DE2826350C2 - Vorrichtung zur Montage einer Spannzange in den Schaft eines Füllminenstiftes - Google Patents
Vorrichtung zur Montage einer Spannzange in den Schaft eines FüllminenstiftesInfo
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Description
tagelage,
F i g. 4 einen Schnitt durch den vormontierten Füllminenstift und die Schalenteile außerhalb des Schreibgeräteschaftes
und
Fig.5 eine Seitenansicht des Zuführschachtes mit
dem darin angeordneten Schalenteil.
Der mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung montierbare, druckknopfbetätigte, mechanische Füllminenstift
besteht, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, aus einem
Schaft 1, an dessen vorderem Ende ein nach innen weisender Stützbund 2 angeformt ist Die Sriireibgerätespitze
3 ist als getrenntes Einzelteil ausgebildet und enthält in einer Führungsbohrung einen Klemmring 4, der
um einen gewissen Betrag zwischen dem Stützbund 2 und einem Anschlagbund in der Schreibgerätespitze 3
längsbeweglich ist Von der Rückseite liegt an dem Stützbund 2 eine Druckfeder 5 an, die wie bekannt die
Schließkraft auf die Spannzange ausübt welche aus den Schalenteilen 6 besteht, die an den Trennflächen 7 aneinander
liegen und jeweils an ihrem vo.deren Ende einen Spannzangenkopf 8 aufweisen, der an einem
Spannzangenhals 9 angeformt ist Das Schalenteil 6 mit dem Spannzangenkopf 8 und dem Spannzangenhals 9
ist einstückig ausgebildet, wobei zwei halbschalenförmige Schalenteile 6 an den Trennflächen 7 aneinander anliegend
die Spannzange bilden.
Die Vorrichtung zur Montage des vorbeschriebenen Füllminenstiftes besteht im wesentlichen aus einem ersten
Halbrundschieber 10 und einem zweiten Halbrundschieber 11, deren Querschnitt in dem in den Schreibgeräteschaft
eindringenden Bereich dem Querschnitt der Schalenteile 6 entspricht. Die Halbrundschieber 10, 11
sind zueinander axial versetzbar, wobei der Betrag ihrer Längsbeweglichkeit durch einen Anschlagstift 1!2 und
ein Langloch 13 begrenzt ist Zwei Führungslager 14 halten die Halbrundschieber 10, 11 zusammen und gestatten
eine Längsbeweglichkeit. Die Längsbewegung wird mittels einer Hubeinrichtung mit konstantem Hub
erzeugt, die an einem Anschlußzapfen 16 eines Steuerkopfes 15 angreift. In diesem Steuerkopf 15 ist der erste
Halbrundschieber 10 mittels einer Feder 18 befestigt, während der zweite Halbrundschieber 11 dort ortsfest
mit einem Befestigungsstift 17 eingesetzt ist. Um die aus einem Zuführschacht 20 zugeführten Schalenteile 6 mit
den, zur Erreichung einer Vorspannung stark divergierend ausgebildeten Vorderteilen — bestehend aus dem
Spannzangenkopf 8 und dem Spannzangenhals 9 — in den Schaft 1 einführen zu können sind zusätzlich Flachschieber
19 vorgesehen, die zu der Trennfläche 7 der Schalenteile 6 hin beweglich sind. Bei größerem Durchmesser
des Schaftes 1 und der Schalenteile 6 und gleichbleibenden Abmessungen des Spannzangenkopfes 8
kann auch auf diese Flachschieber 19 verzichtet werden. Der Abstand der Spannzangenköpfe 8 darf dabei nicht
größer sein als der Innendurchmesser der Bohrung des Schaftes 1.
