DE29720443U1 - Kalibration einer Handstellung und Auswahl eines virtuellen Bildes für einen Virtual-Reality-Fahrzeugsimulator - Google Patents
Kalibration einer Handstellung und Auswahl eines virtuellen Bildes für einen Virtual-Reality-FahrzeugsimulatorInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Fahrzeugdesignsysteme, insbesondere
Fahrzeugdesignsysteme, die Virtual Reality verwenden, um Design-Entwürfe zu modellieren.
Die Untersuchung von Entwürfen für neue Fahrzeug-Innenraumgestaltungen
wurde bisher mit Hilfe von 1:1-Modellen des Innenraums aus Holz, Plastik, Schaum
oder anderen leicht zu bearbeitenden Materialien durchgeführt, um vor dem Bau von funktionierenden Prototypen die ergonomischen Gesichtspunkte des Entwurfes
zu prüfen. Im einzelnen werden die Fahrzeug-Innenraumgestaltungen in Form von Attrappen simuliert und die Reaktion von Testpersonen, die verschiedene simulierte
Aufgaben in der Attrappe durchführen, aufgezeichnet und untersucht, um u.a. die ergonomischen Eigenschaften der simulierten Entwürfe zu bewerten.
Wie leicht einzusehen ist, erfordern auch nur kleine Änderungen in einem
vorgeschlagenen Entwurf starke und zeitraubende Änderungen an der Attrappe einer älteren Version des Entwurfes. Es kann sogar für jedes neu vorgeschlagene
Design eine eigene Attrappe notwendig werden, wodurch Zeit, Kosten und Aufwand für das Untersuchen von Vergleichsdesigns steigen und die Zahl der Entwürfe,
die untersucht werden können, unerwünscht beschränkt ist.
Es ist dementsprechend wünschenswert, wie mit der vorliegenden Erfindung
moderne Computertechnologie zur Simulation von Fahrzeugdesignentwürfen in Virtual Reality einzusetzen und so eine Einrichtung zu schaffen, mit der so viele
verschiedene Entwürfe und Änderungen untersucht werden können, wie es gewünscht wird, ohne daß viele verschiedene Attrappen sehr zeitaufwendig und teuer
gebaut werden müssen. Die vorliegende Einrichtung liefert dem Benutzer, wie viele
Virtual-Reality-Einrichtungen ein Bild eines Raumes (in diesem Fall des Fahrzeuges)
so, wie es von einem Benutzer in einem realen Raum in der entsprechenden Position und Blickrichtung des virtuellen Raums gesehen würde.
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Weiter ist es wünschenswert, das ergonomische Design eines vorgeschlagenen
Fahrzeug-Innenraums hinsichtlich der Erreichbarkeit vom Bedienungselementen zu untersuchen. Es kann z.B. gewünscht sein, zu untersuchen, wie leicht eine
Person auf dem Fahrersitz einen Knopf an einem Radio erreichen und betätigen
kann. Es kann auch notwendig sein, die ergonomischen Gesichtspunkte einer Person
auf dem Fahrersitz zu untersuchen, die einen Schalthebel oder das Lenkrad des Fahrzeuges ergreift.
Um solche Untersuchungen möglich zu machen, muß die aktuelle Position
der Hand der Person exakt in den virtuellen Raum übertragen und projiziert werden,
um der Person den gleichen visuellen Eindruck zu vermitteln, den sie in einem realen
Fahrzeug hätte. Eine genaue Projektion ist notwendig, um sicherzustellen, daß
beispielsweise das Bild eines virtuellen Zeigefingers nicht so dargestellt wird, als
würde er leicht in die Oberfläche eines virtuellen Bedienknopfes hineinragen, wenn
der Benutzer versucht, diesen Knopf zu drücken. Solche relativ ungenauen Darstellungen
des virtuellen Zeigefingers reduzieren die Effektivität der Simulation und damit
die Untersuchung des Designentwurfes.
