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DE2818816C2 - Zentrifugalstreuer, insbesondere für Düngemittel - Google Patents

Zentrifugalstreuer, insbesondere für Düngemittel

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Publication number
DE2818816C2
DE2818816C2 DE19782818816 DE2818816A DE2818816C2 DE 2818816 C2 DE2818816 C2 DE 2818816C2 DE 19782818816 DE19782818816 DE 19782818816 DE 2818816 A DE2818816 A DE 2818816A DE 2818816 C2 DE2818816 C2 DE 2818816C2
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DE
Germany
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centrifugal
stops
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gate valve
spreader
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DE19782818816
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DE2818816A1 (de
Inventor
Heinz Dipl.-Ing. Dr. 4507 Hasbergen Dreyer
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Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/006Regulating or dosing devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

zugänglich. Mit Sicherheit ist eine genaue Einstellung der Offnungsweite der Auslaßöffnungen nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Zentrifugalstreuer der eingangs beschriebenen Gattung mit zwei Schleuderscheiben eine vorteilhafte Bauweise und eine bequeme Handhabung zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erflndungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Infolge dieser Maßnahmen ergibt sich zunächst eine wesentliche Erleichterung der genauen Einstellung der Auslaßöffnungen. Weiterhin wird durch die Anordnung der Einstellskalen in vorteilhaftester Weise Rechnung getragen, daß die Festlegung der Anschläge zur genauen und beliebig wiederholbaren Einstellung der Streumengen bereits aus dem Grunde des großen Abstandes zur Einstellskala nicht vom Sitz des den Zentrifugalstreuer ziehenden Schleppers aus erfolgen kann, selbst wenn für diese Einstellung der Anschläge ein fernbedienbarer Betätigungsmechanismus vorgese- 2« hen wäre. Müssen doch für die Einstellung der Anschläge sowohl die Markierungseiemente ais auch die Skaleneinteilung genau aus der Nähe betrachtet werden. Diese Betrachtung sowie die Einstellwig der Anschläge ist in bequemster und einfachster Weise dann möglich, wenn sie sich auf der leicht zugänglichen Seite des Zentrifugalstreuers befinden. Weiterhin ergibt sich eine einfache und vorteilhafte Betätigungsvorrichtung für die Durchlaßschieber dadurch, daß sie an einer günstig und mittig zum Streuer gelegenen Stelle angebracht werden können.
Da die Durchlaßschieber sich unter den Bodenplatten befinden und an den Bodenplatten je ein ringförmiger die Antriebswellen der Schleuderscheiben umgebener Flansch vorgesehen ist und die Durchlaßschieber an *5 diesem Flansch gelagert und durch Schnellverschlüsse gesichert sind, ist in einfacher Weise ein separates Auswechseln der Durchlaßschieber leicht möglich. Außerdem ergibt sich hierdurch eine dauerhafte Abdichtung der für die Antriebswellen der Schleuderscheiben in den Bodenplatten vorgesehenen Öffnungen, falls diese Antriebswellen wie bei dem bekannten Zentrifugalstreuer zur Anordnung von Rührclementen in die Auslaufbehälter hineinragen.
Zur Vereinfachung der Konstruktion ist weiterhin 4» vorgesehen, daß die Anschläge drehbar auf den ringförmigen Flanschen der Bodenplatten gelagert sind. Dabei wird eine störungsfreie Betätigung der Durchlaßschieber dadurch erreicht, daß zur Lagerung der Anschläge drehbar an den ringförmigen Flanschen der '>" Bodenplatten unterhalb der Durchlaßschieber angeordnete Hebel vorgesehen sind, auf denen sich die Anschläge befinden, und daß die Anschläge eine etwa größere Dicke als die Durchlaßschieber bzw. die mit diesen starr verbundenen Armen aufweisen.
