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DE29512006U1 - Fritierabgasreiniger - Google Patents

Fritierabgasreiniger

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Publication number
DE29512006U1
DE29512006U1 DE29512006U DE29512006U DE29512006U1 DE 29512006 U1 DE29512006 U1 DE 29512006U1 DE 29512006 U DE29512006 U DE 29512006U DE 29512006 U DE29512006 U DE 29512006U DE 29512006 U1 DE29512006 U1 DE 29512006U1
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DE
Germany
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exhaust gas
washing liquid
gas
foam
condenser
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29512006U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHMIDT AG GEB
Original Assignee
SCHMIDT AG GEB
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Publication date
Application filed by SCHMIDT AG GEB filed Critical SCHMIDT AG GEB
Priority to DE29512006U priority Critical patent/DE29512006U1/de
Publication of DE29512006U1 publication Critical patent/DE29512006U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/20Removing cooking fumes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/02Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath
    • B01D47/021Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath by bubbling the gas through a liquid bath
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/04Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour through foam
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D50/00Combinations of methods or devices for separating particles from gases or vapours
    • B01D50/40Combinations of devices covered by groups B01D45/00 and B01D47/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
    • B01D2247/00Details relating to the separation of dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D2247/10Means for removing the washing fluid dispersed in the gas or vapours
    • B01D2247/107Means for removing the washing fluid dispersed in the gas or vapours using an unstructured demister, e.g. a wire mesh demister
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2247/00Details relating to the separation of dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D2247/12Fan arrangements for providing forced draft

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Anmelder: Gebrüder Schmidt AG
43555 Al/Gr 25. Juli 1995
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft die Reinigung von Abgasen, wie sie insbesondere bei Großfrittieranlagen anfallen. Derartige Abgase &iacgr;&ogr; sind schwierig zu reinigen, da sie mit klebrigen Öl- und Fettpartikeln ebenso wie mit trockenen Feststoffteilchen befrachtet sind, und zusätzlich eine hohe Geruchsintensivität besitzen.
Mit herkömlichen Gaswäschern, in denen das strömende Abgas entweder mittels Waschflüssigkeit besprüht wird oder durch eine Waschflüssigkeit hindurchperlt, ist entweder nur mit einer sehr großen Anzahl von Reinigungsstufen eine ausreichende Reinigung zu erzielen, oder die Aufkonzentrierung der Schmutzstoffe in der Waschflüssigkeit ist relativ gering, so daß dessen Aufbereitung wiederum einen sehr großen Aufwand bedeutet.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Abgasreiniger insbesondere für Fritierabgase zu schaffen, der einfach und kompakt in seinem Aufbau ist und dessen Waschflüssigkeit auf einfache Art und Weise im Kreislauf verwendet werden kann.
Eine besondere Aufgabe besteht darin, die Abgase soweit von ihren Geruchsstoffen zu befreien, daß sie problemlos an die Umgebung abgeführt werden können.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch das großflächige, feinverteilte Einperlen der Abgase in die Waschflüssigkeit, die sich in den Eingaswannen befindet, wird bereits eine intensive Vermengung der Abgase mit der
Waschflüssigkeit und damit eine Bindung der Schmutzpartikel in der Waschflüssigkeit erreicht.
Diese Bindung wird verstärkt durch die Bildung einer großen Menge von Schaumbläschen, die diese Schmutzpartikel binden und durch das Überquellen des Schaumes von den Eingaswannen in die darunterliegenden Kondensatorwannen erfolgt in jeder einzelnen Eingaswanne eine permanente, teilweise Abfuhr der schmutzbefrachteten Waschflüssigkeit in Form von Schaum,
&iacgr;&ogr; Dadurch verschmutzt die in der Eingaswanne vorhandene Waschflüssigkeit relativ langsam, während in der darunter angeordneten Kondensatorwanne nach der Rückbildung des Schaumes zur Flüssigkeit sich die Schmutzpartikel bzw. das durch die Verbindung der Öl- und Fettpartikel mit dem Calciumhydroxid erzeugte Calciumcarbonat auf den Boden der Kondensatorwannen absinkt und von dort als belastete Waschflüssigkeit abgezogen werden kann.
Ein gleichbleibender Flüssigkeitsspiegel von Waschflüssigkeit in den Eingaswannen wird durch Aufsprühen frischer bzw. gereinigter Waschflüssigkeit von oben, also vorzugsweise in die Abgaszufuhr der obersten Eingashaube, erzielt.
