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DE3001683A1 - Geraet zur ermoeglichung der stuhl- und/oder urinkontrolle, insbesondere fuer tiefspuelklosetts - Google Patents

Geraet zur ermoeglichung der stuhl- und/oder urinkontrolle, insbesondere fuer tiefspuelklosetts

Info

Publication number
DE3001683A1
DE3001683A1 DE19803001683 DE3001683A DE3001683A1 DE 3001683 A1 DE3001683 A1 DE 3001683A1 DE 19803001683 DE19803001683 DE 19803001683 DE 3001683 A DE3001683 A DE 3001683A DE 3001683 A1 DE3001683 A1 DE 3001683A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
urine
inflated
stool
inflatable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803001683
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter 5000 Köln Wilsing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803001683 priority Critical patent/DE3001683A1/de
Publication of DE3001683A1 publication Critical patent/DE3001683A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B10/00Instruments for taking body samples for diagnostic purposes; Other methods or instruments for diagnosis, e.g. for vaccination diagnosis, sex determination or ovulation-period determination; Throat striking implements
    • A61B10/0038Devices for taking faeces samples; Faecal examination devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B2017/00535Surgical instruments, devices or methods pneumatically or hydraulically operated
    • A61B2017/00557Surgical instruments, devices or methods pneumatically or hydraulically operated inflatable

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)
  • Bidet-Like Cleaning Device And Other Flush Toilet Accessories (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

