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DE2731798A1 - Verfahren und vorrichtung zum abziehen, dosieren und zufuehren fliessfaehiger materialien - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum abziehen, dosieren und zufuehren fliessfaehiger materialien

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Publication number
DE2731798A1
DE2731798A1 DE19772731798 DE2731798A DE2731798A1 DE 2731798 A1 DE2731798 A1 DE 2731798A1 DE 19772731798 DE19772731798 DE 19772731798 DE 2731798 A DE2731798 A DE 2731798A DE 2731798 A1 DE2731798 A1 DE 2731798A1
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DE
Germany
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perforation
plate
plates
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perforated
Prior art date
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Application number
DE19772731798
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DE2731798C2 (de
Inventor
Rene Chambon
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Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2731798A1 publication Critical patent/DE2731798A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2731798C2 publication Critical patent/DE2731798C2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • B65D90/58Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening
    • B65D90/60Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening and having one or more openings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/48Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems
    • B65G65/4809Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems rotating about a substantially vertical axis
    • B65G65/4872Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems rotating about a substantially vertical axis through which material passes, e.g. fan-like wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Abziehen, Dosieren und
  • ZufUhren fiießfähiger Materialien Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abziehen eines Materials äus einem Vorratsbehälter sowie zum Dosieren und Zuführen dieses Materials an eine VerarbeitungBeinrichtung.
  • Die vorliegende Erfindung umfaßt gleicherweise ein Verfahren zum Zuführen eines oder mehrerer Zusatzmaterialien, die Jeweils von einem Schüttguthaufen abgezogen werden, an ein Material, welches in einem Vorratsbehälter, der seinerseits einen Bearbeitungs- oder Verteilungsapparat beliefert, enthalten ist. Ferner betrifft die Erfindung die Vorrichtung, die zur Durchführung des Verfahrens erforderlich sind. In der Verarbeitungelndustrie ist es unerläßlich, die Zufuhr vorbestimmter Mengen von Materialien in einem regelbaren Zyklus zu erreichen. Dies ist insbesondere in der Industrie für Plastikformteile der Fall, wo es notwendig ist einem Ausgangsmaterial in sehr kleinen Mengen ein Zuschlagmaterial von geringer Korngröße oder in Pulverform zuzuführen, wobei diese Zuschlagsmaterialien beispielsweise Farbpigmente sein können.
  • Zu diesem Zweck sind Verfahren und Vorrichtungen vorgeschlagen worden, welche übereinanderliegende, gelochte Platten bzw. Oberflächen verwenden und nach dem Prinzip von Schleusen, mit Doeiersieben, die sich enteprechendder R'otationsbewegung der gelochten Flächen bzw. Platten öffnen und schliessen, arbeiten. Daher ermöglichen es auch die bis zum heutigen Tage hergestellten Vorrichtungen nicht gleichzeitig eine Dosierung und einen Abzug konstanter Mengen eines Materials mit regelbaren Werten, insbesondere für sehr kleine Mengen bestimmter pulverförmiger oder granulierter Produkte zu erreichen. Die Hauptschwierigkeit, die diesen Operationen innewohnt, besteht darin, einen regelbaren Zufuhr-Zyklus tu erreichen, in der Weise, daß Materialportionen mit konstantem Wert geliefert und damit eine ständige Veränderung der zu verteilenden oder su behandelnden Produkte sowie der die Manipulationen und Unsicherheiten der Regelung, welche eine ständige Ausochußursache sind, vermieden werden.
  • Elne andere Schwierigkeit der bekannten Verfahren erwächst aus der Natur und der Struktur der Zuschlagstoffe, welche dosiert und dem Grundmaterial zugeschlagen werden müssen.
  • Meistens werden diese Zuschlagsetoffe der Bearbeitungaszachiae oder deren Zufuhrbehälter aufgegeben, wobei in manchen Fällen diese Produkte, insbesondere wenn es sich um pulverförmige Pigmentstoffe zur Einfärbung von Plastikmaterial handelt, sehr verschmutzt sind, so daß das Material häufig gereinigt werden muß, trotzdem aber insbesondere unterschiedliche Farbtönungen aufeinanderfolgend hergestellter Produkte verursacht. Weiterhin weisen diese pulverförmigen Stoffe die Neigung zum Agglomerieren und zum Verschließen der einen der mehrerer Austrittsöffnungen auf und neigen ferner dazu, sich an den Organen der Austrittsöffnung festzulegen, wodurch sie deren Funktionsweise verändern und eine unvollständige Dosierung bzw. einen unvollständigen Austritt des Materials verursachen.
  • Die vorliegende Erfindung sieht in der Anwendung des Prinzipes der an sich bekannten beweglichen Lochplatten zur Beseitigung der vorstehend aufgezeigten Schwierigkeiten und zur Erlangung eines Abzuges von Materialien, insbesondere pulverförmigen, zum Verstopfen neigenden Materialien von der Unterseite oder von der Seite eines Schüttgutbehälters im Wege eines einfachen Verfahrens, sei es von Hand oder sei es mit Motorkraft.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht den Vorteil einen einfachen und leichten sowie insbesondere funktionssicheren Apparat zu schaffen, der in Folge eines geringen Preises eine vielfache Anwendung gestattet. Die Erfindung bietet darüber hinaus den Vorteil, sehr konstante Durchflußmengen zu gewährleisten, welche durch eine einfache Veränderung der Arbeit.geschwindigkeit der in Betrieb befindlichen Vorrichtung vergrößert oder verkleinert werden können, gemäß dem bekannten Zusanenhang der aus einer Veränderung der Geschwindigkeit resultierenden Änderung der Durchflußmenge.
  • Die Erfindung ermöglicht ferner die Herstellung bzw. Verwirklichung einer an jede Bearbeitungsmaschine anbaubaren Vorrichtung, in welcher einer der Zuschlagsstoffe durch einen anderen Zuschlagsstoff ersetzt werden kann, ohne daß es notwendig ist, die gesamte Maschine su reinigen. Dieser Vorsug ist insbesondere in denjenigen Fällen interessant, in denen Pigmentzuschlagsstoffe zu Plastikmaterialien in einem Vorratsbehälter, welcher beispielsweise einen DruckgußinJektor speist, zugeschlagen werden sollen. Im Ergebnis iet es dank der Erfindung sehr leicht möglich, auf ein und derselben Presse eine Färbung durch eine andere abzulösen.
  • Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese spezielle, lediglich beispielsweise genannte Anwendung begrenzt, sondern kann auch in all denjenigen Fällen eingesetzt werden, wo es gilt, Mengen von Materialien, insbesondere pulver- oder granulatförmigen Materialien zu dosieren und abzuziehen.
  • Das Verfahren zum Abziehen und Dosieren eines Produktes aus einem Schüttgutvorrat und eventuell sum Zuftihren dieses Produktes in das Innere eines Vorratsbehältors kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß es mittels dreier goloofiter Flächen oder Platten, welche eine über der anderen liegend und miteinander in Kontakt stehend angeordnet sind, in der Weise, daß das absusiohende Material in der oder den Öffnungen der mittleren Platte durch eine Relativbewegung der oberen Platte zwischen der oberen und der unteren Platte eingeschlossen wird, wobei jeweils die beiden anderen Platten gegeneinander unbebeweglich sind und daß das abzuziehende Produkt aus den Öffnungen bzw. Ausnehmungen der mittleren Platte durch eine Relativverstellung der unteren Platte abgezogen wird, wobei dann die mittlere und die obere Platte gegeneinander unbeweglich festgehalten sind. Der Zuschlag und die Vermischung eines in der vorstehenden Weise abgezogenen Zuschlagsstoffes mit einem in einem Vorratsbehälter enthaltenen Material, wobei der Zuschlagstoff ein Pigment und das Material ein Granulat eines Plastikmaterials sein kann, wird durch die Herstellung eines Hohlraumes in der Masse des im Vorratsbehälter enthaltenen Materials ermöglicht, wobei der Hohlraum in einer der Mündung des Vorratsbehälters benachbarten Zone, die Masse des in diesem Vorratsbehälter enthaltenen Materials in Querrichtung durchsetzend angeordnet ist, von einem oder mehreren Verteilern oder Vorratsbehältern für den oderdte Zuschlagsstoffe werden diese dem Inneren des Hohlraumes zugeführt, wo die Mischung verwirklicht wird, derart, daß eine Verschmutzung der Einheit des Vorratsbehälters vermieden und eine bessere, hinsichtlich ihrer Propertionen mehr exakte Mischung gewährleistet ist.
  • Die Vorrichtung zur Durchführuig des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen durch die Kombination folgender Merkmale: a.) Mindestens eine Abzugs- und Dosiervorrichtung, welche übereinanderliegend angeordnete, relativ zueinander bewegliche und untereinander im Kontakt stehende Lochplatten oder perforierte Oberflächen aufweist, in der Weise, daß der Abzug und das Dosieren des Materials gewährleistet ist, wobei die Absugs- und Dosiervorrichtung mit von der Formmaschine angetriebenen Steuervorrichtungen versehen und an der Oberseite des Vorratsbehälters angeordnet ist; b.)ein Hauptkanal, der im unteren Bereich des Vorratsbehälters in der Nachbarschaft dessen Auslaufes mündet und in dem der oder die abgezogenen Zuschlagsstoffe fliessen.
