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DE2728173A1 - Ruehrwerk fuer metallschmelzen - Google Patents

Ruehrwerk fuer metallschmelzen

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Publication number
DE2728173A1
DE2728173A1 DE19772728173 DE2728173A DE2728173A1 DE 2728173 A1 DE2728173 A1 DE 2728173A1 DE 19772728173 DE19772728173 DE 19772728173 DE 2728173 A DE2728173 A DE 2728173A DE 2728173 A1 DE2728173 A1 DE 2728173A1
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DE
Germany
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shaft
stirrer
agitator according
tube
thermal insulation
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Withdrawn
Application number
DE19772728173
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Koppatz
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D27/00Stirring devices for molten material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/02Refining by liquating, filtering, centrifuging, distilling, or supersonic wave action including acoustic waves
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/05Refining by treating with gases, e.g. gas flushing also refining by means of a material generating gas in situ
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/10General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals with refining or fluxing agents; Use of materials therefor, e.g. slagging or scorifying agents
    • C22B9/103Methods of introduction of solid or liquid refining or fluxing agents
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

  • Grevenbroich
  • n RUhrwerk für Metallschmelzen " Die Erfindung betrifft ein Rührwerk für Metallschmelzen, insbesondere für Aluminiumschmelzen, bestehend aus einem auf einem Schmelzofen befestigbaren, eine Schwenkbewegung und eine Drehbewegung ausführenden Antrieb, einer mit dem Antrieb verbundenen in den Ofen eintauchbaren hohlen Metallwelle und einem am unteren Ende der Welle befestigten Rührer.
  • Es sind bereits Versuche mit Wellen aus hochwarmfestem Stahl und Stahlguß angestellt worden. Bei diesen Versuchen hat sich Jedoch herausgestellt, daß die Welle bereits nach relativ kurzer Zeit im Bereich etwa in Höhe des Schmelzenspiegels bzw.
  • in einem kurzen Abstand darüber brach.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Rührwerk der eingangs genannten Art, insbesondere für ofen mit kontinuierlichem Betrieb, die Standzeit der RUhrerwelle zu verlängern Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Welle über ihre gesamte Länge mit einer Wärmeisolierung versehen ist und daß das Innere der Welle Einlässe und Auslässe für mindestens ein Kühlmedium aufweist.
  • Aufgrund der Erfindung wird die gesamte Oberfläche der Welle gegenüber der Schmelze abgeschirmt. Die Welle wird daher erstens nicht den hohen Schmelztemperaturen ausgesetzt und zweitens besteht nicht die Gefahr, daß das Material der Welle in irgendeiner Weise durch das Schmelzbad negativ beeinflußt wird.
  • Die nach längerer Betriebszeit durch Jede Wärmeisolierung hindurchtretenden Wärmemengen werden durch das durch das Welleninnere strömende Kühlmedium abgeführt, so daß sich das Wellenmaterial nicht übermäßig aufheizt und somit seine Festigkeit behält.
  • Die Wärmeisolierung kann dadurch gebildet sein, daß die RUhrerwelle in einem Abstand von einem Rohr aus Stahlblech, Guß oder Keramik umgeben ist und daß der Ringraum zwischen der Welle und dem Rohr mit Isolationsmaterial, z.B. Stampfmasse oder Isolierwolle, ausgefüllt ist.
  • Ferner ist es auch möglich, daß das Isolationsmaterial auf der der Welle zugewandten Seite mit einem dünnen Blechrohr abgedeckt ist, so daß der Wärmeisolationsmantel vorgefertigt werden kann und lediglich auf die festmontierte Rührerwelle aufgesteckt zu werden braucht.
  • Die aus dem Außenrohr, dem Isolationsmaterial und dem inneren Blechrohr bestehende vorgefertigte Wärmeisolierung kann in der Länge in zwei oder mehrere Abschnitte unterteilt sein, so daß die Möglichkeit gegeben ist, bei einer Beschädigung der Isolierung nur den beschädigten Teil auszuwechseln.
  • Als zusätzlicher Schutz kann das äußere Rohr der Wärmeisolierung mit einer Schicht überzogen sein, die hochwarmfest, stoßrest, verschleffest, zundergeschützt, wärmeisolierend und darüber hinaus gegenüber der Schmelze neutral ist. Derartige Materialien sowie Methoden zum Aufbringen dieser Materialien auf Stahlblech, Stahlguß oder Grauguß sind bekannt.
