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DE2841346A1 - Mittel zur behandlung der haut mit antiviraler wirkung - Google Patents

Mittel zur behandlung der haut mit antiviraler wirkung

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Publication number
DE2841346A1
DE2841346A1 DE19782841346 DE2841346A DE2841346A1 DE 2841346 A1 DE2841346 A1 DE 2841346A1 DE 19782841346 DE19782841346 DE 19782841346 DE 2841346 A DE2841346 A DE 2841346A DE 2841346 A1 DE2841346 A1 DE 2841346A1
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DE
Germany
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unsaturated fatty
fatty acid
phosphoaminolipid
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DE19782841346
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Inventor
Francis Genieyz
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GIMENEZ JEAN
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GIMENEZ JEAN
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Description

HOFFMANK 15ITLIi; & PARTNER 2841346
PAT E NTAN WALTE
DR. ING. E. HOFFMANN (1930-1976) . DIPl.-ING. W.EITLE · DR. RER. NAT. K. HOFFMAN N · D I PL.-I NG. W. LEH N
DIPL.-ING. K. FOCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSEX(STERNHAUs) . D-8000 MÖNCHEN 81 · TELEFON (089) 911087' . TELEX 05-29619 (PATH E)
31 185 m/fg
F. GENIEYZ, Frontignan / Frankreich
J. GIMENEZ, Montpellier / Frankreich
Mittel zur Behandlung der Haut mit antiviraler Wirkung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Mittel zur Behandlung der Haut, insbesondere auf ein Mittel zur Behandlung der Kopfhaut bzw. der behaarten Haut.
Auf dem Markt sind bereits zahlreiche Mittel bekannt, die zur Behandlung des Haarausfalles vorgesehen sind. Falls diese Mittel in bestimmten Fällen eine Verlangsamung des Haarausfalles gestatten, so werden damit aber keinesfalls völlig zufriedenstellende Ergebnisse erzielt, da sie den Haarausfall nicht völlig zum Stillstand bringen und meistens das Neuwachstum der Haare nicht begünstigen.
S098U/0 87 5
^m mm
Die Anmelder haben nun festgestellt, und darauf bezieht sich die Erfindung, dass es durch Verwendung eines Mittels, das Cholesterin,eine ungesättigte Fettsäure und ein Phosphoaminolipid enthält, möglich ist, den Ausfall der Haare zu verhindern und überdies das Neuwachstum derselben zu begünstigen.
Weiterhin haben die Anmelder gefunden, dass das erfindungsgemasse Mittel eine schuppenverhindernde Wirkung hat, und dass das erfindungsgemasse Mittel auf dem Gebiet der dermatologischen Erkrankungen wie auch für die Behandlung von Verbrennungen therapeutische Wirkung haben kann. Insbesondere wurde festgestellt, dass das erfindungsgemasse Mittel bei Verbrennungen oder verschiedenen Wunden bei der . Vernarb.ung eine Rolle spielen und zu sehr guten Ergebnissen bei der Behandlung dermatologischer Erkrankungen führen kann, wie beispielsweise bei Gürtelrose, Flechtenausschlag (Herpes), Pilzerkrankungen (Mycosen), Forunkel usw..
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Mittel zur Behandlung der Haut, insbesondere der Kopfhaut zu schaffen, mit dem sich der Haarausfall zum Stillstand bringen und das Neuwachstum der Haare begünstigen lässt.
Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein pharmazeutisches Mittel zur Behandlung dermatologischer Erkrankungen zu schaffen.
Ausserdem ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Behandlung der Haare unter Anwendung der vorgenannten Mittel zur Verfügung zu stellen.
9098U/0 875'
Die erfindungsgemässen Mittel zeichnen sich im wesentlichen dadurch aus, dass sie mindestens Cholesterin, eine ungesättigte Fettsäure mit einer Kohlenstoffkette von 8 bis 2o Kohlenstoffatomen und ein Phosphoaminolipid in einem kosmetisch und pharmazeutisch zulässigen Lösungsmittel enthalten.
Als Beispiele für die genannten ungesättigten Fettsäuren lassen sich Linolsäure, Linolensäure, Oleinsäure, Palmitinsäure und Arachidonsäure nennen. Vorzugsweise verwendet man entsprechend einem bevorzugten Ausführungsbeispiel Linolsäure.
Als Beispiel für Phosphoaminolipide kann man insbesondere aus Ei oder Pflanzen gewonnenes Lecithin nennen. Besonders vorteilhafte Ergebnisse erzielt man bei der Verwendung von Ei-Lecithin.
