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Bezeichnung: Warenschaueinrichtung
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WARENSCHAUE; INRICHTUNG Die Erfindung betrifft eine Warenschaueinrichtung
mit eine Karussell, das mehrere mit Abstand untereinander, koaxial an einer vertikalen,
drehbar gelagerten Welle angeordnete Warentabletts aufeist, mit einem Gehäuse, innerhalb
dessen das Karussell untergebracht ist, mit einer Kühlvorrichtung zum Kühlen des
vom Gehäuse umschlossenen Innenraums und mit durchsichtigen Fenstern an den Seitenwänden
des Gehäuses, von denen wenigstens eines öffenbar ist.
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Bei einer bekannten Warenschaueinrichtung dieser Art, die zur sichtbaren
Bereithaltung von Backwaren dient, liegen diese Backwaren für einen davorstehenden
Kunden durch die Fenster sichtbar auf den Warentabletts und werden dabei kühl gelagert.
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Eine solche Warenschaueinrichtung ist nur für niedrige Waren geeignet,
weil die Tabletts mit sehr geringem Abstand übereinander angeordnet sind, so daß
höhere Waren gar nicht dazwischenpassen, und im übrigen auch, da sie durch nichts
gesichert werden können, umfallen und herunterfallen können, wenn das Karussell
gedreht wird.
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Zur Darbietung von Weinsortimenten ist es wtinschenswert, dem Kunden
das Angebot übersichtlich in Form einzelner Flaschen der verschiedenen Sorten zu
präsentieren, und auch so, daß der Kunde gegebenenfalls die angebotenen Weine probieren
kann.
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Demzufolge ist Aufgabe der Erfindung, eine Warenschaueinrichtung der
eingangs genannten Art so auszugestalten, daß darin überersichtlich und leicht zugänglich
mehrere Weinflaschen eines Weinsortimentes dargeboten werden können und dabei optimal
temperiert
aufbewahrt werden, damit der Kunde einen ausgewählten
Wein bei optimaler Weintemperatur probieren kann.
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vßie Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Warentabletts im
Abstand aufrechter Weinflaschen zuzüglich Toleranzzwischenraum angeordnet sind und
daß wenige Zentimeter lange Rohrstücke mit einem Innendurchmesser so groß wie der
Außendurchmesser einer Weinflasche zuzüglich Toleranzzugabe achsparallel zur Karussellachse
auf die Oberseite der karentabletts verteilt angeordnet und an den Warentabletts
befestigt sind.
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Vie Weinflaschen können dann auf den Tabletts in die Rohrstücke gestellt
werden und haben so sicheren Stand, können nicht umfallen und auch nicht zur Seite
rutschen, auch wenn das Karussell gedreht vird oder angestoßen wird. Die vorgesehenen
Toleranzen können dabei leicht so bemessen werden, daß man die Weinflaschen bequem
in die Rohrstücke hineinstellen und auch bequem wieder herausnehmen kann.
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Warenschaueinrichtungen dieser Art stehen vorzugsweise in Verkaufsräumen,
die auf Zimmertemperatur gehalten werden. Das ist aber in der Regel viel zu warm
für die Aufbewahrung von Wein und deshalb wird in dem Kühlraum eine etwas kühlere
Temperatur entsprechend dem bereitgestellten Wein aufrechterhalten. Das Kühlaggregat
dazu verursacht unangenehme Kompressor- und Ventilatorgeräusche, die im Verkaufsraum
stören können. Dem trägt eine Weiterbildung der Erfindung Rechnung, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß für die Kühlvorrichtung ein kompressorbetriebenes Kühlaggregat
vorgesehen ist, dessen Kompressor und Absorber außerhalb des Gehäuses unabhängig
von diesem mo-ierbar sind und über Kühlmittelleitungen und elektrische Steuerleitungen
an die übrigen, innerhalb des Gehäuses angeordneten Teile der Kühlvorrichtung angeschlossen
sind.
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Man ist so in der Lage, die geräuschverursachenden Teile der Kühlvorrichtung
außerhalb des Verkaufsraums, da wo sie nicht mehr stören, zu montieren.
