DE2752605C2 - Auf einem fahr- oder umsetzbaren Unterbau montierte Vorrichtung zum Einbringen von Beton in Schalungen, insbesondere beim Streckenausbau im Berg- und Tunnelbau - Google Patents
Auf einem fahr- oder umsetzbaren Unterbau montierte Vorrichtung zum Einbringen von Beton in Schalungen, insbesondere beim Streckenausbau im Berg- und TunnelbauInfo
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- DE2752605C2 DE2752605C2 DE2752605A DE2752605A DE2752605C2 DE 2752605 C2 DE2752605 C2 DE 2752605C2 DE 2752605 A DE2752605 A DE 2752605A DE 2752605 A DE2752605 A DE 2752605A DE 2752605 C2 DE2752605 C2 DE 2752605C2
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Description
Arm kurz sein. Bei den infragekommenden Streckenhöhen
von 12 bis 14 m ergibt sich jedoch ein verhältnismäßig
langer Verteilermast. Die möglichen Zwischenstellungen, die der Verteilermast von der Ruhelage bis zu
der beschriebenen Betriebsstellung einnehmen kann, lassen sich deswegen nur begrenzt nutzen. Die Schalung
muß deswegen bei der bekannten Vorrichtung von der Stirnseite her gefüllt werden. Bei den angestrebten langen
Schalungen erfordert der Füllvorgang das Verfahren des Fahrzeuges, auf dem der Verteilermast aufgebaut
ist Das Fahrzeug muß deswegen mit schweren Pendelrollen an seinen ausschwenkbaren Stützen, sowie
mit einem unverhältnismäßig großen Fülltrichter für einen Betonvorrat während des Verfahrens versehen
werden, bei dem ein Nachfüllen des Fülltrichters mit Fahrmischern nicht möglich ist Die bei einer solchen
Vorrichtung mögliche Arbeitsweise ist nachteilig, weil die Betonleitung unter dem nicht ausgebauten oder nur
vorläufig gesicherten Gebirge manipuliert werden muß. Das Fahrzeug ist ungewöhnlich schwer und technisch
kompliziert.
Die beschriebenen Wirkungen ergeben sich auch bei einer ebenfalls vorbekannten Vorrichtung (DE-OS
22 05 922), die eigens für den bevorzugten Zweck der Erfindung geschaffen worden ist Der die Betonleitung
tragende Mast hat dabei zwei Arme. Eine der Arme ist
an die Säule angelenkt, der zweite Arm ist an den ersten
Arm mit Hilfe eines Kardangelenkes befestigt und bildet den Endausleger. Der Mast bildet einen Spezialaufbau,
der außerdem eine Betonpumpe und einen Fülltrichter für den mit Fahrmischern angelieferten Beton
aufweist
Im Hoch- und Tiefbau sind seit langem Lkw mit Spezialaufbauten
zur Verteilung von Beton eingesetzt; einer der hierfür entwickelten Verteilermasten hat einen
in zwei Mastabschnitte unterteilten Grundausleger. Das zur Unterteilung dienende Beiriebsgeienk hat einen
Schwenkbereich, der mindestens von der Strecklage der Mastabschnitte nach oben und vorn verläuft (DE-AS
20 00 382; DE-OS 20 23 061). Die beiden den Grundausleger unterteilenden Mastabschnitte sind so angeordnet,
daß der Endausleger zwischen die beiden Mastabschnitte einklappbar ist Deswegen haben die beiden Mastabschnitte
etwa die Länge des Endauslegers, und das zur Unterteilung dienende Betriebsgelenk liegt im eingerollten
Zustand des Verteilermastes vor dem Ende des Endauslegers.
Ein solcher Verteilermast eignet sich nicht für räumlich beengte Verhältnisse, wie sie insbesondere im Berg-
und Tunnelbau angetroffen werden. Denn das Entfalten des Mastes erfordert bei der erforderlichen Mastlänge
eine zu große Höhe. Deswegen können auch seine. Betriebsgelenke nicht so gesteuert werden, daß unter beengten
Verhältnissen das Fahrzeug zwischen aufeinanderfolgenden Füllvorgängen stehen bleiben kann.
Es ist zwar auch bekannt (DE-GM 70 20 138), die Säule eines Verteilermastes mehrteilig auszubilden, um dadurch
höhere Stockwerke erreichen zu können, ohne Verlängerungsrohre an den Endausleger anschließen zu
müssen. Die mit derartigen Säulen verbundene Vergrößerung der Höhe des Verteilermastes macht diesen aber
für räumlich beengte Verhältnisse unbrauchbar.
