DE2845797A1 - Anisotrope, synthetische membran und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
Anisotrope, synthetische membran und verfahren zu ihrer herstellungInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. H. \7eickmann, Dipi .-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. EA-Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
Dr. Ing. H. LisKA ?ftA^7Q7
H/WE/LI 1.QHrO I Of
8000 MÜNCHEN 86, DEN 2 0. Okt. 1978
POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 98 3921/22
UNISEARCH LIMITED, Kensington,. New South Wales (Australien)
221-227 Anzac Parade
Anisotrope, synthetische Membran und Verfahren zu ihrer Herstellung
909818/0794
Die Erfindung betrifft eine neue, hochpermeable, anisotrope,
synthetische Membran, die für die Membrantrennung von Verbindungen bei Verfahren, wie Ultrafiltration, Dialyse, Elektrodialyse,
Umkehrosmose, Gaspermeation und Gasdiffusion, geeignet
ist. Die Membran umfaßt eine vielschichtige Struktur vorzugsweise -von 4 bis 12 Schichten, wobei jede ihrer Schichten
als Molekularsieb für eine genaue Molekulargewichtsabsperrung dient. Zwischen jeder Schicht der Membran sind Reihen von
Alveolen, wobei benachbarte Alveolen in benachbarten Reihen
mittels Kanälen mit molekularen Dimensionen verbunden sind. Es ist für jede Art von polymerem Ausgangsmaterial möglich,
Membranen mit einer vorbestimmten Molekulargewichtsabsperrung zu erzeugen. Die Membranen besitzen den Vorteil, daß sie eine
vielschichtige Wirkung für die Trennung von Verbindungen ermöglichen, wobei irgendein Fehler in einer Schicht durch die
folgende Schicht korrigiert wird. Aus diesem Grund ist es nicht erforderlich, die Membranen genau zu kontrollieren,
und ihre Herstellungskosten sind stark verringert, verglichen mit den bekannten Membranen.
Die Erfindung betrifft neue, hochpermeable, synthetische, polymere Membranen, die bei der Membranentrennung von Verbindungen
bei solchen Verfahren, wie der Ultrafiltration, der Dialyse, der Elektrodialyse und der Umkehrosmose, nützlich
sind.
Bei solchen Verfahren werden semipermeable Membranen verwendet, die zwischen den Molekülen des gelösten Stoffs und
des Lösungsmittels auf der Grundlage der Unterschiede in der Molekulargröße, der Form, der chemischen Struktur oder
der elektrischen Ladung unterscheiden.
Diese Art von Membranen kann ebenfalls mit Vorteil bei der Gaspermeation und der Gasdiffusion verwendet werden.
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Die Ultrafiltration (UF) ist die Bezeichnung, die für die Trennung
von gelösten Stoffen mit relativ hohem Molekulargewicht und kolloidal dispergierten Substanzen von ihren Lösungsmitteln
verwendet wird. Der osmotische Druck des gelösten Stoffs ist im allgemeinen vernachlässigbar und spielt bei dem Trennverfahren
keine wesentliche Rolle.
Die Umkehrosmose (RO = Reverse Osmosis) ist der Ausdruck, der normalerweise für die Trennung von gelösten Stoffen mit niedrigem
Molekulargewicht von ihrem Lösungsmittel verwendet wird. In diesem Fall muß der Antriebsdruck für eine wirksame Trennung
den osmotischen Druck der Lösung überschreiten.
Sowohl bei der Ultrafiltration als auch bei der Umkehrosmose
fließt die Lösung unter Druck über die Oberfläche der trägerhaltigen Membran und unter dem Einfluß des aufgedrückten Druckgradienten
über die Membran und das Lösungsmittel und bestimmte vorhandene Species des gelösten Stoffs gehen durch die Membran
und werden als Permeat gesammelt. Das Lösungsmittel und der gelöste Stoff, die durch die Membran zurückgehalten werden, werden
als "Retentate" = zurückgehaltenes Material bezeichnet.
Durch geeignete Membranauswahl ist es möglich, irgendeine Lösung zu konzentrieren, zu reinigen und fraktioniert zu trennen,
durch einfache physikalische Maßnahmen, wobei die einzigen Energieerfordernxsse die Kompressionsenergie für die Beschickungsflüssigkeit
ist. Dies ist besonders für Hersteller von thermischen und instabilen Produkten von Interesse, wo
die traditionellen Trennverfahren, wie Verdampfung, selektive
Extraktion und selektive Ausfällung, oft zu Produktverlusten oder einer Zersetzung führt.
Membranen, die üblicherweise bis heute für die Ultrafiltration verwendet werden, sind sogenannte anisotrope Membranen,
die ursprünglich von S. Loeb und S. Sourirajan in der Universität von Kalifornien, Los Angeles, gegen Ende der 50er Jahre
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entwickelt wurden. Diese Membranen werden aus einer Lösung des Polymeren in einem Lösungsmittel (beispielsweise Celluloseacetat,
gelöst in einem Acetonmedium) hergestellt oder "gegossen". Eine dünne Schicht der Lösung wird auf einer geeigneten Oberfläche,
wie einer Glasplatte, ausgestrichen und das Lösungsmittel kann in dem Ausmaß verdampfen, daß sich eine semifeste
Matrix mit einer Hautoberflächenschicht bildet, was auf die Tatsache zurückzuführen ist, daß die Oberflächenschicht schneller
trocknet als die darunterliegenden Schichten. Die Membran wird dann in einem anderen Lösungsmittel, normalerweise auf
Wassergrundlage, zur schnellen Ausfällung des restlichen Polymeren
abgeschreckt. Die schnelle Präzipitation bzw. Ausfällung oder Coagulation des Polymeren ergibt eine schwammartige Stützbzw.
Unterschicht für die Membran.
Die entstehende Membran ist eine extrem dünne Schicht oder ein Film aus einem Polymeren mit einer sehr feinen Porentextur (<
5μ Dicke) mit einer wesentlich dickeren Schicht aus einem hochporösen
Material (Dicke> 100μ) als Träger. In solchen Membranen ist
nur die Oberflächenschicht oder der Film bei der Ultrafiltration
aktiv. Da die Strömungsrate durch solche Membranen niedrig ist, werden bei UF-Verfahren, bei denen solche Membranen verwendet
werden, relativ große Mengen an Energie verbraucht. Außerdem erfordern sie lange Zeiten und erfordern relativ hohe Kapitalinvestitionen
in den Anlagen oder in den Vorrichtungen, damit sichergestellt ist, daß die Membran wirtschaftlich oder praktisch
verwendet wird hinsichtlich der mit solchen Membranen möglichen Strömungsraten.
Kürzlich wurden verschiedene Arten von Membranen unter Verwendung von Polyelektrolyten, Polysulfonen und Polycarbonaten,insbesondere
von Firmen wie Amicon Corporation und Dow-Oliver (USA), Sartorius und Gelman (Westdeutschland) und DDS (Dänemark), entwickelt.
Diese Membranen besitzen entweder eine Haut, wie oben beschrieben, oder eine regelmäßige Schwammtextur. Weiterhin hat
die General Electric Company ein Verfahren für die Herstellung extrem dünner Membranen mit Löchern entwickelt, die durch nu-
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kleares Bombardement erzeugt werden. In diesem Fall besitzen die Membranen eine Struktur, die äquivalent ist mit der eines
Monosiebs. Von 1965 bis 1970 haben DuPont (USA) und OPI (Frankreich) Polyamidmembranen entweder in flacher oder in "Hohlfilter
"-Form entwickelt. Bedingt durch die beschränkte Permeabilität und "hautigen" Eigenschaften dieser Membranen werden diese
nicht als anders bei ihrer Verwendung als die klassischen Membranen angesehen.
Bei allen bekannten Membranen ist nur die Oberfläche der Membran aktiv und es ist nur die Eigenschaft der aktiven Stelle, die in
Kontakt mit der Flüssigkeit ist, die die Zurückhalteeigenschaften der Membran ergibt.
Wegen der Struktur der bekannten Membranen ist die Strömung bei der Ultrafiltration in den meisten Fällen durch eine Gelschicht
begrenzt außerhalb der Membran, wobei diese Gelschicht durch die Species gebildet wir.d, die durch die Membran zurückgehalten
werden. Die Permeabilität und die Absperreigenschaften der Gelschicht bestimmten die Wirkung bzw. Leistung der Membran.
Aus diesem Grund wird die Strömung des Permeats durch die Membran selbst bei niedrigem Druck von dem Druckabfall durch die
Membran unabhängig. Weiterhin ist die Strömung des Permeats stark von der Wandscherrate abhängig und eine hohe Strömung
kann nur mithilfe teurer Pumpvorrichtungen erreicht werden, damit man eine ausreichende Geschwindigkeit des Fluids im Kontakt
mit der Membran erzeugen kann und den Einfluß der Gelschicht minimal halten kann. Außerdem nimmt die Strömungsrate
schnell ab, wenn die Konzentration ansteigt. Aus diesem Grund ist die Ultrafiltration für die Entfernung von Lösungsmittel
aus hochkonzentrierten Lösungen ungeeignet oder unpraktisch.
Eine andere Folge der Struktur der klassischen bekannten Membranen
ist die extrem niedrige Strömungsrate von Membranen, die eine Absperrung für niedriges Molekülargewicht bzw. für
niedrigmolekulare Verbindungen ergeben. Dieser Faktor der Was-
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serpermeabilität ist sehr oft der Gesamtbeschränkungsfaktor
für die Verwendung der Membran.
Zur Herstellung der bekannten Arten von Membranen ist außerdem eine sehr scharfe Qualitätskontrolle bei der Herstellung der
Struktur der Oberfläche der Membran erforderlich, was sehr hohe Herstellungskosten mit sich bringt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
neue Art von anisotropen' synthetischen Membranen mit einer · vielschichtigen Struktur, vorzugsweise mit 4 bis 12 Schichten,
zur Verfügung zu stellen, wobei jede ihrer Schichten als Molekularsieb für eine genaue Molekulargewichtsabtrennung
(precise molecular weight cut-off) dient. In der beigefügten Zeichnung ist schematisch eine Membran mit 7 Schichten, die
als I bis VII bezeichnet werden, dargestellt. Jeweils zwei Schichten der Membran, die parallel zu der Oberfläche der
Membran verlaufen, enthalten zwischen ihnen eine alveoläre Struktur von Alveolen mit präzisen bzw. genauen Dimensionen.
Von oben bis unten der Membran variiert jede Alveole in ihren Dimensionen in bezug auf die unmittelbar vorhergehenden und/
oder unmittelbar folgenden Alveolen hinsichtlich der geometrischen Progression, d.h. das durchschnittliche Volumen der
Alveolen zwischen der ersten und zweiten Membranschicht stehtin Beziehung zu dem durchschnittlichen Volumen der Alveolen
zwischen der zweiten und dritten Membran schicht usw.-, hinsichtlich der geometrischen Progression der Rate r (vgl.
im folgenden). Wenn die Rate der geometrischen Progression größer ist als 1 (d.h. r
> 1), wird die Membran als diver-
gente Membran bezeichnet, und wenn die Rate kleiner ist als 1 (d.h. r
<1), wird die Membran als konvergente Membran bezeichnet. Die Rate dieser geometrischen Progression kann wie
folgt dargestellt werden:
r =
X Vol/n-1,n7
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worin n-1, η und n+1 die aufeinanderfolgenden Zahlen benachbarter
Schichten in der Membran sind, verlaufend in einer Richtung von oben bis nach unten der Membran bzw. vom oberen
Teil bis zum Boden der Membran, und Vol/n,n+1_/ das durchschnittliche Volumen der Alveolen ist, die zwischen
der Schicht η und der Schicht n+1 vorhanden sind. Ähnlich ist Vol/n-1,n/ das durchschnittliche Volumen der Alveolen,
die zwischen der Schicht n-1 und der Schicht η auftreten.
Das Maß für dieses durchschnittliche Volumen kann durch Bestimmung
des Wassergehalts jeder Schicht erhalten" werden. Der Wassergehalt (WC = Water Content) der Schicht η wird
dargestellt durch:
Gewicht der nassen Schicht - Gewicht der trockenen Schicht
WCn =
| Gewicht | der nassen Schicht |
| WCn+1 | |
| WC η |
|
| bran C | 1 |
| rx | |
| = WCn | |
| WCn+1 |
Wenn C< 1 ist, wird die Membran als divergent bezeichnet; Wenn C>1 ist, wird die Membran als konvergent bezeichnet;
Mit den erfindungsgemäßen Membranen variiert der Logarithmus der
Molekulargewichtsabsperrung (MW cut-off) der verschiedenen Schichten in geometrischer Progression mit der Rate:
log MWcut-off -
yo = n+1
yo = n+1
/χ log MCcut-off
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MW cut-off = Molekulargewichtabsperrung bzw.. Molekulargewichts-
atrennung.