Eine besonders vorteilhafte Anbringung der Betäti· gungsvorrichtung wird dadurch erreicht, daß der Abstand der Antriebswellen der Schleuderscheiben zueinander in einer durch die DE-PS 23 44 346 an sich bekannten Weise größer als 500 mm ist. Gleichzeitig ergibt sich durch diese Maßnahme eine vorteilhafte Vergrößerung des Vorratsbehälters bei niedriger Gesamlbauhöhe des Zentrifugalstreuers, vor allem, wenn die Antriebsvorrichtung wie bei dem gattungsgemäßen Zentrifugalstreuer auch eine Auflagefläche für das Absetzen der Mischinc auf den Boden bildet. Beträgt der Abstand der Antriebswellen der Schleuderscheiben zueinander ca. 8CO mm, so wird das Fassungsvermögen des Vorratsbehälters des bekannten Zentrifugalstreuers bei einer Gesamthöhe von 900 mm und einem Neigungswinkel der Behälterwände von ca. 45J von 6001 auf 9001 vergrößert
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Zentrifugalstreuer in der Ansicht von hinten mit einem Querschnitt durch den Vorratsbehälter,
Fig.2 den gleichen Zentrifugalstreuer im Schnitt I-I,
Fig.3 die Zwischenplatte des gleichen Zentrifugatstreuers in der Draufsicht,
Fig.4 die von der Zwischenplatte abgenommene linke Bodenplatte in der Draufsicht,
Fig.5 den linken Durchlaßschieber für diese Bodenplatte in der Draufsicht und
Fig.6 den linken Anschlag für den gleichen Durchlaßschieber ebenfalls in der Draufsicht.
Der Zentrifugalstreuer ist mit einem Vorratsbehälter 1 ausgestattet, der die beiden durch das dachförmige Mittelteil 2 getrennten Auslaufbeb-" >ter 3 aufweist. Hierbei verläuft das dachförmige MiUclir-ii 2 in der in F i g. 2 durch den Pfeil 4 gekennzeichneten Fahrtrichtung. Am unteren Ende der Auslaufbehälter 3 befinden sich die Zwischenplatten 5, die einstückig zu einer Zwischerrplatte zusammengefaßt und mit je einer Öffnung ausgestattet sind, welche in ihrer Form und Größe den inneren Querschnittsflächen der unteren Enden der Auslaufbehälter 3 entsprechen.
An der Zwischenplatte 5 sind die beiden mit je einer Auslaßöffnung 7 versehenen und aus nicht korrodierendem Material bestehenden Bodenplatten 8 von unten angeschraubt, wobei jede Auslaßöffnung 7 im Bereich einer Öffnung 6 der Zwischenplatte 5 gelegen ist. Unterhalb der Bodenplatten 8 befinden sich die beiden Schleuderscheiben 9, die an den Antriebswellen 10 drehfest, jedoch lösbar, angeordnet sind und über die Antriebsvorrichtung 11 sowie in bekannter und nicht dargestellter Weise über eine Gelenkwelle vot; der Zapfwelle des den Zentrifugalstreuer ziehenden Schleppers im einander entgegengesetzten und durch die Pfeile 12 in Fig.2 gezeichneten Drehsinn angetrieben werden. Hierbei trägt der Abstand A zwischen den beiden Antriebswellen 10 800 mm. Ferner hat der Vorratsbehälter 1 trotz der geringen Gesamthöhe H von 900 mm des Zentrifugalstreuers und bei einem Neigungswinkel von 45° der Behälterwände 13 ein Fassungsvermögen von 900 I.
