[go: up one dir, main page]

DE1507892C3 - Vorrichtung zum Benetzen pulverförmiger Stoffe mit einer Flüssigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Benetzen pulverförmiger Stoffe mit einer Flüssigkeit

Info

Publication number
DE1507892C3
DE1507892C3 DE1507892A DE1507892A DE1507892C3 DE 1507892 C3 DE1507892 C3 DE 1507892C3 DE 1507892 A DE1507892 A DE 1507892A DE 1507892 A DE1507892 A DE 1507892A DE 1507892 C3 DE1507892 C3 DE 1507892C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
chamber
diameter
cylindrical
paddle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1507892A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1507892B2 (de
DE1507892A1 (de
Inventor
Curtis L. Minneapolis Minn. Austin (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Mills Inc
Original Assignee
General Mills Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Mills Inc filed Critical General Mills Inc
Publication of DE1507892A1 publication Critical patent/DE1507892A1/de
Publication of DE1507892B2 publication Critical patent/DE1507892B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1507892C3 publication Critical patent/DE1507892C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/07Stirrers characterised by their mounting on the shaft
    • B01F27/071Fixing of the stirrer to the shaft
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/80Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
    • B01F27/90Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis with paddles or arms 
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/80Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
    • B01F27/90Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis with paddles or arms 
    • B01F27/906Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis with paddles or arms  with fixed axis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Benetzen pulverförmiger Stoffe mit einer Flüssigkeit, mit einer vertikalen Mischkammer, in welcher koaxial eine oberhalb der Kammer fliegend gelagerte Welle angeordnet ist, deren freies Ende bis zum Boden der Kammer reicht, und an der bis zu ihrem unteren Ende radial abstehende und in ihrer Winkelstellung bezüglich der Horizontal- bzw. Vertikalebene durch Drehung um ihre Längsachse veränderliche Rührschaufeln befestigt sind, die ohne Veränderung ihrer effektiven Länge in ihrer Winkelstellung verändert werden können und die sich bis in unmittelbarer Nähe der Innenwand der Kammer erstrekken, wobei das Material am unteren Ende der Vorrichtung nach der Durchmischung austritt.
Es sind bereits verschiedene Arten von Vorrichtungen zur Herstellung freifließender, nicht staubender kleiner Agglomerate aus staubenden pulverförmigen Stoffen wie Mehl, Ruß u. ä. bekannt. Derartige Vorrichtungen weisen im allgemeinen eine senkrecht oder waagerecht angeordnete Mischkammer oder -trommel auf, in die das zu behandelnde Material eingefüllt wird, sowie einen Rührer, der das Material in der Kammer bewegt. In der Kammer ist im allgemeinen in Längsrichtung eine drehbare Welle, die mit mehreren Schaufeln, Rührflügeln, Stäben
oder eine Schlagwirkung ausübenden Hilfsmitteln besetzt ist, so angeordnet, daß ihre Längsachse sich in derselben Richtung erstreckt wie die Hauptachse der Kammer, wobei die beiden Enden der Welle in geeigneten Lagern drehbar befestigt sind. Das zu mischende Material wird an einem Ende in die Kammer eingefüllt, mit Hilfe der Schaufeln durch die Kammer hindurchbewegt und am anderen Ende aus der Kammer entfernt, nachdem durch die Einwirkung der Schaufeln eine Durchmischung des Materials erreicht worden ist.
Die deutsche Patentschrift 801 324 bezieht sich auf einen verstellbaren Mischarm für Zwangsmischer, der durch eine Mischwelle hindurchgesteckt und auf beiden Seiten derselben in beliebigen Lagen festgestellt werden kann. An keiner Stelle wird jedoch offenbart, daß die Effektivlänge des Mischarms nach veränderter Einstellung des Blattwinkels konstant bleibt. Auch über die Lagerung einer Welle werden keine Aussagen gemacht. Die deutsche Patentschrift 1114 372 betrifft eine Mischvorrichtung, die eine Welle umfaßt, an der Schaufelgruppen mit Schneidmessern angebracht sind, die sternförmig in einer fixierten, nicht veränderlichen Winkelstellung stehen. Die Welle ist zweifach gelagert, wobei am unteren Ende der Wellenantrieb erfolgt. Die Auslaßöffnung der Vorrichtung ist trichterförmig und führt von der Mischkammer seitlich ab. Auch die Welle der Mischvorrichtung gemäß der USA.-Patentschrift 2 657 912 ist zweifach, so in einem unteren Lager gelagert. Das untere Ende der Vorrichtung, an dem die Entleerung stattfindet, ist nicht durchweg offen, sondern es ist ein trichterförmiger Boden vorgesehen, in dem die Welle koaxial verläuft und gelagert ist. Die auf der Welle befestigten Rührschaufeln sind in ihrem Blattwinkel nicht veränderlich einstellbar, und ihre Enden befinden sich in sehr weitem Abstand von der Innenwand der Mischkammer.
