[go: up one dir, main page]

DE2733272A1 - Verfahren zum abtrennen eines niedermolekularen polymerisats mit einer viskositaet von 5 bis 100 000 cp bei 30 grad celsius aus einer dieses polymerisat und einen inaktivierten katalysator enthaltenden loesung - Google Patents

Verfahren zum abtrennen eines niedermolekularen polymerisats mit einer viskositaet von 5 bis 100 000 cp bei 30 grad celsius aus einer dieses polymerisat und einen inaktivierten katalysator enthaltenden loesung

Info

Publication number
DE2733272A1
DE2733272A1 DE19772733272 DE2733272A DE2733272A1 DE 2733272 A1 DE2733272 A1 DE 2733272A1 DE 19772733272 DE19772733272 DE 19772733272 DE 2733272 A DE2733272 A DE 2733272A DE 2733272 A1 DE2733272 A1 DE 2733272A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
weight
mixture
polymer
organic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772733272
Other languages
English (en)
Inventor
Mitsuaki Funada
Kazuo Hayatsu
Takanobu Noguchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Chemical Co Ltd
Original Assignee
Sumitomo Chemical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Chemical Co Ltd filed Critical Sumitomo Chemical Co Ltd
Publication of DE2733272A1 publication Critical patent/DE2733272A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F6/00Post-polymerisation treatments
    • C08F6/06Treatment of polymer solutions
    • C08F6/12Separation of polymers from solutions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

