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DE2848996C2 - Transporteinrichtung für schwere Tagebaugeräte - Google Patents

Transporteinrichtung für schwere Tagebaugeräte

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DE2848996C2
DE2848996C2 DE2848996A DE2848996A DE2848996C2 DE 2848996 C2 DE2848996 C2 DE 2848996C2 DE 2848996 A DE2848996 A DE 2848996A DE 2848996 A DE2848996 A DE 2848996A DE 2848996 C2 DE2848996 C2 DE 2848996C2
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DE
Germany
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crawler tracks
support frame
transport device
heavy
mining equipment
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DE2848996A
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DE2848996A1 (de
Inventor
Rudolf Ing.(grad.) 4010 Hilden Fauerbach
Rüdiger Dipl.-Ing. Dr. 4020 Mettmann Franke
Aby Dipl.-Ing. 4019 Monheim Weiss
Michael Dr. 4000 Düsseldorf Wenzel
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Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
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Publication date
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Priority to CA000336352A priority patent/CA1117168A/en
Priority to US06/085,263 priority patent/US4303140A/en
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Publication of DE2848996A1 publication Critical patent/DE2848996A1/de
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Description

a) die Raupenfahrwerke (4) sind an dem Traggestell (2) an- und abkuppelbar angeschlossen,
b) die Raupenfahrwerke (4) sind unabhängig voneinander verfahrbar,
c) am Traggestell (2) des Tagebaugerätes (3) sind zum Abstützen des Gerätes auf dem PIanum (5) Stützfüße (6) angeordnet
2. Transporteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße (6) an den Eckpunkten eines zum Traggerüst (2) des Gerätes gehörenden, horizontalen gleichschenkligen Dreiecks (8) angeordnet sind, das gegenüber dem Traggestell (9) für die Raupenfahrwerke (4) um etwa 180° verdreht ist, wobei die Drehachse etwa durch die Schwerpunkte beider Dreiecke (8,9) verläuft
3. Transporteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Raupenfahrwerke (4) elektrisch und/oder hydraulisch miteinander koppelbar und zentral über ein Programm steuerbar sind.
4. Transporteinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße (6) höhenveränderbar und raumgelenkig am Traggestell (8) des Tagebaugerätes (3) susgebildet sind.
5. Transporteinrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (A) der Raupenfahrwerke (4) mit den Eckpunkten des dreieckigen Traggestells (9) raumgelenkig (14, 15) und höhenveränderbar (7) ausgebildet sind.
6. Transporteinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen der Doppelraupen (4) zentral je eine vertikal bewegliche Kolben-Zylinder-Einheit (T) vorgesehen ist, die am oberen Ende als Teil einer Kugelgelenkverbindung (14) ausgebildet ist, deren anderer Teil (15) an den Eckpunkten des Traggestells (9) angeordnet ist
7. Transporteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Raupenfahrwerke (4) in der Fahrebene drehstarr mit dem Traggestell (9) verbunden ist
8. Transporteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Lenkung des Tagebaugerätes (3) beim Verfahren längenveränderbare, zwischen Fahrwerkrahmen und Traggestell (9) angeordneten Koppelstangen vorgesehen sind.
9. Transporteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkung (A) der Raupenfahrwerke an das Traggestell (9) Mittel zum Erfassen der Querkräfte zugeordnet sind, mit deren Hilfe die Antriebe (11) der Raupenfahrwerke (4) im Sinne einer Verringerung der Querkräfte betätigbar sind.
10. Transporteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Anlenkungen (A) der
Die Erfindung betrifft eine Transporteinrichtung für schwere Tagebaugeräte, die mittels Raupenfahrwerken verfahrbar sind, wobei die als Doppelraupen ausgebildeten Raupenfahrwerke an den Eckpunkten eines als horizontales gleichschenkliges Dreieck ausgebildeten Traggestells befestigt sind.