Ein Weg, um die akkurate Projektion beispielsweise der Finger einer Hand
im virtuellen Raum sicherzustellen, ist, Positionsgeber auf der Spitze eines jeden
Fingers vorzusehen, die ein Positionssignal an einen Empfänger übermitteln. Ein solches System ist aus US-PS 5,381,158 bekannt, das sich mit dem Auslesen von
Information in einem Datenspeicher beschäftigt, nicht mit der Virtual-Reality-Simulation
von Fahrzeugen. Nach der Offenbarung dieser Druckschrift muß der Benutzer
einen relativ komplexen Datenhandschuh tragen, der mehrere Positionsgeber hat. Um für Hände verschiedener Größe geeignet zu sein, was in vielen Testaufgaben
bei der Untersuchung neuer Design-Entwürfe erforderlich ist, sind nach dieser Druckschrift viele verschiedene Handschuhe unterschiedlicher Größe nötig.
Es besteht deshalb Bedarf für eine Virtual-Reality-Einrichtung, die ein Bild
einer virtuellen Hand ohne ein komplexes Sensorsystem exakt projiziert, und bei der
Modifikationen für Benutzer unterschiedlicher Größe nicht erforderlich sind. Weiter
wäre eine Einrichtung vorteilhaft, bei der eine oder mehrere Handstellungen kalibriert
sind, so daß ein Benutzer leicht und schnell zwischen angezeigten Stellungen umschalten kann.
Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Virtual-Reality-Simulationseinrichtung
zu schaffen, die ein Bild einer Hand einer Person exakt so projiziert, wie sie im virtuellen Raum erscheinen würde. Es ist ein weiteres Ziel der
Erfindung, eine Virtual-Reality-Simulationseinrichtung zu schaffen, die das virtuelle
Bild einer Hand exakt projiziert und die relativ einfach aufgebaut ist. Es ist ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Virtual-Reality-Simulationseinrichtung
zu schaffen, die das virtuelle Bild einer Hand exakt projiziert und die für Benutzer
unterschiedlicher Große ohne Änderungen verwendbar ist. Es ist ein weiteres
Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Virtual-Reality-Simulationseinrichtung zu schaffen, die das virtuelle Bild einer Hand exakt projiziert und die kostengünstig
und einfach zu benutzen ist.
Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Ansprüchen
gekennzeichnet.
Es wird eine Einrichtung beschrieben, die einer Person ein Bild eines virtuellen
Raums zur Verfugung stellt, das einen Teil des Körpers der Person so enthält,
als wäre die Person im virtuellen Raum anwesend. Die Einrichtung hat einen Positionsgeber,
der auf einem ersten Körperteil angeordnet werden kann, und weiter ein Positionsbestimmungssystem, das die Position des Positionsgebers feststellt. Das
Positionsbestimmungssystem erzeugt ein Positionssignal, das die Lage des Positionsgebers
wiedergibt. Ein Kalibrationselement ist an einem festen Ort im System angeordnet und kann mit einem zweiten Körperteil der Person, der in einem gewissen
Abstand zum ersten Körperteil steht, bedient werden. Das Kalibrationselement erzeugt ein Zeitsteuersignal, wenn es betätigt wird. Ein Computer steht mit dem
Positionsbestimmungssystem und dem Kalibrationselement in Verbindung, empfängt das Positionssignal und das Zeitsteuersignal und bestimmt den Abstand zwischen
erstem und zweitem Körperteil, um davon abhängig ein Bild der Handstellung
zu erzeugen. Darüber hinaus ist eine Auswahleinheit für das virtuelle Bild betätigbar,
die ein Stellungsauswahlsignal erzeugt. Diese Auswahl einheit (VISE) ist mit
dem Computer verbunden und bewirkt die wahlweise Anzeige einer von mehreren Handstellungen.