  • c.) ein vorzugsweise kegelstumpfförmiges, einteilig andas Ende des innerhalb des Vorratsbehälters angeordneten Hauptkanales angeschlossenes Anschlußrohr, welches zur Bildung einer Mischkammer geeignet und im Zusammenwirken mit dem Anschlußteil des Vorratsbehälters zentrierbar ist; d.) gegebenenfalls ein Rührorgan für das Produkt und die Zuschlagsstoffe.
  • Der Apparat zum Abziehen und Dosieren des Materials verwendet im Betrieb relativ zueinander verstellbare Flächen im Verhältnis zum Schüttgutvorrat, wobei wenigstens eine der Flächen perforiert ist und kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß er eine feststehende mittlere, mit einer Perforierung versehene Fläche, eine untere bewegliche Fläche, welche wechselweise die Perforierung der mittleren Fläche verschließt und freigibt sowie zwei bewegliche, obere Flächen, die oberhalb der mittleren Fläche angeordnet sind, umfaßt und daß die beiden oberen Flächen wechselweise aufeinanderfolgend gegeneinander beweglich sind, in der Weise, daß eine Umgruppierung und Komprimierung eines Volumens des Materials in der Perforierung der mittleren Fläche erreicht wird, und daß dieses Volumen durch eine anschließende Verschiebung der unteren Fläche, welche die Perforation verschließt, freigegeben wird.
  • Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der einige Ausführungsformen beispielsweise dargestellt sind, ohne daß die Erfindung hierauf oder auf die Zeichnung beschränkt wäre. In der Zeichnung zeigt die Figur 1 bis 5 eine schematische Schnittdarstellung der Betriebsweise des erfindungsgemäßen Absugs-und Dosierverfahrens; Figuren 6 und 7 Schnittdarstellungen einer Einrichtung zum Dosieren und Zuschlagen von Materialien im erfindungsgemäßen Verfahren; Figuren 8 bis 14vergrößerte Einzeldarstellungen der Einrichtung gemäß den Figuren 6 und 7, insbesondere deren Dosier- und Abzugsvorrichtung; Figuren 15 bis 26eine andere Ausführungsform der Dosier-und Abzugsvorrichtung, wie eie in die Einrichtung gemäß den Figuren 6 und 7 wahlweise einsetzbar ist; Figuren 27 bis 33andere vereinfachte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Abzugs- und Dosiervorrichtung.
  • Wie dies in den Figuren 1 bis 5 dargestellt ist, geht das erfindungsgemäße Verfahren zum Dosieren und Zuschlagen von Materialien von einem Schüttgutvorrat aus und verwendet im Betrieb drei mit den Bezugszeichen 1, 2 und 3 bezeichnete, übereinanderliegend und in gegenseitigem Kontakt etehend angeordnete perforierte Flächen oder Platten, die relativ zueinander in Bewegung gesetzt werden können, in der Weise, daß das abzuziehende Material 4 in der oder den Öffnungen der mittleren Platte 2 zwischen der oberen 1 und der unteren Platte 3 durch eine Relativbewegung der oberen Platte 1 gegenüber den beiden anderen, zu dieser Zeit unbeweglichen Platten 2 und 3 eingeschlossen und durch eine nachfolgende Verstellung der unteren Platte 3 gegenüber den beiden anderen nunmehr feststehenden Platten 1 und 2 aus den Öffnungen der mittleren Platte 2 abgezogen wird. Die Figur 1 zeigt die obere Platte 1, die mittlere Platte 2 und die untere Platte 3 in einer besonders ausgewählten gegenseitigen Bewegungslage, in der die Perforation der oberen Platte 1 mit der der mittleren Platte 2 deckungsgleich übereinanderliegt und die untere Platte 3 sich in ihrer äussersten nach rechte gerichteten Verstellage gegenüber der mittleren Platte 2 befindet. Die Perforationen der Platten können kreisrund sein und weisen vorteilhafterweise einen ausgehend von der oberen Platte 1 gegen die untere Platte 3 hin geringfügig zunehmenden Durchmesser auf. In jeder der Platten 1 bis 3 sind die Perforationen in einem gegenseitigen Abetand, der etwa dem vierfachen des Durchmessers der in der untersten Platte 3 angeordneten Perforation entspricht, angeordnet, eo daß das System auch beim Verarbeiten bzw. Einschließen gut fließfähiger pulverförmiger Materialien arbeiten kann. Für verstopfend wirkende, pulverförmige Materialien ist es wesentlich, daß jede Perforation in Bezug auf die Dicke der Platte einen großen Durchmesser aufweist. Es ist vorteilhaft, Platten geringer Dicke, insbesondere in Bezug auf die mittlere Platte 2 zu verwenden, jedenfalls wenn man die Aggregatgröße bei gleichen Abzugsgeschwindigkeiten verringern will. Die Figur 2 zeigt die drei Ubereinanderliegenden Platten 1 bis 3 in dem Augenblick, in dem die obere Platte 1 eine Verschiebebewegung in der Größenordnung des Durchmessers der Perforation der Platte 3 nach links vollendet hat, während die mittlere Platte 2 und die untere Platte 3 gegenseitig unbeweglich festgelegt waren.
  • Diese Verstellung dient dem Einschluß des Materials 4 zwischen den Platten 1 und 3 in der Perforation der Platte 2.
  • Die Figur 3 zeigt die drei Platten 1 bis 3 in dem Moment, in dem die Platten und 3 eine nach links gerichtete Verstellbewegung gegenüber der mittleren Platte 2 ausführen, wobei die Öffnungen bzw. die Perforation der Platte 3 zu der Perforation bzw. den Öffnungen der Platte 2 in tberschneidung kommen und das in den Öffnungen bzw.
  • der Perforation der Platte 2 eingeschlossene Material 4 unter Schwerkraftwirkung nach unten aus der Vorrichtung herausfällt. Die Relativbewegungen der Platten 1 und 3 gegenüber der Platte 2 bewirken ein Löeen des pulverförmigen, an der Ober- und Unterseite der'Platte 2 anbackenden Materials durch Abkratzen.
  • Figur 4 zeigt die drei Platten 1 bis 3 nach Vollendung des oben beschriebenen Bewegungevorganges. Die Öffnungen bzw. Perforation der Platten 2 und 3 sind nun deckungsgleich Ubereinanderliegend, bevor die Platte 3 um einen dem doppelten Durchmesser ihrer Perforation entsprechenden Betrag veretellt wird.
  • Figur 5 zeigt die drei Platten 1 bis 3 in dem Moment, in dem die obere Platte 1 eine im Bezug auf die mittlere Platte 2 nach rechte gerichtete Verstellbewegung in der Größe des Durchmessers der Perforation der Platte 3 vollendet hat, während die beiden Platten 2 und 3 gegen eine gegenseitige Beweglichkeit festgelegt waren. Die drei Platten 1 bis 3 kehren anßchlieesend in die in der Figur 1 gezeigte Konfiguration zurück und zwar durch eine gleichzeitig nach rechts gerichtete Verstellung der oberen Platte 1 und der unteren Platte 3, Jeweils um den Betrag des doppelten Durchmessers der Perforation der Platte 3.
  • Wie ohne weiteres erkennbar, kann die gesamte Durchflußmenge einmal durch eine Veränderung der Bewegungsgeschwindigkeit der Platten gegeneinander, zum anderen aber auch dadurch, daß die Platten am Ende Jedes Arbeitszyklusses mehr oder minder lang festgehalten werden, reguliert werden. Durch Verauche ist festgestellt worden, daß dieses System eine sehr große Regulierbarkeit der Dosierung ermöglicht.