Tagebaugeräte dieser Konstruktion sind seit langem bekannt Es kann sick dabei um Bagger, Absetzer o. ä. schwere Geräte handeln. In neuerer Zeit werden zuneh mend Geräte eingesetzt, die den gemischten kontinuier lichen und nichtkontinuierlichen Tagebaubetrieb ermöglichea Dabei werden Geräte verwendet, die zwar stationär aufgestellt werden, die jedoch nach einer gewissen Dauer des Arbeitseinsatzes zu anderen Standor- ten transportiert werden können. In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise bekannt geworden, Brecher zum Zerkleinern des anfallenden Grobgesteins mit Fahrwerken zu versehen, um diese Brecher im Bedarfsfall dcrthm zu transportieren, von wo aus der Abtrans- port des zerkleinerten Gesteins, beispielsweise mit einem Förderband, leicht möglich ist
Es ist sehr aufwendig, schwere Arbeitsgeräte, die nur sehr selten von einem Ort zum anderen transportiert werden müssen, die jedoch transportfähig ausgebildet sein sollen, mit Fahrwerken zu versehen, die dann längere Zeit überhaupt nicht benutzt werden. Da es sich bei den genannten Tagebaugeräten um äußerst schwer und sehr groß dimensionierte Geräte handelt, müssen auch die Fahrwerke entsprechend stabil ausgebildet sein. Um so mehr stellen die teueren nicht benutzten Fahrwerke ein nicht genutztes Kapital dar, so daß man abwägen muß, ob nicht aus diesen Gründen auf die Mobilität der
Geräte verzichtet werden soll. Ausgehend davon liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Transporteinrichtung für schwere Tagebaugeräte zu schaffen, die den genannten Nachteilen entgegenwirkt, die also die Mobilität des Gerätes erhält und dabei die Wirtschaftlichkeit der Fahrwerke erheblich erhöht
so Die Aufgabe wird durch folgende erfindungsgemäße Merkmale gelöst:
a) die Raupenfahrwerke sind an dem Traggestell an- und abkuppelbar angeschlossen, b) die Raupenfahrwerke sind unabhängig voneinander verfahrbar,
c) am Traggestell des Tagebaugerätes sind zum Abstützen des Gerätes auf dem Planum Stützfüße angeordnet
Durch diesen Vorschlag wird ein mobiles System geschaffen, bei dem die eigentlichen Raupenfahrwerke nur zum Transport des Gerätes jeweils unter dieses gefahren werden und im Ruhezustand des Gerätes dieses auf den eigens dafür vorgesehenen Stützfüßen abgestellt wird. Die unabhängig voneinander verfahrbaren Fahrwerke können nach Absetzen des Gerätes an dem dafür vorgesehenen Ort anderweitige Verwendung finden; so
können mehrere Geräte nacheinander mit den gleichen Fahrwerken transportiert werden, auch können die Fahrwerke einzeln anderer Verwendung zugeführt werden.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Stützfüße an den Eckpunkten eines zum Traggerüst des Gerätes gehörenden horizontalen gleichschenkligen Dreiecks angeordnet sind, das gegenüber dem Traggestell für die Raupenfahrwerke um etwa 180° verdreht ist, wobei die Drehachse etwa durch die Schwerpunkte beider Dreiecke verläuft Durch diesen Vorschlag wird ein besonders stabiles und standsicheres System geschaffen, bei dem die Abstützebene sowohl beim Abstützen des Gerätes auf den Raupenfahrwerken als auch auf den Stützfüßen gleiche Verhältnisse ergibt
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Raupenfahrwerke elektrisch und/oder hydraulisch miteinander koppelbar und zentral über ein Programm steuerbar sind. Die völlig unabhängig voneinander verfahrbaren Raupenfahrwerke stellen für sich gesehen einzelne Fahrzeuge dar, die erst am Einsatzort unter dem zu transportierenden Tagebaugerät zu einem zusammenwirkenden Fahrzeug gekoppelt werden. Alle Fahrwerke werden dann zentral von einer Stelle aus, beispielsweise von einem Raupenfahrwerk aus über ein Programm gesteuert, mit dem die entsprechenden, einen Gleichlauf ermöglichenden Befehle abgegeben werdea
