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DE3044015A1 - Verfahren und einrichtung zur praeparation von in metaphase vorliegenden zellen - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur praeparation von in metaphase vorliegenden zellen

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Publication number
DE3044015A1
DE3044015A1 DE19803044015 DE3044015A DE3044015A1 DE 3044015 A1 DE3044015 A1 DE 3044015A1 DE 19803044015 DE19803044015 DE 19803044015 DE 3044015 A DE3044015 A DE 3044015A DE 3044015 A1 DE3044015 A1 DE 3044015A1
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DE
Germany
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cells
micropipette
preparation
metaphase
mitoses
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Application number
DE19803044015
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English (en)
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DE3044015C2 (de
Inventor
Uwe Dr.med. 5223 Harscheid Claussen
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Individual
Original Assignee
Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE3044015C2 publication Critical patent/DE3044015C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12MAPPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
    • C12M23/00Constructional details, e.g. recesses, hinges
    • C12M23/50Means for positioning or orientating the apparatus
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12MAPPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
    • C12M33/00Means for introduction, transport, positioning, extraction, harvesting, peeling or sampling of biological material in or from the apparatus
    • C12M33/04Means for introduction, transport, positioning, extraction, harvesting, peeling or sampling of biological material in or from the apparatus by injection or suction, e.g. using pipettes, syringes, needles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12QMEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
    • C12Q1/00Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions
    • C12Q1/02Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving viable microorganisms
    • C12Q1/24Methods of sampling, or inoculating or spreading a sample; Methods of physically isolating an intact microorganisms

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  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Präparation von in Metaphase
  • vorliegenden Zellen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Einrichtung zur Präparation von in Metaphase vorliegenden Zellen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Derartige Verfahren und Einrichtungen werden insbesondere in Zusammenhang mit der Pränatal-Diagnostik eingesetzt, d.h. in der Untersuchung eines ungeborenen Kindes im Mutterleib. Mit der Pränatal-Diagnostik lassen sich z.B. Erbkrankheiten des Ungeborenen erkennen. Hierzu untersucht man eine Probe des Fruchtwassers, in dem das Ungeborene schwimmt. Um eine solche Probe zu erhalten, wird eine Fruchtblasenpunktierung (Amniozentese) vorgenommen: etwa in der 16. Schwangerschaftswoche wird nach vorheriger Ultraschallsicht, mit der.festgestellt wirdo in welcher Stellung sich der Fetus in der Frucht blase befindet oder unterUltraschallicht durch die Bauchdecke der Mutter in die Fruchtblase eine Kanüle eingeführt und die gewünschte Probemenge von Fruchtwasser in einer Spritze aufgezogen.
  • lJin Teil des gewonnenen Fruchtwassers kann biochemisch untersucht W .len, wodurch sich z.B. Stoffwechselstörungen innerhalb des -Mutter-Kind-Haushaltes feststellen lassen. Der Rest des Fruchtwassers wird in Gewebekulturgefässen , z.B. Petri-Schalen unter bestimmten Bedingungen etwa bei Körpertemperatur aufbewahrt, wobei die im Fruchtwasser befindlichen lebenden Zellen angezüchtet und nach einer Kulturdauer von etwa 12 bis 16 Tagen weiteraufbereitet werden.Für einige Untersuchungen. benötigt man Zellen, die gerade dabei sind sich zu teilen; dieses Zellteilungsstadium wird allgemein mit Metaphase bezeichnet. Nur in Zellen in Metaphase oder in Prophase bzw. Prometaphase hat sich das Erbmaterial zu fadenförmigen ChromDsomen verdichtet, während es ansonsten ein unentwirrbares Knäuel bildet. Zur Vorbereitung der Chromosomenanalyse wird der Zellösung ein bestimmtes Medikament (Colcemid) beigegeben, das die Zellteilung im Stadium der Metaphase arretiert und damit die Zahl der Zellteilungen (Mitosen) im Stadium der Metaphase erhöht. Hiernach müssen die lebenden Zellen in Metaphase für die Analyse aufbereitet werden.