Wie in F i g. 1 dargestellt ist, ragen die Antriebswellen 10 durch die Bodenplatten 8 hindurch in die Auslaufbehälter 3 hinein und sind an ihrem oberen Ende mit je einem Bolzen 14 zur lösbaren Anordnung von Rührelementen irgendeiner Ausführung ausgestattet. Um dk'so Durchbruchsstelle der Antriebswellen 10 gegen ein unerwünschtes und unkontrollierbares Herausrieseln auch kleinster Düngerpartikel abzudichten, befinden sich an den Bodenplatten 8 die ringförmigen Flansche 15, durch welche die Antriebswellen 10 hindurchgeführt sind. Unterhalb der Bodenplatten 8 sind an den Flanschen 15 die aus nicht korrodierendem Material bestehenden Durchlaßschieber 16 drehbar gelagert, welche je einen nach hinten ragenden Arm 17 aufweisen. Ferner befinden sich unter devi Durchlaßschiebern 16 in drehbarer Lagerung an den Flanschen 15 die Hebel 18, welche mit den Anschlägen 19 ausgestattet sind. An diese Anschläge 19 sind die Arme 17 der Durchlaßschieber 16 anlegbar, wobei die Anschläge 19 eine etwas größere Dicke als die Arme 17
aufweisen. Hierbei sind die Durchlaßschieber 16 und die Hebel 18 auf den Flanschen 15 mit Hilfe der Schnellverschlüsse 20 in Form von Stellringen gegen axiale Verschiebung gesichert.
Wie aus Fig.2 ersichtlich ist. befinden sich auf den nach hinten unter den Zwischenplatten 5 herausragenden Bereichen der Bodenplatten 8 die Einstellskalen 21. während auf den Hebeln 18 die zeigerartigen Markierungselemcntc 22 mit Hilfe der Schrauben 23 befestigt sind. Hierbei ist in den Markierungselementen 22 für die jeweils äußere Schraube 23 ein Langloch 24 vorgesehen, so daß die Markierungselemente 22 nach dem Lösen dieser Schrauben 23 /ur genauen Einjustierung mit den liinsiellskalcn 21 etwas geschwenkt werden können. Ferner ist zwischen den Hebeln 18 und den Markic- η rungselementen 22 je ein Klemmelement 25 in Form einer Klemmschraube vorgesehen, durch deren Anziehen das vordere Ende der Markierungselemcnte 22 auf den Bodenplatten 8 in einer für die jeweils gewünschte .Schnellverschlüsse 37 in Form bekannter Federsplinte vorgesehen.
Ferner befinden sich auf der anderen Seite der Bolzen 35 an den Schwenkhebeln 34 die zapfenarcig ausgebildeten Befestigungselemente 38, 38', während die Zwischcnplatte 5 mit den ebenfalls zapfenartigen Befcstigungsclemcnlcn 39 ausgestattet ist. Entsprechend der Darstellung nach F i g. 2 sind an den Befestigungselcmenten 38 und 39 die beiden als Druckzylinder ausgebildeten druckmittelbcaufschlagbaren Zylinder 40 angeordnet und durch federsplintartige Schnellverschlüssc 37 gegen axiale Verschiebung gesichert. Hierbei sollen die Zylinder 40 in bekannter und nicht dargestellter Weise an der Hydraulikanlage des «en Zentrifugalstreuer ziehenden Schleppers angeschlossen sein. Weiterhin befinden sich auf den Schwenkhebeln 34 und der Zwischenplatte 5 die zapfenartigen Befestigungselemente 41. an denen die beiden als Zugfedern ausgebildeten elastischen Elemente 42 leicht lösbar
Sireumciigc vorgesehene .Stellung fesigeklciiiiVii wer- ;iv arigeumüci sind. Schiic-Süch sind auf der Zni
den kann, wobei dann die Anschläge 19 die gleiche Stellung einnehmen.
