DE3050550C2 - Vorrichtung zum hängenden Transport von komplett zusammengebauten Strebausbaugestellen - Google Patents
Vorrichtung zum hängenden Transport von komplett zusammengebauten StrebausbaugestellenInfo
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Description
3 4
bewältigt werden könnten, der — jedenfalls in der gleichsmöglichkeit gegenüber den beiden Fahrschienan
Übertragung auf den untertägigen Grubenbetrieb — zu vermitteln.
bar jeder Realität ist Außerdem müßten die elektri- Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
sehen Einrichtungen schlagwettergeschützt gekapselt kei.nzeichnet sich durch die Merkmale des Anspruchs 4.
sein. Dies führt zu Abmaßen, welche für den untertägi- 5 Das Gelenkauge kann hierbei aus einer Lasche gebildet
gen Bergbau absolut unrealistisch sind. sein, welche in eine daran angepaßte Gelenktasche im
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrande, die im Tragbalkenlager eingreift und in dieser durch den GeOberbegriff
des Anspruchs 1 beschriebene Vorrichtung lenkbolzen um eine in Längsrichtung des Tragbalkens
zum hängenden Transport von komplett zusammenge- verlaufende Achse schwenkbar befestigt ist.
bauten Strebausbaugestellen so zu verbessern, daß eine io Die Drehbewegung der Konsole relativ zur Traverse Aufhängung am Streckenausbau möglich ist, ohne die- kann manuell durchgeführt werden. Dabei ist die jeweisen ungünstig zu belasten und daß ein Transport der lige Lage der Konsole gegenüber der Traverse feststeil-Strebausbaugestelle weitgehend schwingungsfrei bar, um unnötige Bewegungen des angehängten Ausdurchgeführt werden kann. baugesteils zu vermeiden. Nach den Merkmalen des An-
bauten Strebausbaugestellen so zu verbessern, daß eine io Die Drehbewegung der Konsole relativ zur Traverse Aufhängung am Streckenausbau möglich ist, ohne die- kann manuell durchgeführt werden. Dabei ist die jeweisen ungünstig zu belasten und daß ein Transport der lige Lage der Konsole gegenüber der Traverse feststeil-Strebausbaugestelle weitgehend schwingungsfrei bar, um unnötige Bewegungen des angehängten Ausdurchgeführt werden kann. baugesteils zu vermeiden. Nach den Merkmalen des An-
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfin- 15 Spruchs 5 ist es jedoch vorteilhafter, daß die Drehbewe-
dung in den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gung der Konsole motorisch steuerbar ist. Der Motor
aufgeführten Merkmalen. kann dabei oberhalb der Traverse angeordnet und di-
Das erhebliche Gewicht der Strebausbaugestelle rekt oder indirekt mit der durch die Traverse geführten
wird jetzt nicht nur auf zwei im seitlichen Abstand ne- und in dieser gelagerten Welle der Konsole verbunden
beneinander angeordnete Fahrschienen, sondern auf- 20 werden. Mittels KuppJungen oder Zwischengetrieben
grund der in Fahrtrichtung hintereinander gekoppelten ist ferner die zweckmäßige Schwenkgeschwindigkeit
Hubwagen auch auf eine größere Schienenlänge ver- bei Bedarf einstellbar. Der Motor kann elektrisch, pneuteilt.
