DE2848996C2 - Transporteinrichtung für schwere Tagebaugeräte - Google Patents
Transporteinrichtung für schwere TagebaugeräteInfo
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Description
a) die Raupenfahrwerke (4) sind an dem Traggestell (2) an- und abkuppelbar angeschlossen,
b) die Raupenfahrwerke (4) sind unabhängig voneinander verfahrbar,
c) am Traggestell (2) des Tagebaugerätes (3) sind zum Abstützen des Gerätes auf dem PIanum (5) Stützfüße (6) angeordnet
2. Transporteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße (6) an den Eckpunkten eines zum Traggerüst (2) des Gerätes gehörenden, horizontalen gleichschenkligen Dreiecks (8)
angeordnet sind, das gegenüber dem Traggestell (9) für die Raupenfahrwerke (4) um etwa 180° verdreht
ist, wobei die Drehachse etwa durch die Schwerpunkte beider Dreiecke (8,9) verläuft
3. Transporteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Raupenfahrwerke (4) elektrisch und/oder hydraulisch miteinander koppelbar
und zentral über ein Programm steuerbar sind.
4. Transporteinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße (6) höhenveränderbar und raumgelenkig am Traggestell
(8) des Tagebaugerätes (3) susgebildet sind.
5. Transporteinrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (A)
der Raupenfahrwerke (4) mit den Eckpunkten des dreieckigen Traggestells (9) raumgelenkig (14, 15)
und höhenveränderbar (7) ausgebildet sind.
6. Transporteinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen der Doppelraupen
(4) zentral je eine vertikal bewegliche Kolben-Zylinder-Einheit (T) vorgesehen ist, die am oberen Ende
als Teil einer Kugelgelenkverbindung (14) ausgebildet ist, deren anderer Teil (15) an den Eckpunkten
des Traggestells (9) angeordnet ist
7. Transporteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Raupenfahrwerke (4) in der Fahrebene drehstarr mit dem Traggestell (9) verbunden ist
8. Transporteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Lenkung des Tagebaugerätes (3) beim Verfahren längenveränderbare, zwischen Fahrwerkrahmen und Traggestell (9) angeordneten Koppelstangen vorgesehen sind.
9. Transporteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkung (A) der Raupenfahrwerke an das Traggestell (9) Mittel zum Erfassen
der Querkräfte zugeordnet sind, mit deren Hilfe die Antriebe (11) der Raupenfahrwerke (4) im Sinne
einer Verringerung der Querkräfte betätigbar sind.
10. Transporteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Anlenkungen (A) der
Die Erfindung betrifft eine Transporteinrichtung für schwere Tagebaugeräte, die mittels Raupenfahrwerken
verfahrbar sind, wobei die als Doppelraupen ausgebildeten Raupenfahrwerke an den Eckpunkten eines als
horizontales gleichschenkliges Dreieck ausgebildeten Traggestells befestigt sind.
Tagebaugeräte dieser Konstruktion sind seit langem bekannt Es kann sick dabei um Bagger, Absetzer o. ä.
