DE2738332C2 - Vorrichtung zum Lagern und Transportieren von schweren, länglichen Werkstücken - Google Patents
Vorrichtung zum Lagern und Transportieren von schweren, länglichen WerkstückenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Lagern und Transportieren von schweren, länglichen
Werkstücken wie Rundstahl, Profilstahl, Röhren und dgl., bestehend aus mindestens zwei Lagerböcken, die je
aus zwei miteinander verbundenen, im wesentlichen U-förmigen Trägern mit hakenförmigen Aufhängeplatten
gebildet sind, sowie aus einer zum Anhängen der Lagerböcke an einen Kran dienenden Traverse mit
mindestens zwei Paaren von Tragarmen.
Bei Vorrichtungen dieser Art stellen sich im allgemeinen zwei Probleme:
Zum einen ist es wünschenswert, im Interesse einer guten Ausnutzung des zur Verfügung stehenden
Lagerraums möglichst viele »Warengruppen«, die aus zwei oder mehreren Lagerböcken mit dem darauf
gelagerten Langgut bestehen, eng nebeneinander und übereinander gestapelt anzuordnen. Zum anderen muß
gewährleistet sein, daß gezielt eine ausgewählte Warengruppe aus dem Lager entnommen werden kann,
ohne allzu viele Umgruppierungen vorzunehmen, und zwar mit möglichst kleinem Aufwand an Zeit und
Bedienungspersonal. Auch bei einem nachfolgenden Transport, z. B. auf einem LKW oder Eisenbahnwagen,
stellt sich die Forderung, diese Warengruppen unter optimaler Ausnutzung des Laderaumes transportieren
zu können.
Aus der US-PS 30 28 186 ist eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art bekannt. Bei dieser sind diese
Forderungen nicht in wünschenswertem Maße erfüllt, da eine Lagerung, bei der die einzelnen Warengruppen
eng oder gar aneinanderstoßend nebeneinanderliegend angeordnet sind, ausgeschlossen ist, da die Vorrichtung
mit gegen außen abstehend gebogenen Aufhängeorganen versehen ist.
ίο Andererseits ist es bekannt, als Tragorgane an einem
Kran aufgehängte, zangenartige Vorrichtungen zu verwenden, die der Unterstützung durch eine Hilfsperson
beim Ankoppeln an die Lagerböcke bedürfen. Es wäre aber wünschenswert, auf die Hilfsperson zu
verzichten, und außerdem sind solche zangenartigen Tragorgane teuer und störanfällig.
Wenn auf minimaler* Bedienungsaufwand und raschen, zuverlässigen Lagerumsatz Wert gelegt wirj,
scheidet auch die Verwendung von einzelnen Tragseilen aus, obzwar diese Lösung wesentlich billiger und
zuverlässiger ist als die mit Greifzangen. Schließl ch ist auch zu erwähnen, daß eine solche zangenartige
Trageinrichtung relativ schwer ist und damit die effektive Nutzlast des Krans unnötig einschränkt.
Es ist das Ziel der Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung der gattungsgemäßen
Art vorzuschlagen, die einfach, billig und robust aufgebaut ist, einen minimalen Platzbedarf aufweist und
beim L agerumsatz, außer dem Kranführer, keine Hilfspersonen benötigt.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Aufhängeplatten zwischen den beiden freien Enden
der Träger eines jeden der Lagerböcke angebracht sind, wobei der über die Träger nach oben vorstehende Teil
der Aufhängeplatten gegen innen geknickt und zur Bildung des Hakens mit einer Ausnehmung mit der
Form eines gekrümmten Hornaxialschnittes versehen ist, und daß jeder der Tragarme der Traverse an dieser
mittels einer Verstärkungsplatte befestigt ist, die eine im Bereich der freien Enden der Arme liegende, abgeschrägte
Führungskante besitzt.
Im Interesse einer leichten Einführbarkeit der Tragarme der Traverse in die Ausnehmungen der
Aufhängeplatten ist vorgesehen, daß die Ausnehmungen die Form eines gekrümmten Hornaxialschnittes
haben. Dadurch ergibt sich eine zwangsläufige Führung der Tragarme bis zur Auflagestelle derselben in der
Ausnehmung.