  • Hierfür sind heute weltweit zwei verschiedene Techniken gebräuchlich, und zwar die sogenannte "in situ Technik" und die "Trypsinierungstechnik", vgl. hierzu Therkelsen, A.J.: Cell-culture and cytogenetic techniques in Prenatal diagnosis, Stuttgart, Ferdinand Enke Publishers 1979, S 258-275. Um für die Chror::osomenanalyse eine ausreichende Anzahl von Mitosen, d.h. Zellen in Teilung, zur Verfügung zu haben, muß bei diesen beiden Aufbereitungstechniken gewartet werden, bis ausreichendes Zellmaterial angewachsen ist. Hierbei vergehen zwischen 9 und etwa 14 Tagen. Das gesamte vorhandene angezüchtete Zellenmaterial wird gemeinsam mit den für die Diagnostik allein interessierenden Mitosen abgetötet, d.h. fixiert. Das restliche Zellmaterial geht demnach bei der Aufarbeitung etwa für andere mögliche Untersuchungen verloren.
  • Die derart aufbereiteten Mitosen, die die Chromosomen enthalten, werden anschließend mit Farbstoffen angefärbt, die selektiv an bestimmten Stellen jedes Chromosoms haften und ein für das Chromosom charakteristisches-Bänderungsmuster erzeugen. Die Chromosomen werden lichtmikroskopisch gezählt und beurteilt. Ebenso ist es möglich, die Chromosomen mit einem hochauflösenden Mikroskop zu fotografieren und entsprechend zu beurteilen. In der Regel steht etwa drei Wochen nach Fruchtwasseransatz die abschließende Diagnose fest.
  • Mit der Diagnose können bei dem ungeborenen Kind genetisch bedingte Krankheiteo, so z;B. Mongolismus,festgestellt werden.. Außerdem kann auch das Geschlecht des Kindes bestimmt werden. Diese Diagnosen können durch Studium der Anordnung und eventuellen Anomalien der üblicherweise 46 und davon 22 als Paaren vorliegenden Chromosomen gestellt werden.
  • Wie bereits oben erwähnt, sind bis zur endgültigen Diagnose meist etwa zwei Wochen vergangen. Wünschenswert wäre für eine die Zellteilung ausnützende Diagnose, wenn das Ergebnis möglichst rasch vorliegen würde, d.h. wenn die bisherige Verfahrensdauer verkürzt werden könnte und dies nicht nur aus medizinischen, sondern auch aus psychologischen Gründen für die behandelte Mutter des ungeborenen Kindes. Aus medizinischen Gründen wäre es außerdem wiinschenswert, daß bei der Aufbereitung der Mitosen nicht auch das übrige Zellmaterial abgetötet würde, da dieses ansonsten auch noch für andere Zelluntersuchungen verwendet werden könnte. Bei den bisherigen Aufbereitungsmethoden ist dies jedoch kaum möglich, da eine relativ hohe Anzahl von Zellen in Metaphase vorhanden sein müssen, um innerhalb des sonstigen abgetöteten Zellmaterials noch analysiert werden zu können. Wünschenswert wäre demnach auch eine Aufbereitungsmethode, in der die Zellen in Teilung, d.h. in der Metaphase von dem sonstigen Zellmaterial getrennt werden könnten.Hierdurch stünde einmal das übrige Zellmaterial für weitere Untersucungen zur Verfügung; zum anderen könnte damit auch die Probenmenge des aus der Fruchtblase zu entnehmenden Fruchtwassers reduziert werden, die im allgemeinen etwa fünfzehn bis zwanzig Milliliter, entsprechend etwa einem Zehntel der gesamten Fruchtwassermenge einer Schwangeren in der sechzehnten Schwangerschaftswoche enthält.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Einrichtung zur Aufbereitung bzw. Präparation von Zellen in Metaphase (Mitosen) anzugeben, mit denen die für die Enddiagnose benötigte Zeit bei einer Zelluntersuchung gegenüber bisherigen Verfahren verkürzt werden kann; außerdem soll das übrige Zellmaterial bei der Aufbereitung der Mitosen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Diese Aufgabe ist für ein Verfahren gemäß der Erfindung durch die im ersten Patentanspruch angegebenen Verfahrensschritte gelöst; eine Einrichtung gemäß der Erfindung zur Durchführung dieses Verfahrens ist im Patentanspruch 3 beschrieben.
  • Gemäß der Erfindung werden bereits zu der Zeit, in der sich die ersten Zellen teilen und Mitosen bilden, diese Mitosen mit Hilfe einer Mikropipette aus dem Gewebekulturgefäß abgesaugt und zur weiteren Aufbereitung in eine Präparationseinrichtung überführt. In der Präparationseinrichtung werden die Mitosen in eine hypotone Lösung gegeben, z.B. Kaliumchlorid öder destilliertes Wasser, und dort vorzugsweise bei Körpertemperatur während einer Zeitspanne zwischen 10 bis 40 Minuten gehalten. In dieser Zeit quellen die Mitosen aui, die anschließend durch Einleiten einer Fixationslösung, z.B. einer Mischung aus Methanolund Eisessig im Verhältnis 3:1, abgetötetwerden.