In Fig. 2 sind nun mit durchgezogenen Linien die Markierungselementc 22 in ihrer sogenannten O-Stellung wiedergegeben, in welcher die Auslaßöffnungen 7 bei Anlage der Arme 17 an den Anschlägen 19 mit Hilfe der Durchlaßschieber 16 geschlossen sind. Werden nun die Markierungselementc 22 über ihren gesamten auf der linken Seite durch den Doppelpfeil 26 gekennzeichneten Einstellbcreich bis zur äußersten mit durchbrochenen Linien eingezeichneten Stellung 22' geschwenkt und hierbei die Arme 17 in Anlage an den Anschlägen 19 gehalten, so erfolgt eine allmähliche Freigabe der Auslaßöffnungen 7. bis sie in der Stellung 22' der Markierungsclcmente 22 ihre volle Öffnungsweitc erreicht haben. Wie bei der linken Auslaßöffnung 7 dargestellt ist, verlagert sich hierbei der Aufgabeschwerniinkt 27 des aus den AiiskiBöffoungen 7 ausströmenden Düngers auf jeder Schleuderscheibe 9 auf einer Linie 28. die in Drehrichtung der Schleuderscheibe 9 gekrümmt in Richtung auf deren äußeren Rand 29 verläuft.
Wie insbesondere in Fig.4 deutlich wiedergegeben ist. sind die Auslaßöffnungen 7 auf der Seite des Beginns ihrer Öffnungsfreigabe mit je einer nasenförmigen Verlängerung 30 ausgestattet. Ferner weist entsprechend Fig. 5 die zur Bestimmung der Öffnungsgröße der Auslaßöffnungen vorgesehene Kante 31 jedes Durchlaßschiebers 16 die mit der nasenförmigen Verlängerung 30 der entsprechenden Auslaßöffnungen 7 in Deckung zu bringende Aussparung 32 auf.
Zur Bewegut.g der Durchlaßschieber 16 ist die Betätigungsvorrichtung 33 vorgesehen. Diese Betätigungsvorrichtung 33 enthält die beiden Schwenkhebel 34. die drehbar auf den auf der Zwischenplatte 5 befindlichen Bolzen 35 gelagert und mit den Armen 17 der Durchlaßschieber 16 mit Hilfe der Streben 36 gelenkig verbunden sind. Zur axialen Sicherung der Schwenkhebel 34 auf den Bolzen 35 sowie der Streben an den Schwenkhebeln 34 und den Armen 17 sind die
50
60 5 die beiden Anschlagstücke 43 zur Begrenzung der Drehbewegung der Schwenkhebel 34 in der in F i g. 2 wiedergegebenen Stellung vorgesehen, in der die Auslaßöffnungen 7 durch die Durchlaßschieber 16 verschlossen sind. In dieser Stellung werden die Schwenkhebel 34 von den Zylindern 40 bei eingeschalteter Hydraulikanlage gehalten.
Durch Drucklosschaltcn der Zylinder 40 können die elastischen Elemente 42 wirksam werden, welche die Schwenkhebel 34 entsprechend den Pfeilen 12 in einander entgegengesetzter Richtung nach außen schwenken, bis di>' Arme 17 der Durchlaßschieber 16 an den Anschlägen 19 zur Anlagt kommen. Zur Umstellung des Zentrifugalstreuers auf ein einseitiges Streuen ist dann lediglich das Markierungsclement 22 mit dem Anschlag 19 auf der Seite in der der jeweiligen Streumenge entsprechenden Lage durch Schwenken und mit Hilfe des Klemmelementes 25 zu arretieren, nach welcher der Dünger auf dem Boden verteilt werden soll.