Vorzugsweise ist eine Anzeigeeinheit mit dem Computer zur Anzeige von
Bildern des virtuellen Raums, der ein Fahrzeug simuliert, verbunden. Diese Anzeigeeinheit
ist vorteilhafterweise eine Brille. In einer bevorzugten Ausfuhrungsform projiziert die Anzeigeeinheit ein dreidimensionales Bild des virtuellen Raumes. Wie
später noch detailliert beschrieben werden wird, umfaßt das Kalibrationselement zumindest
ein manuell betätigbares Teil, insbesondere eine Taste, Flächen die mit der Fingerspitze betätigt werden, Teile, die mit der Hand ergriffen werden, Becher, etc.
Ein Computer umfaßt einen Speicher und ein Programm im Speicher sowie mehrere ausführbare Befehle, um Schritte zur Anzeige eines Bildes des virtuellen
Raums durchzuführen. Die Schritte umfassen den Empfang eines Signals vom Positionsbestimmungssystem,
das den Ort eines beweglichen Positionsgebers wiedergibt. Der bewegliche Positionsgeber ist mit einem Referenzobjekt verbunden. Die
Schritte umfassen weiter den Empfang eines Signals von einem ortsfesten Zeitsteuerelement,
wenn es durch ein Bedienobjekt, das sich im Abstand S vom Referenzobjekt befindet, betätigt wird. Weiterhin wird der Abstand S abhängig vom empfangenen
Signal bestimmt. Als Antwort auf ein vom Benutzer erzeugtes Auswahlsignal wird ein Bild des virtuellen Raums mit dem Referenzobjekt und einer oder mehrere
Stellungen des bedienenden Objektes gezeigt, so daß das bedienende Objekt im Abstand
S vom Referenzobjekt erscheint.
Ein Fahrzeugsimulator hat einen Sitz für eine Person und ein Kalibrationssystern
zum Einrichten einer relativen Handgröße in verschiedenen Stellungen im virtuellen
Raum. Der Simulator weist ein Handpositionsbestimmungssystem mit einem Positionsgeber auf der Hand auf, das ein Positionssignal abhängig von der Lage des
Positionsgebers im realen Raum erzeugt. Ein Auswahlelement (VISE) für ein virtuelles
Bild ist in der Nähe des Sitzes angeordnet, so daß eine sitzende Person den
VISE zum Erzeugen eines Auswahlsignales betätigen kann. Ein Virtual-Reality-Anzeigesystem
empfängt das Positionssignal und das Auswahlsignal und erzeugt daraus ein virtuelles Bild der Handstellung.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung hinsichtlich Aufbau und Funktion
anhand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des Handstellungskalibrationssystems
der vorliegenden Erfindung mit einer Steuerfläche in Form einer Taste.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des virtuellen Bildes eines Fahrzeug-Innenraums,
wie ihn eine Person im Simulator der Fig. 1 sieht.
&iacgr;&ogr; Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der
Steuerfläche, in diesem Fall ein Lenkrad und ein drehbarer Radiobedienknopf.
Fig. 4 ist eine Flußdiagramm der Funktionsschritte.
In Fig. 1 ist ein Fahrsimulator (virtual reality) 10 gezeigt. Der Simulator 10
hat eine Kabine 12 und einen darin befestigten Sitz 14. Eine Person 16 sitzt auf dem
Sitz 14 und kann mit ihrer Hand 18 ein Lenkrad 20, das drehbar in der Kabine 12
befestigt ist, erreichen. Weiterhin kann die Person 16 ein Bremspedal 22 und ein
Gaspedal 24 betätigen, die beweglich in der Kabine 12 befestigt sind. Darüber hinaus
kann die Person 16 einen Getränkebecher, wie eine Kaffeetasse 25 in der Kabine
12 ergreifen. Somit stellt der Simulator 10 in diesem Ausführungsbeispiel einen Fahrzeugsimulator mit mehreren, aber relativ einfachen Bestandteilen dar.
Wie in Fig. 1 zu sehen ist, steht der Person 16 eine Anzeigeeinheit zur Verfugung,
sie kann z.B. eine Brille 26 tragen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich dabei um eine geeignete Virtual-Reality-Brille. Eine solche Brille ist
aus dem Stand der Technik bekannt und hat einen linken und einen rechten zwei- oder dreidimensionalen Bildschirm, der für das linke bzw. rechte Auge der Person
ein virtuelles Bild der Kabine 12 zur Verfugung stellt.