  • Der erwähnte sogenannte hypotone Schock und das Abtöten der Mitosen kann z.B. in einer Pipette erfolgen. Die Mitosen sinken in der senkrecht gehaltenen Pipette nach unten und lagern sich in der Nähe der Austropföffnung der Pipette an.
  • Aus der Pipette wird nun ein Tropfen auf einen Objekträger für die anschließende mikroskopische Untersuchung gebracht.
  • Mit dem Verfahren gemäß der Erfindung können bereits einzelne Mitosen, die in dem Gewebekulturgefäß entstehen, für eine Analyse aufbereitet werden. Es braucht demnach nicht abgewartet zu werden, bis eine für bisherige Aufbereitungsverfahren genügend hohe Anzahl von Mitosen in der Zellkultur vorhanden ist.
  • Aufgrund dieser Aufbearbeitung des Zellmaterials kann die Enddiagnose wesentlich früher als bisher bei Anwendung herkömmlicher Aufbereitungsmethoden gestellt werden; der Zeitgewinn beläuft sich im Mittel auf etwa eine Woche, da bei einem Verfahren gemäß der Erfindung sofort nach Einsetzen von Zellteilungen Mitosen für die Präparation und anschließende Analyse gesammelt werden können, während bei herkömmlichen Methoden für eine erfolgversprechende Analyse mehrere Tage nach Beginn der Zellteilung abgewartet werden müssen, bevor das Zellmaterial aufbereitet werden kann.
  • Ein weiterer Vorteil bei einer Methode gemäß der Erfindung liegt darin, daß bei der Präparation der Zellen in Metaphase das außerdem vorhandene Zellmaterial nicht in Mitleidenschaft gezogen wird; dieses Zellmaterial kann demnach ungestört weiterwachsen und weiter Mitosen produzieren und selbstverständlich auch zu anderen Zelluntersuchungen herangezogen werden. Die aus dem Gewebekulturgefäß bei Pipettierung abgezogene Flüssigkeitsmenge kann durch eine sterile Nährlösung ständig ergänzt werden.
  • Mit einem Verfahren und einer Einrichtung gemäß der Erfindung können die etwa für eine Chromosomenuntersuchung benötigten, sich in Zellteilung befindenden Zellen gezielt gesammelt und für die anschZeßende Analyse präpariert werden. Diese Selektior ermöglicht auch, daß die für die Präparation notwendigen Arbeitsschritte weitgehend automatisiert werden können. Als einzige manuelle Tätigkeit verbleibt das selektive Einsammeln einer oder mehrerer Mitosen mittels einer Mikropipette, die über einen Mikromanipulator gesteuert wird. Die Mikropipette und die von dieser einzüsaugenden Mitosen in dem Zellmaterial werden über ein stark vergrößerndes Invertoskop beobachtet.
  • Die Mitosen erscheinen unter dem Invertoskop als runde glasartige Kügelchen mit einem scharf kontrastierenden Rand, sind also in der Regel für den Beobachter gut zu erkennen.
  • Nach dem Ein saugen einer Mitose in die Mikropipette kann die.
  • Zelle im Prinzip nach zwei Methoden weiterbearbeitet werden.
  • Entweder wird die Mikropipette von dem Mikromanipulator entfernt und in eine separate Präparationseinrichtung eingesetzt.
  • In dieser wird die Mikropipette automatisch über mehrere Stationen geführt. In der ersten Station wird in die Mikropipette , wie oben beschrieben, eine hypotone Lösung eingesaugt, in der die Mitosen quellen. In einer zweiten Station werden die Mitosen in einer Methanol-Eisessig-Mischung abgetötet und schließlich in einer dritten Station auf einen Objektträger tropfenweise aufgebracht. Das Abtöten bzw.
  • Fixieren der Mitosen kann auch auf den Objektträgern erfolgen, indem den die Mitose oder die Mitosen enthaltenen Tropfen ein Tropfenfixationsmittel beigement wird.