  • Gerät zur Ermöglichung der Stuhl- und / oder Urinkontrolle,
  • insbesondere für Diefspülklosetts Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Ermöglichung der Stuhl und / oder Urinkontrolle, insbesondere für Tiefspülklosetts.
  • Zur erfolgreichen Bekämpfung fast aller Krankheiten gehört deren #rüherkennung. Sehr viele, insbesondere innere Krankheiten zeigen sich durch eine Ter~anderung des Stuhlgangs und / oder Urins an. So wird z. B. im Rahmen der Krebsvorsorge vom Arzt eine Stuhiprobe verlangt, der diese unter anderem auf nicht sichtbares Blut im Stuhl untersucht.
  • Bekannt ist die Methode dem Stuhl an dessen Anfangsstelle und an dessen Endstelle mit jeweils einem Spatel je eine etwa linsengroße Probe zu entnehmen, die zwei Stuhiproben in zwei voneinander getrennten Feldern eines Testbriefchens zu verstreichen, das Testbriefchen zu verschließen und dann dem Arzt zu übergeben. Auch von frisch Operierten wird der erste Stuhl und / oder Urin nach der Operation untersucht.
  • Die Entnahme von Stuhlproben oder auch Urinproben ist aber insbesondere bei einem Tiefspülklosset sehr schwierig bzw.
  • ganz unmöglich. Im Gegensatz zum Flachspülklosset fällt beim Tiefspülklosett der Stuhl unmittelbar in das Wasser des Siphon- Wasserverschlusses, versinkt sofort unter die Wasseroberfläche und zerfällt nach einiger Zeit im Wasser.
  • Eine Stuhlsichtkontrolle bzw. Stuhlprobenentnahme oder auch eine Urinsichtkontrolle bzw. Urinprobenentnahme sind praktisch unmöglich. Dieses Problem wächst, weil das iefspuiklosett infolge seiner Vorteile der geringeren Verschmutzungs- und Geruchsbelästigung in erhöhtem Maße produziert und installiert wird und das Flachspülklosett verdrängt aufgrund einer Entwicklung, die sich im Ausland bereits vollzogen hat. Wer auf ein Tiefspülklosett angewiesen ist, muß zur Stuhl- oder Urinprobenentnahme auf einen Nachttopf zurückgreifen, dessen Reinigung unhygienisch ist. Zur Umgehung des Nachttopfs bliebe nur der praktisch nicht gangbare Weg, in das Tiefspüiklosett zur Aufnahme des Stuhls eine Lage Papier, s. B. Zeitungspapier zu legen, das sich durch den Klosettsiphon aber nicht wegspülen läßt.
  • Die Probleme des Tiefspülklosetts, ausführlich geschildert in "Medical Tribunen 45/1979 und in der in der Anlage beigefügten Zeitschrift "Wohamedizint Heft Nr. 6, 1979, Seiten 9 und 10, bestehen auch beim Ylachspülklosett, sofern dort der Stuhl nicht in die flache Schale, sondern unmittelbar in das Wasser des Siphon- Wasserverschlusses fällt, was oft der Fall ist, wenn das Flachspülklosett von über dem vorderen Beckenrand sitzenden kleinen Kindern benutzt wird, deren Stuhl ebenfalls untersucht werden muß, z. B. nach Würmern0 Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Schaffung eines billig herstellbaren sowie einfach und hygienisch einwandfrei handzuhabenden Geräts zur Ermöglichung der Stuhl- und / oder Urinkontrolle, insbesondere für ief spülklosetts.
  • Erfindungsgemäß besteht das Gerät aus einem in das Klosett einbringbaren, den Stuhl und / oder Urin aufnehmenden Behältnis, das wenigstens teilweise doppelwandig und auf~ blasbar ist.
  • Mit Vorteil besteht das aufbiasbare Behältnis wie ein BuStballon aus einem dünnen Gummimaterial und ist daher vor seinem Gebrauch problemlos zu verpacken und kann zusammengefaltet oder zusammengerollt den oben erwähnten Stuhiproben -Testbriefchen beigepackt werden. Zum Gebrauch wird das BeSiltnis aufgeblasen, das im aufgeblasenen Zustand die Form eines flachen Tellers oder Napfs hat. Das aufgeblasene Behältnis wird auf die Wasseroberfläche des Klosett siphon- Wasserverschlusses gelegt, wo es sicher schwimmt und für die Aufnahme des nach unten fallenden Stuhls sehr tragfähig ist. Der auf dem aufgeblasenen Behältnis aufgebrachte Stuhl und / oder Urin versinkt nicht im Wasser und kann daher einer Sichtkontrolle unterzogen werden. Vor allem kann sehr bequem eine Stuhl- und / oder Urinprobe entnommen werden. Am Schluß wird aus dem aufgeblasenen Behältnis die Luft entlassen, wonach das Behältnis zusammen mit den Resten des Stubls einfach und hygienisch einwandfrei durch den Klosettsiphon weggespült wird.
  • Die Erfindung und deren weiteren Merkmale und Vorteile werden anhand der in den Figuren schematisch dargestellten Ausfürungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 im Vertikalschnitt schematisch ein Tiefspülklosett mit eingesetztem erfindungsgemäßem Behältnis zur Aufnahme des Stuhis und / oder Urins, Fig. 2 die Draufsicht auf das Tiefspülklosett der Fig. 1, Fig. 3 in perspektivischer Darstellung herausgezeichnet ein aufgeblasenes erfindungsgemäßen Gerät und Fig. 4 in perspektivischer Darstellung eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Geräts ebenfalls im aufgeblasenen Zustand.