Das virtuelle Bild der Kabine 12 besteht aus den Bildern der Bestandteile der
Kabine 12, so wie sie von einer Person auf dem Sitz 14 gesehen werden. Darüber hinaus hat das Bild der Brille 26 auch simulierte Objekte, die nur im virtuellen, aber
nicht im realen Raum existieren. Die Person auf dem Sitz 14 sieht somit Objekte
einer simulierten Szene in der Kabine 12.
Wie in Fig. 2 zu sehen ist, kann diese virtuelle Szene ein virtuelles Bild 1212
der Kabine 12 mit einem virtuellen Radio 2828 mit einem Ein/Ausschaltknopf 3030
zeigen. Weiter zeigt das virtuelle Bild 1212 einen virtuellen Ganghebel 3232 und
mehrere virtuelle Radiobedientasten 3434. Zusätzlich enthält das virtuelle Bild 1212
eine virtuelle Hand 1818, deren Position im virtuellen Raum der der realen Hand
in der realen Kabine 12 entspricht. Bei einer solchen Fahrzeugsimulation kann die
Person 16 eines oder mehrere der virtuellen Objekte, die in der Brille 26 dargestellt
werden, bedienen und dabei seine virtuelle Hand 1818 beobachten, wie nachfolgend
im einzelnen beschrieben wird.
In Fig. 1 ist zu sehen, daß ein magnetisch arbeitender Positionsgeber 36 an
der Stelle 18a auf der Hand 18 befestigt ist. Dies kann z.B. mit einem elastischen
Band geschehen. Der Positionsgeber 36 steht in Verbindung mit einem Übertragungselement
38, das wiederum mit einem Steuergerät oder Controller eines Positionsbestimmungssystemes
verbunden ist. Das in diesem Ausführungsbeispiel verwendete Positionsbestimmungssystem, sowie der Positionsgeber und das Übertragungselement
wird unter dem Namen „Flock of Birds " von Ascension Technologies Corp., Burlington, Vermont, USA vertrieben. Der Controller 40 des Positionsbestimmungssystems
erzeugt ein dreidimensionales Positionssignal des Positionsgebers 36 bezüglich des ortsfesten Übertragungselementes 38.
Oder anders formuliert, das Positionssignal entspricht dem Ort eines beweglichen
Positionselementes wie dem Positionsgeber 36. Das bewegliche Positionselement ist mit einem Referenzobjekt verbunden, wie der Stelle 18a der Hand 18,
und das bewegliche Positionselement und das Referenzobjekt befinden sich am selben
Ort. Die Stelle 18a muß nicht, wie dargestellt, auf dem Handrücken, sondern
kann auch anderswo auf der Hand liegen, solange der Positionsgeber nach dem folgenden
Kalibrationsschritt nicht von dieser Stelle wegbewegt wird.
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Wie in Fig. 1 zu sehen ist, kann die Person 16 mit ihrem Finger 18b die Steuerfläche
42 eines Kalibrationselementes 44 betätigen. Dieses Kalibrationselement 44 ist in diesem Ausführungsbeispiel eine an einem vorbestimmten Ort der Kabine
12 angebrachte Taste.
Das Kalibrationselement 44 erzeugt ein Zeitsteuersignal, wenn die Person 16
die Steuerfläche 42 betätigt. Somit stellt das Kalibrationselement 44 ein Zeitsteuerelement
dar, das dann vom Finger 18b betätigt wird, wenn die Stelle 18a des Referenzobjektes
sich im mit S gekennzeichneten Abstand befindet.
Das Kalibrationselement 44 und die Brille 26 sind mit einem Computer
&iacgr;&ogr; (CPU) 46 verbunden, der wiederum mit dem Controller 40 verbunden ist. Natürlich
kommt anstelle des Fingers 18b auch eine andere Kontaktstelle der Hand 18 in Frage.