  • Eine andere Möglichkeit der Aufbereitung besteht darin, die in der Pipette eingesaugten Mitosenüber eine Verbindungsleitung, im allgemeinen einen sehr dünnen Schlauch in eine Präparationseinrichtung zu saugen, in der dann die eingesaugten Mitosen wie erläutert aufbereitet werden und anschließend auf einen Objektträger aufgebracht werden.
  • Unabhängig von dem angewendeten Prinzip können diese Schritte für die Aufbereitung der Zellen vollständig automatisiert werden.
  • Weitere Ausgestaltungen und Vorteilc der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen in Verbindung mit der nachfolgenden Beschreibunghervor, in der zwei Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung näher erläutert sind. In der Zeichnung stellen dar: Figur 1 eine Prinzipdarstellung einer Einrichtung zum Sammeln von Zellen in Teilung (MitoseS mit einer Mikropipette gemäß der Erfindung; Figuren 2A und 2B Darstellungen zur Erläuterung des Einsaugens einer Mitose in die Mikropipette; Figur 3 eine schematische Gesamtdarstellung einer automatisierten Einrichtung zum Präparieren von Mitosen gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung Figur 4 eine schematische Darstellung der einzelnen Präparationsschritte in der Einrichtung gemäß Figur 3; Figur 5 eine automatisierte Einrichtung zum Ausführen der in Figur 4 gezeigten Präparationsschritte; Figur 6 eine Darstellung einer automatisierten Einrichtung zum Präparieren von Mitosen gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • In einer Petri-Schale 1 ist Fruchtwasser mit lebendem Zellmaterial 2 enthalten, das in einer Nährlösung 3 bei einer Temperatur von etwa 370C angezüchtet wird. Nach einer Kulturdauer von etwa drei Tagen beginnen sich einzelne Zellen des Zellmaterials zu teilen. Diese Zellen haben in der sogenannten Metaphase etwa kugelförmige Gestalt und heben sich von dem übrigen Zellmaterial hierdurch ab; diese Mitosen sind in Figur 2 mit 4 bezeichnet.
  • In die Petri-Schale 1 wird nun eine Mikropipette 5 eingeführt, die mit Silikonöl steril präpariert ist und deren Offnullt} an der vorderen Spitze etwa einen Durchmesser zwischen 20 und 60 A aufweist. Die Mikropipette 5 ist in einem Mikromanipulator 6 gehalten und kann mit diesem Mikromanipulator in allen drei Raumrichtungen beliebig bewegt werden. Derartige Mikromanipulatoren sind bekannt und brauchen deshalb hier nicht näher beschrieben zu werden. Mit dem hinteren Ende der Pipette 5 ist ein Schlauch 7 verbunden, der zu einer regulierbaren Pumpe 8 führt. Diese Pumpe ist eine Schlauch-bzw. Peristaltik- Pumpe. Derartige Pumpen werden in aer Medizintechnik zur Förderung empfindlicher Flüssigkeiten, z.B. von Blutplasma, eingesetzt und sind bekannt, so daß sie hier nicht näher beschrieben zu werden brauchen. Anstelle einer Schlauch- --bzw. Peristaltik-Pumpe kann selbstverständlich eine andere Saugvorrichtung eingesetzt werden.
  • Die Bewegungen der Mikropipette 5 werden über ein stark vergrößerndes optisches System, in diesem Falle ein Invertoskop 9 mit etwa 60facher Vergrößerung visuell beobachtet und entsprechend gesteuert.
  • In den Figuren 2A und 2B sind zwei über das Invertoskop aufgenommene Bilder dargestellt. In diesen Figuren sind neben sonstigen für folgende Untersuchungen nicht interessierenden Zellmaterial zwei Mitosen 4 erkennbar. Eine der Mitosen befindet sich direkt vor der öffnung an der vorderen Spitze der Mikropipette 5. Nachdem die Mikropipette über den Mikromanipulator in diese Position gebracht worden ist, wird die Pumpe 8 angestellt, so daß, wie in'Figur 2B gezeigt, die Mitose in die Mikropipette eingesaugt wird. Sobald dies geschehen ist, kann die Pumpe 8 vorerst abgeschaltet werden.
  • Anschljeßend daran können auf die gleiche Weise noch weitere Mitosen aus der Petri-Schale 1 gesammelt werden. Die einzige gesammelte Zelle oder auch mehrere gesammelte Zellen werden anschließend weiterverarbeitet. Dies geschieht in einer Einrichtung gemäß den Figuren 3 und 4 bzw. in einer Einrichtung gemäß der Figur 5; beide Einrichtungen sind weitgehend automatisiert.