Ferner ist ein Manipulierarm (DE-OS 17 59 899) bekannt, mit dem sich eine vorläufige Sicherung des Gebirges
auch über dem Haufwerk eines Streckenvortriebes anspritzen läßt. Der Manipulierarm ist durch zwei
Betriebsgelenke unterteil Es ist aber nicht möglich, an
den Endausleger einen Grundausleger anzuklappen.
Die statt dessen vorgesehene und mögliche Z-förmige Faltung verbringt in der Ruhelage den Grundausleger
über den Endausleger. Deswegen ist nur eine verhällismäßig
kurze Verteilermastlänge möglich.
Soweit man den für den Hoch- und Tiefbau bestimmten Verteilermasten einen Grundausleger, mehrere Mastteilstücke und einen Endausleger, sowie verbindende Betriebsgelenke vorgesehen hat (DE-OS 23 11 684), führt dies stets zwar zu einem verlängerten ίο Verteilermast, aber auch zu einem entsprechenden Höhenbedarf. Daher sind auch diese Verteilermasten für beengte räumliche Verhältnisse nicht brauchbar.
Soweit man den für den Hoch- und Tiefbau bestimmten Verteilermasten einen Grundausleger, mehrere Mastteilstücke und einen Endausleger, sowie verbindende Betriebsgelenke vorgesehen hat (DE-OS 23 11 684), führt dies stets zwar zu einem verlängerten ίο Verteilermast, aber auch zu einem entsprechenden Höhenbedarf. Daher sind auch diese Verteilermasten für beengte räumliche Verhältnisse nicht brauchbar.
Ebenfalls für den Hoch- und Tiefbau gedacht und ausschließlich für solche Verhältnisse geeignet ist ein
weiterer Verteilermast, der aus wenigstens zwei Armen besteht, die in der Ruhestellung gegensinnig zueinander
abgewinkelt sind und um ihre waagerechte Knickachse einen Schwenkbereich von mindestens 100°, sowie um
ihre untere waagerechte Achse einen Schwenkbereich von 180° besitzen. Zwar kann mit derartigen Verteilermasten
eine unzugängliche Betoni^stelle leichter erreicht werden. Unter beengten räumlichen Verhältnissen
ist aber auch das nicht möglich (DE-AS 16 84 475). Wegen solcher Schwierigkeiten beim Einsatz der für
den Hoch- und Tiefbau bestimmten Verteilermasten sind im Berg- und Tunnelbau Vorrichtungen zum Verteilen
von Beton bekanntgeworden (AT-PS 2 51 022), bei denen die Betonförderleitung auf mehreren Schienenfahrzeugen
verlegt ist und ein teleskopierbares Endstück aufweist, das an Stutzen der Schalungen angeschlossen
werden kann. Diese bekannte Einrichtung funktioniert jedoch häufig nicht besonders gut, weil die
Verlängerungsstücke am Ende der Betonleitung infolge der sich ausbildenden Verkrustungen schwer gängig
sind und häufig gereinigt werden müssen. Außerdem nehmen solche Vorrichtungen viel Platz weg, der im
Streckenvortrieb dringend gebraucht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verteilen von Beton mit einem Verteilermast
der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß der zusammenfaltbare Mast bei beliebiger Länge
unter beengten Verhältnissen, wie sie insbesondere im Berg- und Tunnelbau angetroffen werden, entfaltet werden
kann, wobei durch Steuerung der Betriebsgelenke bei stationärem Mast das Endstück der Betonförderleitung
in eine Vielzahl von Stellungen verbracht werden kann, in denen es nacheinander mit den Einfüllstutzen
der Schalung zu verbinden ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit den im
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit den im
so kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Zweckmäßige Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Durch die beim erfindungsgemäßen Verteilermast vorgesehene Unterteilung des Grundauslegers in mehreren
Betriebsgelenken wird der Vorteil erreicht, den Grundausleger zum Anheben und/oder zur 'horizontalen
Bewegung des Endauslegers benutzen zu können, indem mehrere oder alle Betriebsgelenke betätigt werden.
Dadurch, daß ^iese Betriebsgelenke sämtlich unter dem Endausleger angeordnet sind, braucht zum Entfalten
des Mastes der Endausleger nur geringfügig, nämlich im wesentlichen nur um die Länge eines Teilstückes
des Grundauslegers angehoben zu werden. Da man diese Länge wählen kann, läßt sich der Mast für unterschiedliche
Abmessungen von unterirdischen Räumen ohne Abänderungen benutzen.
