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DE2904077A1 - Einrichtung zur loesungsmittelentfernung - Google Patents

Einrichtung zur loesungsmittelentfernung

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Publication number
DE2904077A1
DE2904077A1 DE19792904077 DE2904077A DE2904077A1 DE 2904077 A1 DE2904077 A1 DE 2904077A1 DE 19792904077 DE19792904077 DE 19792904077 DE 2904077 A DE2904077 A DE 2904077A DE 2904077 A1 DE2904077 A1 DE 2904077A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solvent
steam
solvent removal
screw
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792904077
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Dipl Ing Bollmann
Klaus-Dieter Dipl Ing Deicke
Pjotr Pavlovitsch Demtschenko
Rolf Dipl Ing Elspass
Muza Nikolaevna Gasilina
Klaus-Dietrich Dr Ing Handtke
Vitalij Vladimirov Kljutschkin
Lothar Dr Ing Moerl
Vjaceslav Nikolaevitsch Prik
Joachim Dipl Ing Sachse
Georgij Vse Zarembo-Racevitsch
Irina Anatoljevna Zolotareva
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schwermaschinenbau Kombinat Ernst Thalmann VEB
Original Assignee
Schwermaschinenbau Kombinat Ernst Thalmann VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwermaschinenbau Kombinat Ernst Thalmann VEB filed Critical Schwermaschinenbau Kombinat Ernst Thalmann VEB
Publication of DE2904077A1 publication Critical patent/DE2904077A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B3/00Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
    • F26B3/02Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air
    • F26B3/06Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air the gas or vapour flowing through the materials or objects to be dried
    • F26B3/08Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air the gas or vapour flowing through the materials or objects to be dried so as to loosen them, e.g. to form a fluidised bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Description