Als erfindungsgemässe kosmetisch bzw. pharmazeutisch geeignete Lösungsmittel verwendet man vorzugsweise niedrige Alkohole mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wobei sich Äthanol und Propanol besonders eignen.
Gemäss einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung können die Mittel auch Vitamin A enthalten. Natürlich ist es möglich, diesen Mitteln auch andere Bestandteile zuzusetzen, wie sie gewöhnlich in Mitteln zur Behandlung der Haut verwendet werden, vor allem Vitamine, insbesondere Vitamin E, Antioxidationsmittel, Verdickungsmittel, wie beispielsweise Cellulosederivate, oberflächenaktive Mittel, Polymere, Färbemittel und Duftstoffe.
Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemässen Mittel o,1 bis 5 Gew.-%, insbesondere o,5 bis 2 Gew.-%, Cholesterin, o,5 bis 8 Gew.-%, und vorzugsweise 1 bis 5 Gew=-%, ungesättigte Fettsäure, und o,5 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 2„5 Gew.-%,Lecithin.
909814/0871
_ 7 —
Wenn Vitamin A vorhanden ist, so liegt es in einem Anteil von ca. 3 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, vor.
Das kosmetisch bzw", therapeutisch zulässige Lösungsmittel ist in einer Menge vorhanden, die ausreicht, um dasselbe auf 1oo aufzufüllen.
Das eingesetzte Vitamin A ist ein Vitamin mit I00.000 bis 1 Mio ul/g.
Die erfindungsgemässen Mittel können nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden, die darin bestehen, dass das Cholesterin in dem verwendeten Lösungsmittel aufgelöst wird, und dass anschliessend datiGemisch die ungesättigte Fettsäure und das Lecithin zugesetzt werden. Ein anderes Verfahren besteht darin, dass ein Gemisch aus dem Säurechlorid der ungesättigten Fettsäure und aus Cholesterin hergestellt wird, dem dann die anderen erforderlichen Bestandteile zugesetzt werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Wie vorhergehend beschrieben,, haben die Anmelder entdeckt, dass bei Anwendung dieser Mittel auf dem Kopf eines Menschen, dem die Haare ausgehen und der glanzloses Haar hat, nach einer zweiwöchigen Behandlung der Haarausfall zum Stillstand kommt, und nach zwei Monaten auf den kahlen Stellen bereits der nachwachsende "Haarflaum" zu erkennen ist. Ausserdem zeigen die Haare ein besseres Aussehen.
Weiterhin haben die Anmelder festgestellt, dass man bei Behandlung einer Brandwunde eine sehr rasche Heilung innerhalb einer deutlich kürzeren Zeit, als dies bei Verletzungen dieser Art üblich ist, erzielt.
9098U/0875 '
Nachstehend wird die Erfindung anhand einiger Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert, wobei die genannten Beispiele keine Einschränkung der Erfindung darstellen sollen.
Beispiel t
Man bereitet ein Mittel, indem eine Lösung von Cholesterin in Äthanol und von Ei-Lecithin in Äthanol vermischt wird und anschliessend Linolsäure zugegeben wird. Das auf diese Weise hergestellte Mittel enthält 1 Gew.-% Cholesterin, 3 Gew.-% Linolsäure, 2 % Ei-Lecithin und Alkohol (bis auf 1oo).
Trägt man dieses Mittel zwei Monate lang auf einen kahlen Bereich einer an Haarausfall leidenden Person auf, so zeigt sich ein Nachwachsen der Haare in Form eines Flaumes.
Beispiel 2
Man bereitet ein Mittel in der vorgenannten Weise, welches 2 Gew.-% Cholesterin, 5 Gew.-% Linolsäure, 2 Gew.-% Lecithin und 5.Gew.-% Vitamin A mit 2oo.ooo ui/g enthält, wobei der Rest aus Äthanol besteht. Trägt man dieses Mittel auf eine Brandwunde auf, die durch eine Zigarette entstanden ist, so zeigt sich eine schmerzlindernde Wirkung und eine rasche Vernarbung. Die auf die oben genannte Weise herbeigeführte Verletzung war nach 24 Tagen ausgeheilt.
Die vernarbungsfordernde Wirkung des erfindungsgemässen Mittels wurde durch eine pharmakodynamische untersuchung mit diesem Mittel bestätigt.