  • Wenn das Isolationsmaterial ein iester Körper ist, kann auf das Innenrohr verzichtet werden. Wenn der Isolationskörper widerstandsfähig genug ist und sowohl den mechanischen Beanspruchungen standhält als auch chemisch gegenüber der Schmelze beständig ist, kann unter Umständen auch auf die äußere Ummantelung verzichtet werden. Es ist möglich, auch solche Isolierkörper ohne die inneren und äußeren Ummantelungen als vorgefertigte Ringe herzustellen.
  • Die Welle kann mit einem von ihrem oberen Ende bis nahe an ihr unteres Ende reichenden Innenrohr versehen sein, wobei entweder der Querschnitt des Innenrohrs oder Ringquerschnitt zwischen dem Innenrohr und der Innenwand der Welle den Kühlmittel einlaß aufweist, während der andere Querschnitt mit dem KUhlmittelauslaß versehen ist. Bei dieser Konstruktion kann also ein Kühlmittel entweder durch das Innenrohr oder durch den das Innenrohr umgebenden Querschnitt von oben nach unten zugeführt und durch den anderen Querschnitt von unten nach oben wieder abgeführt werden. Auf diese Weise kann die Rührerwelle gut von einem Kühlmittel durchströmt werden.
  • Bei einer bevorzugten AusfUhrungstorm weist der Querschnitt des Innenrohrs einen KUhlgaseinlaß auf, während der obere Welle -bereich sowie die Wärmeisolierung mit Gasaustrittsöffnungen ver sehen sind. Bei dieser AusfUhrungsform strömt das Kühlgas durch das Innenrohr von oben nach unten in die Welle hinein und strom dann in der Innenfläche der Welle von unten nach oben bis zu den Gasaustrittsöffnungen, wo es ins Freie gelangt. Der obere Abschnitt der Wärmeisolierung kann dabei in einem Abstand von der Wellenaußenfläche angeordnet und mit Hilfe von Abstandshaltern radial fixiert sein. Bei dieser Ausführungsform wird der obere Wellenbereich dabei sowohl min innen als auch von außen von dem Kühlgas umspült.
  • Die Gasaustrittsöffnungen sind zweckmäßig über den Umfang und die Höhe versetzt angeordnet, so daß einer Materialschwächung weitestgehend entgegengewirkt wird.
  • Wenn das erfindungsgemäße Rfihrwerk für eine Vakuumanlage vorgesehen ist, muß dafür gesorgt sein, daß der Kühlgasaustritt oberhalb der Dichtungsstelle außerhalb des Ofens angeordnet ist, damit das Kühlgas nicht in den Ofen gelangt.
  • Um die Welle auch am unteren Ende gut isolieren zu können, ist der untere Abschnitt der Welle in einem Abstand von dem unter Wellenende mit einer Querwand verschlossen, wobei das unterhalt der Querwand befindliche Wellenende mit Isoliermasse ausgefüll ist.
  • Bei einem anderen Ausflihrwigsbeispiel der Erfindung kann das obere Wellenende einen Anschluß für ein Gas aufweisen, das ent weder ein Behandlungsgas oder gegenüber der Schmelze inert ist, während das untere Wellenende mit durch den Rührer verlaufenden Gasaustrittsöffnungen verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform wird die Rtlhrerwelle von dem Gas von oben nach unten durchströmt, welches dann durch den Rührer hindurch in die Schmelze eintritt.
  • Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß das Gas bis Eintritt in die Schmelze bereits vorgewärmt ist. Dieses Gas kann dabei vorzugsweise gleichzeitig zur Behandlung der Schmelze ausgenutzt werden. Mit dem Gas kann auch ein Pulver, Salz oder dergleichen zur zusätzlichen Behandlung der Schmelze mit hohem Druck in die Schmelze eingeblasen weiden.
  • Der Rührer ist zweckmäßig auf ein auf dem Umfang des unteren Wellenendes vorgesehenes Gewinde aufgeschraubt. Das Gewinde ist dabei zweckmäßig so gestaltet, daß sich der Rührer in normier Drehrichtung der Welle festdreht. Alternativ ist es auch möglich, daß der obere Anschluß der Welle an den Antrieb mit Gewinde versehen ist, während der untere Anschluß zwischen Welle und Rührer als Flanschverbindung ausgebildet ist.
