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DE3050550C2 - Vorrichtung zum hängenden Transport von komplett zusammengebauten Strebausbaugestellen - Google Patents

Vorrichtung zum hängenden Transport von komplett zusammengebauten Strebausbaugestellen

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Publication number
DE3050550C2
DE3050550C2 DE19803050550 DE3050550A DE3050550C2 DE 3050550 C2 DE3050550 C2 DE 3050550C2 DE 19803050550 DE19803050550 DE 19803050550 DE 3050550 A DE3050550 A DE 3050550A DE 3050550 C2 DE3050550 C2 DE 3050550C2
Authority
DE
Germany
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transport
traverse
support
longwall
lifting
Prior art date
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Expired
Application number
DE19803050550
Other languages
English (en)
Other versions
DE3050550A1 (de
Inventor
Dieter Ing.(grad.) 4730 Ahlen Köhler
Siegfried 4700 Hamm Pirags
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Scharf GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Scharf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Scharf GmbH filed Critical Maschinenfabrik Scharf GmbH
Priority to DE19803050550 priority Critical patent/DE3050550C2/de
Priority claimed from DE19803046570 external-priority patent/DE3046570C2/de
Publication of DE3050550A1 publication Critical patent/DE3050550A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3050550C2 publication Critical patent/DE3050550C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B3/00Elevated railway systems with suspended vehicles
    • B61B3/02Elevated railway systems with suspended vehicles with self-propelled vehicles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/006Equipment transport systems
    • E21F13/008Equipment transport systems for mine roof support units for step-by-step movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

3 4
bewältigt werden könnten, der — jedenfalls in der gleichsmöglichkeit gegenüber den beiden Fahrschienan
Übertragung auf den untertägigen Grubenbetrieb — zu vermitteln.
bar jeder Realität ist Außerdem müßten die elektri- Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
sehen Einrichtungen schlagwettergeschützt gekapselt kei.nzeichnet sich durch die Merkmale des Anspruchs 4. sein. Dies führt zu Abmaßen, welche für den untertägi- 5 Das Gelenkauge kann hierbei aus einer Lasche gebildet
gen Bergbau absolut unrealistisch sind. sein, welche in eine daran angepaßte Gelenktasche im
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrande, die im Tragbalkenlager eingreift und in dieser durch den GeOberbegriff des Anspruchs 1 beschriebene Vorrichtung lenkbolzen um eine in Längsrichtung des Tragbalkens zum hängenden Transport von komplett zusammenge- verlaufende Achse schwenkbar befestigt ist.
bauten Strebausbaugestellen so zu verbessern, daß eine io Die Drehbewegung der Konsole relativ zur Traverse Aufhängung am Streckenausbau möglich ist, ohne die- kann manuell durchgeführt werden. Dabei ist die jeweisen ungünstig zu belasten und daß ein Transport der lige Lage der Konsole gegenüber der Traverse feststeil-Strebausbaugestelle weitgehend schwingungsfrei bar, um unnötige Bewegungen des angehängten Ausdurchgeführt werden kann. baugesteils zu vermeiden. Nach den Merkmalen des An-
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfin- 15 Spruchs 5 ist es jedoch vorteilhafter, daß die Drehbewe-
dung in den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gung der Konsole motorisch steuerbar ist. Der Motor
aufgeführten Merkmalen. kann dabei oberhalb der Traverse angeordnet und di-
Das erhebliche Gewicht der Strebausbaugestelle rekt oder indirekt mit der durch die Traverse geführten wird jetzt nicht nur auf zwei im seitlichen Abstand ne- und in dieser gelagerten Welle der Konsole verbunden beneinander angeordnete Fahrschienen, sondern auf- 20 werden. Mittels KuppJungen oder Zwischengetrieben grund der in Fahrtrichtung hintereinander gekoppelten ist ferner die zweckmäßige Schwenkgeschwindigkeit Hubwagen auch auf eine größere Schienenlänge ver- bei Bedarf einstellbar. Der Motor kann elektrisch, pneuteilt. Dadurch kann eine solche Transportvorrichtung malisch oder hydraulisch beaufschlagt werden,
jetzt ohne weiteres am Streckenausbau oder am Gebir- Die Aufnahmehalterungen für das Strebausbaugestell ge aufgehängt werden, weil eine günstige Lastvertei- 25 bestehen gemäß Anspruch 6 aus an der Konsole belung gewährleistet ist Die über die Traverse zu einem grenzt schwenkbar gelagerten Tragarmen. Diese Trag-Transportverband zusammengefaßten Tragbalken kön- arme können folglich in Abhängigkeit von der Bauart nen mit Hilfe der Hubgeschirre gleichmäßig gesenkt des Strebausbaugestells und den am Strebausbaugestell oder angehoben werden, so daß die Ausbaugestelle vorgesehenen Anschlagstellen entsprechend eingestellt auch keinen schädlichen Verwindungsbeanspruchungen 30 werden, so daß eine günstige Schwerpunktaufhängung unterworfen werden. Solche Beanspruchungen werden gewährleistet ist
ferner dadurch vermieden, daß der Transportverband Nach Anspruch 7 ist die Betriebsposition der Tragar-
mit zur Aufnahme der Ausbaugestelle geeigneten, an me zweckmäßig feststellbar.