Damit keine Teile über den Lagebock herausstehen, andererseits aber keine Lagerkapazität verschwendet
wird, ist es besonders zweckmäßig, wenn die geknickten Aufhängeplatten zwischen der äußeren und der inneren
Begrenzungsebene der Seitenteile der U-Träger liegen.
Zur Aufnahme von langen, dünnen und damit biegsamen, wenig Eigenstabilität besitzenden Lagergütern,
insbesondere aber auch zur Aufnahme von kurzen und langen Lagergütern derselben Kategorie, kann es
besonders vorteilhaft sein, zwei der Lagerböcke durch Längsträger miteinander zu verbinden, wobei die so
gebildete Kassette mit einem Boden und zwei Seitenwänden aus Drahtgitter versehen ist.
Zur Ausbildung längerer Kassetten können auch drei oder mehr Lagerböcke in derselben Weise verbunden
und mit Drahtgitter-Boden und -Wänden versehen sein.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung, unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen, näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine schaublidliche Darstellung eines Lagerbocks,
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht eines Lagerbocks,
F i g. 3 eine Seitenansicht eines Lagerbocks,
F i g. 4 eine schematische Seitenansicht von zwei mit Langgut beladenen Lagerböcken,
F i g. 5 die Ansicht einer Transporttraverse von oben, F i g. 6 die Seitenansicht der Traverse nach F i g. 5,
F i g. 7 eine schematische Vorderansicht einer Gruppe
von mit kohren beladenen Lagerböcken,
F i g. 8 eine Variante, bei der zwei Lagerböcke miteinander verbunden sind, und
F i g. 9 einen Schnitt durch die Traverse entlang der
Linie I-I in Fig. 6. \·>
Die Vorrichtung zum Lagern und Transportieren von schweren, länglichen Werkstücken umfaßt einerseits
mindestens zwei Lagerböcke 1, die gemäß Fig.4 im Abstand voneinander angeordnet sind unr1 die die zu
lagernden bzw. zu transportierenden Werkstücke 2 aufnehmen, und andererseits ein Tragorgan, das als
Traverse 3 mit mindestens zwei Paaren von Tragarmen 4 ausgebildet ist (F i g. 5 und 6).
Die Ausbildung eines Lagerbocks 1 geht aus den Fig. 1—3 hervor. Jeder der Lagerböcke besitzt zwei
U-förmige Träger, die aus einem ESodenteil 5a bzw. 5b und zwei Seitenteilen 6a bzw. 6b und 7 a und Tb bestehen.
Die Seitenteile 6 und 7 sind an den beiden Enden der Bodenteile 5 senkrecht nach oben abstehend angebracht
und fest mit diesen verbunden. Die Boden- und Seitenteile können beispielsweise aus Stahlprofilen mit
Vierkant-, I- oder U-Querschnitt bestehen und sind zweckmäßigerweise miteinander verschweißt.
Zur Verbindung zweier solcher U-Träger sind einerseits untere Verbindungsplaüen 8 vorgesehen.
welche zweckmäßigerweise je an die Stirnflächen der Bodenteile 5a bzw. 5b geschweißt sind, und andererseits
Aufhängeplatten 9, die im Bereich der oberen freien Enden der Seitenteile 7a und Tb bzw. 6a und 6b
angeordnet sind.
Aus den Fig.2 und 3 geht deut ich hervor, daß sich
die Aufhängeplatten in zwei Abschnitte gliedern, in einen unteren Abschnitt 9a und einen oberen Abschnitt
9b. Die beiden Abschnitte 9a und °>b liegen nicht in der
gleichen Ebene, sondern sind entlang der Linie 10 geknickt, so daß sie zusammen einen Winkel von etwa
165° einschließen. Der untere Teil 9a ist parallel zur seitlichen Begrenzungsebene des Lagerbocks 1 an den
Seitenteilen 6a und 6b bzw. 7a und ~tb angeschweißt. Die
Breite des Abschnittes 9a entspricht dabei der lichten Weite zwischen den Seitenteilen 7fi und Tb (F i g. 3) und
der Befestigungsort ist so gewählt, daß die Platten 9 keinesfalls seitlich über den Lagerbock herausragen.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, sind die Plattpn 9 um einen
geringen Betrag gegenüber den Außenkanten der Seitenteile 6a bzw. 7a zurückversetzt.