  • Das Verfahren nach dem das unter Verwendung der perforierten Platten in der oben beschriebenen Weise von einem Schüttgutvorrat abgezogene Material einem in einem, über sein Anschlußstück 6 an eine Verarbeitungsmaschine 7, beispielsweise eine Formpresse zum Spritzgiessen von Kunststoffmaterial, angeschlossenen Vorratsbehälter 5 vorhandenen Material zu4,eschlagen wird, besteht im wesentlichen in der Herstellung eines Hohlraumes in der Masse des Materials 4, in einer dem Anschlußteil 6 des Behälters 5 benachbarten Zone und in der Zufuhr durch Schwerkraft quer zur Masse des besagten Materials 4 gerichteten Zuführung des abgezogenen Materials durch Schwerkraft und in der Verwendung eines Verteilers 8, welcher an die Maschine 7 angeschlossen ist, so daß der oder die Zuschlagsstoffe innerhalb des Hohlraumes 9 mit dem im Vorratsbehälter 5 vorhandenen Material vermischt werden; wie dies im Zusammenhang mit der zur Durchführung des Verfahrens bestimmten Varrichtung dargestellt ist, ist auf einem Zulauf-bzw. Vorratsbehälter 5 einer Verarbeitungsmaschine 7 für ein Material ein Verteiler 8 für Zuschlagsstoffe oder ein Vorratsbehälter für Zuschlageetoffe und eine Motoranordnung 1o angeordnet. Ein vorzugsweise vertikal ausgerichteter, an der Motoranordnung befestigter Leitungsweg 11 ist unterhalb des Verteilers für die Zuschlagstorre 8 angeordnet, derart, daß die Zuschlagsstoffe unter Schwerkraftwirkung in den Vorrate- bzw. Zulaufbehälter 5 einfallen, wobei sie durch die Masse des Materials 4 hindurchgeführt werden, bis zu einer dem unteren Anschluß 6 des Behälters 5 benachbarten Zone. Der Durchmesser des Leitungsweges 11 ist so ausreichend bemessen, daß er durch die Menge der eingeleiteten Zuschlagstoffe auch dann nicht zugesetzt werden kann, wenn diese zum Anbacken neigen. Der Leitungsweg 11 kann; wie ersichtlich zylindrisch oder konisch sein. Am Ende des Leitungsweges 11 ist an diesen über radiale Sprossen ein kegelstumpfförmiges obergangsstück in der Weise angeschlossen, daß das Grundmaterial 4 frei in ihn hineinfallen kann. Das ffbergangestück 12 ist so ausgebildet, daß es sich im Bereich des Anschlußteiles 6 des Behälters 5 an diesen anpaßt und eine Miechkammer zum Mischen des Materials 4 mit den Zuschlagsstoffen bildet. Vorzugsweise ist eine aus einem biegsamen Material gebildete Dichtung 13 zwischen dem die Mischkammer begrenzenden Übergangsstück 13 und der Wandung des Behälters 5 angeordnet, eo daß das gesamte Grundmaterial 4, welches im Behälter 5 vorhanden ist, gezwungen wird in die Mischkammer 12 einzutreten.
  • In der Miechkammer 12 ist ein mit der Motoranordnung 1o in Antriebsverbindung stehender Mischer 14 angeordnet.
  • Der Zuschlagsstoff wird dem Inneren der Mischkammer 12 von oben aufgegeben und bis zu deren Ende mit dem Grundmaterial 4 vereinigt'und vermischt.
  • Der VErteiler 8 ist durch einen mit einer Handhabe zum Aufsetzen auf die Motorgruppe 1o versehenen Vorratsbehälter oder Eimer gebildet. Die Motorgruppe 1o ist mit einer Vorrichtung zum Abziehen und Dosieren des Zuschlagsstoffes versehen, wobei diese Vorrichtung den Eimerboden versteift und oberhalb des Beitungsweges 11 angeordnet ist. Der BOden des Vorratsbehälters 8 ist mit einem Fußteil 15 versehen, welches ihn in einem Abstand zur Motorgruppe 1o hält.
  • Die Vorrichtung für den Materialabzug aus dem Eimer 8 ist durch eine Schleuee derJenigen Bauart, welche in der oben beschriebenen Weise mehrere bewegliche Flächen oder Platten umfaßt, wobei entsprechend der Darstellung in den Figuren 8 bis 12 eine der Oberflächen bzw. Platten den Boden 16 des Eimers 8 bildet und an diesem über Schraubenbolzen austauschbar befestigt ist, um einen vielseitig verwendbaren Apparat zu erhalten. Wie in der Figur 11 dargestellt, weist der Boden 16 des Eimers 8 eine mittige Öffnung 17 und eine seitliche Öffnung 18 auf. Beiderseits des Bodens 16 des Eimers 8 sind zwei bewegliche Platten 19 und 20 auf einer gemeinsamen Nabe 21 montiert, die deren zentrale Bohrungen 22 und 23 und die zentrale Bohrung 17 im Boden 16 des Eimers 8 durchsetzt und in einer oberen Nabe 24 gehalten ist, welche auf der vorgenannten aufliegt und über eine Mutter 25 und eine Kontamutter 26 sowie ein Gewinde an der Nabe 21 befestigt ist.
  • Ein zu den Naben aussermittig angeordneter diese verbindender Zapfen 27 durchgreift die Schlitze 28 in jeder der Platten 16,19 und 20 und überträgt auf die Platten 19 und 20 die Bewegungen der Naben, entsprechend den jeweils unterschiedlichen Verstellwegen. Es ist erkennbar, daß aufgrund der unterschiedlichen Bemessungen der Schlitze 28 sowohl in der Platte 20 als aUch in der Platte 19 die Platte 20, welche die Bohrung 18 im Boden 16 öffnet, vor der Platte 19 bewegt wird. Die obere Platte 20 ist litt einer eine Schrägfläche 30 (siehe Schnitt A-A in Figur 1o) aufweisenden Kante 29 versehen, welche aufgrund der Rotation der Platte 20 eine Menge des im Behälter 8 enthaltenen Materials in die Öffnung der mittleren Platte im Boden 16, die andererseits durch'die untere Platte 19 verschlossen ist, drückt. Die untere Platte 19 wird durch das Zusammenwirken des Zapfens 27 und der Schlitzöffnung 28 rotierend bewegt, wodurch das Material freigegeben wird, entsprechend der Fortbewegung mit der die untere Platte 21 die Öffnung der mittleren Platte 16 freigibt. Die mittlere Platte 16 weist im gezeigten Ausführungsbeispiel eine geringere Dicke auf und ist daher vorzugsweise zum Abziehen pulverförmigen, zum Zusammenbacken neigenden Gutes geeignet. Nachdem die Platte 16 unbeweglich und das Spiel zwischen den Naben 21 und 24 über die Mutter 25 und die Kontamutter 26 einstellbar ist, ist es möglich, die mittlere Platte 16 durch einePlatte größerer Dicke zu ersetzen, insbesondere für den dosierten Abzug granulierter, pastenförmiger oder pulverförmiger, Jedoch nicht zum Zusammenbacken neigender Materialien, also solcher Materialien, die sich nicht an den Wandungen der Öffnung in der Platte 16 festsetzen können.
  • Die Schrägfläche 30 an der Kante 29 der Platte 20 ist dazu bebestimmt, pulverförmige Zuschlagsstoffe in der Öffnung oder Zelle der Platte 16 zu komprimieren, wodurch ein Minimum an Unterechieden der bei jeder Phase aus dem Vorratsbehilter entnommenen Menge des Zusatzstoffes eingehalten werden kann, unabhängig davon, daß auch pulverförmige Materialien unterschiedliche Fließeigenschaften aufweisen und daher die jeweils freigegebene Öffnung in der mittleren Platte 16 mehr oder weniger füllen. Es iet festzustellen, daß eine gewisse Pressung des Zuschlagsstoffes durch die Schrägflächen 30 eine hervorragende Regulierung der Entnahme aus dem Vorratsbehälter gewährleistet.
  • Durch die Zwischenschaltung eines Zapfens 31 erreichen die Naben 21 und 24 eine wechselweise Rotationsbewegung. Der Zapfen 31 greift nach dem Aufsetzen des Verteilers 8 auf die Motorgruppe in eine Ausnehmung 32 der Nabe 21 ein.
  • Eine Antriebawelle 33 ist drehbar in der Nabe 21 gelagert und über eine elastische Packung mit Rührarmen für das Material verbunden. Ihr unteres Ende i mit einem Zahnrad 35 verbunden, welches mit einem Klinkenhebel 36 zusammenwirkt, der seinerseits auf einer Achse 37 gegen die Kraft einer Rückzugsfeder 38 schwenkbar ist. Die Wechselbewegung der Naben 21 und 24 um einen größeren Winkelbereich, welcher durch zwei Zähne des Zahnrade8 35 begrenzt ist, wird vermittels der Klinkenhebel 36 eine ständig gleichsinnige Rotation, welche die Rührarme 34 antreibt, umgesetzt. Die Rührarme 34 sind so auagelegt, daß sie das pulverförmige Gut in den Bereich über der Öffnung führen.
  • Das untere Ende der Welle 33 weist eine axiale Ausnehmung auf, in welche nach dem Anschluß der Vorrichtung an den Eimer 8 die oberendig an die Motorgruppe 1o angeschlossene Achse 39 eingreift. Die Achse 39 ist die Rotationsachse des Teiles 40, welches Zapfen 31 trägt, der die alternative Rotation der Nabe 21 und 24 bewirkt. Die Achse 39 dient ferner der Zentrierung der Naben 21 und 24. Der Zapfen 31 ist auf einer Peter 41 im Teil 40 montiert, wobei ihm die Feder 41 eine Axialbewegung gestattet, die ihm ermöglicht, in die Öffnung 32 in der Nabe 21 einzugreifen, wenn letztere rotiert.