Es hat sich gezeigt, daß Vorrichtungen der vorstehend genannten oder ähnlicher Art bei der Herstellung von Agglomeraten mit den eingangs genannten Eigenschaften nicht voll befriedigen. Wird z.B. die Kammer so angeordnet, daß ihre Hauptachse waagerecht verläuft, so müssen die Schaufeln eine doppelte Aufgabe erfüllen, nämlich das Material durch die Kammern bewegen und außerdem das Material in ausreichender Weise vermischen. In manchen Fällen wirken auf die Welle und/oder die Rührschaufeln unerwünscht hohe Kräfte ein, so daß es schwierig sein kann, einen gleichmäßigen Antrieb des Rührers zu erreichen. Werden die Mischkammer senkrecht angeordnet und das zu vermischende Material am oberen Ende der Kammer eingeführt, so müssen die Rührschaufeln so konstruiert und so eingestellt sein, daß das Material (infolge der Schwerkraft) nicht zu schnell durch die Kammer hindurchfließt. Wird das Material am unteren Ende der Kammer zugeführt, so müssen die Rührschaufeln wiederum zusätzlich das Material von unten nach oben bewegen. Es hat sich außerdem gezeigt, daß bei senkrechter Anordnung der Kammer das untere Lager für die Welle den Materialfluß durch die Kammer behindert und daß das bereits vermischte Material sich leicht an dieser Stelle festsetzt; das gleiche gilt für Kammern mit einem konischen unteren Ende. Schließlich hat sich gezeigt, daß es zur Erzielung eines Produktes mit den eingangs erwähnten Eigenschaften notwendig ist, daß der Abstand zwischen den Spitzen der Rührschaufeln und der Innenseite der Kammer eine ganz bestimmte festgelegte Größe aufweist.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 830 840 ist eine Trockenmischvorrichtung bekannt, die einen konischen unteren Ansatz am Mischtrog sowie eine fliegend gelagerte, Rührschaufeln tragende Welle aufweist, wobei die Mischflügel bzw. Rührschaufeln auf der Welle spiralförmig und in relativ großen Abständen voneinander angeordnet sind. Die Mischvorrichtung gemäß der britischen Patentschrift 291 502, die zur Herstellung von Dispersionen dient, weist eine, als zylindrisches Rohr ausgebildete Kammer auf, in dem an einer drehbaren Achse propellerartige Rührschaufeln angeordnet sind, wobei die Achse an beiden Enden gelagert ist. Auch diese Druckschrift vermochte die neue Vorrichtung zum Benetzen pulverförmiger Stoffe mit einer Flüssigkeit weder vorwegzunehmen noch in der Kombination ihrer Merkmale nahezulegen, was auch für die Vorrichtung gemäß ao dem deutschen Gebrauchsmuster 1776 853 zutrifft, welche zum Befeuchten von Staub- und/oder Feinformstoffen dient und die sich durch zwei in einem Trog befindliche, nebeneinanderliegende Wellen auszeichnet, die gegenläufig und unterhalb von Düsen u. dgl. angeordnet sind und Förder- und Schleuderwerkzeuge aufweisen, wobei je zwei Schleuderwerkzeuge diametral einander gegenüberliegend an einer Welle angeordnet sein können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, in der aus einem staubenden, verhältnismäßig schwierig benetzbaren pulverförmigen Stoff und einem flüssigen Benetzungsmittel homogene freifließende, verhältnismäßig staubfreie Agglomerate hergestellt werden können, die die Nachteile der bisher bekannten — insbesondere die Bildung inhomogener Agglomerate und ein unbefriedigender Materialdurchfluß — Vorrichtungen nicht aufweist. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung soll erreicht werden, daß sich das bereits benetzte Material nicht in unerwünschter Weise am Ablaßende der Apparatur festsetzt und daß die Kapazität der Mischvorrichtung durch Veränderung der Winkelstellung der in der Vorrichtung angeordneten Rührschaufeln in beliebiger Weise verändert werden kann, ohne daß die effektive Länge der Rührschaufeln hierbei verkürzt wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung dadurch gelöst, daß die Mischkammer zylindrisch und am unteren Ende offen ist, wobei der Öffnungsdurchmesser gleich dem Innendurchmesser der Mischkammer ist, daß je zwei Rührschaufeln diametral einander gegenüberliegend an der Welle angeordnet sind, wobei je zwei Paare der so angeordneten Rührschaufeln um 90° gegeneinander versetzt sind, und daß am oberen Teil der Kammer an deren Außenwand Düsen zur Zuführung des Benetzungsmittels in Abständen voneinander und teilweise in unterschiedlicher Höhe angeordnet sind. Durch Drehung der Schaufeln um ihre Längsachse kann die Winkelstellung der Schaufeln verändert werden, die wirksame Länge der Schaufeln bleibt jedoch hierbei erhalten. Durch die Einstellung können die Blätter der Rührschaufeln jede beliebige Winkelstellung sowohl gegen die Horizontalebene als auch gegen die Vertikalebene einnehmen. Es zeigte sich, daß sich durch eine unterschiedliche Einstellung der Rührschaufeln besonders gute Agglomerate gewinnen lassen. Bei einer Drehung der Welle um ihre
Längsachse vermischen die speziell angeordneten Rührschaufeln den am oberen Ende der Kammer eingeführten pulverförmigen Stoff intensiv mit der durch die Düsen eingeführten Benetzungsflüssigkeit; die gebildeten Agglomerate können leicht am unteren Ende der Kammer abgezogen werden. Da die Welle 50 frei in die zylindrische, an ihrem unteren Ende sich nicht verjüngende Kammer 20 hineinragt, läßt sich ein gegenüber bisher bekannten Vorrichtungen größerer Materialdurchlaß erreichen, wobei ein Anhaften der Agglomeratteilchen an einem (nicht vorhandenen) unteren Lager nicht möglich ist, so daß sich ein agglomerisiertes Material besserer Qualität gewinnen läßt.
