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DE29713690U1 - Vorrichtung für das Umsetzen von aufgeschnittenen Lebensmitteln - Google Patents

Vorrichtung für das Umsetzen von aufgeschnittenen Lebensmitteln

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Publication number
DE29713690U1
DE29713690U1 DE29713690U DE29713690U DE29713690U1 DE 29713690 U1 DE29713690 U1 DE 29713690U1 DE 29713690 U DE29713690 U DE 29713690U DE 29713690 U DE29713690 U DE 29713690U DE 29713690 U1 DE29713690 U1 DE 29713690U1
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DE
Germany
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food
transport device
conveyor belt
slice
slices
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DE29713690U
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English (en)
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Dixie Union GmbH and Co KG
Original Assignee
Dixie Union GmbH and Co KG
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Publication date
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/53Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices between conveyors which cross one another
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/30Belts or like endless load-carriers
    • B65G15/58Belts or like endless load-carriers with means for holding or retaining the loads in fixed position, e.g. magnetic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/30Details; Auxiliary devices
    • B65G17/46Means for holding or retaining the loads in fixed position on the load-carriers, e.g. magnetic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/02Articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für das Umsetzen von aufgeschnittenen Lebensmitteln, insbesondere Wurst-, Käse-, oder Fleischriegeln von einer ersten Transportvorrichtung auf eine zweite Transportvorrichtung und/oder in eine Verpackung.
Solche Vorrichtungen sind im Bereich der Lebensmittelverarbeitung gut bekannt. Üblicherweise werden die Lebensmittelscheiben durch eine am Anfang stehende Schneidmaschine erzeugt, die hinlänglich als Slicer bekannt ist. Die Schneidmaschine ist in der Lage, Käseriegel, Fleischriegel oder industriell herge-
stellte Kochwürste und dergleichen mit hohen Schnittzahlen (600 Schnitt pro Minute) aufzuschneiden. Zum Beispiel werden mit einer entsprechenden Anlage bis zu vier Würste gleichzeitig aufgeschnitten, die entsprechend nebeneinander an der Schneidmaschine anliegen.
Das aufgeschnittene Gut wird, zum Beispiel in einzelnen Scheiben oder aber zu Lebensmittel-Schindelpackungen oder Lebensmittelstapeln gruppiert und einer im Prinzip bekannten weiteren Bearbeitung zugeführt. Oftmals ist es hierzu notwendig, die von der Schneidmaschine erzeugten Produktströme entsprechend von einer Transportvorrichtung auf zwei Transportvorrichtungen umzusetzen bzw. zusammenzufassen.
Hierzu ist es bekannt, sogenannte Linienverteiler vorzusehen. Bei den Linienverteilern wird ein schwenkbarer Förderarm vorgesehen, der zum Beispiel zwischen drei nebeneinanderliegenden Produktförderreihen alterniert und je einen Produktstapel oder je eine Reihe von Produktstapeln diesen Reihen zuweist. Durch diese Ausgestaltung kann zum Beispiel ein oder ein doppelter Warenstrom auf einen dreifachen bzw. sechsfachen Warenstrom aufgefächert werden.
Nachteilig bei dieser Ausgestaltung ist es, daß der Linienverteiler verhältnismäßig viel Platz braucht und insbesondere bei Hochgeschwidigkeitsanwendungen, zum Beispiel wenn einzelne Scheiben verarbeitet werden sollen, nicht einsetzbar ist.