Durch Steuerung der Abzugsmenge an Waschflüssigkeit aus jeder Kondensatorwanne wird das Maß deren Überlauf und damit deren Auffüllung der darunterliegenden nächsten Eingaswanne gesteuert.
Zusätzlich kann das unter Überdruck stehende, geschlossene
Gehäuse des Schaumgaswäschers in seinem
Strömungswiderstand durch Steuerung der Eintauchtiefe der Eingashauben in die Eingaswannen gesteuert werden. Durch zunehmende Eintauchtiefe wird die Schaumbildung und damit Reinigungswirkung erhöht, der Strömungswiderstand der Anlage jedoch vergrößert, so daß eine Anpassung an die Gasdurchsatzmenge oder die Leistungsfähigkeit des das Abgas transportierenden Ventilators jederzeit möglich ist.
Die Eingashauben sind dabei vorzugsweise so gestaltet, daß an ihrer Unterseite das Abgas in Form von in der Regel parallel liegenden langen schmalen Schlitzen austritt, und diese Schlitze seitlich durch im wesentlichen senkrecht stehende Bleche begrenzt werden. Durch zickzackförmige Ausbildung der unteren Kante dieser seitlich begrenzenden Bleche perlt das Abgas zwischen den einzelnen Zacken jeweils in Form einzelner vertikaler Blasenschnüre auf, so daß bei Änderungen der Feinheit der Zickzackformung auch die Feinheit der Einperlung der Abgase &iacgr;&ogr; in die Waschflüssigkeit gesteuert werden kann, was wiederum in Anpassung an den Einblasdruck und die sich dadurch ergebende Größe der Turbulenzen innerhalb der Eingaswannen geschehen muß.
Eine besonders einfache konstruktive Gestaltung des Schaumgaswäschers ergibt sich, wenn umlaufend an den Innenseiten der Wände des Gehäuses die Kondensatorwannen fest angeordnet, insbesondere einstückig mit den Wänden ausgebildet sind, während die Eingaswannen mit Abstand zu den Innenseiten der Wände so angeordnet sind, daß deren äußere Ränder über den Kondensatorwannen liegen.
Wenn zusätzlich jede Eingashaube mit den inneren Seitenwänden der darüberliegenden Kondensatorwannen fest verbunden ist, ist jede Stufe des Schaumgasreinigers dicht gegenüber den vertikal benachbarten Stufen abgetrennt.
Nach Durchlaufen einer notwendigen Anzahl von Reinigungsstufen von oben nach unten wird das gereinigte Abgas zusätzlich durch eine Filterschicht, die quer im Gehäuse des Schaumgaswäschers zwischen der untersten Eingaswanne und dem als Sammelbehälter dienenden Boden des Gehäuses angeordnet ist, geleitet.
Dabei handelt es sich vorzugsweise um einen Naßaktivkoksfilter, dessen Körner einen Durchmesser von etwa 2 mm besitzen, und wobei die einzelnen Kokspartikel durch Nachvergasung zusätzlich porosiert sind und damit ein extrem große Oberfläche besitzen und damit eine große Reinigungsaktivität.
Dieser Naßaktivkoksfilter wird dadurch immer zwangsbenetzt, daß von den Rändern der letzten, darüber angeordneten Eingaswanne der überquellende Schaum herabtropft und damit den Naßaktivkoksfilter in einem Ringbereich benetzt. Wenn zusätzlich das Absaugen der Abgase außerdem unterhalb des Naßaktivkoksfilters geschieht, jedoch etwa durch die Mitte des Aktivkoksfilters hindurch, der wegen der Lage unterhalb der Mitte der darüberliegenden Eingaswanne nur schwach benetzt würde, &iacgr;&ogr; ergibt sich eine relativ gleichförmige Durchdringung des ringförmigen Naßaktivkoksfilters durch die nach unten strömenden Abgase.
Für den Fall einer noch nicht ausreichenden Geruchsneutralisierung der Abgase oder auch nur als zusätzliche Sicherheitsstufe kann dem Schaumgaswäscher ein zusätzlicher Nachkondensator nachgeschaltet werden. Dieser besteht im wesentlichen aus einem geschlossenen Gehäuse, welches durch eine quer eingebrachte Schicht aus Filtermaterial, insbesondere einem Trockenaktivkoksfilter aus dem gleichen, vorbeschriebenen Koksmaterial, in zwei übereinanderliegende Räume geteilt wird.