Bei der Herstellung von z. B. Mehlagglomeraten ist es erwünscht, daß das Schüttgewicht des Endproduktes dasselbe ist wie das des Ausgangsmaterials. Das Schüttgewicht läßt sich durch Einstellung der Teilchengröße regulieren. Es wurde gefunden, daß bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an Stelle bekannter Vorrichtungen Produkte gewonnen werden können, die einen größeren Anteil von Agglomeraten der gewünschten Teilchengröße enthalten und die insgesamt homogener sind als solche, die sich mit bekannten Vorrichtung gewinnen lassen. Bis zu einem gewissen Ausmaß läßt sich das Schüttgewicht des Endproduktes regulieren. Die gewonnenen Agglomerate weisen besonders gute Eigenschaften auf.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der je zwei Rührschaufeln einander diametral gegenüberliegend an der Welle 50 angeordnet sind, wobei je 2 Paare um 90° gegeneinander versetzt sind, wird der bei spiralförmig und in relativ großen Abständen voneinander auf der Welle angeordneten Rührschaufeln auftretende Nachteil vermieden, daß beim Agglomerieren von insbesondere staubenden Stoffen eine unzureichende Misch- und Agglomerierwirkung erreicht wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der bevorzugten Ausführungsformen darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Vorrichtung gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung,
F i g. 2 eine vergrößerte Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1,
F i g. 3 einen Querschnitt entlang der Linie 3-3 durch die Vorrichtung gemäß F i g. 2,
F i g. 4 einen Querschnitt entlang der Linie 4-4 durch die Vorrichtung gemäß F i g. 3,
F i g. 5 einen Teilquerschnitt entlang der Linie 5-5 durch die Vorrichtung gemäß F i g. 3,
F i g. 6 einen Teilquerschnitt durch die in F i g. 3 dargestellte Welle, wobei die Art der Befestigung in dem Gehäuse zu erkennen ist,
F i g. 7 einen Querschnitt durch eine Rührschaufel in vergrößertem Maßstab, aus dem auch die Art der Befestigung der Schaufel an der Welle hervorgeht,
F i g. 8 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Rührschaufel in vergrößertem Maßstab, aus dem auch die Art der Befestigung der Schaufel an der Welle hervorgeht,
F i g. 9 einen Querschnitt durch noch eine weitere Ausführungsform einer Rührschaufel in vergrößertem Maßstab, aus dem auch die Art der Befestigung der Schaufel an der Welle hervorgeht,
F i g. 10 einen Teilquerschnitt entlang der Linie 10-10 durch die Vorrichtung gemäß F i g. 8,
F i g. 11 einen Teilquerschnitt entlang der Linie 11-11 durch die Vorrichtung gemäß F i g. 9.
Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung wird nachstehend beispielsweise an Hand der Herstellung von Agglomeraten aus Mehl erläutert. Mehl stellt nach dem üblichen Mahlprozeß ein staubendes, nicht frei fließendes Material dar; beim Einschütten fließt es unregelmäßig, bei Bewegung staubt es aus dem Behälter, ist nicht ohne weiteres benetzbar und nur
ίο schwierig in Flüssigkeiten zu dispergieren. Eine Anzahl weiterer Materialien wie Ruß, Trockenmilchpulver und Kakaopulver weisen ähnliche Eigenschaften auf; auch aus diesen Materialien lassen sich mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung frei fließende, nicht staubende Produkte gewinnen.
In der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung wird das Mehl von einem Behälter 10 über die Zuführungsvorrichtung 12 in die neue Vorrichtung geleitet, in die ein Benetzungsmittel, z. B. Wasser, durch eine oder mehrere Düsen 16 eingeführt wird. Hierdurch wird das Mehl angefeuchtet und bildet nach dem Durchmischen feuchte Agglomeratteilchen. Die Agglomerate werden am Boden der Vorrichtung abgezogen und vorzugsweise direkt in einen Trockner 18 überführt, aus welchem sie in eine Verpackungsanlage oder in einen Vorratsbehälter gelangen.
In den F i g. 2 und 3 ist die neue Vorrichtung mit ihren Einzelheiten dargestellt. Man erkennt die senkrecht angeordnete zylindrische Kammer 20, die im vorliegenden in einem Traggerüst 22 befestigt ist, das eine waagerechte obere Platte 24, und ein sich nach oben erstreckendes kaminartiges Teil 26 aufweist, welches mit der Platte 24 fest verbunden ist.
In der waagerechten Platte 24 an dem Traggerüst 22 befinden sich öffnungen 38 und 40; durch diese öffnungen wird Material in den oberen Teil 42 der Kammer 20 eingeführt. Ein Paar Trichter 44 und 46 sind in geeigneter Weise an dem Tragegerüst befestigt, so daß das Material aus der Zuführungsvorrichtung 12 in die Kammer 20 gelangt. Das untere Ende der Kammer 20 ist offen, und zwar entspricht der Durchmesser der öffnung 48 dem Innendurchmesser der Kammer 20.