"Verfahren zum Abtrennen eines niedermolekularen Polymerisats mit einer Viskosität von 5 bis 100 000 cP bei 3O0C aus einer dieses Polymerisat und einen inaktivierten Katalysator enthaltenden Lösung"
Es ist bekannt, daß durch Zusatz von Salzen, einer alkalischen oder sauren wäßrigen Lösung zu Polymerisationssystemen die Bildung einer Emulsion verhindert oder eine gebildete Emulsion gebrochen werden kann. Beispielsweise kann eine Emulsion eines Styrol-Butadien-Copolymerisats im allgemeinen durch Zugäbe von Salzen gebrochen werden. Eine Emulsion aus Erdöl und Wasser kann durch Destillieren oder Erhitzen bei Umgebungsdruck oder unter erhöhtem Druck gebrochen werden. Auch ist bekannt, für diesen Zweck Antischaummittel zu verwenden oder die Emulsion durch Zentrifugieren oder Filtrieren zu trennen.
Diese aus Erdöl und Wasser bestehenden Emulsionen weisen eine niedrige Viskosität von beispielsweise wenigen cP auf.
In der DT-PS 1 174 5Ο7 und der FR-PS 1 413 225 sind Verfahren
7093BA/1105
OWGINAL INSPECTED
zum Abtrennen von Katalysatoren aus Polymerisatlösungen beschrieben. Gemäß diesen Verfahren wird nach der Polymerisationsreaktion der Polymerisatlösung eine kleine Menge eines Alkohols, Ketons oder Amins zugegeben, um die Polymerisationsreaktion abzubrechen. Anschließend wird das System zur Fällung des Polymerisats mit einer großen Menge von Alkoholen zersetzt, und das Gemisch aus Kohlenwasserstoffen und Alkoholen wird zur Isolierung des Polymerisats abdestilliert. Hierzu sind jedoch zur Trennung der ähnliche Siedepunkte aufweisenden Alkohole mehrfache Fraktionierkolonnen erforderlich, was für eine industrielle Produktion nachteilig ist. Zwar lassen sich diese Schwierigkeiten durch Verwendung von V/asser anstelle der Alkohole als Lösungsmittel umgehen, jedoch treten dabei neue Nachteile auf.
Wird nämlich eine Lösung eines niedermolekularen Polymerisats in einem organischen Lösungsmittel mit neutralem, saurem oder alkalischem Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel bis zur Bildung einer homogenen Emulsion gemischt, läßt sich diese nur schwer in ihre Phasen trennen. Besondere Probleme ergeben sich dabei für das Waschen oder Abtrennen des Lösungsmittels aus der Emulsion, insbesondere für die Abtrennung des Wassers.
Aus der japanischen Patentveröffentlichung 654-8/1970 ist ein Verfahren bekannt, nach dem ein niedermolekulares Polybutadien oder Butadien-Styrol-Copolymerisat aus einer Lösung des
U -J
709884/1105
ORIGINAL INSPECTED
Polymerisats in einem organischen Lösungsmittel abgetrennt wird, in dem ein inaktivierter Katalysator gelöst oder suspendiert ist. Auch ist dort ein Verfahren beschrieben, bei dem ein Katalysator aus einer Lösung von flüssigem Polybutadien oder einem Copolymerisat aus Polybutadien und einem 1,3-Diolefin in einem Kohlenwasserstoff als Lösungsmittel abgetrennt wird, wobei die Polymerisatlösung nach dem Inaktivieren des
Katalysators mit auf eine Temperatur von mindestens
gebrachtem Wasser
vorzugsweise mindestens 75°C,/gemischt wird. Beim anschließenden Stehenlassen der erhaltenen Emulsion trennt sich diese in eine wäßrige Schicht und eine das Polymerisat enthaltende Schicht.
durch
Es wurde gefunden, daß/dieses in der japanischen Patentveröffentlichung beschriebene Verfahren bei Anwendung aif ein niedermolekulares Polymerisat mit einer Viskosität von mindestens 450 cP (300C) die Bildung der Polymerisatlösung aus der Emulsion innerhalb einiger Minuten bis mehr als 10 Minuten erreicht werden kann. Jedoch führt dieses Verfahren im
Ό Fall eines sehr niedermolekularen Polymerisats mit einer Viskosität von 5 bis 450 cP (3O0C), wie es in der JA-OS 89788/1974 beschrieben ist, zu einer sehr stabilen Emulsion zwischen Polymerisatlösung und Wasser. Wird dann versucht, diese Emulsion gemäß der vorgenannten japanischen Patentveröffentlichung zu trennen, ist diese Trennung in die wäßrige Schicht und die Schicht der Polymerisatlösung erst nach 24 Stunden oder später vollständig. Darüber hinaus sind auch nach dieser Trennung noch feine Wasserteilchen in der PoIy-
L -J
709R8W1 105
OFHGlNAL INSPECTED
-jr- 21S Ji 12
merisatlösung dispergiert, weshalb das Abdestillieren von Lösungsmittel aus der organischen Schicht nur unvollständig geschieht und letztlich ein trübes Polymerisat erhalten wird. Eine weitere Abtrennung des Wassers aus dem Polymerisat erfordert weitere Destillationsschritte unter vermindertem Druck bei einer hohen Temperatur und über einen langen Zeitraum, wodurch das Verfahren unwirtschaftlich wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Abtrennen eines niedermolekularen Polymerisats mit relativ niedriger Viskosität aus einer dieses Polymerisat und einen inaktivierten Katalysator enthaltenden Lösung in einem organischen Lösungsmittel zur Verfügung zu stellen, bei dem die Nachteile der bekannten Verfahren, insbesondere die langsame und unvollständige Trennung der die Emulsion bildenden Phasen, vermieden werden.
Die Erfindung betrifft somit den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.
20
Das Trennen der die Emulsion bildenden Phasen kann nach dem erfindungsgemäßen Verfahren leicht und vollständig durchgeführt werden, ohne eine bestimmte Temperatur einhalten zu müssen. Das erfindungsgemäße Verfahren ist auch bei Raumtemperatur durchführbar. Bei Anwendung dieses Verfahrens ist die in der organischen Schicht zurückbleibende Menge Wasser sehr gering, weshalb die organische Schicht durch einfaches Abdestillieren des als Lösungsmittel dienenden Kohlenwasser-
L -I
7 09884/1105
ORIGINAL INSPECTED
-1-