Die Molekülkonvergenz der Membran wird definiert als:
Die Molekülkonvergenz der Membran wird definiert als:
Wenn γ größer ist als 1, wird die Membran als molekular konvergent
bezeichnet.
Wenn Ύ kleiner ist als 1, wird die Membran als molekular divergent
bezeichnet.
Dies ergibt vier Arten von Membranen wie folgt:
| konvergent-konvergent | C> 1 | r<1 |
| konvergent-divergent | C> 1 | r>1 |
| divergent-konvergent | C<1 | |
| divergent-divergent | C<1 | |
Die erfindungsgemäßen Membranen sind hochpermeabel, bezogen auf
die bekannten anisotropen Membranen, bedingt hauptsächlich durch die interzellulare oder interalveoläre Struktur. Diese Struktur
besteht aus Makromolekülen vom Polymeren, die ein arjriophes Polymernetz
mit "Löchern" oder "Kanälen" bilden. Diese Kanäle weisen eine starke Windung auf und sind etwas und elastisch unter Druck
verformbar oder sie werden während der Koagulation durch Wiederanordnen der Makromoleküle und Auslaugen der chemischen Nebenprodukte
der Koagulation gebildet. Die "Loch"- oder "Kanal"-Strömungsfläche
ist groß und die Zurückhaltungseigenschaften der Membran kommen hauptsächlich durch Behinderung anstelle einer vollständigen
Störung der Strömung der zurückgehaltenen Species. Die Theorie und Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Membranen unterscheidet
sich somit vollständig von denen der zuvor bekannten anisotropen Membranen. Durch geeignetes Abschneiden bzw. durch
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geeignete Bestimmung (tailoring) der Größe der Kanäle oder Löcher können Membranen mit unterschiedlichen Durchlauf- und Reaktionseigenschaften
erhalten werden.
Bekannte Membranen werden aus einem spezifischen Polymeren hergestellt
, wobei eine Membran mit bekannten, vorbestimmten Eigenschaften erhalten wird. Erfindungsgemäß ist es möglich, den Molekulargewichtsabsperrpunkt
bzw. den Molekulargewichtsabtrennungspunkt und die Lösungsmittelströmung der polymeren Membran zu
variieren, indem man die' Depolymerisation oder Repolymerisation
des polymeren Materials kontrolliert, indem man die Zeit für die Reifung des Lacks eines .gegebenen Polymeren variiert. Es
ist möglich, für irgendeine Art von polymerem Material Membranen mit einem vorbestimmten Molekulargewichtsabsperrpunkt (MWCO)
herzustellen und einen vollständigen Bereich von Membranen zwischen zwei extremen "Trennungspunkten bzw. Absperrpunkten zu erzeugen,
d.h. von dem Fall, wo der beschichtete Film aus Material vor der Koagulation (Lack) · überhaupt noch nicht gereift
ist, bis zu dem anderen Extrem mit mehreren Tagen Reifung und einer maximalen Depolymerisation, verträglich mit der Streckung
bzw. Dehnung oder Stärke der Membran. Je stärker die aufgetragene bzw. aufzutragende Schicht gereift ist, um so höher ist
die Permeabilität der Membran. Je niedriger die Polymerkonzentration ist, um so größer ist die Permeabilität der Membran.Für
ein gegebenes Polymer gilt:
Je stärker der Lack gereift ist, um so höher ist MWCO. Je niedriger die Konzentration an Polymeren ist, um so höher ist
MWCO. Irgendeine Erhöhung des Polymerisationsgehalts des Ausgangspolymeren, irgendeine Erhöhung in der Ordnung und der
Kristallinität des Polymeren führt zu niedrigem MWCO (molecular weight cut-off).
Die erfindungsgemäßen Membranen mit einer mehrschichtigen Struktur
besitzen den Vorteil, daß sie bei der Trennung mehrschichtig wirken, wobei irgendein Fehler in einer"Schicht durch die folgende
Schicht korrigiert wird. Aus diesem Grund erfordert diese Art von Membranen keine hohe oder genaue Qualitätskontrolle während
ihrer Herstellung. Dementsprechend sind die Herstellungskosten
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der erfindungsgemäßen Membranen, verglichen mit den Herstellungskosten
der bekannten Membranen, wesentlich erniedrigt.
Ein weiteres Merkmal der erfindungsgemäßen Membranen ist der extrem hohe Wassergehalt, der so hoch wie 98 Gew.% sein kann,
was zu einer sehr hohen Wasserpermeabilität der Membran führt.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Membranen ist die
Tatsache, daß die konvergente-konvergente Membran in eine divergente-divergente Membran umgewandelt werden kann, wenn ihre
Orientierung bei der Verwendung umgekehrt wird. Auf ähnliche Weise kann eine konvergente-divergente Membran in eine
divergente-konvergente Membran umgewandelt werden. Dies bedeutet, daß es nur erforderlich ist, zwei Arten von Membranen
herzustellen, eine konvergent-konvergente Membran und eine divergent-konvergente Membran, wobei die Orientierung der Membran
durch die beabsichtigte Art der Verwendung bestimmt wird.
Alle konvergent-divergenten Membranen und divergent-divergenten Membranen reagieren als "Haut"-Membranen hinsichtlich der
Bildung einer Gelschicht, was bedeutet, daß die Gelschicht außerhalb der Membran erzeugt wird. In diesem Fall gelten die
klassischen Theorien der Membranen hinsichtlich der verschiedenen Gleichungen, um Strömungsraten gegenüber Druck, Tempe- ratur,
Scherrate und Konzentration darzustellen. In diesem Fall ist der Vorteil der erfindungsgemäßen Membranen die"hohe Wasserpermeabilität
und die niedrigen Kosten.
Sowohl bei konvergent-konvergenten als auch bei divergent-konvergenten
Membranen entsteht während der Ultrafiltration eine Gelschicht aus Species von MW zwischen der MW-Absperrung der ersten
Schicht und der MW-Absperrung der letzten Schicht. In diesem Fall wirkt die Membran wie ein mechanischer Träger für die Gelschicht
und die scheinbare MW-Absperrung bzw. Abtrennung . der Membran ist die MW-Absperrung der inneren Gelschicht. Dies bedeutet, daß die
Möglichkeit besteht, in einer gegebenen Lösung eine der Komponen-
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ten oder ein Gemisch der Komponenten für die Bildung dieser Gelschicht
auszuwählen. Es ist weiterhin von.Vorteil, die Komponenten
auszuwählen, die die maximale Permeabilität für eine minimale MW-Abtrennung ergeben. Irgendeine externe Gelschicht, die
sich außerhalb der Membran ansammelt, haftet an dieser inneren Gelschicht nicht und kann wirksamer entfernt werden, beispielsweise
durch laminare oder turbulente Strömung. Die Permeabilität des Systems fängt fast unabhängig von der Konzentration an. Dies
kann als innerer dynamischer Membraneffekt beschrieben werden mit dem Vorteil, daß die Kompression der dynamischen Membran vermieden
wird, bedingt durch den inneren Träger, der durch die Membran entsteht, insbesondere bei pulsierender Strömung.