die verschiedenen Bauarten anpaßbaren Aufnahmehai- Darüberhinaus ist es nach Anspruch 8 von Vorteil, terungen versehen sind. Die Aufnahmehalterungen bil- 35 daß die Tragarme stufenweise oder stufenlos längenverden Bestandteil einer in der Traverse drehbar gelager- änderbar sind. Auch diese Maßnahme trägt mit dazu bei, ten, unterhalb der Traverse angeordneten Konsole. Auf- das jeweilige Ausbaugestell in der günstigsten Schwergrund der Drehbarkeit der Konsole um eine vertikale punktlage von dem Transportverband aufnehmen, Achse kann folglich jedes Strebausbaugestell durch den transportieren und auf die Umchlageinrichtung abset-Transportverband verwindungsfrei aufgenommen und 40 zen zu können.
in der erforderlichen Verlagerungsposition, z. B. auf ei- Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den
ne Umschlagseinrichtung im Übergangsbereich Streb- Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen nä-
Strecke abgesetzt werden. Durch die besondere Lage- her erläutert. Es zeigt
rung der Traverse an den Tragbalken wird eine Drei- F i g. 1 einen vertikalen Querschnitt durch den Über-
Punkt-Lagerung geschaffen, die zu einer hohen Trans- 45 gangsbereich von einer Grundstrecke auf einen Streb
portstabilität führt. Ein schädliches Ausschwingen der mit einer Hängebahn und einer Umschlageinrichtung in
Strebausbaugestelle während des Transports ist da- Ansicht;
durch ausgeschlossen. Folglich können jetzt Strebaus- F i g. 2 den Übergangsbereich der F i g. 1, jedoch mit
baugestelle auch in solchen Strecken ohne Gefährdung einer anderen Betriebsposition der Umschlageinrich-
der Bergleute bis zur Strebmündung vorgebracht und so tung in Ansicht;
von dort abtransportiert werden, die einen extrem klei- F i g. 3 eine Seitenansicht auf die Hängebahn gemäß
nen Fahrungsquerschnitt aufweisen. Die Drei-Punkt- dem Pfeil III der F i g. 1;
Lagerung fördert außerdem in besonderer Weise den Fig.4 eine Draufsicht auf die Hängebahn gemäß
Ausgleich der bergbaulich bedingten Unregelmäßigkei- dem Pfeil IV der F i g. 1;
ten im Längsverlauf der beiden parallelen Fahrschienen, 55 F i g. 5 in Ansicht, teilweise im vertikalen Schnitt, ei-
ohne daß auf steuerungstechnisch und damit auch bau- nen Transportverband der Hängebahn gemäß einer er-
lich aufwendige Maßnahmen zurückgegriffen werden sten Ausführungsform entsprechend der Linie V-V der
muß. F i g. 4 und
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung be- F i g. 6 entsprechend der Darstellung der F i g. 5 ei-
steht in den Merkmalen des Anspruchs 2. Hierbei sind 60 nen Transportverband gemäß einer zweiten Ausfüh-
die Zapfen vorzugsweise auswechselbar an den Enden rungsform.
