DE2753781C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein optisches Gerät mit einer
Meßeinrichtung zum Erfassen der Lageabweichung einer
Strahlungsquelle von einem angewählten Zielpunkt, mit
einer gemeinsam fokussierenden Objektivoptik für die
Strahlung der Strahlungsquelle und das vom Zielpunkt
kommende sichtbare Licht, einem in einer Bildebene
der Objektivoptik angeordneten Strichträger zur Fest
legung der Visierlinie, und einem Strahlteiler zum
Leiten des sichtbaren Lichtes in eine Okularoptik
und der Strahlung zu einem Detektor.
Ein derartiges optisches Gerät ist insbesondere für
Waffensysteme zum Führen eines sich bewegenden Objektes,
z. B. eines Geschosses, zu einem Ziel geeignet. Dabei wird
das optische Gerät auf einem Punkt auf dem Ziel gerich
tet, und die Bedienungsperson richtet die Visierlinie
permanent auf das Ziel. Wenn nun das sich bewegende
Objekt mit Mitteln zum Abgeben von Strahlung versehen
ist, kann die Abweichung der Strahlungsmittel von der
Visierlinie mittels der Meßeinrichtung bestimmt werden,
die auf die emittierte Strahlung anspricht. Die Strahlung
kann durch eine Strahlungsquelle erzeugt werden, die
innerhalb des Gehäuses des sich bewegenden Objektes an
gebracht ist, oder sie kann durch die Antriebseinrichtung
des sich bewegenden Objektes erzeugt werden, die dann
als infrarote Strahlung vorliegt. Die Strahlung kann je
doch auch von Reflektoren ausgehen, die auf dem sich
bewegenden Objekt angeordnet sind. In diesem Fall wird
die Strahlung durch eine Strahlungsquelle erzeugt, die
z. B. am Ort des optischen Gerätes angeordnet ist. Die
Strahlung wird dann zum sich bewegenden Objekt übertra
gen und dann über Reflektoren zum optischen Gerät zurück
geführt.
Ein optisches Gerät der eingangs genannten Art ist aus
der US-PS 39 89 947 bekannt. Bei dieser bekannten Vor
richtung wird die eintreffende Strahlung durch eine ge
meinsame Objektivoptik fokussiert und einem dichroitischen
Spiegel zugeführt, der für sichtbares Licht transparent
ist und Infrarotstrahlung reflektiert. Das sichtbare
Licht gelangt dann über einen weiteren Spiegel und eine
Visierhilfe, d. h. einem Fadenkreuz, zur Okularoptik.
Die Infrarotstrahlung wird zusätzlich durch den dichroiti
schen Spiegel, der zur optischen Achse geneigt und dreh
bar angeordnet ist, moduliert und einem Detektor zugeführt.
Einerseits bringt dieses System zwar den Vorteil, daß
das einfallende Licht durch eine gemeinsame Optik
fokussiert wird, andererseits sind aber die Meßeinrich
tungen, d. h. das Fadenkreuz und der geneigte rotierende
Spiegel in Verbindung mit dem Detektor, voneinander ge
trennt angeordnet, so daß die relativen Stellungen der
Einrichtungen durch mechanische Verformungen, Temperatur
wechsel, Erschütterung und dgl. beeinflußt wird. Um eine
ausreichende Meßgenauigkeit zu erhalten, ist es deshalb
erforderlich, Einrichtungen zum Kontrollieren und Ein
justieren der Visierlinie und der optischen Achse des
Meßsystems vorzusehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungs
gemäßes optisches System zu schaffen, das bezüglich der
Meßgenauigkeit weitgehend unempfindlich gegen äußere Ein
flüsse wie mechanische Verformungen, Temperaturwechsel,
Erschütterungen oder dgl. ist und bei dem auf aufwendige
Einstellarbeiten verzichtet werden kann.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die im Patentan
spruch 1 angegebenen Merkmale. Die Unteransprüche be
treffen vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Bei dem erfindungsgemäßen optischen Gerät werden die
Bildebenen für das sichtbare Licht und die Infrarot
strahlung voneinander getrennt, so daß die Visierhilfe
und die Meßmaske für die infrarote Strahlung sich nicht
gegenseitig beeinflussen, ohne daß zwischen den beiden
Einrichtungen zusätzliche Strahlteiler oder dgl. ange
ordnet werden müssen, die zusätzliche Fehlerquellen
mit sich bringen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist
die Visierhilfe zusammen mit einer dichroitischen Meß
maske auf einer gemeinsamen Glasplatte angeordnet, so
daß keine Relativverschiebungen auftreten. Durch die
drehbare Meßmaske wird die vom Objekt ausgehende Strah
lung durch ein dichroisches Muster moduliert und dann
zur weiteren Verarbeitung einem Photodetektor zugeführt.