Die erfindungsgemäßen Membranen werden durch kontrollierte, in
eine Richtung verlaufende Koagulation des polymeren Materials aus einer Lösung hergestellt, wenn diese auf eine geeignete inerte
Oberfläche aufgetragen wird.
Zur Herstellung der Membran ist es erforderlich, einen Lack durch
Auflösen des Polymeren zu erzeugen. Diese sogenannte Auflösungswirkung wird erhalten, indem man die Wasserstoffbindungen, die
die Molekülkette des Polymeren zusammen verbinden, schneidet. Das für diesen Zweck verwendete Lösungsmittel kann selbst eine
Depolymerisationswirkung auf das Polymere besitzen, damit die· Depolymerisation bei kontrollierten Werten, die für diesen Zweck
erforderlich sind, abläuft. Wenn dies nicht der Fall ist, kann ein chemischer Zusatzstoff verwendet werden, damit man das gewünschte
Ergebnis erhält. Zur Kontrolle der Auflösungsgeschwindigkeit
und der Depolymerisationsgeschwindigkeit kann eine beschränkte Menge an spannungs- bzw. dehnungsaktivem Mittel bzw.
oberflächenaktiven Mittel zugegeben werden und die Temperatur wird kontrolliert. Die Einheitlichkeit der Reaktion wird durch
Rühren kontrolliert. Der Depolymerisationswert wird nach einer Zeit erhalten, die als Reifezeit bezeichnet wird. Der geeignete
Depolymerisationswert wird durch Viskositätsmessungen des Lackes bestimmt. Der Lack wird dann auf eine Glasplatte oder
auf einen anderen geeigneten, inerten, nicht-porösen Träger durch klassische Verfahren, wie Rakelbeschichtung mit einer ·
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kontrollierten Dicke, gegossen. Der Lack wird dann durch unmittelbares
Eintauchen in ein Koagulationsbad koaguliert, das irgendein chemisches Produkt enthält, das das Lösungsmittel verdünnen
kann und die Depolymerxsationsverbindung, die verwendet wurde, tempern (annealing) kann. Die Zahl der Schichten,die die
Membran ergeben, hängt von der Dicke des Films vor der Koagulation ab und kann leicht von 4 bis 40 variiert werden, obgleich
die Herstellung von mehr als 10 bis 12 Schichten ünüblich ist.
Für eine gegebene Konzentration an Polymerem in dem Lack existiert
ein Gleichgewicht zwischen dem Volumen des Lacks und dem Volumen der ersten Schicht. Diese Konzentration wird als neutrale
Konzentration bezeichnet und die Alveolen in der Membran besitzen eine konstante Größe. Die Membran wird dann als parallele
Membran mit einer Konvergenz C = 1 bezeichnet. Für irgendeine Konzentration des Polymeren in dem Lack über der neutralen
Konzentration ist die erhaltene Membran eine divergente Membran, was durch die Tatsache erkennbar ist, daß die obere Oberfläche
der Membran glänzend ist und die untere Oberfläche matt ist.Für irgendeine Konzentration an Polymerem unter der neutralen Konzentration
ist die erhaltene Membran eine konvergente Membran , wobei die obere Oberfläche matt und die untere Oberfläche glänzend
sind. Durch dieses normale Verfahren liegt der Abschneidebzw. Abtrennpunkt der ersten Schicht im allgemeinen über" dem Abtrennpunkt
der Bodenschicht. Nach diesem Verfahren ist es möglich, konvergente-konvergente Membranen oder divergönte-konvergente
Membranen herzustellen, die ebenfalls als divergente-divergente und konvergente-divergente Membranen verwendet werden
können, indem man die Orientierung des Gebrauchs der Membranen umkehrt.
Beispielsweise kann man einen Polyamidlack verwenden, der Polyamid
- 6,6 in einem Gemisch aus 50 ml 10 NHCl, 25 ml H-O und
5 ml CH3CH2OH enthält. In diesem Gemisch wird die neutrale Konzentration
(C = 1) erhalten, indem man 27,5 g Polyamid - 6,6 zugibt. Ein solches Lackgemisch würde eine parallele Membran
ergeben. Eine divergente Membran kann durch Zugabe von 40 g
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Polyamid - 6,6 erhalten werden, oder eine konvergente Membran kann durch die Zugabe von 17,5 g Polyamid - 6,6 erhalten werden
.
Wie oben angegeben, ist die Koagulation des beschichteten Films aus polymerem Material auf der inerten Oberfläche eine kontrollierte,
in einer Richtung verlaufende Koagulation von der obersten Oberfläche des beschichteten Films bis zu der inerten Oberfläche.
Die erste Schicht wird direkt koaguliert, aber die zweite und die darauffolgenden Schichten werden durch die Koagulation
der unmittelbar vorhergehenden Schicht koaguliert. Dadurch werden unterschiedliche Bedingungen bei der Koagulation hinsichtlich
der Konzentration erzeugt, wobei unterschiedliche Schichten aus Zellen aus Alveolen gebildet werden, wobei die
Alveolen in jeder Schicht unterschiedliche Dimensionen, bezogen auf die..nächstbenachbarte Schicht aus Alveolen auf jeder
Seite, aufweisen.
Einige der Faktoren, die die Koagulation des Films·aus Material
beeinflussen, sind: pH, Temperatur und Redoxpotential.
Man betrachte beispielsweise eine Membran auf der Grundlage von Polyamid 6 mit einem Polymerisationsgrad von etwa 120.