  • Das drehbar auf der Achse 39 montierte Teil 40 arbeitet mit der Pleuelstange 42 ( siehe Figur 14) zusammen, wobei die Pleuelstange 42 von einem Untersetzungsgetriebe 43, welches oberseitig am Motorblock angeordnet ist,betätigt wird. Eine in ihrem Umfangsbereich mit einer Folge von Löchern 45 versehene Metalischeibe ist auf der Welle des Untersetzungigetriebes 43 montiert. Die Löcher 45 der Scheibe 44 laufen über einen induktiven Fühler 46, welcher bei jedem Durchgang eines Loches 45 einen elektrischen Zählimpuls an ein Zählwerk 47 liefert. Das Zählwerk 47 zählt diese Impulse ausgehend von einer äusseren Anregung, welche beispielsweise durch einen Kontakt wie den Kontakt 4'J ausgeht, welcher einen Zählkreis schließt, beispielsweise bei jedem Formzyklus, in dem Palle, daß die Verarbeitungsmaschine für das Material eine Spritzgußpresse ist oder bei jeder Schneckenumdrehung, in dem Fall, daß die Verarbeitungsmaschine eine Extrodiermaschine mit konstantem Durchsatz ist. Sobald die anzahl der vom induktiven Geber gelieferten Impulse, ausgehend von der Anregung durch den Kontakt 49 die im Zählwerk vorprogrammierte Impulszahl erreicht, arretiert das Zählwerk das Reduziergetriebe 43 des Motors und damit die Funktion der Schleuse.
  • Dieses Merkmal der Erfindung gestattet es eine ausserordentlich präzise Dosierung der aufgegebenen Zuschlagsstoffe in Abno giskeit von der Menge des verbrauchten Materials zu gewährleisten. Das Motor- Reduziergetriebe 50 treibt über den Kurbelarm 51 ferner den Mischer 14 an.
  • Gemäß einer anderen in der Figur 7 dargestellten Verwirklichungsform der Erfindung ist der Leitungsweg 11 oberhalb des kegelstumpfförmigen, die Mischkammer bildenden Ubergangsstückes 12 mit einem radial gerichteten Kragen 52 versehen, welcher vorzugsweise geneigt und durch Vermittlung beliebiger geeigneter Mitte in der Weise am Leitungsweg 11 befestigt ist, daß seine Höhenlage einstellbar ist. Der Kragen 52 ist dazu bestimmt, das Volumen des Hohlraumes 9 in der Nachbarschaft des Anschlußstückes 6 des Behälters 5 zu vergrößern und das unter Schwerkraft absinkende Material 4 seitlich abzulenken, so daß sich in dem Fall, wo es sich um Granulate geringer Fließfähigkeit handelt, das Material nicht im Inneren des Hohlraumes 9 zusammensetzen kann.
  • Der Kragen 52 gestattet auch die Anordnung eines oder mehrerer Hilfszuleitungswege für weitere Zuschlagsstoffe, welche vor dem Mischen zugemessen und zugeführt werden müssen.
  • Zu diesem Zweck sind an den Kragen 52 ein oder mehrere starre oder biegsame Leitungswege 23 angeschlossen, welche über einen oder mehrere Verteiler zweiter Ordnung gespeist werden, wobei die Verteiler zweiter Ordnung über identische Mittel an die Verarbeitungsmaschine angeschlossen sind. Es kann vorgesehen sein, beispielsweise daß der Verteiler zweiter Ordnung ein Vorratsbehälter mit einer endlosen Schnecke ist, welche durch ein Motor- Redusiergetriebe mit einer Scheibe und einem induktiven Impulsgeber, wie oben beschrieben angetrieben ist. Dieses Merkmal der Erfindung ist insbeandere in den Fällen der Verarbeitung von tunststoffmateriaR-ien vorteilhaft, weil es eine mit der Injektion beginnende Materialzufuhr gestattet.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Entnahme- und Dosiervorrichtung für Materialien, wie sie in den oben beschriebenen Einrichtungen verwendet werden kann, ist in den Figuren 15 bis 30 dargestellt. Der Boden des Eimers 18 trägt die Organe zum Entnehmen und Dosieren. Der Eimer 8 ist durch eine Fläche oder dünne Metallwand verschlossen, die die mittlere Scheibe 16 bildet und mit einer Perforation 54 versehen ist. Die Dicke der Wandung 16 hängt von der Art des zu entnehmenden Materials ab und kann beispielsweise kleiner oder gleich einem Millimeter sein, um pulverförmiges Material zu entnehmen, wobei die Perforation 54 beiepielsweise einen Durchmesser von 30 n aufweisen kann. Die mittlere Scheibe oder Wand 16 ist von einer Plattine 55 gleicher Form Jedoch größerer Dicke getragen. Die Platte 55 ist der Perforation 54 gegenüber liegend mit einer, beispielsweise durch Fräsen hergeetellten Zurücksetzung 56 (siehe Figur 18) versehen, um eine freigängige Beweglichkeit der unteren Fläche 57 bzw. des Verschlußdeckels für die Perforation 54 der mittleren Scheibe 16 zu gewährleisten. Die Form der Ziirucksetzung entspricht dem Kreisbogen entlang dem der Deckel 57 bewegbar ist. Die Plattine 55 nimmt dieJenigen Organe auf, die den Apparat betätigen und gestattet es gleichzeitig zu verhindern, daß deren Bewegungen die absolute Ebenheit der mittleren Fläche 16 durch Verformung stören, was Unregelmäßigkeiten bei der Entnahme bzw. Dosierung zur Folge hätte. Bei einer vereinfachten Ausfllhrungform kann vorgesehen sein, daß die Plattine 55 lediglich halbkreisförmig gestaltet ist und die perforierte Zone der mittleren Fläche oder Platte 16 nicht übergreift.
  • Auf der Plattine 55 ist, beispielsweise durch Nietung oder Schweißung eine Welle 58 befestigt, welche in ihrem unteren Bereich eine unter der Plattine 55 drehbare Nabe 59 trägt und in ihrem oberen Bereich eine andere oberhalb der mittleren Fläche 16 drehbare Nabe 60 trägt. Eine Achse 61 ist mit den Naben 59 und 60 verbunden. Die Achse 61 ist exzentrisch zur Welle 58 angeordnet und durchgreift eine nicht dargestellte Schlitzausnehmung der Plattine 55 und der na ttleren Fläche 16. An ihrem unterhalb der Plattine 55 liegenden Ende trägt die Achse 61 ein frei drehbares Organ, beispielsweise ein Kugellager, welches über einen Teil seines Umfanges hin in einer Ausnehmung 63 der Nabe 59 angeordnet ist und diese mit dem anderen Teil seines Aussenumfanges überragt. Die Nabe 60 wirkt mit einem in einer Ringausnehmung 65 der Achse 58 angeordneten Paßring zusammen und ist mittels einer Mutter 66 auf der Welle 58 gehalten, wobei die Mutter 66durch eine Kontamutter 67 an welche ein hohlzylindrischer Teil 68 angeschlossen ist, gesichert ist.
  • Auf dem hohlzylindrischen Teil 68 der Kontamutter 67 ist freidrehbar eine Nabe 69 montiert. Mit der Nabe 60 sind zwei Absteifarme 70, welche auf der mittleren Fläche 16 (siehe Figur 3) gleiten und zwei Druckarme 71, die radial gerichtet und winkelversetzt angeordnet sind, befestigt. Die Druckarme 71 sind vorzugsweise elastisch und bestehen beispielsweise aus Federstahl. Am freien Ende der Druckarme 71 ist eine obere Fläche oder ein Deckel 72 in der Weise befestigt, daß diese linie auf der mittleren Fläche 16 aufliegen. Der Deckel 72 weist eine Kreisform auf und besteht vorzugsweise aus einem dünnen, elastischem Material, beispielsweise einem Stahlblech der Dicke von 3/10 bis 1 mm, so daß er sich eventuellen Verformungen der mittleren Fläche anpassen kann. Die eine Seite des einen Gleitschuh oder einer zweiten oberen Fläche 73 gegenüberliegenden Deckels 72 ist über einen Arm an die Achse 58 angeschlossen, wobei seine Festlegung quer zur mittleren Fläche oder Wandung gerichtet ist.
  • An jedem seiner Enden weist der Deckel 72 zwei radial gerichtete Finger auf, welche bis zur Umfangswand des Eimer 8 reichen und eine Riihrwirkung auf das pulverförmige Material ausüben.