Schließlich ist vorgesehen, daß die Stützfüße höhenveränderbar und raumgelenkig am Traggestell des Tagebaugerätes ausgebildet sind. Mit der Verstellbarkeit der Stützfüße lassen sich Niveau-Unterschiede des PIanums ausgleichen, wodurch ein lotrechtes Aufstellen des Tagebaugerätes ermöglicht wird. Gleichzeitig kann mit den verstellbaren Stützfüßen das Gerät in solcher Höhe aufgestellt werden, daß die Raupenfahrwerke unter die Ankuppelpunkte des Traggestells fahrer, können. Es ist zwar aus dem deutschen Patent 7 40 232 bekannt, das Raupenfahrwerk eines Brückentragwerkes am Rahmen raumgelenkig abzustützen, doch handelt es sich hierbei um eine gattungsfremde Konstruktion, die eine An- und Abkuppelbarkeit nicht erforderlich macht Außerdem wird im Hinblick auf die raumgelenkige Lagerung Elementenschutz für ein Gelenk, das diese Raumgelenkigkeit ermöglicht, nicht beansprucht
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Verbindungen der Raupenfahrwerke mit den Eckpunkten des dreieckigen Traggestell raumgelenkig und höhenveränderbar ausgebildet sind. Durch Absenken oder Anheben eines Teiles der Verbindung zwischen Raupenfahrwerk und Eckpunkten kann das Traggestell gegenüber dem Raupenfahrwerk angehoben oder abgesenkt werden, so daß der notwendige Raum zwischen Planum und Traggestell geschaffen werden kann, der es ermöglicht, nach Absenken der Abstützungen die Raupenfahrwerke unter das Traggestell zu fahren bzw. unter diesem hervorzufahren.
Die Höhenveränderbarkeit wird nach einem anderen Merkmal der Erfindung dadurch ermöglicht, daß am Rahmen der Doppelraupen zentral je eine vertikal bewegliche Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen ist, die am oberen Ende als Teil einer Kugelgelenkverbindung ausgebildet ist, deren anderer Teil an den Eckpunkten des Traggestells angeordnet ist Selbstverständlich sind die Traggestelleckpunkte anderer Tagebaugeräte in ähnlicher Weise ausgebildet, wenn vorgesehen ist, die Raupenfahrwerke wahlweise an verschiedene Geräte anzukuppeln.
Es ist nach einem anderen Vorschlag der Erfindung vorgesehen, daß mindestens eines der Raupenfahrwerke in der Fahrebene drehstarr mit dem Fahrgestell verbunden ist In diesem Fall sind zwei Raupenfahrwerke zürn Lenken des Gerätes vorgesehen, das dritte Raupenfahrwerk ist drehstarr mit dem Fahrgestell verbunden, jedoch pendelnd an diesem angeordnet, um Bodenunebenheiten ausgleiche η zu können. Es ist auch denkbar,
ίο zwei Raupenfahrwerke drehstarr und parallel zueinander anzuordnen, die Lenkung erfolgt in diesem Fall mit Hilfe des dritten drehbeweglich mit dem Traggestell verbundenen Fahrwerkes.
Die Lenkung des Tagebaugerätes kann beim Verfah-
ren unter Ausnutzung der Differenzgeschwindigkeit der Laufketten erfolgen, es ist jedoch auch denkbar, daß die Lenkung des Tagebaugerätes beim Verfahren mit Hilfe von längenveränderbaren, zwischen Fahrwerksrahmen und Fahrgestell angebrachten Koppelstangen erfolgt Diese Koppelstangen können Kolben-Zylinder-Einheiten oder Spindeln sein, mit deren Hilfe eine Verschwenkung der Raupenfahrwerke gegenüber dem Traggestell ermöglicht wird. Um die erheblichen auftretenden Querkräfte beim Lenken des Tagebaugerätes um ein drehstarres Raupenfahrwerk zu vermindern, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß der Anlenkung der Raupenfahrwerke an das Traggestell Mittel zum Erfassen der Querkräfte zugeordnet sind, mit deren Hilfe die Antriebe der Raupenfahrwerke im Sinne einer Verringerung der Querkräfte betätigbar sind. Diese Mittel können Biegekräfte in dem Traggestell erfassende Meßeinrichtungen sein, mit deren Hilfe ein Signal zur Gegensteuerung der Fahrwerksantriebe diesen zugeführt wird.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist vorgeschlagen, daß, um beim Verfahren des Gerätes seitliche Zwangskräfte auf das Tragwerk zu vermeiden, zwei der Anlenkungen der Raupenfahrwerke an das Traggestell in horizontaler Ebene begrenzt allseitig verschiebbar ausgebildet sind, wobei der Verschiebeebene Erfassungseinrichtungen zugeordnet sind, die vor Erreichung der Begrenzung Signale zur Fahrwerkkorrektur abgebea Mit diesem Vorschlag werden Zwangskräfte im System sicher vermieden, weil diese innerhalb des Verschiebeweges der Anlenkpunkte ausgeschaltet sind. Reicht der Verschiebeweg zur Ausschaltung der Zwangskräfte nicht aus, werden vor dem Ende des Verschiebeweges Korrektursignale an die Fahrwerke gege- ben, die diese so steuern, daß den Zwangskräften noch vor deren Auftreten entgegengewirkt wird.
