DE29917330U1 - Vorrichtung zur Aufnahme von im Schwad liegenden Hölzern - Google Patents
Vorrichtung zur Aufnahme von im Schwad liegenden HölzernInfo
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Description
BOEHMERT & BOEHMERT
ANWALTSSOZiETAT
Deutsches Patent- und Markenamt
Zweibrückenstr. 12
Zweibrückenstr. 12
8 0297 München
DR -ING. KARL BOEHMERT. PA (1199-1973)
DIPL-ING ALBERT BOEHMERT-Pa(HOM 99J)
WILHELM J. H. STAKLBERG. RA. Bnr.
DR-ING. WALTER HOORMANN. PA-. lh™.
DIPL.-PHYS. DR. HEINZ GODDAR. PA·. Manch*
DR-ING ROLAND LIESEGANG. PA·. München
WOLF-DIETER KUNTZE. RA. hn Aüocu
DlPL-PHYS. ROBERTMONZHUBER, Pa (19JJ-HK)
DR. LUDWIG KOUKER. RA. R~i«
DR. (CHEM.) ANDREAS WINKLER. PA·. t_
MICHAELA HUTH-D[ERIG, RA.Manchen
DIPL.-PHYS DR. MARION TONHARDT. PA·. Di«lM
DR. ANDREAS EBERT-WEIDENFELLER, RA.
DIPL ING EVA LIESEGANG. PA·. Manchen
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PROF. DR. WILHELM NORDEMANN. RA. B~k»t„, DR. AXEL NORDEMANN, Ra. B^b DR. JAN BERND NORDEMANN. LLM, RA. Bcrii. DlPL-PHYS. EDUARD BAUMANN. PA·, f DR.-ING. GERALD KLOFSCH. PA-. Da_cU°rf DlPL-ING. HANS W. GROENINa PA·. HM. DIPL.ING. SIEGFRIED SCH IKMEP, pa·. DIPL-PHYS. LORENZ HANEWINKEL, PA·.K DIPLING. DR. JAN TONNlES. PA. RA. Kiel DlPL-PHYS. CHRISTIAN BIEHL. PA-. Kid DIPL-PHYS. DR. DOROTHEE WEBER-BRULS.pa- F DR.-ING. MATTHIAS PHILIPP. PA-. Be=™, DIPL-PHYS. DR. STEFAN SCHOHE. pa·. MARTIN WIRTZ, RA. Bnmeo DR. DETMAR SCHAFER. RA. &Bgr;&igr;&ogr;&pgr;&pgr; DIPL CHEM. DR. ROLAND WEIB. PA. DIPL-PHYS. DR.-ING. UWE MANASSE. PA DR. CHRISTIAN CZYCHOWSKl, RA. Bed« DR. CARL-RICHARD HAARMANN. Ra. Miteekn DIPL-BIOL DR. AKMIN K. BOHMANN. P^uanbe DIPL-PHYS. DR- THOMAS L BITTNER. PA.B*rii,
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J 5165
Kiel,
29.09.1999
Jensen Holding GmbH & Co. KG Bahnhofstr. 20 - 22, 24975 Maasbüll
Vorrichtung zur Aufnahme von im Schwad liegenden Hölzern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme von im Schwad liegenden Hölzern.
Beim "auf den Stock setzen" eines Knicks oder von Schwachholz ergibt sich meist eine neben den bleibenden Stümpfen liegende ca. 3m breite Ablage des gefällten Holzes. Dieser sogenannte "Schwad" muß nun bisher per Handarbeit auf einen Anhänger oder dergleichen aufgeladen
1940
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MÜNCHEN - DRIIMI-.N ■ BERLIN - FRANKFUlff-'
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BOEHMERT & BOEHMERT
oder per Hand einer Häckselmaschine zugeführt werden, um ihn abzutransportieren.
Beides bedeutet einen erheblichen Arbeitsaufwand, der entsprechend kostenintensiv ist. Weiter sind bereits Gabelgreifer bekannt, die in eine Häckselmaschine mit Gabelschaufeln das Knickholz aufnehmen und eintransportieren. Diese ermöglichen zwar das Anheben schwerer Ast- und Baumstücke, unterscheiden sich jedoch nicht generell von dem Zeit- und Arbeitsaufwand zur Aufnahme eines Schwads.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Fahrzeug derart auszurüsten, daß ein kontinuierlicher Arbeitsablauf durch einfaches Überfahren des Schwads möglich ist, wobei Holzschnitze entweder über einen Auswerfer in einen geeigneten Transportwagen oder auch wieder auf den Knick eingebracht werden. Durch Vermeiden des dauernden Anhaltens und wieder Anfahrens soll auch die Umwelt weniger beeinträchtigt werden.
Gelöst wird dies durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Hauptanspruches. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung wieder.