  • Titel der Erfindung
  • Einrichtung zur Lösungsmittelentfernung Anwendungsgebiet der ErSindunE Die ErSindung bezieht sich auf alle Gebiete der Verfahrenstechnik, bei denen Lösungsmittel aus körnigen Feststoffen ausgetrieben werden müssen.
  • Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es sind Etagenverdampfer bekannt - H. P. Kaufmann: "Neuzeitliche Technologie der Fette und Fettprodukte" S. 620 - 625, Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung Münster/Westf.; H. Schumacher: "Der Desolventizer-Toaster-Trockner-Kühler - ein neues Verfahren bei der Verarbeitung von Ölsaaten" Fette, Seifen, Anstrichmittel 1976 Nr. 2, S. 56 - 59 - bei denen der vom Lösungsmittel zu befreiende Feststoff über beheizte Böden geführt und einer direkten Dampfeinwirkung ausgesetzt wird (z. B. Toaster).
  • Ferner sind Heizschnecken - H. P. Kaufmann: "Neuzeitliche Technologie der Fette und Fettprodukte" S. 620 - 625 Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung Münsterfiestf. - bekannt, bei denen die zur Verdampfung und Austreibung des Lösungsmittels erforderliche Wärme über die dampfbeheizten Mäntel und durch Dampfbrausen übertragen wird, Diese Apparate sind charakterisiert durch einen schlechten Wärmeübergang und in dessen Folge durch einen hohen maschinentechnischen Aufwand. Der schlechte Wärmeübergang führt zu einer großen erforderlichen Verweilzeit des Fest stoffes im apparat, was wiederum örtliche Überhitzungen und damit Produktschädigungen zur Folge hat.
  • Weiterhin sind Wirbelschichtapparate - USA-Patent Nr.
  • 3.687.431 vom 29. 8. 72, USA-Patent Nr. 3.401.465 v. 17.9.68, USA-Patent Kr. 3.513.560 vom 26. 5. 70, USA-Patent Nr.
  • 3.977.846 vom 31. 8. 76, BRD-Patent Nr. 1 946 997 v. 17.9.69, Brit. Patent Nr. 1 184 738 vom 28. 7. 67, Brit. Patent Nr.
  • 1.395.078 vom 29. 9. 72, SU-Patent Nr. 232 131 vom 27. 10. 66, SU-Patent Nr. 301 503 vom 31. 10. 69, SU-Patent Nr. 515 523 vom 26. 9. 72, BRD-AS Nr. 2 250 499 vom 14. 10. 72, K. Weber: "Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Ölsaatenschroten mit differenziertem Anteil an wasserlöslichen Proteinen" Fette-Seifen-Anstrichmittel 1974, Nr. 11, S. 415 - 499 - bekannt.
  • Dabei kommt es infolge der totalen Durchmischung der Wirbelschicht dazu, daß einmal Teilchen, die gerade in den Apparat gelangt sind, sofort aus diesem wieder ausgetragen werden und andere überdurchschnittlich lange im Apparat verweilen.
  • Das hat zur Folge, daß mit diesen Apparaten keine vollständige Abtrennung des Lösungsmittels erfolgen kann und diese Apparate infolge der Sehlenden Zwangsführung des Feststoffes ein breites Verweilzeitspektrum aufweisen.
  • Des weiteren sind Trommeltrockner - USA-Patent Nr. 339 245 -bekannt. Sie sind gekennzeichnet durch große Volumina, einen schlechten Würmeübergang und infolge großer rotierender Flächen durch erhebliche Abdichtprobleme.
  • Außerdem kennt man Flashtrockner - BRD-AS Nr. 2 250 499 vom 14. 10. 72, K. Weber: "Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Ölsaatenschroten mit differenziertem Anteil an wasserlöslichen Proteinen", Fette- Seifen-Anstrichmittel 1974, Nr. 11, 5. 415 - 499 - die nach dem Prinzip der Strontrocknung arbeiten.
  • Mit ihnen werden kleine Verweilzeiten realisiert, wodurch grössere Teilchen nicht vollständig entbenziniert werden können, so daß das Produkt einer Nachentbenzinierung unterworfen werden muß, was mit einem hohen apparativen Aufwand verbunden ist.
  • Die bei diesem Trocknertyp erforderlichen hohen Geschwindigkeiten erzeugen sowohl am Trockengut als auch im Rohrleitungssystem einen hohen Abrieb.
  • Ziel der Erfindung Das Ziel der Erfindung besteht darin, die bei der mit bekannten Apparaten durchgeführte Lösungsmittelabtrennung auftretende thermische Schädlgung des Feststoffes zu vermeiden und dadurch die Fest stoffe qualitativ zu erhöhen. Außerdem soll der Feststoff vollständig vom Lösungsmittel befreit werden unter geringerem apparativem Aufwand.