So ist z.B. in Fig. 3 die Steuerfläche 48, in diesem Fall das Lenkrad 20, so ausgebildet,
daß sie mit der Handfläche ergriffen wird. Eine weitere Steuerfläche 50 ist so ausgebildet, daß sie mit der Fingerspitze bedient wird, in diesem Fall handelt es
sich um den Blinkerhebel, der mit einer Fingerspitze der Hand betätigt wird. Weiter
kann das Kalibrationselement eine Kaffeetasse sein, so daß die Person in der Kabine
sitzt, die Kaffeetasse 25 ergreift und dabei in der Brille 26 ein virtuelles Bild ihrer
Hand, die eine virtuelle Kaffeetasse ergreift, sieht. Mehrere Kalibrationselemente
können zur Kalibration verschiedener manueller Betätigungsformen (z.B. Zeigen mit dem Zeigefinger, Ergreifen mit der Hand, etc.) für die virtuelle Anzeige verwendet
werden. Das Kalibrationselement erzeugt immer dann ein Zeitsteuersignal, wenn seine Steuerfläche betätigt wird, und schickt dieses Signal an die CPU 46.
Wie noch detaillierter beschrieben werden wird, hat die CPU 46 ein Modul
zur Anzeige der Hand, z.B. im RAM der CPU 46. Es ist auch möglich, daß das Modul
zur Anzeige der Hand auf einem Datenspeicher wie einer Diskette 45 (schematisch in Fig. 1 dargestellt) der CPU 46 zur .Verfügung gestellt wird. Anstatt einer
Diskette sind auch beliebige andere Speichermedien wie Bandlaufwerk, DASD-Array,
Festplatte, elektronischer ROM, optische Speichermedien, etc. möglich. Die
von der CPU ausfuhrbaren Befehle des Moduls zur Anzeige der Hand können aus
übersetztem C^-Code stammen.
Fig. 4 zeigt die Struktur des Programms für das Modul zur Anzeige der
Hand. Aus der Struktur der Fig. 4 kann der Fachmann die Struktur von Programm-Code-Elementen
entnehmen, die nach der vorliegenden Erfindung zusammenwirken. Die Erfindung wird in einer wesentlichen Ausfuhrungsform von Maschinenbestandteilen
ausgeführt, die die Computerprogramm-Code-Elemente in Befehle für einen Computer übersetzen, um so eine Abfolge von Funktionsschritten, die denen
der Fig. entsprechen, durchzuführen. In Fig. 1 sind Maschinenbestandteile als Kombination
von Programm-Code-Elementen A-E, die in computerlesbarer Form auf einem Datenspeicher 54 auf der Diskette 52 vorliegen, gezeigt. Wie bereits erwähnt,
sind auch andere Datenspeicher möglich.
Im folgenden wird anhand von Fig. 4 die Funktion des Moduls zur Anzeige
der Hand für die genaue Anzeige eines virtuellen Bildes 18' der Hand 18 beschrieben.
Die CPU 46 speichert im Block 56 die Koordinaten des Kalibrationselementes
44 und des ortsfesten Übertragungselementes 38 in der Kabine 12. Diese Koordinaten
können beispielsweise in kartesischer Form vorliegen, es sind aber auch andere Koordinatensysteme, wie polare oder sphärische Koordinaten möglich.
Im Block 58 empfängt die CPU 46 das Zeitsteuersignal des Kalibrationselementes
44 und das Positionssignal des Controllers 40. Dieses Zeitsteuersignal zeigt, daß der Finger oder die Kontaktstelle 18b der Hand 18 sich am Ort des Kalibrationselementes
44 befindet. Wird das Zeitsteuersignal empfangen, stellt die CPU 46 ausgehend vom aktuellen Positionssignal des Controllers 40 die Position des Positionsgebers
46 und damit die Position der Stelle 18a der Hand 18 in der Kabine 12 fest.