der Traversenarme gelagert, während die Aufnahme- in den Fig.! und 2 ist mit 1 eine Grundstrecke eines
hülsen in entsprechende Bohrungen der Tragbalken ein- untertägigen Grubenbetriebs bezeichnet, von der in ei-
gepaßt sind. nem Winkel α von 45 gon ein in ein abzubauendes Flöz
In diesem Zusammenhang ist nach Anspruch 3 von 65 aufgefahrenes Aufhauen 2 im Abstand oberhalb der
Vorteil, daß die Aufnahmehülsen kugelgelenkig gela- Streckensohle 3 abzweigt.
gert sind, um den Transportverband mit dem daran hän- Das Aufhauen soll mit Strebausbaugestelien 4 be-
genden Strebausbaugesteii eine noch bessere Aus- stückt werden, wie sie aus den F i g. 1 und 2 in schemati-
5 6
scher Darstellung hervorgehen. Die Ausbaugestelle 4 weise in Form von aus F i g. 1 erkennbaren Kettenstränwerden an einem Montageplatz in der Grundstrecke 1 gen 32 zum Anschlagen eines Strebausbaugestells 4 aufkomplett zusammengebaut und in diesem Zustand in weisen.
das Aufhauen 2 überführt. Das Überführen der Ausbau- Die aus den F i g. 1 und 2 erkennbare Umschlageingestelle 4 erfolgt mit Hilfe einer am Streckenausbau 5 s richtung 7 weist einen Rahmen 33 auf, der fest auf der befestigten Hängebahn 6 sowie mit Hilfe einer Um- Streckensohle 3 verankert ist Der Rahmen 33 dient der Schlageinrichtung 7, die in Verlängerung des Aufhauens Zwangsführung eines Supports 36 mit angelenktem 2 auf der Streckensohle 3 quer zur Streckenlängsrich- Hubtisch 37 sowie der Lagerung der Antriebsmittel für tung verankert ist das Längsverfahren des Supports 36 sowie das Schwen-
Wie die F i g. 1 ferner erkennen läßt, umfaßt die Hän- io ken des Hubtischs 37 relativ zum Support 36.
gebahn 6 zwei im seitlichen Abstand voneinander in Die Mittel zum Längsverfahren des Supports 36 be-
Streckenlängsrichtung verlegte Fahrschienen 8, die mit- stehen aus einem hydraulisch beaufschlagbaren Schub-
tels Kettensträngen 9 am Streckenausbau 5 in derselben zylinder 66 sowie einem in der horizontalen Ebene win-
Höhenebene aufgehängt sind. Die Fahrschienen 8 be- keiförmigen Schwenkhebe! 6i. Der bei 67 am Rahmen
stehen aus Doppel-T-Profilen, welche abschnittsweise is 33 gelagerte Schwenkhebel 61 ist mit dem Support 36
aneinander gekuppelt sind. über einen Zapfen 60 und über den kurzen Hebelarm 64
An den Fahrschienen 8 ist ein Transportverband 10 mit dem Schubzylinder 66 verbunden, entlang verfahrbar, der, wie auch die F i g. 3 und 4 zu Zum Schwenken des Hubtischs 37 dienen Schwenkerkennen geben, Hubwagen 11 umfaßt, die über Kupp- zylinder 57, die einerseits an den Support 36 und andelungsstangen 12 paarweise aneinander gekoppelt sind 20 rerseits an Winkelhebel 48 angelenkt sind. Die Winkelet g. 3). Jeder Hubwagen U besitzt endseitigeLaufkat- hebel 48 sind um horizontale Schwenkachsen 49 am zen 13 sowie ein Hubgeschirr 14 zum Heben und Sen- Support 36 gelagert Ihre langen Hebelarme 50 sind an ken von Transportlasten. Die Hubgeschirre 14 der paar- Ausgleichswagen 51 angelenkt, die seitlich des Hubweise auf den benachbarten Fahrschienen 8 aneinander tischs 37 zwangsgeführt sind.