  • Wie aus Figur 3 hervorgeht, ist das hintere Ende der Mikropipette 5 mit einem Schlauch 7 verbunden, der über eine Präparationseinrichtung 11 zu der erwähnten Pumpe 8 führt.
  • Der Auslaß der Pumpe 8 endet in einem Auffang-Reservoir 12, in dem die mit den Mitosen abgezogene Nährlösung aus der Petri-Schale aufgefangen'wird.
  • Die Präparationseinrichtung 11 ist näher in Figur 4 dargestellt. Der Schlauch 7 ist in der Präparationseinrichtung 11 über eine kurze Strecke durch ein Glasrohr 13 unterbrochen. -In dem Glasrohr 13 ist eine Abzweigungsleitung 14 vorgesehen, deren aus dem Glasrohr 13 herausragendes Ende einen konischen Sitz 15 aufweist und durch einen schematisch dargestellten Deckel 16 abschließbar ist. In den konischen Sitz 15 der Abzweigungsleitung 14 ist die vordere Spitze einer Glaspipette 1 einsetzbar, deren oberes Ende über einen Verbindungsschlauch 18 mit einer nur schematisch dargestellten zweiten Schlauchpumpe 1-9 verbunden ist.
  • Zwischen dem von der Mikropipette 5 kommenden Schlauch 7 und der Abzweigungsleitung 14 ist an dem Glasrohr 13 noch ein Sensor 21 vorgesehen, in diesem Falle eine Lichtschranke aus Lichtsender und Lichtempfänger. Mit dem Sensor 21 kann festgestellt werden, wann sich eine Mitose 4 an dem Sensor in dem Glasrohr 13 vorbeibewegt.
  • In Figur 4 sind sechs Stellungen I bis VI der Glaspipette 17 dargestellt, in der die mit der Mikropipette 5 angesaugten Mitosen 4 behandelt werden.
  • Anfangs befindet sich die Glaspipette in der Stellung I. Die Abzweigungsleitung 14 ist durch den Abschlußdeckel 16 abgeschlossen.
  • Falls eine Mitose 4 aus dem Petri-Gefäß mit der Mikropipette 5 eingesaugt worden ist, wird die Schlauchpumpe 8 solange betätigt, bis durch den Sensor 21 festgestellt worden ist, daß sich die eingesaugte Mitose 4 durch die Lichtschranke bewegt hat. Darauf wird wird automatisch die Pumpe 8 abgestellt, so daß die Mitose nicht weiter transportiert wird, daraufhin der Abschlußdeckel 16 von der Abzweigungsleitung 14 entfernt und die Glaspipette durcheinen hier nicht dargestellten Stellmotor in Richtung der gebogenen Bahn P1 aus der Stellung I gemäß Figur 4 in die Stellung II gebracht, in der die vordere Spitze der Glaspipette 17 in den konischen Sitz 15 der Abzweigungsleitung 14 eingreift. Anschließend wird die Saugpumpe 19, in dcr ItcXgel wFetlerurn eine regulieXrbclrc ScEIlauchpumpe, für eine bestimmte Zeit eingeschaltet. Während dieser Zeit wird aus dem Glasrohr 13 über die Abzweigungsleitung 14 ein bestimmtes Flüssigkeitsvolumen in die Glaspipette 17 eingesogen, wobei dieses Flüssigkeitsvolumen so berechnet ist, daß sich die mit dem Sensor 21 erfaßte Mitose 4 auf jeden Fall in der Glaspipette 17 befindet.
  • Die Glaspipette wird danach aus dem konischen Sitz 15 gehoben, und dieser durch den Abschlußdeckel 16 abgeschlossen.
  • Die Glaspipette 17 wird dann durch den Stellantrieb in die Position III geführt, in der sie sich über einem Gefäß 22 mit einer hypotonen Lösung befindet. Diese Bewegung erfolgt längs des schematischen Pfeiles P2. Aus dem Gefäß 22 wird eine bestimmte Menge, in der Größenordnung zwischen 50 und 500 ßl hypotoner Lösung in die Glaspipette 17 eingesaugt. Die Glaspipette 17 wird danach aus dem Gefäß zurückgezogen und bei einer Temperatur von etwa 370C während 10 bis 40 Minuten in der Stellung III gehalten.