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Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung, in der ein
Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert.
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In der Zeichnung zeigt: Figur 1 die Warenschaueinrichtung von der
Seite gesehen, Figur 2 den Schnitt II aus Figur 1, und Figur 3 die Warenschaueinrichtung
nach Figur 1 und 2 eingebaut in eine verkaufstheke.
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In der Zeichnung ist mit 1 ein luftdicht ausgebildetes Gehäuse bezeichnet,
dessen Deckel 2 und Boden 3 massiv aus Metall bestehen und durch Winkelprofile 4,
5, 6, 7 an den vier Ecken miteinander verbunden sind. Zwischen die Winkelprofile
sind an allen vier Seiten durchsichtige Glasscheiben 9, 10, 11, 12 eingesetzt. Die
Glasscheiben 9 und 10 sind durch nicht dargestellte Scharniere gehaltert, so daß
sie wie Fensterflügel geöffnet werden können, während die Glasscheiben 11 und 12
fest montiert sind.
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Innerhalb des Gehäuses 1 ist ein allgemein mit 13 bezeichnetes Karussell
gelagert, das aus einer um eine vertikale Achse 14 drehbar zwischen Boden 3 und
Deckel 2 gelagerten Welle 15 besteht, an der zwei kreisrunde Tabletts 16, 17 koaxial
befestigt sind. Auf der Oberseite der Tabletts sind Rohrstücke, zum Beispiel das
Rohrstück 18, achsparallel zur Achse 14 befestigt und verteilt angeordnet, wie aus
Figur 2 ersichtlich. Der Innendurchmesser der Rohrstücke 18 und der jeweils freie
Raum über den Tabletts 16, 17 ist so bemessen, daß Weinflaschen, wie zum Beispiel
die Weinflasche 20, bequem in die Rohrstücke, zum Beispiel das Rohrstück 18, hineingestellt
werden können und auch wieder herausgenommen werden können. Durch die Anordnung
der Rohrstücke, sechs Stück verteilt auf zwei Kreise, und zwar auf Lücke, sind sämtliche
in die Rohrstücke gestellten Flaschen von außen sichtbar.
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Das zur Kühlung des innenraums 21 dienende Kühlaggregat kann im Deckel
2 oder im Boden 3 angeordnet sein, der zu diesem Zweck entsprechend verbreitert
wird. Das ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 aber nicht geschehen. Bei
diesem Ausführungsbeispiel ist, wie aus Figur 3 ersichtlich, für das Kühlaggregat
19 ein Ansatzteil 25 des Gehäuses 1 vorgesehen, das unter einer Theke 26 montiert
werden kann, auf der das Gehäuse 1 steht. Die Verbindungen zwischen dem Kühlaggregat
19 und dem Gehäuse 1 sind in der Zeichnung nicht dargestellt, sie sind durch Durchbrüche
in der Theke 26 hindurchgeführt.
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In dem Ansatzteil 25 befinden sich nicht diejenigen Teile des vorgesehenen
Kompressorkühlaggregates, die erhebliche Geräusche verursachen. Diese Teile, es
handelt sich dabei um den Kompressor 27 und den Absorber 28 sovie einen zugehörigen
Ventilator 29, sind in einem separaten Gehäuseteil 30, das entfernt von dem Gehäuse
1 außerhalb des Raumes, in dem die Warenschaueinrichtung augestellt ist, zum Beispiel
an einer Außenwand 31 montiert. Die separat montierten, im Gehäuseteil 3G untere
brachten Teile sind über ein Leitungssystem 32, das die Kühlmittelleitung und elektrische
Steuerleitung enthält, an die in dem Gehäuseansatz 25 untergebrachten Teile angeschlossen.
Dieses Leitungssystem 32 ist verdeckt unter der Theke 26 verlegt.
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Die unter der Theke 26 angeordneten und verlegten Teile können natürlich
auch oberhalb des Gehäuses 1 in einem Deckenträger oder dergleichen untergebracht
sein.
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