Dadurch kann eine solche Transportvorrichtung malisch oder hydraulisch beaufschlagt werden,
jetzt ohne weiteres am Streckenausbau oder am Gebir- Die Aufnahmehalterungen für das Strebausbaugestell ge aufgehängt werden, weil eine günstige Lastvertei- 25 bestehen gemäß Anspruch 6 aus an der Konsole belung gewährleistet ist Die über die Traverse zu einem grenzt schwenkbar gelagerten Tragarmen. Diese Trag-Transportverband zusammengefaßten Tragbalken kön- arme können folglich in Abhängigkeit von der Bauart nen mit Hilfe der Hubgeschirre gleichmäßig gesenkt des Strebausbaugestells und den am Strebausbaugestell oder angehoben werden, so daß die Ausbaugestelle vorgesehenen Anschlagstellen entsprechend eingestellt auch keinen schädlichen Verwindungsbeanspruchungen 30 werden, so daß eine günstige Schwerpunktaufhängung unterworfen werden. Solche Beanspruchungen werden gewährleistet ist
jetzt ohne weiteres am Streckenausbau oder am Gebir- Die Aufnahmehalterungen für das Strebausbaugestell ge aufgehängt werden, weil eine günstige Lastvertei- 25 bestehen gemäß Anspruch 6 aus an der Konsole belung gewährleistet ist Die über die Traverse zu einem grenzt schwenkbar gelagerten Tragarmen. Diese Trag-Transportverband zusammengefaßten Tragbalken kön- arme können folglich in Abhängigkeit von der Bauart nen mit Hilfe der Hubgeschirre gleichmäßig gesenkt des Strebausbaugestells und den am Strebausbaugestell oder angehoben werden, so daß die Ausbaugestelle vorgesehenen Anschlagstellen entsprechend eingestellt auch keinen schädlichen Verwindungsbeanspruchungen 30 werden, so daß eine günstige Schwerpunktaufhängung unterworfen werden. Solche Beanspruchungen werden gewährleistet ist
ferner dadurch vermieden, daß der Transportverband Nach Anspruch 7 ist die Betriebsposition der Tragar-
mit zur Aufnahme der Ausbaugestelle geeigneten, an me zweckmäßig feststellbar.
die verschiedenen Bauarten anpaßbaren Aufnahmehai- Darüberhinaus ist es nach Anspruch 8 von Vorteil,
terungen versehen sind. Die Aufnahmehalterungen bil- 35 daß die Tragarme stufenweise oder stufenlos längenverden
Bestandteil einer in der Traverse drehbar gelager- änderbar sind. Auch diese Maßnahme trägt mit dazu bei,
ten, unterhalb der Traverse angeordneten Konsole. Auf- das jeweilige Ausbaugestell in der günstigsten Schwergrund
der Drehbarkeit der Konsole um eine vertikale punktlage von dem Transportverband aufnehmen,
Achse kann folglich jedes Strebausbaugestell durch den transportieren und auf die Umchlageinrichtung abset-Transportverband
verwindungsfrei aufgenommen und 40 zen zu können.
in der erforderlichen Verlagerungsposition, z. B. auf ei- Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den
ne Umschlagseinrichtung im Übergangsbereich Streb- Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen nä-
Strecke abgesetzt werden. Durch die besondere Lage- her erläutert. Es zeigt
rung der Traverse an den Tragbalken wird eine Drei- F i g. 1 einen vertikalen Querschnitt durch den Über-
Punkt-Lagerung geschaffen, die zu einer hohen Trans- 45 gangsbereich von einer Grundstrecke auf einen Streb
portstabilität führt. Ein schädliches Ausschwingen der mit einer Hängebahn und einer Umschlageinrichtung in
Strebausbaugestelle während des Transports ist da- Ansicht;
durch ausgeschlossen. Folglich können jetzt Strebaus- F i g. 2 den Übergangsbereich der F i g. 1, jedoch mit
baugestelle auch in solchen Strecken ohne Gefährdung einer anderen Betriebsposition der Umschlageinrich-
der Bergleute bis zur Strebmündung vorgebracht und so tung in Ansicht;
von dort abtransportiert werden, die einen extrem klei- F i g. 3 eine Seitenansicht auf die Hängebahn gemäß
nen Fahrungsquerschnitt aufweisen. Die Drei-Punkt- dem Pfeil III der F i g. 1;
Lagerung fördert außerdem in besonderer Weise den Fig.4 eine Draufsicht auf die Hängebahn gemäß
Ausgleich der bergbaulich bedingten Unregelmäßigkei- dem Pfeil IV der F i g. 1;
ten im Längsverlauf der beiden parallelen Fahrschienen, 55 F i g. 5 in Ansicht, teilweise im vertikalen Schnitt, ei-
ohne daß auf steuerungstechnisch und damit auch bau- nen Transportverband der Hängebahn gemäß einer er-
lich aufwendige Maßnahmen zurückgegriffen werden sten Ausführungsform entsprechend der Linie V-V der
muß. F i g. 4 und
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung be- F i g. 6 entsprechend der Darstellung der F i g. 5 ei-
steht in den Merkmalen des Anspruchs 2. Hierbei sind 60 nen Transportverband gemäß einer zweiten Ausfüh-
die Zapfen vorzugsweise auswechselbar an den Enden rungsform.