Mit der vorgeschlagenen Transporteinrichtung wird eine Möglichkeit geschaffen, die schweren Tagebaugeräte mobil zu machen, ohne erhebliche Investitionsko- sten einzusetzen, die nur in großen Zeitabständen ausgenutzt werden können. Die Erfindung erhält ihren Sinn besonders dort, wo eine Vielzahl von schweren Geräten von Zeit zu Zeit bewegt werden müssen, die die übrige Zeit stationär abgestellt sind Der einzige Mehraufwand gegenüber reinen stationären Geräten besteht darin, daß die zu transportierenden Geräte entsprechende Aufnahmemittel für die Raupenfahrwerke aufweisen müssen, damit diese angeschlossen und miteinander gekonpelt werden könne.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend im einzelnen beschrieben. Es zeigen F i g. 1 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Trans-
porteinrichtung,
F i g. 2 die Draufsicht auf die Transporteinrichtung nach Fig. 1,
F i g. 3 die Anlenkung eines Raupenfahrwerkes an das Traggestell in verschiebbarer Ausführung im Schnitt und
Fig.4 die schematische Darstellung der Verschiebeebene gemäß F i g. 3.
In F i g. 1 ist die Transporteinrichtung mit 1 bezeichnet Sie besteht aus dem Traggerüst 2, an dem das zu transportierende Gerät 3, beispielsweise ein Brecher, angeschlossen ist, weiterhin aus den an- und abkuppelbaren Fahrwerken 4, die auf dem Planum 5 verfahrbar sind sowie den ebenfalls am Traggerüst angeordneten Stützfüßen 6, die ebenfalls auf dem Planum 5 abstützbar sind.
Die Anlenkung sowohl der Fahrwerke 4 als auch der Stützfüße am Traggerüst erfolgt über Kugelgelenkverbindungen, mit denen sich Unebenheiten des Planums ausgleichen lassen.
Wie in F i g. 1 bei 7 angedeutet, ist am Rahmen der als Doppelraupen ausgebildeten Fahrwerke 4 je eine Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen, die ein Anheben und Absenken der Transporteinrichtung ermöglichen. Die Stützfüße 6 sind ebenfalls (nicht dargestellt) höhenveränderbar am Traggerüst angeschlossen, so daß Bodenunebenheiten im Sinne einer horizontalen Abstützebene des Gerätes ausgleichbar sind.
In Fig.2 sind gleiche Teile gleich bezeichnet Aus F i g. 2 ergibt sich auch die Ausbildung der Traggestelle als gleichschenklige, im Beispiel sogar gleichseitige Dreiecke 8 und 9, an deren Eckpunkten jeweils die Raupenfahrwerke 4 bzw. die Stützfüße 6 vorgesehen sind. Bei 11 sind die Hydromotoren angedeutet, die die Doppelraupen 10 antreiben. Bei 12 sind die Steuerstände angedeutet, mit denen die Raupenfahrwerke selbständig lenkbar sind, durch entsprechend elektrische oder hydraulische Kopplung können im angekuppelten Zustand der Fahrwerke an das Traggerüst aiie Fahrgestelle von einem Steuerstand 12 aus über Programm gelenkt werden.