In der Kammer 20 ist in Längsrichtung eine Rührvorrichtung 49 drehbar angeordnet, die aus der Welle 50 mit den Endteilen 52 und 54 und einer Vielzahl von Rührschaufeln 96, die einstellbar an der Welle 50 befestigt sind, besteht. Die Welle 50 ist nur mit ihrem Endteil 54 drehbar gelagert und ragt frei in koaxialer Stellung in die Kammer 20 hinein. Das andere Endteil 52 erstreckt sich bis zum offenen unteren Ende der Kammer 20; das Endteil 54 ist in den Lagern 56 und 58 in dem Tragegerüst 22 drehbar. Das Lager 56 liegt in einem Vorsprung 60 im unteren Teil des Kaminteils 26 an und wird durch eine Platte 62 in seiner Stellung an dem Tragegerüst 22 festgehalten (vgl. F i g. 6). Ein Sperrglied 64 und ein Schleuderring 66 sind zwischen den Endplatten 62 und dem Lager 50 angeordnet, so daß ein Hohlraum 68 zwischen dem Sperrglied 64 und der Endplatte 62 gebildet wird. An der Welle 50 ist eine Dichtung 70 angebracht, so daß sich zwischen den Endplatten 62 und der Dichtung 70 eine erste Labyrinthdichtung ergibt.
Das Lager 58 liegt in entsprechender Weise an dem Vorsprung 72 in dem Kaminteil 26 an. An der Welle 50 befindet sich eine Dichtung 82; diese beiden Teile bilden zusammen eine zweite Labyrinth-
dichtung. Die Labirinthdichtungen verhindern, daß Schmierfett, welches zum Schmieren der Lager dient, in die Kammer 20 eintritt und mit dem darin befindlichen Material in Berührung kommt. Wenn sich die Welle 50 um ihre Achse dreht, können die Lager 56, 58 heiß werden; infolgedessen könnte es geschehen, daß Schmierfett in die Kammer eintritt, wenn nicht durch ausreichende Dichtungen Abhilfe geschaffen wird. Der Schleuderring 66 leitet das Schmierfett von der Welle nach außen ab, so daß es sich in dem Hohlraum 68 und schließlich in der Labyrinthdichtung sammelt. Der genannte Hohlraum und die Dichtung müssen infolgedessen in entsprechenden Abständen gesäubert werden. Die Dichtungen verhindern außerdem, daß Staub und Materialteilchen mit den Lagern 56, 58 in Berührung kommen.
Der Antrieb der Welle 50 erfolgt durch den Motor 86 über einen Antriebsriemen 92 und die Rillenscheiben 84 und 88.
Die Rührschaufeln sind an dem frei in die Kammer hineinragenden Ende 52 der Welle 50 in verschiedener Weise einstellbar befestigt. Jede Rührschaufel weist einen Stiel- oder Schaftteil 98 und einen abgeflachten Schaufelteil 100 auf. Jede Rührschaufel 96 liegt in einer Horizontalebene und erstreckt sich in radialer Richtung gegen die Innenwand der Kammer 20. Der von der äußersten Spitze einer Rührschaufel bei einem Umlauf in einer Horizontalebene beschriebene Weg stellt einen Kreis dar, dessen Durchmesser so eingestellt wird, daß sich ein bestimmter Abstand von der Innenwand der Kammer ergibt. Die Rührschaufeln sind in 90°-Intervallen am Umfang der Welle angebracht (vgl. Fig. 5); außerdem sind sie paarweise so in Längsrichtung an der Welle befestigt, daß sich die Rührflügel eines Paares im Winkel von 180° zueinander befinden. Durch Drehung jeder Rührschaufel 96 um ihre Längsachse kann der flache Schaufelteil 100 in einem beliebigen Winkel gegen die Vertikalebene eingestellt werden; der so einstellbare Winkel wird nachstehend als Schaufelwinkel bezeichnet. Jede Rührschaufel 96 ist an der Welle 50 in einer solchen Weise befestigt, daß der Schaufelwinkel verändert werden kann, ohne die effektive Länge der Rührschaufel zu verändern, d. h., der Abstand zwischen dem Kreis, den die Spitze einer Rührschaufel bei der Umdrehung beschreibt, und der Innenwand der Kammer 20 bleibt stets gleich, gleichgültig, in welchem Winkel die Rührschaufel eingestellt ist; ebenso bleibt die radiale Entfernung von der Spitze der Rührschaufel bis zum Mittelpunkt der Welle stets gleich. Durch Änderung der Schaufelwinkel an dem Rührer kann der Durchfluß des Materials durch den Mischer reguliert werden, wodurch sich auch eine Regulierung des Mischvorganges erreichen läßt.
In den F i g. 7 bis 9 sind weitere Ausführungen von Rührschaufeln sowie die Art ihrer Befestigung an der Welle 50 dargestellt. In F i g. 7 ist gezeigt, daß die Welle 50 mit einer Bohrung 102 versehen ist, die sich in senkrechter Richtung zur Längsachse der Welle durch diese erstreckt; so daß ein Paar Rührschaufeln in einer Stellung von 180° zueinander an der Welle befestigt werden könnten. Der Einfachheit halber ist in F i g. 7 jedoch nur eine Rührschaufel gezeigt. Die Rührschaufel 104 besteht aus einem Stieloder Schaftteil 106 und einem flachen Schaufelteil 108; beide Teile gehen direkt ineinander über. Am anderen Ende 110 des Stiel- oder Schaftteils befindet sich ein zylindrischer Teil 112 mit einer umlaufenden Nut 114. Der Teil 112 springt bei 116 gegen den übrigen Stiel- oder Schaftteil 106 zurück. Die Befestigung der Rührschaufel an der Welle erfolgt mit Hilfe einer Befestigungsschraube 118, welche in die Bohrung 120 eingeschraubt ist.