  • Anschleßend wird die Glaspipette in ein Gefäß 23 mit eisgekühltem Fixationsmittel eingetaucht. Das Fizationsmittel besteht aus einer Mischung von Methanol und Eisessig im Verhältnis von 3:1. Eine definierte Menge in der Größenordnung von 200 bis 800 Al wird mit einer durch die Pumpe 19 vorgegebenen und einstellbaren Geschwindigkeit in die Pipette eingesaugt.
  • Die Glaspipette 17 wird danach aus dem Fixationsmittel zurückgezogen und in die Stellung V gebracht, in der sie sich über einem Objektträger 24 befindet. Nach einer bestimmten, ebenfalls einstellbaren Fixationszeit, in der sich die präparierten Mitosen am vorderen Ende der Glaspipette 17 gesammelt haben, werden ein oder mehrere Tropfen des Pipetteninhaltes auf einen Objektträger 24 aufgetropft; die Objektträger werden dann in an sich bekannter Weise weiter behandelt'und etwa zur Chromosomenanalyse verwendet.
  • Die (;laspipette 17 wird danach in Stellung VI über ein Reinigungsgefäß 25 gebracht, in der die Pipette vollständig entleert und mehrfach mit einem Reinigungsmittel, z.B.
  • destilliertem Wasser, gespült wird. Die gereinigte Glaspipette 1 wird danach wieder in die Stellung I überführt.
  • Die dargestellten und erläuterten Positionen I bis VI der Glaspipette können z.B. mittels einer in Figur 5 gezeigten Einrichtung automatisiert werden. Diese Präparationseinrichtung 11 weist einen Sockel 26 auf,auf dessen Oberseite ein um seine Standachse drehbarer Revolverkopf 27 steht. Die Stand- und Drehachse des Rvolverkopfes trägt etwa in ihrer Mitte eine Aufnahmeplatte 28 mit sechs Halteöffnungen 29 für Glaspipetten 17. In eine dieser öffnungen wird eine Pipette eingesetzt, deren oberes Ende über den Schlauch 18 mit der auf dem oberen Ende der Revoverkopfdrehachse a.lgeordneten Pumpe 19 verbunden ist.
  • Sobald-, wie oben beschrieben, mit dem Sensor 21 eine Zelle in Teilung festgestellt und die Pumpe 8 abgeschaltet worden ist, wird die Pipette 17 mit dem Revolverkopf in diejenige der sechs möglichen Stellungen gebracht, in der sie direkt über dem konischen Sitz 15 der Abzweigungsleitung steht. Danach wird der Revolverkopf 27 abgesenkt, bis die Pipette auf diesem Sitz aufsitzt. Anschließend wird die Pumpe 19 eingeschaltet. Nach~: Einsaugen der bestimmten Flüüsigkeitsmenge und Abschalten der Pumpe wird der Revolverkopf angehoben und automatisch in die nächste Position gedreht, in der sich die Pipette oberhalb des Behälters 22 mit der hypotonischen Lösung befindet. Nach Absenken des Revolverkopfes wird die erwähnte Lösungsmenge angesaugt und die Pipette wieder hochgehoben. Durch eine entsprechende Steuerung können so alle in Figur 4 gezeigten Positionen automatisch durchfahren werden. Selbstverständlich können in der gezeigten automatisierten Einrichtung auch mehr als nur eine Glaspipette behandelt werden; hierzu müßte die Pumpe 19 durch mehrere Pumpen crsetzt werden, die dann etwa in dem Sockel 26 der Einrichtung angeordnet würden, währen an dem oberen Ende der Drehachse des Revolverkopfes ein entsprechender Verteiler vorzusehen wäre.
  • In Figur 5 ist eine Präpariereinrichtung in Form einer kompakten Baueinheit 11' dargestellt. Die in Teilung befindlichen Zellen in dem Petri-Gefäß 1 werden wie zu Figur 1 erläutert, mit der Mikropipette 5# gesammelt, so daß sich in dieser anschließend eine oder'mehrere Mitosen befinden. Die Pipette ist über einen Schlauch 7' mit einerPumpe verbunden, die den oben erwähnten Pumpen 8 oder 19 entspricht.
  • Die Präparationseinrichtung 11' ist als kompaktes Tischgerät mit etwa L-förmigem Querschnitt ausgebildet. An der Hochseite des Tischgerätes ist ein horizontal verfahrbarer Mikropipettenhalter 32 vorgesehen. Dieser Mikropipettenhalter 32 ist längs einer horizontalen Schiene 33 verschiebbar; außerdem sind mEhrere, in diesem E'alle entsprechend der Anzahl r ;.der Präparatuonsschritte drei AbzweigungS-schienen 34 vorgesehen, die senkrecht zu der Schiene 33 verlaufen.