Insbesondere ist vorteilhaft, daß durch ein einbaubares modular aufgebautes Schnitzelwerk an einer Aufnahmeeinrichtung, einem sogenannten pick up eine mobile Maschine, wie sie beispielsweise zur Ernte von Mais benutzt wird, ohne größeren Umbauaufwand als Fahrantrieb für die Vorrichtung zur Aufnahme von im Schwad liegenden Hölzern dienen kann. Die Aufnahmevorrichtung soll für gängige Feldhäcksler mit jeweils speziellen Anpaßabschnitten für die jeweiligen, verschiedenen marktgängigen Marken vorgesehen werden. Hierdurch soll die ursprüngliche Nutzung
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der Maschine nicht ausgeschlossen werden, sondern durch entsprechende Umbauten jeweils wieder ermöglicht werden.
Der Einbau des Schnitzelwerkes selbst erfolgt ohne spezielle Adapter. In dem Feldhäcksler selbst werden dann nur die erzeugten Holzschnitzel transportiert. Zur Unterstützung der Schnitzelförderung wird ein weiteres Gebläsemodul vorgesehen, das von unten her im Anschluß an die Schnitzelvorrichtung einen Luftstrom nach oben zur Förderung der Schnitzel richtet.
Der Schwad wird nun über eine erste Walze, die mit Aufnahmedornen, die rechtwinklig zur Walzenoberfläche von dieser vorzugsweise als vier gerade Dornenreihen ausgebildet sind vom Boden aufgenommen und über eine Mehrzahl (z. B. vier) transportunterstützende Zuführwalzen, die in einer Reihe nach der ersten Aufnahmewalze angeordnet sind, zwischen die Komprimierungswalzen zur Schnitzeleinrichtung geleitet. Die Zuführwalzen sind mit transportunterstützenden Erhebungen (Mitnehmern) in Form, vorzugsweise von achsparallelen Kanten versehen, da diese nicht, wie die erste Aufnahmewalze mehr das Holz vom Boden anheben müssen.
Oberhalb der Walzen sind vorteilhafterweise links und rechts feststehende Bleche so angeordnet, daß sie die Aufnahmenbreite graduell beispielsweise von 3 m auf 0,7 5 m, nämlich die Breite des Schitzelwerkes reduzieren. Statt der feststehenden Bleche könnten vertikal angeordnete Bänder, Ketten, Walzen eingesetzt werden, um das Holz zur Mitte hin zu verdichten.
Sämtliche Walzen oder Bänder sind mechanisch verbunden und hydraulisch angetrieben, wobei die vordere pick up-Walze einen separaten hydraulischen Antrieb besitzt, um
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bei Bedarf in der Geschwindigkeit geregelt für eine bessere Aufnahme zu sorgen.
Vorteilhafterweise wird der Antrieb der schwenkbaren, oberen Komprimierungswalze ohne seitliche Führungsschlitze in den Seiten des Zuführkanals, zugelassen mit entsprechenden Abdeckungen der Führung versehen.
Das eigentliche Schnitzelwerk besteht aus einer offenen, horizontal liegenden Trommel mit zwei durchgehenden Messern, die von oben auf das zwischen den Komprimierwalzen fixierte Holz einschlagen und auch die eigentliche Förderung des Schnitzelgutes übernehmen, da sie mit großen Umdrehungszahlen betrieben werden.
Zur Aufnahme von guerliegenden Stämmen kann ein weiterer Greifer zur Manipulation vorgesehen werden, um unnötiges Manövrieren mit dem Feldhäckslerfahrzeug zu vermeiden. Überwiegend dient dieser Greifer jedoch nicht zum dauernden Beschicken der Maschine.
Die Holzschnitzel werden von dem Luftstrom in eine (nicht dargestellte) Ableiteeinrichtung gesandt, die die Holzschnitzel entweder neben dem Fahrzeug, beispielsweise auf dem Knick verstreut, oder die in einen nebenlaufenden oder sogar geschleppten Anhänger befördert, damit die Holzschnitzel einer weiteren wirtschaftlichen Nutzung, entweder als Brennmaterial, den sogenannten Holzschnitzelbrennöfen oder auch als reiner Dünger zugeführt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnung. Dabei zeigt:
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Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung des gesamten Feldhäckslerfahrzeuges mit eingebauter Vorrichtung zum Aufnehmen von im Schwad liegenden Hölzern,
Fig. 2 eine Detaildarstellung der Vorrichtung bis zum Schnitzelwerk, und
Fig. 3 eine Draufsicht, auf die Aufnahme und Transport sowie die Komprimierung des Walzen der Vorrichtung nach der Erfindung.