Durch die Erfindung läßt sich die Betonförderleitung ausschließlich mit Drehgelenken unterteilen, welche
durch die Einwirkung des Betons kaum beeinträchtigt werden. Der Mast kann an einer günstigen Stelle, z. B.
am Streckenstoß aufgestellt werden und nimmt nur wenig Raum ein. Er braucht während längerer Zeiträume
nicht versetzt oder verfahren zu werden. Deswegen entfallen fahrbare Abstützungen und Einrichtungen zum
Bereithalten einer größeren Betonmenge in der Vorrichtung. Der Platzbedarf zum Entfalten des Mastes
wird erfindungsgemäß mit der Möglichkeit vermindert, daß der Schwenkbereich des die Anlenkung des Mastes
an die Säule bildenden Betriebsgelenkes unter die Strecklage der Mastabschnitte des Grundauslegers
reicht. Hierbei wird nämlich durch Absenken des Grundauslegers die insgesamt notwendige Höhe für das
Entfalten des Mastes herabgesetzt.
Die Reichweite des Mastes läßt sich erfindungsgemäß vergrößern durch eine Vermehrung der im Grundausleger
vereinigten Mastabschnitte. Das ist dadurch möglich, daß die Mastabschnitte jeweils mit den ihnen vorausgehenden
Mastabschnitten ausgefluchtet oder von oben an den ihnen jeweils vorausgehenden Mastabschnitt
angeklappt werden können.
Mit den Merkmalen des Anspruches 2 gewinnt man mehr Freiheit in der Aufstellung des Mastes auf einem
geeigneten Platz in der Strecke. Es ist dann nämlich möglich, durch Betätigung des Drehgelenkes den Umfang
der Schalung mit dem Endstück zu bestreichen und durch Vorstrecken oder Zurückziehen des Mastes die in
Streckenlängsrichtung hintereinanderliegenden Einfüllöffnungen der Schalung zu erreichen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand mehrerer Ausführungsformen näher erläutert, die in den Figuren
der Zeichnungen wiedergegeben sind; es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer
Seitenansicht mit einer ersten Ausführungsform des Verteilermastes, der in verschiedenen Stellungen wiedergegeben
ist,
F i g. 2 den Gegenstand der F i g. 1 nach Verstellen der Säule,
F i g. 3 eine abgeänderte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der F i g. 1 entsprechender
Darstellung,
F i g. 4 die Draufsicht auf den Gegenstand der F i g. 1,
F i g. 5 eine abgeänderte Ausführungsform in der F i g. 4 entsprechender Darstellung,
F i g. 6 eine weiter abgeänderte Ausführungsform der
Erfindung, bei der der Endausleger in einer Ansicht und in der Draufsicht wiedergegeben ist
F i g. 7 das Endstück des Endauslegers in der Stirnansicht zur Wiedergabe verschiedener Betriebsstellungen,
Fig.8 eine Seitenansicht einer höhenverstellbaren
Säule und
Fig.9 in einer Ansicht und in der Draufsicht eine
Wiedergabe des Drehgelenkes, mit dem der Verteilermast an die Säule angeschlossen ist.
Gemäß der Darstellung der F i g. 1 besteht die Vorrichtung aus einem Spezialaufbau für einen handelsüblichen
Lkw 1. Die Vorrichtung ist also verfahrbar eingerichtet Im übrigen sind alle für das Verständnis der
Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten aus den Darstellungen der besseren Übersichtlichkeit halber
weggelassen. Zu der allgemein mit 2 bezeichneten Vorrichtung gehört eine Betonpumpe 3 mit Einfülltrichter 4,
der beispielsweise von einem nicht dargestellten Fahrmischer aus beschickt werden kann. Von der Betonförderpumpe
3 geht die allgemein mit 5 bezeichnete Betonförderleitung aus. Ein erstes Teilstück 6 ist mit dem
Aufbau fest verbunden und endet an einer Säule 7. Die Einzelheiten der Säule sind aus dem oberen Teil der
Fig. 9 ersichtlich.
Danach hat die Säule 7 einen unteren feststehenden Fuß 8 und einen oberen drehbaren Teil 9, dessen Drehachse
bei 10 wiedergegeben ist. Ein vom Teilstück 6 der Betonförderleitung ausgehender senkrechter Leitungsabschnitt 11 ist in der Säulenachse verlegt und endet an
einem Krümmer 12, der über einen Rohrbogen 13 in einen gerade verlaufenden Rohrabschnitt 14 übergeht.