Dabei wird das durch den Schaumgaswäscher vorgereinigte Abgas in den unteren Raum eängeblasen und aus dem oberen Raum in die Umgebung entlassen, so daß die Abgase den 5 Trockenaktivkoksfilter durchströmen müssen, der noch vorhandene geringe und meist sehr kleine Verunreinigungen bindet.
Durch die Ausbildung als trockenen Filter wird der Strömungswiderstand für die Abgase nur geringfügig erhöht.
Um ein zu schnelles Zusetzen des Filters zu vermeiden, kann der Trockenaktivkoksfilter rückgespült werden, indem er von oben her, also entgegen der Strömungsrichtung der Abgase, mittels frischer oder gereinigter Waschflüssigkeit besprüht wird, wodurch die im Trockenaktivkoksfilter gebundenen Verunreinigungen ausgeschwemmt werden und sich am Boden des Gehäuses des Nachkondensators sammeln, von wo ein Absaugen jederzeit möglich ist.
Diese Rückspülung und damit zeitweise Befeuchtung des Trockenaktivkoksfilters kann auch während des Betriebes geschehen, so daß für begrenzte Zeit dieser Trockenaktivkoksfilter als nasser Filter betrieben wird, was jedoch lediglich den Strömungswiederstand erhöht, nicht jedoch die Funktionsfähigkeit des Filters.
Um die in der Waschflüssigkeit gebundenen Schmutzpartikel
&iacgr;&ogr; noch weiter aufzukonzentrieren und gleichzeitig die Waschflüssigkeit mehrfach, also im Kreislauf, benutzen zu können, wird die schmutzbefrachtete Waschflüssigkeit, die aus dem Schaumgaswäscher und/oder dem Nachkondensator abgezogen wird, in einer Kreislaufreinigung gereinigt, vorzugsweise mechanisch gereinigt.
Zu diesem Zweck wird die schmutzbefrachtete Waschflüssigkeit in einen Behälter geleitet, in den eine um eine etwa waagerechte Achse rotierende Siebtrommel teilweise eintaucht. Aufgrund der auch stirnseitig geschlossenen Trommel und der Abdeckung der Lochung durch ein engporiges Material, welches die Schmutzpartikel nicht durchläßt, aber an dessen Oberfläche die Schmutzpartikel gut anhaften, etwa anhand eines Filzes, werden die Schmutzpartikel von dieser Fälzschicht aus der stark verschmutzten Waschflüssigkeit herausgehoben und können oberhalb des Wasserspiegels mittels eines mechanischen Abstreifers von der Filzschicht abgenommen und in einen separaten Schmutzbehälter abgeführt werden. Wenn dies erst kurz vor dem Wiedereintauchen der Filzschicht in die Flüssigkeit 0 geschieht, ist der Großteil des mitausgeschöpften Wassers der Waschlüssigkeit bereits durch die Sieblochung in das Innere der Trommel getropft, so daß die Schmutzpartikel einen geringen Flüssigkeitsanteil enthalten.
Somit kann aus dem Inneren der Trommel die gereinigte Waschflüssigkeit abgezogen und einem Vorratsbehälter für aufbereitete Waschflüssigkeit zugeführt werden.
Der Schlamm aus Calciumcarbonat kann nach Aufbereitung als Dünger verwendet werden.
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden anhand der Figur beispielhaft näher beschrieben.
Von der Fritieranlage 1 werden die Abgase 33 mittels eines Ventilators abgesaugt und mit Überdruck in das geschlossene Gehäuse 31 des Schaumgaswäschers 3 eingeblasen. Dort &iacgr;&ogr; herrscht ein Überdruck von ca. 3000 Pascal.
Zu diesem Zweck sind innerhalb des Gehäuses 31 in mehreren, vorzugsweise in drei Stufen, jeweils eine Eingaswanne 8, angeordnet, mit einer zugeordneten, darunter befindlichen Kondensatorwanne 9. Die Kondensatorwanne 9 muß sich dabei unterhalb des Überlaufes der Eingaswanne 8 befinden, und um ein möglichst großflächiges Überlaufen der Eingaswanne 8 zu ermöglichen, wird vorzugsweise der gesamte umlaufende Rand der Eingaswanne 8, der waagerecht ausgerichtet sein sollte, als Überlauf benutzt, so daß auch um den gesamten Außenumfang dieser Eingaswanne 8 darunter sich eine Kondensatorwanne 9, möglicherweise unterteilt in mehrere separate
Kondensatorwannen, vorhanden sein sollte.