gekoppelten Hubwagen 11 sind über Umlenkräder 15 25 Soll ein Ausbaugestell 4 vom nicht näher dargestellgeführt, die endseitig von in der Vertikalebene der Fahr- ten Montageort in der Grundstrecke 1 in das Aufhauen schienen 8 liegenden Tragbalken 16 angeordnet sind. 2 überführt werden (s. F i g. 1 und 2\ so wird zunächst
Die Tragbalken 16 sind (siehe F i g. 1 und 3 bis 6) der Transportverband 10 der Hängebahn 6 zum Montadurch eine Traverse 17 miteinander verbunden. Zu die- geort verfahren. Daran anschließend wird das zu Übersem Zweck ist gemäß der Ausführungsform der F i g. 5 30 führende Strebausbaugestell 4 mit den Tragarmen 23 eine Drei-Punkt-Lagerung vorgesehen, die aus der Tra- des Transportverbands 10 verbunden, wobei durch entverse 17 zugeordneten Zapfen 18 und den Tragbalken sprechendes Verschwenken der Konsole 22 und der
16 zugeordneten, kugelgelenkig gelagerten Aufnahme- Tragarme 23 sowie gegebenenfalls durch Verlängern hülsen 19 besteht Die im wesentlichen gehäuseartig und der Tragarme 23 das Strebausbaugestell 4 in die günbrückenförmig ausgebildete Traverse 17 besitzt dabei 35 stigste Schwerpunktlage zum Transportverband 10 geeinen in ihrer vertikalen Längsebene angeordneten bracht werden kann. Durch Betätigen der Hubgeschirre Kragarm 20 mit einem einzigen endseitigen Tragzapfen 14 der Hubwagen 11 wird anschließend das Strebaus-18 (F i g. 4) und am anderen Ende zwei beiderseits der baugestell 4 angehoben und mittels des Transportververtikalen Längsebene liegende Kragarme 21 mit paral- bands 10 bis über die Umschlageinrichtung 7 verfahren, IeI zu der Ebene angeordneten Zapfen 18. Die Zapfen 18 40 die in dieser Lage die Position gemäß F i g. 1 einnimmt sind in den Kragarmen 20,21 auswechselbar gelagert Bei dem Absenken des Strebausbaugestells 4 auf den
Entsprechend der Ausführungsform der F i g. 6 kann Hubtisch 37 wird das Ausbaugestell 4 gleichzeitig um
die Drei-Punkt-Lagerung aber auch aus jeweils der Tra- 90° gedreht, so daß es die in der Fig. 1 angedeutete
verse 17 zugeordneten Gelenkaugen 82 mit Gelenkbol- Lage einnimmt In dieser Lage wird es auf dem Hubtisch
zen 83 und einem dem Tragbalken 16 zugeordneten 45 37 verzurrt.
Tragbalkenlager 84 bestehen. Der Gelenkbolzen 83 er- Der Transportverband 10 wird anschließend zum
streckt sich hierbei in Längsrichtung des Tragbalkens Montageort zurückgefahren.
16. Nunmehr wird durch entsprechendes Längsverfahren
Die Traverse 17 dient der Lagerung einer unterhalD und Schwenken gegenüber dem Support 36 der Hubder Traverse i7 befindlichen Konsole 22 mii vier Trag- 50 tisch 37 und damit das auf diesem befindliche Strebausarmen 23. Eine mit der Konsole 22 fest verbundene baugestell 4 in die Strebmündung 75 hineinverschwenkt, Welle 24 ist in der Traverse 17 um eine vertikale Achse und zwar so weit, bis sich gemäß F i g. 2 der Hubtisch 37 25 schwenkbar gelagert (F i g. 5 und 6). Gemäß der Aus- parallel zum Strebliegenden 76 befindet In dieser Lage führungsform der F i g. 5 ist auf das nach oben aus der kann nunmehr das Strebausbaugestell 4 auf einen im Traverse 17 herausgeführte Ende der Konsolenwelle 24 55 Aufhauen 2 längsverfahrbaren Gleitschlitten 77 oder eine Kupplung 26 aufgesetzt die andererseits mit einem Gleitwagen gezogen und auf diesem an den Einbauort Motor 27 verbunden ist, der von einer mit der Traverse gebracht werden.