Die Rührschaufel 104 ist einstellbar an der Welle 50 befestigt indem ihr Ende 110 in das eingebohrte Loch 102 eingesteckt wird, so daß der Vorsprung
ίο 112 an der Welle 50 anliegt. Das Bohrloch 102 ist so angeordnet, daß die Schraube 118 in die Nut 114 einrastet. Durch Festziehen der Schraube 118 gegen die Nut 114 kann die Rührschaufel in einer bestimmten Stellung festgehalten werden; der flache Schaufeiteil 108 der Rührschaufel befindet sich dann in einer bestimmten Winkelstellung zur Vertikal- oder Horizontalebene. Der Schaufelwinkel kann im gegebenen Fall leicht verstellt werden, indem man die Schraube 118 löst und die Rührschaufel um ihre Längsachse dreht bis der neue gewünschte Schaufelwinkel erreicht ist, wobei die Änderung der Winkelstellung erreicht werden kann, ohne daß sich eine Änderung der effektiven Länge der Rührschaufel ergibt.
Gemäß F i g. 8 ist die Welle 50 ebenfalls mit einer Bohrung 122 versehen, die sich senkrecht zur Längsachse der Welle durch diese erstreckt. Das Bohrloch 122 weist Teile 124 auf, in die Schraubenwindungen eingeschnitten sind. In das Bohrloch kann ein Paar Rührschaufeln so eingeschraubt werden, daß sich diese diametral gegenüberliegen. Die Rührschaufel 126 weist einen Stiel- oder Schaftteil 128 und einen flachen Schaufelteil 130 auf, die direkt ineinander übergehen. Der Stiel- oder Schaftteil 128 weist einen Kopfteil 132, einen Mittelteil 134, in den Schraubenwindungen eingeschnitten sind, und einen zylindrischen Teil 136 auf. Der Durchmesser des zylindrischen Teils 136 ist kleiner als der Durchmesser des Kopfteils und des Teils, in den die Schraubenwindungen eingeschnitten sind. Die Rührschaufel 126 wird mit Hilfe einer geteilten Manschette 138 und einer Befestigungsmutter 140 an der Welle befestigt. Die Manschette besteht aus zwei gleichen Teilen 142 und 144 (vgl. F i g. 10), in deren Außenseiten 146 Schraubenwindungen eingeschnitten sind.
Um die Rührschaufel 126 einstellbar an der Welle 50 zu befestigen, wird die Feststellmutter 140 auf dem mit Schraubenwindungen versehenen Teil 134 des Stiel- bzw. Schaftteils 128 aufgeschraubt und die Rührschaufel in die geteilte Manschette 138 eingesetzt, so daß die Manschette 138 den zylindrischen Teil 136 des Schaftteils 128 umgibt. Die geteilte Manschette 138 wird dann in das Bohrloch 122 eingeschraubt und gegen die Welle 50 festgezogen. Die Rührschaufel 126 wird um ihre Achse gedreht, bis der Schaufelteil 130 sich in der gewünschten Winkelstellung zur Vertikalebene befindet. Durch Festziehen der Mutter 140 gegen die Manschette 138 wird die Schaufel 126 in einer bestimmten Stellung festgehalten. Durch Lösen der Mutter 140 kann die Schaufel in der Manschette 138 frei um ihre Längsachse gedreht werden, so daß der Schaufelwinkel der Rührschaufel 126 verändert werden kann, ohne die effektive Länge der Rührschaufel zu verändern.
In F i g. 9 sind eine weitere Ausführungsform einer Rührschaufel 148 und deren Befestigung an der Welle 50 dargestellt. Die Welle 50 ist mit einer Bohrung 150 versehen, die sich in derselben Weise, wie
409 631/250
9 10
in den Fig. 7 und 8 dargestellt, durch die Welle er- von der Art und Menge des zu befeuchtenden Matestreckt. Das Bohrloch 150 weist einen mittleren zy- rials ab, d. h. davon, ob Mehl, Ruß oder ein anderes lindrischen Teil 152, daran anschließende zylin- pulvriges Material verarbeitet wird, sie muß aber drische Teile 154 sowie daran anschließende Teile auch auf die verwendete Trockeneinrichtung einge- 156, in die Schraubenvvindungen eingeschnitten sind, 5 stellt werden. Es soll eine ausreichende Anfeuchtung auf. Die Rührschaufel 148 weist einen Stiel- oder erreicht, die Bildung einer pasteusen Masse aber ver-Schaftteil 158 und einen abgeflachten Schaufelteil mieden werden.