Zur baulichen Vereinfachung sind dabei die Kondensatorwannen 9 direkt und einstückig mit den Innenseiten der Seitenwände 31a des Gehäuses 31 des Schaumgaswäschers 3 ausgebildet, und ragen von diesen Innenflächen nach innen, lassen in der Mitte jedoch einen Durchlaß frei.
Umgekehrt ist die Eingaswanne 8 mittig angeordnet und läßt zwischen ihrem äußeren Rand und den Wänden 31a des Gehäuses 31 einen Abstand offen. Dies kann entweder entlang des gesamten Innenumfanges des Gehäuses 31 in der beschriebenen Art und Weise eingehalten werden, oder zur baulichen Vereinfachung nur an zwei gegenüberliegenden Wänden.
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• 9
In die oberste Eingaswanne 8 ragt etwa mittig eine Eingashaube 7 großflächig hinein, erreicht jedoch nicht den Rand der Eingaswanne 8.
In die Eingashaube 7, die mit der Oberseite des Gehäuses 3 dicht verbunden ist, wird das Abgas 33 eingeblasen.
Die Eingashaube 7 dient dem großflächigen, feinverteilten Einperlen der Abgase in die Waschflüssigkeit, mit welcher die &iacgr;&ogr; Eingaswanne 8 gefüllt ist. Zu diesem Zweck erstreckt sich die Eingashaube unter den Flüssigkeitsspiegel in der Eingaswanne 8 hinab.
Das Abgas 33 tritt dort durch schmale, vorzugsweise parallel zueinander verlaufende, nicht dargestellte Schlitze in der Unterseite der Eingashaube 7 in die Waschflüssigkeit aus. Um dabei ein möglichst gleichmäßiges, feinverteiltes Ausperlen zu fördern, werden diese nicht dargestellten Schlitze durch etwa senkrecht stehende oder schräg nach oben verlaufende Bleche 35 begrenzt, deren untere, im wesentlichen wiederum waagerecht eingestellte Kanten 36 zickzackförmig oder wellenförmig ausgebildet sind, so daß an jeder einzelnen Einbuchtung dieser Zickzacklinie Abgase austreten und durch die Waschflüssigkeit nach oben perlen.
Dabei kann vorzugsweise durch Änderung des relativen Höhenabstandes zwischen der unteren Kante 36 der Eingashaube 7 und dem Flüssigkeitsspiegel der Eingaswanne 8 die Strecke variiert werden, welche die Abgase während des Aufsteigens durch die Waschflüssigkeit durchlaufen müssen, was die Intensität des Reinigungsvorganges beeinflußt.
In der obersten Eingashaube 7 ist zusätzlich eine Einsprühdüse 30 für Waschflüssigkeit vorgesehen, die das einströmende Abgas 33 besprüht, vor allem aber der Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsspiegels in der Eingaswanne 8 dient, da diese durch den am Rand überfließenden Schaum, der in die darunterliegende Kondensatorwanne 9 hinabtropft, ständig an Flüssigkeit verliert.
Der Überlauf von der Eingaswanne 8 in die Kondensatorwanne 9 erfolgt hauptsächlich in Form von Schaum, der sich beim Eingasen in die Eingaswanne 8 bildet aufgrund des in die Waschflüssigkeit, welche in der Regel Wasser ist, eingegebenen Calciumoxid (CaO), welches sich mit dem Wasser zu Calciumhydroxid [Ca(OH^] verbindet und mit den in den Abgasen vorhandenen Eiweißen bereits eine Schaumbildung bewirkt. Falls diese zu gering ist, können zusätzlich geringe Mengen an Schaumbildnern, etwa Tenside, zugegeben werden, &iacgr;&ogr; was relativ unproblematisch ist, da die Waschflüssigkeit im Kreis geführt wird und somit auch diese Schaumbildner mehrfach benutzt und nicht ständig in das Abwasser abgegeben werden.
Durch den in dem Schaumgasreiniger 3 bestehenden Überdruck werden die Schaumbläschen auf einen Durchmesser von ca. 2 mm zusammengedrückt, so daß hier bei geringem Raumbedarf eine optimale Reinigung erzielt wird, da nur die Oberfläche und nicht der leere Innenraum der Schaumbläschen die Anlagerung der Schmutzpartikel, also der Öl- oder Fettpartikel, bewirkt.