In den Abschnitt 11 ist ein Rohrdrehgelenk eingebaut, dessen Achse mit der Säulenachse 10 zusammenfällt;
zwischen dem Krümmer 12 und dem Rohrbogen 13 befindet sich ebenfalls ein Drehgelenk mit horizontaler
Achse, die bei 16 dargestellt ist. Die horizontale Achse 16 ist gleichzeitig die Achse eines Drehgelenkes, mit der
der allgemein mit 17 bezeichnete Verteilermast an das Säulenoberteil 9 angelenkt ist. Zum Schwenken des Mastes
dienen zwei parallel wirkende Schubkolbengetriebe 18 bzw. 19, die mit den zusammenwirkenden Teilen
identisch ausgebildet sind, so daß es genügt, die mit dem Schubkolbengetriebe 18 zusammenwirkenden Teile näher
zu erläutern.
Danach ist der Zylinder 20 des Schubkolbengetriebes bei 21 an den Mast 17 angelenkt, während die Kolbenstange
22 an einem Umlenkhebel 23 angelenkt ist Dieser ist mit einem Lenker 24 an eine Konsole 28 bei 29
angelenkt. Die Konsole 28 trägt das Mastdrehgelenk 30, dessen Drehachse bei 16 wiedergegeben ist. In jeweils
gestrichelter Linienführung sind zwei mögliche Mast-Stellungen wiedergegeben, wobei die strichpunktierte
Linie 31 einen Teil des Schwenkbereiches des Mastdrehgelenkes 30 wiedergibt. Wie ersichtlich, läßt sich
der Mast 17 unter die waagerechte Strecklage 32 schwenken, wobei die unter der Waagerechten liegende
Extremstellung bei 33 angegeben ist.
Eine abgeänderte Ausführungsform der Säule ist in F i g. 8 wiedergegeben. Das feststehende Säulenunterteil
ist ein Hohlzylinder mit einem Flansch 36 zur Auflagerung von Schubkolbengetrieben 37,3» versehen, deren
Kolbenstangen an Konsolen 39 befestigt sind, die ihrerseits an einem Hohlzylinder 40 sitzen. Der Hohlzylinder
40 ist mehrfach auf dem Säulenunterteil geführt und bildet das Säulenoberteil 9. Er dient zur Verlagerung
eines Kugeldrehkranzes 41, der eine Außenverzahnung 42 für ein Ritzel 43 aufweist, das von einem Hydromotor
44 angetrieben wird, dessen Zuleitung mit 35 bezeichnet ist Mit den Schubkolbengetrieben 37 und 38
läßt sich die Länge der Säule verändern. Der Hydromotor 44 ermöglicht eine mechanische Drehung des Säulenobeiteils
9, d. h. seiner Konsole 28, an der die Mastabschnitte angelenkt sind.
Der Verteilermast hat in der Ausführungsforr nach
F i g. 1 einen Endausleger 45, der über ein Drehgelenk
46 an einem allgemein mit 47 bezeichneten Grundausleger angelenkt ist Das Drehgelenk 46 ist ebenso wie das
im Zusammenhang mit der Säule beschriebene Drehgelenk 30 und ein weiteres Drehgelenk 27 steuerbar. Es
handelt sich also um Betriebsgelenke, die in verschiedenen Schwenklagen der mit ihnen verbundenen Mastabschnitten
unterschiedliche, von den Mastabschnitten eingeschlossene Winkel zulassen. Solche Gelenke sind
bekannt und werden üblicherweise mit Schubkolbengetrieben betätigt wobei das Schubkolbengetriebe des
Gelenkes 46 mit 48 und das Schubkolbengetriebe des Gelenkes 27 mit 49 bezeichnet sind.
Das Betriebsgelenk 27 unterteilt den Grundausleger
47 in zwei Mastabschnitte 50 und 51, wobei der Mastabschnitt 51 über das Betriebsgelenk 30 mit der Säule 7
verbunden ist und der Mastabschnitt 50 an den Endausleger 45 angeschlossen ist.
Die Betriebsgelenke 27, 30 und 46 sind Drehgelenke mit einem Freiheitsgrad und ermöglichen deswegen nur
eine Verschwenkung der Mastabschnitte in einer Schwenkebene. Die Schwenkebene verläuft senkrecht,
d. h. sie enthält die Säulenachse 10. Die Betriebsgelenke 27 und 46 besitzen einen bestimmten Schwenkbereich,
der von der Strecklage des Mastes, der in F i g. 1 in gestrichelten Linien wiedergegeben ist und bei der Endausleger
45 an den Grundausleger 47 von oben angeklappt ist, nach vorn verläuft. Das Betriebsgelenk 27 ist
dabei unter der Unterseite 52 des angeklappten Endauslegers 45 angeordnet.
Bei angeklapptem Endausleger 45 ist die Transportstellung des Mastes erreicht. In dieser Stellung können
die Mastteile mit geringstem Raumbedarf transportiert werden. Soll der Mast entfaltet werden, so kann zunächst
infolge der möglichen Stellung 33 des Abschnittes 51 das Betriebsgelenk 27 in Richtung auf den
Fahrzeugaufbau abgesenkt werden, wie dies durch die strichpunktierte, unterste Darstellung der F i g. 1 wiedergegeben
ist. In einer weiteren Phase wird durch Betätigung des Betriebsgelenkes 27 der Mastabschnitt 50
in die Stellung 50a verbracht. Hierbei hebt sich der Endausleger 45 in die bei 45a wiedergegebene Stellung an
und wird gleichzeitig nach vorn geschoben. Nimmt man an, daß in der Stellung der Teile, die bei 50a und 45a
wiedergegeben ist, das mit 25 bezeichnete Mundstück der Betonförderleitung in der richtigen Höhe zum Anschluß
an einen nicht dargestellten Stutzen einer Schalung 53 steht, so läßt sich durch weiteres nach Vornverschwenken
der beiden Mastabschnitte 50 und 51 in die bei 50b und bei 51 b bezeichnete Stellung das Mundstück
25 über den Horizontalhub s verstellen, um einen weiter entfernten Füllstutzen 55 zu erreichen. Wie ersichtlich,
kommt es hierbei nicht zu einer Höhenverstellung des Endausiegers 45 bis zum Erreichen der Stellung
450.
Andererseits kann durch Verbringen der Mastabschnitte 50 und 51 in eine senkrechte Strecklage, die bei
50c und 51c wiedergegeben ist, der Endausleger in eine höhere Stellung bei 45c verbracht werden, wo er einen
beispielsweise in der Firste 56 der Schalung 53 angebrachten Füllstutzen 57 erreicht.
Die F i g. 2 zeigt unter Verwendung der Bezugszeichen der F i g. 1 die Stellung der Teile, falls die Höhenverstellbarkeit
der Säule nach F i g. 8 ausgenutzt wird. Außerdem sind einige weitere Zwischenstellungen dargestellt,
die in strichpunktierter Linienführung wiedergegeben sind.
Wie die Fig.9 zeigt, ist an das Ende des Rohrabschnittes
14 der Betonförderleitung ein S-förmiger Rohrbogen 60 angeschlossen, und aus F i g. 1 kann entnommen
werden, daß auch die Betonförderleitung mit mehreren Drehgelenken 61,62 unterteilt ist, deren Gelenkachsen
den betreffenden Betriebsgelenken entsprechen. Die durch die Betriebsgelenke 61 und 62 geschaffenen
Abschnitte der Betonförderleitung sind an den betreffenden Mastabschnitten 50 und 51 befestigt Auch
der dem Endausleger 45 zugeordnete Abschnitt 63 der Betonförderleitung ist an diesem Mastabschnitt mehrfach
festgelegt Gemäß der Darstellung der F i g. 5 ist jedoch in den vorderen Abschnitt der Betonförderleitung
64 ein Drehgelenk 65 eingebaut Das Drehgelenk hat einen Antrieb durch ein hydraulisches Schubkolbengetriebe
66, dessen Zylinder 67 bei 68 an den Endausleger 45 angeschlossen ist während die Kolbenstange 69
bei 70 mit dem vorderen Ende eines Schlauches 71 verbunden ist, der als Rohrgelenk dient, so daß ein Schwenken
in der Ebene 74 möglich ist. An den Schlauch ist ein bei 72 abgewinkeltes Endstück 73 der Betonförderleilung
angeschlossen, das am Mundstück 25 endet. Die F i g. 5 zeigt, daß sich durch das Gelenk 65 von einem
etwa in der Streckenmitte angenommenen Aufstellort des Fahrzeuges 1 der in der Zeichnung linke Stoß 78 im
Bereich mehrerer Füllstutzen 78a, 78i> bzw. der gegenüberliegende
Stoß 79 im Bereich mehrerer Füllstutzen 79a und 796 erreichen läßt. Außerdem können bei gestrecktem
Gelenk 65 auch die bei 80 und 81 wiedergegebenen Teile der Schalung erreicht werden.
