DE2163368B2 - Trockner zum kontinuierlichen trocknen von rieselfaehigem gut - Google Patents
Trockner zum kontinuierlichen trocknen von rieselfaehigem gutInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
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- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/001—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors
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Description
Die Erfindung betrifft einen Tnckner nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 (vg!. DT-PS
6 06 891).
Bei einem derartigen Trockner (Tellertrockner) wird das feuchte rieselfähige Gut mit Hilfe von rotierenden,
die Fördermenge pro Zeiteinheit einstellbaren Fördervorrichtungen auf den geheizten Tellerflächen umgewälzt
und allmählich schrittweise von Teller zu Teller herabfallend getrocknet. Dabei besteht die Möglichkeit.
in einzelnen Trocknungsstufen eine zusätzliche Erhit Eung des Gutes durchzuführen. In dem kontinuierlichen
Strom von trocknendem Gut durch die einzelnen Zonen des Trocknerinnenraumes wird zunächst die Trocknung
durch Verdunstung bzw. Verdampfung und danach die Desorption der Restfeuchtigkeit erreicht. Der Entzug
der an den Gutteilchen anhaftenden, adhäsiv gebundenen Feuchiigkeit erfordert eine verhältnismäßig intensive
Wärmezufuhr, wobei das Gut infolge der Verdunstungs- bzw. Verdampfungswirkung selbst eine niedrigere
Temperatur aufweist als die Heizflächen, sofern es von den Fördervorrichtungen ausreichend umgewälzt
wird.
Ist jedoch dieser Feuchtigkeitsanteil entzogen, muß die Heizflächentemperatur auf die für das Gut
verträgliche Höchsttemperatur gesenkt werden, da die Gutteilchen nunmehr nur noch sorpliv gebundene
Feuchtigkeit enthalten, deren Entzug, da es sich dabei um Desorptions- und Diffustonsvorgänge handelt, nicht
mehr mit der Zufuhr von Verdamofungswärme verbunden, sondern von den Diffusionsgeschwindigkeiten
und Partialdruckverhältnissen abhängig ist, die bei denjenigen Temperaturen vorliegen, auf die das Gut f>5
sich höchstens erwärmen darf.
Zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines solchen Trockners wird bevorzugt die pro Zeiteinheit und pro
Flächeneinheit der Heizflachen durchgesetzte, auf die Trockenmasse des Gutes bezogene Menge betrachtet
Aufgabe der Erfindung ist eine prinzipielle Steigerung der Trocknerleistung auch unter Berücksichtigung des
Umslandes. daß die Desorptionstrocknung bei einer für das Gut niedrigeren Temperatur durchgeführt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahmen nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs
1 gelöst.
Auf den Heizflächen — bei Tellertrocknern also auf den Heiztellern —,über dit. die Fördereinrichtungen das
GiH im Anschluß an die Phase der Verdampfungstrocknung bewegen, wird nach der Erfindung eine größere
Massenbelegung mit Gut durchgeführt. Dies bedeutet beispielsweise im Falle eines Gutes, das keine
Schrumpfung infolge der Desorptionstrocknung zeigt daß die um ein bestimmtes Maß größere Massenbelegi.-ng
der Heiztellerfläche durch eine im gleichen Maße größere Schichthöhe des Gutes erfolgt, diese wiederum
hervorgerufen durch eine im erwähnten Maße kleinere mittlere Fördergeschwindigkcit der Fördereinrichtungen.
Dies ermöglichst einen im selben Verhältnis kleineren GesamtNächenbedurf bei den für die Desorplionstrocknung
bestimmten Hei/flächen, da bei der erforderlichen restlichen Verweil/eit des Gutes im
Trockner nunmehr weniger Fläche von entsprechend höher aufgeschichtetem Gut überstrichen wird. Diese
für die Desorptionstrocknung notwendige Verweilzeit läßt sich nach dem Patentanspruch 3 noch dadurch
verxürzen. daß die Desorption der restlichen Feuchtigkeit
durch Einblasen eines geeignet entfeuchteten und aufgeheizten Gases in das Gut beschleunigt wird, wobei
das Gas durch öffnungen in den das Gut berührenden Wänden der betreffenden Hei/teller austritt.