schwere Geräte handeln. In neuerer Zeit werden zuneh
mend Geräte eingesetzt, die den gemischten kontinuier
lichen und nichtkontinuierlichen Tagebaubetrieb ermöglichea Dabei werden Geräte verwendet, die zwar
stationär aufgestellt werden, die jedoch nach einer gewissen Dauer des Arbeitseinsatzes zu anderen Standor-
ten transportiert werden können. In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise bekannt geworden, Brecher
zum Zerkleinern des anfallenden Grobgesteins mit Fahrwerken zu versehen, um diese Brecher im Bedarfsfall dcrthm zu transportieren, von wo aus der Abtrans-
port des zerkleinerten Gesteins, beispielsweise mit einem Förderband, leicht möglich ist
Es ist sehr aufwendig, schwere Arbeitsgeräte, die nur sehr selten von einem Ort zum anderen transportiert
werden müssen, die jedoch transportfähig ausgebildet
sein sollen, mit Fahrwerken zu versehen, die dann längere Zeit überhaupt nicht benutzt werden. Da es sich bei
den genannten Tagebaugeräten um äußerst schwer und sehr groß dimensionierte Geräte handelt, müssen auch
die Fahrwerke entsprechend stabil ausgebildet sein. Um
so mehr stellen die teueren nicht benutzten Fahrwerke
ein nicht genutztes Kapital dar, so daß man abwägen
muß, ob nicht aus diesen Gründen auf die Mobilität der
die Aufgabe zugrunde, eine Transporteinrichtung für schwere Tagebaugeräte zu schaffen, die den genannten
Nachteilen entgegenwirkt, die also die Mobilität des Gerätes erhält und dabei die Wirtschaftlichkeit der
Fahrwerke erheblich erhöht
so Die Aufgabe wird durch folgende erfindungsgemäße Merkmale gelöst:
a) die Raupenfahrwerke sind an dem Traggestell
an- und abkuppelbar angeschlossen,
b) die Raupenfahrwerke sind unabhängig voneinander verfahrbar,
c) am Traggestell des Tagebaugerätes sind zum Abstützen des Gerätes auf dem Planum Stützfüße angeordnet
Durch diesen Vorschlag wird ein mobiles System geschaffen, bei dem die eigentlichen Raupenfahrwerke nur
zum Transport des Gerätes jeweils unter dieses gefahren werden und im Ruhezustand des Gerätes dieses auf
den eigens dafür vorgesehenen Stützfüßen abgestellt wird. Die unabhängig voneinander verfahrbaren Fahrwerke können nach Absetzen des Gerätes an dem dafür
vorgesehenen Ort anderweitige Verwendung finden; so
können mehrere Geräte nacheinander mit den gleichen Fahrwerken transportiert werden, auch können die
Fahrwerke einzeln anderer Verwendung zugeführt werden.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Stützfüße an den Eckpunkten eines
zum Traggerüst des Gerätes gehörenden horizontalen gleichschenkligen Dreiecks angeordnet sind, das gegenüber dem Traggestell für die Raupenfahrwerke um
etwa 180° verdreht ist, wobei die Drehachse etwa durch die Schwerpunkte beider Dreiecke verläuft Durch diesen Vorschlag wird ein besonders stabiles und standsicheres System geschaffen, bei dem die Abstützebene sowohl beim Abstützen des Gerätes auf den Raupenfahrwerken als auch auf den Stützfüßen gleiche Verhältnisse ergibt
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Raupenfahrwerke elektrisch und/oder
hydraulisch miteinander koppelbar und zentral über ein
Programm steuerbar sind. Die völlig unabhängig voneinander verfahrbaren Raupenfahrwerke stellen für
sich gesehen einzelne Fahrzeuge dar, die erst am Einsatzort unter dem zu transportierenden Tagebaugerät zu
einem zusammenwirkenden Fahrzeug gekoppelt werden. Alle Fahrwerke werden dann zentral von einer
Stelle aus, beispielsweise von einem Raupenfahrwerk aus über ein Programm gesteuert, mit dem die entsprechenden, einen Gleichlauf ermöglichenden Befehle abgegeben werdea
Schließlich ist vorgesehen, daß die Stützfüße höhenveränderbar und raumgelenkig am Traggestell des Tagebaugerätes ausgebildet sind. Mit der Verstellbarkeit
der Stützfüße lassen sich Niveau-Unterschiede des PIanums ausgleichen, wodurch ein lotrechtes Aufstellen des
Tagebaugerätes ermöglicht wird. Gleichzeitig kann mit den verstellbaren Stützfüßen das Gerät in solcher Höhe
aufgestellt werden, daß die Raupenfahrwerke unter die Ankuppelpunkte des Traggestells fahrer, können. Es ist
zwar aus dem deutschen Patent 7 40 232 bekannt, das Raupenfahrwerk eines Brückentragwerkes am Rahmen
raumgelenkig abzustützen, doch handelt es sich hierbei um eine gattungsfremde Konstruktion, die eine An- und
Abkuppelbarkeit nicht erforderlich macht Außerdem wird im Hinblick auf die raumgelenkige Lagerung Elementenschutz für ein Gelenk, das diese Raumgelenkigkeit ermöglicht, nicht beansprucht
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Verbindungen der Raupenfahrwerke mit den Eckpunkten des dreieckigen Traggestell
raumgelenkig und höhenveränderbar ausgebildet sind. Durch Absenken oder Anheben eines Teiles der Verbindung zwischen Raupenfahrwerk und Eckpunkten kann
das Traggestell gegenüber dem Raupenfahrwerk angehoben oder abgesenkt werden, so daß der notwendige
Raum zwischen Planum und Traggestell geschaffen werden kann, der es ermöglicht, nach Absenken der Abstützungen die Raupenfahrwerke unter das Traggestell
zu fahren bzw. unter diesem hervorzufahren.