Die Meßgenauigkeit kann dadurch verbessert werden, daß
die Kanten des dichroischen Musters mit einer schmalen
Schicht zum Verbessern der Schärfe der Kanten versehen sind.
Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung ein erfindungsgemäßes
optisches Gerät;
Fig. 2 eine alternative Ausführungsform des Geräts gemäß
Fig. 1;
Fig. 3 Mittel, durch die das Ausrichten des Geräts er
leichtert wird;
Fig. 4 die Meßeinrichtung;
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit
einem Photodetektor, dessen empfindliche Oberfläche in zwei
getrennte Gebiete aufgeteilt ist;
Fig. 6 eine vergrößerte Ansicht der Meßeinrichtung;
Fig. 7 eine vergrößerte Schnittansicht des Gebietes zwi
schen den durchlässigen und nichtdurchlässigen Bereichen der
Meßeinrichtung; und
Fig. 8 eine alternative und verbesserte Ausführungsform
in einer Ansicht gemäß Fig. 7.
In Fig. 1 ist schematisch das erfindungsgemäße optische
Gerät dargestellt. Wie bereits erwähnt wurde, ist das opti
sche Gerät besonders dafür geeignet, in einem optischen
Visier eingebaut zu werden. Aus diesem Grund wird es im fol
genden in Verbindung mit einem optischen Visier beschrieben
werden, das die zwei hauptsächlichen Funktionen hat, daß das
Ziel angeschaut und die Visierlinie auf dem Ziel gehalten
werden kann und daß die Bahn eines Geschosses mit der Visier
linie verglichen und die Abweichung zwischen dem Geschoß
und der Visierlinie bestimmt werden kann. Die Art des Meßvor
ganges und die Art, wie die Abweichung, die durch den Meßvor
gang bestimmt ist, in ein elektrisches Signal umgewandelt
wird und wie dieses Signal verarbeitet und ausgewertet wird,
bildet keinen Teil der Erfindung und wird daher hier nicht
ausführlicher beschrieben.
Das optische System umfaßt im wesentlichen eine einzelne
optische Eingangsöffnung mit einer Objektivlinse 1, eine Glas
platte 2 und ein Prisma 3, um das sichtbare Licht vom Ziel und
von seinem Hintergrund und die durch die Strahlungsquelle des
Geschosses emittierte Strahlung zu trennen. Die Strahlungs
quelle kann z. B. aus einer Laserquelle bestehen, vorzugsweise
einer Laserdiode, die am Geschoß auf solche Weise angebracht
ist, daß das Laserlicht zum Visier hin ausgesandt wird. Die
Objktivlinse 1 sammelt sowohl sichtbares Licht als auch La
serlicht und ist so ausgebildet, daß die Brennweite für sicht
bares Licht und Laserlicht verschieden ist. Hieraus folgt, daß
ein Bild des Ziels und seines Hintergrunds in die Bildebene F 1
für sichtbares Licht projiziert wird, während ein Bild der
Strahlungsquelle in eine andere Bildebene F 2 für Laserlicht
projiziert wird. In Fig. 1 ist der Strahlengang des sichtba
ren Lichtes durch gestrichelte Linien angedeutet, während das
Laserlicht durch ausgezogene Linien angedeutet ist. Die Strah
lengänge werden im Prisma 3 in an sich bekannter Weise ge
teilt, so daß sichtbares Licht durch das Prisma hindurch und
aus diesem heraus durch ein Okular 4 in die Augen einer Be
dienungsperson fällt, während das Laserlicht durch das Prisma 3
reflektiert und aus diesem heraus durch ein Linsensystem 6
zu einem Detektor 7 gelangt.
Damit der Verfolgungsvorgang erleichtert wird, ist das
optische Gerät mit einem Bezugssymbol für das Sichtvisier
versehen, das aus dünnen Linien auf einer Glasoberfläche be
steht, die in der Bildebene F 1 angeordnet ist, so daß die Be
dienungsperson das Ziel und seinen Hintergrund zusammen mit
dem Bezugssymbol des Sichtvisiers im Okular 4 sehen kann.