90814/087
Der Versuch wurde mit Ratten männlichen Geschlechtes vom Stamm Wistar mit einem Durchschnittsgewicht von 22o g durchgeführt. Die Tiere wurden in zwei Gruppen von 1o Versuchsobjekten aufgeteilt, denen 12 h vor Beginn des Versuches der Rücken enthaart wurde.
Am ersten Tag des Versuches wurde ein Hautfragment mit 1,5 cm
Durchmesser und einer theoretisch ermittelten Fläche von 2oo mm im Bereich des Rückens ausgeschnitten.
Die Wunden wurden mittels einer losen metallischen Abdeckung geschützt, die auf dem Rücken der Tiere befestigt wurde. Die Tiere wurden in Einzelkäfige in einem klimatisierten Tierhaltungsraum mit ca. 22 C gesetzt. Die tägliche Behandlung dauerte 15 Tage und fand in Form einer Bepinselung der Wunde statt, bei welcher ein sehr feiner Pinsel verwendet wurde, und wobei den Kontrolltieren ein physiologisches Serium verabreicht wurde. Die Wundfläche wurde planimetrisch dreimal pro Woche ermittelt. Nach Abschluss der Behandlung wurden alle Tiere getötet, die Wunden wurden sehr vorsichtig abgelöst und dann fand eine histologische Untersuchung statt. Es zeigte sich dabei, dass nach wenigen Tagen der Behandlung der auf den Wunden der Kontrolltiere, d.h. der unbehandelten Tiere, gebildete Schorf dicker und insbesondere weniger gleichmässig und glatt als bei den behandelten Tieren ausgebildet war.
Die histologischen Untersuchungen, die mit den am 15. Tag bei den Kontrolltieren und den behandelten Tieren abgenommenen Hautstücken durchgeführt wurden, ergaben für die Haut der Kontrolltiere das Bild einer Auffüllung der Verletzung mit beträchtlicher Wiederherstellung der Beschaffenheit und unvollständige Bedeckung mit Epidermis, welche nicht die gesamte Wunde überzog und nicht über die Malpighi-Schicht hinaus ging. Die Haut der behandelten
9098 U/0875
- 1ο -
Tiere zeigte sichtlich eine weiter fortgeschrittene Auffüllung der Verletzung, die Wiederherstellung des Hohlraumes war erfolgt und die überdeckung war vollständig, wobei das Epithel noch dünn war, jedoch von seiner Hornhautschicht überzogen war. Bei einem Tier konnte bereits der Beginn einer Wiederherstellung der Haut festgestellt werden, wobei sichtbar eine Haarwurzel ausgebildet war.
Bei Ratten männlichen Geschlechts vom Stamm Wistar mit durchschnittlich 19o g Gewicht wurde ein Versuch hinsichtlich der Verträglichkeit durchgeführt, wobei die Tiere wie beim vorhergehenden Versuch behandelt wurden; dabei zeigte sich, dass die Gewichtszunahme der Kontrolltiere und der mit dem erfindungsgemässen Mittel behandelten Tiere ähnlich ist. Überdies tritt kein statistisch signifikanter unterschied zwischen den Kontrolltieren und den behandelten Tieren bei der Untersuchung der Leber, des Herzens, der Niere, der Nebennieren, der Milz und der Hoden auf.
Dies zeigt, dass das erfindungsgemässe Mittel von den behandelten Versuchstieren gut vertragen wird.
Untersuchungen bezüglich der akuten Toxizität wurden durchgeführt, um die DL1- -Werte bei der Maus und der Ratte sowohl bei oraler als auch bei subkutaner Verabreichung zu bestimmen.
Akute Toxizität bei der Maus
Es wurden Mäuse männlichen Geschlechtes vom Stamm Swiss mit einem Durchschnittsgewicht von 18g eingesetzt. Die Tiere wurden in Gruppen zu 15 unterteilt und 16h vor Verabreichung des
9098H/0875
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Produktes einer wasserlosen Fastkur unterzogen. Die Tiere wurden bei einer Temperatur von 22°C in einem klimatisierten Raum bereits 48 h zuvor und für die Dauer der· auf die Verabreichung folgenden Tage gehalten. Der DL5 -Wert wurde nach der Formel von Behrens und Karber ermittelt:
Orale Verabreichung;
Dosis in ml/kg 6,25 12,5 25 Sterblichkeit in % 0 3o I00
DL5^0 = 12,5 ml/kg
Subkutane Verabreichung;
Dosis in ml/kg 5 1o 15 Sterblichkeit in % O 2o 5o
DL50 = 15 ml/kg
Akute Toxizität bei der Ratte
Es wurden Ratten männlichen Geschlechtes vom Stamm Wistar mit einem Durchschnittsgewicht von 15o g verwendet. Die Tiere wurden in Gruppen zu 15 unterteilt und 16 h vor Verabreichung des Produktes eine: wasserlosen Fastenkur unterzogen. Die Ergebnisse waren wie folgt:
Orale Verabreichung:
Der DL5o~Wert liegt bei über 1o ml/kg Subkutane Verabreichung:
Der DL5 -Wert liegt bei über 1o ml/kg.