160 auf, in den der Schaftteil an einer Seite übergeht. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle 50 liegt Am anderen Ende des Schaftteils 158 befindet sich vorzugsweise bei 2500 bis 3500 U/min Mehl oder ein der Kopfteil 162; am Schaufelschaft erkennt man io anderer pulverförmiger Stoff kann durch die Trichter außerdem den Teil 166 unmittelbar hinter dem 44, 46 am oberen Ende der Kammer 20 und durch Kopfteil 162 sowie einen zweiten zylindrischen Teil die Einlaßöffnungen 38, 40 in die Kammer 20 einge- 168 zwischen dem ersten zylindrischen Teil 166 und bracht werden. In dem Maße, wie sich das Mehl in dem Teil 164 mit den Schraubenwindungen. Der der Kammer 20 infolge der Schwerkraft und durch Durchmesser des eisten zylindrischen Teils 166 ist 15 die Wirkung der Rührschaufeln 96 nach unten bekleiner als die Durchmesser des Kopfteils und des wegt und mit dem fein versprühten Wasser aus Düzweiten zylindrischen Teils; der Durchmesser des sen 180 bis 186 vermischt wird, bilden sich homozweiten zylindrischen Teils 168 wiederum ist kleiner gene Agglomerate aus den Mehlteilchen und den als der Durchmesser des Teils 164 mit den Schrau- Wassertröpfchen, welche schließlich am unteren benwindungen. Die Rührschaufel wird an der Welle 20 Ende 48 der Kammer 20 austreten, von wo aus sie mit einem röhrenförmigen, an der Außenseite mit einer weiteren Behandlungsstufe, z. B. einer Trock-Schraubenwindungen versehenen Glied 170, einem nung zugeführt werden.
Dichtungsring 172 und einer Feststellmutter 174 an Der Abstand zwischen den Spitzen der Rührschauder Welle befestigt. Das Glied 170 weist eine Vertie- fei 96 und der Innenwand der Kammer ist wichtig, fung 176 auf; der Dichtungsring 172 setzt sich aus 25 Ist der Abstand zu klein, so können die Spitzen der zwei gleichen Teilen zusammen (vgl. Fig. 11). Rührschaufeln die Innenwand der Kammer berüh-
Die Rührschaufel 148 wird einstellbar mit der ren, insbesondere wenn die Welle 50 mit hoher Ge-
Weile 50 verbunden, indem man die Feststellmutter schwindigkeit rotiert. Ist der Abstand andererseits zu
174 auf den Schaftteil 164, in den die Schraubenwin- groß, so verschlechtert sich die Qualität des gewinn-
dungen eingeschnitten sind, aufschraubt. Danach 30 baren agglomerisierten Materials, das dann leicht un-
setzt man den Schaft 158 so in das Glied 170 ein, gewöhnlich große Materialklumpen enthält. Es kann
daß diese den zylindrischen Teil 168 des Schaftes dann auch zur Ausbildung einer Ablagerung an der
umgibt und das Ende des Teils 164 mit den Schrau- Innenwand der Kammer 20 kommen, wodurch die
benwindungen sich in der Vertiefung 176 befindet. Welle sich festlaufen kann. Es wurde gefunden, daß
Schließlich wird der Dichtungs- oder Mutterring 172 35 ein Abstand von beispielsweise 0,075 cm in jeder
auf den Schaft aufgesetzt, so daß er den zylin- Hinsicht befriedigend ist.
drischen Teil 166 umgibt. Die Rührschaufel wird mit Jede Rührschaufel 96 wird in einem bestimmten dem Glied 170 in das Bohrloch 150 eingeschraubt, Winkel festgestellt. In manchen Fällen ist es günstig, wobei die eigentliche Befestigung durch die Schrau- daß der Winkel bei jeder Rührschaufel derselbe ist. benwindungen im Teil 156 erfolgt. Der Mutterring 40 In anderen Fällen kann es günstiger sein, die ver- 172 befindet sich innerhalb des erweiterten Teils der schiedenen Rührschaufeln in verschiedenen Winkeln zylindrischen Bohrung 154; der Kopfteil 162 befin- einzustellen. Der Schaufelwinkel soll nicht zu klein det sich in dem zylindrischen Teil 152. Die Rühr- sein; ist dies der Fall, so können sich auf dem Schauschaufel 148 kann um ihre Achse gedreht werden, feiteil der Rührschaufel Ablagerungen ansammeln, bis der gewünschte Schaufelwinkel erreicht ist. Ist 45 Ist der Winkel zu groß, so überlagern die Bewegunder gewünschte Schaufelwinkel eingestellt, wird die gen der Rührschaufeln nicht, wodurch eine ungenü-Mutter 174 fest gegen das Glied 170 angezogen, wo- gende Durchmischung des Materials eintritt. Zur durch die Rührschaufel in ihrer Stellung fixiert wird. Einstellung der Schaufelwinkel werden Befestigungs-Lockert man die Mutter 174, so kann der Schaufel- vorrichtungen der Kammer 20 an dem Traggerüst 22 winkel verändert werden, ohne daß die effektive 50 entfernt, und die Kammer, wird nach unten gescho-Länge der Rührschaufel 148 beeinflußt wird. ben. Jede Rührschaufel kann dann in der weiter oben
Eine Anzahl Düsen 180, 182, 184 und 186 sind an beschriebenen Weise eingestellt werden,