Das Symbol kann aus einem Kreis 8 oder Bogen 9 oder mehreren
konzentrischen Kreisen oder Bögen bestehen (siehe Fig. 3),
die als gemeinsamen Mittelpunkt die Visierlinie 10 haben.
Die letztgenannte Ausführungsform wird gegenüber konven
tionellen gekreuzten Haaren vorgezogen, wenn die Meßeinrich
tung, wie weiter unten beschrieben, um die Visierlinie als
Drehachse rotiert. Die Linien des Bezugssymbols des Sicht
visiers müssen so dünn sein, daß sie nicht die Arbeitsweise
der Meßeinrichtung dadurch behindern, daß die Lichtstrahlen
unterbrochen werden.
Um die Abweichung des Geschosses von der Visierlinie zu
bestimmen, ist das optische Gerät mit einer Meßeinrichtung
versehen, die die Form einer Meßmaske 11 (siehe Fig. 4) hat
und in der Bildebene F 2 angeordnet ist. Die Meßmaske kann
aus einer Glasplatte mit einem darauf angeordneten dichroischen
geometrischen Muster bestehen, das für sichtbares Licht durch
lässig, aber für das von der Strahlungsquelle emittierte Laser
licht undurchlässig ist. Da dieses Muster für sichtbares Licht
durchlässig ist, stört es das optische Bild und das Bezugs
symbol des Sichtvisiers sogar dann nicht, wenn die Maske be
wegt wird.
Die Entfernung zwischen den beiden Bildebenen F 1 und F 2 ist
so groß, daß die Abdeckungseffekte, die durch die Linien des
Bezugssymbols des Sichtvisiers verursacht werden, klein sind,
während gleichzeitig die Meßmaske und das Bezugssymbol des
Sichtvisiers auf demselben optischen Element angeordnet sind,
z. B. auf jeder Seite der Glasplatte 2, deren Seitenflächen mit
den Ebenen F 1 und F 2 zusammenfallen. Da die Glasplatte gemein
sames Element für die Funktionen sowohl des Zieles als auch
des Ortsmessens ist, führt jede Änderung im optischen System
zu den gleichen Änderungen in beiden Einrichtungen, während
die relative Einstellung dieser beiden Einrichtungen unver
ändert bleibt. Irgendwelche Mittel zum Kontrollieren und Ein
stellen der Visierlinie und der Achsen der Meßeinrichtung
sind nicht notwendig.
Anstelle von einer gemeinsamen Glasplatte können zwei Glas
platten 13, 14 benutzt werden (siehe Fig. 2). In diesem Falle
fällt die Bildebene F 1′ für das sichtbare Licht vorzugsweise
mit der Oberfläche der Glasplatte 13 zusammen, die zur Be
dienungsperson hingerichtet ist. Die Bildebene F 2′ für das
Laserlicht sollte analog mit der Oberfläche der Glasplatte 14
zusammenfallen, die zum Detektor 7 gerichtet ist. Auch andere
Ausführungsformen mit zwei Glasplatten sind möglich; die ein
zige Bedingung, die beachtet werden muß, ist jedoch die, daß
die Glasoberflächen, auf denen das Bezugssymbol für das
Sichtvisier und die Meßmaske angebracht sind, mit der entspre
chenden Bildebene zusammenfallen und daß beide Glasplatten so
verbunden sind, daß sie relativ zueinander nicht bewegt werden
können. Für das Arbeiten des Visiers ist es notwendig, daß
die Glasplatte 14 rotiert. Die Glasplatte 13 kann mit der
Glasplatte 14 starr verbunden sein und mit derselben Drehge
schwindigkeit rotieren. Sie kann jedoch auch feststehen; in
diesem Falle kann das Bezugssymbol aus gekreuzten Haaren be
stehen.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht der Glasoberfläche, die in der
Bildebene F 1 angeordnet ist, mit dem Bezugssymbol des Sicht
visiers, das konzentrische Kreise 8 und Bögen 9 um einen Mit
telpunkt umfaßt, der auf der Visierlinie 10 liegt. Der Mittel
punkt ist vorzugsweise durch einen kleinen Punkt 15 angedeu
tet. Der unscharfe Fleck 16 hängt mit dem Bild der Strahlungs
quelle zusammen, das in der Bildebene F 1 unscharf ist, aber
in der Bildebene F 2 scharfe Begrenzungen aufweist. In diesem