In Fig. 3 ist mit 13 der obere Teil der Kolben-Zylinder-Einheit 7 bezeichnet, der am oberen Ende den Kugelkopf 14 trägt, der in einer entsprechend ausgebildeten Gelenkpfanne 15 eines Kulissensteines 16 aufgenommen wird. Der Kulissenstein 16 ist in einer entsprechend ausgebildeten Aufnahme 17 in Pfeilrichtung 18 verschiebbar, wobei die Aufnahme 17 den Verschiebeweg des Kulissensteins 16 bei 19 begrenzt Im Abstand vor den Begrenzungen 19 sind Schalteinrichtungen 20 so vorgesehen, die vor Erreichen der Begrenzung 19 ein Signal an das entsprechende, die Querkräfte einleitende Fahrwerk gibt, damit dieses so gesteuert werden kann, daß ein Anlegen des Kulissensteins 16 an die Begrenzung 19 vermieden wird.
Wie sich aus F i g. 4 ergibt, die eine Ansicht parallel zur Längsachse der Kolben-Zylinder-Einheit nach oben in die Aufnahme darstellt, ist der Kulissenstein nicht nur in Pfeilrichtung 18, sondern auch quer dazu in Pfeilrichtung 21 verschiebbar, so daß durch Überlagerung beider Bewegungsrichtungen eine allseitige Verschiebbarkeit des Kulissensteins 16 möglich ist Auch in Pfeilrichtung 21 wird der Bewegungsweg des Kulissensteines 16 bei 19 begrenzt, auch hier sind vor Erreichen der Begrenzung Signalgeber vorgesehen, die in der bereits beschriebenen Weise die Fahrwerke im Sinne eines Ausschaltens von Querkräften beeinflussen.
Die Funktionsweise der Transporteinrichtung ist folgendermaßen denkbar. Das auf dem Planum 5 mit Hilfe der Stützfüße 6 abgestellte Gerät soll zu einem anderen Einsatzort transportiert werden. Zu diesem Zweck werden die Fahrwerke 4 zu dem Gerät transportiert, entweder jedes Fahrwerk einzeln oder bereits mit Hilfe elektrischer oder hydraulischer Koppeleinrichtungen gekoppelt Die Kolben-Zylinder-Einheiten 7 sind eingefahren, so daß die Raupenfahrwerke unter die Anlenkpunkte A (Fig. 1) gefahren werden können. Jetzt werden, wenn nicht schon vorher geschehen, die Fahrwerke in der beschriebenen Weise miteinander gekoppelt, so daß alle weiteren Maßnahmen zentral von einer Steuereinheit ausgehend getroffen werden können. Durch Ausfahren der Kolben-Zylinder-Einheiten 7 wird das Gerät 3 mit dem Traggerüst 2 angehoben, wobei die Stützfüße 6 vom Planum 5 abgehoben werdea Nun kann die Transporteinrichtung verfahren werden, wobei die Raupenfahrwerke über ein Programm so gesteuert werden, daß jede beliebige Richtung eingenommen werden kann.
Nach Erreichen des neuen Standortes der Gerätes werden die Kolben-Zylinder-Einheiten 7 gleichzeitig eingefahren, wobei sich die Stützfüße 6 auf dem Planum 5 abesetzen. Eventuelle Ungleichmäßigkeiten des Planums können durch Höhenverändern der Anlenkungen der Stützfüße 6 am Traggestell ausgeglichen werden, so daß die horizontale Stützebene des Gerätes gewährleistet ist Durch weiteres Einfahren der Kolben-Zylinder-Einheiten 7 wird die Anlenkung A des Raupenfahrwerkes 4 am Traggerüst 2 gelöst, wodurch es ermöglicht wird, die Fahrwerke 4 wieder einzeln oder als Gruppe wegzufahren. Damit ist der Transportvorgang beendet
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Transporteinrichtung für schwere Tagebaugeräte, die mittels Raupenfahrwerken verfahrbar sind, wobei die als Doppelraupen ausgebildeten Raupenfahrwerke an den Eckpunkten eines als horizontales gleichschenkliges Dreieck ausgebildeten Traggestelles befestigt sind, gekennzeichnet durchfolgende Merkmale:
Raupenfahrwerke (4) an das Traggestell (9) in horizontaler Ebene begrenzt (19) allseitig (18, 21) verschiebbar ausgebildet sind, wobei der Verschiebeebene Erfassungseinrichtungen (20) zugeordnet sind, die vor Erreichen der Begrenzung (19) Signale zur Fahrkorrektur abgeben.
DE2848996A 1978-11-11 1978-11-11 Transporteinrichtung für schwere Tagebaugeräte Expired DE2848996C2 (de)

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