  • Zum Schutze des oberen Anschlußflansches der Welle kann auch dieser an seinem äußeren Umfang mit einer Wärmeisolierung umgeben sein. Um diesen auch im eingebauten Zustand der Rührerwelle aufsetzen zu können, kann dieser an seiner Oberseite einen in radialer Ebene liegenden Blechring aufweisen, der an seinem Innenrand itt biegbaren Haltezungen versehen ist, die in in die Ebene des übrigens Rings gebogenen Zustand den Anschlußflansch übergreifen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung bei spiel sweise veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen anhand der Zeichnung beschrieben. Bs zeigen: Fig. 1 die Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Rührerwelle, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 eine Ansicht eines zweiten Ausilihrungsbeispiels der Rührerwelle, ebenfalls teilwelse im Schnitt.
  • Fig.1 NachVder Zeichnung besteht das Rührwerk aus einem Rührer 2, der im Betriebszustand in die Schmelze getaucht wird, einer RUhrerwelle 4, sowie einem Antrieb, von dem in der Zeichnung lediglich der Anschlußflansch 6 dargestellt ist.
  • Der Rührerantrieb kann sowohl eine Drehbewegung als auch eine Schwenkbewegung ausführen, die er über den Anschlußflansch 6 auf die starr mit diesem verbundene Rührerwelle 4 sowie den RUhrer 2 überträgt.
  • Zur Befestigung der Rührerwelle 4 an dem Anschlußflansch 6 ist die Welle 4 mit einem Flansch 8 versehen, der über Stiftschraube 10 und Muttern 12 an dem Anschlußflansch 6 befestigt ist.
  • Das untere Ende der Rührerwelle 4 ist mit einem Außengewinde 14 versehen, auf welches der Rührer 2 aufgeschraubt ist. Das Gewinde 14 ist dabei so ausgebildet, daß sich der Rührer 2 im Betrieb auf dem Gewinde 14 festschraubt, so daß ein ungewolltes Lösen des Rührers von der Welle ausgeschlossen ist.
  • An ihrer Außenseite ist die Rührerwelle 4 über ihre gesamte Länge mit einer Wärmeisolierung 16 umgeben. Im mittleren und unteren Wellenbereich besteht die Wärmeisolierung 16 aus einem oder mehreren vorgefertigten Ringen 18, die von unten her auf die Welle aufgeschoben werden können. Die Ringe 18 bestehen aus einem dünnen inneren Blechrohr 20, dessen Innenquerschnitt gegen-Uber dem Außenquerschnitt der Rührerwelle 4 ein geringes übermaß aufweist, einer Schicht aus wärmeisolierendem Stampfmaterial 22 oder dergleichen sowie einem äußeren kräftigen Rohr 24 aus Stahlblech, Guß oder Keramik, welches an seinem äußeren Umfang zusätzlich mit einer Schutzschicht 26 überzogen ist, die hochwarmfest, stoßfest, verschleißfest, zundergeschützt, wärmeisolierend sowie gegenüber der zu behandelnden Schmelze chemisch neutral ist. Die axialen Stirnflächen der einzelnen Ringe 18 sind mit Abdeckblechen 28 versehen. Die Höhe des unteren Ringes sollte so bemessen sein, daß er über den Bad~spiegel der Schmelz hinausreicht.
  • Das obere Ende der Rührerwelle 4, unmittelbar unterhalb des Flansches 8, ist mit einem etwas leichter gebauten Ring 30 umgeben, dessen Aufbau im wesentlichen dem der Ringe 18 entspricht, dessen inneres Rohr 32 Jedoch gegenüber dem Außenquerschnitt der Rührerwelle 4 ein größeres übermaß aufweist, so daß ein die Welle 4 umgebender Ringraum 34 entsteht. Zur radialen Fixierung des Rings 34 auf der Welle sind Abstandshalter 36 vorgesehen.
  • Ferner ist auch der äußere Umfang des Anschlußflansches 6 sowie des oberen Wellenflansches 8 durch einen Isoliening 38 geschützt.