Eine weitere Ausführungsform des Endauslegers 45 ist in den Fig.4 und in der Fig.6 wiedergegeben. An
das Betriebsgelenk 46, mit dem der Endausleger 45 an den Mastabschnitt 50 angeschlossen ist, schließt sich ein
erster Abschnitt 83 an. Dieser Abschnitt hat einen abgewinkelten Ansatz 84 zur Verlagerung des stillstehenden
Teiles 85 eines mit 86 bezeichneten Kugeidrehkranzes, dessen drehbarer Teil 87 an einen entsprechend abgewinkelten
Teil 88 eines weiteren Endauslegerabschnittes 89 angeschlossen ist. Ein Zahnkranz 90 kämmt mit
einem Ritzel 91 eines Motors 92, der eine Zuleitung 93 für ein hydraulisches Betriebsmittel aufweist und daher
steuerbar ist. Durch die Achse des Kugeldrehkranzes 86 ist der dem Endausleger zugeordnete Abschnitt 64 der
Betonförderleitung geführt und dort mit einem nicht dargestellten Rohrdrehgelenk versehen.
Der Kugeldrehkranz 86 bildet somit ein weiteres Betriebsgelenk, dessen Gelenkachsen senkrecht zu den
Gelenkachsen der Betriebsgelenke 27 und 46 verläuft. Der Abschnitt 63 endet an einem Rohrdrehgelenk 95,
das den Abschnitt 63 mit dem Endabschnitt % der Betonförderleitung verbindet, dessen Mundstück 25 ebenfalls
wiedergegeben ist. Das Rohrdrehgelenk 95 fällt mit der Drehachse eines weiteren Betriebsgelenkes 97 zusammen,
das den Endausieger 45 noch einmal unterteilt,
so daß ein Endabschnitt 98 entsteht, an dem der Endabschnitt 96 der Betonförderleitung befestigt ist. Dieses
Betriebsgelenk 97 wird mit Hilfe eines Hebels 99 und eines Lenkers 100 von einem Schubkolbengetriebe 101
betätigt, dessen Beaufschlagung steuerbar ist.
Wie die Fig.7 erkennen läßt, kann mit Hilfe des Drehgelenkes 86 aus der in ausgezogenen Linien wiedergegebenen
Stellung des Endauslegers 45 den gesamten Umfang der Schalung 53 erreichen, was durch eine
ausgezogene Linienführung und durch strichpunktierte Linien wiedergegeben ist.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist das Fahrzeug 1 als schienengängiges Fahrzeug ausgebildet, das
si;h beispielsweise über eine Deichsel 110 schleppen
läßt Die Säule 7 ist bei diesem Ausführungsbeispiel nicht höhenverstellbar, jedoch besteht der Grundausleger
aus insgesamt vier Mastabschnitten 111, 112, 113, 114, die durch Betriebsgelenke 115,116,117 aneinander
und durch die Betriebsgelenke 46 an den Endausleger 45 bzw. das Betriebsgelenk 30 an die Säule 7 angeschlossen
sind. Die verschiedenen, in ausgezogenen und strichpunktierten Linien wiedergegebenen Stellungen des
Endauslegers 45 lassen erkennen, daß trotz der verhältnismäßig großen Mastlänge zu dessen Entfaltung nur
eine geringe Höhe erforderlich ist daß sich jedoch eine Vielzahl von Einfüllöffnungen in verschiedenen Strekkenhöhen
und in verschiedenen Entfernungen vom Aufsteliort des Fahrzeuges erreichen lassen. Man kann außerdem
erkennen, daß in gestreckter Stellung des Grundauslegers 47 (in ausgezogenen Linien dargestellt)
sämtliche Betriebsgelenke 115,116,117 unter dem Endausleger 4.5 angeordnet sind. Ferner lassen sich die beiden an die Säule anschließenden Mastabschnitte 111
und 112 wie die Mastabschnitte 50 und 51 im Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 betätigen. Die anschließenden 5
Mastabschnitte 113 und 114 können so betätigt werden,
daß sie mit den ihnen vorausgehenden Mastabschnitten 111,112 ausgefluchtet sind. Der Mastabschnitt 114 kann
jedoch auch von oben auf den Mastabschnitt 113 geklappt werden. Ebenso verhält es sich mit den Mastab- io
schnitten 113 und 114 in bezug auf die Mastabschnitte 111 und 112.