Vor diesem Hintergrund hat sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung für das Umsetzen von aufgeschnittenen Lebensmitteln, wie eingangs beschrieben, dahingehend zu verbessern, daß zum einen eine platzsparende Vorrichtung erhalten wird und zum anderen die Vorrichtung auch eine hohe Kapazität aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Vorrichtung, wie eingangs vorgeschlagen, und schlägt vor, daß an der ersten Transportvorrichtung ein oder mehrere Halteelemente vorgesehen ist/sind, die die Lebensmittelscheibe an der Transportvorrichtung hält/halten und diese/dieses Halteelement/e die Lebensmittelscheibe freigibt/freigeben, um diese auf die zweite Transportvorrichtung zu übergeben. Das Halteelement ergreift hierbei die Lebensmittelscheibe oder bewirkt, daß die Lebensmittelscheibe mindestens kraftschlüssig, wenn nicht sogar formschlüssig mit der Transportvorrichtung verbunden wird. Dadurch wird erreicht, daß die erste Transportvorrichtung mit verhältnismäßig hohen Geschwindigkeiten betrieben werden kann, ohne das dabei ein Schlupf zwischen der Transportvorrichtung und der Lebensmittelscheibe besteht, oder aber die Lebensinittelscheibe von der Transportvorrichtung geschleudert wird, zum Beispiel wenn die Transportvorrichtung einen Radius durchfährt. Erreicht das auf der ersten Transportvorrichtung aufgelegte, aufgeschnittene Lebensmittel das Ende der ersten Transportvorrichtung bzw. den Übergabebereich, so wird bewirkt, daß das Halteelement die Lebensmittelscheibe freigibt. Die Lebensmittelscheibe wird dann auf die zweite Transportvorrichtung, die sich der ersten anschließt, übergeben. Dies kann zum Beispiel durch einen roboterartigen Umsetzer oder durch zwei ineinandergreifende Förderbänder oder dergleichen geschehen.
Es ist auch vorgesehen, daß die erste Transportvorrichtung das aufgeschnittene Gut nicht auf eine zweite Transportvorrichtung übersetzt, sondern in eine Verpackung einlegt.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die erste Transportvorrichtung winkelig, insbesondere rechtwinklig, über die zweite Transportvorrichtung geführt ist. Da die Halteelemente, die die Lebensmittelscheibe mit der ersten Transportvorrichtung verbinden, die Lebensinittelscheibe
auch dann halten, wenn die Transportvorrichtung zum Beispiel um 180° umgelenkt und die Scheibe unter dem Förderband angeordnet ist, wird eine erhebliche Platzersparnis erreicht, da die Übergabesituation nicht die Baulänge, sondern die Bauhöhe der Vorrichtung verändert. Die Transportvorrichtungen können auch in anderen Winkeln zueinander angeordnet sein. Vorteilhafterweise wird eine rechtwinklige (90°) Anordnung gewählt, um eine verhältnismäßig kompakte und einfach zu bedienende Aufschneide- und Verpackungsanlage zu erhalten.
Neben der Übergabe von einer ersten Transportvorrichtung auf eine zweite Transportvorrichtung, kann aus der übereinander ausgeführten Anordnung auch die Lebensmittelscheibe direkt in die Verpackung gelegt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung erleichtert nicht nur das Umsetzen, wie beschrieben. Die Vorrichtung ist auch dazu geeignet, als Verteiler zu wirken, um z. B. von einer ersten Transportvorrichtung auf mehrere zweite Transportvorrichtungen aufgeschnittene Lebensmittel umzusetzen und zu verteilen.
Die Erfindung, die vorgeschlagene Vorrichtung, das Förderband oder die lebensmittelverarbeitende Anlage, ist dabei in der Lage, eine hohe Kapazität zur Verfügung zu stellen. Die Erfindung eignet sich sowohl für die Behandlung von einzelnen Scheiben, wie auch von Lebensmittelscheibenstapeln bzw. Schindelanordnungen, wobei dies ohne Rüstzeiten bewirkt werden kann, weshalb eine hohe Flexibilität besteht.