Falls nun während des Feldeinsatzes einer der beiden Zylinder 40 defekt geworden sein sollte, braucht der andere Zylinder 40 nur von den Befestigungselementen 38 und 39 gelöst und an den Befestigungselementen 38' angeordnet zu werden, wobei er die in F i g. 2 mit durchbrochenen Linien wiedergegebene Lage 40' einnimmt. Da in der wiedergegebenen Stellung der Schwenkhebel 34 zwischen den Befestigungselementen 38 und den jeweils für einen Zylinder 40 vorgesehenen Befestigungselementen 38 und 39 der gleiche Abstand B besteht und die Befestigungselemente 38 und 38' jedes Schwenkhebels 34 die gleiche Entfernung zum jeweiligen Bolzen 35 aufweisen, ist hierbei für die doppelseitige Streuarbeit des Zentrifugalstreuers ein doppelt so großer Hub, für die einseitige Streuarbeit der gleiche Hub wie bei Verwendung beider Zylinder 40 erforderlich. In gleicher Weise kann auch nur ein elastisches Element 42 lediglich an den beiden auf den Schwenkhebeln 34 befindlichen Befestigungselementen 41 angeordnet sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Zentrifugalstreuer, insbesondere für Düngemittel mit einem Vorratsbehälter, zum Anbau an einen Schlepperkraftheber, welcher zwei durch ein in Fahrtrichtung verlaufendes dachförmiges Mittelteil getrennte und mit Auslauföffnungen versehene Auslaufbehälter aufweist, für die je eine ebene Bodenplatte vorgesehen ist und unter denen sich zwei über eine Antriebsvorrichtung im einander entgegengesetzten Drehsinn angetriebene Schleuderscheiben in einem größeren Abstand zueinander befinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauföffnungen (7) in an sich bekannter Weise in den Bodenplatten (8) der Auslaufbehälter (3) angeordnet sowie mit Hilfe unter den Bodenplatten (8) befindlicher parallel zu ihnen beweglicher Durchlaßschieber (16) verschließ- und in ihrer Öffnungsweite einstellbar sind, wobei die Durchlaßschieber (16) an verstellbare Anschläge (19) zur Arretierung der Durchlaßschieber (16) für unterschiedliche Öffnungsweilen der AusiaBöffnungen (7) anlegbar sind, an denen Markierungselemente (22) angeordnet sind, die mit an den Bodenplatten (8) befindlichen Einstellskalen (21) zusammenwirken, daß die Einstellskalen (2t) und die Markierungselemente (22) sich im frei sj^htbaren Bereich der Bodenplatten (8) auf der Seite des Vorratsbehälters (1) befinden, weiche dem den Zentrifugalstreuer im Einsatz bewegenden Schlepper abgewandt ist, und daß die Durchlaßschieber (16) für das öffnen und Schließen d r Auslaßöffnungen (7) in zueinander entgegengesetzten Richtungen bewegbar sind.
2. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bodenplatten (8) je eine ringförmiger, die Antriebswellen (10) der Schleuderscheiben (9) umgebener Flansch (15) vorgesehen ist, und daß die Durchlaßschieber (16) drehbar an diesen Flanschen (15) gelagert und durch Schnellverschlüsse (20 gesichert sind.
3. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (19) drehbar um die ringförmigen Flanschen (15) der Bodenplatten (8) gelagert sind.
4. Zentrifugalstreuer nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung der Anschläge (19) drehbar an den ringförmigen Flanschen (15) der Bodenplatten (8) unterhalb der Durchlaßschieber (16) angeordnete Hebel (18) vorgesehen sind, auf denen sich die Anschläge (19) befinden, und daß die Anschläge (19) eine etwas größere Dicke als die Durchlaßschieber (16) bzw. die mit diesen starr verbundenen Arme (17) aufweisen.
5. Zentrifugalstreuer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (19) stufenlos verstellbar und mit Hilfe von Klemmelementen (25) arretierbar sind.
6. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) der Antriebswellen (10) der Schleuderscheiben (9) zueinander in an sich bekannter Weise größer als 500 mm ist«
7. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) der Antriebswellen (10) der Schleuderscheiben (9) zueinander ca. 800 mm beträgt.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zentrifugalstreuer gemäß des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Durch die DE-OS 25 18 625 ist bereits ein Zentrifugalstreuer dieser Bauart bekannt. Dieser Zentrifugalstreuer hat sich bisher in der landwirtschaftlichen Praxis sehr bewährt und zeichnet sich vor allem einerseits durch ein großes Fassungsvermögen und damit eine entsprechend hohe Rächenleistung, andererseits durch eine bequeme Belademöglichkeit seines Vorratsbehälter airs. Außerdem ist bei ihm von großem Vorteil, daß die von den beiden Schleuderscheiben erzeugte Streubahn in Fahrtrichtung immer genau symmetrisch zur Streumitte gelegen ist und auch in sich ein symmetrisches Streubild aufweist.