Falle ist angenommen, daß die Wellenlänge der durch die Strah
lungsquelle emittierten Strahlung im sichtbaren Bereich des
Spektrums liegt. Es kann jedoch auch vorteilhaft sein, die
Wellenlänge der ausgesandten Strahlung außerhalb des sichtba
ren Bereichs des Spektrums zu wählen, wobei dann kein un
scharfes Bild in der Bildebene F 1 erscheint.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Glasoberfläche, die in der
Bildebene F 2 angeordnet ist, mit der Meßmaske 11, die aus
einer Glasplatte besteht, die ein dichroisches geometrisches
Muster trägt. Die gesamte Oberfläche der Glasplatte ist für
sichtbares Licht durchlässig. Das darauf angeordnete Muster
ist jedoch für Strahlung, die durch die Strahlungsquelle
emittiert wird, undurchlässig. Die Grenzlinie 17 des undurch
lässigen Musters kann eine solche Form aufweisen, daß Infor
mation bezüglich der Stellung der Strahlungsquelle aus der
Beziehung zwischen den auftretenden Fluktuationen der Strah
lungsintensität und der Winkelstellung der Maske gewonnen
werden kann. Dies ist in der gleichzeitig eingereichten Pa
tentanmeldung P 27 53 782.8, die der schwedischen Patentanmeldung
76 13 514-4 entspricht, deutlicher beschrieben.
Um ein niedriges Rauschniveau und eine entsprechend hohe
Empfindlichkeit des Detektors 7′ zu erhalten, ist der Detek
tor in einer Bildebene F 3 (siehe Fig. 5) auf solche Weise an
geordnet, daß die Bildebene F 2 mit der Ortsmeßeinrichtung mit
der größtmöglichen Größenverkleinerung auf die Detektorober
fläche abgebildet wird. Die gesamte Strahlung, die durch die
Meßmaske hindurchgeht, wird in diesem Falle den Detektor 7′
erreichen. Die empfindliche Oberfläche des Detektors ist in
zwei oder mehr getrennte Gebiete aufgeteilt, wobei jedes die
ser getrennten Gebiete einem gewissen Bereich von Winkeln ent
spricht, in dem der Ort der Strahlungsquelle bestimmt werden
kann. Vorzugsweise besteht die Oberfläche des Detektors aus
einer innigen mittigen Oberfläche und einer äußeren ring
förmigen Oberfläche, da ein derartiger Detektor
insbesondere für eine Messung in verschiedenen Entfernungsmeßbereichen ge
eignet ist.
Es ist wichtig, um eine genaue Messung des Ortes des Ge
schosses zu erhalten, daß die Grenzlinie 17, d. h. der Über
gang zwischen dem durchlässigen Teil 12 und dem opaken Teil
18 der Maske klar begrenzt ist. In der Praxis ist dies jedoch
schwierig zu erreichen, da das dichroische Muster aus mehreren
dünnen dielektrischen Schichten besteht, die aufeinander ange
ordnet sind. Daraus ergibt sich eine Übergangszone zwischen
den durchlässigen und opaken Gebieten der Maske, in der sich
die Durchlässigkeit allmählich von einem hohen Wert zu einem
niedrigen Wert ändert.
Aus Fig. 7, die eine vergrößerte Querschnittsansicht des
Gebietes zwischen den transparenten und opaken Gebieten der
Maske zeigt, ist ersichtlich, daß das dichroische Muster 12
aus einer Anzahl von Schichten 23 besteht, die normalerweise
aus dielektrischem Material bestehen, die auf der Glasplatte
angeordnet sind und zusammen eine die fragliche Strahlung un
terbrechende Schicht bilden. Aufgrund der großen Zahl von
Schichten, die im Muster enthalten sind, tritt eine Übergangs
zone d auf. Wie bereits erwähnt wurde, ist eine solche Über
gangszone dann nicht zufriedenstellend, wenn der Ort des Ob
jektes genau bestimmt werden soll. Als Beispiel der Größe der
Genauigkeit, die benötigt wird, kann erwähnt werden, daß für
eine Änderung der durchgelassenen Strahlungsintensität von
90% eine Ortsveränderung des Geschosses von maximal 0,05 mrad
erlaubt ist.
