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DE2823599A1 - Legierung auf nickelgrundlage - Google Patents

Legierung auf nickelgrundlage

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Publication number
DE2823599A1
DE2823599A1 DE19782823599 DE2823599A DE2823599A1 DE 2823599 A1 DE2823599 A1 DE 2823599A1 DE 19782823599 DE19782823599 DE 19782823599 DE 2823599 A DE2823599 A DE 2823599A DE 2823599 A1 DE2823599 A1 DE 2823599A1
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DE
Germany
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alloy
magnetostriction
nickel
weight
copper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Application number
DE19782823599
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English (en)
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DE2823599C2 (de
Inventor
Margarita I Batova
Sergej G Chajutin
Igor V Meschtschaninov
Sergej L Schapiro
Efim S Schpitschineckij
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GNI I PI SPLAVOV I OBRABOTKI C
Original Assignee
GNI I PI SPLAVOV I OBRABOTKI C
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Publication date
Application filed by GNI I PI SPLAVOV I OBRABOTKI C filed Critical GNI I PI SPLAVOV I OBRABOTKI C
Priority to DE19782823599 priority Critical patent/DE2823599C2/de
Publication of DE2823599A1 publication Critical patent/DE2823599A1/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C19/00Alloys based on nickel or cobalt
    • C22C19/002Alloys based on nickel or cobalt with copper as the next major constituent
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C19/00Alloys based on nickel or cobalt
    • C22C19/005Alloys based on nickel or cobalt with Manganese as the next major constituent
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/01Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
    • H01F1/03Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity
    • H01F1/12Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials
    • H01F1/14Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys
    • H01F1/147Alloys characterised by their composition

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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Description