der Traversenarme gelagert, während die Aufnahme- in den Fig.! und 2 ist mit 1 eine Grundstrecke eines
hülsen in entsprechende Bohrungen der Tragbalken ein- untertägigen Grubenbetriebs bezeichnet, von der in ei-
gepaßt sind. nem Winkel α von 45 gon ein in ein abzubauendes Flöz
In diesem Zusammenhang ist nach Anspruch 3 von 65 aufgefahrenes Aufhauen 2 im Abstand oberhalb der
Vorteil, daß die Aufnahmehülsen kugelgelenkig gela- Streckensohle 3 abzweigt.
gert sind, um den Transportverband mit dem daran hän- Das Aufhauen soll mit Strebausbaugestelien 4 be-
genden Strebausbaugesteii eine noch bessere Aus- stückt werden, wie sie aus den F i g. 1 und 2 in schemati-
5 6
scher Darstellung hervorgehen. Die Ausbaugestelle 4 weise in Form von aus F i g. 1 erkennbaren Kettenstränwerden an einem Montageplatz in der Grundstrecke 1 gen 32 zum Anschlagen eines Strebausbaugestells 4 aufkomplett zusammengebaut und in diesem Zustand in weisen.
das Aufhauen 2 überführt. Das Überführen der Ausbau- Die aus den F i g. 1 und 2 erkennbare Umschlageingestelle 4 erfolgt mit Hilfe einer am Streckenausbau 5 s richtung 7 weist einen Rahmen 33 auf, der fest auf der
befestigten Hängebahn 6 sowie mit Hilfe einer Um- Streckensohle 3 verankert ist Der Rahmen 33 dient der
Schlageinrichtung 7, die in Verlängerung des Aufhauens Zwangsführung eines Supports 36 mit angelenktem
2 auf der Streckensohle 3 quer zur Streckenlängsrich- Hubtisch 37 sowie der Lagerung der Antriebsmittel für
tung verankert ist das Längsverfahren des Supports 36 sowie das Schwen-
gebahn 6 zwei im seitlichen Abstand voneinander in Die Mittel zum Längsverfahren des Supports 36 be-
tels Kettensträngen 9 am Streckenausbau 5 in derselben zylinder 66 sowie einem in der horizontalen Ebene win-
stehen aus Doppel-T-Profilen, welche abschnittsweise is 33 gelagerte Schwenkhebel 61 ist mit dem Support 36
aneinander gekuppelt sind. über einen Zapfen 60 und über den kurzen Hebelarm 64
An den Fahrschienen 8 ist ein Transportverband 10 mit dem Schubzylinder 66 verbunden,
entlang verfahrbar, der, wie auch die F i g. 3 und 4 zu Zum Schwenken des Hubtischs 37 dienen Schwenkerkennen geben, Hubwagen 11 umfaßt, die über Kupp- zylinder 57, die einerseits an den Support 36 und andelungsstangen 12 paarweise aneinander gekoppelt sind 20 rerseits an Winkelhebel 48 angelenkt sind. Die Winkelet g. 3). Jeder Hubwagen U besitzt endseitigeLaufkat- hebel 48 sind um horizontale Schwenkachsen 49 am
zen 13 sowie ein Hubgeschirr 14 zum Heben und Sen- Support 36 gelagert Ihre langen Hebelarme 50 sind an
ken von Transportlasten. Die Hubgeschirre 14 der paar- Ausgleichswagen 51 angelenkt, die seitlich des Hubweise auf den benachbarten Fahrschienen 8 aneinander tischs 37 zwangsgeführt sind.