17 verbundenen Halterung 28 gestützt wird. Im Falle
der Ausführungsform der F i g. 6 faßt die Antriebswelle Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
29 des Motors 27 direkt in die Konsolenwelle 24 ein und 60
ist mit dieser drehfest verbunden.
Wie insbesondere die F i g. 4 zeigt sind die Tragarme 23 um parallel zur Schwenkachse 25 der Konsole 22 verlaufende Achsen 30 begrenzt drehbar. Ferner läßt F i g. 4 erkennen, daß die Tragarme 23 in der jeweiligen 65 Betriebsposition durch Steckbolzen 31 arretierbar sind. Außerdem zeigt F i g. 4, daß die Tragarme 23 längenveränderbar sind und endseitige Vorrichtungen, beispiels-

Claims (1)

1 2 gens an dessen Kappenkonstrukticn angeschlagen. Der Patentansprüche: vordere Hubwagen ist eine Sonderanfertigung zum Transport von Schildausbaueinheiten.
1. Vorrichtung zum hängenden Transport von Mit Hilfe einer derartig ausgebildeten Vorrichtung komplett zusammengebauten Strebausbaugestellen, 5 können Schildausbaugestelle im komplett zusanvnengewelche zwei an einer am Gebirge oder am Gruben- bauten Zustand vom Montageort zur Strebmfindung ausbau aufgehängten Schienen verfahrbare, in transportiert werden. Nachteilig hieran ist jedoch, daß Fahrtrichtung im Abstand aneinandergekoppelte die Gestelle an nur einer Fahrschiene hängen, so daß sie Hubwagen mit Hubgeschirren aufweist, dadurch verhältnismäßig leicht seitlich ausschwingen und an gekennzeichnet, daß die Hubgeschirre (14) 10 Streckeneinbauten oder anderen Vorrichtungen bzw. der abstandsunveränderbar aneinandergekoppelten Geräten in der Strecke, deren freier Querschnitt gerade Hubwagen (11) jeweils endseitig eines Tragbalkens im Obergangsbereich zum Streb und in der Nähe des-(16) angeschlagen sind und zwei derartige Tragbai- selben sehr knapp bemessen ist, anstoßen können. Beken (16) durch eine sich quer zu zwei im Abstand Schädigungen des Streckenausbaus, der Gestelle oder nebeneinander angeordneten Schienen (8) erstrek- 15 der anderen Vorrichtungen sind die Folge. Ferner erkunde Traverse (17) zu einem Transportverband (10) laubt der Transport an einer Fahrschiene nur geringe mit Bestandteil einer in der Traverse (17) drehbar Stückgewichte, um zu verhindern, daß der Streckenausgelagerten, unterhalb der Traverse (17) angeordne- bau, an dem die Fahrschiene in der Regel aufgehängt ist, ten Konsole (22) bildenden Aufnahmehalterungen ungünstig belastet wird. Wird die Fahrschiene nicht am (23) für ein Ausbaugestell (4) zusammengefaßt sind, 20 Streckenausbau aufgehängt, so sind zwar höhere Stückwobei die Traverse (17) mit einem Ende (20) mittig gewichte möglich; diese erfordern aber besondere Befedes einen Tragbalkens (16) in einem Punkt (18, 19; stigungen, z. B. in Form von Ankern, die naturgemäß mit 82-84) und mit dem anderen Ende (21) in zwei in einem entsprechend höheren Aufwand verbunden sind. Längsrichtung des anderen Tragbalkens (16) zuein- Auch ist das Anheben oder Absenken der Schildausbauander versetzten Punkten (18, 19; 82-84) gelagert 25 gestelle mit besonderer Sorgfalt durchzuführen, da soist wohl das vorne als auch das hinten am Schildausbauge-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- stell angreifende Hubgeschirr absolut gleichmäßig gezeichnet, daß die Lagerstellen (18,19) für die Traver- handhabt werden müssen.