  • Nachdem ein oder mehrere Mitosen in die Mikropipette 5' nach dem oben genannten Verfahreneingesaugt worden sind, wird die Pipette 5' in die Halterung 32 eingesetzt. Der Verbindungsschlauch 7' ist hierbei entweder ständig mit der Präparationseinheit 11' verbunden;.ebenso ist es möglich, daß die Mikropipette 5' z.B. von der Pumpe für das Einsaugen er Mitosen in die Mikropipette nach dem Einsaugen getrennt wird.
  • Nach dem Einsetzen der Mikropipette 5' in den Pipettenhalter 3: wird dieser längs der horizontalen Schiene 33 bis zur ersten Abzweigungsschiene 34 geführt. In dieser Stellung befindet sic] die Mikropipette 5' direkt oberhalb eines in der Grundplatte der Präparationseinrichtung 11' eingelassenen Gefässes 22' mit einer hypotonen Lösung. Die Pipette 5' wird in diesen Behälter 22' eingetaucht , indem der Pipettenhalter 32 in die Abzweigungsschiene 34 einläuft.
  • Nach Ansaugen einer bestimmen Menge der hypotonen Lösung in die Pipette wird diese aus dem Behälter 22t herausgehoben und nach einer gewissen Einwirkzeit längs der zweiten Abzweigungsschiene 34 in einen Behälter 23' mit eis gekühltem Fixationsmittel eingetaucht. Aus diesem Behälter 23' wird eine bestimmte Menge von Fixationsmittel in die Pipette 5' eingezogen, worauf die Pipette aus dem Behälter 23' herausgehoben wird.
  • Nach einer gewissen Fixationszeit, während der sich die abgetöteten Zellen in der Pipette nahe deren Spitze absetzen, wird der Pipettenhalter 32' über einen Objektträger 24' geführt und dort in die dritte Abzweigungsschiene eingefahren. Danach wird ein Tropfen der Pipettenlösung auf den Träger aufgetropft und dieser dann, wie oben erläutert, zur Analyse weiter verwendet.
  • Die Objektträger 24' sind in einem Vorratsfach 36 in dem horizontalen Schenkel der Präparationseinrichtung i1' enthalten1 so daß nach Betropfung eines Objektträgers mit Pipettenlösung sofort ein zweiter Obiektträger zur Verfügung steht.
  • Mit einem Verfahren und einer Einrichtung gemäß der Erfindung können Mitosen bereits etwa 4 bis 8 Tage nach Beginn der Zellanzüchtung zur weiteren Zelluntersuchung präpariert werden. Damit ergibt sich gegenüber herkömmlichen Methoden ein Zeitvorrang von ungefähr einer Woche. Selbstverständlich sind.die dargestellten und eBäuterten Verfahrensschritte bei der Präparation der Mitosen beispielhaft und so kann z.B., falls das in der Petri-Schale enthaltene übrige Zellmaterial nicht benötigt wird, das gesamte Zellmaterial in dieser Schale dem hypotonischen Schock ausgesetzt werden, so daß die mit der Mikropipette eingesaugten Mitosen lediglich fixiert werden müssen.
  • Die in Figur 4 dargestellten einzelnen Stellungen I bis VI der Glaspipette 17 können z.B. mit Hilfe eines Revolverkopfes ausgeführt werden, der sechs verschiedene Drehstellungen aufweist. m diesem Revolverkopf können dann nacheinander mehrere Glaspipetten eingesetzt werden. Eine solche Ausführung wäre auch für die Präpariereinrichtung gemäß Figur 5 möglich, so daß in diesem Falle die Mikropipette 5' nicht längs einer Schiene verschoben würde, sondern sich in einem Revolverkopf drehen würde. Auch hier wäre der Revolverkopf zur Aufnahme mehrerer Mikropipetten ausgestaltet.