  • Darleg;ung des Wesens aer Erfindung - Technische Aufgabe -Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die gegenüber den bekannten technischen Lösungen, wie Toaster, Heizschnecken und Trommeltrockner, einen besseran Wärmeübergang, eine geringere Verweilzeit, keine Produktüberhitzung und einen geringeren maschinentechnischen Aufwand besitzt, die gegenüber den bekannten Wirbelschichtanlagen mit homogener Durchmischung des Feststoffes ein enges Verweilzeitspektrum und eine vollständige Lösungsmittelabtrennung gewährleisten und im Vergleich zu Flashtrocknern sowohl einen geringeren apparativen Aufwand als auch eine vollständige Lösungsmittelentfernung ermöglichen und den Produktabrieb bedeutend reduzieren.
  • - Merkmale der DrÎindung -Beschreibung im statischen Zustand Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an einem Wirbelschichtapparat eine Förderschnecke angebracht ist, die unterschiedliche Steigungen besitzt und an der sich ein Damp£-dom befindet.
  • In dem Wirbelschichtapparat ist ein Anströmboden aus konzentrischen Ringen angeordnet. Die Ringe gehen dabei jeweils an einer Stelle ineinander über, so daß sie eine Spirale bilden.
  • Der Anströmboden selbst besteht aus perforierten Blechen, die eine gerichtete Strömung erzeugen, in verschiedene Segmente unterteilt sind und ein unterschiedliches Öffnungsverhältnis besitzen können. Die Richtung der Schlitze der perforierten Bleche zeigt jeweils in Transportrichtung des Feststoffes.
  • Die Spirale ist durch senkrechte gasundurchlässige Trennwände, deren Höhe in Feststofftransportrichtung zunimmt, begrenzt. Die Spirale mündet in einen Feststoffablaufschacht, dem sich eine Feststoffördereinrichtung anschließt. Der Ablauf schacht besitzt einen Dampfverteiler, an den ein Dampf zuführungsrohr angeschlossen ist. Am Beginn der Spirale beSin- det sich ein Dampfverteilungskasten, in den ein weiteres Dampfzuftihrungsrohr mündet.
  • Beschreibung in Funktion In Funktion wird der Lösungsmittelfeuchte Fest stoff zur Reduzierung des im Lückenvolumen des Feststoffes enthaltenen Inertgases in einer Förderschnecke in Feststofftransportrichtung verdichtet und das Inertgas iiber einen an der Schnecke installierten Hauptdom abgeführt. Der Feststoff wird auf das Streckmetallsegment über dem Dampfverteilungskasten aufgegeben. Durch die gerichtete Strömung des aus den schrägen Öffnungen des hnströmbodens austretenden Dampfes wird dem Feststoff eine Beschleunigung in Richtung der Spirale erteilt. Gleichzeitig kommt es zwischen dem austretenden Dampf und dem körnigen Fest stoff zu einem intensiven Wärme- und Stoffaustausch. Nackdem der Feststoff das vom Dampf durchströmte Segment verlassen hat, wandert er weiter in Richtung der Spirale. Dabei wird die Fluidisierung durch ein Gemisch von v7asserw und Lösungsmitteldampf realisiert. Nachdem der Feststoff die gesamte Spirale durchwandert hat, fällt er in den Ablaufschacht. Durch den intensiven Wärme- und Stoffübergang ist dabei schon der größte Teil des Lösungsmittels in die Dampfphase übergegangen. Durch den langen Weg des Feststoffes wurde dabei ein enges Verweilzeitspektrum erreicht. Radiale Vermischungen des Feststoffes werden dadurch ausgeschlossen, daß die öe der Trennbleche in Richtung auf den Ablaufschacht hin zunimmt. Um den im Lükkenvolumen der Feststoffschüttung vorhandenen Lösungsmitteldampf auszutreiben und um gleichzeitig zu verhindern, daß Lösungsmitteldampf über die Förderschnecke an die Atmosphäre elange, befindet sich unterhalb des Anströmbodens am Ablaufschacht ein Dampfverteiler, über den Wasserdampf in den Ablaufschacht eingeblasen wird.
  • Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen: Fig. 1: Prinzipskizze der Einrichtung mit peripherer Feste stoff zuführung, Fig. 2: die Anordnuns der Segmente auf dem zu Fig. 1 gehörerden Anströmboden, Fig. 3: Prinzipskizze der Einrichtung mit zentraler Feststoffzuführung, Fig. 4: die anordnung der Segmente des zu Fig. 3 gehörenden Anströmbodens0 Beispiel 1 In den Eintrittsstutzen 31 einer innen und außen beheizten Doppelförderschnecke 1 tritt ein lösungsmittelfeuchter Körniger Feststoff ein und wird durch die Schneckengänge 2 über die Auslauföffnung 4 in einen Wirbelschichtapparat 3 gefördert.