Das Polymere wird in Säure (HCl, HNO3 der Ameisensäure) und gegebenenfalls
einem Alkohol (beispielsweise Methyl- oder Äthylalkohol oder Glycol) gelöst und ein Weichmacher und ein inertes
Salz werden zugegeben. Die Variation in dem Molekulargewicht oder der Molekulargewichtsabtrenn- bzw. -abschneidepunkt
in dem polymeren Material der entstehenden Membran wird durch · die Art der verwendeten Säure bestimmt. Für Molekulargewichte
zwischen etwa 300 und 2000 kann Ameisensäure verwendet werden." Für Molekulargewichte zwischen etwa 2000 und 80000 kann
Salpetersäure verwendet werden, und für Molekulargewichte zwischen etwa 80000 und 800 000 kann Chlorwasserstoffsäure verwendet
werden. Zur Erzeugung der Membran wird die Lösung auf eine geeignete, flache, inerte Oberfläche, wie eine Glasplatte, in
einer Dicke von etwa 100μ aufgetragen und dann durch Einstel-
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lung des pH-Werts nach einem Verfahren koaguliert, bei dem ein Grenzflächenkontakt mit einer basischen Lösung, wie Ammoniak,
stattfindet. Die Koagulation in der Lösung, die auf die flache Oberfläche aufgetragen wurde, findet in Stufen statt. Durch die
unterschiedlichen Koagulationsraten wird eine vielschichtige Membran erzeugt, die von etwa 3 bis etwa 15 Schichten enthält.
Bei der MikroStruktur des koagulierten Polymeren liegt der Durchmesser von jedem Kanal in der Größenordnung von 100Ä, er
kann aber zwischen etwa 20Ä und etwa 100OA, abhängig von der
Koagulationsgeschwindigkeit und der Konzentration der Salze, variieren. Die Größe oder der Durchmesser der Kanäle kann eingestellt
werden oder durch eine Reihe von unabhängigen Parametern vorbestimmt werden, der. Art der bei der ersten Auflösung
des polymeren Materials verwendeten Säure, der Konzentration des polymeren Materials in der Lösung, des pH, der durch die
Konzentration der Base bestimmt wurde, der Temperatur und der Menge an zugegebenen Salze. Wenn weder die Lösung aus polymereiti
Material noch die Koagulationsbase zugegebene Salze enthalten , dann erhält man eine mittlere Koagulationsrate, was
Kanäle mit mittlerer Größe in der entstehenden Membran ergibt. Wird ein inertes Salz nur zu der Lösung aus polymerem Material
und nicht zu der Koagulationsbase gegeben, erhält man eine höhere Strömung der Desorption der Salze, was Kanäle mit größerem
Durchmesser ergibt. Wenn andererseits Salz nur zu dem Koagulationsbad gegeben wird, erhält man eine sehr langsame Koagulationsrate, wobei in der Membran damit einhergehende Kanäle mit kleinerem
Durchmesser gebildet werden.
Die Rate oder Geschwindigkeit der Koagulation kann kontrolliert oder modifiziert werden durch Zugabe zu der Koagulationsbase
eines, inerten Salzes des gleichen ionischen Systems, wie der
für die Auflösung des polymeren Materials verwendeten Säure, oder mit gleichen Ionen. Wenn beispielsweise HCl als Säure verwendet
wird, kann der inerte Salzzusatzstoff NaCl sein. Ein Ersatz der Natriumionen durch größere Ionen besitzt ebenfalls einen
Einfluß auf die Koagulationsrate.
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Im folgenden wird ein Beispiel für die Erzeugung einer erfindungsgemäßen
mehrschichtigen Membran angegeben.
100 ml 10N HCl werden mit 50 ml H2O vermischt. Dann werden 10
ml Äthylalkohol zu dem Gemisch gegeben. In der Zwischenzeit werden 80 g Polyamid 6 in feinverteilter Form (20 den, hohes
Streckverhältnis, drei Filamente, glänzendes Garn) zur Entfernung von Oberflächenöl gewaschen, getrocknet und gewogen. Das*
gewaschene Garn wird dann in einem zuvor hergestellten Gemisch aus HCl, Wasser und Alkohol während einer Zeit von etwa 20 Min.
aufgelöst, wobei die Temperatur unter 25 C gehalten wird. Dies ist eine exotherme Reaktion und irgendein übererhitzen würde
eine Erhöhung im Wert der Depolymerisation des Polymeren bewirken. Die Lösung wird dann entgast und bei 20 C 1 Tag gereift.
Die gereifte Lösung wird dann als Film,etwa 100μ dick, auf eine
saubere Glasplatte gegossen. Die beschichtete Platte wird dann sorgfältig in ein Wasserbad zur Koagulation des Films aus polymerem
Material auf dem Glas gegeben. Die Koagulationsreaktion ist in etwa■2 Min. beendet und die Membran schwimmt frei auf
der Glasplatte. Die Membran wird aus dem Koagulationsbad entnommen, miff heißem Wasser (90 C während 30 Sek.) zur Entfernung
von Monomeren und Salz, beispielsweise Cl-Ionen, gewaschen; sie
wird dann getempert und entfernt und'getrocknet. Die Membran be-
sxtzt eine Wasserpermeabilität von 2001/m /H.
Verwendet man unterschiedliche Polymere, unterschiedliche Koagulationsverfahren
und unterschiedliche implantierte Ionen, so ist es möglich, Membranen mit unterschiedlichen Eigenschaften
zu erzeugen.
In der beigefügten Zeichnung ist schematisch die Querschnittstruktur
der erfindungsgemäßen Membranen dargestellt. Diese Struktur wurde sowohl durch Transmission als auch durch Abtastelektronenmikroskope
bestätigt. Die Zellen oder alveolären
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Wände sind in der Größenordnung von 1-2 μπα dick, wobei die
Form der Zellen oder Alveolen von der Leitoberfläche wegvariiert, d.h. die Größe der Zellen in jeder Schicht erhöht
sich von der oberen oder Leitoberfläche zum Boden oder der Schleppoberfläche der Membran. Die El'ektronenmikrographien
zeigen, daß das Verhältnis von Neben- zu Hauptsemiachsen der Zellen (angenommen als flachgestreckte Sphäroide) variiert
in einer ungefähren geometrischen Progression mit der Entfernung von der Membranoberfläche. Die Verbindungskanäle zwischen
den Zellen in benachbarten Schichten sind nicht dargestellt. Diese Kanäle sind im allgemeinen zu der Membranoberfläche ausgerichtet
und verlaufen von einer Zelle zur nächsten und anschließend durch die Membran« ein Molekül oder Ion folgt einem
Weg von einer Zelle in der Leitoberflächenschicht zu benachbarten Zellen in den folgenden Schichten mit einem vernachlässigbaren
seitlichen übergang zwischen den Zellen.
Die Trennung der Verbindungen mittels Verwendung der erfindungsgemäßen
Membranen ist die Folge eines eigenen Phänomens, das von der Trennung, die bewirkt werden soll, abhängt, d.h. der Dialyse,
der Ultrafiltration, der Umkehrosmose usw.
