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LEGIERUNG AUF NlCKEtGRUNDLAGE
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Die Erfindung betrifft die NE-Metallurgie, insbesondere Legierungen
auf Nickelgrundlage.
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Die. erfindung kann bei der Herstellung von Magnetogelangen beim
striktionsleigierungen zum Einsatz, e vornehmlich Bau finden von Schall- und Ültraschallschwingern
Verwendung Darüber ninaus gelangen Nickellegierungen bei der Herstellung von magnetostriktiven
Wandlern zum Einsatz, die als Bauteile von Unterwasserort urrgstreräten und Echoloten,
für die Intensivierung von technologischen Prozessen (z.B. im Hüttenwesen) sowie
für die Ultraschallreinigung von Erzeugnissen dienen.
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in den letzten Jahren sind auf der Grundlage von magnetostriktiven
Schwingern Bohranlagen mit magnetostriktiven Wandlern entwickelt worden, bei denen
das Bohrgerät außer dem bekannten Drehen auch eine pendelnde Bewegung ausführt.
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Eine Folge davon war sin starker Anstieg der Leistungsfähigkeit des
Bohrgeräts.
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Bekanntlich ist die Wirksamkeit von magnetostriktiven Wandlern um
so höher, je gröber die Schwingungsweite ist, wobei die letztere ihrerseits mit
der Erhöhung des Absolutwertes der statischen Sättigungsmagnetostriktion wächst.
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Unter den Werkstoffen für die Herstellung von magnetostriktiven Wandlern
haben sich am meisten technisches Nickel und dessen Legierung mit 4 Gew. Kobalt
durchgesetzt.
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ein Band aus Reinnickel weist bekanntlich eine Magnetostriktion von
-35 x 10-6 und ein Band aus der genannten Nickel--Kobalt-Legierung je nach der Verfahrenstechnik
eine Mag--6 netostriktion von -30 x 10 bis -45 x 10 6 auf. Eine Erhöhung der Magnetostriktion
bei der Nickel-Kobald-Legierung ist durch Vakuumschmelzen und Kaltwalzen mit 95%iger
verformung erzielbar. Nachteilig wirkt es sich beim reinnickel aus, das bei ihm
hohe idagnetostriktion (mehr als -40 x 10-6) nicht zu erreichen ist Als Nachteil
der genannten Nickel-Kobalt-Legierung gilt dagegen deren Gehalt an teurem und relativ
selten vorkommend Kobalt. Hinzu kommt, daß die Nickel-Robalt-Legierung durch niedrige
mechanische Eigenschaften - nach dem Glühen des Bandes bei 800 bis 9000C liegt die
0,2-Dehngrenze bei 6 kp/mm² gekennzeichnet ist, Es ist bekannt, daß ein Band aus
Reinstnickel eine Magnetostriktion von ca. -50 x 10 6 aufweist, die aber praktisch
nur
dann zu verzeichnen ist, wenn die Glühtemperatur für dieses Band nicht über 700
bis 750°C lag. Die Herstelaber lungstechnologie magnetostriktiver Schwinger schliesst
eine Erhtzung des Bandes bis auf 800 bis 100000 ein. Bei dieser Temperatur findet
die Sekundärrekristallisation statt, und die Magnetostriktion fällt auf einen Wert
von -35 x 10-6 ab.
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Ausserdem ist das Reinstnickel mit dem Nachteil behaftet, dass dessen
0,2-Dehngrenze niedrig (ca. 4 kp/mm2) ist, was die Gebrauchseigenschaften ungünstig
beeinflusst.
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Bekannte Legierungen auf der Grundlage des Nickel-Kobalt--Systems
(mit Zusätzen von 2 Gew.% Silizium baw. 2 Gew.% Chrom) besitzen eine Magnetostriktion
von nicht über -25 x 10-6, Ferner ist eine Legierung bekannt, iu welcher 7 bis 27
Gew.% Mn sowie eiii oder mehrere Elemente aus folgender Gruppe: Eisen (0 bis 10
Gew.%), Vanadium (0 bis 9 Gew.%), Silizium (0 bis 5 Gew.%), Titan (0 bis 7 Gew.%),
Molybdän (0 bis 8 Gew.%), Aluminium (0 bis 6 Gew.%), Chrom (0 bis 6 Gew.%), Wolfram
(0 bis 9 Gew.%), Aatinon (0 bis 11 Gew.%), Zinn (0 bis 10 Gew.%), Kobalt (0 bis
22 Gew.%), Kupfer (0 bis 10 Gew.%),Rest Nickel, enthalten sind. Diese Legierung
zeichnet sich durch eine relativ niedrige Uagnetostriktion von max. - 20 x 10-6
aus.