  • Das erfindungsgemäße Gerät ist wie folgt ausgebildet und wird wie folgt benutzt: Das Gerät besteht aus einem doppelwandigen Behältnis 10, das mit Vorteil wie ein Luftballon aus einem dünnen Gummimaterial besteht. Das mit Vorteil dem Testbriefchen für die Vorsorgeuntersuchung beigepackte Behältnis 10 wird auseinandergerollt oder auseinandergefaltet und mit dem Mund aufgeblasen. Im aufgeblasenen Zustand hat das Behält nis 10 nach Fig. 1 die Borm eines Napfs, der vollständig doppelwandig ist. Bs besteht auch die Möglichkeit, nur den Ringwulst 11 doppelwandig und aufblasbar zu gestalten und den Boden des Behältnisses nur einwandig auszubilden, weil dieser sehr tragfähig wird, wenn er auf dem Wasserspiegel 12 des Wasserverschlußsiphons 13 des Tiefspülklosetts 14 schwimmt, was weiter unten noch näher erläutert wird.
  • Zum Aufblasen und Luftablassen weist das aufgeblasene Behältnis 10. an der Seite eine sich nach oben erstreckende Schlauchzuleitung 15 auf, die mit einem Verschluß 16 versehen ist, welche aus einer die Schlauchzuleitung abquetschenden Klemme besteht. Nach den Figuren 3 und 4 kann der Verschluß auch aus einer knickbaren und bleibend verform baren Schlauchmanschette 17 oder dergleichen bestehen.
  • Nachdem das Behältnis 10 aufgeblasen und verschlossen ist, wird es auf den Wasserspiegel 12 des Siphons 13 aufgelegt.
  • Das Behältnis 10 schwimmt und kann noch an der Innenwandung des Klosettbeckens gehalten sein, weil, wie in Fig. 2 deutlich zu sehen, die Kontur des aufgeblasenen Behältnisses 10 in Draufsicht betrachtet oval und der Querschnittsform des Siphons 13 in Höhe dessen Wasserspiegels 12 in etwa angepaßt ist. Durch unterschiedlich starkes Aufblasen des Behältnisses 10 lassen sich verschiedene Abmessungen erzielen0 Auf das aufgeblasene 3eha1'#tnis 10 wird dann der Stuhl oder Urin abgelegt. Sodann wird dem Stuhl oder Urin die gewünschte Probe entnommen; bei der Stuhlprobennahme kann ganz genau am Stuhlanfang und am Stuhlende je nach vorgeschriebenem ProgrnmmWine Probe entnommen werden. Anschließend wird der Verschluß 16 bzw. 17 der Schlauchzuleitung 15 geöffnet, die Luft entweicht aus dem aufgeblasenen Behältnis 10, das dann zusammen mit den Resten des Stuhls bzw. Urins einfach durch den Siphon 13 weggespült wird. Bei dieser sicheren und hygienisch einwandfrei ablaufenden Handhabung kommt man mit der Aufnahmefläche des Behältnisses 10 ilberhaupt nicht in Berührung, Zum einfachen Abgießen einer Urinprobe kann der obere Rand des aufgeblasenen Behältnisses 10 an einer Stelle zu einer Ausgießschnute 18 geformt sein, wie in Fig. 3 zu sehen ist.
  • Beim BusLuhrungsb ei spiel der Fig. 4 besteht das Behältnis aus einem aufblasbaren Ringwulst 19, dessen freie Innenfläche von einem feinmaschigen Netz 20 ausgefüllt ist, das den Urin hindurchläßt, sodaß diese Ausfuhr#ungsform zur Aufnahme urinfreien Stuhls besonders geeignet ist. Ein ähnlicher Effekt würde auch durch ein Aufnahmebehältnis erzielt werden, das im aufgeblasenen Zustand igelartig leicht nach oben durchgewölbt ist.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Ansprüche Gerät zur Ermöglichung der Stuhl- und / oder Urinkontrolle, insbesondere für Tiefspülklosetts, g e k e n n z e i c h n e t durch ein in das Klosett (14) einbringbares, den Stuhl und / oder Urin aufnehmendes Behältnis (10, 19), das wenigstens teilweise doppelwandig und aufblasbar ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgeblasene Behältnis (10, 19) die Form eines flachen Tellers oder Napfs hat,
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur des aufgeblasenen Behältnisses (10, 19) in Draufsicht betrachtet oval oder rund ist und der Querschnittsform des Klosettsiphons (13) in Höhe dessen Wasserspiegels (12) in etwa angepaßt ist.
  4. 4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgeblasene Behältnis (102 19) an der Seite eine sich nach oben erstreckende Schlauchzuleitung (15) aufweist, die mit einem Yerschluß (16, 17) versehen ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß aus einer die Schlauchzuleitung (15) abquetschenden Klemme (16), aus einer knickbaren und.bleibend verformbaren Schlauchmanschette (17) oder dergleichen besteht.
  6. 6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis aus einem aufblasbaren Ringwulst (19) besteht, dessen freie Innenfläche von einem feinmaschigen Netz (20) ausgefüllt ist.
  7. 7. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das aufblasbare Behältnis (10, 19) wie ein Luftballon aus einem dünnen Gummimaterial besteht und zusammenfaltbar oder zusammenrollbar ist.
DE19803001683 1980-01-18 1980-01-18 Geraet zur ermoeglichung der stuhl- und/oder urinkontrolle, insbesondere fuer tiefspuelklosetts Withdrawn DE3001683A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2572750A1 (fr) * 1984-11-06 1986-05-09 Cozette Henri Procede et dispositif pour la transformation d'une cuvette normale de w.-c. en cuvette dite " medicale ", ou a fond plat
WO2006083845A1 (en) * 2005-02-01 2006-08-10 Beckman Coulter, Inc. Fecal specimen collectors
CN1756505B (zh) * 2003-03-06 2012-05-09 奥林巴斯株式会社 胶囊型医疗装置回收装置及其回收方法

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