Stoffs unter Umgebungsdruck oder unter vermindertem Druck in kurzer Zeit eingedampft und getrocknet werden kann. Dies ist für eine Herstellung im industriellen Maßstab sehr vorteilhaft, insbesondere dann, wenn die Polymerisatlösung mehrere Male mit Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel gewaschen wird. In diesen Fällen führtdas erfindungsgemäße Verfahren zu einer wesentlichen Verkürzung der erforderlichen Zeit. Auch kann durch Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens die Verun-1^ reinigung der wäßrigen Schicht mit Komponenten aus der organischen Schicht äußerst niedrig gehalten werden.
Erfindungsgemäß wird die zu behandelnde Polymerisatlösung mit neutralem, saurem oder alkalischem Wasser oder mit einem Gemisch aus einem derart eingestellten Wasser und einem damit mischbaren organischen Lösungsmittel in Anwesenheit eines amphoteren, kationischen oder nichtionischen oberflächenaktiven Mittels oder eines nichtionischen oder kationischen hochmolekularen Flockungsmittels gemischt und dann bis zur Trennung der wäßrigen Schicht und der organischen Schicht stehengelassen, worauf das niedermolekulare Polymerisat aus der organischen Schicht isoliert werden kann.
Das niedermolekulare Polymerisat, auf das sich das erfindungsgemäße Verfahren anwenden läßt, ist beispielsweise ein entsprechendes Polymerisat von Kohlenwasserstoffen, z.B. ein Dienpolymerisat, wie ein Homo- oder Copolymerisat eines konjugierten Diolefins, ein Copolymerisat aus einem konjugierten
L _J
70988W1 105
-f- 273J2/Z
- Iu-
Diolefin und einer aromatischen Vinylverbindung, ein Copolymerisat aus einem konjugierten Diolefin und einem Olefin, ein Copolymerisat aus einem konjugierten Diolefin und Acetylen und ein Copolymerisat aus einem konjugierten Dien, einer
oder ein Olefinpolymerisat. aromatischen Vinylverbindung und einem Olefin,/ Beispiele für derartige niedermolekulare Polymerisate sind Polybutadien, Polyisopren, Polypentadien, Polycyclopentadien, Butadien-Isopren-Copolymerisate, Butadien-Pentadien-Copolymerisate, Isopren-Pentadien-Copolymerisate, Isopren-Cyclopentadien-Copolymerisate, Butadien-Styrol-Copolymerisate, Isopren-Styrol-Copolymerisate, Styrol-Pentadien-Copolymerisate, Butadien-p-Chlorstyrol-Copolymerisate, Butadien-Acetylen-Copolymerisate und Isopren-Acetylen-Copolymerisate mit jeweils einer Viskosität von 5 bis 100 000 cP bei einer Temperatur von 500C.
Spezielle Beispiele für Olefine in den Copolymerisaten aus einem konjugierten Diolefin und einem Olefin sind Äthylen, Propylen, Buten-1, Isobutylen, Penten-1 und Hexen-1. Die vorgenannten Copolymerisate aus einem konjugierten Diolefin, einer aromatischen Vinylverbindung und einem Olefin stellen Kombinationen der vorgenannten Monomeren dar. Entsprechende Olefinpolymerisate sind beispielsweise niedermolekulares Äthylen, Propylen, Buten-1, Isobutylen, Penten-1 und Hexen-1. Das erfindungsgemäEe Verfahren kann auch auf sogenannte Petroleumharze angewandt werden.
Die Herstellung der vorgenannten niedermolekularen Polymerisate erfolgt beispielsweise gemäß den JA-OSen 89788/74, 115189/74, 23883/73, 23884/73, 63 780/74 und 86992/73 oder
L -J
7 09884/1105
gemäß den japanischen Patentveröffentlichungen 5616/74 und 2083/74.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch auf Oligomere angewandt werden, die durch Umsetzen der vorgenannten Polymerisate zu 10 bis 100% mit Wasserstoff erhalten worden sind.
Die Polymerisation der erfindungsgemäß einsetzbaren niedermolekularen Polymerisate erfolgt in einem hydrophoben organisehen Lösungsmittel, wie Heptan, Hexan, Pentan, Octan, Nonan, Decan, Benzol, Toluol, Xylol oder einer anderen alkylierten aromatischen Verbindung oder in einem Gemisch der vorgenannten Lösungsmittel.
Die Konzentration der Polymerisatlösung vor dem Abbrechen der Polymerisationsreaktion beträgt 1 bis 95 Gewichtsprozent, vorzugsweise 20 bis 80 Gewichtsprozent in Benzol, Toluol, Xylol oder Hexan oder deren Gemisch mit einer aliphatischen Verbindung.
Katalysatoren für diese Polymerisationen sind beispielsweise Ziegler-Natta-Katalysatoren, anionisch? oder kationische Polymerisationskatalysatoren. Zum Abbrechen der Polymerisation wird der Katalysator in üblicher Weise inaktiviert, beispielsweise durch Versetzen des Polymerisationssystems mit einer kleinen Menge eines Alkohols, Amins, Ketons, Diketons, Esters oder Wasser.
7098 8 Λ/1105
ORIGINAL INSPECTED
r -^-- 2 7 3 3 2/,' π
---7α-
Das V/asser, mit dem erfindungsgemäß die Polymerisatlösung behandelt wird, ist beispielsweise neutrales Wasser, wie Leitungswasser, destilliertes Wasser und entsalztes Wasser, saures Wasser, alkalisches Wasser oder ein Gemisch aus einem derart eingestellten Wasser und einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel. Säuren zur Herstellung eines entsprechenden sauren Wassers sind beispielsweise anorganische Säuren, wie Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Natriumhydrogensulfat und Salpetersäure, und organische Säuren, wie Essigsäure, Oxalsäure und Ameisensäure. Alkalische Verbindungen zur Herstellung eines entsprechenden alkalischen Wassers sind beispielsweise Natriumhydroxid, Kaiiumhydroxid und Natriumhydrogencarbonat. Das erfindungsgemäß eingesetzte Wasser kann somit einen pH-Wert von 0,1 bis 13 aufweisen.
Die erfindungsgemäß einsetzbaren mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel sind beispielsweise Alkohole, wie Methanol, Äthanol, Propanol und Isopropanol, Ketone, wie Aceton, Methyläthylketon, Diäthylketon und Methylisobutylketon, Carbonsäureester, wie Ameisensäureäthylester und Äthylacetat, Tetrahydrofuran, Dimethylformamid, Äthanolamin und Dimethylsulfoxid. Die Menge dieses mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittels im Gemisch mit V/asser beträgt höchstens 90 Gewichtsprozent, vorzugsweise 40 bis 85 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge des Gemisches aus Wasser und Lösungsmittel.
709884/1105
OFMGINAL INSPECTED
^ I I So L i <}
Das zum Waschen der Polymerisatlösung eingesetzte Wasser oder wäßrige Gemisch (nachfolgend "Waschwasser" genannt) wird in einer Menge von 0,1 bis 10 Gewichtsteilen, vorzugsweise 0,2 bis 3 Gewichtsteilen, jeweils bezogen auf 1 Gewichtsteil der