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Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der genannten Nachteile.
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Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Legierung auf Nickelgrundlage,
die neben einer hohen 0,2-Dehngrenze
(hohen mechanischen Eigenschaften)
einen großen Magnetostriktionswert aufweist.
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Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer Legierung auf Nickelgrundlage,
in welcher Mangan, Kupfer und zumindest eines der folgenden Elemente: Titan, Vanadium,
Molybaän, Chrom, Wolfram, Niob, Tantal, enthalten sind, gemäß der Erfindung aie
genannten bestandteile mengenmäßig wie folgt vorhanden sind: 0,05 bis 6,5 Gew.»
;dangaa 0,01 bis 6 Gew.% Kupfer 0,01 bis 5 Gew.% mindestens eines der Elemente:
Titan, Vanadium, Molybdän, Chrom, Wolfram, Rest Niob, Tantal Nickel.
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Die erfindungsgemäße Legierung zeichnet sich durch eine Magnetostriktion
von -50 x 10-6 nach dem Glühen bei einer Temperatur von 700 bis 12000C und eine
0,2-Dehngrenze von 6,5 bis 20 kp/mm2 aus.
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Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der nachfolgenden
ausführlichen Beschreibung der Legierung auf Nickelgrundlage anhand von Ausführungsbeispiele
erläutert.
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Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Legierung auf Nickeigrundlage
vorgeschlagen, in welcher als Legierung elemente Mangan und Kupfer und als hochschmelzende
Elemente, notwendig für die erforderliche Legierungsverfestigung, Titan und/oder
Vanadium und/oder Molybdän und/oder Chrom und/oder Wolfram und/oder Niob und/oder
Tantal enthalten sind.
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Bei der Wahl der begierungsbestandteile und der Ermittlung der günstigsten
Gehalte sollte man sich dadurch leiten lassen, daX sich die Magnetostriktion nach
dem Legierungsgefüge und der Größe der Magnetostriktionskontanten (bei Reinnickel
sind sie maximal) richtet. Beim Legieren von Nickel ändern sich die beiden EnflußgröBen.
Die Wahl der Legierungselemente und deren Gehalt in der Legierung sind durch folgende
Erwägungen bedingt: 1. Die Zusätze dürfen die Konstanten l lOO ß bll nach Möglichkeit
nicht zu sehr beeinflussen.
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2. Notwendig ist recht starke Verfestigung der Legierung.
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3. Beim Glühen an der Luft soll sich an der Oberfläche eines aus
der Legierung hergestellten Bandes eine feste Oxidsich haut ausbilden, die durch
hohen elektrischen Widerstand und gutes Haften am Metall auszeichnet.
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Ausgehend von diesen Erwägungen wurden Kupfer und Mangan als grundsätzliche
Legierungselemente, welche die Konstanten #100#111 (nach Absolutwert) minimal verrigern,
sowie Titan, Vanadium, Molybdän, Chroms Wolfram, Niob und Tantal als hochschmelzende
Elemente für die gewünschte Verfestigung der Legierung gewählt.
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Die Mindestgehalte an den Zusätzen für die erfindungsgemäße Legierung
auf Nickelgrundlage wurden ausgehend von den Eigenschaften der vorerwähnten Oxidhaut
sowie von der Glühfestigkeit des Legierungsgefüges festgelegt, und zwar so, daß
je höher die Glühtemperatur liegt, desto größer diese Gehalte sein sollen. Die maximalen
Zusatzgehalte in der Legierung
wurden so gewählt, daß hierbei hinreichend
hohe Magnetostriktion und Dehngrenze erzielbar sind.
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Man hat gefunden, daß bei einem Gehalt der Legierung an Mangan von
über 6,5% Gew% und an Kupfer von 0,01 Gew%, wobei in der erfindungsgemäßen Legierung
ein oder mehrere hochschmelzende Elemente (Ti, V, Mo, Cr, W, Nb, Ta) in einer Anteilsmenge
von über 5bis Gew% enthalten sind, die Magnetostriktion bis auf -(20 25) x 10-6
abfällt. Zugleich bleibt bei den genannten Größtwerten das erforderliche stabile
Legierungsgefüge nach dem Glühen bei 1100 bis 11500C erhalten. Zusätzlich wurde
experimentell belegt, daß bei der Zunahme des Kupfergehaltes der Legierung bis auf
6 Gew.% die Wärmebeständigkeit des Legierungsgefüges anwächst; jedoch wenn der Eupfergehalt
über diesem Wert liegt, ändert sich die Wärmebeständigkeit des Gefüges praktisch
nicht mehr.
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Wenn in der erfindungsgemäßen Legierung wenlger als 0,05 Gew.%, Mn
weniger als 0,01 Gew.% Cu und weniger als 0,01 Gew.% eines oder mehrerer der genannten
hochschmelzenden Elemente enthalten sind, wird das Legierungsgefüge bereits bei
einer temperatur von 750°C unbeständig, was starke Abnahme der Magnetostriktion
zur Polge hat. Dazu kommt, daß bei der Verminderung der angegebenen Mindestmenge
der Zusätze in der Legierung die mechanischen Eigenschaften der letzteren nicht
mehr denen des Reinnickels überlegen sind, d.h. es ist niedrige Dehngrenze der Legierung
zu verzeichnen.
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Somit weist die erfindungsgemäße Legierung, in welcher 0,05 bis 6,5
Gew.% Mn, 0,01 bis 6 Gew.% Cu und 0,01 bis 5 Gew.% Ti und/oder V und/ oder Mo und/oder
Cr und/ oder W und/oder Nb und/oder Ta und als Rest (bis 100 Gew.%) Ni enthalten
ist, eine Magnetostriktion von -50 x lO6 nach den Glühen bei einer Temperatur von
700 bis 12000C sowie eine 0,2-Dehngrenze von 6,5 bis 15bzw. 20 kp/mm2 auf. Durch
die Erhitzung eines aus der erfindungsgemäßen Legierung hergestellten Bandes auf
eine Temperatur von 700 bis 12000C überzieht sich dessen Oberfläche mit einer festen
Oxidhaut, die es gestattet, magnetostriktive Wandler als geschichtete Bandpakete
anzufertigen. Es sei weiter angemerkt, daß bei der Herstellung von leistungsfähigen,
stark belasteten Schwingern eine erfindungsgemäße Legierung mit maximalem Gehalt
an Legierungselementen (vorwiegend an hochschmelzenden) zu verwenden ist, wobei
allerdings die Magnetostriktion abnimmt.
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Für schwach belastete Schwinger ist andererseits ein spareines Legieren
angezeigt, denn dadurch werden hohe Magnetostriktionswerte sowie eine Dehngrenze
von 6,5 bis 8 kp/mn2 erreicht.
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Beispiel 1.
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Eine Legierung mit einem Gehalt von 95,5 Gew.% Ni, 2,0 Gew.% Cu,
2,0 Gew.% Mn, 05 Gew.% Ti wird im Induktionsofen mit einem Schutzgas (Argon) in
einem Magnesittiegel geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden als Sinsatzgut
in den Tiegel aufgegeben, das Gemenge wird geschmolözen
una dann
anschließend die Schmelze in üblicher Weise desoxydiert. Man gibt Einwaagen von
Mn und Ti zu, wonach die Legierung in eine Gußeisenform gegossen wird.
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Der Barren mit einer Dicke von 110 mm wird auf einem Warmwalzwerk
bei 110000 auf eine Dicke von 12 mm heruntergewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken
auf eine Dicke von 0,2 mm mit dazwischen eingeschalteten Glühungen bei 750% abgewalzt.
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Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mm für die Ermittlung
der Magnetostriktion und der Dehngrenze geschnitten.
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Zum Messen der Magnetostriktion werden an einer Probe auf deren beiden
Seiten hintereinander geschaltete Dehnungsmeßstreifen mit einem Widerstand von je
200 Ohm in Brückenschaltung angeklebt. Der Brückenabgleich geschieht unter Zuhilfenahme
eines Widerstandamagazins mit einer Genauigkeit von lO 4. Die Probe wird in einem
Solenoid untergebracht, in welchem ein Magnetfeld mit einer Stärke von 20 bis 500
Oe herrscht. Hierbei wird durch die Magnetostriktion der Probe eine Verstimmung
in der Brückenschaltung verursacht, die durch einen photoelektrischen Verstärker
und ein Galvanometer registriert wird. Die Verstimmungsgröße # R wird durch weiteren
Brückenabgleich mit Hilfe des Widerstandsmagazins gemessen.
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Im Sättigungsfeld belief sich die Brückenverstimmung A R auf 375
x 10-4 Ohm. Die Magnetostriktion wird nach folgenden Formel berechnet:
#
= ##, wobei R pauschaler Widerstand der an der Probe angeklehten Dehnungsmeßstreifen
und C ein Tensoempfindlichkeitsfaktor der Geber, gleich 2,04 bedeutet.
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375 x # = ### # #### = 46 x 10-6.
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Die Dehngrenze der geprüften Probe betrug 9,5 Beispiel 2.
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Eine Legierung mit einem Gehalt von 93,48 Gew.% Ni, 0,01 Gew.% Cu,
6,5 Gew.% Mn und 0,01 Gew.% Nb wird im Induktionsofen in einem Magnesittiegel unter
einer Schmelzmittelachicht geschmolzen. Katohdennickel und -kupfer werden als Einsatzgut
in den Tiegel aufgegeben, das Gemenge wird gegeschmolzen, und dann werden der Schmelze
Einwaagen von Mn und zu Nb gesetzt. Man vergießt die Legierung sodana in eine Gußeisenform.
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Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmalzwerk bei einer Temperatur
von 11000C auf eine Dicke von 12 mm abget walz, gefräst und dann auf: Kaltwalzwerken
auf eine Dicke von 0,2 mm mit Zwischenglühungen bei 7500C gewalzt.
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Aus aem erzeugten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mm zum Messen
aer Magnetostriktion und der Dehngrenze gescnitten.
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Die Messung der # -Größe erfolgt nach der im Beispiel 1 beschriebenen
Methode.
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Die Magnetostriktion der geprüften Probe betrug -25x10-6 und die
Dehngrenze 17 kp/mm2.
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Beispiel 3.
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Eine Legierung mit einem Gehalt von 94,8 Gew. Ni, 0,1 Gew.% Cu, 0,1
Gew. Mn und 5,0 Gew./% Cr wird im Induktionsofen in einem Magnesittiegel unter Vakuum
geschmolzen.
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Kathodennickel und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel aufgegeben
und geschmolzen, wonach Mangan- und Chromeinwaagen zugesetzt werden. Sodann vergießt
man die Legierung in eine Gußeisenform.
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Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei einer Temperatur
von 11000C auf eine Dicke von 12 mm abgewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf
0,2 mm mit Zwischenglühungen bei einer Temperatur von 7500C heruntergewalzt.
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Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mm zum Messen
der Magnetostriktion und der Dehngrenze geschnitten.
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Die Messung der#- Größe verläuft nach der im Beispiel 1 geschilderten
Methode.
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Die Magnetostriktion der geprüften Probe belief sich auf -23 x 10-6
und die Dehngrenze auf 26 kp/mm2.
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Beispiel 4.
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Eine Legierung, in welcher 93,45 Gew. Ni, 6,0 Gew.% Cu, 0,05 Gew.%
Mn und 0,5 Gew.% W enthalten sind, wird im Induktionsofen in einem Magnesittiegel
in Argon-Atmosphäre
geschmolzen. Katodennickel und -kupfer werden
als Einsatzgut in den Tiegel eingebracht und geschmolzen, wonach die Schmelze in
üblicher Weise desoxydiert wird. Man gibt anschlteBend Mangan- und Wolframeinwaagen
ein. Die Legierung wird sodann in eine Gußeisenform vergossen.
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Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei einer Temperatur
von 11000C auf eine Dicke von 12 mm heruntergewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken
auf eine Dicke von 0,2 min mit Zwischenglühungen bei 7500C abgewalzt.
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Aus dem Band werden Proben mit Abmessungen 200 x 10 x 0,2mm zum Messen
der Magnetostriktion und der Dehngrenze ausgeschnitten.
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Die Messung der # - Größe wird nach der im Beispiel beschriebenen
Methode vorgenommen.
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Die Magnetostriktion der geprüften Probe betrug -48 x 10-6 und die
dehngrenze 10 kp/mm².
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Beispiel 5.
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Eine Legierung mit einem Gehalt von 99,84 Gew. Ni, 0,01 Gew.,% Cu,
0,05 Gew.% Mn und 0,1 Gew.% V wird im Induktionsofen in einem Magnetsittiegel unter
Vakuum geschmolzen.
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Kathodennickal und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel aufgegeben
und geschmolzen, wonach in üblicher Weise die Schmelze desoxydiert wird. Anschließend
werden Mangan und Vanadiumeinwaagen eingegeben. Man vergießt die Legierung sodann
in eine Gußeisenform.
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Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk
bei
einer Temperatur von 11000C aut eine Dicke von 12 mm gewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken
auf eine Dicke von 0,2 mm mit zwischengeschalteten Glühungen bei 750°C abgewalzt.
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Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mm zum Messen
der Magnetostriktion und der Dehngrenze ausseschnitten.
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Die Messung der # -Größe erfolgt nach dem im Beispiel l beschriebenen
Verfahren.
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Die Magnetostriktion der geprüften Probe beträgt -52 x 10-6 und die
Dehngrenze 5,5 kp/mm².
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Beispiel 6.
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Eine Legierung mit einem Gehalt von 96,5 Gew.,% Ni, 2,0 Gew.% Cu,
1,0 Gew.% Mn und 0,5 Gew.% Mo wird im Induktionsofen in einem Magnesittiegel unter
einer Schmelzmittelschicht geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden als Einsatzgut
in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen, wonach die Schmelze in üblicher Weise
desoxydiert wird. Man gibt Mangan- und Molybdäneunwaagen ein und vergießt die Legierung
in eine Gußeisenform.
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Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei einer Temperatur
von 11000C auf eine Dicke von 12 mm gewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf
eine Dicke von 0,2 mm mit Zwischenglühungen bei 75000 weitergewalzt.
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Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 1C x 0,2 mm zur Ermittlung
der Magnetostriktion und der Dehngrenze ausgeschnitten.
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Der Wert von # wird nach der im Beispiel 1 geschilderten Methode
gemessen.
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Die Magnetostriktion der geprüften Probe beläuft sich auf -48 x 10
6 und die Dehngrenze auf 6,5 kp/mm².
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Beispiel 7. (Vergleichsbeispiel) Eine Legierung mit einem Gehalt
von 99,98 Gew.% Ni, 0,005 Gew.% Cu, 0,01 Gew.% Mn, 0,005 Gew.% W wird in einem Induktionsoren
mit Argon-Atmosphäre in Magnesittiegels geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer
werden als Charge in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen, wonach das Metall in
üblicher Weise desoxyaiert wird. Man gibt Mangan- und WoIrrameinwaagen ein und vergießt
die Legierung in eine Gußeisenform.
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Der Barren von einer Dicke von 110 mm wird auf einem Warmwalzwerk
bei 11000C auf eine Dicke von 12 mm abgewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf
eine Dicke von 0,2 mm mit zwischengeschalteten Glühungen bei 750°C heruntergewalzt.
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Aus dem hergestellten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mn zum Messen
der Magnetostriktion und der Dehngrenze angefertigt.
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Die Messung des jt -Wertes geschieht entsprechend der in Beispiel
1 erläuterten Methode.
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Die Magnetostriktion der geprüften Probe beläuft sich auf -38 x 10-6
und die Dehngrenze auf 4,0 kp/mm².
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Beispiel 8 (Vergleichsbeispiel) Eine Legierung, in welcher 92,94
Gew.% Ni, 0,05 Gew. Cu,
?,00 Gew.% Mn und 0,01 Gew.% Cr enthalten
sind, wird in einen Induktionsofen mit Argon-Atmosphäre im Magnesittiegels geschmolzen.
Kathodennickel und -kupfer werden als Einsatzgut in den Tiegel aul'ge6reben und
geschmolzen, wonach das Metall in üblicher Weise desoxydiert wird. Man gibt kangan-
und Chromeinwaagen ein und vergießt die Legierung in eine Gußeisenform.
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Der 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei 1100°C auf
eine Dicke von 12 mm gewalzt, gefräst und auf Kaltwalzmaschinen auf 0,2 mm unter
Zwischenglühungen bei 750°C abgewalzt.
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Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 10 x 0,2 mm zum Messen
der Magnetostriktion und der Dehngrenze hergestellt.
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Die Messung der # -Größe erfolgt nach der im Beispiel 1 geschilderten
Methode.
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Die Magnetostriktion der geprüften Probe beläuft sich auf -20 x 10-6
und die Behngrenze auf 16 kp/mm² Beispiel 7 Eine Legierung mit einem Gehalt von
97,94 Gew./o Ni, 1,0 Gew.% Cu, 1,0 Gew.% Mn, 0,01 Gew,% Ti und 0,05 Gew.% Mo wird
in einem Induktionsofen mit Argon-Schutzatmosphäre im Magnetsittiegel geschmolzen.
Kathodennickel und -kupfer werden als Charge in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen,
wonach das Metall in üblicherweise desoxydiert wird. Man gibt so dann Mangan- Molybdän-
und Titaneiwaagen ein und vergießt den Werkstoff in eine Gußeisenform.
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ber 110 mm dicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei 1100°C auf
eine Dicke von 12 mm abgewalzt, gefräst und auf KaLtwalzwerken auf eine Dicke von
0,2 mm unter Zwischenglühungen bei 750°C heruntergewalzt.
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Aus dem hergestellten Band werden Proben 200 x lO x 0,2 mm zum Messen
der Magnetostriktion und der Dehngrenze ausgeschnitten.
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Die Messung der Magnetostriktion läuft nach der im Beispiel 1 dargelegten
ltiethode ab.
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sie Magnetostriktion der Geprüften Probe beträgt -46 x 1016 und ihre
Dehngrenze 7,0 kp/mm2.
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Beispiel 8.
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Eine Legierung mit einem Gehalt von 97,1 Gew.% ili, 2,0 Gew.% Cu,
0,5 Gew.% Mn, 0,1 Gew.% Mo, 0,3 Gew.% Cr wird einem Induktionsofen im Magnesittiegel
unter einer Schmelzmittelschicht geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden
als Einsatzgut in den Tiegel aufgegeben und geschmolzen, sodann werden in die Schmelze
Mangan-, Molybdän- und Chromeinwaagen eingegeben, worauf das Vergießen der Legierung
in eine Gußeisenform folgt.
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Der 110 mm aicke Barren wird auf einem Warmwalzwerk bei einer Temperatur
von 1100°C auf eine Dicke von 12 mm gewalzt, gefräst und auf Kaltwalzwerken auf
eine Dicke von 0,2 mm mit zwischen/geschalteten Glühungen bei 750°C x 10 abgewalzt.
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Aus dem erzeugten Band werden Proben 200 x 0,2 mm zum Messen der
Magnetostriktion und der Dehngrenze hergestellt.
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Die Messung von # erfolgt nach der im Beispiel 1 beschriebenen
Methode.
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Die Magnetostriktion der geprüften Probe betragt -47 x x 10-6 und
ihre Dehngrenze 7 kp/mm².
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Beispiel 9.
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eine Legierung, welche 96,85 Gew.% Ni, 0,1 Gew.% Cu, 2,0 Gew.% Mn,
1,0 Gew.% Cr und 0,05 Gew.% Nb enthält, wird in einem Induktionsofen im Magnesittiegel
unter Vakuum geschmolzen. Kathodennickel und -kupfer werden als Einsatzgut in den
Tiegel aufgegeben und geschmolzen, wonach das Metall desoxydiert wird. Man gibt
Mangan-, Chrom- und Niobeinwaagen ein und vergießt sodann den Wekstoff in eine Gußeisenform.
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Jer 110 m:n dicke Barren wird auf einem warmwalzwerk bei einer Temperatur
von 1100°C auf eine Dicke von 12 mm heruntergewalzt, gefräst und auf Kaltwalzmaschinen
auf eine Dicke von 0,2 mm unter Zwischenglühen bei 750 0C abgewalzt.
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Aus dem hergestellten Band werdenb Proben 200 x 10 x 0,2 mm um dessen
der Magnetostriktion und der Dehngrenze ausgeschnitten.
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Der # -Wert wird enbtprechend der im Beispiel 1 geschilderten Methode
gemessen.
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Die Magnetostriktion der geprüften Probe beläuft sich auf -44 x 10-6
und deren Dehngrenze auf 10,0 kp/mm².