909814/0875'
Es erwies sich weiterhin, dass das erfindungsgemässe Mittel auch eine Schutzwirkung gegen Viren hat, insbesondere gegen die Viren des Flechtenausschlages (Herpes) und der Gürtelrose.
Für die Anmelderin wurden Untersuchungen bezüglich der Wirksamkeit in immunologischen, virologischen und'parasitologischen Laboratorien durchgeführt. Die Versuche wurden mit Zellkulturen vom Stamm HeLa und mit einem Herpes-Virus HSV 1 Stamm A 44 (Klon 2) durchgeführt.
Jedes Kulturglas wurde mit 15o.ooo Zellen inokuliert, wobei zuvor die VirusVerdünnungen angesetzt worden waren. Es wurde dann die cytopathogene Wirkung jeder Kultur in Kontakt mit den verschiedenen Virusverdünnungen untersucht.
Der Virus wurde auf einer Konzentration von 1.ooo DICT 5o verwendet. Die aufeinanderfolgenden Verdünnungen des zu untersuchenden Produktes und des Lösungsmittels alleine wurden im überlebens-
— 1 —8
milieu zwischen 1o und 1o durchgeführt. Die Virussuspension wurde 1 h vor Inokulation der Zellen mit diesen Verdünnungen in Berührung gebracht.
Für jede Verdünnung wurden 1o Kulturgläser angesetzt:
- Die ersten drei Gläser beziehen sich auf das zu prüfende Produkt;
- die drei folgenden beziehen sich auf das Lösungsmittel;
- die zwei weiteren Gläser enthielten das zu prüfende Produkt ohne Virus und stellten die Kontrollgläser für das' Produkt dar; und
- die letzten zwei Gläser enthielten das Lösungsmittel ohne Virus und stellten die Lösungsmittel-Kotnrollproben dar.
Die Wirksamkeit des Virus wurde nachgeprüft sowie die Beschaffenheit bzw. die Eigenschaften und die Vitalität des Stammes mittels eines Kontrollvirus und einer Kontrollzelle.
SU/087
Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Kulturgläser .. _ _ ..
Verdünnungen
ίο"1 Lyse N Lyse +++ +++ N
ίο"2 N Lyse Lyse + +++ N
ίο"3 N Lyse N ++ ++
ίο"4 N -N Lyse +++
ίο"5 N Lyse N- +++
1o"6 N N ■ N +++
ίο"7 N ' N N +++ +
ίο"8 N N N +++
N bedeutet eine normale Zelldecke; die cytopathogene Wirkung wird mit + bewertet.
Wie aus der obigen Tabelle zu entnehmen ist, zeigt das erfindungsgemässe Mittel bei allen Verdünnungen eine Schutzwirkung
gegenüber den verwendeten Herpes-Viren. Insbesondere bei starken Verdünnun-—7 —R
gen von 1o bis 1o zeigt das Produkt eine neutralisierende Wirkung gegenüber Herpes-Viren.
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Das erfindungsgemässe Mittel kann daher als Medikament zur zur Vernarbung von Wunden und für die Behandlung von Hauterkrankungen insbesondere von Erkrankungen viralen Ursprungs, wie des Felchtenausschlages, der Gürtelrose oder der Windpocken, verwendet werden.
Wenn das erfindungsgemässe Mittel äusserlich aufgetragen werden soll, so geschieht dies auf die Verletzung durch Tamponade und leichtes Reiben, um ein gutes Eindringen in die Haut zu erleichtern.
Sofern das Mittel absorbiert werden soll, insbesondere bei Virusbehandlungen, ist es wünschenswert für die Absorption etwa 5 Tropfen des Produktes gemäss der Erfindung in 1oo cm Wasser zu geben.