Bei der Dialyse sind die erfindungsgemäßen Membranen als Sieb selbst für sehr kleine Moleküle nützlich, die wegen ihrer
Random-Zick-Zack-Bewegung durch ihr Lösungsmittel einen mittleren freien Weg aufweisen, dessen Amplitude größer ist als
der Durchmesser der Molekülkanäle zwischen Zellen der Membran.
Beispielsweise kann eine erfindungsgemäße UF-Membran mit einem
MW-Abschneidepunkt von 500 000 Molekülkanäle mit einem Durchmesser von 100 A aufweisen. Ein kleines Molekül mit einem MW
von 200 oder einem mittleren Durchmesser von 7 A kann einen mittleren freien Weg mit einer Amplitude von 300 8 aufweisen
und wird daher stark gehindert, wenn es durch die Molekülkanäle hindurchgeht. Die gleiche Membran, die bei UF zur Abtrennung oder
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Anreicherung von Molekülen vom Molekulargewicht 500 000 verwendet wird, kann ebenfalls bei der Dialyse zur Reinigung von
Molekülen mit MW 100-200 verwendet werden.
Wie oben angegeben, sind die erfindungsgemäßen Membranen nützliche
Membranen bei der Trennung von Verbindungen bei solchen Verfahren, wie Dialyse, Elektrodialyse, Gaspermeation, Gasdiffusion,
Ultrafiltration und Umkehrosmose.
Eine Diskussion dieser verschiedenen Verfahren und der spezifischen
Anwendungen der Membranen folgt.
Dialyse
Bei den Dialyseverfahren wird die Membran als Grenze zwischen
zwei Kammern verwendet, wobei die eine Kammer mit Lösungsmittel und gelöstem Stoff und die andere Kammer nur mit Lösungsmittel
gefüllt ist. Der Austausch zwischen den beiden Kammern durch die Membran wird durch den Konzentrationsgradienten in
Gang gesetzt, der zwischen den beiden Seiten der Membran auftritt. Die Trennung der verschiedenen gelösten Stoffe durch die Membran wird durch die Größe der Moleküle und den mittleren
freien Weg beeinflußt.
Gang gesetzt, der zwischen den beiden Seiten der Membran auftritt. Die Trennung der verschiedenen gelösten Stoffe durch die Membran wird durch die Größe der Moleküle und den mittleren
freien Weg beeinflußt.
Bei der Verwendung als Dialysemembran und bei der Verwendung
der Membran zur Trennung von CU - und Co -Ionen aus einem
Gemisch von CuCl- und CoCl- in Wasser ist es möglich, die Co Konzentration um 130% in einer Stufe anzureichern bzw. zu erhöhen. Dieser Anreicherungswert, der mit der erfindungsgemäßen
Membran erhalten werden kann, ist ein starkes Anzeichen, daß
jede Membranschicht bei dem Anreicherungsverfahren aktiv ist, was eine vielstufige Anreicherungswirkung bei einem Durchgang durch die Membran ergibt.
der Membran zur Trennung von CU - und Co -Ionen aus einem
Gemisch von CuCl- und CoCl- in Wasser ist es möglich, die Co Konzentration um 130% in einer Stufe anzureichern bzw. zu erhöhen. Dieser Anreicherungswert, der mit der erfindungsgemäßen
Membran erhalten werden kann, ist ein starkes Anzeichen, daß
jede Membranschicht bei dem Anreicherungsverfahren aktiv ist, was eine vielstufige Anreicherungswirkung bei einem Durchgang durch die Membran ergibt.
Wird die Membran als divergente Membran verwendet, so ist der Verdünnungswert von der kleinen Alveolenseite zu der großen
Alveolenseite konstant Stufe um Stufe, so daß eine vielschich-
Alveolenseite konstant Stufe um Stufe, so daß eine vielschich-
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tige Trennung stattfindet, wobei jede Schicht einen optimalen Trennungsgrad ergibt.
Eine interessante Möglichkeit, die die Polyamidmembran gibt, ist die Möglichkeit, ein Enzym durch zwei unterschiedliche
Arten der Fixierung zu fixieren.
1. Die Fixierung bzw. Bindung durch Adsorption des Enzyms, das an einen Weichmacher der Membran gebunden ist. In der Tat
hilft Wasser als Weichmacher der Membranen bei der Absorption an die Membran eines hydratisierten Enzyms.
2. Fixierung durch Wasserstoffbindung an Sauerstoff an der
-C-N- Gruppe
■ I I
0 H
des Polyamids. Die Aminogruppe in dem Enzym ergibt die Grundlage für eine Enzym-Polyamid-Wasserstoffbindung. Dies führt zu
der Möglichkeit, eine hohe Menge an Enzym zu fixieren bzw. zu binden. Beispielsweise ist es möglich, 35 Gew.% c<-Amyläse auf
einer Polyamid -6,6- Membran zu fixieren. Die Verwendung
dieser Membran bei der UF ermöglicht eine Enzymübertragung einer Verbindung während ihres Durchgangs durch die Membran,
beispielsweise die Entfernung von Lactose und Galactose aus Milch während der UF.
Es ist möglich, die Polarität der Membran zu variieren und anionische,
neutrale oder kationische Membranen herzustellen» z.B. besitzt eine Membran, die aus einem Lack gebildet wird, der HCl
enthält, eine starke elektrovalente Fixierung von Chlorid im Inneren des Polymeren und besitzt die Eigenschaften einer stark
elektronegativen Membran. Durch chemisches Tempern dieser Mem-
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bran, beispielsweise Behandlung mit 5N CH^COOH während 1 Min.
und Waschen mit Wasser, ist es möglich, die Chlorplätze durch solvatisiertes Wasser bei der Hydrolysereaktion des Polymeren
zu besetzen bzw. das Chlor zu ersetzen. Die Membran wird so in eine neutrale
Membran umgewandelt.Auf gleiche Weise ist es möglich, elektropositiv
geladene Membranen durch chemisches Tempern bzw. Behandeln der Membran mit starken Hydroxiden zu erzeugen.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Membran bei der Elektrodialyse
beruht hauptsächlich auf dem extrem hohen Wassergehalt der Membran, der zu einer hohen Permeabilität und zu einem
niedrigen Potentialabfall führt.