Das Einfügen der Schalenteile 6 in den Schaft 1 und in die Bohrung des Klemmringes 4 stellt den Kernpunkt
des mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung durchzuführenden Montageschrittes dar. Wichtig ist dabei, daß
die Schalenteile 6 außerhalb des Schaftes 1 bereits an ihren Trenniläulicii 7 aiicmaiiueigcicgi und urn wenigstens
die Länge des Spannzangenkopfes 8 plus der Breite des Klemmringes 4 in Längsrichtung versetzt vor den
Schaft 1 herangeführt werden.
Durch diese Anordnung können die beiden Schalenteile 6 von den ebenfalls versetzt im Steuerkopf 15 befestigten
Halbrundschiebern 10, 11 verzögerungsfrei in den Schaft 1 eingeschoben werden. Das bedeutet, daß
keine zusätzliche Zeit benötigt wird, um mittels der Halbrundschieber 10,11 das Versetzen der Schalenteile
6 vor dem Einschieben in den Schaft 1 zu bewirken. Die Schalenteile 6 sind möglichst nahe an dem rückwärtigen
Ende des Schaftes 1 angeordnet und werden kurz vor der Bewegung des Steuerkopfes 15 zusammengedrückt,
falls dies aufgrund der vorliegenden Dimensionen notwendig ist
Bei der Bewegung des Steuerkopfes 15 und der damit verbundenen Halbrundschieber 10, 11 in die Bohrung
des Schaftes 1 hinein trifft zuerst das an dem Halbrundschieber 10 anliegende Schalenteil 6 auf die Druckfeder
5 auf und drückt diese soweit zusammen, wie dies die Längsbewegung des Halbrundschiebers 10 gestattet,
dessen Hub vom Führungslager 14 begrenzt ist In dieser Endlage des ersten Halbrundschiebers 10 ist bereit
der Spannzangenkopf 8 soweit durch den Klemmring 4 hindurchgetreten, daß dieser nunmehr im Bereich des
Spannzangenhalses 9 liegt Bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Steuerkopfes 15 wird die Feder 18 zusammengedrückt
und der zweite Halbrundschieber 11 bewegt das andere Schalenteil 6 ebenfalls nach vorne
durch den Stützbund 2 und den Klemmring 4 hindurch, bis beide Schalenteile 6 axial exakt nebeneinander bündig
ausgerichtet sind. Beim Zurückgehen des Steuerkopfes 15 expandiert die Druckfeder 5 und zieht die
Schalenteile 6 in den Klemmring 4 hinein, die dort mit den beiden ausgerichteten Spannzangenköpfen 8 anliegen
und nicht durch die Bohrung des Klemmringes 4 hindurchtreten können.
Die Situation des Hindurchtretens des zweiten Spannzangenkopfes 8 durch den Klemmring 4 ist in der
F i g. 3 dargestellt. Der nachfolgende Spannzangenkopf 8 drückt in Klemmring 4 den bereits durchgesteckten
Spannzangenhals 9 soweit von der Mittelachse weg, bis dieser nahezu in der Bohrung des Klemmringes 4 anliegt.
Das Hindurchtreten des Spannzangenkopfes 8 durch die Bohrung des Klemmringes 4 wird mittels seitlicher
Abflachungen 8' bei versetzten Schalenteilen 6 gestattet, während bei bündig ausgerichteten Schalenteilen 6
der Spannzangenkopf 8 — bestehend aus zwei Teilen — selbst ohne Mine nicht mehr durch die Klemmhülse 4
hindurchtreten kann.
Es ist möglich auf das Zusammendrücken der divergierenden Teile — Spannzangenkopf 8 und Spannzangenhals
9 — zu verzichten falls eine geeignete Abstimmung der Dimensionen der Bohrung im Schaft 1 mit den
Schalenteilen 6 vorgenommen wird. In diesem Fall können die Flachschieber 19 mit ihrer Steuervorrichtung
entfallen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1 2
sen. Um eine ständige Schreibbereitschaft zu erreichen,
Patentansprüche: soll dagegen ein Zerlegen des Stiftes durch den Verbraucher
nicht ohne weiteres, & h. ohne Zuhilfenahme
t. Vorrichtung zur Montage einer aus zwei Scha- von Werkzeugen, durchführbar sein, um Bescnädigun-
lenteilen bestehenden mittels eines Druckknopfes 5 gen der empfindlichen, funktionswichtigen Teile auszu-
betätigbaren Spannzange aus Kunststoff in einen schalten.