  • Der Aufbau des Isolierringes entspricht im wesentlichen dem der die Welle umgebenden Ringe 18 und 30. An seiner Oberseite ist der Isolierring 38 mit einem in radialer Ebene liegenden Blechring 40 versehen, der an seinem Innenrand mit biegbaren Haltenasen 42 versehen ist. Wenn der Isolierring 40 von unten her aufgesteckt wird, sind die Haltenasen in axialer Richtung nach außen umgebogen und werden dann zum Befestigen in die Ebene des Blechrings 40 geknickt, so daß sie auf der Oberfläche des Anschlußflansches 6 aufliegen und den Isolierring 38 in seiner Lage fixieren.
  • In ihrem Innenraum weist die hohle Rührerwelle 4 ein zentrisches Innenrohr 44 auf, das sich vom oberen Ende der Welle bis nahe an ihr verschlossenes unteres Ende erstreckt. Das Innenrohr 44 ist über einen oberen Flansch 46 befestigt, der mit Hilfe eines am oberen Innenquerschnitt der Welle 4 vorgesehenen Absatzes 48 gegen die Unterseite des oberen Anschlußflansches 6 gedrückt wird.
  • Das obere Ende des Innenrohrs 4 ist mit einem in der Zeichnung nicht näher dargestellten Kühlgaseinlaß 50 versehen, der an einer Stelle oberhalb des Anschlußflansches 6 betätigt werden kann. Als Kühlgasauslaß dienen im oberen Bereich der Rührerwelle 4 vorgesehene, über den Umfang und in der Höhe verteilt angeordnete Gasaustrittsöffnungen 52, durch die das Gas in den Ringraum 34 hindurchtreten kann. Von dort gelangt das Kühlgas durch in dem oberen Isolierring 30 vorgesehene weitere Gasaustritts-Öffnungen 54 ins Freie.
  • Der untere Abschnitt der Welle 4 ist in einem Abstand vom unteren Wellenende mit Hilfe einer Querwand 56 verschlossen, während der unterhalb der Querwand 56 befindliche Innenraum der Welle mit Isoliermasse 58 ausgefüllt ist, so daß ein zusätzlicher Isolationsschutz zum Rührer 2 hin gewährleistet ist.
  • Als zusätzliche Wärmeisolierung weist der Rührer 2 eine von seinem oberen Rand ausgehende tiefe axiale Nut 66 auf, die mit Isolationsmaterial gefüllt ist.
  • Bei der Montage des Rührers wird zunächst die Rührerwelle 4 an den Anschlußflansch angesetzt und mit Hilfe der Muttern 12 fixiert. Dann wird der Isolierring 38 über die Flansche 6 und 8 geschoben und durch Umbiegen der Haltenasen 42 daran fixiert.
  • Dann werden die Ringe 30 und 18 aufgesteckt und schließlich wird der Rührer 2 aufgeschraubt, durch den gleichzeitig die Ringe 18 und 30 gehalten werden. Beim Betrieb des Rührwerks wird dann der Kühlgaseintritt 50 geöffnet, so daß das Kühlgas von oben nach unten durch das Innenrohr 44 strömt, bis es an der Oberseite der unteren Querwand 56 umgelenkt wird und durch den Ringquerschnitt 60, der zwischen der Innenfläche der Welle 4 und der Außenfläche des Innenrohrs 44 gebildet wird, nach oben strömt. Dort tritt es über die Öffnungen 52 in den äußeren Ringraum 34 und von dort über die in dem Isolierring 30 vorgesehenen Austrittsöffnungen 54 ins Freie.
  • Bei einem solchen Rührwerk kann das Temperaturniveau im Inneren der Welle relativ gering gehalten werden. Daher ist es möglich, durch die Welle 4 hindurch eine in Fig. 1 der Zeichnung strichpunktiert angedeutete In3izierleitung 68 vorzusehen, die durch die Welle hindurch bis zum Rührer 2 geführt wird, und mit durch den Rührer 2 verlaufenden schrägen Kanälen 70 in Verbindung steht. Durch diese Injizierleitung können die Behandlungsmittel ch die Welle hindurch unmittelbar in die Schmelze eingeblasen werden, wodurch die Behandlungsmittel gut in der Schmelze vermischt werden können. Aufgrund des relativ geringen Temperaturniveaus ist es ausgeschlossen, daß die Behandlungsmittel, beispielsweise Salze, Stickstoff-Argongas oder ähnliches, vor dem Eintritt in die Schmelze ungewollten Reaktionen unterworfen werden. Ferner entstehen in der InJizierleitung bei diesen Temperaturen auch keine Ansätze.