Die Höhenveränderbarkeit wird nach einem anderen Merkmal der Erfindung dadurch ermöglicht, daß am
Rahmen der Doppelraupen zentral je eine vertikal bewegliche Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen ist, die
am oberen Ende als Teil einer Kugelgelenkverbindung ausgebildet ist, deren anderer Teil an den Eckpunkten
des Traggestells angeordnet ist Selbstverständlich sind die Traggestelleckpunkte anderer Tagebaugeräte in
ähnlicher Weise ausgebildet, wenn vorgesehen ist, die Raupenfahrwerke wahlweise an verschiedene Geräte
anzukuppeln.
Es ist nach einem anderen Vorschlag der Erfindung
vorgesehen, daß mindestens eines der Raupenfahrwerke in der Fahrebene drehstarr mit dem Fahrgestell verbunden ist In diesem Fall sind zwei Raupenfahrwerke zürn
Lenken des Gerätes vorgesehen, das dritte Raupenfahrwerk ist drehstarr mit dem Fahrgestell verbunden, jedoch pendelnd an diesem angeordnet, um Bodenunebenheiten ausgleiche η zu können. Es ist auch denkbar,
ίο zwei Raupenfahrwerke drehstarr und parallel zueinander anzuordnen, die Lenkung erfolgt in diesem Fall mit
Hilfe des dritten drehbeweglich mit dem Traggestell verbundenen Fahrwerkes.
ren unter Ausnutzung der Differenzgeschwindigkeit der Laufketten erfolgen, es ist jedoch auch denkbar, daß die
Lenkung des Tagebaugerätes beim Verfahren mit Hilfe von längenveränderbaren, zwischen Fahrwerksrahmen
und Fahrgestell angebrachten Koppelstangen erfolgt
Diese Koppelstangen können Kolben-Zylinder-Einheiten oder Spindeln sein, mit deren Hilfe eine Verschwenkung der Raupenfahrwerke gegenüber dem Traggestell
ermöglicht wird.
Um die erheblichen auftretenden Querkräfte beim
Lenken des Tagebaugerätes um ein drehstarres Raupenfahrwerk zu vermindern, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß der Anlenkung der
Raupenfahrwerke an das Traggestell Mittel zum Erfassen der Querkräfte zugeordnet sind, mit deren Hilfe die
Antriebe der Raupenfahrwerke im Sinne einer Verringerung der Querkräfte betätigbar sind. Diese Mittel können Biegekräfte in dem Traggestell erfassende Meßeinrichtungen sein, mit deren Hilfe ein Signal zur Gegensteuerung der Fahrwerksantriebe diesen zugeführt
wird.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist vorgeschlagen, daß, um beim Verfahren des Gerätes seitliche Zwangskräfte auf das Tragwerk zu vermeiden,
zwei der Anlenkungen der Raupenfahrwerke an das
Traggestell in horizontaler Ebene begrenzt allseitig verschiebbar ausgebildet sind, wobei der Verschiebeebene
Erfassungseinrichtungen zugeordnet sind, die vor Erreichung der Begrenzung Signale zur Fahrwerkkorrektur
abgebea Mit diesem Vorschlag werden Zwangskräfte
im System sicher vermieden, weil diese innerhalb des
Verschiebeweges der Anlenkpunkte ausgeschaltet sind. Reicht der Verschiebeweg zur Ausschaltung der
Zwangskräfte nicht aus, werden vor dem Ende des Verschiebeweges Korrektursignale an die Fahrwerke gege-
ben, die diese so steuern, daß den Zwangskräften noch vor deren Auftreten entgegengewirkt wird.