Das Positionssignal gibt die relative Position des Positionsgebers 36, d.h. die Position
bezüglich des ortsfesten Übertragungselementes 38 wieder. Im Block 60 transformiert
die CPU 46 die relative Position des Positionsgebers 36 in das Koordinatensystem
des Simulators 10 durch geeignete Skalierung und Addition der relativen
Position mit den Koordinaten des ortsfesten Übertragungselementes 38, die im
Block 56 abgespeichert wurden.
Im Block 62 berechnet die CPU 46 den Abstand S zwischen dem Positionsgeber
36 und dem Kalibrationselement 44. Der Abstand S entspricht dem Abstand
zwischen der Stelle 18a des Positionsgebers und dem Finger bzw. der Kontaktfläche
18b der Hand 18. Dies geschieht durch folgende Berechnung:
S = (&Dgr;&khgr; + Ay + &Dgr;&zgr; ) , wobei &Dgr;&khgr; der Unterschied zwischen der x-Koordinate
des Positionsgebers 36 und des Kalibrationselementes 44, Ay der Unterschied
zwischen der y-Koordinate des Positionsgebers 36 und des KaIibrationselementes
44 und &Dgr;&zgr; der Unterschied zwischen der z-Koordinate des Positionsgebers 36 und des Kalibrationselementes 44 ist.
Nach Block 62 führt die CPU 46 den Block 64 durch und erzeugt ein Bild
1818 der virtuellen Hand (Fig. 2). Dazu stellt die CPU 46 ein geeignetes Bild der
Hand dar, wie beispielsweise mit ausgestrecktem Zeigefinger, wobei die Koordinaten
des Positionsgebers 36 von der Spitze des virtuellen Zeigefingers im Abstand
S zur markierten Stelle der virtuellen Hand erscheinen. Das Zeitsteuersignal von
einem Kalibrationselement 44 dieses Beispiels hat einen Bestandteil, der anzeigt,
daß das Signal einem ausgestreckten Zeigefinger entspricht. Somit verbindet die CPU 46 die vorstehend beschriebene Kalibrierung mit der Anzeige eines ausgestreckten
Zeigefingers. Werden andere Kalibrationselementen verwendet (z.B. Lenkrad, Kaffeetasse, etc.), werden die Signale von diesen anderen Elementen
ebenso entsprechend markiert, um die kalibrierende Handstellung anzuzeigen.
Für andere Ausführungsformen entspricht das Bild der virtuellen Hand in der
Brille 26 der entsprechenden Aufgabe, die die Person 16 im Simulator 10 durchführt.
Will im Beispiel der Fig. 3 die Person,den Blinkerhebel betätigen, wird die
virtuelle Hand mit zusammen ausgestreckten Fingern zum Ergreifen des Blinkerhebels
dargestellt, wobei der Abstand zwischen der markierten Stelle und dem Kontaktteil
der Hand entsprechend den vorstehend beschriebenen Grundlagen angezeigt
wird. Will die Person 18 die Kaffeetasse in der Kabine 12 bewegen, wird eine virtuelle
Hand, die eine virtuelle Kaffeetasse hält, dargestellt, wobei der Abstand zwischen
der markierten Stelle der Hand und dem Kontaktteil gemäß vorstehend beschriebenen
Grundlagen dargestellt wird. So kann jede festliegende Stellung eines Körpers einer Person genau dargestellt werden. Das bedeutet, daß nur ein einziger
Positionsgeber 36 benötigt wird, um eine von mehreren virtuellen Handstellungen (für die Zwecke der vorliegenden Erfindung) darzustellen, unabhängig von individuellen
physischen Eigenschaften der Person 16.
In Fig. 1 ist zu sehen, daß eine Auswahleinheit für das virtuelle Bild (VISE)
&iacgr;&ogr; 70 im Simulator 10 für die Person 16 erreichbar befestigt ist. In diesem Ausführungsbeispiel
ist der VISE 70 eine Taste, mit dem ein Auswahlsignal für die Konfiguration erzeugt wird. Der VISE 70 ist elektrisch mit der CPU 46 verbunden, so
daß, wenn er von der Person 16 zum Erzeugen eines Auswahlsignals für die Konfiguration
betätigt wird, die CPU 46 von einer Darstellungsform der virtuellen Hand zu einer anderen umschalten kann.