  • LEGIERUNG AUF NlCKEtGRUNDLAGE
  • Die Erfindung betrifft die NE-Metallurgie, insbesondere Legierungen auf Nickelgrundlage.
  • Die. erfindung kann bei der Herstellung von Magnetogelangen beim striktionsleigierungen zum Einsatz, e vornehmlich Bau finden von Schall- und Ültraschallschwingern Verwendung Darüber ninaus gelangen Nickellegierungen bei der Herstellung von magnetostriktiven Wandlern zum Einsatz, die als Bauteile von Unterwasserort urrgstreräten und Echoloten, für die Intensivierung von technologischen Prozessen (z.B. im Hüttenwesen) sowie für die Ultraschallreinigung von Erzeugnissen dienen.
  • in den letzten Jahren sind auf der Grundlage von magnetostriktiven Schwingern Bohranlagen mit magnetostriktiven Wandlern entwickelt worden, bei denen das Bohrgerät außer dem bekannten Drehen auch eine pendelnde Bewegung ausführt.
  • Eine Folge davon war sin starker Anstieg der Leistungsfähigkeit des Bohrgeräts.
  • Bekanntlich ist die Wirksamkeit von magnetostriktiven Wandlern um so höher, je gröber die Schwingungsweite ist, wobei die letztere ihrerseits mit der Erhöhung des Absolutwertes der statischen Sättigungsmagnetostriktion wächst.
  • Unter den Werkstoffen für die Herstellung von magnetostriktiven Wandlern haben sich am meisten technisches Nickel und dessen Legierung mit 4 Gew. Kobalt durchgesetzt.
  • ein Band aus Reinnickel weist bekanntlich eine Magnetostriktion von -35 x 10-6 und ein Band aus der genannten Nickel--Kobalt-Legierung je nach der Verfahrenstechnik eine Mag--6 netostriktion von -30 x 10 bis -45 x 10 6 auf. Eine Erhöhung der Magnetostriktion bei der Nickel-Kobald-Legierung ist durch Vakuumschmelzen und Kaltwalzen mit 95%iger verformung erzielbar. Nachteilig wirkt es sich beim reinnickel aus, das bei ihm hohe idagnetostriktion (mehr als -40 x 10-6) nicht zu erreichen ist Als Nachteil der genannten Nickel-Kobalt-Legierung gilt dagegen deren Gehalt an teurem und relativ selten vorkommend Kobalt. Hinzu kommt, daß die Nickel-Robalt-Legierung durch niedrige mechanische Eigenschaften - nach dem Glühen des Bandes bei 800 bis 9000C liegt die 0,2-Dehngrenze bei 6 kp/mm² gekennzeichnet ist, Es ist bekannt, daß ein Band aus Reinstnickel eine Magnetostriktion von ca. -50 x 10 6 aufweist, die aber praktisch nur dann zu verzeichnen ist, wenn die Glühtemperatur für dieses Band nicht über 700 bis 750°C lag. Die Herstelaber lungstechnologie magnetostriktiver Schwinger schliesst eine Erhtzung des Bandes bis auf 800 bis 100000 ein. Bei dieser Temperatur findet die Sekundärrekristallisation statt, und die Magnetostriktion fällt auf einen Wert von -35 x 10-6 ab.
  • Ausserdem ist das Reinstnickel mit dem Nachteil behaftet, dass dessen 0,2-Dehngrenze niedrig (ca. 4 kp/mm2) ist, was die Gebrauchseigenschaften ungünstig beeinflusst.
  • Bekannte Legierungen auf der Grundlage des Nickel-Kobalt--Systems (mit Zusätzen von 2 Gew.% Silizium baw. 2 Gew.% Chrom) besitzen eine Magnetostriktion von nicht über -25 x 10-6, Ferner ist eine Legierung bekannt, iu welcher 7 bis 27 Gew.% Mn sowie eiii oder mehrere Elemente aus folgender Gruppe: Eisen (0 bis 10 Gew.%), Vanadium (0 bis 9 Gew.%), Silizium (0 bis 5 Gew.%), Titan (0 bis 7 Gew.%), Molybdän (0 bis 8 Gew.%), Aluminium (0 bis 6 Gew.%), Chrom (0 bis 6 Gew.%), Wolfram (0 bis 9 Gew.%), Aatinon (0 bis 11 Gew.%), Zinn (0 bis 10 Gew.%), Kobalt (0 bis 22 Gew.%), Kupfer (0 bis 10 Gew.%),Rest Nickel, enthalten sind. Diese Legierung zeichnet sich durch eine relativ niedrige Uagnetostriktion von max. - 20 x 10-6 aus.
  • Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der genannten Nachteile.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Legierung auf Nickelgrundlage, die neben einer hohen 0,2-Dehngrenze (hohen mechanischen Eigenschaften) einen großen Magnetostriktionswert aufweist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer Legierung auf Nickelgrundlage, in welcher Mangan, Kupfer und zumindest eines der folgenden Elemente: Titan, Vanadium, Molybaän, Chrom, Wolfram, Niob, Tantal, enthalten sind, gemäß der Erfindung aie genannten bestandteile mengenmäßig wie folgt vorhanden sind: 0,05 bis 6,5 Gew.» ;dangaa 0,01 bis 6 Gew.% Kupfer 0,01 bis 5 Gew.% mindestens eines der Elemente: Titan, Vanadium, Molybdän, Chrom, Wolfram, Rest Niob, Tantal Nickel.