In den Kondensatorwannen 9, in die keine Abgase eingeblasen werden, fällt der Schaum wieder zusammen, so daß sich am Boden dieser Kondensatorwannen Flüssigkeit bildet, wobei die darin enthaltenen Schmutzteilchen, die sich in der Regel mit dem Calciumhydroxid zu Calciumcarbonat verbinden, am Boden ablagern und damit über den Abfluß 26 aus dem Bodenbereich der Kondensatorwannen 9 abgenommen werden können.
Die entlang der Wände, vorzugsweise vollständig, umlaufenden 0 Kondensatorwannen 9 lassen in der Mitte einen Durchlaß 9a frei. Diese den Durchlaß 9a begrenzenden inneren Seitenwände der Kondensatorwannen 9 sind fest mit der darunterliegenden nächsten Eingashaube 7, die das Einperlen der Abgase in die nächste darunterliegende Eingaswanne 8 bewirkt, verbunden. Die Abgase 33 strömen somit über die oberste Eingashaube 7 durch die Flüssigkeit der obersten Eingaswanne 8, aus der sie nach oben austreten, und durch den Durchlaß 9a der obersten Kondensatorwanne 9 und die nächsttieferliegende Eingashaube 7 in die nächsttieferliegende Eingaswanne 8.
Diese Reinigungskaskade umfaßt in der Regel zwei bis fünf, vorzugsweise drei Reinigungsstufen, wobei auf jeder Stufe die verunreinigte Waschflüssigkeit vom Boden der Kondensatorwanne 9 abgezogen wird.
Unterhalb der untersten Eingaswanne 8 wird der Innenraum zwischen den Seitenwänden 31a durch einen Naßaktivkoksfilter 10 unterteilt, auf welchen der von der letzten Eingaswanne 8 &iacgr;&ogr; herabtropfende Schaum fällt und damit diesen Naßaktivkohlefilter 10 ständig benetzt und feucht hält.
Die aus dieser untersten und damit letzten Eingaswanne 8 austretenden Abgase müssen ebenfalls diesen Filter 10 nach unten durchströmen, da sich der Gasabzug 19 für die Abgase 33 aus dem Schaumgaswäscher 3 unterhalb dieses Filters 10 befindet. Vorzugsweise befindet sich dieser Gasabzug 29 dabei mittig unterhalb des Filters, und damit mittig unterhalb der letzten Eingaswanne 8, und nicht in dem Bereich, in welchem das von der letzten Eängaswanne 8 herabtropfende Schaum-Waschflüssigkeits-Gemisch auf den Filter 10 fällt.
Die überschüssige Waschflüssigkeit kondensiert im Filter 10 und tropft von diesem auf den Boden des Gehäuses 31 des Schaumgaswäschers 3 herab, welcher somit die unterste Kondensatorwanne 9, diesmal durchgehend über die gesamte Grundfläche des Gehäuses 31, bildet. Auch von dessen Bodenbereich wird mittels eines Abflusses 26a die befrachtete Waschflüssigkeit abgesaugt bzw. abgeführt.
In das Gehäuse 31 des Schaumgaswäschers 3 kann ferner zu Reinigungszwecken über ein Mannloch 27 eingestiegen werden.
Der Naßaktivkoks des Filters 10 besteht dabei vorzugsweise aus einem Aktivkoks, dessen Korngröße im wesentlichen zwischen 1,5 und 2,0 mm, in geringeren Anteilen auch mit größerem Korndurchmesser, liegt, und welcher durch Nachvergasung zusätzlich stark porosiert ist, so daß sich eine spezifische
Oberfläche von etwa 300 m^/g ergibt. Vorzugsweise ist dieser Aktivkoks aus Braunkohle hergestellt.
Das über den Gasabzug 19 aus dem Schaumgaswäscher 3 entnommene Reingas 34 wird in einer zusätzlichen zweiten Reinigungsstufe, einem Nachkondensator 4, nochmals vor allem von Geruchsstoffen gereinigt, bevor es über den Kamin 15 an die Umgebung abgegeben wird. Zu diesem Zweck wird es in den unteren Teil eines Gehäuses 32 geleitet, und durchströmt eine
&iacgr;&ogr; quer im Gehäuse 32 des Nachkondensators 4 angeordneten Trockenaktivkoksfilter 13, dessen Material im wesentlichen mit dem des Naßaktivkoksfilters 10 identisch ist, nach oben, wo es den Nachkondensator 4 zum Kamin 15 hin verläßt. Beim Durchstömen des Trockenaktivkoksfilters 13 wird den Reingasen 34 einerseits Feuchtigkeit entzogen und vor allem noch vorhandene restliche Verunreinigungen.