  • Die im Lückenvolumen des Feststoff es enthaltene Luft wird dabei in der Förderschnecke 1 mit einem Teil des Lösungsmitteldampfes über den Austrittsstutzen 32 des Dampfdomes 5 abgezogen. Der Fest stoff aus der Auslauf öffnung 4 gelangt am äußeren Rand des Anströmbedens 6 auf ein Streckmetallsegment, das über einen Dampfverteilerkasten 14 angeordnet ist. Dem Dampfverteilerkasten 14 wird über eine Dampfzuführungsrohrleitung 18 Dampf zugeführt. Der Dampf durchströmt die schrägen Schlitze des Streckmetalls und verleiht dem Feststoff einen Impuls in tangentialer Richtung. Der Anströmboden 6 besteht dabei aus mehreren Streckmetallsegmenten. Diese Streckmetallsegmente sind so angeordnet, daß sie drei konzentrische Ringe ergeben, die durch senkrecht stehende gasundurchlässige Trennwände 7, 8, 9 voneinander abgegrenzt erden, Die Höhe der Trennwände 7, 8, 9 nimmt vom Zentrum zur Peripherie ab. Die Trennwände 7, 8, 9 besitzen Öffnungen, an die sich Leitbleche 10, 11, 12 anschliessen, die den jeweils außenliegenden Ring mit dem nächst inneren Ring verbinden. Dadurch entsteht eine Spirale, auf der Feststoff infolge der gerichteten Gasströmung von außen nach innen wandert. Auf diesem Wege wird das am Feststoff gebundene Lösungsmittel in die Dampfphase überführt. Im Zentrum des Anströmbodens 6 gelangt der Feststoff in den zentralen AblauS-schacht 13. Unterhalb des Anströmbodens 6 ist an diesem zentralen Ablaufschacht 13 ein Dampfverteiler 17 angebracht, dem über eine Rohrleitung 18 überhitzter Dampf zugeführt wird.
  • Dieser überhitzte Dampf verdrängt den im Lückenvolumen des Fe ststoffes mitgeführten Lösungsmitteldampf. Der lösungsmit- telfreie Feststoff wird schließlich über eine Förderschnecke 16 aus dem Apparat 3 ausgetragen. Als fluides Medium treten dabei überhitzte Lösungsmitteldämpfe über einen stutzen 33 unterhalb des Anströmbodens 6 in den Wirbelschichtapparat 3 ein und bewirken die Verdampfung des Lösungsmittels in der Wirbelschicht oberhalb des Anströmbodens 6. Die Lösungsmitteldämpfe und der eingespeiste Wasserdampf treten iiber einen Stutzen 34 aus dem Apparat 3 aus.
  • Beispiel 2 In den Eintrittsstutzen 31 einer beheizten Förderschnecke 1 tritt ein lösungsmittelhalti£er körniger Fest stoff ein und wird durch die Schneckengänge 2 über die Auslauföffnung 4 in einen Wirbelschichtapparat 3 gefördert. Die im Lückenvolumen des Feststoffes enthaltene Luft wird dabei in der Förderschnecke 1 mit einen Teil des Lösungsmitteldampfes über einen Austrittsstutzen 32 des Dampfdomes 5 abgezogen.
  • Der Feststoff aus der Auslauföffnung 4 gelangt ins Zentrum des Anströmbodens 6 auf ein Jet-Blechsegment, das über einem Dampfverteilerkasten 19 angeordnet ist. Dem Dampfverteilerkasten 19 wird über eine Dampfzuführungsrohrleitung 20 Wasserdampf zugeführt. Der überhitzte Wasserdampf durchströmt die schrägen Schlitze des Jet-Bleches und verleiht dem Feststoff einen Impuls in radialer Richtung. Der Anströmboden G besteht dabei aus mehreren Jet-Blechsegmenten, die so angeordnet sind, daß sie drei konzentrische Ringe ergeben und ihre Schlitze in tangentialer Richtung zeigen. Die konzentrlschen Ringe sind durch senkrecht stehende gasundurchlässige Trennwände 21, 22, 23, deren Höhe von innen nach außen zunimmt, voneinander abgegrenzt. Die Trennwände 21, 22, 23 besitzen an einer Stelle Offnungen, an die sich Leitbleche 24, 25, 26 anschließen, die den jeweils innenliegenden Ring mit dem nachst äußeren verbinden.
  • Dadurch entsteht eine Spirale, auf der der Feststoff infolge der gerichteten Gasströmung von innen nach außen wandert. Auf diesem Wege wird das am Feststoff gebundene Lösungsmittel durch den intensiven Wärme- und Stoffaustausch in der Wirbelschicht verdampft. Am äußeren Rande des Anströmbodens 6 am Sn(ie der Spirale gelangt der Feststoff in einen Ablaufechacht 27.
  • Unterhalb des Anströmbodens 6 ist an diesem Ablaufschacht 27 ein Dampfverteiler 29 angebracht, dem über eine Rohrleitung 30 überhitzter Wasserdampf zugeführt wird. Der Wasserdampf verdrängt den im Lückenvolumen des Feststoffes mitgeführten Lösungsmitteldampf. Der lösungsmittelfreie Feststoff wird schließlich über eine Zellenradschleuse 28 aus dem Apparat 3 ausgetragen. Als fluides Medium treten dabei überhitzte Lösunsmitteldämpfe über einen stutzen 33 unterhalb des Anströmbodens 6 in den Wirbelschichtapparat 3 ein und bewirken die Verdampfung des Lösungsmittels in der Wirbelschicht oberhalb des Anströmbodens 6. Die Lösungsmitteldämpfe und der eingespeiste Wasserdampf t-reten über den Stutzen 34 aus dem Apparat 3 aus.