15
20
25
V 30
35
40
45
50
S 55
65
Claims (5)
1. Auf einem fahr- oder umsetzbaren Unterbau an das Gebirge anschließender Ausbau aus Beton eingemontierte
Vorrichtung zum Einbringen von Beton in s bracht Die dazu erforderliche Schalung hat in Strecken-Schalungen,
insbesondere beim Streckenausbau im längsrichtung eine beträchtliche Ausdehnung und häu-Berg-
und Tunnelbau, mit einer einen feststehenden fig ein fahrbares Gerüst, das als Schalwagen bezeichnet
Fuß aufweisenden drehbaren Säule, einer durch wird. Eine möglichst große Länge der Schalung wird aus
mehrere Gelenke unterteilten Betonförderleitung Rationalisierungsgründen angestrebt Einerseits ver-
und einem Verteilermast, der einen Endausleger und io mindert sich dadurch die Anzahl der UmsetzTorgänge
einen aus mehreren Mastabschnitten bestehenden des Schalwagens, andererseits verkürzt sich die insge-Grundausleger
aufweist, wobei die Mastabschnitte samt einzubringende Länge der Stirnschalung, welche
durch Betriebsgelenke miteinander und mit der das Austreten des Betons an der Vorderkante der Schadrehbaren
Säule verbunden sind und wobei der End- lung verhindert
ausleger an den Grundausleger anklappbar ist, g e - 15 In Streckenlängs- und -umfangsrichtung soll eine sol-
kennzeichnet durch folgende Merkmale: ehe Schalung mehrere, verschließbare Einfüllöffnungen
aufweisen, um den abgeschalten Formraum an beiden
a) Der Endausleger (45) ist mit dem anschließen- Stößen beginnend und gleichmäßig, sowie schließlich im
den Mastabschnitt (50,114) durch ein Betriebs- Firstbereich mit Beton anzufüllen. Bei großen Streckengelenk
(46) verbunden; 20 querschnitten werden dadurch einseitige Belastungen
b) die Mastabschnitte (50, 51; 111, 112, 113, 114) der Schalung und des Schalwagens vermieden. Dadurch
sind ες» angeordnet und die Betriebsgelenke (30; muß jedoch das Mundstück der Betonleitung häufig an-27,46;
115,116,117) sind so ausgebildet, daß sie geschlossen und gelöst werden, wobei es zwischen diemit
dem ihnen jeweils vorausgehenden Mastab- sen Vorgängen wegen der unterschiedlichen Lage der
schnitt ausfluchtbar sind, 25 Einfüllöffnungen entsprechend bewegt werden muß.
c) bei an den Grundausleger (47) angeklapptem Die in jeder Stellung des Einfüllendes der Betonleitung
Endausleger (45) befinden sich die Mastab- einzufüllenden Betonmengen sind unterschiedlich, jeschnitte
(50, 51; 111, 1Ϊ2, 113, 114) in einer doch verhältnismäßig gering. Andererseits sind große
H Strecklage (32) parallel zur Aufstandsfläche des Leitungsdurchmesser häufig erforderlich, insbesondere
ς|5 Unterbaus und alle Betriebsgelenke (27, 46; 30 wenn das beim Ausbruch anfallende Haufwerk mit groat
115,116,117) unter dem Endausleger (45), bem Korn als Zuschlag zum Beton Verwendung findet
'M d) das Betriebsgelenk (30) zwischen der drehbaren Vorrichtungen der erfindungsgemäßen Art dienen
^, Säule {'/) und dem Grundausleger (47) ist so zur Erleichterung und Beschleunigung der Arbeitsvori'j
ausgebildet, daßiiieser υ»ΛβΓ die Strecklagc (32) gänge, die zum Füller des Formraunies der beschriebe-I»
absenkbar ist und 35 nen Schalungen erforderlich sind.