  • Die Nabe 69 trägt einen radial ausladenden Arm 75 welcher bis in die llåhe der mittleren Flächen 16 niedergezogen ist und gerade, beispielsweise 5 bis 8 mm oberhalb desselben und parallel 8u ihr verläuft. An seinem Ende trägt der radial ausladende-Arm 75 einen elastischen Gleitschuh 73, welcher an seinem freien Ende abgewinkelt ist und auf der mittleren Oberfläche kratzt, so daß er das Material unter ach drückt, während das andere seiner Enden an den Arm 75, welcher sich oberhalb der mittleren Fläche befindet, angeschlossen ist. Vorzugsweise weist das freie Ende 76 des Gleitschuhes 73 eine größere Länge auf, als das Ende, mit dem er am Arm 75 befestigt ist, eo daß der Gleitschuh insgesamt eine schräge Innenseite 77 besitzt, wobei die Neigung der Innenseite 77 so gestaltet ist, daß der Gleitschuh 73 bei einer bogenförmigen Bewegung in einer zu deren Anordnung integralen I(urve über die Perforation der mittleren Fläche gleitet. Der Arm 24 und der Gleitschuh 73 sind in wechselweiser Bewegungarichtung durch zwei Mitnehmertinger 79 und 79 angetrieben, welche auf der Nabe 60 in einem Winkelabstand voneinander angeordnet sind. Die bnordnung der Naben 59 und 60 ermöglicht eine wechselweise Rotationebewegung deren Weglänge im Bereich von 1200 liegt. Diese Wechselbewegung kann durch einen Steuerfinger, wie er weiter oben beschrieben ist, übertragen werden, wobei sich der Steuerfinger in eine Ausnehmung 80 einlegt, welche auf dem Umfang der Nabe 69 (siehe Figur 4) vorgesehen ist. Ein Zentrierfinger kann in eine Aufweitung der Basis der Welle 58 eingreifen. Unter der mittleren Fläche 16 ist in der Zurücksetzung 56 der Plattine 55 eine untere bewegliche Fläche oder ein Deckel 57 (siehe Figur 18) angeordnet. Der Deckel 5 wird von einem Arm 81 aus elastischem Material derart getragen, daß er gegen die mittlere Platte 16 gepreßt wird. Der Arm 81 ist in Querrichtung an einer Plattine 82, welche ihrerseits um eine zur Achse der Plattine 55 verbundene Achse drehbar ist, um sich selbst drehbar. Die Plattine 82 ist mit einem Mitnehmer 83 versehen, der während der Rotation der Nabe 58 durch das kugellager 62 angetrieben ist, derart, daß eine wechselweise Rotation erzwungen wird bezüglich der Anordnung 80, 81,in der Weise, daß der Deckel 57 in eine Schließlage zur Perforation 54 gelangt und der deren Füllung haltende Verschluß durch eine entgegengesetzte, gerichtete Bewegung des oben liegenden Deckels 72 aufgehoben wird.
  • Die Funktion des Apparates gemäß der Erfindung ist folgende: Der Eimer ist vorher mit einem pulverförmigen, abzugebenden und zu dosierenden Material gefüllt.
  • Die untere Nabe 59 ist durch den mit ihrer Ausnehmung 80 zusammenarbeitenden Mitnehmerfinger rotierend angetrieben, wobei der Mitnehmerfinger 61 diese Bewegung von der oberen Nabe 60 überträgt Der durch die Nabe getragene Zapfen 78 bewegt den Gleitschuh 73 in Richtung der Perforation 54.
  • Durch diese Bewegung des Gleitschuhes 73 wird ein Volumen des pulverförmigen Materials auf die Perforation 54 gebracht, wobei das freie Ende 76 des Gleitschuhes 73 auf der mittleren Fläche 16 kratzt und dadurch den Transport eines Mindestvolumens des Produktes unabhängig davon, ob der Eimer voll oder nahezu leer ist, gewährleistet.
  • Aufgrund der Abwinkelung des Gleitschuhes 73 sammelt sich unter ihm Material an, wobei das Volumen dieses Materials ausschlaggebend ist, für die Tendenz zum Anheben des elastischen Gleitschuhes in einer ansteigenden Bahn, in der Weise, daß sein teies Ende 76 durch das Volumen des Materiales angehoben wird. Nach einer solchen Bewegung werden die Arme 70 angetrieben und bewirken ein Umrühren des Produktes während der Deckel 72 durch die Druckarme 71 angedrückt, entsprechend der gleichen Bewegung sich quer zur Perforation 54 bewegt, wodurch diese eine Mittelposition zwischen dem Gleitschuh 73 und dem Deckel 72 einnimmt. Von dieser Bewegung abhängig ist der untere Deckel 57 gegen die Perforation 54 gedrückt, welche dadurch verschlossen ist.
  • Nun wird die Nabe 60 im entgegengesetzten Sinn angetrieben, welche ihrerseits den Deckel 72 gegen den auf der Perforation 54 befestigten Gleitschuh 73 bewegt, wo er ein Volumen des pulverförmigen Materials hält, so daß eine Überfüllung zwischen dem Gleitschuh 73 und dem Deckel 72 bewirkt wird, was für eine ständige Zufuhr einer kompakten Menge des pulverförmigen Materials zur Perforation 54 wesentlich ist, wo sie solange der Deckel 72 unter dem Gleitschuh 73 liegt gehalten wird, bis der Zapfen 79 am Arm 75, welcher den Gleitschuh 73 trägt, in Anschlag kommt und diesen nach hinten verschiebt.
  • Die Anordnung des Zapfens 79 in Bezug auf das Ende des Deckels 72 ist vorzugsweise so getroffen, daß er kein Zurückspringen des Gleitschuhes 73 bewirken kann, solange der Deckel 72 die Perforation 54 überdeckt und eine Verdichtung des pulverförmigen Materials in dieser Perforation bewirkt.
  • Am Ende dieser Bewegung beaufschlagt das in der Umfangskontur der Nabe 59 befestigte Kugellager den Mitnehmer 83 der Plattine 82 im Sinne einer Rotation um seine Achse, welche ihrerseits den unteren Deckel 57 in eine seitwärts zur Perforation 54 gerichte Drehbewegung versetzt, entsprechend einer dem oberen Deckel 72 unter dem Gleitschuh 73 entgegengesetzt gerichteten Bewegung. Die entgegengesetzt gerichteten Relativbewegungen des Deckels 72 und des Deckels 5'i ergeben den Vorteil, einerseits einer Absteiferwirkung ober- und unterhalb der Perforation 54, wodurch ständig ein guter Abzug des pulverförmigen Produktes und durch den im Verlauf der Bewegung -des einem oder anderen der Deckel 57 und 72 eine Anhäufung des pulverförmigen Materials am einen oder anderen Rand der Perforation 54 verhindert wird, was einen perfekten Abzug und eine konstantregulierte Dosierung des pulverförmigen Materials sicherstellt. Um zu verhinderg, daß der durch den Deckel 72 auf das in der Perforation 54 enthaltende pulverförmige Material ausgeübte Druck den unteren Deckel 57 zur Seite drückt, arbeitet der untere Deckel 57 in einer zur Perforation 54 deckuugsgleichen Lage mit einem Riegel 84 zusainen.
  • Nach der beschriebenen Entnahme einer Dos ermenge des pulverförmigen Materials werden die Naben 59 und 60 im entgegengese zten Sinn angetrieben, so daß die Perforation 54 durch den Deckel 57 verschlossen und der Gleitschuh 72 angetrieben wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Verwirklichungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wie sie in den Figuren 19 und 20 dargestellt ist, ist der den Gleitschuh 73 tragende Arm 75 elastisch und um 900 abgewinkelt. Ausserdem trägt sein auf den Gleitschuh 73 wirkendes Ende einen Zapfen 85, so daß die dem Arm 75 verliehene Faltung den Gleitschuh 73 sehr stark auf das Blech oder die mittlere Wand 16 drückt um einerseits eine Kratzerwirkung zu erreichen und andererseits eine Verdichtung des pulverförmigen Materials in der Perforation 54 sicherzustellen. Der obere Deckel 72 ist in der Nähe seines vorderen, den Gleitschuh 73 unterlaufenden Endes und mit einem Abstand zu diesem mit einem quergerichteteg, stufenförmigen Anstieg 86 versehen, welcher aus einem aufgeschweißten Metalldrahtabschnitt bestehen kann und welcher eine bessere Kompression des pulverförmigen Materials in der Ausnehmung 54 unter dem Gleitschuh 73 bewirkt, wobei der stufenförmige Anstieg 86 gleichzeitig ein Abstreifen des an der Unterseite des Gleitschuhes 73 eventuell festgebackenen pulverförmigen Materials bewirkt, während das vordere Ende des Deckels 73 ein Herunterfallen des pulverförmigen Materials unter den Deckel 72 in die Perforation 54 gewährleistet. Der Deckel 72 ist vorzugsweise aus einem dünnen Blech gebildet und mit einer Endabwinkelung in der Größenordaung von 2 ° bis 10 ° versehen. Um weiterhin eine gute Kompression des pulverförmigen Materials und einen guten Abzug desselben zu gewährleisten, ist der obere, aus einem dünnen Blech hergestellte und vor seiner Montage gebogene Deckel (siehe Figur 6b) durch den Druck des Tragarmes, welcher einen leichten Druck auf die beiden Enden des Deckels 72 bewirkt, gegen die mittlere Fläche angedrückt, wobei dieser Druck ein Anbacken des pulverförmigen Materials verhindert und ein besseres Abkratzen des in der Perforation komprimierten pulverförmigen Materials bewirkt. Zu diesem Zweck und hauptsächlich um einen besseren Abzug des in der Perforation komprimierten Materials zu bewirken, ist der obere Deckel 72 mit einer Ausstoßvorrichtung oder einer Ausbiegung 88 versehen, welche durch eine zur Bewegungsrichtung des Deckels 72 entgegengesetzt gerichtete Ausbiegung in seinem hinteren Endbereich gebildet sein kann und die in die Perforation 54 eintaucht und das komprimierte pulverförmige Material ausstößt.