Die Erfindung betrifft nicht nur eine Vorrichtung wie eingangs beschrieben, sondern erstreckt sich auch auf die spezielle Ausgestaltung eines Förderbandes, welches zur Erhöhung der Fördergeschwindigkeit des auf dem Förderbandes aufgelegten Gutes, zum Beispiel aufgeschnittene Lebensmittel, mit einem Halteelement ausgestattet ist. Dieses Förderband besitzt solche Halte-
elemente, die die aufgelegten Lebensmittelscheiben auch dann halten, wenn das Förderband diese wendet. Dadurch ist es problemlos möglich, das Förderband, zum Beispiel als erste Transportvorrichtung zu verwenden und diese erste Transportvorrichtung über eine zweite Transportvorrichtung anzuordnen, wobei dann die erste Transportvorrichtung die Lebensmittelscheibe/n hält, wendet und an genau definierten Positionen auf die zweite Transportvorrichtung bzw. in eine an dieser Stelle vorgesehene Verpackung ablegt.
Für das Lösen der Verbindung zwischen dem Halteelement und der Lebensmittelscheibe ist ein Ausstoßer vorgesehen, der entsprechend der Arbeitsweise der scheibenerzeugenden Maschine, zum Beispiel der Aufschnittmaschine, kontinuierlich oder intermittierend die Lebensmittelscheiben ablegt.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist gefunden worden, daß die Halteelemente als in das Förderband eingebrachte Klammer, Metallklammer, Spikes, pyramidal oder spitz zulaufend oder dergleichen ausgebildet sind. Die Klammern und Erhebungen sind hierbei so ausgebildet, daß sie keine sichtbaren Beschädigungen an dem Lebensmittelgut bewirken. Als Halteelemente können aber auch Mittel vorgesehen werden, die nicht direkt mit der ersten Transportvorrichtung bzw. mit dem Förderband verbunden sind, sondern synchron mit diesen mitlaufen und eine Fixierung der Lebensmittelscheibe auf der ersten Transportvorrichtung bzw. dem Förderband bewirken. Dies kann zum Beispiel ein mitlaufendes zweites Förderband sein, welches so angesteuert ist, daß die Lebensmittelscheibe zwischen den beiden Bändern liegt.
In einer weiteren Variante der Erfindung wird eine lebensmittelverarbeitende Anlage vorgeschlagen, die in ihrem Eingangsbereich optional eine Schneidmaschine aufweist, im mittleren
Bereich die Vorrichtung zum Umsetzen und im Auslaufbereich eine Vorrichtung für den Konservierungs-, Gefrier- und/oder Verpackungsprozeß besitzt. Hierbei ist es möglich, daß die Lebensmittelscheibe entweder direkt auf einer Transportvorrichtung, zum Beispiel einem Förderband, aufliegt oder aber in einer transportierten Verpackungsbahn, zum Beispiel einer Vakuumverpackungsmaschine, eingelegt wird und derart den weiteren Prozessen zugeführt wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind mit Hilfe der Unteransprüche beschrieben.
Die Erfindung ist schematisch in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1,2,3 vertikale Schnitte durch verschie
dene Alternativen des erfindungsgemäßen Förderbandes,
Fig. 4 in der Seitenansicht die erfin-
dungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 5 in einer räumlichen Darstellung
die erfindungsgemäße Vorrichtung.
In den Fig. 1,2,3 sind unterschiedliche Ausgestaltungen des Förderbandes 3 dargestellt. Diese unterscheiden sich durch die Ausgestaltung der Halteelemente 35. In Fig. 1 sind zum Beispiel als Halteelemente 35 Klammern 30 von unten her in Längsrichtung des Band 3 eingebracht. Die Spitzen stehen nach oben. Die Klammern 30 sind zum Beispiel aus Metall gefertigt.
In Fig. 2 sind als Halteelemente 35 pyramidale Spitzen 31 vor-
gesehen. Diese Spitzen 31 sind hierbei aus dem gleichen Material wie das Förderband 3 gefertigt. Als Material für das Förderband bzw. hier auch für die Spitzen, kommt zum Beispiel Silikon oder lebensmittelverträglicher Kunststoff in Betracht.