Claims (6)

  1. Erf induns ans-pruc 1. Einrichtung zur LösungsmittelentSernung aus körnigen Gütern mittels Dampfeinwirkung in einem Wirbelschichtapparat mit zugeordneter Feststoffzuführungsschnecke und im Inneren des Wirbeischichtapparates angeordnetem Anströmboden, gekennzeichnet dadurch, daß die Feststoffzuführungsschnecke (1) innen und außen beheizt mit Schenkengängen unterschiedlicher Steigung (2) und mit einem außerhalb der Schnecke (1) angeordneten Dampf dom (5) versehen, mit einer Auslauf öffnung (4) in den Wirbelschichtapparat (3) einmündet, in dessen Innerem der aus Anströmboden (6), bestehend aus perforierten Blechen, geformt aus Segmenten, die ein unterschiedliches Öffnungsverhältnis besitzen und aus verschiedenen konzentrischen Ringen, durch senkrecht stehende gasundurchlässige Trennwände (21; 22; 23), (7; 8; 9) unterschiedlicher Höhen abgegrenzt werden, wobei Leitbleche (10; 11; 12; 24; 25; 26) die äußeren mit den inneren Trennwänden (7; 8; 9; 21; 22; 23) jeweils an einer Stelle so verbindet, daß eine unregelmäßige'Spirale entsteht, an deren Anfang ein Dampfverteilerkasten (14; 19) mit einer Dampfzuführungsleitung (15; 20) angeordnet ist und das Ende in einen Ablaufschacht (13; 27) mündet, der nach unten mit einem Förderorgan (16 28) und unterhalb des Anströmbodens (6) mit einem radial angeordneten DampEverteiler (17; 23), an dem ein Dampf zuführungsrohr (18; 20) angeschlossen ist, verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung zur Lösungsmittelentfernung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei peripherer Feststoffzuführung die durch die Trennwände (7; 8; 9) gebildete unregelmäßige Spirale von der Peripherie zum Zentrum hin in der Höhe zunimmt und bei zentraler Feststoffzuführung von der Peripherie zum Zentrum hin in der Höhe abnimmt.
  3. 3. Einrichtung zur Lösungsmittelentfernung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß für die durch Trennwände (7; 8; 9; 213 22; 23) gebildeten konzentrischen Ringe für beliebig aufeinanderfolgende Durchmesser d n >dn + 1 > dn +2 die Bedingung gilt dn - dn+1# dn+1 - dn+2
  4. 4. Einrichtung zur Lösungsmittelentfernung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Segmente des Anströmbodens (6) vorzugsweise aus Streckmetall oder Jet-Blechen bestehen.
  5. 5. Einrichtung zur Lösungsmittelentfernung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das über dem. Dampfverteilerkasten (14; 19) angeordnete Segment des Anströmbodens (3) gegenüber den übrigen Segmenten mit einem kleineren Öffnungsverhältnis versehen ist.
  6. 6. Einrichtung zur IIösungsmittelentfernung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Förderschnecke (1) als Doppelförderschnecke mit beheizbaren Schneckengängen (2) ausgebildet ist.
DE19792904077 1978-05-16 1979-02-03 Einrichtung zur loesungsmittelentfernung Withdrawn DE2904077A1 (de)

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DD20538178A DD136454A1 (de) 1978-05-16 1978-05-16 Einrichtung zur loesungsmittelentfernung

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PL (1) PL214825A1 (de)
SE (1) SE7904262L (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2528159A1 (fr) * 1982-06-03 1983-12-09 Italiana Essiccatoi Procede et appareil pour le sechage de matieres pulverulentes en general
DE102013005921A1 (de) * 2013-04-03 2014-10-09 Glatt Ingenieurtechnik Gmbh Fluidisierungsapparat
US10132565B2 (en) 2013-04-03 2018-11-20 Glatt Ingenieurtechnik Gmbh Rotary dryer star and method for treating solid particles

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US10132565B2 (en) 2013-04-03 2018-11-20 Glatt Ingenieurtechnik Gmbh Rotary dryer star and method for treating solid particles

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DD136454A1 (de) 1979-07-11
PL214825A1 (de) 1980-01-14
BE876227A (fr) 1979-09-03
SE7904262L (sv) 1979-11-17
AT379325B (de) 1985-12-27
ATA98979A (de) 1985-05-15

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