se (17) jeweils aus einem der Traverse (17) zugeord- Durch die US-PS 17 75 429 ist eine Transportvorrichneten Zapfen (18) und einer an den Zapfen (18) ange- 30 tung bekannt, bei der zwei Laufwerke durch einen Tragpaßten Aufnahmehülse (19) in dem Tragbalken (16) balken miteinander verbunden sind, der mittig einen bestehen. Kranhaken trägt Die Laufwerke weisen keine Hubge-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- schirre auf.
zeichnet, daß die Aufnahmehülsen (19) kugelgelen- Die GB-PS 15 47 167 zeigt einen einzigen Laufwagen
kig gelagert sind. 35 mit zwei durch Querstreben miteinander verbundenen
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Laufwerken, die an parallelen Schienen geführt sind, zeichnet, daß die Lagerstellen (82-84) für die Tra- Auch hier sind keine Hubvorrichtungen vorhanden,
verse (17) jeweils aus einem der Traverse (17) züge- Beide vorstehend erwähnten Transportvorrichtungen ordneten Gelenkauge (82) mit Gelenkbolzen (83) erlauben es nicht, komplett zusammengebaute Streb- und einem dem Tragbalken (16) zugeordneten Trag- 40 ausbaugestell vom Liegenden aufzunehmen, in hänbalkenlager (84) besteht. gender Transportlage sicher zu fixieren, anschließend
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- durch enge Grubenräume zu transportieren und am zeichnet, daß die Drehbewegung der Konsole (22) vorgesehenen Bestimmungsort wieder abzusetzen,
motorisch steuerbar ist. Die DE-OS 21 37 903 offenbart Hubwagen mit Hub-
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch 45 geschirren. Diese Einrichtungen dienen jedoch zum gekennzeichnet, daß die Aufnahmehalterungen aus Transport von großen Sektionen eines Schiffskörpers, an der Konsole (22) begrenzt schwenkbar gelager- Um diese Sektionen gezielt an Ort und Stelle verlagern ten Tragarmen (23) bestehen. zu können, ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, wel-
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn· ehe verschiedene, durch Schaltbetätigung wählbare zeichnet, daß die Betriebsposition der Tragarme (23) 50 Programme anbietet, gemäß denen jeweils die Hubfeststellbar ist. werksmotoren der gezielt einzeln, d. h. unabhängig von-
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch einander bewegbaren Hubwagen mit solchen Gegekennzeichnet, daß die Tragarme (23) stufenweise schwindigkeiten, ggf. zum Teil mit der Geschwindigkeit oder stufenlos längenveränderbar sind. Null, betrieben werden, daß die angehängten Sektionen
55 um eine gewünschte Achse gedreht werden können, da-
mit sie am vorgesehenen Einbauort plaziert werden
können.
Die aus dieser Druckschrift bekannten Maßnahmen
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum können nicht auf den untertägigen Streckentransporthängenden Transport von komplett zusammengebau- 60 betrieb übertragen werden. Es werden weitgehend horiten Strebausbaugestellen gemäß den Merkmalen im zontal verlegte Fahrschienen vorausgesetzt. Solche Oberbegriff des Anspruchs 1. Fahrschienen sind im untertägigen Grubenbetrieb je-Eine derartige Vorrichtung zählt durch das DE-GM doch nur selten der Fall. Dort sind die Fahrschienen 12 886 zum Stand der Technik. Die Hubwagen sind sowohl kurvenförmig als auch wellenförmig verlegt, da über eine Rundgliederkette abstandsveränderbar mit- 65 man sich den untertägigen Streckenverläufen anpassen einander verbunden. Das Hubgeschirr des hinteren muß. Dies bedeutet neben den Kurvenstrecken auch Hubwagens wird an die Sohlkonstruktion des Strebaus- Gefällestrecken, welche mit der bekannten Vorrichtung baugestells und das Hubgeschirr des vorderen Hubwa- nur mit einem solchen steuerungstechnischen Aufwand
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