Selbstverständlxch ist die Erfindung nicht auf die speziellen Beispiele beschränkt, sondern es werden sämtliche Mittel, die die oben genannten Verbindungen enthalten, sowie deren Äquivalente von der vorliegenden Anmeldung umfasst. Für den Fachmann ist es möglich, Mittel auf der Basis der oben genannten Verbindungen herzustellen, welche Bestandteile enthalten, die üblicherweise in kosmetischen und pharmazeutischen Mitteln zur Behandlung der Haut enthalten sind.
8U/0875

Claims (1)

  1. HOFFMAKN · !ΕΤΤΙ,Ή <^ PARTNER 2 8 4 1 3 A
    PATENTANWÄLTE
    DR. ING. E. HOFFMANN (1930-1976) . DIPU-ING. W.EITLE - DR. RER. NAT. K. HOFFMANN · DIPL.-ING. W. LEHN
    DIPL.-1NG. K.FOCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 (STERNHAUS) · D-8000 MONCH EN 81 . TELEFON (089) 9Π087- · TELEX 05-29619 (PATHE)
    31 185 m/fg
    F. GENIEYZ, Frontignan / Frankreich
    J. GIMENEZ, Montpellier / Frankreich
    Mittel zur Behandlung der Haut mit antiviraler Wirkung
    Patentansprüche
    1. Mittel zur Behandlung der Haut, insbesondere der Kopfhaut, dadurch gekennzeichnet , dass es mindestens Cholesterin, eine ungesättigte Fettsäure mit einer Kohlenstoffkette aus 8 bis 2o Kohlenstoffatomen und ein Phosphoaminolipid in einem kosmetisch oder pharmazeutisch annehmbaren Lösungsmittel enthält.
    2. Mittel gemäss Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet , dass es als ungesättigte Fettsäure Linolsäure enthält.
    3. Mittel gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als Phosphoaminolipid Ei-Lecithin enthält.
    909 8U/0875
    4. Mittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , dass das kosmetisch oder pharmazeutisch zulässige Lösungsmittel ein niederer Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, insbesondere Äthanol ist.
    5. Mittel gemäss einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , dass es ausserdem Vitamin A enthält.
    6. Mittel gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Vitamin A in einer Menge von bis 5 Gew.-% vorliegt.
    7. Mittel gemäss einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , dass es o,1 bis 5 Gew.-% Cholesterin, ο,5 bis 8 Gew.-% ungesättigte Fettsäure, o,5 bis 5 Gew.-% Phosphoaminolipide enthält.
    8. Pharmazeutisches Mittel mit vernarbungsfördernder (cicatrisante) Wirkung, dadurch gekennzeichnet , dass es Cholesterin, eine ungesättigte Fettsäure mit einer Kohlenstoffkette von 8 bis 2o Kohlenstoffatomen, ein Phosphoaminolipid und Vitamin A in einem pharmazeutisch annehmbaren Lösungsmittel enthält.
    9. Pharmazeutisches Mittel zur Behandlung von Erkrankungen viralen Ursprungs, wie des Flechtenausschalgs (Herpes) und der Gürtelrose, dadurch gekennzeichnet, dass es Cholesterin, eine ungesättigte Fettsäure mit einer Kohlenwasserstoffkette von 8 bis 2o Kohlenstoffatomen, ein Phosphoaminolipid und Vitamin A in einem pharmazeutisch annehmbaren Lösungsmittel enthält.
    09814/087
    1ο. Pharmazeutisches Mittel gemäss Anspruch 8 oder
    9, dadurch gekennzeichnet , dass das Vitamin A in einer Menge zwischen 3 und 5 Gew.-% vorliegt.
    11 . Pharmazeutisches Mittel gemäss einem oder mehreren
    der Ansprüche 8 bis 1o, dadurch gekennzeichnet , dass es o,1 bis 5 Gew.-% Cholesterin, ο,5 bis 8 Gew.-% ungesättigte Fettsäure und o,5 bis 5 Gew.-% Ehosphoaminolipid enthält.
    12. Pharmazeutisches Mittel gemäss einem oder mehreren
    der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet , dass die ungesättigte Fettsäure Linolsäure und das Phosphoaminolipid ein Ei-Lecithin ist.
    9098U/0875
DE19782841346 1977-09-22 1978-09-22 Mittel zur behandlung der haut mit antiviraler wirkung Withdrawn DE2841346A1 (de)

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LU78168A LU78168A1 (fr) 1977-09-22 1977-09-22 Composition de traitement de la peau et procede de preparation

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DE2841346A1 true DE2841346A1 (de) 1979-04-05

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