Der obere Abschnitt 9i>der Aufhängeplatten 9 besitzt
eine Ausnehmung 11 zur Ausbildung eines hakenartigen
Fortsatzes 12. Die Form dieser Ausnehmung 11 ist dabei
trichterartig und gekrümmt, etwa wie ein Axialschnitt 6u durch ein gekrümmtes Horn. Dies ergibt eine große
Eintrittsöffnung und eine zwangsläufige Führung zum hakenartigen Fortsatz 12 hin. Die Abmessungen des
oberen Abschnittes 9b und der Winkel zwischen den Abschnitten 9a und 9b sind so gewählt, daß der obere b5
Abschnitt 9b keinesfalls über eine an die Innenflächen der Seitenteile 6a und 6b bzw. 7a und Tb gelegte Ebene
herausragt (Linie 13 in F i g. 2).
Durch diese Auslegung und Anordnung wird erreicht,
daß sich mehrere Lagerböcke 1 übereinander stapeln lassen, ohne daß der innere lichte Querschnitt der
Lagerböcke, der zur Aufnahme der zu lagernden bzw. transportierenden Güter 14 bestimmt ist verkleinert
würde. Dies geht deutlich aus F i g. 7 hervor, wo gezeigt ist, wie eine obere Gruppe von fünf Lagerböcken 1, die
mit Rohren 14 beladen ist, auf eine ebenfalls mit Rohren -1-4 beladene untere Gruppe von fünf Lagerböcken
gestellt ist
Aus Fig.7 ist weiter ersichtlich, daß die einzelnen
Lagerböcke 1 eng nebeneinandergestellt werden können, was im Interesse einer optimalen Ausnützung
des verfügbaren Lagerplatzes natürlich höchst wünschenswert ist. Trotzdem läßt sich jeder beliebige der
oberen fünf Lagerböcke ohne Schwierigkeiten einzeln herausheben, wie nachstehend noch näher beschrieben
wird. Schließlich ist aus F i g. 7 auch zu erkennen, wie die oberen Abschnitte 9b der unteren Lagerböcke, die
gestrichelt dargestellt sind, in den freien Raum zwischen den Seitenteilen der oberen Lagerböcke eingreifen und
so keinen für die Aufnahme des Lagermaterials 14 benötigten Raum wegnehmen.
Zum Transport einer Warengruppe, gebildet aus dem Langgut 2 und den beiden Lagerböcken 1. wie in F1 g. 4
dargestellt, dient eine Transporttraverse 3 (F i g. 5 und 6). Diese besitzt im Bereiche ihrer beiden Enden je zwei
Tragarme 4, wobei die beiden Arme eines Paares diametral entgegengesetzt und etwa rechtwinklig von
der Traverse 3 abstehend an dieser befestigt sind.
Als Abgleitsicherung dienen auf die Enden der Arme 4 aufgesetzte Platten 15. Oben an der Traverse 3 sind
Aufhängeorgane 16 mit je einer Öffnung 17 angebracht, mittels welcher die Traverse 3 an einem Kran (nicht
dargestellt) aufgehängt werden kann.
Aus F i g. 9, einem vergrößerten Schnitt durch die Traverse, ist ferner zu erkennen, daß die Tragarme 4
zusätzlich mittels Platten 24 an der Traverse 3 befestigt sind. Einerseits dienen diese Platten 24 zur Verstärkung,
andererseits aber auch zur Führung des oberen, geknickten Abschnittes 9b der Aufhängeplatten des
Lagerbocks. In F i g. 9 ist gestrichelt die Lage des Abschnittes 9b zwischen linker Führungskante 24a und
Platten 15 während des Ergreifens eines Lagerbocks veranschaulicnt. Dies wird auch noch durch den
Fortsatz 15a der Platte 15 unterstützt. Damit ist sichergestellt, daß die Lagerböcke genau symmetrisch
an den Tragarmen 4 der Traverse 3 aufgehängt sind, auch wenn sie nicht genau zentrisch erfaßt werden.