In Fig. 3 ist eine weitere Variante des Halteelementes 35 vorgesehen. Das Halteelement 35 ist hier als quer angeordnete Klammer 32 ausgebildet, wobei die Klammer auf der Oberseite eine Spitze mit Widerhaken 33 aufweist.
Das Förderband ist, wie zum Beispiel in Fig. 4 angedeutet, in der ersten Transportvorrichtung vorgesehen. Selbstverständlich ist es auch möglich, die zweite Transportvorrichtung ebenfalls mit einem entsprechenden Förderband auszustatten. Für eine bessere Führung des Förderbandes 3, insbesondere auf den Umlenkwalzen 11,12,13 der ersten Transportvorrichtung 1, besitzt das Förderband 3 auf der Unterseite eine Führungsleiste 34. Diese Führungsleiste 34 wirkt bei den entsprechenden Nuten in den Umlenk- und Antriebswalzen 11,12,13 zusammen.
Mit Hilfe von Fig. 4 wird der Arbeitsablauf der ebenfalls vorgeschlagenen lebensmittelverarbeitenden Anlage beschrieben. Eine im wesentlichen nicht dargestellte Aufschnittmaschine erzeugt die Lebensmittelscheibe 4. Die Aufschnittmaschine ist durch die Schnittkante bzw. Schnittebene 5 angedeutet.
Die aufgeschnittene Lebensmittelscheibe 4 fällt auf den Eingangsbereich 14 der ersten Transportvorrichtung 1. Der Eingangsbereich 14 befindet sich zwischen der rechten Umlenkwalze 13 und der mittleren Walze 12. Diese beiden Walzen 12,13 weisen einen unterschiedlichen Durchmesser auf, derart, daß in Förderrichtung 10 der Transportvorrichtung 1 diese Lebensmittelscheibe 4 angehoben wird. Das Herabfallen der aufgeschnittenen Lebensmittelscheibe 4 ist mit dem Pfeil 40 gekennzeichnet.
Nachdem die aufgeschnittene Lebensmittelscheibe 4 auf der ersten Transportvorrichtung 1 aufliegt, wird diese, insbesondere durch das Andrückelement 7, fest auf die Halteelemente 35 gedrückt. Das Andrückelement 7 ist zum Beispiel eine Andrückwalze. Sie erzeugt eine Kraftkomponente 70, die im wesentlichen rechtwinklig zur Auflagefläche der Lebensmittelscheibe 4 ist. Das Andrückelement 7 befindet sich ebenfalls im Eingangsbereich 14. Die Lebensmittelscheibe 4 wird dann mindestens kraftschlüssig mit dem Förderband 3 der ersten Transportvorrichtung 1 weiter auf der Transportvorrichtung 1 aufliegend transportiert, bis das Förderband 3 an der hinteren Umlenkwalze 11 um 180° umgelenkt wird. Da die Halteelemente 35 die Lebensmittelscheibe 4 halten, fallen diese auch im unteren Bereich 15 nicht von dieser herab. Unterstützt werden kann dies durch optionale Haltebleche.
Das Förderband 3 bzw. die Transportvorrichtung 1 umgibt einen Ausstoßer 6. Das Förderband 3 verläuft hier im wesentlichen horizontal. Der Ausstoßer 6 bewirkt, daß die in dem Unterbereich 15 angeförderten Lebensmittelscheiben 4 von den Halteelementen 35 getrennt bzw. freigegeben werden und dann aufgrund der Schwerkraft auf die zweite Transportvorrichtung 2 herabfallen. Die Wirkungsweise des Ausstoßes 6 ist hierbei der Betriebsweise, insbesondere der Aufschnittmaschine, angepaßt. Je nach dem ob eine kontinuierliche oder intermittierende Arbeitsweise gewählt wird, bewirkt der Ausstoßer 6 ein portions- bzw. reihenweises Ausstoßen der Lebensmittelscheiben 4. Zum Freigeben fährt der Ausstoßer 6 entlang dem Pfeil 60 nach unten. Hierzu dient z. B. Ein Arbeitszylinder.