Die Maßnahme nach dem Patentanspruch 2, auf den für die Desorptionstrocknung bestimmten Hei/flächen
Pilgerschritt-Fördereinrichtungen zum Zweck der Verlangsamung der mittleren Fördergeschwindigkeit einzusetzen,
bringt den Vorteil mit sich, daß die Gutteilchen dabei intensiver umgeschaufelt werden als bei vergleichbaren
normalen Fördereinrichtungen, welche das Gut gleich schnell, jedoch nur in Vorwärtsrichtung
bewegen. Durch das Umschaufeln wird der Wärmeübergang von den Heizflächen auf das Gut günstig
beeinflußt und somit die Möglichkeit für eine bessere Heizflächenausnutzung geschaffen.
An Hand eines nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiels und mit Hilfe der Zeichnungen wird die
Erfindung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt schematisch den vertiValen Schnitt durch
einen erfind'ingsgemäßen Tellertrorknei.
Fig.2 veranschaulicht in vereinfachter Form das erfindungsgemäße Verfahren.
Ein Tellenrockner, wie er in Fig. 1 dargestellt iä*
weist ein zylindrisches Gehäuse 1 mit einer Eintragsschleuse 2 und einer Austragsschleuse 3 auf. Im Inneren
des Gehäuses 1 finden sich die konzentrisch zur senkrechten Gehäuseachse angeordneten Heizteller 4a,
46.... übereinander aufgereiht. Diesen Heiztellern wird über Leitungen 5 elektrisch oder durch ein flüssiges oder
gasförmiges Hci/mil tel die für die Trocknung des Gutes
notwendige Wärmeenergie zugeführt.
Am Ort der Achse des Gehäuses 1 ist eine drehbare Säule 6 vorgesehen, an der in entsprechender Höhe
jeweils mehrere Fördereinrichtungen 7a, 7b..., radial über die Oberfläche des jeweiligen Heiztellers ragend,
befestigt sind.
Die Fördereinrichtungen 7 a, 7b, ... bestehen bei-
spielsweise aus Trägerarmen 8 mit daran befestigten Schaufeln 9. Die Schaufeln hängen mit geringem
Abstand ihrer Kanten zur jeweiligen Hetztelleroberfläche an den Trägerarmen 8 und sind je nach gewünschter
Förderrichtung und -geschwindigkeit schräggestellt, um s
das Gut bei Drehnung der Trägerarme spiralartig vom Zentrum eines Heiztellers nach dessen Rand oder auf
dem darunter befindlichen Heizteller in umgekehrter Richtung zu fördern und dabei gleichzeitig ständig
umzuschaufeln.
An geeigneten Stellen im oberen Teil des Gehäuses befinden sich Abzugsöffnungen IO für die Entfernung
der aus dem Gut austretenden Dämpfe. Die für den Betrieb des Tellertrockners als Vakuumtrockner notwendigen
Einrichtungen sind nicht eingezeichnet da sie mit der Erfindung nicht unmittelbar in Zusammenhang
stehen.
Im Betrieb wird das Gut über die Eintragsschleuse 2 auf den Innenteil des obersten Heiztellers 4a aufgegeben.
Die Fördereinrichtung 7j bewegt das Gut dann κ>
unter ständigem Umschaufeln spiralartig nach außen, wo es dann über den Rand des Heizielhrs 4a auf den
Rand des nächsttieferliegendert, im Durchmesser etwas
größeren Heiztellers 46 fällt. Die Fördereinrichtung Tb zu diesem Heizteller bewegt das Gut in ähnlicher Weise 2s
spiralartig einwärts, bis es über eine entsprechend im
achsennahen Teil des Heiztellers angebrachte Ringöffnung auf den wiederum nächsttieferen Heizteller 4c
fällt.
Wie viele Heizteller auf diese Weise für das Gut zu durchlaufen, welche Förder- und Umschaufelgeschwindigkeit
vorzusehen und welche Heiztellertemperatur bzw. welcher Wärmefluß einzustellen sind, richiet sich
nach dem Trocknungsverhalten und nach der Temperaturempfindlichkeit des zu behandelnden Gutes.
1st die adhäsiv gebundene Feuchtigkeit aus dem Gut durch Verdunsten oder Verdampfen unter intensiver
Wärmezufuhr bei relativ hoher Heiztellertemperatur entfernt, so ist es in den meisten Fällen notwendig, die
Tempsratur der Heizteller und die Wärmezufuhr im weiteren Verfahrensablauf zu vermindern.
F i g. 2 zeigt in Anlehnung an F i g. ί den prinzipiellen Verlauf der eingestellten Temperaturen der Heizteller
und die sich ergebenden Temperaturen im Gut beim Durchlaufen der einzelnen Heizteller.
Durch die Erfindung können im unteren Teil des Trockners Heizteller eingespart werden, da das Gut in
dieser Zone mit einer größeren Massenbelegung auf den Heiztellern aufliegt und von den entsprechend
ausgestalteten Fördereinrichtungen langsamer in Richtung auf die Austragsschleuse zu bewegt wird.
In dem in Fig. 1 dargestellten Trockner ist der unterste Heizteller4/"doppelwandig ausgebildet und mit
öffnungen an seiner Oberfläche versehen. Durch eine Zuleitung U wird ein aufgeheiztes und entfeuchtetes
Gas eingeleiiet, welches durch das auf dem Heizteller 4f aufliegende Gut hindurchströmt und in bekannter
Weise für eine die Desorption begünstigende Partialdrucksenkung und Erwärmung des Gutes sorgt. Das
Gas wird über die öffnungen 10 abgeführt.
Durch die Erfindung wird eine prinzipielle erhebliche Steigerung der Leistung eines Trockners der eingangs
beschriebenen Art erreicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Trockner /um kontinuierlichen Trocknen von rieselfähigem Gut durch Verdunsten oder Verdampfen
der adhäsiv gebundenen Feuchtigkeit, be= dem
das Gut mittels Fördereinrichtungen über Heizflächen bewegt und dabei getrocknet wird, insbesondere
Tellertrockner. dadurch gekennzeichnet,
daß zum Zwecke der sich an die Verdunstungs- bzw. Verdampfungstrocknung anschließenden
Desorptionstroeknung eine weitere Heizfläche vorgesehen ist und die für diese bestimmte
Fördereinrichtung so ausgebildet ist, daß sich eine gegenüber den tür die Verdunstungs- bzw. Ver·
dampfungstrocknung bestimmten Fördereinrichtungen kleinere Fördermenge pro Zeiteinheit ergibt, so
daß sich eine größere Schichtdicke des Gutes einstellt.
2. Trockner nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der für die Desorptionstroeknung
besiimmten Fördereinrichtung, daß das Gut abwechselnd einen Schritt vorwärts- und
einen kleineren Schritt zurückbewegt wird.
J. Trockner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der für die Desorptionstrocknung
bestimmten Heizfläche an sich bekannte öffnungen vorgesehen sind, aus denen ein entfeuchtetes
und aufgeheiztes Gas austriti.
3°
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712163368 DE2163368B2 (de) | 1971-12-21 | 1971-12-21 | Trockner zum kontinuierlichen trocknen von rieselfaehigem gut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712163368 DE2163368B2 (de) | 1971-12-21 | 1971-12-21 | Trockner zum kontinuierlichen trocknen von rieselfaehigem gut |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2163368A1 DE2163368A1 (de) | 1973-06-28 |
| DE2163368B2 true DE2163368B2 (de) | 1976-07-22 |
Family
ID=5828627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712163368 Pending DE2163368B2 (de) | 1971-12-21 | 1971-12-21 | Trockner zum kontinuierlichen trocknen von rieselfaehigem gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2163368B2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4441608C2 (de) * | 1994-11-23 | 1997-07-17 | Mann & Hummel Filter | Filteranordnung |
| US6147327A (en) * | 1997-07-03 | 2000-11-14 | Winn; William E. | Hot shelf tower dryer for a cotton gin using heating elements |
-
1971
- 1971-12-21 DE DE19712163368 patent/DE2163368B2/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2163368A1 (de) | 1973-06-28 |
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