  • Vorzugsweise ist die Welle 4 mit dem Rührer 2 auch in der Höhe verfahrbar. Dadurch können mit den inJizierten Stoffen alle Zonen der Schmelze erreicht werden, wodurch die Behandlung der Schmelze erleichtert und beschleunigt wird.
  • Aufgrund der guten Beweglichkeit des Rührers können auch sämtliche Stellen der Ofeninnenwände mit den inJizierten Stoffen beaufschlagt werden, so daß die bei voller Ofentemperatur mit Hilfe der durch den Rührer in3izierten Stoffe gereinigt werden können.
  • Fig. 2 zeigt ein weiteres AusfUhuungsbeispiel eines Rilhrwerks.
  • Aus Gründen der Ubersichtlichkeit sind fUr gleiche Bauteile die gleichen Positionszahlen verwendet worden.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ebenfalls eine Rührerwelle 4 Uber ihren oberen Flansch 8 an einem mit dem Antrieb verbundenen Anschlußflansch 6 befestigt. Der Rührer 2 ist in gleicher Weise wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel an das untere Ende der Welle 4 angeschraubt.
  • Die Welle 4 ist über ihre gesamte Länge von Isolierringen 30 umgeben, die in ihrem Aufbau den Isolierringen 30 des in Fig. 1 dargestellten Ausfühuungsbeispiels entsprechen. Es ist Jedoch auch möglich, daß die gesamte Länge der Welle 4 von nur einem Isolierring umgeben ist.
  • Das obere Ende der hohlen Rtlhrerwelle 4 ist mit einem in der Zeichnung nicht näher dargestellten Anschluß 62 für ein Gas versehen, welches ein Behandlungsgas für die Schmelze bzw.
  • gegenüber der Schmelze inert ist. Das untere Wellenende ist bei diesem Ausführungsbeispiel offen und ist mit durch den Rührer 2 verlaufenden Gasdurchtrittsöffnungen 64 verbunden. Das durch den Einlaß 62 eintretende Gas durchströmt also die Rührerwelle 4 von oben nach unten und gelangt durch die Gasaustrittsöffnungeri 64 in die Schmelze.
  • Bei Ofentemperaturen von über 10000C kann es vorteilhaft sein, im äußeren Bereich der Welle eine Gaskühlung vorzusehen, die durch eine zusätzliche Flussigkeitskühlung im inneren Bereich unterstUtzt wird. Hierbei kann im Zentrum der Welle eine weitere Rohrleitung für das flüssige Kühlmedium vorgesehen sein, wobei das flüssige Kühlmedium das gasförmige Kühlmedium zusätzlich kühlt und die aufgenommene Wärme abführt.

Claims (18)

  1. Grevenbroich Ansprüche 1. Rührwerk für Metallschmelzen, insbesondere für Aluminiumschmelzen, bestehend aus einem auf einem Schmelzofen beiestigbaren, eine Schwenkbewegung und eine Drehbewegung ausiührenden Antrieb, einer mit dem Antrieb verbundenen, in den Ofen eintauchbaren hohlen Metallwelle und einem am unteren Ende der Welle befestigten Rührer, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Welle (4) Uber ihre gesamte Länge mit einer Wärmeisolierung (16) umgeben ist und daß der Innenraum der Welle Einlässe (50;62) und Auslässe (52; 64) für mindestens ein Kühlmedium aufweist.
  2. 2. Ruhrwerk nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Rührerwelle (4) in einem Abstand von einem Rohr (24) aus Stahlblech, Guß oder Keramik umgeben ist und daß der Ringraum zwischen der Welle (4) und dem Rohr (24) mit Isolationsmaterial (22) ausgefüllt ist.
  3. 3. Rührwerk nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n nz e i c h ne t, daß das Isolationsmaterial (22) auf der der Welle (4) zugewandten Seite mit einem dünnen Blechrohr (20) abgedeckt ist.