  • In den Figuren 21, 22 und'23 ist eine gegenüber den weiter oben beschriebenen, in den Figuren 15 bis 20 dargestellten Ausflihrungsformen verbesserte Busführungsform des Apparates zum Abziehen und Dosieren eines pulverförmigen Materials dargestellt. Bei dieser Verwirklichungsform ermöglicht die Welle 58, wie weiter oben beschrieben, eine wechselweise Bewegung. Im Kopfbereich der Welle 58 ist auf diese eine obere Nabe 91 aufgekeilt und auf einer Büchse drehbar gelagert, wobei die Büchse vorzugsweise aus ölimprägnierten Sintermaterial besteht. Eine vertikal gerichtete, mit der Nabe 91 verbundene Kappe 92 und ein erster Drucken 71 an dem der Deckel 72 befestigt ist, arbeiten mit dem vor springenden gopf des Schraubenbolzens 93 zusammen, welcher an der unteren Nabe 94 der den Gleitschuh tragenden Druckarm hält, um die Bewegung der oberen Nabe auf die untere Nabe zu übertragen und den genannten Gleitschuh 73 in Vorwärtsrichtung bzw. gleitend zur Öffnung der Perforat, on anzutreiben. Wie weiter oben beschrieben, ist der den Gleitschuh tragende Arm mit einem auf der mittleren Fläche schleifenden Kontaktstift 85 versehen, welcher mit einer bestimmten Belastung eine Ebene des Deckels 72 beaufschlagt, wodurch der Gleitschuh 73 verschoben wird und so die guteQualitätder Verdichtung des pulverförmigen Materials in der Öffnung der mittleren Fläche steuert.
  • Die Kratzerarme sind durch einen Schraubenbolzen direkt an der oberen Rabe befestigt. Der mit der unter der mittleren Fläche drehbaren Plattine 83 verbundene Mitnehmer 83 ist unterhalb der unteren Plattine zwischen zwei Beilagscheiben aus Sintermetall angelenkt. Seine Kontur ist so ausgelegt, daß das kugellager 62 nicht mehr schwingen kann, als den Betrag des den unteren Decke 57 notwendigen Verstellweges.
  • Ferner ist der Mitnehmer 83 mit zwei Anschlägen 95 versehen, welche mit der Motorwelle bei Jedem Ende einer Schwingbewegung in Anschlag kommen, 8o daß es unmöglich ist, daß die beiden Deckel während eines Arbeitsspieles gleichzeitig aus dem Bereich der Perforation der mittleren Fläche verschoben werden.
  • Gemäß einer anderen Verwirklichungsform, wie sie in den Figuren 24 bis 26 dargestellt und zum Dosieren und Abziehen granulatförmiger Materialien bestimmt ist, umfaßt der Abzugsapparat eine mittlere Fläche 15 und eine obere Fläche oder einen Deckel 96, welcher von einem mit einer frei drehbar auf einer Welle 58 angeordneten Nabe 69 verbundenen elastischem Tragarm 97 getragen ist, wobei die Vorwärts-Rückwärtsrotationsbewegung durch einen Zapfen 98 bewirkt wird, welcher durch die untere Nabe 59 gesteuert ist.
  • Eine an der oberen Nabe 60 und am Arm 97 befestigte Spiralfeder 99 beaufschlagt den Deckel 96 beim Verschliessen der Oberseite der Öffnung 54, bis zur Festlegung des Druckarmes 97 gegen einen mit der mittleren Fläche 16 verbundenen Anschlag 1oc,. Der obere Deckel 86 besteht aus einem Metallteil, vorzugsweise kreisrunder Form 96b, welches a der mittleren Fläche schleift und mit einem überkragenden Schirm 96c aus einem biegsamen Material versehen ist, wobei der Schirm 96 c durch eine oben liegende Metallplatte 96d gehalten ist. Vorzugsweise ist die Verbindung zwischen den Teilen 96b und 96 d durch ein mit einer Verdickung versehenes Niet gebildet ein seitliches Verschieben der Teile untereinander zu vermeiden.
  • Die Schirmfläche 96c ist durch Auflegen einer Platte aus weichem Material, beispielsweise Kautschuk und Auflegen der oberen Platte 96d , welche aufgeklebt sein kann, gebildet und befindet sich oberhalb des Teiles 96 c, welches die Schirmfläche 96c überragt, in der Weise, daß sie diese nach einer Seite abweist, falls sich im Bereich der Überdeckung des Deckels 96 mit der Perforation Granulatteile gegenseitig verspreizen und dadurch die Bewegung des Deckels blockieren.
  • Unter der mittleren Fläche ist eine Erhöhung ioi befestigt, welche kreisförmig gestaltet ist und eine zur Perforation der mittleren Fläche deckunssgleiche Ausnehmung gleichen Durchmessers aufweist. Unter der Erhöhung der mittleren Platte ist eine untere Fläche oder ein Verschlußteil 102 angeordnet, welches durch einen elastischen lii getragen und durch einen Mitnehmer im Verhiltnis r unteren Nabe angetrieben ist, gemäß der Verwicklichungsform, wie sie vorher beschrieben worden ist. Abmessung Und Form der Erhöhung 101 sind eo ausgelegt, daß das Verschlußteil im Verlauf seiner Bewegung deckungsgleich unter diese erhöhung gelangt, welche mit einem Riegel, gemäß der in der vorausgehenden VErwicklichungsform beschriebenen Art aus gereitet sein kann. Die obere Nabe ist mit radialen, winkelversetzten Armen versehen, welche eine Zufwirung des Produktes sur Perforation bewirken.
  • Die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Apparates ist folgende: Die wie vorstehend beschriebenen hin und hergehend angetriebene Nabe treibt durch Vermittlung der Feder 93 den Deckel 96 an, wobei die Feder 93 den Deckel 96 gegen die mittlere Fläche anpreßt, um die Perforation zu verschliessen und dabei gleichzeitig die über diese herausragenden Granulatkörper beiseite zu räumen, bis der Druckarm des Deckels 96 gegen den Anschlag loo läuft, welcher an der mittleren Fläche befestigt ist, und die -Bewegung des Deckels 96 beendet. Der untere Deckel 102 ist inzwischen angetrieben und öffnet die Perforation derart, daß die abgemessene Granulatmenge durch Schwerkraftwirkung nach unten herausfällt. Für den Fall, daß es im Bewegungsablauf des Deckels 96 zu einer Zusammenballung von Granulatkörpern durch gegenseitiges Verspreizen zwischen der unteren Fläche des Deckels und der Fläche der Perforation kommt, verhindert der Sehirmvorsprung 96c in bestimmungsgemäßer Wirkung ein Abheben des Deckels 96 von der mittleren Fläche 16. Dabei entspricht die Länge des aus weichem Material gebildeten echirmartigen Vorsprunges 96c im wesentlichen dem Durchmesser der Perforation und bewirkt ein; Hineinfallen, der die obere Ebene der Öffnung der Perforation überragenden Granulatkörner in die Öffnung der Perforation während der untere Deckel geöffnet wird und während die Feder 99 den oberen Deckel 96 auf die Oberfläche der Perforation drückt, eo daß die Perforation zunächst vom schirmartigen Vorsprung 96¢ und nach Öffnen des unteren Deckels auch von dem auf der mittleren Fläche gleitenden Teil 96 b des oberen Deckels übergriffen iet. Nach dem Öffnen des unteren Deckels 102 bewirkt der Zapfen 98 ein Zurücklaufen des darmes 97 und somit die Einleitung eines neuen Arbeitszyklus.
  • In den Figuren 27 bis 33 sind vereinfachte Verwirklichungsforien des Apparates zum Abziehen und Dosieren von Schüttgütern gesäß der Erfindung dargestellt.
  • Die Figuren 27 und 28 zeigen eine Schnittdarstellung und eine Draufsicht auf eine Vorrichtung, in der drei übereinander angeordnete Platten, eine obere Platte 1o3, eine mittlere Platte 1o4 und eine untere Platte 105 kreisrund sind. Die mittlere Platte 104 ist vermittels Schraubenbolzen zwischen Flanschen unbeweglich festgelegt. Die Platten 1o3 und 104 weisen kleinere Durchmesser als die Platte 1o4 auf und greifen in Ausnehmungen der Flansche des Gehäuses frei drehbar ein, wobei die Ausnehmungen so gestaltet sind, daß die Platten 1o3 und loS zwar in Bezug auf die Platte 104 frei drehbar sind, eine Verstellbewegung nach oben oder unten gegenüber der Platte 104 jedoch verhindert ist. Die drei Platten 103 bis 105 sind zusammen mit einer zweiteiligen Nabe 106 und 107 auf einer geometrischen Achse montiert, wobei die beiden Nabenteile über einen Schraubenbolzen miteinander verbunden sind. Zwei Steckstifte 108 durchsetzen die Platten 103 bis 105 und die beiden Teile 1o6 und 107 der Nabe. Die Steckstifte 1o8 durchsetzen die Öffnungen 109 in der Platte 103 )(siehe Figur 28) und verbinden diese mit der Nabe. Die Steckstifte 1o8 durchsetzen ferner Schlitzöffnungen llo und 111 in den Platten 104 und 105, wobei die Länge der Schlitzöffnungen eine Steuerung des Bewegungsweges der Platte 103 in Bezug auf die Platte 1o4 und der Platte 1o3 in Bezug auf die Platte 105 ermöglicht. An ihrem unteren Teil kann die Nabe einen Steuerarm 112 aufnehmen, welcher an eine Platte angeschweißt ist, die über einen in der Zeichnung nicht dargestellten Schraubenbolzen an der Nabe 1c7 befestigt ist. Der Steuerarm kann über ein in der Zeichnung nicht dargestelltes System entweder von Hand oder mittels Motorkraft betätigt werden.