Obwohl dabei der Trockenaktivkoksfilter 13 nur sehr langsam zusetzt, ist eine Rückspülung mittels Rückspüldüsen 14 vorgesehen, die sich oberhalb des Trockenaktivkoksfilters 13 befinden und diesen gleichmäßig mit sauberer bzw. gereinigter Waschflüssigkeit besprühen können, so daß ein Ausschwemmen der im Filter 13 aufgenommenen Verschmutzungen entgegen der Durchströmungsrichtung der Reingase 34 nach unten erfolgt, so daß sich das mit Schadstoffen befrachtete Spülwasser, also Waschflüssigkeit, am Boden des Gehäuses 32 des Nachkondensators 4 ansammelt. Ein Abfluß 26b ist dabei auch im Bodenbereich des Nachkondensators 4 vorgesehen, und ebenso auch ein Mannloch 27 zum Begehen des Nachkondensators.
Die Reinigung der Waschflüssigkeit, die im Kreis geführt werden soll, um Schaumbildner, Calciumhydroxid etc. nicht ständig zu verlieren und damit das Abwasser zu befrachten, geschieht in einer Kreislaufreinigung 5.
Dabei dreht sich ein Trommelsieb 21a, welches am Umfang aus einem Lochblech etc. besteht, um eine im wesentlichen waagerechte Achse so in einem Trommelbehälter 37, daß das
Trommelsieb 21a teilweise in die im Trommelbehälter 37 befindliche, stark schmutzbefrachtete, Waschflüssigkeit eintaucht.
Die Flüssigkeit kann nur über die Lochung der Mantelfläche in das Trommelsieb 21a eindringen. Dieses Trommelsieb 21a ist vorzugsweise auf der Außenseite - mit einem feinen, für die, Schmutzpartikel nicht durchlässigen Material wie etwa Filz bespannt, an welchen die Schmutzpartikel gut anhaften können.
&iacgr;&ogr; Dadurch hebt die Filzschicht des Trommelsiebes 21a die Schmutzpartikel aus dem Trommelbehälter 37 heraus und die Schmutzpartikel können kurz vor dem Wiedereintauchen in die Flüssigkeit des Trommelbehälters 37 mittels eines Abstreifers 21a mechanisch abgeschieden und in einen Schmutzbehälter 6 verbracht werden.
Da das Abstreifen erst kurz vor dem Wiedereintritt der Trommelaußenfläche in die Flüssigkeit des Trommelbehälters 37 geschieht, tropft während der außerhalb der Flüssigkeit befindlichen Drehlage die saubere Waschflüssigkeit durch die Lochung des Siebes 21a in das Innere der Trommel, und kann von dort in einen Sammelbehälter 17 abgeführt werden, indem wiederverwendbare Waschflüssigkeit für die weitere Verwendung im Kreislauf zur Verfügung steht. Über eine Niveauregulierung 20 wird eine bestimmte Mindestfüllstandsmenge in dem Sammelbehälter 17 gehalten.
Eine Wärmeabfuhr, eventuell auch zwecks
Wärmerückgewinnung, ist in dem erfindungsgemäßen Reiniger sinnvoll, da einerseits die Abgase mit Temperaturen von um die 60 0C eingeblasen werden, andererseits der Reinigungsvorgang bei einer Temperatur von 10 - 20 0C, vorzugsweise um die 15 0C, der Waschlüssigkeit am besten funktioniert. Infolgedessen werden entweder in die Ansammlungen der Waschflüssigkeit am Boden des Schaumgaswäschers 3 oder im Sammelbehälter 17 ein Wärmetauscher 18 eingebracht, der die gewünschte Temperatur sicherstellt.
Der Schmutzbehälter 6 weist ferner einen Siebboden 22 auf, der der Entwässerung der im wesentlichen festen Schmutzpartikel dient, die sich im Schmutzbehälter 6 ansammeln. Im Boden des Schmutzbehälters 6 unterhalb des Siebbodens 22 sammelt sich damit nochmals Waschflüssigkeit an, die jedoch noch relativ stark schmutzbefrachtet ist und damit dem Trommelbehälter 37 wieder zugeführt wird.