der Außenwand der Kammer 20 angebracht und die- Durch unterschiedliche Einstellung der Rührnen zur Einführung des für die Benetzung des pul- schaufeln lassen sich besonders gute Endprodukte verförmigen Stoffs benötigten flüssigen Mittels in 55 gewinnen. Betrachtet man beispielsweise die F i g. 3, den oberen Teil der Kammer 20. Mehrere Düsen an so ist es günstig, beginnend am oberen Ende der verschiedenen Stellen erlauben eine gleichmäßigere Kammer 20, das oberste Rührschaufelpaar nahezu Benetzung des pulverförmigen Stoffs. Jede Düse ist senkrecht einzustellen, das zweite, dritte, vierte, sieüber eine Rohrleitung 192 und einen Wasserverteiler bente und achte Paar in einem Winkel von etwa 30° 188 mit einem Wasserbehälter und über eine Rohr- 60 und alle übrigen Paare in einem Winkel von etwa leitung 194 und einen Luftverteiler 190 mit einer 45° einzustellen. Die Einstellung der Rührschaufeln, Druckluftquelle verbunden. Um eine bessere Benet- mit der sich besonders gute Ergebnisse erzielen laszung des Materials zu erreichen, sind einige Düsen, sen, ist natürlich je nach Art des verwendeten z. B. die Düsen 180 und 184, weiter unten an der Mehles, der zugeführten Wassermenge, der UmKammer angeordnet als die Düsen 182 und 186. Die 65 drehungsgeschwindigkeit der Welle 50 usw. ver-Menge des verwendeten Wassers hängt hauptsächlich scniecien.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Benetzen pulverförmiger Stoffe mit einer Flüssigkeit, mit einer vertikalen Mischkammer, in welcher koaxial eine oberhalb der Kammer fliegend gelagerte Welle angeordnet ist, deren freies Ende bis zum Boden der Kammer reicht, und an der bis zu ihrem unteren Ende radial abstehende und in ihrer Winkelstellung be- ίο züglich der Horizontal- bzw. Vertikalebene durch Drehung um ihre Längsachse veränderliche Rührschaufeln befestigt sind, die ohne Veränderung ihrer effektiven Länge in ihrer Winkelstellung verändert werden können und die sich bis in unmittelbare Nähe der Innenwand der Kammer erstrecken, wobei das Material am unteren Ende der Vorrichtung nach der Durchmischung austritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischkammer (20) zylindrisch und am unteren Ende offen ist, wobei der Öffnungsdurchmesser gleich dem Innendurchmesser der Mischkammer ist, daß je zwei Rührschaufeln (96) diametral einander gegenüberliegend an der Welle (50) angeordnet sind, wobei je zwei Paare der so angeordneten Rührschaufeln um 90° gegeneinander versetzt sind, und daß am oberen Teil der Kammer an deren Außenwand Düsen (180, 182, 184 und 186) zur Zuführung des Benetzungsmittels in Abständen voneinander und teilweise in unterschiedlicher Höhe angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei der Rührschaufeln (96), von denen jede einen Stiel- oder Schaftteil (98) und einen Schaufelteil (100) aufweist, mit ihrem Schaftteil in senkrecht zur Längsachse der Welle (50) angeordneten, sich durch die Welle hindurch erstreckenden Bohrlöchern befestigt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührschaufel (96 bzw. 104 in Fig.7) an dem Schaftteil (106) ein zylindrisches Teil (112) mit einer umlaufenden Nut (114) aufweist, in die ein Befestigungsmittel (118) so eingreift, daß beim Anziehen des Befestigungsmittels die Rührschaufel fixiert wird, während bei Lockerung des Befestigungsmittels eine Drehung der Rührschaufel um ihre Achse möglich ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührschaufel (96 bzw. 126 in Fig. 8) an dem Schaftteil (128) einen Kopfteil (132), einen Mittelteil (134), in den Schraubenwindungen eingeschnitten sind, und einen zylindrischen Teil (136), dessen Durchmesser kleiner ist als die Durchmesser von Kopfteil und Mittelteil, aufweist und daß in das Bohrloch (122) in der Welle (50) ebenfalls Schraubenwindungen (124) eingeschnitten sind, so daß die Rührschaufel mit Hilfe einer Manschette (138), die den zylindrischen Teil des Schaftteils umgibt, und an ihrer Außenseite Schraubenwindungen trägt, und einer Befestigungsmutter (140), die auf den mit Schraubenwindungen versehenen Mittelteil des Schaftteils aufgeschraubt ist, in dem Bohrloch befestigt und bei Lockerung der Befestigungsmutter um ihre Achse verdreht werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührschaufel (96 bzw. 148 in F i g. 9) an dem Schaftteil (158) zwischen Kopfteil (162) und einem Teil (164), in den Schraubenwindungen eingeschnitten sind, einen ersten zylindrischen Teil (166) sowie einen zweiten zylindrischen Teil. (168) aufweist, wobei der Durchmesser des ersten Teils (166) kleiner ist als die Durchmesser von Kopfteil (162) und zweitem Teil (168), und der Durchmesser des zweiten Teils (168) wiederum kleiner ist als der Durchmesser des Teils (164), und daß sich in dem Bohrloch (150) an den mittleren Teil (152) zylindrische Teile (154) mit etwas größerem Durchmesser und an diese mit Schraubenwindungen versehene Teile (156) anschließen, so daß die Rührschaufel (96 bzw. 148) mit Hilfe eines rohrförmigen, an der Außenseite mit Schraubenwindungen versehenen Gliedes (170), welches den zylindrischen Teil des Schaftes mit dem größeren Durchmesser (168) umgibt, eines Futterringes (172), der den zylindrischen Teil des Schaftes mit dem kleineren Durchmesser (166) umgibt, und einer Feststellmutter (174), die auf den Schaftteil (164) aufgeschraubt ist, im Bohrloch (150) befestigt und bei Lockerung der Mutter (174) um ihre Achse verdreht werden kann.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührschaufeln (96) paarweise so in Längsrichtung der Welle (50) angeordnet sind, daß die Schaufeln eines Paares im Winkel von 180° zueinander stehen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (20) an einem Tragegerüst (22) in senkrechter Stellung gehalten ist.