5 zu behandelnden Polymerisatlösung, eingesetzt.
Beispiele für erfindungsgemäß eingesetzte nichtionische oder kationische hochmolekulare Flockungsmittel sind ein Polyvinylpyridinhydrochlorid, Polyäthylenimin, ein gegebenenfalls mit 1^ einem Kation modifiziertes Polyacrylamid, ein Polyäthylenoxid oder Polypropylenoxid.
Erfindungsgemäß einsetzbare oberflächenaktive Mittel sind kationische, mchtionische und amphotere oberflächenaktive Mittel. Entsprechende Beispiele sind quartäre Ammoniumsalze, wie Lauryltrimethylammoniumchlorid, Stearyltrimethylammoniumchlorid, Diiauryldimethylammoniumchlorid, Distearyldimethylammoniumchlorid, Laurylbenzyldimethylammoniumchlorid und Stearylbenzyldimethylammoniumchlorid, Imidazolinlaurat, Imidazolinoleat, Laurylbetain, Stearylbetain, Sorbitanmoncstearat, Sorbitantristearat, Sorbitanmonooleat, Sorbitantrioleat, Sorbitansesquioleat, Sorbitandistearat, Glycerinmonooleat und Glycerinmono stearat.
Die vorgenannten Flockungsmittel und oberflächenaktiven Mittel können jeweils allein oder als Gemisch aus mindestens zwei Kom ponenten vorliegen. Die Flockungsmittel und die oberflächenaktiven Mittel können zusammen oder jeweils in Kombination
L -I
70988W1 1OS
1 mit einem entsprechenden Salz eingesetzt werden.
Das Flockungsmittel kann in einer Menge von 0,1 bis 100 ppm, vorzugsweise 0,5 bis 30 ppm, jeweils bezogen auf das Gewicht des Waschwassers, eingesetzt werden. Die Menge des oberflächen aktiven Mittels kann 0,001 bis 0,5 Gewichtsteile, vorzugsweise 0,003 bis 0,1 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile Waschwasser, zugesetzt werden. Die Flockungsmittel und die oberflächenaktiven Mittel können vor ihrem Zusatz zur Polymerisatlösung im Waschwasser vorgelöst oder direkt zu der aus Polymerisatlösung und Waschwasser gebildeten Emulsion gegeben werden.
Das Waschen der Polymerisatlösung kann durch Mischen in einem Strömungsgefäß kontinuierlich oder in einem Rührwerk chargenweise erfolgen. Das homogene Mischen wird beispielsweise durch eine entsprechende Mischzeit, die Drehzahl des Rührorgans oder Verwendung geeigneter Strömungsbrecher erreicht. Die Mischtemperatur ist nicht besonders begrenzt, beträgt jedoch im allgemeinen 0 bis 1500C, vorzugsweise 0 bis 800C, und ist insbesondere die Umgebungstemperatur.
Die derart behandelte Polymerisatlösung kann innerhalb einer kurzen Zeit abgetrennt werden. Wird die behandelte Polymerisatlösung durch eine Säule geführt, die mit einem feinporigen Material, einem Agglomerat von feinem cellulosehaltigen Material oder einem Agglomerat von feinen Teilchen, wie mit Sand, Metallpulver, Steinpulver, Polyäthylenpulver, einem
L _l
7Q988A/1105
2Ί όό£ ! / * ~ Ί5-
Ionenaustauscherharz, Kunststoffpulver oder Glasperlen, gefüllt ist, wird die Trennung in die wäßrige Schicht und die organische Schicht in noch kürzerer Zeit erreicht, wobei auch die Grenzfläche zwischen den beiden Schichten ohne Bildung
5 einer Zwischenschicht klarer wird.
Das so behandelte Gemisch wird stehengelassen, wobei sich oben die organische Schicht mit dem hydrophoben organischen Lösungsmittel und dem niedermolekularen Polymerisat und unten die wäßrige Schicht klar absetzen. Die organische Schicht wird abgetrennt und aus ihr das Lösungsmittel durch Verdampfen bei Umgebungsdruck oder unter vermindertem Druck, jeweils gegebenenfalls unter Bildung einer dünnen Schicht der organischen Phase, entfernt, wobei das niedermolekulare Polymerisat zurückbleibt. Somit kann nach dem erfindungsgemäßen Verfahren das niedermolekulare Polymerisat mit einem geringen Feststoffgehalt in sehr kurzer Zeit und auf sehr einfache Weise erhalten werden.
20 Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
Butadien wild in Toluol bei einer Temperatur von 4O°C in Anwesenheit eines Ziegler-Katalysators zu einem flüssigen PoIybutadien mit folgenden Daten polymerisiert: Molekulargewicht 350; Viskosität 32 cP bei 3O0C; cis-1,4-Struktur 56,2%; trans-1,4-Struktur 34,0%; Vinylstruktur 9,8%; Jodzahl 451. Die Konzentration der Polymerisatlösung beträgt 65 Gewichts-
709884/1105 J
Γ - 2MT - I 7 J j 2 ! .>
prozent. Die Polymerisationsreaktion wird durch Zugabe einer kleinen Menge Methanol zum Polymerisationssystem abgebrochen.
300 ml der erhaltenen Polymerisatlösung und 3OO ml einer wäßrigen Salzsäure mit einem pH-Wert von 2 und einem Gehalt an einem oberflächenaktiven Mittel, wie es in der nachfolgenden Tabelle I angegeben ist, werden in einen 1000 ml fassenden und mit einem Strömungsbrecher ausgerüsteten Kolben gegeben. Das Gemisch wird 3O Minuten mit einer Drehzahl von 1640 U/min homogen gemischt.
Nach dem Ende des Rührens trennt sich das Gemisch sofort in zwei Schichten. Die untere wäßrige Schicht wird abgetrennt, und die obere organische Schicht wird zweimal mit jeweils 300 ml destilliertem Wasser, das ein oberflächenaktives Mittel enthält, gewaschen. Dabei ist die Trennungsgeschwindigkeit nach dieser Waschstufe gleich der Trennungsgeschwindigkeit nach dem ersten Mischvorgang.
Die derart behandelte organische Schicht wird innerhalb 30 Minuten in einem Wasserbad bei einer Temperatur von 60 bis 70°C/20 Torr eingedampft. Man erhält 160 g eines transparenten Polymerisats mit einem Toluolgehalt von weniger als 0,1 Gewichtsprozent und einem Wassergehalt von 35 ppm. Es ist ersichtlich, daß das Lösungsmittel und das Wasser fast vollständig abgetrennt sind.
In nachfolgender Tabelle I sind die Trennzeiten und die Pest-
709884/1105
I 7 J J / '.'
stoffgehalte zusammengefaßt, die gemäß vorstehender Verfahrensweise unter Anwendung verschiedener oberflächenaktiver Mittel erhalten werden.
5 Vergleichsbeispiel 1
