das Exzcivk·-
Schwenkgetriebe ein zylindrisches Gehäuse (U:]
mit einer Innenverzahnung (18') aufweist, mit ti · eine auf dem Fnde einer Schncidwerkswelle {(·.)
vorgesehene Außenverzahnung durch einen ·.■< der Mitte des Gehäuses (18) drehbar gelagen.■',
Distanzring (19) im Eingriff gehalten wird.
11. Maschine nach Anspruch! undo bis ' ■.
dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe:: ■-häuse (18) durch ein teleskopartiges Gestäi-L
(24, 25) mit dem Hebel (16) verbunden ist.
12. Maschine nach Anspruch 1 und 6 bis ·;
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Getriebegehäuse (18) und dem mit dem Hebel (!«·;
verbundenen Feil (25) des TelcskopgestäiiL-.··.
eine vorgespannte Druckfeder (26) und minjc
stens eine vorgespannte Zugfeder (29) angeordnet
sind.
13. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (1) im untere!
Teil durch einen etwa konzentrisch zur tiefer <:c-legenen
Schneidwerkswelle (5) gekrümmten, nn Durchtrittsöffnungen versehenen Mantel (2) ab
geschlossen ist.
14. Maschine nach Anspruch 1 und 13, da
durch gekennzeichnet, daß tier Mantel (2) in Umfangsrichtung verlaufende, spitzwinklige Durchtrittsschlitze
(30) aufweist, deren Breite in de: Drehrichtung der Schncidwerkswelle (5) zunimmt.
15. Maschine nach Anspruch 1, 13 und 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mantel (2) an beiden Enden nach außen gerichtete Abkantungen
(31 und 32) aufweist.
16. Maschine nach Anspruch 1 und 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (2) leicht auswechselbar mit dem Gehäuse (1) verbunden ist.
Priority Applications (11)
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| DE19702049124 DE2049124C3 (de) | 1970-10-07 | 1970-10-07 | Maschine zum Zerkleinern von sperrigem Gut |
| AT1035470A AT320406B (de) | 1969-12-10 | 1970-11-17 | Maschine zum Zerkleinern von sperrigem Gut |
| CH1773370A CH519935A (de) | 1969-12-10 | 1970-11-30 | Maschine zum Zerkleinern von sperrigem Gut |
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| LU62173D LU62173A1 (de) | 1969-12-10 | 1970-12-03 | |
| FR7045063A FR2073746A5 (de) | 1969-12-10 | 1970-12-08 | |
| NO4742/70A NO130753C (de) | 1969-12-10 | 1970-12-09 | |
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| GB5875470A GB1310057A (en) | 1969-12-10 | 1970-12-10 | Machine for comminuting bulky material |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702049124 DE2049124C3 (de) | 1970-10-07 | 1970-10-07 | Maschine zum Zerkleinern von sperrigem Gut |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2049124A1 DE2049124A1 (de) | 1972-04-13 |
| DE2049124B2 DE2049124B2 (de) | 1973-08-16 |
| DE2049124C3 true DE2049124C3 (de) | 1974-03-14 |
Family
ID=5784361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702049124 Expired DE2049124C3 (de) | 1969-12-10 | 1970-10-07 | Maschine zum Zerkleinern von sperrigem Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2049124C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2826028A1 (de) * | 1978-06-14 | 1979-12-20 | Engelbrecht & Lemmerbrock | Messer fuer zerkleinerungsmaschinen von sperrigen guetern |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5376465A (en) * | 1976-12-17 | 1978-07-06 | Kobe Steel Ltd | Crusher |
| DE3011351C2 (de) * | 1980-03-25 | 1982-10-28 | Lindemann Maschinenfabrik GmbH, 4000 Düsseldorf | Rotorenschere für die Abfallzerkleinerung |
| DE3231341A1 (de) * | 1982-08-24 | 1984-03-01 | Condux-Werk Herbert A. Merges KG, 6450 Hanau | Vorrichtung zum zerkleinern von abfall |
| CH669340A5 (de) * | 1985-07-17 | 1989-03-15 | Jakob Stiefel |
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1970
- 1970-10-07 DE DE19702049124 patent/DE2049124C3/de not_active Expired
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| DE2826028A1 (de) * | 1978-06-14 | 1979-12-20 | Engelbrecht & Lemmerbrock | Messer fuer zerkleinerungsmaschinen von sperrigen guetern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2049124B2 (de) | 1973-08-16 |
| DE2049124A1 (de) | 1972-04-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |