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DE29923269U1 - Endoskopisch einsetzbarer Druckstabilisator - Google Patents

Endoskopisch einsetzbarer Druckstabilisator

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DE29923269U1
DE29923269U1 DE29923269U DE29923269U DE29923269U1 DE 29923269 U1 DE29923269 U1 DE 29923269U1 DE 29923269 U DE29923269 U DE 29923269U DE 29923269 U DE29923269 U DE 29923269U DE 29923269 U1 DE29923269 U1 DE 29923269U1
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DE
Germany
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pressure stabilizer
wires
free
rod
areas
Prior art date
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DE29923269U
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English (en)
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Vallendor Martin De
Vogel Bernd Dr-Ing De
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Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
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Publication date
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Publication of DE29923269U1 publication Critical patent/DE29923269U1/de
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Description

Forschungszentrum Karlsruhe GmbH ANR 5661498 Karlsruhe, den 21. März 2000 PLA 0012 Mh/he
Endoskopisch einsetzbarer Druckstabi1isat&ogr;r
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Beschreibung:
Die Neuerung betrifft einen endoskopisch einsetzbaren Druckstabilisator für die minimal invasive Chirurgie.
Mit Stabilisatoren werden allgemein begrenzte Bereiche eines Organs für einen operativen Eingriff still und in Position gehalten. Bisherige Stabilisatoren sind nur für den offenen Eingriff im Zusammenhang mit einem Spreizer einsetzbar (siehe hierzu die abgebildeten Ausführungen der Firmen Medtronic, CTS und Cardio Vation). Sie sind starr und haben keine zum Durchführen durch ein Trokar hinreichend kleine Geometrie.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckstabilisator für die endoskopische Chirurgie, insbesondere Herzchirurgie, bereit zu stellen, mit dem ein begrenzter Bereich am schlagenden Herzen ruhig und in Position gehalten werden kann.
Die Aufgabe wird durch einen Druckstabilistor gemäß Anspruch 1 gelöst. Entscheidend ist hierbei der Einsatz superelastischer Materialien, deren elastische Dehnung zumindest > 1% ist.
Zwei superelastische Drähte sind am distalen Ende eines hinlänglich elastisch biegsamen Draht oder Stabes verankert, der in einem Schaft geführt wird. Die beiden Drähte können aufgrund ihrer SuperFlexibilität völlig in den Schaft eingezogen werden können. Die Schaftwand übt dabei die verformende Zwangskraft auf sie aus. Die superelastischen Drähte haben, wenn völlig aus dem Schaft ausgefahren, also zwangskraftfrei sind, eine Form derart, daß sie spiegelbildlich und wie die Zinken einer Gabel zueinander stehen. Diese Form wurde ihnen in einer vorausgehenden Wärmebehandlung eingeprägt.
Die beiden Drähte lassen im ausgefahrenen Zustand einen freien Bereich zwischen sich. Insbesondere sind die Endbereiche so geformt, daß sie in diesem Zustand in einer Ebene liegen und gegen die am Stabende austretende Stabachse geneigt liegen.
Die beiden superelastischen Drähte haben gleichartige Bereiche unterschiedlicher Flexibilität, die ihnen z. B. durch einen gesteuerten, materialabtragenden Ätzprozeß an den vorgesehenen Zonen eingeprägt wurde. Damit wird ein kraftabhängieges, gelenkartiges Reagieren der Drähte bei der Auflage der gering elastischen, verhältnismäßig starren Endbereiche erreicht .
Um unnötige Verletzungen durch die jeweilige Stirn der beiden Drähte beim Herabfahren an das Organ zu vermeiden sind die Enden wenig angerollt, damit die Mantelflächen und nicht die Stirn berühren kann (Anspruch 2).
Zweckmäßig ist es, wenn die Endbereiche der Drähte angerauht sind, um etwas mehr Haftreibung zu haben, aber eben nur soweit, daß keine MikroVerletzungen auftreten (Anspruch 3).
Zur Minderung des Auflagedrucks der beiden Endbereiche ist eine Vergrößerung der Auflagefläche dort sinnvoll. Hierzu ist je eine Paddel im geraden Endbereich der beiden Drähte angebracht, die spiegelbildlich zueinander stehen und immer noch einen vorgesehen breiten Freiraum lassen (Anspruch 4).
Durch den Einsatz superelastischer Materialien an dem Druckstabilisator kann derselbe hinreichend klein gebaut und seine Branchen doch mit soviel Kraftvermögen versehen werden, daß ein endoskoptaugliches, durch ein Trokar durchführbares, für die minimal invasive Chirurgie geeignetes Instrument bereitgestellt werden kann, mit dem ein lokal begrenzter Bereich eines Organs über die beiden ausgefahrenen superelastischen Drähte, genauer deren jeweiliger Endbereich, hinreichend still gehalten und in Position gedrückt werden können und damit dem Chirurgen operativ zugänglich sind.
Ein Durchführungsbeispiel gemäß Anspruch 4, das in der klinischen Erprobung ist, zeigt die Zeichnung schematisch. Neben dem im Schaft geführten, extern bedienten Stab - der Trokar ist
nicht mehr angedeutet - ist der ausgefahrene, superelastische Druckstabilisator daneben vergrößert dargestellt. Die beiden Verbreiterungen am jeweiligen Endbereich der superelastischen Drähte aus einer NiTi-Legierung haben hier eine abgewinkelte, gabelförmige und zueinander spiegelbildliche Position. Diese Position kann mehr oder weniger kraftabhängig aufrechterhalten oder verändert werden.
Durch den gezielten Materialabtrag beim Herstellungsprozeß an den stärker gekrümmten Bereichen der beiden Drähte ist entsprechend der Krafteinwirkung ein mehr oder weniger ausgeprägtes, gelenkartiges aber gleiches Abknicken einstellbar. Das ist für eine leichte Positionszurechtrückung oder -nachführung während der Operation sehr hilfreich.