  • Die erfindungsgemäße Legierung zeichnet sich durch eine Magnetostriktion von -50 x 10-6 nach dem Glühen bei einer Temperatur von 700 bis 12000C und eine 0,2-Dehngrenze von 6,5 bis 20 kp/mm2 aus.
  • Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der Legierung auf Nickelgrundlage anhand von Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Legierung auf Nickeigrundlage vorgeschlagen, in welcher als Legierung elemente Mangan und Kupfer und als hochschmelzende Elemente, notwendig für die erforderliche Legierungsverfestigung, Titan und/oder Vanadium und/oder Molybdän und/oder Chrom und/oder Wolfram und/oder Niob und/oder Tantal enthalten sind.
  • Bei der Wahl der begierungsbestandteile und der Ermittlung der günstigsten Gehalte sollte man sich dadurch leiten lassen, daX sich die Magnetostriktion nach dem Legierungsgefüge und der Größe der Magnetostriktionskontanten (bei Reinnickel sind sie maximal) richtet. Beim Legieren von Nickel ändern sich die beiden EnflußgröBen. Die Wahl der Legierungselemente und deren Gehalt in der Legierung sind durch folgende Erwägungen bedingt: 1. Die Zusätze dürfen die Konstanten l lOO ß bll nach Möglichkeit nicht zu sehr beeinflussen.
  • 2. Notwendig ist recht starke Verfestigung der Legierung.
  • 3. Beim Glühen an der Luft soll sich an der Oberfläche eines aus der Legierung hergestellten Bandes eine feste Oxidsich haut ausbilden, die durch hohen elektrischen Widerstand und gutes Haften am Metall auszeichnet.
  • Ausgehend von diesen Erwägungen wurden Kupfer und Mangan als grundsätzliche Legierungselemente, welche die Konstanten #100#111 (nach Absolutwert) minimal verrigern, sowie Titan, Vanadium, Molybdän, Chroms Wolfram, Niob und Tantal als hochschmelzende Elemente für die gewünschte Verfestigung der Legierung gewählt.
  • Die Mindestgehalte an den Zusätzen für die erfindungsgemäße Legierung auf Nickelgrundlage wurden ausgehend von den Eigenschaften der vorerwähnten Oxidhaut sowie von der Glühfestigkeit des Legierungsgefüges festgelegt, und zwar so, daß je höher die Glühtemperatur liegt, desto größer diese Gehalte sein sollen. Die maximalen Zusatzgehalte in der Legierung wurden so gewählt, daß hierbei hinreichend hohe Magnetostriktion und Dehngrenze erzielbar sind.
  • Man hat gefunden, daß bei einem Gehalt der Legierung an Mangan von über 6,5% Gew% und an Kupfer von 0,01 Gew%, wobei in der erfindungsgemäßen Legierung ein oder mehrere hochschmelzende Elemente (Ti, V, Mo, Cr, W, Nb, Ta) in einer Anteilsmenge von über 5bis Gew% enthalten sind, die Magnetostriktion bis auf -(20 25) x 10-6 abfällt. Zugleich bleibt bei den genannten Größtwerten das erforderliche stabile Legierungsgefüge nach dem Glühen bei 1100 bis 11500C erhalten. Zusätzlich wurde experimentell belegt, daß bei der Zunahme des Kupfergehaltes der Legierung bis auf 6 Gew.% die Wärmebeständigkeit des Legierungsgefüges anwächst; jedoch wenn der Eupfergehalt über diesem Wert liegt, ändert sich die Wärmebeständigkeit des Gefüges praktisch nicht mehr.
  • Wenn in der erfindungsgemäßen Legierung wenlger als 0,05 Gew.%, Mn weniger als 0,01 Gew.% Cu und weniger als 0,01 Gew.% eines oder mehrerer der genannten hochschmelzenden Elemente enthalten sind, wird das Legierungsgefüge bereits bei einer temperatur von 750°C unbeständig, was starke Abnahme der Magnetostriktion zur Polge hat. Dazu kommt, daß bei der Verminderung der angegebenen Mindestmenge der Zusätze in der Legierung die mechanischen Eigenschaften der letzteren nicht mehr denen des Reinnickels überlegen sind, d.h. es ist niedrige Dehngrenze der Legierung zu verzeichnen.
  • Somit weist die erfindungsgemäße Legierung, in welcher 0,05 bis 6,5 Gew.% Mn, 0,01 bis 6 Gew.% Cu und 0,01 bis 5 Gew.% Ti und/oder V und/ oder Mo und/oder Cr und/ oder W und/oder Nb und/oder Ta und als Rest (bis 100 Gew.%) Ni enthalten ist, eine Magnetostriktion von -50 x lO6 nach den Glühen bei einer Temperatur von 700 bis 12000C sowie eine 0,2-Dehngrenze von 6,5 bis 15bzw. 20 kp/mm2 auf. Durch die Erhitzung eines aus der erfindungsgemäßen Legierung hergestellten Bandes auf eine Temperatur von 700 bis 12000C überzieht sich dessen Oberfläche mit einer festen Oxidhaut, die es gestattet, magnetostriktive Wandler als geschichtete Bandpakete anzufertigen. Es sei weiter angemerkt, daß bei der Herstellung von leistungsfähigen, stark belasteten Schwingern eine erfindungsgemäße Legierung mit maximalem Gehalt an Legierungselementen (vorwiegend an hochschmelzenden) zu verwenden ist, wobei allerdings die Magnetostriktion abnimmt.