Mit der vorgeschlagenen Transporteinrichtung wird eine Möglichkeit geschaffen, die schweren Tagebaugeräte mobil zu machen, ohne erhebliche Investitionsko-
sten einzusetzen, die nur in großen Zeitabständen ausgenutzt werden können. Die Erfindung erhält ihren Sinn
besonders dort, wo eine Vielzahl von schweren Geräten von Zeit zu Zeit bewegt werden müssen, die die übrige
Zeit stationär abgestellt sind Der einzige Mehraufwand
gegenüber reinen stationären Geräten besteht darin,
daß die zu transportierenden Geräte entsprechende Aufnahmemittel für die Raupenfahrwerke aufweisen
müssen, damit diese angeschlossen und miteinander gekonpelt werden könne.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend im einzelnen
beschrieben. Es zeigen
F i g. 1 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Trans-
porteinrichtung,
F i g. 2 die Draufsicht auf die Transporteinrichtung nach Fig. 1,
F i g. 3 die Anlenkung eines Raupenfahrwerkes an das Traggestell in verschiebbarer Ausführung im Schnitt
und
Fig.4 die schematische Darstellung der Verschiebeebene
gemäß F i g. 3.
In F i g. 1 ist die Transporteinrichtung mit 1 bezeichnet Sie besteht aus dem Traggerüst 2, an dem das zu
transportierende Gerät 3, beispielsweise ein Brecher, angeschlossen ist, weiterhin aus den an- und abkuppelbaren
Fahrwerken 4, die auf dem Planum 5 verfahrbar sind sowie den ebenfalls am Traggerüst angeordneten
Stützfüßen 6, die ebenfalls auf dem Planum 5 abstützbar sind.
Die Anlenkung sowohl der Fahrwerke 4 als auch der Stützfüße am Traggerüst erfolgt über Kugelgelenkverbindungen,
mit denen sich Unebenheiten des Planums ausgleichen lassen.
Wie in F i g. 1 bei 7 angedeutet, ist am Rahmen der als Doppelraupen ausgebildeten Fahrwerke 4 je eine Kolben-Zylinder-Einheit
vorgesehen, die ein Anheben und Absenken der Transporteinrichtung ermöglichen. Die
Stützfüße 6 sind ebenfalls (nicht dargestellt) höhenveränderbar am Traggerüst angeschlossen, so daß Bodenunebenheiten
im Sinne einer horizontalen Abstützebene des Gerätes ausgleichbar sind.
In Fig.2 sind gleiche Teile gleich bezeichnet Aus
F i g. 2 ergibt sich auch die Ausbildung der Traggestelle als gleichschenklige, im Beispiel sogar gleichseitige
Dreiecke 8 und 9, an deren Eckpunkten jeweils die Raupenfahrwerke 4 bzw. die Stützfüße 6 vorgesehen sind.
Bei 11 sind die Hydromotoren angedeutet, die die Doppelraupen
10 antreiben. Bei 12 sind die Steuerstände angedeutet,
mit denen die Raupenfahrwerke selbständig lenkbar sind, durch entsprechend elektrische oder hydraulische
Kopplung können im angekuppelten Zustand der Fahrwerke an das Traggerüst aiie Fahrgestelle
von einem Steuerstand 12 aus über Programm gelenkt werden.
In Fig. 3 ist mit 13 der obere Teil der Kolben-Zylinder-Einheit 7 bezeichnet, der am oberen Ende den Kugelkopf
14 trägt, der in einer entsprechend ausgebildeten Gelenkpfanne 15 eines Kulissensteines 16 aufgenommen
wird. Der Kulissenstein 16 ist in einer entsprechend
ausgebildeten Aufnahme 17 in Pfeilrichtung 18 verschiebbar, wobei die Aufnahme 17 den Verschiebeweg
des Kulissensteins 16 bei 19 begrenzt Im Abstand vor den Begrenzungen 19 sind Schalteinrichtungen 20 so
vorgesehen, die vor Erreichen der Begrenzung 19 ein Signal an das entsprechende, die Querkräfte einleitende
Fahrwerk gibt, damit dieses so gesteuert werden kann, daß ein Anlegen des Kulissensteins 16 an die Begrenzung
19 vermieden wird.