Claims (4)

1. Endoskopisch einsetzbarer Druckstabilisator für die minimal invasive Chirurgie, dadurch gekennzeichnet, daß
an der distalen Stirn eines in einen Schaft axial geführten Stabs zwei Drahtstücke aus superelastischem Material, wie eine NiTi-Legierung, verankert sind und in den Schaft völlig einziehbar oder aus ihm herausfahrbar sind,
die Drahtstücke, die durch eine vorausgehende Wärmebehandlung eine räumlich geschwungene Form eingeprägt haben, im zwangskraftfreien, ausgefahrenen Zustand spiegelbildlich und gabelzinkenförmig zueinander stehen,
die beiden freien Endbereiche im zwangskraftfreien Zustand zwischen sich einen freien Bereich lassen und in einer Ebene liegen, die von der am Stabende austretende Stabachse unter einem spitzen Winkel von höchstens (wieviel Grad?) durchdrungen wird,
die beiden superelastischen Drahtstücke entlang ihrer Form lokale Querschnittsverjüngung haben und damit Bereiche niedrigerer und höherer Flexibilität aufweisen und die Endbereiche der beiden Drähte neben dem Ansatzbereich am Stabende die kleinste Flexibilität haben.
2. Druckstabilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Endbereiche angerollt sind, so daß ein stirnseitiges Stoßen mit dem zu stabilisierendem Gewebebereich erschwert ist.
3. Druckstabilisator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche der beiden Drähte angerauht sind, um Abgleiten von berührtem Gewebe zu erschweren.
4. Druckstabilisator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Endbereiche der beiden Drähte, spiegelbildlich zueinander gerade, auflageflächevergrößernde Mittel, wie eine Paddel, angebracht, diese im Bereich der Auflagefläche aufgerauht sind und im zwangskraftfreien Zustand zwischen sich ebenfalls einen freien Bereich lassen.
DE29923269U 1999-03-18 1999-03-18 Endoskopisch einsetzbarer Druckstabilisator Expired - Lifetime DE29923269U1 (de)

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