gekoppelten Hubwagen 11 sind über Umlenkräder 15 25 Soll ein Ausbaugestell 4 vom nicht näher dargestellgeführt, die endseitig von in der Vertikalebene der Fahr- ten Montageort in der Grundstrecke 1 in das Aufhauen
schienen 8 liegenden Tragbalken 16 angeordnet sind. 2 überführt werden (s. F i g. 1 und 2\ so wird zunächst
Die Tragbalken 16 sind (siehe F i g. 1 und 3 bis 6) der Transportverband 10 der Hängebahn 6 zum Montadurch eine Traverse 17 miteinander verbunden. Zu die- geort verfahren. Daran anschließend wird das zu Übersem Zweck ist gemäß der Ausführungsform der F i g. 5 30 führende Strebausbaugestell 4 mit den Tragarmen 23
eine Drei-Punkt-Lagerung vorgesehen, die aus der Tra- des Transportverbands 10 verbunden, wobei durch entverse 17 zugeordneten Zapfen 18 und den Tragbalken sprechendes Verschwenken der Konsole 22 und der
16 zugeordneten, kugelgelenkig gelagerten Aufnahme- Tragarme 23 sowie gegebenenfalls durch Verlängern
hülsen 19 besteht Die im wesentlichen gehäuseartig und der Tragarme 23 das Strebausbaugestell 4 in die günbrückenförmig ausgebildete Traverse 17 besitzt dabei 35 stigste Schwerpunktlage zum Transportverband 10 geeinen in ihrer vertikalen Längsebene angeordneten bracht werden kann. Durch Betätigen der Hubgeschirre
Kragarm 20 mit einem einzigen endseitigen Tragzapfen 14 der Hubwagen 11 wird anschließend das Strebaus-18 (F i g. 4) und am anderen Ende zwei beiderseits der baugestell 4 angehoben und mittels des Transportververtikalen Längsebene liegende Kragarme 21 mit paral- bands 10 bis über die Umschlageinrichtung 7 verfahren,
IeI zu der Ebene angeordneten Zapfen 18. Die Zapfen 18 40 die in dieser Lage die Position gemäß F i g. 1 einnimmt
sind in den Kragarmen 20,21 auswechselbar gelagert Bei dem Absenken des Strebausbaugestells 4 auf den
die Drei-Punkt-Lagerung aber auch aus jeweils der Tra- 90° gedreht, so daß es die in der Fig. 1 angedeutete
verse 17 zugeordneten Gelenkaugen 82 mit Gelenkbol- Lage einnimmt In dieser Lage wird es auf dem Hubtisch
zen 83 und einem dem Tragbalken 16 zugeordneten 45 37 verzurrt.
streckt sich hierbei in Längsrichtung des Tragbalkens Montageort zurückgefahren.
16. Nunmehr wird durch entsprechendes Längsverfahren
Die Traverse 17 dient der Lagerung einer unterhalD und Schwenken gegenüber dem Support 36 der Hubder Traverse i7 befindlichen Konsole 22 mii vier Trag- 50 tisch 37 und damit das auf diesem befindliche Strebausarmen 23. Eine mit der Konsole 22 fest verbundene baugestell 4 in die Strebmündung 75 hineinverschwenkt,
Welle 24 ist in der Traverse 17 um eine vertikale Achse und zwar so weit, bis sich gemäß F i g. 2 der Hubtisch 37
25 schwenkbar gelagert (F i g. 5 und 6). Gemäß der Aus- parallel zum Strebliegenden 76 befindet In dieser Lage
führungsform der F i g. 5 ist auf das nach oben aus der kann nunmehr das Strebausbaugestell 4 auf einen im
Traverse 17 herausgeführte Ende der Konsolenwelle 24 55 Aufhauen 2 längsverfahrbaren Gleitschlitten 77 oder
eine Kupplung 26 aufgesetzt die andererseits mit einem Gleitwagen gezogen und auf diesem an den Einbauort
Motor 27 verbunden ist, der von einer mit der Traverse gebracht werden.
17 verbundenen Halterung 28 gestützt wird. Im Falle
der Ausführungsform der F i g. 6 faßt die Antriebswelle Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
29 des Motors 27 direkt in die Konsolenwelle 24 ein und 60
ist mit dieser drehfest verbunden.
Wie insbesondere die F i g. 4 zeigt sind die Tragarme
23 um parallel zur Schwenkachse 25 der Konsole 22
verlaufende Achsen 30 begrenzt drehbar. Ferner läßt
F i g. 4 erkennen, daß die Tragarme 23 in der jeweiligen 65
Betriebsposition durch Steckbolzen 31 arretierbar sind.