DE1507892A 1964-08-03 1965-07-31 Vorrichtung zum Benetzen pulverförmiger Stoffe mit einer Flüssigkeit Expired DE1507892C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US386975A US3245663A (en) 1964-08-03 1964-08-03 Agglomerator apparatus and method

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1507892A1 DE1507892A1 (de) 1969-04-10
DE1507892B2 DE1507892B2 (de) 1973-12-20
DE1507892C3 true DE1507892C3 (de) 1974-08-01

Family

ID=23527882

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1507892A Expired DE1507892C3 (de) 1964-08-03 1965-07-31 Vorrichtung zum Benetzen pulverförmiger Stoffe mit einer Flüssigkeit

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3245663A (de)
DE (1) DE1507892C3 (de)
FI (1) FI43871B (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3415494A (en) * 1966-07-13 1968-12-10 Sprout Waldron & Co Inc Liquid addition mixer
US4723849A (en) * 1985-08-21 1988-02-09 Conair, Inc. Compounding blender for plastic materials
US6523996B2 (en) * 2000-12-27 2003-02-25 Xerox Corporation Blending tool with an enlarged collision surface for increased blend intensity and method of blending toners
US6899455B2 (en) * 2000-12-27 2005-05-31 Xerox Corporation Blending tool with an adjustable collision profile and method of adjusting the collision profile
US10006548B2 (en) 2014-03-14 2018-06-26 Altria Client Services Llc Labyrinth seal bearing housing

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2887305A (en) * 1955-01-19 1959-05-19 Cornelis Jacobus Van Ginneken Installation for continuously mixing a powdery material with a viscous liquid, in particular meal with molasses
US3090606A (en) * 1959-09-11 1963-05-21 Strong Scott Mfg Company Rotary mixing device
US3158358A (en) * 1963-03-11 1964-11-24 Patterson Kelley Co Materials blending machine

Also Published As

Publication number Publication date
DE1507892B2 (de) 1973-12-20
DE1507892A1 (de) 1969-04-10
US3245663A (en) 1966-04-12
FI43871B (de) 1971-03-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60001194T2 (de) Mischer, insbesondere für lose Substanzen in körniger, pulveriger oder pastenförmiger Form
EP1931953B1 (de) Dosiereinrichtung für pulver- oder pastenförmige substanzen
DE3337830A1 (de) Granulier- und beschichtungsvorrichtung
DE2901341A1 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen mischung von zerteilten festen und von fluessigen produkten
DE2453810C2 (de) Beschickungsvorrichtung für eine Dispergiervorrichtung
EP1191996A1 (de) Knetmaschine mit dosiervorrichtung
DE3617175C2 (de) Einrichtung zum Passieren, insbesondere Granulieren und/oder Sieben eines Gutes
EP0814133B1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Trockengranulation von Pulverruss
DE3119811C2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von spritzfähigem Naßbeton sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP1157736A1 (de) Anlage und Verfahren zur quasi-kontinuierlichen Behandlung eines teilchenförmigen Gutes
EP1931952B1 (de) Dosiereinrichtung für pulver- oder pastenförmige substanzen
DE2047650A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines im wesentlichen klumpenfreien Gemisches
DE1507892C3 (de) Vorrichtung zum Benetzen pulverförmiger Stoffe mit einer Flüssigkeit
DE19756501A1 (de) Perlruß und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3921899A1 (de) Einwellenmischmaschine fuer trockene und feuchte stoffe
DE3716414A1 (de) Farben-dosier- und auftragungs-maschine
DE69624445T2 (de) Kontinuierlicher Mischer und Verfahren und Vorrichtung zum Beschichten von Materialpartikeln unter Verwendung desselben
EP3953028A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von granulaten oder extrudaten
DE1444466B2 (de) Vorrichtung zum mischen von stoffen
CH638108A5 (en) Mobile continuous mixer for the continuous production of low-viscosity bituminous mixed materials
DE20014756U1 (de) Vakuum-Rühr- und Dispergiervorrichtung
DE2731798A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abziehen, dosieren und zufuehren fliessfaehiger materialien
DE102024133821A1 (de) Mischer und Verfahren zur Herstellung einer Mischung auf pflanzlicher Basis
EP0603701A1 (de) Vorrichtung zum streifen- oder tropfenförmigen Ausbringen fliessfähiger Massen
DE1272894B (de) Vorrichtung zum Mischen eines pulverfoermigen Stoffes mit einer Fluessigkeit

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977