Beispiel 1 wird wiederholt, Jedoch ohne Zusatz eines oberflächenaktiven Mittels. Die erhaltene Emulsion trennt sich auch nicht nach 24—stündigem Stehen bei Raumtemperatur. Nach 4 Tagen ist die Trennung der wäßrigen und der organischen Phase noch unzureichend. Auch ist eine unklare Grenzschicht vorhanden. Deshalb kann das gemäß Beispiel 1 erfolgende Waschen mit Wasser nicht durchgeführt werden.
Vergleichsbeispiel 2
Die gemäß Vergleichsbeispiel 1 erhaltene Emulsion wird auf eine Temperatur von 7O0C erhitzt und dann stehengelassen. 200 ml der Emulsion trennen sich nach 4- Stunden in zwei Schichten, wobei jedoch die Grenzschicht noch unscharf und trübe bleibt. Zur Abtrennung von Salzsäure werden 100 ml der Polymerisatlösung mit 100 ml destilliertem Wasser bei einer Drehzahl von 164-0 U/min gemischt. Dann wird das Gemisch auf eine Temperatur von 7O0C erhitzt und stehengelassen. Die erhaltene Emulsion trennt sich nach 5 Stunden in zwei Schichten. Die organische Schicht wird wieder mit Wasser gewaschen und wie oben abgetrennt. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels gemäß Beispiel 1, wird der Feststoffgehalt des zurückbleibenden Polymerisats gemessen. Feststoffgehalt 60 ppm; Nickel 2 ppm; Aluminium 7 ppm. Gemäß vorstehender Verfahrens-
L _l
7 09884/1105
ORIGINAL INSPECTED
weise wird zwar der Katalysator weibgehend abgetrennt, jedoch erfordert das Abtrennen der wäßrigen Schicht zuviel Zeit.
Vergleichsbeispiel 5
Beispiel 1 wird wiederholt, jedoch unter Verwendung von Natriumdodecylbenzolsulfonat als anionisches oberflächenaktives Mittel. Die hergestellte Emulsion trennt sich nicht ausreichend in zwei Schichten und ist teilweise trüb. Das Waschen mit Wasser kann nicht in zufriedenstellender Weise erfolgen. 10
Vergleichsbeispiel 4-
200 ml der gemäß Beispiel 1 erhaltenen Polymerisatlösung werden eingedampft, ohne die Polymerisatlösung vorher mit der salzsauren Lösung zu waschen. Es hinterbleibt das Polymerisat. Feststoffgehalt 0,15 Gewichtsprozent; Aluminium 0,083 Gewichtsprozent; Nickel 0,028 Gewichtsprozent.
7 09884/1105
ORIGINAL INSPECTED
cn
Tabelle I
Beispiel'1 Oberflächenaktives Mittel Menge
g/Liter ι
Trennzeit,
min
besamter
Feststoff
gehalt,
Gewichts
prozent
Nickfil-
r gehalt,
Gewichts
prozent
Aluminum-
gehalt>
■ Gewichts
prozent
Verbindung 0,05 15 0,005 0,0004 0,0012
Sorbitan tristearat 0,1 7 0,005 0;0003 0.0008
Il 0,3 10 0,006 0.0003 0,0007
Il 0,05 ' 13 0,006 0.0004 O7OOlO
Glycerinmonostearat"- 0,1 15 0,006 0.0004 0,0010
-J Il 0,05 11 0T005 0;0002 0;0008
O
co
cc
Stearyltrimethyl-
ammoniumchlorid
0;l 6 0.005 0,0002 0;0008
OC Vergleichs
beispiel 1
Il 0/3 5 0,005 ' 0,0002 0,0007
2 Il O7Ol 20 0,005 0.0003 0.0010
L
. " 4
Stearylbetain 0;l 10 0,005 0.0003 0,0012
Cj ".""- 3 0,1 25 0;005 0;0004 0.0010
5 Imidazolinoleat über 24
Stunden
- - -
- - 4-5 Stunden 0,006 0,0002 0,0007
- - - 0,150 0,028 0,083
- 0,1 über 5 Stund. 0;030 o;oon 0,0032
Natriumdodecylbenzol-·
sulfonat
0,3 über 15 Stunc . 0,055 0,0091 0,022
L Il
27322 > / ~"
1 Beispiel2
300 ml der gemäß Beispiel 1 erhaltenen Polymerisatlösung werden gemäß Beispiel 1 mit 3OO ml V/asser behandelt, das mit Salzsäure auf einen pH-Wert von 2 eingestellt worden ist. Die erhaltene stabile Emulsion wird in drei Teile von Je 200 ml aufgeteilt. Jeder dieser Teile wird mit 10 ml entsalztem Wasser versetzt, das ein in nachfolgender Tabelle II angegebenes oberflächenaktives Mittel enthält. Das Gemisch wird dann 10 Minuten gerührt und anschließend stehengelassen. Nach einem Zeitraum von einigen Minuten bis 20 Minuten hat sich das jeweilige Gemisch vollständig in zwei Schichten getrennt, die auch eine klare Grenzfläche zeigen.
Die organische Schicht wird mit Wasser gewaschen, um Salzsäure abzutrennen. Hierzu werden 100 ml Polymerisatlösung mit 100 ml destilliertem Wasser versetzt, und das Gemisch wird wie oben weiterbehandelt. Anschließend trennt sich das Gemisch klar in zwei Schichten. Die organische Schicht wird gemäß Beispiel 1 weiterbehandelt. Der Feststoffgehalt des hinterbleibenden Polymerisats wird gemessen. Die Ergebnisse sind in nachfolgender Tabelle II zusammengefaßt.
709884/ 1 105
OFHQINAL INSPECTED Tabelle II
σ co οο
Oberflächenaktives Mittel Menge,
g/Liter
Trennzeit,
min
Gesamter
feststoff
gehalt,
Gewichts
prozent
Nickel-
qehalt,
Gewichts
prozent
Al um i mim -
gehalt,
Gewichts
prozent
Beispiel 2 Verbindung 0,1
0,1
0,1
12
15
20
0,005
0,006
0,005
0f0003
0,0004
0,0003
0,0010
0,0010
0,0010
Sorbitantristearat
Stearyltrimethyl-
ammoniumchlorid
Stearylbetain
1 Beispiel3
200 ml einer gemäß Beispiel 1 behandelten Polymerisatlösung werden mit einer Pumpe während 8 Minuten bei Raumtemperatur unter einem Druck von 0,2 kg/cm durch eine mit Seesand oder Glasperlen gefüllte Säule aus Glas (Innendurchmesser 20 mm, Länge 600 mm) geführt. Das aus der Säule austretende Gemisch trennt sich sofort vollständig in zwei Schichten. Die organische Schicht wird abgetrennt und mit I3O ml destilliertem Wasser versetzt, das ein oberflächenaktives Mittel enthält.
Das Gemisch wird unter Rühren mit einer Drehzahl von 3200 U/min während 9 Minuten gleichfalls durch die vorgenannte Säu le geführt. Aus dem aus der Säule austretenden Gemisch wird die organische Schicht abgetrennt, mit Wasser gewaschen und in zwei Schichten getrennt. Aus der organischen Schicht wird das Toluol unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Feststoff gehalt des hinterbleibenden Polymerisats wird gemessen. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle III zusammengefaßt.
709884/1 105
ORIGINAL INSPECTED Tabelle III
Ol
Oberflächenaktives Mittel Menge,
g/Liter
Trennzeit Gesamter
Feststoff-
gehalt,
Gewichts
prozent
Nickel
gehalt,
Gewichts
prozent
Aluminum-
gehalt,·
Gewichts
prozent
Verbindung 0,1 "reniger als
1 Minute
0,005 0,0003 0,0006
Sorbitantristearat - 0,1 Il 0,005 0,0003 0,0007
Beispiel 3 Glycerinmonostearat 0,1 Il 0,005 0,0003 0,0007
Stearyltrimethyl-
anunoniumchiorid
Il 0,005 0,0002 0,0007
Stearylbetain
1 Beispiel 4