Die zweite Transportvorrichtung 2 bewegt sich senkrecht zur Zeichenebene auf den Betrachter zu (siehe auch Pfeil 20 in Fig. 5) und fördert die abgelegten Lebensmittelscheiben 42 weiteren Verarbeitungsschritten zu. Die zweite Transportvorrichtung 2 kann zum Beispiel ebenfalls zu einem Band ausgestattet sein,
oder aber die Verpackungsunterbahn eine entsprechende Verpakkung sein.
In Fig. 5 ist gezeigt, daß auf die erste Transportvorrichtung 1 nicht einzelne Scheiben hintereinander, sondern Scheibenreihen 41 aufgelegt sind. Dies wird zum Beispiel dadurch erzeugt, daß in der Aufschnittmaschine mehrere Lebensmittelriegel mit gleichen oder unterschiedlichen Durchmessern nebeneinander liegen und der Schneidprozeß gleichzeitig von mehreren Riegeln, je eine Scheibe abtrennt, die dann als Reihe nebeneinander auf die erste Transportvorrichtung 1 abfallen.
Beim intermittierenden Betrieb wird die erste Transportvorrichtung 1 nur um soviel weiterbefördert, damit eine zweite Lebensmittelscheibenreihe 41 wieder Platz zum Herabfallen hat. Die Packungsdichte auf der ersten Transportvorrichtung 1 wird dadurch erhöht. Wie in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 dargestellt, werden vier Scheiben in einer Lebensmittelreihe nebeneinander abgelegt. Der Ausstoßer 6 wird dann tätig, wenn eine Gesamtbreite entsprechend der zweiten Transportvorrichtung 2 der Lebensmittelreihen 41, in den unteren Bereich 15 der ersten Transportrichtung 1 eingelaufen sind. In dem vorliegenden Beispiel sind dies zum Beispiel vier Reihen. Das bedeutet, daß in einem Arbeitstakt des Ausstoßers 6 bis zu 16 (vier Reihen ä vier Scheiben) Lebensmittelscheiben von der ersten Transportvorrichtung 1 auf die zweite Transportvorrichtung 2 umgesetzt werden. Der Ausstoßer 6 löst hierbei die Lebensmittelscheibe 4 von dem Halteelement 35. Zum Beispiel streift der Ausstoßer 6 hierbei die Lebensmittelscheibe 4 von den Klammern oder Spitzen 30,31,32 ab.
Bei einem kontinuierlichen Betrieb, wie dies zum Beispiel in Fig. 5 aufgrund des größeren Abstandes der einzelnen Produktreihen 41 dargestellt ist, wird zum Beispiel der Ausstoßer 6 so
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angesteuert, daß entsprechend der freien Spalte 21 die angeförderte Scheibenreihe 43, hier links angedeutet, abgelegt wird. Der Ausstoßer 6 weist hier eine entsprechende flexible Ausgestaltung auf, um die entsprechende Spalte auf der zweiten Transportvorrichtung zu befüllen.
Die Maschinensteuerung steuert entsprechend dem Ausstoßer 6 an.
Als Förderband 3 wird sowohl eine einzelne Schnur mit dem erfindungsgemäßen Aufbau angesehen, die in einer Mehrzahl, parallel verlaufend eine entsprechende Auflagefläche ergeben, wie auch ein die ganze Breite der Transportvorrichtung 1 umfassendes Band.
Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.

Claims (1)

  1. Förderband für das Fördern von aufgeschnittenen Lebensmitteln, insbesondere Wurst-, Käse- oder Fleischriegel, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Band (3) Halteelemente (35) vorgesehen sind, die die Lebensmittelscheibe/n (4) an dem Band (3) halten.
    Förderband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (3) die aufgelegten Lebensmittelscheiben (4) wendet und die Halteelemente (35) auch die gewendeten Lebensmittelscheiben (4) halten.