Vor dem Beladen der Lagerböcke 1 mit Langgut 2 ist natürlich darauf zu achten, daß die Lagerböcke 1 in
richtigem Abstand zueinander aufgestellt werden. Es bedarf sicher keiner näheren Erläuterung, daß der
Abstand zwischen den Lagerböcken 1 (a in F i g. 4 und 5) gleich sein muß wie der Abstand zwischen den
Tragarmen 4 der Traverse. Dies wird am einfachsten dadurch bewerkstelligt, daß schon die leeren Lagerbökke
mittels der Traverse 3 hingestellt werden. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, kann eine Warengruppe auf
einfache Weise erfaßt, hochgehoben und abtransportiert werden. Die weite Einlaßöffnung der Ausnehmung
11 im oberen Abschnitt 9b der Aufhängeplatten 9 erlaubt ein müheloses Einführen der Tragarme 4, die
beim Anheben der Traverse 3 zwangsläufig in die richtige Lage, unterhalb des hakenartigen Fortsatzes 12,
gebracht werden. Die seitliche Führung und Zentrierung wird dabei durch die Platten 24 und 15 sichergestellt. Es
ist somit für einen einigermaßen geübten Kranführer ein
leichtes, eine Warengruppe zu erfassen und abzutransportieren, ohne daß eine weitere Hilfsperson bei der
Warengruppe zur Stelle sein muß, um das Eingreifen der Tragarme 4 in den Aufhängeplatten 9 zu ermöglichen
oder zu unterstützen.
Durch die Neigung der oberen Abschnitte 96 der Aufhängeplatten 9 wird mit Erfolg vermieden, daß bei
mehreren eng oder anstoßend nebeneinanderstehenden Lagerböcken, wie z. B. in Fi g. 7, der links oder rechts
benachbarte Lagerbock ebenfalls erfaßt wird. Die Tragarme 4 der Traverse 3 werden, wenn sie einmal
irgendwo im Bereich der Eintrittsöffnung der Ausnehmung 11 sind, zwangsläufig an die richtige Lage geführt.
Außerdem übt die geneigte Anordnung der oberen Abschnitte 9oder Aufhängepiatten 3 einen stabilisierenden
Effekt aus, so daß Seilschwingungen, wie sie bei jedem Kran auftreten können, rasch gedämpft werden.
Die platzsparende Bauweise der Lagerböcke 1 ohne überstehende Teile und mit optimaler Ausnutzung der
zur Verfügung stehenden lichten Weite zwischen den Seitenteilen 6a und Tb bzw. 6b und Tb zur Aufnahme des
Lagergutes macht sich auch beim Transport durch einen LKW oder Eisenbahnwagen angenehm bemerkbar, wo
erfahrungsgemäß der Laderaum beengt ist und bestmöglichst genutzt werden sollte.
Werden solche Warengruppen auf LKW, Bahn oder Schiff umgeladen und steht an einer Umladestelle die
beschriebene Traverse nicht zur Verfügung, so können die Haken einer üblicherweise verwendeten Krantraverse
oder am Kranhaken befestigte Hakenstruppen an den Aufhängeplatten 9 angebracht werden. Hier ist
allerdings das Einhängen von Hand durch eine zusätzliche Bedienungsperson notwendig.
Eine Variante der Vorrichtung ist in Fig. 8 veranschaulicht. Hier sind zwei Lagerböcke 18 durch
Längsträger 19 miteinander verbunden. Versteifungsplatten 20 erhöhen die Stabilität einer solchermaßen
gebildeten Lagerkassette 21. Der Boden und die Seitenwände der Kassette 21 werden durch Drahtgitter
22 gebildet, so daß sie sich vorwiegend zur Aufnahme von langen und dünnen Werkslücken wie z. B.