Der Abgaswäscher 3 und/oder der Nachkondensator 4 werden &iacgr;&ogr; aus dem Sammelbehälter 17 mit Waschflüssigkeit versorgt.
Die im Schmutzbehälter 6 angesammelten Stoffe können nach einer Aufbereitung als Dünger verwendet werden, da sie im wesentlichen aus Carbonatschlämmen bestehen.
Anmelder: Gebrüder Schmidt AG
43555 Al/Gr 25. Juli 1995
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Fritieranlage
2 Ventilator
3 Schaumgaswäscher
4 Nachkondensator
5 Kreislaufreinigung
6 Schmutzbehälter
7 Eingashaube
8 Eingaswanne
9 Kondensatorwanne
9a Durchlaß
10 Akaktivkoksfilter
11 Schmutzwasser
12 Abgasverbindungsrohr
13 Trockenaktivkoksfilter
14 Rückspüldüse
15 Kamin
17 Sammelbehälter
18 Wärmetauscher
20 Niveauregulierung
21 Trommelsiebabstreifer
21a Trommelsieb
21b Abstreifer
22 Siebboden
26 WF-Abfluß
27 Mannloch
29 Gasabzug
30 Einsprühdüse
31, 32 Gehäuse
31a Seitenwand
33 Abgas
34 Reingas
35 Bleche
36 Kanten
37 Trommelbehälter
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Claims (1)

  1. SCHUTZANSPRÜCHE
    Abgasreiniger, insbesondere für Fritierabgase, mit einem wenigstens einstufigen Schaumgaswäscher (3), bei dem das Abgas jeweils in eine mit Waschflüssigkeit gefüllte Eingaswanne
    (8) unterhalb des Spiegels der Waschflüssigkeit gedrückt wird,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    in jeder der vertikal übereinander angeordneten Stufen des
    Schaumgaswäschers (3)
    das Abgas mittels wenigstens einer Eingashaube (7), die unterhalb des Flüssigkeitsspiegels der Eingaswanne (8) endet, in der Aufsicht großflächig eingebracht wird,
    sich unterhalb der Ränder der Eingaswanne (8) wenigstens eine Kondensatorwanne (9) befindet, in die der über den Rand der Eingaswanne (8) quellende, verschmutzte Schaum fällt und kondensiert,
    einem Waschflüssigkeits-Abfluß (26) aus der Kondensatorwanne (9) und
    einem mit Waschflüssigkeit benetzten Filter (10) zwischen der Eingaswanne (8) und der Kondensatorwanne (9) der untersten Stufe, durch welche der Schaum tropft sowie
    einen Gasabzug (29) unterhalb des mit Waschflüssigkeit benetzten Filter (10).
    Abgasreiniger nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    der benetzte Filter ein Naßaktivkoksfilter (10) ist.
    3.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumgaswäscher (3) ein geschlossenes Gehäuse aufweist, welches unter einem Überdruck, insbesondere von 2000-4000 Pascal, insbesondere von etwa 3000 Pascal, steht.
    4.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, &iacgr;&ogr; dadurch gekennzeichnet, daß als Waschflüssigkeit Wasser benutzt wird, welches durch Zusatz von Calciumoxid Calciumhydroxid enthält.
    5.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschflüssigkeit im Kreislauf geführt wird, indem sie in der obersten Eingashaube (7) fein versprüht das eingeblasene Abgas benetzt und zwischen dem Waschflüssigkeitsabfluß (26) und der Einsprühdüse (30) insbesondere mechanisch von den Schmutzpartikeln befreit wird.
    6.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschflüssigkeit Schaumbildner in einem solchen Mengenverhältnis aufweist, daß in Abhängigkeit von Art, Umfang und Durchsatz der zu reinigenden Abgase pro Kubikmeter Schaum mindestens 10 Millionen Schaumbläschen erzeugt werden.
    7.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Waschflüssigkeit als Schaumbildner Tenside zugesetzt sind.
    8.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Eingaswannen (8) wenigstens über einen Teil ihres Umfanges mit Abstand zu den Seitenwänden (31a) des Gehäuses (31) des Schaumgaswäschers angeordnet sind und in diesen Umfangsbereichen die darunter angeordneten Kondensatorwannen (9) direkt an den Seitenwänden (31a) des Gehäuses angeordnet sind.