  • Die Steuerung kann aber auch durch einen Steuerarm erfolgen, welcher nach oben weisend mit dem oberen Teil 106 der Nabe verbunden ist und das im Behälter vorhandene Material durchsetzt.
  • Der Apparat ist von der Art, die drei konzentrische Öffnungen 113 in jeder der Platten 103 bis 105 umfaßt. Die Länge des Kreisbogenabstandes der Öffnungen zueinander beträgt jeweils das Vierfache ihres größten Durchmessers, tatsächlich des Durch messers einer Öffnung in der Platte 105. Die langgestreckte Schlitzöffnung der Platte 104 ist derart begrennt, daß eie'ein Stoßanschlag ermöglicht, zu dem Zweck, anbackendes Material abzuschütteln. Die längliche Schlitzöffnung lii in der Platte 105 weist eine Bogenlänge auf, welche eine Verstellbewegung der Platte 105 in Bezug auf die Platte 103 um einen Winkelbetrag ermöglicht, welcher die Überdeckung einer Öffnung in der Platte 1c3 durch eine Öffnung in der Platte 105 ermöglicht. Die Draufsicht (Figut 7) zeigt die zusammengeförmigen Stellungen der Öffnungen der Platten und der Längsschlitze ineinander. Eine Hin- oder Herbewegung bis sum Anschlag des Handgriffes 17 setzt den Apparat in Betrieb, gemäß dem vorstehend beschriebenem Verfahren.
  • Die Figur 29 zeigt eine andere Verwirklichungsform der Vorrichtung, welche zwei Öffnungen besitzt, mit der Besonderheit, daß die untere Platte 105 keine Öffnung aufweist, da die geradlinigen Bewegungen der Platten ein Entleeren des Inhaltes der Öffnung 113 der mittleren Platte 104 durch ein Verstellen der' Platte 105 bis zu ihrem Endanschlag ermöglicht.
  • Wie bei der vorausgehenden Verwirklichungstorm sind die Platten zwischen zwei Flanschen montiert und ist die mittlere Platte mittels in der Zeichnung nicht dargestellter Schraubenbolzen befestigt. Ausserdem ist die ganze Anordnung durch Vor mittlung von Schraubenbolzen unterhalb eines Vorratsbehälters montiert. Die obere Platte umfaßt einen Steuerarm 112, welcher eine Längsschlitzausnehmung 114 in der Platte 105 durchsetzt.
  • Diese Längsschlitzausnehmung ermöglicht eine Verstellung der Platte 105 in Bezug auf die Platte 103 um einen den Durchmesser der Perforation der Platte 104 entsprechenden Betrag. Wie auch bei der vorhergehenden Verwirklichungsform bewirkt eine manuelle oder durch Motorkraft bewirkte Hin- oder Hervestellung einen Betrieb des Apparates gemäß dz weiter oben beschriebenen Verfahren.
  • Die Figuren 30 und 31 zeigen eine weitere Verwicklichungsform der Vorrichtung. Eier sind die drei Platten jeweils mit einer Perforationsöffnung versehen und kontinuierlich, jedoch iqensinnig rotierend angetrieben, jeweils die eine in Bezug auf die andere Platte um eine gemeinsame geometrische Achee.
  • Die Platte 104 ist dabei, wie auch bei den vorausgehend beschriebenen Ausführungsformen über Schraubenbolzen unbeweglich zwischen Flanschen festgelegt. Die obere Platte 103 ist vermittels einer auf einer Achse 115 laufenden Nabe kontinuierlich rotierend angetrieben, wobei die Nabe 103 über ein Zahnrad 116 durch einen in der Zeichnung nicht näher dargestellten Motor angetrieben wird. Die untere Platte 105 steht durch Vermittlung der Welle 117, welche mit einem Zahnrad 118 verbunden ist, in Antrieboverbindung mit einem bekannten, nicht dargestellten Antriebssystem, deren, daß sie mit der doppelten Geschwindigkeit wie die Platte 108 jedoch im gleichen Sinne angetrieben wird.
  • Die Figur 31b zeigt in geotrichejter Diagrammdarstellung in Abhängigkeit von der Zeit die Perioden, während der eine tilweise oder vollständige Überdeckung zwischen den Öffnungen 113 b wid 113 c der Platten 104 und 103 vorliegt, wie des aus der oberen Li linie ersichtlich ist und die Perioden in denen eine teilweise oder vollständige Überdeckung zwischen den Öffnungen 113 b und 117 der Platten 104 und 105 vorliegt, wie dies aus der unteren Linie ersichtlich ist.
  • Wie aus diencm einfachen Beispiel erkennbar, daß Jedes Loch in einem Sektor v-on 60° deckungsgleich oder teilweise deckungsgleich zur Öffnung 113 ist, wobei beispielsweise die Öffnung 113 c in 113 zur Öffnung 113 b versetzt ist.
  • Die Vorrichtung arbeitet daher wie eine wirkliche Schluse im Hinblick auf das eingangs beschriebene Verfahren.
  • Die Figuren 32 und 33 zeigen eine Schnittdarstellung und eine Unteransicht einer weiteren Verwirklichungefom.
  • In diesem Beispiel umfaßt die Vorrichtung zwei Löcher in den Platten 1e3 und 104. Die untere Platte 105 ist ein Verschlußglied in Form eines Schwinghebels, dessen Vorsprung 119 mit der Exzenterachse 120 zusammenarbeitet, welche ihrerseits en der Antriebswelle 121, welche eine kontinuierliche Rotation der oberen Platte 103 bewirkt, befestigt iet. -Wie erkennbar, wird das Verschlußglied 105 bei jeder Umdrehung durch die Wirkung des Exzenters 120 auf den Vorsprung 119 verstellt, bevor es durch die Rückzugsfeder wiederum in seine Schließlage gezogen wird. Es kann gleichfalls erkannt werden, daß gemäß einer ferneren Verwirklichungsform der Erfindung, wie sie in den Figuren 32 und 33 dargestellt ist, die Antriebswelle 121 zwei Exzenterachsen trägt, welche einander gegenüberliegend argeordnet sind und die bei jeder Umdrehung der Antriebswelle mit dem Vorsprung 119 des das Verschlußglied bildenden Schwinghebels zusammenarbeiten, so daß bei jeder Umdrehung der Platte 105 aufeinanderfolgend zwei dosierte Mengen des Materials aufeinanderfolgend abgegeben werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfidungsgemäßen, beschriebenen Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrene sind besonders zur Verteilung und Dosierung haupt sächlich von pulverförmigen Farbpigmenten geeignet, sie können Jedoch auch Anpassungen und Abänderungen für die Anwendung auf anderen vergleichbaren Gebieten der Technik erfahren, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung verlasnen werden würde.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1.) Verfahren zum Abziehen, Dosieren und Zuführen fließfähiger Materialien an einen in einem Vorratsbehälter enthalt Materialvorrat, wobei vermittels perforierter, relativ zueinander bewegter Flächen, Platten oder sonstige Schiebeeinrichtungen von einem Schüttgutvorrat definierte Mengen abgemessen und weitergeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß wenn die aufeinanderliegend angeordneten und miteinander in Beruhrung stehenden, perforierten Platten in Bewegung gesetzt werden, das Material in der oder den Öffnungen der mittleren Platte und zwischen der oberen und unteren Platte eingeschlossen wird, in dem die obere Platte in Bezug auf die beiden anderen vorübergehend feststehenden Platten verstellt wird und daß das in den Ausnehmungen der Perforation der mittleren Platte eingeschlossene Material nach waren abgegeben wird, in dem die untere Platte gegenUber der vorübergehend festgehaltenen mittleren und oberen Platte um einen solchen Betrag verstellt wird, daß die Perforationsöffnungen .in der mittleren Platte nach unten hin freigegeben werden und daß nach dem Herausfallen des Materials aus den Perforationsöffnungen der mittleren Platte die untere Platte wieder in eine die Perforationsöffnungen der mittleren Platte verschliessende Lage verschoben wird, während gleichzeitig oder nachfolgend die obere Platte relativ zur mit4 leren Platte derart verstellt wird, daß neuerlich Material in Perforationsöffnungen der mittleren Platte einfliessen kann, wo es alsdann durch eine Verstellung der oberen Platte eingeschlossen wird, und somit ein neues Arbeitsspiel eingeleitet wird.
    2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung eine. Zuschlagmaterials zu einem in einem' VorratsbeMlter enthaltenen Material durch die Erzeugg eines Hohlraumes in der Masse des im Vorratebehälter enthaltenen Materials erfolgt und der Hohlraum in einer dem Anschlußntutzen des Vorratsbehälters benachbarten Zone und durch quergerichtete seitliche Ablenkung der Masse des im Vorratsbehälter enthelatenen Materials erzeugen wird, wobei ein oder mehrere durch den Vorratsbehälter an ZufUhrungsapparat angeschlossene Verteiler das oder die Zuschlagematerialien dem Inneren des besagten Hohlraumes zwecks Herstellung einer Mischung zuführen.