Is e) sämtliche zur Bewegung der Mastabschnitte Die Erfindung geht von einer Vorrichtung bekannter ξ' (50, 51; 111, 112,113,114) dienenden Betriebs- Art aus (DE-OS 23 25 029). Der die Betonförderleitung rj geienke (30; 27; i i5, ί ίο, ί ί7) sind so ausgebii- tragende Verteiiermast ist in drei Arme unterteilt Der J det und angeordnet, daß das Schwenken der erste Arm ist an die Säule angelenkt, der zweite Arm ist ~ Mastabschnitte (50,51; 111,112,113,114) nach 40 über ein Betriebsgelenk an den ersten Arm angelenkt ·' oben und vorne (in Richtung auf das freie Ende und wird von einem Parallellenker, der auch als hydrau- c des Auslegers hin) erfolgt lischer Zylinder ausgebildet sein kann, parallel zu sich
Is e) sämtliche zur Bewegung der Mastabschnitte Die Erfindung geht von einer Vorrichtung bekannter ξ' (50, 51; 111, 112,113,114) dienenden Betriebs- Art aus (DE-OS 23 25 029). Der die Betonförderleitung rj geienke (30; 27; i i5, ί ίο, ί ί7) sind so ausgebii- tragende Verteiiermast ist in drei Arme unterteilt Der J det und angeordnet, daß das Schwenken der erste Arm ist an die Säule angelenkt, der zweite Arm ist ~ Mastabschnitte (50,51; 111,112,113,114) nach 40 über ein Betriebsgelenk an den ersten Arm angelenkt ·' oben und vorne (in Richtung auf das freie Ende und wird von einem Parallellenker, der auch als hydrau- c des Auslegers hin) erfolgt lischer Zylinder ausgebildet sein kann, parallel zu sich
selbst beim Schwenken des ersten Armes gehalten; der
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenif- dritte Arm ist teleskopierbar und mit dem ersten TeIe-
λ zeichnet, daß der Endausleger (45) durch ein Dreh- 45 skop unmittelbar an den zweiten Arm angeschlossen.
gelenk (86) unterteilt ist, dessen Gelenkachse mit der Das Betriebsgelenk, welches den ersten und den zwei-
Längsachse des anschließenden Stücks der Beton- ten Arm verbindet, ermöglicht in der Ruhestellung eine
förderleitung (64) fluchtet, und daß ein Endabschnitt etwa rechtwinklige Lage der beiden Arme zueinander,
(96) der mit dem Endausleger (45) verbundenen Be- so daß der Endausleger in an den Grundausleger ange-
tonförderleitung über ein Drehgelenk (97) in der 50 klappter Stellung p-arallel zum ersten und rechtwinklig
Schwenkebene drehbeweglich ist. zum zweiten Arm verläuft. Während des Betriebes kön-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- nen die drei Arme nicht in eine gestreckte Lage zueinan-
)ί zeichnet, daß dau in den Endausleger (45) eingebaute der gebracht werden; es ist auch nicht möglich, mit Hilfe
Drehgelenk (86) aus einer Kugeldrehverbindung (85, des Betriebsgelenkes zwischen der drehbaren Säule und
87) zweier Endauslegerabschnitte (83,84; 88,89) be- 55 dem ersten Arm eine Strecklage des ersten und des
steht und in die Kugeldrehverbindung (85, 87) kon- zweiten Armes herbeizuführen. Zwar läßt sich der erste
,, zentrisch die Betonförderleitung (64) mit einer eige- Arm in Richtung auf das freie Ende des Endauslegers
> nen Drehverbindung eingebaut ist. hin nach oben und vorn verschwenken, der zweite Arm
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wird dabei aber durch seine Parallelführung senkrecht
Ί dadurch gekennzeichnet, daß ein winklig zum End- 60 gehalten. Daraus ergibt sich eine Betriebsstellung, in der
ausleger (45) verlaufendes Endstück (73) der Beton- alle Arme einen Winkel miteinander einschließen. Der
förderleitung mit einem Drehgelenk (65) angeschlos· Winkel zwischen dem ersten und dem zweiten Arm läßt
sen ist, dessen Schwenkebene (74) senkrecht zur sich mit dem Ziel einer Drehung der Abgabeöffnung der
Schwenkebene der Betriebsgelenke verläuft Betonförderleitung allerdings verändern, jedoch in
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, 65 Richtung auf den ersten Arm, wodurch die Knicklage
gekennzeichnet durch eine Säule (7) mit höhenver- vergrößert wird.
stellbarem Oberteil (9). Um den den Endausleger bildenden dritten Arm an
den ersten Arm anklappen zu können, muß der zweite
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| DE2752605A DE2752605C2 (de) | 1977-11-25 | 1977-11-25 | Auf einem fahr- oder umsetzbaren Unterbau montierte Vorrichtung zum Einbringen von Beton in Schalungen, insbesondere beim Streckenausbau im Berg- und Tunnelbau |
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