Butadien wird in Toluol bei einer Temperatur von 600C in Anwesenheit eines Ziegler-Katalysators zu einem flüssigen Polybutadien mit folgenden Daten polymerisiert: Molekulargewicht 1680; Viskosität 451 cP bei 3O0C; cis-1,4-Struktur 78,3%; trans-1,4-Struktur 20,8%; Vinylstruktur 0,9%; Jodzahl 450. Die Konzentration des Polymerisats beträgt 61 Gewichtsprozent. Die Polymerisationsreaktion wird durch Zugabe einer kleinen
Menge Methanol abgebrochen. 10
Das Polymerisat wird gemäß Beispiel 1 behandelt. Die Ergebnisse sind in nachfolgender Tabelle IV zusammengefaßt.
Vergleichsbeispiel 5
Die gemäß Beispiel 4 erhaltene Polymerisatlösung wird mit destilliertem Wasser versetzt, das auf einen pH-Wert von 2 angesäuert worden ist. 200 ml der erhaltenen Emulsion werden bei Raumtemperatur stehengelassen. Die Emulsion trennt sich nicht ausreichend innerhalb 10 Stunden und wird dann weitere 24 Stunden stehengelassen. Dann wird die organische Schicht abgetrennt und mit I3O ml destilliertem Wasser versetzt. Das Gemisch wird mit einer Drehzahl von 3200 U/min 20 Minuten bei Raumtemperatur gerührt und dann stehengelassen. Selbst nach 15 Stunden ist das Gemisch noch nicht ausreichend in zwei Schichten getrennt. Nach 24 Stunden zeigt sich eine grobe Trennung des Gemisches in zwei Schichten. Die organische Schicht wird mit Wasser gewaschen und vom Waschwasser befreit. Dieses Waschen wird zweimal wiederholt. Beim anschlie-
L -I
709884/1105
OfflGtNAL INSPi-CTED
ßenden Konzentrieren der organischen Schicht unter vermindertem Druck wird das im Polymerisat enthaltene Wasser nicht ausreichend abgetrennt, so daß das Polymerisat trüb ist. Um diese Trübe zu beseitigen, wird das Polymerisat auf dem Wasserbad bei einer Temperatur von 60 bis 7O°C/5 Torr eingedampft. Der Wirkungsgrad ist jedoch sehr gering. Schließlich wird der Feststoffgehalt des hinterbleibenden Polymerisats bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle IV zusammengefaßt.
709884/1105
ORIGINAL INSPECTED
Cn
Tabelle IV
ο co oo
Oberflächenaktives Mittel Mencje,
g/Liter
Trennzeit Gesamter
Feststoff
gehalt,
Gewichts
prozent
Nickel
gehalt,
Gewichts-
orozent
Aluminum-
gehalt,
Gewichts
prozent
Beispiel 4 Verbindung 0/C5
0;05
0,01
0,1 ·
9 min
13
15
13 '
0,005
0;006
07005
0,005
0,0003
0,0003
0,0003
0,0003
0.0010
0,0013
0,0014
0,0013
Vergleichs
beispiel 5
Sorbitantristearat
Glycerinmonostearat
Stearyltrimethyl-
ammoniumchlorid
Stearylbetain
24 Stunden 0,028 Q,0026 0,015
-
1 Beispiel 5 und Vergleichsbeispiel 6
Beispiel 1 wird wiederholt, jedoch unter Verwendung eines hochmolekularen Flockungsmittels anstelle des oberflächenaktiven Mittels. Die Ergebnisse sind in nachfolgender Tabelle V
5 zusammengefaßt.
709884/1105 ,eee^rCn
— λ/- -C ORIGINAL INSPECTED
Tabelle V
cn
Flockungsmittel Menge,
g/Liter
Trennzeit Gesamter
Feststoff
gehalt,
Gewichts
prozent
Nickel-
_ gehalt,
Gewicht:
prozent
Aluminum -
gehalt,
!-Gewichts
prozent
Beispiel 5 Verbindung 0f003
0,005
0;005
0,010
15 min
20
5
7
0r005
0,005
0r004
0,005
0,0005
0,0006
0f0003
0,0004
0,0012
0,0013
0,0009
0,0010
Vergleichs-
L beispiel 6
Sumifloc FN-IOH *)
Sumifloc FN-20H *}
Sumifloc FC L *)
Sumifloc FC-50 *.}.
0,010 über 10
Stunden ·
0,040 0,0075 0,016
Sumifloc FA-40 *)
' Hochmolekulares Flockungsmittel, enthaltend Polyacrylamide,
Sumifloc FN: Sumifloc FC: Sumifloc FA:
nichtion.isch
kationisch
anionisch
Kj
J . ·.
1 Beispiele
Beispiel 1 und Beispiel 5 werden jeweils wiederholt, jedoch unter Verwendung eines Gemisches aus Wasser und Methanol bzw. aus Wasser und Aceton anstelle des Waschwassers. Die Ergeb-
^ nisse sind in nachfolgender Tabelle VI zusammengefaßt.
709884/1105
ORIGINAL INSPECTED
cn
Tabelle vi
ο co co
Oberflächenaktives Mittel od - - • Flockuncfsmit • Trennzeit Gesamter Nickel- Aluminum-
Waschlösung,
Gewichtsteile
Verbindung Sorbitan tristearat Stearylbetain Menge,
g/Liter
Feststof:
gehalt,
Gewichts
prozent
"gehalt
Gewichts·
prozent
gehalt
■ Gewichts
prozent
I
Wasser-Methanol
(90:10)
Stearyltrimethvlammonium-
chlorid
Sumifloc FCL - über 5
Stunden
0,007 0,0003 0,0010
Stearylbetain 0,1 5 min 0,005 0,0002 0,0007
j Sumifloc FCL ο,·ι 6 » 0,005 0,0002 0,0009
0,1 5 " 0f005 0r0002 0^0007
! 0,005 5 .. '0,004 0r0002 0,0009
Wasser-Aceton
1(90:10)
- über 5
Stunden
0,009 0,0005 0;0010
οΛι 5 min 0r005 0,0003 0,0008
Q;005 5 η 0r005 0,0003 0;0008
1 Beispiel 7
Eine durch Cracken von Naphtha erhaltene CV-Fraktion wird in Heptan bei einer Temperatur von 600C in Anwesenheit von Aluminiumtrichlorid als Katalysator zu einem Petroleumharz mit einer Viskosität von 15 600 cP bei 3O0C polymerisiert. Die Konzentration der Polymerisatlösung beträgt 39 Gewichtsprozent. 5OO ml der Polymerisatlösung werden mit 5OO ml Wasser versetzt, das auf einen pH-Wert von 12 eingestellt worden ist und 0,05 g Stearyltrimethylammoniumchlorid enthält. Das Gemisch wird 15 Minuten bei Raumtemperatur mit einer Drehzahl von 32OO U/min homogen gemischt und dann stehengelassen. Nach 15 Minuten ist das Gemisch vollständig in eine organische und eine wäßrige Schicht getrennt.
Die organische Schicht wird mit 500 ml destilliertem Wasser gewaschen, das ein oberflächenaktives Mittel enthält. Dann wird das Gemisch wie oben in zwei Schichten getrennt. Dieser Vorgang wird zweimal wiederholt. Die erhaltene organische Schicht wird unter vermindertem Druck eingedampft, und der Feststoffgehalt des hinterbleibenden Polymerisats gemessen. Peststoffgehalt 0,016 Gewichtsprozent; Aluminiumgehalt 0,0008 Gewichtsprozent.
Vergleichsbeispiel 8
Die mit alkalischem Wasser gemäß Beispiel 7 erhaltene Emulsion wird bei Raumtemperatur stehengelassen. Auch nach 4-0 Minuten ist die Emulsion nicht ausreichend in zwei Schichten getrennt. Nach zweimaligem Wiederholen des Waschens mit
L 709884/1105 J
_ _ ... , ,, _:_ ORIGINAL INSPECTED
1 Wasser wird der Feststoffgehalt des Folymerisats gemessen. Er beträgt 0,054 Gewichtsprozent.
709884/1105