Schaft eines Füllminenstiftes, dadurch ge- Nach der DE-PS 24 47 234 sind bereits Füllminenstif-
kennzeichnet, daß zwei in Führungslagern (14) te bekannt, die mit einer dem Anmeldungsgegenstand
längsbeweglich geführte, um mindestens die Länge entsprechenden Vorrichtung montiert werden können.·
eines Spannzangenkopfes (8) plus der Breite eines io Es handelt sich dabei um Füllminenstifte mit verschieb-
Klemmringes (4) verschiebbare versetzt an den barer Mine und einer unter Wirkung einer zwischen
Spannzangenkopf (8) angreifende Halbrundschieber einem Minenführungsrohr und einem Haltering ange-
(10, 11) vorgesehen sind, daß eine Hubeinrichtung ordneten Feder stehenden Spannzange, auf deren Au-
vorhanden ist, mit der die Halbrundschieber (10,11) ßenkonus ein Klemmring aufgeschoben ist, dessen In-
zuerst gleichzeitig verschiebbar sind und nach Errei- is nendurchmesser kleiner als der maximale Außendurch-
chen der Endlage des ersten Halbrundschiebers (10) messer der Spannzange im konischen Bereich ist Der
der zweite Halbrundschieber (11) in die gleiche End- Spannzangenkopf und der Spannzangenhals sind je-
lage weiterbewegbar ist weils an einer Halbschale ausgebildet, die an einer
2. Vorrichtung zur Montage, nach Anspruch 1, da- Trennfläche aneinander liegen. Die beiden Halbschalen
durch gekennzeichnet, daß zur Führung der Scha- 20 sind für sich einstückig aus thermosplastischemMaterial
lenteile (6) vor dem festgehaltenen Schaft (1) quer zu hergestellt und der Außenkonus jeder Halbschale ist
diesem bewegliche Flachschieber (19) vorgesehen durch abgesetzte Flächen im Durchmesser verkleinert
sind, die bis auf den Durchmesser eines Spannzan- Dadurch ist es möglich, jeweils einen Außenkonus durch
genhalses (9) aufeinanderzu verschiebbar sind. einen Klemmring aus nicht verformbaren Material zu
3. Vorrichtung zur Montage, nach den Ansprü- 25 schieber, auch wenn der Innendurchmesser des Klemmchen
1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite ringes kleiner als der maximale Außendurchmesser der
Halbrundschieber (11) fest mit einem von einer Hub- beiden aneinanderliegenden Außenkonen ist
einrichtung angetriebenen Steuerkopf (15) verbun- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorden ist, während zwischen dem ersten Halbrund- richtung zur Montage eines Füllminenstiftes zu schafschieber (10) und dem Steuerkopf (15) eine Feder 30 fen, dessen Spannzange aus zwei Halbschalen besteht, (18) zwischengeschaltet ist. wobei die Vorrichtung so beschaffen sein soll, daß die an
einrichtung angetriebenen Steuerkopf (15) verbun- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorden ist, während zwischen dem ersten Halbrund- richtung zur Montage eines Füllminenstiftes zu schafschieber (10) und dem Steuerkopf (15) eine Feder 30 fen, dessen Spannzange aus zwei Halbschalen besteht, (18) zwischengeschaltet ist. wobei die Vorrichtung so beschaffen sein soll, daß die an
4. Vorrichtung zur Montage, nach den Ansprü- den Halbschalen angeformten Spannzangenköpfe nachchen
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder- einander durch den Klemmring geführt werden können
kraft der zwischen dem Steuerkopf (15) und dem wonach anschließend die Halbschalen wieder in axialer
ersten Halbrundschieber (10) zwischengeschalteten 35 Richtung so auszurichten sind, daß sie sich vollständig
Feder (18) größer ist als die, der im Schaft (1) ver- überdecken.