Außerdem zeigt F i g. 4, daß die Tragarme 23 längenveränderbar sind und endseitige Vorrichtungen, beispiels-
Claims (1)
1. Vorrichtung zum hängenden Transport von Mit Hilfe einer derartig ausgebildeten Vorrichtung
komplett zusammengebauten Strebausbaugestellen, 5 können Schildausbaugestelle im komplett zusanvnengewelche
zwei an einer am Gebirge oder am Gruben- bauten Zustand vom Montageort zur Strebmfindung
ausbau aufgehängten Schienen verfahrbare, in transportiert werden. Nachteilig hieran ist jedoch, daß
Fahrtrichtung im Abstand aneinandergekoppelte die Gestelle an nur einer Fahrschiene hängen, so daß sie
Hubwagen mit Hubgeschirren aufweist, dadurch verhältnismäßig leicht seitlich ausschwingen und an
gekennzeichnet, daß die Hubgeschirre (14) 10 Streckeneinbauten oder anderen Vorrichtungen bzw.
der abstandsunveränderbar aneinandergekoppelten Geräten in der Strecke, deren freier Querschnitt gerade
Hubwagen (11) jeweils endseitig eines Tragbalkens im Obergangsbereich zum Streb und in der Nähe des-(16)
angeschlagen sind und zwei derartige Tragbai- selben sehr knapp bemessen ist, anstoßen können. Beken
(16) durch eine sich quer zu zwei im Abstand Schädigungen des Streckenausbaus, der Gestelle oder
nebeneinander angeordneten Schienen (8) erstrek- 15 der anderen Vorrichtungen sind die Folge. Ferner erkunde
Traverse (17) zu einem Transportverband (10) laubt der Transport an einer Fahrschiene nur geringe
mit Bestandteil einer in der Traverse (17) drehbar Stückgewichte, um zu verhindern, daß der Streckenausgelagerten,
unterhalb der Traverse (17) angeordne- bau, an dem die Fahrschiene in der Regel aufgehängt ist,
ten Konsole (22) bildenden Aufnahmehalterungen ungünstig belastet wird. Wird die Fahrschiene nicht am
(23) für ein Ausbaugestell (4) zusammengefaßt sind, 20 Streckenausbau aufgehängt, so sind zwar höhere Stückwobei
die Traverse (17) mit einem Ende (20) mittig gewichte möglich; diese erfordern aber besondere Befedes
einen Tragbalkens (16) in einem Punkt (18, 19; stigungen, z. B. in Form von Ankern, die naturgemäß mit
82-84) und mit dem anderen Ende (21) in zwei in einem entsprechend höheren Aufwand verbunden sind.
Längsrichtung des anderen Tragbalkens (16) zuein- Auch ist das Anheben oder Absenken der Schildausbauander
versetzten Punkten (18, 19; 82-84) gelagert 25 gestelle mit besonderer Sorgfalt durchzuführen, da soist
wohl das vorne als auch das hinten am Schildausbauge-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- stell angreifende Hubgeschirr absolut gleichmäßig gezeichnet,
daß die Lagerstellen (18,19) für die Traver- handhabt werden müssen.
se (17) jeweils aus einem der Traverse (17) zugeord- Durch die US-PS 17 75 429 ist eine Transportvorrichneten
Zapfen (18) und einer an den Zapfen (18) ange- 30 tung bekannt, bei der zwei Laufwerke durch einen Tragpaßten
Aufnahmehülse (19) in dem Tragbalken (16) balken miteinander verbunden sind, der mittig einen
bestehen. Kranhaken trägt Die Laufwerke weisen keine Hubge-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- schirre auf.
zeichnet, daß die Aufnahmehülsen (19) kugelgelen- Die GB-PS 15 47 167 zeigt einen einzigen Laufwagen
kig gelagert sind. 35 mit zwei durch Querstreben miteinander verbundenen
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Laufwerken, die an parallelen Schienen geführt sind,
zeichnet, daß die Lagerstellen (82-84) für die Tra- Auch hier sind keine Hubvorrichtungen vorhanden,
verse (17) jeweils aus einem der Traverse (17) züge- Beide vorstehend erwähnten Transportvorrichtungen ordneten Gelenkauge (82) mit Gelenkbolzen (83) erlauben es nicht, komplett zusammengebaute Streb- und einem dem Tragbalken (16) zugeordneten Trag- 40 ausbaugestell vom Liegenden aufzunehmen, in hänbalkenlager (84) besteht. gender Transportlage sicher zu fixieren, anschließend
verse (17) jeweils aus einem der Traverse (17) züge- Beide vorstehend erwähnten Transportvorrichtungen ordneten Gelenkauge (82) mit Gelenkbolzen (83) erlauben es nicht, komplett zusammengebaute Streb- und einem dem Tragbalken (16) zugeordneten Trag- 40 ausbaugestell vom Liegenden aufzunehmen, in hänbalkenlager (84) besteht. gender Transportlage sicher zu fixieren, anschließend