Claims (12)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zum Abtrennen eines niedermolekularen Polymerisats mit einer Viskosität von 5 bis 100 000 cP bei einer Temperatur von 3O0C aus einer dieses Polymerisat und einen inaktivierten Katalysator enthaltenden Lösung in einem hydrophoben organischen Lösungsmittel durch Mischen der Lösung mit neutralem, saurem oder alkalischem Wasser oder einem Gemisch dieses V/assers mit einem damit mischbaren organischen Lösungsmittel, Stehenlassen des erhaltenen Gemisches, Trennen der gebildeten organischen und der wäßrigen Schicht und Isolieren des niedermolekularen Polyme-
    7 O Π ß H /* / 1 1 O 5
    Γ
    - ^ ~ 27 j ..> I '.■
    risats aus der organischen Schicht, dadurch gekennzeichnet , daß man die Lösung in Anwesenheit eines amphoteren, kationischen oder nichtionischen oberflächenaktiven Mittels oder eines nichtionischen oder kationischen hochmolekularen Flockungsmittels mit neutralem, saurem oder alkalischem Wasser oder einem Gemisch aus diesem V/asser und einem damit mischbaren organischen Lösungsmittel mischt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Gemisch aus Wasser und einem damit mischbaren organischen Lösungsmittel einsetzt, wobei letzteres in einer Menge von höchstens 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das
    Gemisch, vorliegt. 15
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Gemisch aus Wasser und einem damit mischbaren organischen Lösungsmittel einsetzt, wobei letzteres in einer Menge von 40 bis 85 Gewichtsprozent, bezogen auf das Ge-
    20 misch, vorliegt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als mit v/asser mischbares organisches Lösungsmittel einen Alkohol, ein Keton, einen Carbonsäureester, Tetrahydrofuran, Dimethylformamid, Äthanolamin und Dimethylsulfoxid einsetzt.
    709884/1105
    ORIGINAL INSPECTED
    5· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die das Polymerisat enthaltende Lösung mit 0,1 bis 10 Gewichtsteilen pro Gewichtsteil der Lösung mit Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und einem damit mischbaren orga-
  5. 5 nischen Lösungsmittel mischt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß man das Wasser oder das Gemisch aus Wasser und einem damit mischbaren organischen Lösungsmittel in einer Menge von 0,2 bis 3 Gewichtsteilen pro Gewichtsteil der Lösung des Polymerisats einsetzt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Flockungsmittel ein Polyvinylpyridinhydrochlorid, PoIyäthylenimin, ein gegebenenfalls mit einem Kation modifiziertes Polyacrylamid, ein Polyäthylenoxid oder Polypropylenoxid einsetzt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als oberflächenaktives Mittel Lauryltrimethylammoniumchlorid, Stearyltrimethylammoniumchlorid, Dilauryldimethylammoniumchlorid, Distearyldimethylammoniumchlorid, Laurylbenzyldimethylammoniumchlorid, Soearylbenzyldimethylammoniumchlorid, Imidazolinlaurat, Imidazolinoleat, Laurylbetain, Stearylbetain, Sorbitanmonostearat, Sorbitantristearat, Sorbitanmonooleat, Sorbitantrioleat, Sorbitansesquioleat, Sorbitandistearat, Glycerinmonooleat oder Glycerinmonostearat einsetzt.
    L -I
    ν η 9 R η u 111 ο κ
    ΐΎΖ-:-": ;^ ORIGINAL INSPECTED
    I i ό J ',"'
  9. 9· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Flockungsmittel in einer Menge von 0,1 bis 100 ppm, bezogen auf das Gewicht des Wassers oder des Gemisches aus Wasser und dem damit mischbaren organischen Lösungsmittel, einsetzt.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß man das Flockungsmittel in einer Menge von 0,5 bis 30 ppm einsetzt.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das oberflächenaktive Mittel in einer Menge von 0,01 bis 0,5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile Wasser oder des Gemisches aus Wasser und dem damit mischbaren organischen Lösungsmittel einsetzt.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß man das oberflächenaktive Mittel in einer Menge von 0,003 bis 0,1 Gewichtsteilen einsetzt.
    7098fU/ 1 105
    OFMQINAL INSPECTED
DE19772733272 1976-07-22 1977-07-22 Verfahren zum abtrennen eines niedermolekularen polymerisats mit einer viskositaet von 5 bis 100 000 cp bei 30 grad celsius aus einer dieses polymerisat und einen inaktivierten katalysator enthaltenden loesung Withdrawn DE2733272A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP8780776A JPS5312978A (en) 1976-07-22 1976-07-22 Isolation of low-molecular weight polymers