Wie sich aus F i g. 4 ergibt, die eine Ansicht parallel zur Längsachse der Kolben-Zylinder-Einheit nach oben
in die Aufnahme darstellt, ist der Kulissenstein nicht nur in Pfeilrichtung 18, sondern auch quer dazu in Pfeilrichtung
21 verschiebbar, so daß durch Überlagerung beider Bewegungsrichtungen eine allseitige Verschiebbarkeit
des Kulissensteins 16 möglich ist Auch in Pfeilrichtung 21 wird der Bewegungsweg des Kulissensteines 16
bei 19 begrenzt, auch hier sind vor Erreichen der Begrenzung Signalgeber vorgesehen, die in der bereits beschriebenen
Weise die Fahrwerke im Sinne eines Ausschaltens von Querkräften beeinflussen.
Die Funktionsweise der Transporteinrichtung ist folgendermaßen denkbar. Das auf dem Planum 5 mit Hilfe
der Stützfüße 6 abgestellte Gerät soll zu einem anderen Einsatzort transportiert werden. Zu diesem Zweck werden
die Fahrwerke 4 zu dem Gerät transportiert, entweder jedes Fahrwerk einzeln oder bereits mit Hilfe elektrischer
oder hydraulischer Koppeleinrichtungen gekoppelt Die Kolben-Zylinder-Einheiten 7 sind eingefahren,
so daß die Raupenfahrwerke unter die Anlenkpunkte A (Fig. 1) gefahren werden können. Jetzt werden,
wenn nicht schon vorher geschehen, die Fahrwerke in der beschriebenen Weise miteinander gekoppelt,
so daß alle weiteren Maßnahmen zentral von einer Steuereinheit ausgehend getroffen werden können.
Durch Ausfahren der Kolben-Zylinder-Einheiten 7 wird das Gerät 3 mit dem Traggerüst 2 angehoben,
wobei die Stützfüße 6 vom Planum 5 abgehoben werdea Nun kann die Transporteinrichtung verfahren werden,
wobei die Raupenfahrwerke über ein Programm so gesteuert werden, daß jede beliebige Richtung eingenommen
werden kann.
Nach Erreichen des neuen Standortes der Gerätes
werden die Kolben-Zylinder-Einheiten 7 gleichzeitig eingefahren, wobei sich die Stützfüße 6 auf dem Planum
5 abesetzen. Eventuelle Ungleichmäßigkeiten des Planums können durch Höhenverändern der Anlenkungen
der Stützfüße 6 am Traggestell ausgeglichen werden, so daß die horizontale Stützebene des Gerätes gewährleistet
ist Durch weiteres Einfahren der Kolben-Zylinder-Einheiten 7 wird die Anlenkung A des Raupenfahrwerkes
4 am Traggerüst 2 gelöst, wodurch es ermöglicht wird, die Fahrwerke 4 wieder einzeln oder als Gruppe
wegzufahren. Damit ist der Transportvorgang beendet
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Transporteinrichtung für schwere Tagebaugeräte, die mittels Raupenfahrwerken verfahrbar sind,
wobei die als Doppelraupen ausgebildeten Raupenfahrwerke an den Eckpunkten eines als horizontales
gleichschenkliges Dreieck ausgebildeten Traggestelles befestigt sind, gekennzeichnet durchfolgende Merkmale:
Raupenfahrwerke (4) an das Traggestell (9) in horizontaler Ebene begrenzt (19) allseitig (18, 21) verschiebbar ausgebildet sind, wobei der Verschiebeebene Erfassungseinrichtungen (20) zugeordnet sind,
die vor Erreichen der Begrenzung (19) Signale zur Fahrkorrektur abgeben.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
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| D2 | Grant after examination | ||
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