  • Für schwach belastete Schwinger ist andererseits ein spareines Legieren angezeigt, denn dadurch werden hohe Magnetostriktionswerte sowie eine Dehngrenze von 6,5 bis 8 kp/mn2 erreicht.
  • Beispiel 1.
  • Eine Legierung mit einem Gehalt von 95,5 Gew.% Ni, 2,0 Gew.% Cu, 2,0 Gew.% Mn, 05 Gew.% Ti wird im Induktionsofen mit einem Schutzgas (Argon) in einem Magnesittiegel geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden als Sinsatzgut in den Tiegel aufgegeben, das Gemenge wird geschmolözen una dann anschließend die Schmelze in üblicher Weise desoxydiert. Man gibt Einwaagen von Mn und Ti zu, wonach die Legierung in eine Gußeisenform gegossen wird.
  • Der Barren mit einer Dicke von 110 mm wird auf einem Warmwalzwerk bei 110000 auf eine Dicke von 12 mm heruntergewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf eine Dicke von 0,2 mm mit dazwischen eingeschalteten Glühungen bei 750% abgewalzt.
  • Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mm für die Ermittlung der Magnetostriktion und der Dehngrenze geschnitten.
  • Zum Messen der Magnetostriktion werden an einer Probe auf deren beiden Seiten hintereinander geschaltete Dehnungsmeßstreifen mit einem Widerstand von je 200 Ohm in Brückenschaltung angeklebt. Der Brückenabgleich geschieht unter Zuhilfenahme eines Widerstandamagazins mit einer Genauigkeit von lO 4. Die Probe wird in einem Solenoid untergebracht, in welchem ein Magnetfeld mit einer Stärke von 20 bis 500 Oe herrscht. Hierbei wird durch die Magnetostriktion der Probe eine Verstimmung in der Brückenschaltung verursacht, die durch einen photoelektrischen Verstärker und ein Galvanometer registriert wird. Die Verstimmungsgröße # R wird durch weiteren Brückenabgleich mit Hilfe des Widerstandsmagazins gemessen.
  • Im Sättigungsfeld belief sich die Brückenverstimmung A R auf 375 x 10-4 Ohm. Die Magnetostriktion wird nach folgenden Formel berechnet: # = ##, wobei R pauschaler Widerstand der an der Probe angeklehten Dehnungsmeßstreifen und C ein Tensoempfindlichkeitsfaktor der Geber, gleich 2,04 bedeutet.
  • 375 x # = ### # #### = 46 x 10-6.
  • Die Dehngrenze der geprüften Probe betrug 9,5 Beispiel 2.
  • Eine Legierung mit einem Gehalt von 93,48 Gew.% Ni, 0,01 Gew.% Cu, 6,5 Gew.% Mn und 0,01 Gew.% Nb wird im Induktionsofen in einem Magnesittiegel unter einer Schmelzmittelachicht geschmolzen. Katohdennickel und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel aufgegeben, das Gemenge wird gegeschmolzen, und dann werden der Schmelze Einwaagen von Mn und zu Nb gesetzt. Man vergießt die Legierung sodana in eine Gußeisenform.
  • Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmalzwerk bei einer Temperatur von 11000C auf eine Dicke von 12 mm abget walz, gefräst und dann auf: Kaltwalzwerken auf eine Dicke von 0,2 mm mit Zwischenglühungen bei 7500C gewalzt.
  • Aus aem erzeugten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mm zum Messen aer Magnetostriktion und der Dehngrenze gescnitten.
  • Die Messung der # -Größe erfolgt nach der im Beispiel 1 beschriebenen Methode.
  • Die Magnetostriktion der geprüften Probe betrug -25x10-6 und die Dehngrenze 17 kp/mm2.
  • Beispiel 3.
  • Eine Legierung mit einem Gehalt von 94,8 Gew. Ni, 0,1 Gew.% Cu, 0,1 Gew. Mn und 5,0 Gew./% Cr wird im Induktionsofen in einem Magnesittiegel unter Vakuum geschmolzen.
  • Kathodennickel und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen, wonach Mangan- und Chromeinwaagen zugesetzt werden. Sodann vergießt man die Legierung in eine Gußeisenform.
  • Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei einer Temperatur von 11000C auf eine Dicke von 12 mm abgewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf 0,2 mm mit Zwischenglühungen bei einer Temperatur von 7500C heruntergewalzt.
  • Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mm zum Messen der Magnetostriktion und der Dehngrenze geschnitten.
  • Die Messung der#- Größe verläuft nach der im Beispiel 1 geschilderten Methode.
  • Die Magnetostriktion der geprüften Probe belief sich auf -23 x 10-6 und die Dehngrenze auf 26 kp/mm2.
  • Beispiel 4.
  • Eine Legierung, in welcher 93,45 Gew. Ni, 6,0 Gew.% Cu, 0,05 Gew.% Mn und 0,5 Gew.% W enthalten sind, wird im Induktionsofen in einem Magnesittiegel in Argon-Atmosphäre geschmolzen. Katodennickel und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel eingebracht und geschmolzen, wonach die Schmelze in üblicher Weise desoxydiert wird. Man gibt anschlteBend Mangan- und Wolframeinwaagen ein. Die Legierung wird sodann in eine Gußeisenform vergossen.
  • Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei einer Temperatur von 11000C auf eine Dicke von 12 mm heruntergewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf eine Dicke von 0,2 min mit Zwischenglühungen bei 7500C abgewalzt.
  • Aus dem Band werden Proben mit Abmessungen 200 x 10 x 0,2mm zum Messen der Magnetostriktion und der Dehngrenze ausgeschnitten.
  • Die Messung der # - Größe wird nach der im Beispiel beschriebenen Methode vorgenommen.
  • Die Magnetostriktion der geprüften Probe betrug -48 x 10-6 und die dehngrenze 10 kp/mm².
  • Beispiel 5.
  • Eine Legierung mit einem Gehalt von 99,84 Gew. Ni, 0,01 Gew.,% Cu, 0,05 Gew.% Mn und 0,1 Gew.% V wird im Induktionsofen in einem Magnetsittiegel unter Vakuum geschmolzen.
  • Kathodennickal und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen, wonach in üblicher Weise die Schmelze desoxydiert wird. Anschließend werden Mangan und Vanadiumeinwaagen eingegeben. Man vergießt die Legierung sodann in eine Gußeisenform.
  • Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei einer Temperatur von 11000C aut eine Dicke von 12 mm gewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf eine Dicke von 0,2 mm mit zwischengeschalteten Glühungen bei 750°C abgewalzt.
  • Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mm zum Messen der Magnetostriktion und der Dehngrenze ausseschnitten.
  • Die Messung der # -Größe erfolgt nach dem im Beispiel l beschriebenen Verfahren.
  • Die Magnetostriktion der geprüften Probe beträgt -52 x 10-6 und die Dehngrenze 5,5 kp/mm².
  • Beispiel 6.
  • Eine Legierung mit einem Gehalt von 96,5 Gew.,% Ni, 2,0 Gew.% Cu, 1,0 Gew.% Mn und 0,5 Gew.% Mo wird im Induktionsofen in einem Magnesittiegel unter einer Schmelzmittelschicht geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen, wonach die Schmelze in üblicher Weise desoxydiert wird. Man gibt Mangan- und Molybdäneunwaagen ein und vergießt die Legierung in eine Gußeisenform.
  • Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei einer Temperatur von 11000C auf eine Dicke von 12 mm gewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf eine Dicke von 0,2 mm mit Zwischenglühungen bei 75000 weitergewalzt.
  • Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 1C x 0,2 mm zur Ermittlung der Magnetostriktion und der Dehngrenze ausgeschnitten.
  • Der Wert von # wird nach der im Beispiel 1 geschilderten Methode gemessen.
  • Die Magnetostriktion der geprüften Probe beläuft sich auf -48 x 10 6 und die Dehngrenze auf 6,5 kp/mm².
  • Beispiel 7. (Vergleichsbeispiel) Eine Legierung mit einem Gehalt von 99,98 Gew.% Ni, 0,005 Gew.% Cu, 0,01 Gew.% Mn, 0,005 Gew.% W wird in einem Induktionsoren mit Argon-Atmosphäre in Magnesittiegels geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden als Charge in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen, wonach das Metall in üblicher Weise desoxyaiert wird. Man gibt Mangan- und WoIrrameinwaagen ein und vergießt die Legierung in eine Gußeisenform.
  • Der Barren von einer Dicke von 110 mm wird auf einem Warmwalzwerk bei 11000C auf eine Dicke von 12 mm abgewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf eine Dicke von 0,2 mm mit zwischengeschalteten Glühungen bei 750°C heruntergewalzt.