    3.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß den Ansprtichen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a. Mindestens ein Verteiler mit einer Vorrichtung zum Abziehen und Dosieren eines fließfähigen Materials, welche aus perforierten miteinander im Kontakt stehenden, übereinander angeordneten Flächen oder Platten gebildet ist, die relativ zueinander beweglich angetrieben sind und das Dosieren und Abziehen des Materials bewirken und wobei die Vorrichtung zum Abziehen und Dosieren mit Mitteln zur Befestigung an einen Zuführungsapparat der auf dem Vorratsbehälter angeordnet ist, versehen ist; b. einen im Inneren des Vorratsbehälters angeordneten und in der Nähe dessen Anschlußendes mündenden Hauptkanal in dem das oder die verschiedenen Zuschlagmaterialien geführt sind; c. eine in dem Vorratebehälter angeordnete und mit dem unteren Ende des Hauptkanales verbundene Mischkammer, welche mit dem Anßchlußstutzen des Vorratsbehälters im Sinne einer Zentrierung des Hauptkanales zusammenarbeitet; d. ein Rührorgan für das Produkt oder die Zuschlagmaterialien.
    4.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkanal oberhalb der Mischkammer mit einem radialen, znr Einstellung des Volumens des Mischungehohlraumes beweglichen Kregen versehen ist und daß dieser Kragen den Anschluß eines oder mehrerer weiterer Leitur,gswege für die Zuführung eines oder mehrerer untergeordneten Zuechlagsmaterialien aufweist, wobei die Leitungswege für die untergeordneten Zuschlagsmaterialien mit einem oder mehreren nachgeordneten Verteilern verbunden sind.
    5.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn$eichnet, da r Verteiler ein Eimer ist, welcher mit einer durch gegenseitig verstellbare perforierte Platten gebildeten Vorrichtung Inil Abziehen und Dosieren des Materials versehen iet, wobei.
    eine der Flächen dieser Vorrichtung den Boden des Timers bildet, und welcher abnehmbar auf der Motorgruppe einer Versorgungsmaschine angeordnet ist und daß die Organe zum Dosieren und Abziehen des Materials mit einem Abtriebsorgan dbr Motorgruppe in Antriebsverbindung stehen und oberhalb des Vorratsbehälters dem an der Motorgruppe befeetigten Hauptkanal gegenüberliegend angeordnet sind, derart, daß das Zuschlagematerial unter Schwerkraftwirkung in den Mischraum fällt.
    6.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine mittlere, mit wenigstens einer Perforierung versehene, feststehende Fläche, eine untere die Perforatiton der mittleren Fläche wechselweise überdeckende, bewegliche Fläche und zwei obere, auf der mittleren Fläche hin und hergehend, einem nach der anderen und eine gegen die andere bewegliche Flächen aufweist, wobei die oberen Flächen derart beweglich sind, daß eine Verdichtung und Komprimierung des in der Perforation der mittleren Fläche befindlichen Materials erfolgt, welches durch eine nachfolgendI3ewegung der unteren Fläche, welche sich quer zur Perforation verschiebt, freigegeben wird.
    7.) Vorrichtung nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden oberen Flächen derart winkelversetzt zueinander angeordnet sind, daß die Perforation der mittleren Fläche eine Zwischenlage zwischen den beiden oberen Flächen einnimmt und daß die oberen Flächen einander im Verlauf ihrer gegensinnigen, auf die Perforation der mittleren Fläche zu gerichteten Bewegung überlagern.
    8.) Vorrichtung nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der oberen Flächen durch einen an einem radial gerichteten Träger nachgiebig montierten Gleitschuh gebildet iet, der auf der Oberfläche der mittleren Fläche elastisch anliegend gleitet, wobei sein freies abgewinkelten Ende die mittlere Fläche abschabt und daß die andere beweglich obere Fläche durch einen von einem elastischen, radialen Arm getragenen Deckel gebildet ist und im engen Kontakt mit der mittleren Fläche steht und daß im Verlauf der einander entgegengerichteten Bewegungen des Gleitschuhes und des Deckels der Deckel den Gleitschuh im Bereich der Perforation der mittleren Flach unterläuft, so daß durch den Gleitschuh eine Komprimierung des Materials in der Perforation der mittleren Fläche bewirkt wird, und daß ferner die untere Fläche gleichfalls als Deckel ausgebildet und ausschlieselich gegensinnig zum oberen Deckel wechrelseitig angetrieben ist, so daß er die Perforation der mittleren Fläche verschließt und freigibt, wenn der obere Deckel die Komprimierung des Materials in der Perforation abgeschlossen hat.
    9.) Vorrichtung nach Anbruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Deckel im abstand zu seinem vorderen, den Gleitschuh unterlaufenden Ende ein stufenförmiger, quergerichteter Anstieg und in seinem hinteren Bereich mit einer gegen die mittlere Fläche zeigenden, seiner Vorwärtsbewegung entgegengesetzt gerichteten Durchstoßer angeordnet ist, welch letzterer in die Perforation der mittleren Fläche eingreift und dort anbackendee Material abstreift.
    1c.) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere perforierte Fläche eine geringe Dicke aufweist und von einer feststehenden Plattine getragen ist, auf der die übrigen Organe montiert sind.
    11.) Vorrichtung nach anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Gleitschuh an einem seiner quergerichteten Inden auf einem elastischen Tragarm befestigt iet, welcher über einen Anschlagstift auf der mittleren Fläche abgestützt ist, und daß sich der Gleitschuh um seine Befestigung bewegen kann.
    12.) Vorrichtung nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, durch einen elastischen Arm getragene Deckel beim Verschliessen der Perforation der mittleren Fläche mit einem an deren Unterseite angeordneten Riegel zusammenarbeitet, um den wo dem oberen Deckel auf du in der Perforation der mittleren Fläche befindliche Material ausgeübten Druck standzuhelten.
    13.) Vorrichtung nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere perforierte Fläche unterseitig mit einer die Perforierung umgebenden Erhöhung versehen ist, und daß der obere durch einen radialen Arm getragene Deckel mit einem gegen die Perforation der mittleren Fläche hin seitlich vorspringenden, größere Abmessungen aufweisenden Organ aus elastischem Material versehen ist, in der Weise, daß das Organ aus elastischem Material einen Schirmvorsprung bildet; welcher die Perforationsöffnung der mittleren Fläche abdeckt, falls das abzuziehende Material ein Abdecken der Perforationsöffnung der mittleren Fläche durch den Deckel selbst verhindert.
    14.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekenazeichnet, daß das Organ zum Dosieren und Abziehen des Materials drei mit wenigstens einer Perforation versehene Flächen oder Platten umfaßt, deren obere wechselweise eo angetrieben ist, daß wenigstens eine ihrer Perforationsausnehmungen deckungsgleich Aber wenigstens einer der Perforatioisausnebiungen der mittleren Platte liegt und die Perforationsausnehmung der mittleren Platte durch die Perforationsausnehmung der oberen Platte mit Material gefüllt wird und daß die Schließbewegung der obor.n Platte den Antrieb der unteren Platte bewirkt, bis wenigstens eine ihrer Ausnehmungen mit der der mittleren Platte deckungsgleich ist und das in der Perforationsausnehmung der mittleren Platte enthaltene Material nach unten herausfallen kann, und daß die obere Platte nach dem Verschliessen der Öffnung(en) der mittleren: Platte eine entgegengesetzt gerichtete Bewegung aus,-führt, bis wenigstens eine ihrer Öffnungen mit wenigstens einer Öffnung der mittleren Platte deckungsgleich liegt.
    15.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die obere perforierte Platte eine geradlinige oder drehende hin- und hergehende Bewegung von der unteren perforierten Platte bei Jeder Änderung der Bewegungsrichtung erhält, während die mittlere Platte festgelegt ist, und daß ferner die beweglichen Platten Bewegungen unterschiedlicher Größe - ausfahren.
    16.) Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der verstellbaren Platten durch Vermittlung von miteinander zugeordneten Schlitze ausnehmungen in jeder der Platten zusammenwirkenden Acheen oder Stiften übertragen werden, wobei die Schlitzausnehmungen die Größe der Bewegungen kontrollieren, und am Ende Jedes ZyklussB einen Endanechlag bewirken, welcher ein Lösen pulverförmigen Materials ermöglicht 17.) Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die obere perforierte Platte über der mittleren Platte kontinuierlich drehend angetrieben ist und daß die untere Platte eine Wechselbewegung zum Öffnen und Schließen ir einen oder mehreren Perforationsausnehmungen der mittleren Platte ausführt, wobei diese Wechselbewegung durch eine Antriebswelle vermittelt wird.
    18.) Vorrichtung nach Anspruch 14, iuid Jedem einzelnen der Ansprüche 15, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die oeffnungen in Jeder der Platten ausgehend von der oberen zur unteren Platte hin einen größeren Durchmesser aufweisen.
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