In der Fig. 1 ist der Feldhäcksler 10 schematisch angedeutet, der üblicherweise an seiner Vorderseite schon unterhalb eines Führerstandes 12 beginnend mit Vorrichtungen zur Aufnahme von Mäheinrichtungen, Maisernteeinrichtungen oder dergleichen versehen ist.
In der Fig. 1 ist nun eine Vorbaueinheit eines Schnitzelwerkes mit einer angetriebenen ersten Walze 14, die an eine Schnellaufende Messertrommel 16 Holz heranfördert, vorgesehen. Unterhalb der angetriebenen Walze 14 ist eine Walze 18 vorgesehen, so daß zwischen diesen Walzen Holz eingeklemmt fortbewegt wird an die quer zur Fahrtrichtung angeordnete Messertrommel 16, auf der wenigstens ein Messer in hobelnder, bzw. schlagender Rotation das Holz zerkleinert.
Einstückig mit dieser Vorrichtung sind die in der Fig. 3 in ihrer Längenerstreckung als sich nach außen hin ver-
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größernde Walzen 20 vorgesehen, vor denen vorteilhafterweise noch eine mit Aufnahmedornen 24 (vergl. Fig. 2) versehene Walze 22 vorgesehen ist. Über einen separaten hydraulischen Antrieb kann die erste Walze in ihrer Geschwindigkeit anders als die Zuführwalzen 20 betrieben werden. Weiter ist eine Verschwenkbarkeitaufnahmeeinrichtung mit Hilfe von Hubzylindern gegenüber der dem Schnitzelwerk, das fest an dem Feldhäcksler angeordnet ist, gegeben .
In der Fig. 1 ist noch eine Greifvorrichtung 28 angedeutet, die dazu benutzt werden kann, querliegende größere Stämme, die von den Aufnahmedornen nicht erfaßt werden, auf die Zuführeinrichtung, wie sie im wesentlichen in der Fig. 3 dargestellt, aus der Mehrzahl von Walzen sowie der Aufnahmewalze besteht, so aufzulegen, daß der Stamm in seiner Längsrichtung an das Schnitzelwerk gefördert wird. Dieses ist in der Lage, auch dickere Stämme zu zerschlagen.
Die Ausförderung der Holzschnitzel geschieht über eine mit Bezugszeichen 3 0 nur schematisch angedeutete, nach schräg oben gerichtete Strecke hinter der Messerscheibe. Hier kann durch ein zusätzlich vorgesehenes Gebläse 3 2 ein zusätzlicher Luftstrom zugeleitet werden, um die Holzschnitzel auch über eine lange Auswurfstrecke, beispielsweise bis zu einem nebenherfahrenden Schlepper zu transportieren. Unter Umständen kann jedoch das Holz am Ort, beispielsweise auf einem Knick bleiben. Schließlich ist auch denkbar, den Feldhäcksler mit einem geschleppten Anhänger zu betreiben, in den über eine längere Strecke die Holzspäne eingefördert werden.
In der Fig. 2 ist die Zuführeinrichtung mit den Zuführwalzen, die an ihrer Mantelseite eine Mehrzahl, bei-
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spielsweise sechs achsparallele, annähernd rechtwinklige Kerbbleche 34 als Mitnahmeelemente aufweisen, dargestellt. Das die Länge der Walzen 20 nach innen zu der Komprimierungswalzenkombination 14, 18 hin abnimmt, ist der Fig. 2 gut zu entnehmen, in der von oben gesehen auch die Leitbleche 3 8 angedeutet sind, die im Zusammenwirken mit den Aufnahmedornen und den Mitnahmekanten 34 das Holz zur Komprimierungs- und schließlich zur Schnitzelwalze hin transportieren.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Aufnahme von im Schwad liegenden Hölzern, gekennzeichnet durch eine an einen Feldhäcksler als Vorbaueinheit anbaubare Kombination eines Schnitzelwerks mit einer Aufnahmeeinrichtung, die aus einer quer zur Fahrtrichtung angeordneten Mehrzahl von Aufnahme- und Zuführwalzen besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Walze als Aufnahmewalze mit Aufnahmedornen versehen ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zuführeinrichtung zwischen Aufnahmewalze und vor dem Schnitzelwerk vorgesehene Komprimierungswalzen aus an der Unterseite der Zuführstrecke angeordnete Zuführwalzen mit achsparallelen auf der Mantelseite angeordneten Mitnahmekanten besteht.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schnitzelwerk mit einer rotierenden, mit Messerelementen quer zur Zuführeinrichtung angeordneten Schlagwalze besteht, hinter der eine Ableitführung für die Holzschnitzel vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen zusätzlich, innerhalb des Feldhäckslers angeordneten Luftstromverstärker zur Ableitung der Holzschnitzel über eine weitere Strecke.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen separat in der Geschwindigkeit regelbaren, über die Hydraulik des Feldhäckslers angetriebenen Antrieb für die Aufnahmewalze.
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