Fig. 5 zeigt drei solcher Darstellungen. Der Computer 46 kann anfänglich
z.B. die virtuelle Darstellung 72 einer Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger bewirken.
Betätigt die Person 16 daraufhin den VISE 70, kann die CPU 46 eine virtuelle
Darstellung 74 einer Hand mit gegenüberliegendem Zeigefinger und Daumen, wie bei einer Zwickbewegung, veranlassen. Betätigt die Person 16 wiederum den VISE
70, kann die CPU 46 die Anzeige eines virtuellen Bildes 76 einer Hand, die ein
ringförmiges Objekt wie ein Lenkrad ergreift, veranlassen. Die Abbildungen 72, 74,
76 sind im Speicher der CPU 46 abgelegt und ihre Größe im virtuellen Raum 1212
wird wie vorstehend beschrieben kalibriert.
Claims (13)
- • ··• ·?ätentanVÄlte dr.-ing. h. negendank (-1973)HAUCK, GRAALFS, WEHNERT, DÖRING, SIEMONSHAMBURG . MÜNCHEN · DÜSSELDORFCHRYSLER CORPORATION M-95341000 Chrysler Dr.
Auburn Hills, MI 48326-2766
U.S.A.Kalibration einer Handstellung und Auswahl eines virtuellen Bildes für einen Virtual-Reality-FahrzeugsimulatorSchutzansprüche1. Vorrichtung, die einer Person (16) ein Bild (1212) eines virtuellen Raumes präsentiert, wobei das Bild (1212) einen Körperteil (18) der Person (16) so enthält, als wäre die Person (16) im virtuellen Raum anwesend,:einem Positionsgeber (36), der an einem ersten Körperteil (18a) der Person positionierbar ist,einem Positionsbestimmungssystem, das den Ort des Positionsgebers (36) feststellt und ein Positionssignal erzeugt, welches diesen Ort wiedergibt,einem Kalibrationselement (44), das in der Vorrichtung ortsfest befestigt ist, von einem zweiten Körperteil (18b) der Person (16), der in einem gewissen Abstand (S) vom ersten Körperteil (18a) ist, betätigbar ist und ein Zeitsteuersignal erzeugt, wenn es betätigt wurde,einem Computer (46), der mit dem Positionsbestimmungssystem und dem Kalibrationselement (44) in Verbindung steht, das Positionssignal und das Zeitsteuersignal empfängt, daraus den Abstand (S) zwischen dem ersten und dem zwei-• ·ten Körperteil (18a, 18b) bestimmt und abhängig davon ein Bild (1818) einer Handstellung erzeugt, undeinem Auswahlelement (70) für ein virtuelles Bild (VISE), das betätigbar ist, um ein Stellungsauswahlsignal zu erzeugen, und das elektrisch mit dem Computer (46) verbunden ist, um diesen zu veranlassen, wahlweise eine von mehreren Handstellungen (72, 74, 76) darzustellen. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Anzeigeeinheit, die an den Computer (46) angeschlossen ist, um ein Bild (1212) des virtuellen Raumes, der ein Fahrzeug simuliert, darzustellen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Anzeigeeinheit eine Brille (26) umfaßt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Anzeigeeinheit ein dreidimensionales Bild (1212) des virtuellen Raumes erzeugt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der das Kalibrationselement (44) zumindest ein manuell betätigbares Teil aufweist, das aus einem der folgenden Elemente ausgewählt ist: Taste, mit Fingerspitze betätigbare Flächen, mit der Hand zu ergreifende Teile, Getränkebehälter (25).