  • Aus dem hergestellten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mn zum Messen der Magnetostriktion und der Dehngrenze angefertigt.
  • Die Messung des jt -Wertes geschieht entsprechend der in Beispiel 1 erläuterten Methode.
  • Die Magnetostriktion der geprüften Probe beläuft sich auf -38 x 10-6 und die Dehngrenze auf 4,0 kp/mm².
  • Beispiel 8 (Vergleichsbeispiel) Eine Legierung, in welcher 92,94 Gew.% Ni, 0,05 Gew. Cu, ?,00 Gew.% Mn und 0,01 Gew.% Cr enthalten sind, wird in einen Induktionsofen mit Argon-Atmosphäre im Magnesittiegels geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel aul'ge6reben und geschmolzen, wonach das Metall in üblicher Weise desoxydiert wird. Man gibt kangan- und Chromeinwaagen ein und vergießt die Legierung in eine Gußeisenform.
  • Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei 1100°C auf eine Dicke von 12 mm gewalzt, gefräst und auf Kaltwalzmaschinen auf 0,2 mm unter Zwischenglühungen bei 750°C abgewalzt.
  • Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mm zum Messen der Magnetostriktion und der Dehngrenze hergestellt.
  • Die Messung der # -Größe erfolgt nach der im Beispiel 1 geschilderten Methode.
  • Die Magnetostriktion der geprüften Probe beläuft sich auf -20 x 10-6 und die Behngrenze auf 16 kp/mm² Beispiel 7 Eine Legierung mit einem Gehalt von 97,94 Gew./o Ni, 1,0 Gew.% Cu, 1,0 Gew.% Mn, 0,01 Gew,% Ti und 0,05 Gew.% Mo wird in einem Induktionsofen mit Argon-Schutzatmosphäre im Magnetsittiegel geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden als Charge in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen, wonach das Metall in üblicherweise desoxydiert wird. Man gibt so dann Mangan- Molybdän- und Titaneiwaagen ein und vergießt den Werkstoff in eine Gußeisenform.
  • ber 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei 1100°C auf eine Dicke von 12 mm abgewalzt, gefräst und auf KaLtwalzwerken auf eine Dicke von 0,2 mm unter Zwischenglühungen bei 750°C heruntergewalzt.
  • Aus dem hergestellten Band werden Proben 200 x lO x 0,2 mm zum Messen der Magnetostriktion und der Dehngrenze ausgeschnitten.
  • Die Messung der Magnetostriktion läuft nach der im Beispiel 1 dargelegten ltiethode ab.
  • sie Magnetostriktion der Geprüften Probe beträgt -46 x 1016 und ihre Dehngrenze 7,0 kp/mm2.
  • Beispiel 8.
  • Eine Legierung mit einem Gehalt von 97,1 Gew.% ili, 2,0 Gew.% Cu, 0,5 Gew.% Mn, 0,1 Gew.% Mo, 0,3 Gew.% Cr wird einem Induktionsofen im Magnesittiegel unter einer Schmelzmittelschicht geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen, sodann werden in die Schmelze Mangan-, Molybdän- und Chromeinwaagen eingegeben, worauf das Vergießen der Legierung in eine Gußeisenform folgt.
  • Der 110 mm aicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei einer Temperatur von 1100°C auf eine Dicke von 12 mm gewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf eine Dicke von 0,2 mm mit zwischen/geschalteten Glühungen bei 750°C x 10 abgewalzt.
  • Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 0,2 mm zum Messen der Magnetostriktion und der Dehngrenze hergestellt.
  • Die Messung von # erfolgt nach der im Beispiel 1 beschriebenen Methode.
  • Die Magnetostriktion der geprüften Probe betragt -47 x x 10-6 und ihre Dehngrenze 7 kp/mm².
  • Beispiel 9.
  • eine Legierung, welche 96,85 Gew.% Ni, 0,1 Gew.% Cu, 2,0 Gew.% Mn, 1,0 Gew.% Cr und 0,05 Gew.% Nb enthält, wird in einem Induktionsofen im Magnesittiegel unter Vakuum geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen, wonach das Metall desoxydiert wird. Man gibt Mangan-, Chrom- und Niobeinwaagen ein und vergießt sodann den Wekstoff in eine Gußeisenform.
  • Jer 110 m:n dicke Barren wird auf einem warmwalzwerk bei einer Temperatur von 1100°C auf eine Dicke von 12 mm heruntergewalzt, gefräst und auf Kaltwalzmaschinen auf eine Dicke von 0,2 mm unter Zwischenglühen bei 750 0C abgewalzt.
  • Aus dem hergestellten Band werdenb Proben 200 x 10 x 0,2 mm um dessen der Magnetostriktion und der Dehngrenze ausgeschnitten.
  • Der # -Wert wird enbtprechend der im Beispiel 1 geschilderten Methode gemessen.
  • Die Magnetostriktion der geprüften Probe beläuft sich auf -44 x 10-6 und deren Dehngrenze auf 10,0 kp/mm².

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Legierung auf Nickelgrundlage, in welcher Mangan, Kupfer und mindestens eines der Elemente: Titan, Vanadium, Molybdän, Chrom, Wolfram, Niob, Tantal enthalten sind, d a d u r ¢ h g e k e n n z e i c h n e t, daß die genannten Bestandteile anteilmäßig in folgenden Mengen enthalten sind: 0,05 bis 6,5 Gew.% Mn 0,01 bis 6 Gew.6' Cu 0,01 bis 5 Gew.% zumindest eines der Elemente: Ti, V, Mo, Cr, W, Nb, Ta Rest Ni.
DE19782823599 1978-05-30 1978-05-30 Verwendung einer Legierung auf Nickelgrundlage für die Herstellung magnetostriktiver Schwinger Expired DE2823599C2 (de)

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DE19782823599 DE2823599C2 (de) 1978-05-30 1978-05-30 Verwendung einer Legierung auf Nickelgrundlage für die Herstellung magnetostriktiver Schwinger

Applications Claiming Priority (1)

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DE19782823599 DE2823599C2 (de) 1978-05-30 1978-05-30 Verwendung einer Legierung auf Nickelgrundlage für die Herstellung magnetostriktiver Schwinger

Publications (2)

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DE2823599A1 true DE2823599A1 (de) 1979-12-06
DE2823599C2 DE2823599C2 (de) 1983-03-31

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DE1458557A1 (de) * 1963-09-28 1968-12-19 Res Inst For Electric And Magn Verfahren zum Herstellen eines magnetischen Materials grosser Permeabilitaet

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DE2823599C2 (de) 1983-03-31

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