Bei dieser Anwendung wird die Membran zur Trennung zwischen
unterschiedlichen flüssigen Komponenten oder zur Trennung eines zweiphasigen Flüssigkeits-Gassystems verwendet.
z.B. 1. Die Membran kann für die Trennung von n-Propan und Isopropan verwendet werden. Das flüssige Gemisch unter Druck
wird durch die Membran durch konstante Wärmezufuhr auf der anderen Seite der Membran vergast. Die Geschwindigkeit des
Durchgangs des Isopropans durch die Membran ist größer als die des n-Propans und die Flüssigkeitsphase wird an n-Propan
angereichert.
z.B. 2. Für die Gewinnung von flüssigem Brennstoff aus nassem
Naturgas ermöglichen einige Arten der Membran (beispielsweise ein hochhydratisiertes Polymer), daß die Gasfraktion
durch- die Membran hindurchgeht, wobei die Flüssigkeitsfraktion in Form von Tröpfchen zurückgehalten wird, die die Membran
wegen der Wasser-zurückhalteeigenschaft der Membran nicht betreten können.
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Die Membran kann in trockener Form kalandriert werden zur Erzeugung
einer Diffusionsgrenze mit einer extrem dünnen Porenstruktur von beispielsweise y 15A, was eine gute Selektivität
für niedrige MW-Gase ermöglicht.
Die erfindungsgemäßen Membranen sind bei der Trennung oder · Anreicherung von Verbindungen mit unterschiedlichem Molekulargewicht
nützlich einschließlich von Verbindungen von Schwermetallisotopen, wie Isotopen aus Acitinidelementen>und insbesondere
Isotopen des Urans.
Die Isotopentrennverfahren hängen für ihre Durchführung von
sehr kleinen physikalischen (d.h. Massen) Unterschieden oder von den sehr kleinen chemischen Unterschieden, die zw-ischen
Isotopen auftreten, ab. Die Trennverfahren hängen normalerweise von einer großen Anzahl von Stufen ab, wobei man bei
jeder nur eine sehr geringe Isotopenanreicherung erhält.
Die in der vorliegenden Anmeldung beschriebenen Membranen ergeben die Grundlage für eine neue Anreicherungstechnologie
für die Abtrennung und Anreicherung von Isotopen aus Schwermetallen, insbesondere den Uranisotopen. Im Gegensatz zu den
vorhandenen Verfahren wird dieses Verfahren in flüssiger Phase anstatt in der Dampfphase durchgeführt. Eine Lösung, die die
Isotopen des Urans enthält, wird einem geringen Zentrifugenkraftfeld unterworfen, während sie gleichzeitig radial im
Inneren der Membran der zuvor beschriebenen Art strömt, deren Kanäle teilweise zur Trennung und Immobilisierung der
schwereren Isotopen dienen. Indem man eine Molekülrückdiffusion, durch die die Wirksamkeit der bekannten Zentrifugen
beschränkt wird, wesentlich verhindert,"kann bei jeder Behandlungsstufe eine signifikante Trennung erzielt werden.
Da weiterhin die Membran relativ permeabel ist, verglichen
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mit der bei dem Gasdiffusionsverfahren verwendeten porösen Membran,
ist der Strom an angereichertem Material, der die Behandlungsstufe verläßt, recht konzentriert, trotz der Tatsache, daß
eine Flüssigkeit behandelt wurde.
Einige spezifische Anwendungen der erfindungsgemäßen Membranen
umfassen:
umfassen:
1. Die Behandlung von Abfallwasser oder Abstrom
Die Behandlung von Abfallwasser oder Abstrom zur Verringerung
des Abstromvolumens, damit das Wasser von den Hauptverunreinigungen befreit und recyclisiert werden kann und damit die Produkte aus dem zurückgehaltenen Material isoliert werden können. Bei den bekannten Abwasserbehandlungen wird eine Kombination
aus großen Absetztanks, Bakterienkulturen und Schlammverdikkungsvorrichtungen zur Säuberung des Abfallwassers und zur
Konzentrierung des festen Rückstandes verwendet. Während die
primäre Behandlung für die Gewinnung der absetzbaren Feststoffe noch erforderlich ist, kann die derzeitige sekundäre Behandlung durch Ultrafiltration unter Verwendung erfindungsgemäßer Membranen ersetzt werden.Die so von dem Abstrom abfiltrierten Feststoffe können konzentriert werden, wodurch ihre Recyclisierung oder Beseitigung erleichtert wird.
des Abstromvolumens, damit das Wasser von den Hauptverunreinigungen befreit und recyclisiert werden kann und damit die Produkte aus dem zurückgehaltenen Material isoliert werden können. Bei den bekannten Abwasserbehandlungen wird eine Kombination
aus großen Absetztanks, Bakterienkulturen und Schlammverdikkungsvorrichtungen zur Säuberung des Abfallwassers und zur
Konzentrierung des festen Rückstandes verwendet. Während die
primäre Behandlung für die Gewinnung der absetzbaren Feststoffe noch erforderlich ist, kann die derzeitige sekundäre Behandlung durch Ultrafiltration unter Verwendung erfindungsgemäßer Membranen ersetzt werden.Die so von dem Abstrom abfiltrierten Feststoffe können konzentriert werden, wodurch ihre Recyclisierung oder Beseitigung erleichtert wird.
2. Behandlung von Gerbereiabstrom
Die Behandlung von Gerbereiabstrom zur weitmöglichsten Beseitigung
des Gerbegeruchs und der Abstromverunreinigungen, so daß
ein solcher Abstrom in die städtischen Abwassersysteme geleitet werden kann.
ein solcher Abstrom in die städtischen Abwassersysteme geleitet werden kann.
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3. Wiedergewinnung von oberflächenaktiven Mitteln
Die Wiedergewinnung von oberflächenaktiven Mitteln und anderen
ähnlichen makromolaren Agglomeraten aus wässrigen Abströmen, wodurch es möglich wird, die oberflächenaktiven Mittel wiederzugewinnen
und das Wasser zu recyclisieren.
4. Wiedergewinnung von Nahrungsmittel-Industrieabfällen
Die Wiedergewinnung von Nahrungsmittel-Industrieabfallen bei
der Herstellung und der Raffinierung von Nahrungsmittel-Abfallflüssigkeiten
und Nebenprodukten, die gebildet werden und große Mengen an Nährstoffen enthalten, aber in niedrigen Konzentrationen
durch ihre Wiedergewinnung wirtschaftlich praktisch wird.
Werden diese Flüssigkeiten einfach verworfen, so können sie große Umweltverschmutzungsprobleme mit sich bringen. Beispiele umfassen Milchmolke und Abströme von der Extraktion von Protein
aus Sojabohnenmehl und dem Naß vermählen von Mais bzw,- Getreide.
Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Membran ist es möglich, die wertvollen Produkte aus solchen Abströmen zu konzentrieren
und wiederzugewinnen.