\~ Nachteilig ist bei diesem Zentrifugalstreuer, daß die Auslaßöffnungen in den Seitenwänden des dachförmigen Mittelteiles angeordnet sind. Ist es doch bei einem bei einer derartigen Anordnung der Auslaßöffnungen erforderlich, spezielle Rühr- und Auswertköpfe zu verwenden, um das auszubringende Material in der gewünschten Menge ausbringen zu können, denn das Material läuft nur in ungenügender Weise aHeine aufgrund der Schwerkraft aus den Auslaßöffnungen heraus. Des weiteren wirken sich die erforderlichen Rühr- und Auswerfköpfe, vor allem beim Ausbringen von mikrogranuliertem Dünger nachteilig aus, da sie den Dünger zerquetschen und zermahlen, so daß aufgrund dieser Tatsache nur geringe Wurfweiten, die außerdem stark differieren, erreichbar sind.
jo Weiterhin ist durch die DE-OS 18 16 969 ein Zentrifugalstreuer bekannt, bei dem die Auslauföffnungen in der Bodenplatte des Vorratsbehälters angeordnet sowie mit Hilfe unter der Bodenplatte befindlicher parallel zu ihr beweglicher Durchlaßschieber verschließ-und in ihrer Öffnungsweite einstellbar sind. Die Durchlaßschieber sind an verstellbaren Anschlägen zur Arretierung der Durchlaßschieber für die unterschiedlichen öffnungsweiten der Auslaßöffnungen anlegbar. Hierbei sind an den Anschlägen Markierungselemente angeordnet, die mit an den Bodenplatten befindlichen Einstellskalen zusammenwirken.
Durch die Anordnung der Auslaßöffnungen in den Bodenplatten ergibt sich bei diesem Streuer der Vorteil, daß auf spezielle Ausbringelemente zur Zwangsausbringung verzichtet werden kann, da das auszubringende Material allein aufgrund der Schwerkraft aus der Auslaßöffnung auf die Schleuderscheibe fällt.
Nachteilig ist bei diesem Zentrifugalstreuer, daO-dessen Vorratsbehälter infolge des großen Neigungs-
winkeis der Behälterwände zur Waagerechten und der Verwendung nur einer Schleuderscheibe und der damit verbundenen Konstruktion des Vorratsbehälters nur ein verhältnismäßig geringes Fassungsvermögen aufweist und infolge seiner Bauhöhe nur unter größerer Kraftanstrengung mit Dünger beschickt werden kann. Aus dem gleichen Grunde äst eine direkte Befüllung des Vorratsbehälters mit Hilfe eines auf einem Transportfahrzeug kippbar angeordneten Ladebehälter nicht möglich, so daß die gesamte Flächenleistung des Streuers durch die einerseits häufigeren und andererseits längeren Nachfüllphasen erheblich verringert wird. Weiterhin ist bei diesem Streuer von erheblichem Nachteil, daß die Markierungselemente für die Anschläge und die Einstellskalen auf der dem Schlepper zugewandten Seite des Zentrifugalstreuers angeordnet sind. Hierdurch sind die Markierungselemente und die Einstellskalen bei dem an einen Schlepper angebauten Streuer oraktisch nicht mehr bzw. nur sehr schwer
DE19782818816 1978-04-28 1978-04-28 Zentrifugalstreuer, insbesondere für Düngemittel Expired DE2818816C2 (de)

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