- 6. Vorrichtung mit:einem Computerprogrammspeicher (52, 54), der von einer Digitaleinheit (46) auslesbar ist, undeiner Programmeinrichtung auf dem Programmspeicher (54) mit für die Digitaleinheit (46) ausführbaren Befehlen zum Durchführen folgender Schritte zur Anzeige eines Bildes (1212) eines virtuellen Raums:(a) Empfang eines Signals vom Positionsbestimmungssystem, das der Position eines beweglichen Positionsgebers (36) entspricht, wobei der bewegliche Positionsgeber (36) mit einem sich am Ort (18a) des Positionsgebers (36) befindenden Referenzobjekt verbunden ist,• ·(b) Empfang eines Signals von einem ortsfesten Zeitsteuerelement, wenn das Zeitsteuerelement von einem betätigenden Objekt, das sich vom Referenzobjekt im Abstand S befindet, betätigt wird,(c) Feststellen des Abstandes S in Abhängigkeit von den empfangenen Signalen und(d) Darstellung eines Bildes (1212) des virtuellen Raumes abhängig von einem vom Benutzer erzeugten Konfigurationsauswahlsignal, wobei der virtuelle Raum das Referenzobjekt und eine von mehreren Konfigurationen des betätigenden Objektes enthält, so daß das betätigende Objekt im Abstand S vom Referenzobjekt&iacgr;&ogr; erscheint.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der der virtuelle Raum ein Fahrzeug simuliert und die Schritte die Anzeige eines dreidimensionalen Bildes (1212) des virtuellen Raumes umfassen.
- 8. Fahrzeugsimulator (10) mit:einem Sitz (14) für eine Person (16) mit einer Hand (18),einem Kalibrationssystem zum Einrichten der relativen Größe einer Hand in einer von mehreren Stellungen (72, 74, 76) in einem virtuellen Raum,einem Handpositionsbestimmungssystem mit einem Positionsgeber (36), der an der Hand (18) befestigt ist, das ein Positionssignal entsprechend der Position des Positionsgebers (36) im realen Raum erzeugt,einer Auswahleinheit (80) für ein virtuelles Bild (VISE) in der Nähe des Sitzes (14), so daß die Person (16) auf dem Sitz das VISE (70) bedienen kann, um ein Stellungsauswahlsignal zu erzeugen undeiner Virtual-Reality-Anzeigeeinheit zum Empfang des Positionssignals und des Stellungsauswahlsignals zum wahlweisen Erzeugen eines virtuellen Bildes (1818) einer von mehreren Handstellungen.(72, 74, 76).
- 9. Simulator (10) nach Anspruch 8, bei dem das virtuelle Bild (1212) mehrere virtuelle Objekte hat, die im realen Raum (12) nicht präsent sind.
- 10. Simulator (10) nach Anspruch 9, bei dem die virtuellen Objekte ein Fahrzeug-Armaturenbrett beinhalten.
- 11. Simulator (10) nach Anspruch 10, bei dem das Virtual-Reality-Anzeigesystem eine Anzeigeeinheit für das virtuelle Bild umfaßt und das virtuelle Bild den Innenraum eines Fahrzeuges simuliert.
- 12. Simulator (10) nach Anspruch 11, bei dem die Anzeigeeinheit eine Brille (26) umfaßt.
- 13. Simulator (10) nach Anspruch 12, bei dem das Kalibrationssystem eine der folgenden Steuerflächen umfaßt: Taste, mit der Fingerspitze zu betätigende Fläche, mit der Handfläche zu ergreifendes Teil, Getränkebehälter (25).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/751,864 US5831584A (en) | 1995-07-28 | 1996-11-18 | Hand calibration system and virtual display selection for vehicle simulator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29720443U1 true DE29720443U1 (de) | 1998-03-12 |
Family
ID=25023839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29720443U Expired - Lifetime DE29720443U1 (de) | 1996-11-18 | 1997-11-18 | Kalibration einer Handstellung und Auswahl eines virtuellen Bildes für einen Virtual-Reality-Fahrzeugsimulator |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5831584A (de) |
| DE (1) | DE29720443U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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