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- durch enge Grubenräume zu transportieren und am
zeichnet, daß die Drehbewegung der Konsole (22) vorgesehenen Bestimmungsort wieder abzusetzen,
motorisch steuerbar ist. Die DE-OS 21 37 903 offenbart Hubwagen mit Hub-
motorisch steuerbar ist. Die DE-OS 21 37 903 offenbart Hubwagen mit Hub-
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch 45 geschirren. Diese Einrichtungen dienen jedoch zum
gekennzeichnet, daß die Aufnahmehalterungen aus Transport von großen Sektionen eines Schiffskörpers,
an der Konsole (22) begrenzt schwenkbar gelager- Um diese Sektionen gezielt an Ort und Stelle verlagern
ten Tragarmen (23) bestehen. zu können, ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, wel-
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn· ehe verschiedene, durch Schaltbetätigung wählbare
zeichnet, daß die Betriebsposition der Tragarme (23) 50 Programme anbietet, gemäß denen jeweils die Hubfeststellbar
ist. werksmotoren der gezielt einzeln, d. h. unabhängig von-
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch einander bewegbaren Hubwagen mit solchen Gegekennzeichnet,
daß die Tragarme (23) stufenweise schwindigkeiten, ggf. zum Teil mit der Geschwindigkeit
oder stufenlos längenveränderbar sind. Null, betrieben werden, daß die angehängten Sektionen
55 um eine gewünschte Achse gedreht werden können, da-
mit sie am vorgesehenen Einbauort plaziert werden
können.
Die aus dieser Druckschrift bekannten Maßnahmen
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum können nicht auf den untertägigen Streckentransporthängenden
Transport von komplett zusammengebau- 60 betrieb übertragen werden. Es werden weitgehend horiten
Strebausbaugestellen gemäß den Merkmalen im zontal verlegte Fahrschienen vorausgesetzt. Solche
Oberbegriff des Anspruchs 1. Fahrschienen sind im untertägigen Grubenbetrieb je-Eine
derartige Vorrichtung zählt durch das DE-GM doch nur selten der Fall. Dort sind die Fahrschienen
12 886 zum Stand der Technik. Die Hubwagen sind sowohl kurvenförmig als auch wellenförmig verlegt, da
über eine Rundgliederkette abstandsveränderbar mit- 65 man sich den untertägigen Streckenverläufen anpassen
einander verbunden. Das Hubgeschirr des hinteren muß. Dies bedeutet neben den Kurvenstrecken auch
Hubwagens wird an die Sohlkonstruktion des Strebaus- Gefällestrecken, welche mit der bekannten Vorrichtung
baugestells und das Hubgeschirr des vorderen Hubwa- nur mit einem solchen steuerungstechnischen Aufwand
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803050550 DE3050550C2 (de) | 1980-12-11 | 1980-12-11 | Vorrichtung zum hängenden Transport von komplett zusammengebauten Strebausbaugestellen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803046570 DE3046570C2 (de) | 1980-12-11 | 1980-12-11 | Umschlagvorrichtung für Strebausbaugestelle von einer Grundstrecke in einen Streb bzw. aus einem Streb in die Grundstrecke |
| DE19803050550 DE3050550C2 (de) | 1980-12-11 | 1980-12-11 | Vorrichtung zum hängenden Transport von komplett zusammengebauten Strebausbaugestellen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3050550A1 DE3050550A1 (de) | 1983-02-10 |
| DE3050550C2 true DE3050550C2 (de) | 1986-02-13 |
Family
ID=25789633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803050550 Expired DE3050550C2 (de) | 1980-12-11 | 1980-12-11 | Vorrichtung zum hängenden Transport von komplett zusammengebauten Strebausbaugestellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3050550C2 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102017121603A1 (de) * | 2017-09-18 | 2019-03-21 | Smt Scharf Ag | Förder- und Transportsystem für Tunnelbauwerke |
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|---|---|---|---|---|
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| GB1547167A (en) * | 1975-11-01 | 1979-06-06 | Jabmatic Ltd | Storage method and storage trolleys |
| DE7712886U1 (de) * | 1977-04-23 | 1977-08-18 | Ruhrkohle Ag, 4300 Essen | Transporteinrichtung, insbesondere fuer schildausbaueinheiten |
-
1980
- 1980-12-11 DE DE19803050550 patent/DE3050550C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3050550A1 (de) | 1983-02-10 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |