DE2818816C2 - Zentrifugalstreuer, insbesondere für Düngemittel - Google Patents
Zentrifugalstreuer, insbesondere für DüngemittelInfo
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Description
zugänglich. Mit Sicherheit ist eine genaue Einstellung der Offnungsweite der Auslaßöffnungen nicht mehr
möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Zentrifugalstreuer der eingangs beschriebenen Gattung
mit zwei Schleuderscheiben eine vorteilhafte Bauweise und eine bequeme Handhabung zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erflndungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Infolge dieser Maßnahmen ergibt sich zunächst eine wesentliche Erleichterung der genauen Einstellung der
Auslaßöffnungen. Weiterhin wird durch die Anordnung der Einstellskalen in vorteilhaftester Weise Rechnung
getragen, daß die Festlegung der Anschläge zur genauen und beliebig wiederholbaren Einstellung der
Streumengen bereits aus dem Grunde des großen Abstandes zur Einstellskala nicht vom Sitz des den
Zentrifugalstreuer ziehenden Schleppers aus erfolgen kann, selbst wenn für diese Einstellung der Anschläge
ein fernbedienbarer Betätigungsmechanismus vorgese- 2«
hen wäre. Müssen doch für die Einstellung der Anschläge sowohl die Markierungseiemente ais auch
die Skaleneinteilung genau aus der Nähe betrachtet werden. Diese Betrachtung sowie die Einstellwig der
Anschläge ist in bequemster und einfachster Weise dann möglich, wenn sie sich auf der leicht zugänglichen Seite
des Zentrifugalstreuers befinden. Weiterhin ergibt sich eine einfache und vorteilhafte Betätigungsvorrichtung
für die Durchlaßschieber dadurch, daß sie an einer günstig und mittig zum Streuer gelegenen Stelle
angebracht werden können.
Da die Durchlaßschieber sich unter den Bodenplatten befinden und an den Bodenplatten je ein ringförmiger
die Antriebswellen der Schleuderscheiben umgebener Flansch vorgesehen ist und die Durchlaßschieber an *5
diesem Flansch gelagert und durch Schnellverschlüsse gesichert sind, ist in einfacher Weise ein separates
Auswechseln der Durchlaßschieber leicht möglich. Außerdem ergibt sich hierdurch eine dauerhafte
Abdichtung der für die Antriebswellen der Schleuderscheiben in den Bodenplatten vorgesehenen Öffnungen,
falls diese Antriebswellen wie bei dem bekannten Zentrifugalstreuer zur Anordnung von Rührclementen
in die Auslaufbehälter hineinragen.
Zur Vereinfachung der Konstruktion ist weiterhin 4»
vorgesehen, daß die Anschläge drehbar auf den ringförmigen Flanschen der Bodenplatten gelagert sind.
Dabei wird eine störungsfreie Betätigung der Durchlaßschieber dadurch erreicht, daß zur Lagerung der
Anschläge drehbar an den ringförmigen Flanschen der '>" Bodenplatten unterhalb der Durchlaßschieber angeordnete
Hebel vorgesehen sind, auf denen sich die Anschläge befinden, und daß die Anschläge eine etwa
größere Dicke als die Durchlaßschieber bzw. die mit diesen starr verbundenen Armen aufweisen.
Eine besonders vorteilhafte Anbringung der Betäti· gungsvorrichtung wird dadurch erreicht, daß der
Abstand der Antriebswellen der Schleuderscheiben zueinander in einer durch die DE-PS 23 44 346 an sich
bekannten Weise größer als 500 mm ist. Gleichzeitig ergibt sich durch diese Maßnahme eine vorteilhafte
Vergrößerung des Vorratsbehälters bei niedriger Gesamlbauhöhe des Zentrifugalstreuers, vor allem,
wenn die Antriebsvorrichtung wie bei dem gattungsgemäßen Zentrifugalstreuer auch eine Auflagefläche für
das Absetzen der Mischinc auf den Boden bildet. Beträgt der Abstand der Antriebswellen der Schleuderscheiben
zueinander ca. 8CO mm, so wird das Fassungsvermögen des Vorratsbehälters des bekannten Zentrifugalstreuers
bei einer Gesamthöhe von 900 mm und einem Neigungswinkel der Behälterwände von ca. 45J
von 6001 auf 9001 vergrößert
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Zentrifugalstreuer
in der Ansicht von hinten mit einem Querschnitt durch den Vorratsbehälter,
Fig.2 den gleichen Zentrifugalstreuer im Schnitt I-I,
Fig.3 die Zwischenplatte des gleichen Zentrifugatstreuers
in der Draufsicht,
Fig.4 die von der Zwischenplatte abgenommene
linke Bodenplatte in der Draufsicht,
Fig.5 den linken Durchlaßschieber für diese
Bodenplatte in der Draufsicht und
Fig.6 den linken Anschlag für den gleichen
Durchlaßschieber ebenfalls in der Draufsicht.
Der Zentrifugalstreuer ist mit einem Vorratsbehälter 1 ausgestattet, der die beiden durch das dachförmige
Mittelteil 2 getrennten Auslaufbeb-" >ter 3 aufweist.
Hierbei verläuft das dachförmige MiUclir-ii 2 in der in
F i g. 2 durch den Pfeil 4 gekennzeichneten Fahrtrichtung. Am unteren Ende der Auslaufbehälter 3 befinden
sich die Zwischenplatten 5, die einstückig zu einer Zwischerrplatte zusammengefaßt und mit je einer
Öffnung ausgestattet sind, welche in ihrer Form und Größe den inneren Querschnittsflächen der unteren
Enden der Auslaufbehälter 3 entsprechen.
An der Zwischenplatte 5 sind die beiden mit je einer Auslaßöffnung 7 versehenen und aus nicht korrodierendem
Material bestehenden Bodenplatten 8 von unten angeschraubt, wobei jede Auslaßöffnung 7 im Bereich
einer Öffnung 6 der Zwischenplatte 5 gelegen ist. Unterhalb der Bodenplatten 8 befinden sich die beiden
Schleuderscheiben 9, die an den Antriebswellen 10 drehfest, jedoch lösbar, angeordnet sind und über die
Antriebsvorrichtung 11 sowie in bekannter und nicht dargestellter Weise über eine Gelenkwelle vot; der
Zapfwelle des den Zentrifugalstreuer ziehenden Schleppers im einander entgegengesetzten und durch die
Pfeile 12 in Fig.2 gezeichneten Drehsinn angetrieben
werden. Hierbei trägt der Abstand A zwischen den beiden Antriebswellen 10 800 mm. Ferner hat der
Vorratsbehälter 1 trotz der geringen Gesamthöhe H von 900 mm des Zentrifugalstreuers und bei einem
Neigungswinkel von 45° der Behälterwände 13 ein Fassungsvermögen von 900 I.
Wie in F i g. 1 dargestellt ist, ragen die Antriebswellen 10 durch die Bodenplatten 8 hindurch in die
Auslaufbehälter 3 hinein und sind an ihrem oberen Ende mit je einem Bolzen 14 zur lösbaren Anordnung von
Rührelementen irgendeiner Ausführung ausgestattet. Um dk'so Durchbruchsstelle der Antriebswellen 10
gegen ein unerwünschtes und unkontrollierbares Herausrieseln auch kleinster Düngerpartikel abzudichten,
befinden sich an den Bodenplatten 8 die ringförmigen Flansche 15, durch welche die Antriebswellen 10
hindurchgeführt sind. Unterhalb der Bodenplatten 8 sind an den Flanschen 15 die aus nicht korrodierendem
Material bestehenden Durchlaßschieber 16 drehbar gelagert, welche je einen nach hinten ragenden Arm 17
aufweisen. Ferner befinden sich unter devi Durchlaßschiebern 16 in drehbarer Lagerung an den Flanschen
15 die Hebel 18, welche mit den Anschlägen 19 ausgestattet sind. An diese Anschläge 19 sind die Arme
17 der Durchlaßschieber 16 anlegbar, wobei die Anschläge 19 eine etwas größere Dicke als die Arme 17
aufweisen. Hierbei sind die Durchlaßschieber 16 und die Hebel 18 auf den Flanschen 15 mit Hilfe der
Schnellverschlüsse 20 in Form von Stellringen gegen axiale Verschiebung gesichert.
Wie aus Fig.2 ersichtlich ist. befinden sich auf den
nach hinten unter den Zwischenplatten 5 herausragenden Bereichen der Bodenplatten 8 die Einstellskalen 21.
während auf den Hebeln 18 die zeigerartigen Markierungselemcntc
22 mit Hilfe der Schrauben 23 befestigt sind. Hierbei ist in den Markierungselementen 22 für die
jeweils äußere Schraube 23 ein Langloch 24 vorgesehen, so daß die Markierungselemente 22 nach dem Lösen
dieser Schrauben 23 /ur genauen Einjustierung mit den liinsiellskalcn 21 etwas geschwenkt werden können.
Ferner ist zwischen den Hebeln 18 und den Markic- η
rungselementen 22 je ein Klemmelement 25 in Form einer Klemmschraube vorgesehen, durch deren Anziehen
das vordere Ende der Markierungselemcnte 22 auf den Bodenplatten 8 in einer für die jeweils gewünschte
.Schnellverschlüsse 37 in Form bekannter Federsplinte vorgesehen.
Ferner befinden sich auf der anderen Seite der Bolzen 35 an den Schwenkhebeln 34 die zapfenarcig ausgebildeten
Befestigungselemente 38, 38', während die Zwischcnplatte 5 mit den ebenfalls zapfenartigen Befcstigungsclemcnlcn
39 ausgestattet ist. Entsprechend der Darstellung nach F i g. 2 sind an den Befestigungselcmenten
38 und 39 die beiden als Druckzylinder ausgebildeten druckmittelbcaufschlagbaren Zylinder 40
angeordnet und durch federsplintartige Schnellverschlüssc 37 gegen axiale Verschiebung gesichert.
Hierbei sollen die Zylinder 40 in bekannter und nicht dargestellter Weise an der Hydraulikanlage des «en
Zentrifugalstreuer ziehenden Schleppers angeschlossen sein. Weiterhin befinden sich auf den Schwenkhebeln 34
und der Zwischenplatte 5 die zapfenartigen Befestigungselemente 41. an denen die beiden als Zugfedern
ausgebildeten elastischen Elemente 42 leicht lösbar
Sireumciigc vorgesehene .Stellung fesigeklciiiiVii wer- ;iv arigeumüci sind. Schiic-Süch sind auf der Zni
den kann, wobei dann die Anschläge 19 die gleiche Stellung einnehmen.
In Fig. 2 sind nun mit durchgezogenen Linien die Markierungselementc 22 in ihrer sogenannten O-Stellung
wiedergegeben, in welcher die Auslaßöffnungen 7 bei Anlage der Arme 17 an den Anschlägen 19 mit Hilfe
der Durchlaßschieber 16 geschlossen sind. Werden nun die Markierungselementc 22 über ihren gesamten auf
der linken Seite durch den Doppelpfeil 26 gekennzeichneten Einstellbcreich bis zur äußersten mit durchbrochenen
Linien eingezeichneten Stellung 22' geschwenkt und hierbei die Arme 17 in Anlage an den Anschlägen 19
gehalten, so erfolgt eine allmähliche Freigabe der Auslaßöffnungen 7. bis sie in der Stellung 22' der
Markierungsclcmente 22 ihre volle Öffnungsweitc erreicht haben. Wie bei der linken Auslaßöffnung 7
dargestellt ist, verlagert sich hierbei der Aufgabeschwerniinkt
27 des aus den AiiskiBöffoungen 7
ausströmenden Düngers auf jeder Schleuderscheibe 9 auf einer Linie 28. die in Drehrichtung der Schleuderscheibe
9 gekrümmt in Richtung auf deren äußeren Rand 29 verläuft.
Wie insbesondere in Fig.4 deutlich wiedergegeben
ist. sind die Auslaßöffnungen 7 auf der Seite des Beginns ihrer Öffnungsfreigabe mit je einer nasenförmigen
Verlängerung 30 ausgestattet. Ferner weist entsprechend Fig. 5 die zur Bestimmung der Öffnungsgröße
der Auslaßöffnungen vorgesehene Kante 31 jedes Durchlaßschiebers 16 die mit der nasenförmigen
Verlängerung 30 der entsprechenden Auslaßöffnungen 7 in Deckung zu bringende Aussparung 32 auf.
Zur Bewegut.g der Durchlaßschieber 16 ist die Betätigungsvorrichtung 33 vorgesehen. Diese Betätigungsvorrichtung
33 enthält die beiden Schwenkhebel 34. die drehbar auf den auf der Zwischenplatte 5
befindlichen Bolzen 35 gelagert und mit den Armen 17 der Durchlaßschieber 16 mit Hilfe der Streben 36
gelenkig verbunden sind. Zur axialen Sicherung der Schwenkhebel 34 auf den Bolzen 35 sowie der Streben
an den Schwenkhebeln 34 und den Armen 17 sind die
50
60 5 die beiden Anschlagstücke 43 zur Begrenzung der
Drehbewegung der Schwenkhebel 34 in der in F i g. 2 wiedergegebenen Stellung vorgesehen, in der die
Auslaßöffnungen 7 durch die Durchlaßschieber 16 verschlossen sind. In dieser Stellung werden die
Schwenkhebel 34 von den Zylindern 40 bei eingeschalteter Hydraulikanlage gehalten.
Durch Drucklosschaltcn der Zylinder 40 können die elastischen Elemente 42 wirksam werden, welche die
Schwenkhebel 34 entsprechend den Pfeilen 12 in einander entgegengesetzter Richtung nach außen
schwenken, bis di>' Arme 17 der Durchlaßschieber 16 an
den Anschlägen 19 zur Anlagt kommen. Zur Umstellung des Zentrifugalstreuers auf ein einseitiges Streuen
ist dann lediglich das Markierungsclement 22 mit dem Anschlag 19 auf der Seite in der der jeweiligen
Streumenge entsprechenden Lage durch Schwenken und mit Hilfe des Klemmelementes 25 zu arretieren,
nach welcher der Dünger auf dem Boden verteilt werden soll.
Falls nun während des Feldeinsatzes einer der beiden Zylinder 40 defekt geworden sein sollte, braucht der
andere Zylinder 40 nur von den Befestigungselementen 38 und 39 gelöst und an den Befestigungselementen 38'
angeordnet zu werden, wobei er die in F i g. 2 mit durchbrochenen Linien wiedergegebene Lage 40'
einnimmt. Da in der wiedergegebenen Stellung der Schwenkhebel 34 zwischen den Befestigungselementen
38 und den jeweils für einen Zylinder 40 vorgesehenen Befestigungselementen 38 und 39 der gleiche Abstand B
besteht und die Befestigungselemente 38 und 38' jedes Schwenkhebels 34 die gleiche Entfernung zum jeweiligen
Bolzen 35 aufweisen, ist hierbei für die doppelseitige Streuarbeit des Zentrifugalstreuers ein doppelt so
großer Hub, für die einseitige Streuarbeit der gleiche Hub wie bei Verwendung beider Zylinder 40 erforderlich.
In gleicher Weise kann auch nur ein elastisches Element 42 lediglich an den beiden auf den Schwenkhebeln
34 befindlichen Befestigungselementen 41 angeordnet sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Zentrifugalstreuer, insbesondere für Düngemittel mit einem Vorratsbehälter, zum Anbau an einen
Schlepperkraftheber, welcher zwei durch ein in Fahrtrichtung verlaufendes dachförmiges Mittelteil
getrennte und mit Auslauföffnungen versehene Auslaufbehälter aufweist, für die je eine ebene
Bodenplatte vorgesehen ist und unter denen sich zwei über eine Antriebsvorrichtung im einander
entgegengesetzten Drehsinn angetriebene Schleuderscheiben in einem größeren Abstand
zueinander befinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauföffnungen (7) in an sich
bekannter Weise in den Bodenplatten (8) der Auslaufbehälter (3) angeordnet sowie mit Hilfe unter
den Bodenplatten (8) befindlicher parallel zu ihnen beweglicher Durchlaßschieber (16) verschließ- und
in ihrer Öffnungsweite einstellbar sind, wobei die Durchlaßschieber (16) an verstellbare Anschläge (19)
zur Arretierung der Durchlaßschieber (16) für unterschiedliche Öffnungsweilen der AusiaBöffnungen
(7) anlegbar sind, an denen Markierungselemente (22) angeordnet sind, die mit an den Bodenplatten
(8) befindlichen Einstellskalen (21) zusammenwirken, daß die Einstellskalen (2t) und die Markierungselemente
(22) sich im frei sj^htbaren Bereich der
Bodenplatten (8) auf der Seite des Vorratsbehälters (1) befinden, weiche dem den Zentrifugalstreuer im
Einsatz bewegenden Schlepper abgewandt ist, und daß die Durchlaßschieber (16) für das öffnen und
Schließen d r Auslaßöffnungen (7) in zueinander entgegengesetzten Richtungen bewegbar sind.
2. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bodenplatten (8) je eine
ringförmiger, die Antriebswellen (10) der Schleuderscheiben (9) umgebener Flansch (15) vorgesehen ist,
und daß die Durchlaßschieber (16) drehbar an diesen Flanschen (15) gelagert und durch Schnellverschlüsse
(20 gesichert sind.
3. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (19) drehbar um
die ringförmigen Flanschen (15) der Bodenplatten (8) gelagert sind.
4. Zentrifugalstreuer nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung der
Anschläge (19) drehbar an den ringförmigen Flanschen (15) der Bodenplatten (8) unterhalb der
Durchlaßschieber (16) angeordnete Hebel (18) vorgesehen sind, auf denen sich die Anschläge (19)
befinden, und daß die Anschläge (19) eine etwas größere Dicke als die Durchlaßschieber (16) bzw. die
mit diesen starr verbundenen Arme (17) aufweisen.
5. Zentrifugalstreuer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anschläge (19) stufenlos verstellbar und mit Hilfe von Klemmelementen (25) arretierbar sind.
6. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) der Antriebswellen
(10) der Schleuderscheiben (9) zueinander in an sich bekannter Weise größer als 500 mm ist«
7. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) der Antriebswellen
(10) der Schleuderscheiben (9) zueinander ca. 800 mm beträgt.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zentrifugalstreuer gemäß des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Durch die DE-OS 25 18 625 ist bereits ein Zentrifugalstreuer
dieser Bauart bekannt. Dieser Zentrifugalstreuer hat sich bisher in der landwirtschaftlichen Praxis sehr
bewährt und zeichnet sich vor allem einerseits durch ein großes Fassungsvermögen und damit eine entsprechend
hohe Rächenleistung, andererseits durch eine bequeme Belademöglichkeit seines Vorratsbehälter airs. Außerdem
ist bei ihm von großem Vorteil, daß die von den beiden Schleuderscheiben erzeugte Streubahn in Fahrtrichtung
immer genau symmetrisch zur Streumitte gelegen ist und auch in sich ein symmetrisches Streubild
aufweist.
\~ Nachteilig ist bei diesem Zentrifugalstreuer, daß die
Auslaßöffnungen in den Seitenwänden des dachförmigen Mittelteiles angeordnet sind. Ist es doch bei einem
bei einer derartigen Anordnung der Auslaßöffnungen erforderlich, spezielle Rühr- und Auswertköpfe zu
verwenden, um das auszubringende Material in der gewünschten Menge ausbringen zu können, denn das
Material läuft nur in ungenügender Weise aHeine aufgrund der Schwerkraft aus den Auslaßöffnungen
heraus. Des weiteren wirken sich die erforderlichen Rühr- und Auswerfköpfe, vor allem beim Ausbringen
von mikrogranuliertem Dünger nachteilig aus, da sie den Dünger zerquetschen und zermahlen, so daß
aufgrund dieser Tatsache nur geringe Wurfweiten, die außerdem stark differieren, erreichbar sind.
jo Weiterhin ist durch die DE-OS 18 16 969 ein Zentrifugalstreuer bekannt, bei dem die Auslauföffnungen
in der Bodenplatte des Vorratsbehälters angeordnet sowie mit Hilfe unter der Bodenplatte befindlicher
parallel zu ihr beweglicher Durchlaßschieber verschließ-und in ihrer Öffnungsweite einstellbar sind. Die
Durchlaßschieber sind an verstellbaren Anschlägen zur Arretierung der Durchlaßschieber für die unterschiedlichen
öffnungsweiten der Auslaßöffnungen anlegbar. Hierbei sind an den Anschlägen Markierungselemente
angeordnet, die mit an den Bodenplatten befindlichen
Einstellskalen zusammenwirken.
Durch die Anordnung der Auslaßöffnungen in den Bodenplatten ergibt sich bei diesem Streuer der Vorteil,
daß auf spezielle Ausbringelemente zur Zwangsausbringung verzichtet werden kann, da das auszubringende
Material allein aufgrund der Schwerkraft aus der Auslaßöffnung auf die Schleuderscheibe fällt.
Nachteilig ist bei diesem Zentrifugalstreuer, daO-dessen
Vorratsbehälter infolge des großen Neigungs-
winkeis der Behälterwände zur Waagerechten und der Verwendung nur einer Schleuderscheibe und der damit
verbundenen Konstruktion des Vorratsbehälters nur ein verhältnismäßig geringes Fassungsvermögen aufweist
und infolge seiner Bauhöhe nur unter größerer Kraftanstrengung mit Dünger beschickt werden kann.
Aus dem gleichen Grunde äst eine direkte Befüllung des Vorratsbehälters mit Hilfe eines auf einem Transportfahrzeug
kippbar angeordneten Ladebehälter nicht möglich, so daß die gesamte Flächenleistung des
Streuers durch die einerseits häufigeren und andererseits längeren Nachfüllphasen erheblich verringert wird.
Weiterhin ist bei diesem Streuer von erheblichem Nachteil, daß die Markierungselemente für die Anschläge
und die Einstellskalen auf der dem Schlepper zugewandten Seite des Zentrifugalstreuers angeordnet
sind. Hierdurch sind die Markierungselemente und die Einstellskalen bei dem an einen Schlepper angebauten
Streuer oraktisch nicht mehr bzw. nur sehr schwer
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ID=6038314
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