Andere Verwendungen umfassen die Verwendung der erfindungsgemäßen Membranen für die Biofiltration und Sterilisation von Getränken
einschließlich Bier, Wein und nichtalkoholischen Getränken .
5. Bildung oder Wiedergewinnung von Protein im Blut
Die Herstellung oder Wiedergewinnung von Protein aus Tierblut, das von Schlachthäusern erhalten wird. Das gesamte Blut kann
leicht unter Verwendung der erfindungsgemäßen Membranen zur Gewinnung
des Plasmas fraktioniert werden. Das Plasma kann seinerseits vor dem Trocknen durch weitere ÜF-Technologie unter Verwendung
einer anderen erfindungsgemäßen"Membran konzentriert
werden.
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6.
Reinigung und Sterilisation von Wasser
Bei dieser Anwendung werden Membranen mit relativ großem Kanaldurchmesser
verwendet und die Dimensionen des Kanals werden so gewählt, daß sie von einer Art von Membranen zur anderen variieren
(von 0,2 bis 1,5 μ). Bakterien und Viren werden entsprechend ihren Dimensionen oder den Dimensionen an Feststoffteilchen,
an die sie gebunden sind, zurückgehalten. Die Membran wirkt als biologisches Sieb und ergibt eine Strömung, die um
mehrere Male höher ist als die, die man mit den bekannten Membranen erhält.
In der Tat kann man irgendeines der folgenden chemischen Verfahren
unter Verwendung der erfindungsgemäßen Membranen wirksam durchführen:
a) Die Entfernung und Gewinnung von geringen Mengen an gelösten oder kolloidal dispergierten Substanzen aus Lösung. -
b) Die Konzentration von Lösungen oder Dispersionen aus wertvollen
Produkten, die thermisch oder chemisch instabil oder flüchtig sind.
c) Die Trennung und Reinigung von makromolekularen oder kollc-idalen
gelösten Stoffen aus Lösungen, die mikromolekulare Verunreinigungen enthalten.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren, bei dem die selektiven Eigenschaften einer Membran beim Zentrifugieren bei einer Isotopentrennung
ausgenützt werden, das dadurch gekennzeichnet ist,daß man die zentrifugalen Kräfte zur Verstärkung des Unterschieds bei
der Transportgeschwindigkeit unterschiedlicher Isotopen ionischer Form in einer Flüssigkeit durch eine semipermeable Membran ausnutzt
Ende der Beschreibung.
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Leerseite
Claims (1)
1. Anisotrope synthetische Membran, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine vielschichtige Struktur aufweist, wobei jede Schicht
als molekulares Sieb für eine genaue, präzise Molekulargewichtsabtrennung wirkt.
2. Anisotrope synthetische Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei benachbarte Schichten der Membran, die im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Membran verlau- '
fen, zwischen sich eine alveoläre Struktur mit genauen Dimensionen umfassen, wobei in einer Richtung von oben nach unten der
Membran jede Alveole, bezogen auf die unmittelbar vorhergehende und/oder nachfolgende Aveole hinsichtlich der geometrischen
Progression variiert.
3. Anisotrope synthetische Membran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß benachbarte Alveolen in benachbarten Reihen oder Schichten der Membran durch Kanäle mit kontrolliertem molekularen
Durchmesser verbunden sind.
4. Anisotrope synthetische Membran mit einer vielschichtigen
Struktur, wobei jede Schicht als Molekularsieb wirkt und eine geometrische Progressionsrate, wie zuvor definiert, von entweder
größer oder kleiner als 1 aufweist.
5. Anisotrope synthetische Membran mit einer vielschichtigen Struktur, wobei jede Schicht als Molekularsieb wirkt und eine
Membrankonvergenz, wie zuvor definiert, aufweist, die entweder größer oder kleiner als 1 ist.
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ORIGINAL INSPECTED
6. Anisotrope synthetische Membran nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Konvergenz der Membran größer ist als 1, und daß die Molekularkonvergenz der Membran, wie zuvor
definiert, entweder größer oder kleiner ist als 1.
7. Anisotrope synthetische Membran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Konvergenz der Membran kleiner ist
als 1, und daß die molekulare Konvergenz der Membran, wie zuvor definiert, entweder größer oder kleiner ist als 1.
8. Verfahren zur Herstellung einer anisotropen synthetischen ilembran mit einer vielschichtigen Struktur, wobei jede
Schicht als molekulares Sieb für eine genaue Molekulargewichtsabtrennung
wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß man ein geeignetes polymeres Material auflöst und depolymerisiert,
die Lösung aus dem polymeren Material während vorbestimmter Zeit reift, eine dünne Schicht aus der Lösung auf eine inerte
Oberfläche aufträgt und die dünne Schicht aus der Lösung durch Eintauchen in ein Bad, das eine Verbindung enthält, die das
Lösungsmittel verdünnen kann, koaguliert und die Depolymerisationsverbindung, die verwendet wurde, tempert.
9. Verwendung der anisotropen synthetischen Membran mit einer
vielschichtigen Struktur, wobei jede Schicht als molekulares Sieb für eine genaue Molekulargewichtsabtrennung wirkt, bei der
Trennung von Verbindungen nach einem oder mehreren der Verfahren, wie Dialyse, Elektrodialyse, Gaspermeation, Umkehrosmose,
Ultrafiltration oder irgendeinem anderen Membranntrennverfahren von Verbindungen.
10. Verwendung der Membran nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 7 für die selektive Trennung zusammen mit der Zentrifugation
zur Isotopentrennung, wobei man die zentrifugalen Kräfte ausnutzt, den Unterschied in der Transportgeschwindigkeit
unterschiedlicher Isotopen in ionischer Form in einer Flüssigkeit durch die semipermeable Membran zu verstärken.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AUPD215577 | 1977-10-21 | ||
| AUPD413478 | 1978-04-20 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2845797A1 true DE2845797A1 (de) | 1979-05-03 |
| DE2845797C2 DE2845797C2 (de) | 1988-12-29 |
Family
ID=25642186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782845797 Granted DE2845797A1 (de) | 1977-10-21 | 1978-10-20 | Anisotrope, synthetische membran und verfahren zu ihrer herstellung |
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| BR (1) | BR7806967A (de) |
| CH (1) | CH633453A5 (de) |
| DE (1) | DE2845797A1 (de) |
| DK (1) | DK156813C (de) |
| GB (1) | GB2006643B (de) |
| MY (1) | MY8400317A (de) |
| NZ (1) | NZ188666A (de) |
| SG (1) | SG45283G (de) |
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