  4. 4. Rührwerk nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die aus dem Außenrohr (24X dem Isolationsmaterial (22) und dem inneren Blechrohr (20) bestehende vorgefertigte Wärmeisolierung in der Länge mindestens in zwei Abschnitte unterteilt ist.
  5. 5. Rührwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das äußere Rohr (24) der Wärmeisolierung mit einer Schicht (26) aus hochwarmfestem, stoßfestem, verschleißfestem, zundergeschütztem, wärmeisolierendem Material überzogen ist, das darüber hinaus gegenüber der Schmelze chemisch neutral ist.
  6. 6. Rührwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Welle (4) mit einem von ihrem oberen Ende bis nahe an ihr unteres Ende reichenden Innenrohr (44) versehen ist und daß entweder der Querschnitt des Innenrohrs (44) oder der Ringquerschnitl (60) zwischen dem Innenrohr (44) und der Innenwand der Welle (4) den Kühlmitteleinlaß (50) aufweist, während der andere Querschnitt mit dem Kühlmittelauslaß versehen ist.
  7. 7. Rührwerk nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der Querschnitt des Innenrohrs (44) einen Kühlgaseinlaß (50) aufweist und daß der obere Wellenbereich sowie die Wärmeisolierung mit Gasaustrittsöffnungen (52, 54) versehen sind.
  8. 8. Rührwerk nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der obere Abschnitt der Wärmeisolierung (16) in einem Abstand von der Wellenaußenfläche angeordnet und mit Hilfe von Abstandshaltern (39 radial fixiert ist.
  9. 9. Rührwerk nach einem der Ansprüche 7 oder 8, d a d u r c g e k e n n z e i c h n e t, daß die Gasaustrittsöffnungen (52, 54) über den Umfang und die Höhe versetzt angeordnet sind.
  10. 10. Rührwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der untere Abschnitt der Welle (4) in einem Abstand von dem unteren Ende mit einer Querwand (56) verschlossen ist und daß das unterhalb der Querwand befindliche Wellenende mit Isolisrmasse (58) ausgefüllt ist.
  11. 11. Rührwerk nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß das obere Wellenende einen Anschluß (62) für ein Gas aufweist, das entweder ein Behandlungsgas oder gegenüber der Schmelze inert ist, und daß das untere Wellenende mit durch den Rührer (2) verlaufenden Gasdurchtrittsöffnungen (64) verbunden ist.
  12. 12. Rührwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a -d u r c h g e k e n n z e ic h ne t, daß der Rührer (2) auf ein auf dem Umfang des unteren Wellenendes vorgesehenes Gewinde (14) aufgeschraubt ist.
  13. 13. Rührwerk nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e nnz e i c h n e t, daß das Gewinde (14) so gestaltet ist, daß sich der Rührer (2) in normaler Drehrichtung der Welle (4) festdreht.
  14. 14. Rührwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 13, d a -d u r c h g eke n n z e i c h n e t, daß auch der obere Anschlußflansch (6, 8) der Welle (4) an seinem äußeren Umfang mit einem Wärmeisolierring (38) umgeben ist.
  15. 15. Rührwerk nach Anspruch 14, d a d ur c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der Isolierring (38) an seiner Oberseite einen in radialer Ebene liegenden Blechring (40) aufweist, der an seinem Innenrand mit biegbaren Haltezungen (42) versehen ist, die im in die Ebene des Blechrings (40) gebogenen Zustand den Anschlußflansch (6) übergreifen.
  16. 16. Rührwerk nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der Kühlgasaustritt bei einer Vakuumanlage oberhalb der Dichtungsstelle außerhalb des Ofens angeordnet ist.
  17. 17. Rührwerk nach indem der Ansprüche 1 bis 16, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Rührer (2) eine von seinem oberen Rand ausgehende tiefe axiale Nut (66) aufweist, die mit Isolationsmaterial gefüllt ist.
  18. 18. Rührwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 17, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß durch das Innere der Welle (4) hindurch eine dünne Rohrleitung (68) geführt ist, die an ihrem oberen Eingangsende mit einer Behandlungsgasquelle und/oder einem Einblasmechanismus für Salz- oder Behandlungspulver versehen ist und an ihrem Ausgangsende mit schräg durch den Rührer (2) verlaufenden, in die Schmelze mündenden Kanälen (70) verbunden ist.
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