wendeten Druckfeder (5). Diese Aufgabe vrd erfindungsgemäß durch eine
5. Vorrichtung zur Montage, nach den Ansprü- Vorrichtung erreicht, bei der zwei in Führungslagern
chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Be- längsbeweglich geführte, um mindestens die Länge eigrenzung
der Längsverschiebbarkeit der Halbrund- 40 nes Spannzangenkopfes plus der Breite eines Klemmschieber
(10, 11) am ersten Halbrundschieber (10) ringes verschiebbare versetzt an den Spannzangenkopf
ein Langloch (13) und im zweiten Halbrundschieber angreifende Halbrundschieber vorgesehen sind, daß ei-(11)
ein Änschlagstift (12) vorgesehen ist. ne Hubvorrichtung vorhanden ist, mit der die Halbrund-
6. Vorrichtung zur Montage, nach den Ansprü- schieber zuerst gleichzeitig verschiebbar sind und nach
chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halb- 45 dem Erreichen der Endlage des ersten Halbrundschierundschieber
(10, 11) in dem in den Schaft (1) ein- bers der zweite Halbrundschieber in die gleiche Endlage
dringenden Bereich den gleichen Querschnitt wie weiter bewegbar ist. Der Vorteil dieser Montagevordie
Schalenteile (6) auf weisen. richtung besteht darin, daß die beiden Spannzangen-
7. Vorrichtung zur Montage, nach den Ansprü- köpfe außerhalb der Klemmhülse wieder axial ausgechen
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der unter 50 richtet sind und daher beim Zurückgehen in der Boh-Wirkung
der Feder (18) stehende Halbrundschieber rung des Klemmringes anliegen.
(10) in seiner Längsbewegung durch das als An- Die Spannzangenköpfe, die in der Ruhelage nicht anschlag
dienende Führungslager (14) begrenzt ist. einander anliegen lassen sich sicherer in den Schaft des
Schreibgerätes einführen, wenn zur Führung der Scha-
55 lenteile vor dem festgehaltenen Schaft quer zu diesem
beweglichen Flachschieber vorgesehen sind, die bis auf den Durchmesser eines Spannzangenhalses aufeinander
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Montage zu verschiebbar sind.
einer aus zwei Schalenteileii bestehenden mittels eines Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Druckknopfes betätigbaren Spannzange aus Kunststoff 60 Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher bein
eineir. Schaft sines Füüüiinenstiftes. schri?b?n. Es z?igt Hie
Sämtliche bekannten, mechanischen Füllminenstifte Fig. 1 eine Draufsicht auf den im Schnitt dargestell-
mit druckknopfbetätigter Spannzange arbeiten nach ten Füllminenstift und einen Teilschnitt der Montagegleichartigen Funktionsprinzipien und sind daher auch vorrichtung,
in ihrem konstruktiven Aufbau sehr ähnlich. Eine wichti- 65 F i g. 2 eine Teilansicht der Montagevorrichtung in
ge Voraussetzung für die Herstellung derartiger Füllmi- der vorderen Endlage,
nenstifte ist deren Montierbarkeit, wobei die Einzelteile F i g. 3 eine Stirnansicht der Spannzangenteile und
möglichst lageunabhängig zusammenfügbar sein müs- der Klemmhülse in der in der F i g. 1 dargestellten Mon-
Priority Applications (2)
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| DE19782826350 DE2826350C2 (de) | 1978-06-16 | 1978-06-16 | Vorrichtung zur Montage einer Spannzange in den Schaft eines Füllminenstiftes |
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1979
- 1979-06-14 JP JP7407979A patent/JPS5539388A/ja active Pending
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| DE2826350A1 (de) | 1979-12-20 |
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