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2733272A1 true DE2733272A1 (de) 1978-01-26

Family

ID=13925238

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772733272 Withdrawn DE2733272A1 (de) 1976-07-22 1977-07-22 Verfahren zum abtrennen eines niedermolekularen polymerisats mit einer viskositaet von 5 bis 100 000 cp bei 30 grad celsius aus einer dieses polymerisat und einen inaktivierten katalysator enthaltenden loesung

Country Status (7)

Country Link
US (1) US4143085A (de)
JP (1) JPS5312978A (de)
CA (1) CA1070716A (de)
DE (1) DE2733272A1 (de)
FR (1) FR2359155A1 (de)
GB (1) GB1548513A (de)
IT (1) IT1083024B (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3102511A1 (de) * 1981-01-27 1982-08-26 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Verfahren zur herstellung wasserbestaendiger, filmbildender, chlorierter polymerer
US4466885A (en) * 1982-07-13 1984-08-21 Husky Oil Operations Ltd. Method for removing solids and water from petroleum crudes
US4940833A (en) * 1988-11-29 1990-07-10 Phillips Petroleum Company Olefin monomer separation process
CA2134503C (en) * 1994-02-18 2001-04-10 Mark E. Lashier Olefin production
US6043299A (en) 1996-10-31 2000-03-28 Shell Oil Company Process for the extraction of material from multi-phase systems
RU2194719C1 (ru) * 2001-08-07 2002-12-20 Ивановский государственный химико-технологический университет Способ выделения компонентов из растворов полиолефинов в органических растворителях
JP6287442B2 (ja) * 2014-03-26 2018-03-07 日本ゼオン株式会社 触媒除去方法

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3326805A (en) * 1967-06-20 Process for purifying polyethylene and polypropylene
US3000871A (en) * 1958-01-17 1961-09-19 Shell Oil Co Method for purifying polyolefin
DE1174507B (de) 1962-10-03 1964-07-23 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von linearen und praktisch unverzweigten oeligen Butadienpolymerisaten
DE1251532B (de) * 1963-09-25
FR1413225A (fr) 1963-09-25 1965-10-08 Huels Chemische Werke Ag Procédé pour préparer, à partir de butadiène et de styrène, des produits de polymérisation liquides de bas poids moléculaire présentant principalement une structure 1, 4-cis
DE1570397B1 (de) * 1965-10-21 1970-05-21 Huels Chemische Werke Ag Verfahren zur Isolierung von aschearmen,fluessigen Polymeren aus Ziegler-Polymerisationsgemischen
DE1301521B (de) 1966-10-01 1969-08-21 Huels Chemische Werke Ag Verfahren zur Isolierung von aschearmen, fluessigen Polymerisaten des Butadiens aus ihren Loesungen in Kohlenwasserstoffen
US3547855A (en) * 1967-08-31 1970-12-15 Uniroyal Inc Removal of catalyst residues from alpha-olefin copolymer solutions
US3583967A (en) * 1968-12-06 1971-06-08 Kao Corp Method for obtaining polymer from polymer solution
JPS5233817B2 (de) * 1972-06-19 1977-08-31
FR2271947B1 (de) * 1974-05-24 1977-03-11 Kleber Colombes
US4022839A (en) * 1976-06-25 1977-05-10 Gulf Research & Development Company Recovery of aluminum from ethylene telomer product

Also Published As

Publication number Publication date
US4143085A (en) 1979-03-06
GB1548513A (en) 1979-07-18
FR2359155B1 (de) 1981-03-20
IT1083024B (it) 1985-05-21
CA1070716A (en) 1980-01-29
JPS5511122B2 (de) 1980-03-22
FR2359155A1 (fr) 1978-02-17
JPS5312978A (en) 1978-02-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2110380C2 (de)
DE1124245B (de) Verfahren zur Entfernung von metallhaltigen Katalysatorrueckstaenden aus Kohlenwasserstoffpolymerisaten
EP1040143A1 (de) Verfahren zur herstellung von niedermolekularem, hochreaktivem polyisobutylen
DE19933696A1 (de) Verfahren zur Rückgewinnung fluorierter Emulgatoren aus wässrigen Phasen
DE2733272A1 (de) Verfahren zum abtrennen eines niedermolekularen polymerisats mit einer viskositaet von 5 bis 100 000 cp bei 30 grad celsius aus einer dieses polymerisat und einen inaktivierten katalysator enthaltenden loesung
DE2056076A1 (de) Vinyl pyridin/Divinylbenzol Copoly mensat, Verfahren zu dessen Herstellung und Anwendung desselben
DE69317818T2 (de) Verfahren zur Herstellung von tertiären Alkoholen
DE1950084C3 (de) Verfahren zur Reinigung einer Polymerlösung
DE1520792A1 (de) Verfahren zur Polymerisation von Olefinen
DE1283537B (de) Herstellen von Latices aus Loesungen von Kohlenwasserstoffpolymeren
DE1960778A1 (de) Verfahren zur Herstellung von wachsartigen linearen alpha-Olefinen
DE1520941A1 (de) Verfahren zum Reinigen von Polymeren
DE2913796A1 (de) Verfahren zum kontinuierlichen abtrennen und gewinnen von isobuten
DE1520041C (de) Verfahren zur Reinigung von Polyolefinen
DE1520950C (de) Verfahren zur Entfernung von Kata lysatorresten aus Polymerisaten
DE1520041A1 (de) Verfahren zur Reinigung von Polyolefinen
DE1645281B2 (de) Katalytisches Verfahren zur stereospezifischen Polymerisation von Olefinen
DE1645449C3 (de) Verfahren zur Herstellung ungesättigter Mischpolymerisate
DE1520950B2 (de) Verfahren zur entfernung von katalysatorresten aus polymerisaten
DE2153490A1 (de) Wachsgewinnungsverfahren
DE1175875B (de) Verfahren zum Einarbeiten von Fuellstoffen in Elastomere
DE1219685B (de) Verfahren zur Abtrennung von Alkalimetallen aus Polymerisaten
DE2119976A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Äthylenhomo- oder Äthylencopolymerisaten
DE1077431B (de) Verfahren zur Herstellung von kristallinem Polystyrol oder Mischpolymeren von Styrolmit anderen Olefinen
AT218734B (de) Kontinuierliches Verfahren zum Aufarbeiten eines Polyolefins

Legal Events

Date Code Title Description
8141 Disposal/no request for examination