    Förderband nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (35) als in das Förderband (3) eingebrachte Klammer (30), Metallklammer, Spikes oder pyramidal bzw. spitz zulaufend oder dergleichen ausgebildet sind.
    Förderband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (35) aus dem gleichen Material bestehen, wie das Förderband (3).
    Förderband nach einem oder mehreren der vorhergehenden
    Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (35) ein oder mehrere Lebensmittelscheiben (4), zum Beispiel einen Lebensmittelscheibenstapel oder eine Lebensmittelscheibenschindelung, hält.
    6. . Förderband nach einem oder mehreren der vorhergehenden
    Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Halteelemente (35) eine Lebensmittelscheibe (4) bzw. einen Lebensmittelscheibenstapel halten.
    7. Vorrichtung für das Umsetzen von aufgeschnittenen Lebensmitteln, insbesondere Wurst-, Käse- oder Fleischriegeln von einer ersten Transportvorrichtung auf eine zweite Transportvorrichtung und/oder in eine Verpackung, dadurch gekennzeichnet, daß an der ersten Transportvorrichtung (1) ein oder mehrere Halteelemente (35) vorgesehen ist/ sind, die die Lebensmittelscheibe (4) an der ersten Transportvorrichtung (1) hält/halten und diese/s Halteelement /e (35) die Lebensmittelscheibe (4) freigibt/geben, um diese auf die zweite Transportvorrichtung bzw. in eine Verpackung ( 2) zu übergeben.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
    durch ein Mittel (7), welches die Lebensmittelscheibe (4) mit dem Halteelement (35) verbindet.
    9. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 7 und 8, gekennzeichnet durch einen Ausstoßer (6), welcher im Bereich der Übergabe der Lebensmittelscheibe (4) von der ersten Transportvorrichtung (1) auf die zweite Transportvorrichtung (2) die Lebensmittelscheibe (4) von dem Halteelement (35) trennt.
    10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Transportvor-
    richtung (1) winkelig, insbesondere rechtwinklig über die zweite Transportvorrichtung (2) geführt ist.
    11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis
    10, dadurch gekennzeichnet, daß auf der ersten Transportvorrichtung (1) mehrere Lebensmittelscheiben (4) oder Lebensmittelscheibenstapel nebeneinander reihenartig (41) aufgelegt sind, und der Ausstoßer ( 6 ) gleichzeitig mehrere Reihen (41) von den Halteelementen (35) trennt.
    12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis
    11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Transportvorrichtung (1) als Förderband (3), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ausgebildet ist.
    13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis
    12, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (3) den Ausstoßer (6) umgibt und der Ausstoßer (6) die Lebensmittelscheibe (4) nach unten gegen die zweite Transportvorrichtung (2) freigibt.
    14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis
    13, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel, welches die Lebensmittelscheibe (4) mit dem Halteelement (35) verbindet, ein Andrückelement (7) vorgesehen ist, welches die aufgelegten Lebensmittelscheiben (4) auf die Halteelemente (35) drückt.
    15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis
    14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung einzelne Lebensmittelscheiben, Stapel von mehreren Lebensmittelscheiben oder geschindelte, angeordnete Lebensmittelscheiben verarbeitet.
    16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis
    15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung kontinuierlich
    oder intermittierend angesteuert ist.
    17. Lebensmittelverarbeitende Anlage, mit einer Aufschneidemachine, die mindestens eine Lebensmittelscheibe (4) pro Schneidvorgang erzeugt und auf die erste Transportvorrichtung (1) ablegt und mit einer Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 16.
    18. Anlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Transportvorrichtung (2) die überg^bene
    /j /I
    Lebensmittelscheibe (4) einem Konservierungs7-\/und/oder Verpackungsprozess zuführt.
DE29713690U 1997-08-01 1997-08-01 Vorrichtung für das Umsetzen von aufgeschnittenen Lebensmitteln Expired - Lifetime DE29713690U1 (de)

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Effective date: 19990121

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