Um die Schärfe der Kante des dichroischen Musters zu ver
bessern und um damit diese Übergangszone zu verkleinern, ist
die Kante des Musters, die an den durchlässigen Teil der Maske
angrenzt, mit einer Schicht 24 versehen, die für die fragliche
Strahlung undurchlässig ist (siehe Fig. 6). Diese Kanten
schicht erstreckt sich entlang der Grenzlinie des Musters und
ist so eng, daß, wenn die Maske rotiert, die Einrichtung wei
terhin durchsichtig ist. Die Kantenschicht besteht vorzugswei
se aus einem Metall, das sehr genau ausgeformt werden kann,
z. B. Aluminium. Aus Fig. 8 ist ersichtlich, daß die Metall
schicht oben auf den dielektrischen Schichten angeordnet ist.
Es ist jedoch auch möglich, die Kantenschicht unter den di
elektrischen Schichten entlang ihren Grenzlinien anzuordnen.
Claims (10)
1. Optisches Gerät mit einer Meßeinrichtung zum Er
fassen der Lageabweichung einer Strahlungsquelle von einem
angewählten Zielpunkt, mit einer gemeinsam fokussieren
den Objektivoptik für die Strahlung der Strahlungsquelle
und das vom Zielpunkt kommende sichtbare Licht, einem in
einer Bildebene der Objektivoptik angeordneten Strich
träger zur Festlegung der Visierlinie, und einem Strahl
teiler zum Leiten des sichtbaren Lichtes in eine Okular
optik und der Strahlung zu einem Detektor, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Objektivoptik (1) unterschied
liche Fokussierungsweiten für das sichtbare Licht und die
Strahlung der Strahlungsquelle aufweist und die Strahlung
in einer von der Bildebene (F 1, F 1′) sichtbaren Lichtes unterschied
lichen Bildebene (F 2, F 2′) fokussiert und daß in der Bildebene der
Strahlung eine einen Teil der Meßeinrichtung für die Lage
abweichung der Strahlungsquelle bildende Maske (11) angeordnet ist.
2. Optisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Entfernung zwischen der ersten
(F 1, F 1′) und der zweiten (F 2, F 2′) Bildebene so groß ist,
daß der Einfluß der Maske (11) auf das Sichtvisier klein ist.
3. Optisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, da
durch gekennzeichnet, daß der Strichmarken
träger eine Glasplatte (2) ist, die das Bezugssymbol (8, 9, 15)
des Sichtvisiers und die Maske auf je einer der beiden gegen
überliegenden Seitenflächen trägt, die in den beiden Bild
ebenen (F 1 bzw. F 2) angeordnet sind.
4. Optisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Strichmarken
träger (2) zwei parallele Glasplatten (13, 14) einschließt,
von denen eine Glasplatte (13) eine Seitenfläche hat, die
in der ersten Bildebene (F 1′) angeordnet ist, in der sich
das Bezugssymbol (8, 9, 15) des Sichtvisiers befindet, und
von denen die andere Glasplatte (14) eine Seitenfläche hat,
die in der anderen Bildebene (F 2′) angeordnet ist, in der
sich die Maske (11) befindet.
5. Optisches Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Bezugssymbol (8, 9, 15) des Sicht
visiers und die Maske (11) auf zwei Seitenflächen angeordnet
sind, die aufeinander zu gerichtet sind.
6. Optisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ge
kennzeichnet durch einen Fotodetektor (7′), der
in oder nahe bei einer Bildebene (F 3) des optischen Gerätes
angeordnet und mit einer Oberfläche versehen ist, die
empfindlich auf die von der Strahlungsquelle emittierte
Strahlung ist.
7. Optisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrich
tung aus einer sich drehenden Meßmaske (11) besteht, die
eine Oberfläche aufweist, auf der ein dichroisches Muster
angebracht und so angeordnet ist, daß die gesamte Ober
fläche der Maske für sichtbares Licht durchlässig und teil
weise undurchlässig für die Strahlung ist, die durch die
Strahlungsquelle emittiert wird.
8. Optisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das dichroische
Muster (12) an seiner Grenzlinie (17), die an den Teil der
Maskenoberfläche angrenzt, der für von der Strahlungsquelle
emittierte Strahlung durchlässig ist, mit einer schmalen
Schicht (18) zum Verbessern der Schärfe der Kante der
dichroischen Schicht (12) versehen ist.
9. Optisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bezugssymbol
für das Sichtvisier aus einem Kreis oder mehreren Kreisen
(8) oder Bögen (9) besteht, die die Rotationsachse der
Meßmaske (11) als Mittelpunkt haben.
10. Optisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Strahlungsquelle
Laserlicht emittiert.
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