    9.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    &iacgr;&ogr; dadurch gekennzeichnet, daß
    die Eingashaube (7) mit den zur Mittelachse des Schaumgaswäschers (3) gerichteten Seitenwänden der darüberüegenden Kondensatorwannen (9) fest verbunden sind, so daß jede Reinigungsstufe gegenüber der nächsten Stufe abgedichtet ist.
    10.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Eingashauben (7) im wesentlichen parallel verlaufende Schlitze als Austrittsöffnungen für das Abgas an ihrer Unterseite aufweisen, und die Schlitze durch im wesentlichen senkrecht stehende Bleche begrenzt werden, deren Unterkanten gezackt ausgebildet sind.
    11.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Eintauchtiefe der Eingashauben (7) in die Eingaswannen (8) verstellbar ist.
    12.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Eintauchtiefe der Eingashauben (7) in die Eingaswannen (8) jeweils separat für jede Reinigungsstufe verstellbar ist.
    13.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    • &igr;
    dadurch gekennzeichnet, daß die Waschflüssigkeit im Schaumgaswäscher (3) auf einer Temperatur zwischen 10° und 30° C, vorzugsweise auf einer Temperatur von etwa 15° C gehalten wird.
    14.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenbereich des Schaumgaswäschers (3) einen &iacgr;&ogr; Waschflüssigkeitsabfluß (26a) aufweist.
    15.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Waschflüssigkeitsabfluß (26) aus jeder der Kondensatorwannen (9) in der Nähe des Bodens dieser Kondensatorwannen (9) angeordnet ist.
    16.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im angesammelten Schmutzwasser (11) im Bodenbereich des Schaumgaswäschers (3) ein Wärmetauscher zum Abführen von Wärme angeordnet ist.
    17.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schaumgaswäscher (3) ein Nachkondensator (4) für das Abgas nachgeschaitet ist, dessen Gehäuse (32) durch einen trockenen Filter, insbesondere einen Trockenaktivkoksfilter (13), in zwei übereinanderliegende Bereiche unterteilt wird und wobei das Abgas in den unteren Bereich eingeblasen und aus dem oberen Bereich zur Umgebung entlassen wird.
    18.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
    der Nachkondensator (4) eine Rückspülvorrichtung (14) oberhalb des Trockenaktivkoksfilters (13) aufweist, welche Sprühdüsen zum Aufsprühen von gereinigter Waschflüssigkeit von oben auf den Naßaktivkoksfilter (10) umfaßt, sowie einen Waschflüssigkeitsabfluß (26b) nahe des Bodens des Gehäuses (32) des Nachkondensators.
    19.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    &iacgr;&ogr; dadurch gekennzeichnet, daß
    die Filter (10, 13) aus Aktivkoks mit etwa 2 mm Korndurchmesser bestehen, dessen Partikel durch Nachvergasung zusätzlich porosiert sind und eine besonders große Oberfläche aufweisen.
    20.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    mit dem Schaumgaswäscher (3) und/oder dem Nachkondensator (4) eine Kreislaufreinigung (5) für die Waschflüssigkeit verbunden ist, welche eine Vorrichtung zum Abscheiden der Schmutzpartikel aus der verunreinigten Waschflüssigkeit aufweist.
    21.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Vorrichtung zum Abscheiden der Schmutzpartikel einem Trommelsiebabstreifer (21) umfaßt, dessen um eine im wesentlichen waagerechte Achse rotierende Trommel als Trommelsieb (21a) ausgebildet ist, welche mit einem saugfähigen Material wie etwa Filz belegt ist, und wobei die Trommel in einem Behälter mit verschmutzter Waschflüssigkeit teilweise eintaucht, so daß ein oberhalb der Flüssigkeit an der Filzschicht angreifender Abstreifer (21b) die daran haftenden Schmutzpartikel mechanisch in einen separaten Schmutzbehälter (6) ableitet.
    22.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    aus dem Inneren des Trommelsiebes (21a) die gereinigte Waschflüssigkeit in einen Sammelbehälter (17) abgeführt wird, aus welchem die Waschflüssigkeit zum Beschicken des Schaumgaswäschers (3) und/oder Nachkondensators (4) entnommen wird.
    23.
    Abgasreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    &iacgr;&ogr; dadurch gekennzeichnet, daß
    die Eingashaube mit Abstand zum äußeren seitlichen Rand endet.
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