Armierungseisen oder dgl. eignet, die sich bei der Lagerung auf zwei Lagerböcken allein zu stark
durchbiegen würden, da sie zu wenig Eigenstabilität besitzen.
Die Ausbildung der Lagerböcke 18 ist im wesentlichen gleich wie vorstehend beschrieben. Sie besitzen
gleiche, abgeknickte und mit einer trichterartigen Ausnehmung versehene Aufhängeplatten 23, so daß all
ίο die betriebs- und lagertechnischen Vorteile dieser
Konstruktion, wie vorstehend erläutert, auch bei der Verwendung der Kassette 21 gegeben sind.
Es sei auch erwähnt, daß zur Lagerung bzw. zum Transport von sehr langen Gütern natürlich auch mehr
als zwei Lagerböcke verwendet werden können. Bei Verwendung von drei Lagerböcken pro Warengruppe
oder wenn eine Kassette benutzt wird, die neben den beiden endseitigen Lagerböcken einen weiteren, in der
Mitte angeordneten Lagerbock aufweist, muß selbstversländlich eine andere Transporttraverse vorgesehen
werden, die im wesentlichen gleich aufgebaut, jedoch mit drei Paaren von Tragarmen versehen ist.
Es ist dabei ohne weiteres denkbar, eine Universaltraverse mit einer großen Anzahl von Tragarmpaaren zu
verwenden, damit alle möglichen Kombinationen in bezug auf Anzahl und Abstand der Lagerböcke
Verwendung finden können.
Zum Schluß darf nicht unerwähnt bleiben, daß es sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung um ein
ausgesprochen preisgünstiges und robustes Lager- bzw. Transportsystem handelt. Es sind keine beweglichen
Teile vorhanden, die störanfällig oder der Abnutzung ausgesetzt sind, und mit Hilfe einer Anzahl von
einzelnen Lagerböcken und einer Universaltraverse lassen sich die verschiedensten Langgüter lagern bzw.
transportieren. In der Praxis hat es sich gezeigt, daß dieses System vorteilhaft einsetzbar ist für Langgüter in
einem Längenbereich von 3 bis 18 m und einem Gewichtsbereich bis zu 9 Mp.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Lagern und Transportieren von schweren, länglichen Werkstücken wie Rundstahl,
Profilstahl, Röhren und dgl., bestehend aus mindestens zwei Lagerböcken, die je aus zwei
miteinander verbundenen, im wesentlichen U-formigen Trägern mit hakenförmigen Aufhängeplatten
gebildet sind, sowie aus einer zum Anhängen: der Lagerböcke an einen Kran dienenden Traverse mit
mindestens zwei Paaren von Tragarmen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aufhängeplatten (9)
zwischen den beiden freien Enden der Träger (üa, 6b bzw. 7a, 7b) eines jeden der Lagerbock« (1)
angebracht sind, wobei der über die Träger nach oben vorstehende Teil (9b) der Aufhängeplatten (9)
gegen innen geknickt und zur Bildung des Kükens (12) mit einer Ausnehmung (11) mit der Form eines
gekrümmten Hornaxialschnittes versehen ist und daß jeder der Tragarme (4) der Traverse (3) an
dieser mittels einer Verstärkungsplatte (24) befestigt ist, die eine im Bereich der freien Enden der Arme (4)
liegende, abgeschrägte Führungskante (24a^besitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geknickten Aufhängeplattert (9)
zwischen der äußeren und der inneren Begrenzungsebene der Seitenteile (6a, 6b bzw. 7a, 7b) der
U-Träger liegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen dem
unteren, zwischen den Seitenteilen der U-Träger liegenden Abschnitt und dem oberen, mit der
Ausnehmung versehenen Abschnitt der Aufhangeplatten etwa 165° beträgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Sicherungsplatten (15) an den Enden
der Tragarme (4) mit schrägen, im wesentlichen parallel zur Führungskante (24a) verlaufenden
Führungsfortsätzen (15a^ versehen sind.
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