Claims (10)

  1. Verfahren und Einrichtung zur Präparation von in Metaphase vorliegenden Zellen Patentansprüche 1. Verfahren zur Präparation von in Metaphase vorliegenden Zellen£ insbesondere zur Chromosomenanalyse von durch Amniozentese (Fruchtblasenpunktierung) gewonnenen Zellen eines Fetus in der Pränataldiagnostik, wobei die lebenden Zellen in einem Gewebekulturgefäß in einer Nährflüssigkeit zur Teilung gebracht, anschljeßend in diesem Metaphasen-Zustand fixiert und für eine Zelluntersuchung bereitgestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Gewebekulturgefäß erkennbaren Zellen in Teilung <Mitosen, Metaphase) mit Hilfe einer sterilen Mikropipette abgesaugt und anschließend zur Präparation in eine Präparationseinrichtung außerhalb des Gewebekulturgefässes transportieri werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Schritte: Einsaugen einer im Gewebekulturgefäß (1) erkennbaren Zelle in Metaphase (4) mittels der in einem Mikromanipulator (6) gehaltenen und geführten Mikropipette (5); Überführen der mit der Mikropipette eingesaugten Mitose (4) in eine Präparationseinrichtung (11); Einleiten der eingesaugten Mitose (4) in eine hypotone Lösung (22); Zuführen von Fixationslösung zum Abtöten der Mitose (bei 23); -Auftropfen der präparierten Mitose in Lösung auf einen Objektträger (24) zur anschließenden Analyse.
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 und 2 zur Präparation von in Metaphase vorliegenden Zellen (Mitosen), insbesondere zur Chromosomenanalyse von durch Amniozentese (Fruchtblasenpunktierung) gewonnenen Zellen eines Fetus in der pränatalen Diagnostik wobei die Zellen in einem Gewebekulturgefäß in einer Nährflüssigkeit vorliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung eine sterile, mit ihrer vorderen Spitze manipulierbar in das Gewebekulturgefäß (1) einführbare Mikropipette (5) aufweist, daß die Mikropipette mit einer Absaugeinrichtung (8) zum Einsaugen von in dem Gewebekulturgefäß (1) erkennbaren Zellen in Metaphase (Mitosen 4) verbunden ist, und daß die in die Mikropipette eingesaugten Zellen in eine Präparationseinrichtung (11) einbringbar sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikropipette (5) über eine an ihrem hinteren Ende angeschlossene Verbindungsleitung (7) mit der Präparationseinrichtung (11) verbunden ist, und daß zum Einbringen der eingesaugten Zellen (4) in die Präparationseinrichtung (11) mindestens eine Pumpe (8) vorgesehen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsleitung (7, 13) ein Sensor (21) zum Erfassen von in-die Mirkopipette (5) und die Verbindungsleitung eingesaugten Zellen (4) zugeordnet ist, daß dieVerbindungsleitung zu einer Saugpumpe (8) führt und vor dieser Pumpe eine zu der Präparationseinrichtung (11) führende Abzweigungsleitung (14) aufweist, in die bei Erfassen einer eingesaugten Zelle durch den Sensor diese Zelle steuerbar einleitbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Präparationseinrichtung (11) zumindest eine Glaspipette (17) aufweist, die vorzugsweise automatisch in mehrere.festgelegte Stellungen (I bis VI, Figur 4) überführbar ist, und daß die Glaspipette in einer dieser Stellungen mit der Abzweigungsleitung (14) verbindbar ist, um eine durch den Sensor (21) erfaßte Zelle (4) aus der Verbindungsleitung (7, 13) abzusaugen.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikropipette (5') nach Einsaugen einer oder mehrerer Zellen in Metaphase (4) in eine Halterung (32') einer automatisiert betriebenen Präparationseinrichtung (11') einsetzbar ist, in der sie über mehrere Stationen gesteuer zur Präparation der Zellen führbar ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß längs des Weges der in der Präparationseinrichtung (11') geführten Mikropipette (5') ein Behälter (22') mit hypotoner Lösung, ein weiterer Behälter (23') mit Fixationslösung sowie eine Halterung (36) für mehrere Objektträger (24') vorgesehen sind, um während des geführten Weges der Mikropipette (5') zur Präparation der Zellen jeweils nacheinander aus den Behältern Lösung in die Mikropipette einzuziehen und danach einen oder mehrere Tropfen auf die Objektträger aufzubringen.
  9. .9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Pipette (17',.5') in der Präparationseinrichtung (11, 11") in einem Revolverkopf mit mehreren Drehstellungen eingesetzt ist.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mirkopipette (5) zum Einsaugen von Zellen in Metaphase (4) in einem Mikromanipulator (6) gehalten und mit Hilfe dieses Mikromanipulators führbar ist.
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