DE2626011A1 - Kannendrehvorrichtung - Google Patents
KannendrehvorrichtungInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/76—Depositing materials in cans or receptacles
- B65H54/84—Arrangements for compacting materials in receptacles
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Description
Dr.-in?. nipi.-Fhys. 08 KkR K6NIG Patentanwalt
Telefon: (0?H) ««wc*-^ 29 64 61 £ U Z O U | | Kont
Telegramm: Koenißpat ?000 STUTTGART-I, Klüpfelstraße 6 Postacheck Stgt.84919
Postfach 51
4113
Firma
Zinser Textilmaschinen GmbH
7333 Ebersbach
Kannendrehvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Kannendrehvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die Erfindung bezieht sich dabei vorzugsweise, jedoch nicht ausschließlich, auf Kannendrehvorrichtungen für
Kannen, in die an einer Strecke oder dergleichen Faserband eingespeist wird, die nach erfolgtem Füllen zu
einer Offen-End-Spinnmaschine transportiert wird, an
der das Faserband aus ihr herausgezogen und zu einem
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Faden versponnen wird. Die Kannen werden dabei üblicherweise unterhalb den Spinnvorrichtungen der Offen-End-Spinnmaschine
aufgestellt und können deshalb keine sehr große Höhe haben. Um deshalb das Füllgewicht mit
Faserband einer solchen Kanne zu erhöhen, so daß Kannenwechsel nicht in zu kurzen Zeitabständen erforderlich
ist, ist es bekannt, den beim Einspeisen des Faserbandes in die Kanne zwischen Drehteller und
Kannenboden gebildeten Faserbandwickel durch gesteuerte langsame Abwärtsbewegung des Kannenbodens so unter Druck
zu halten, daß er komprimiert wird und ein entsprechend größeres Faserbandgewicht in die Kanne einspeisbar ist,
als wenn das Einspeisen ohne Kompression erfolgen würde. Eine bekannte Kannendrehvorrichtung (DT-OS 1 953 9 88)
weist zum gesteuerten Absenken des Kannenbodens eine Hubvorrichtung auf, die eine die Höhenverstellung des
Kannenbodens bewirkende Nürnberger Schere, auch Pantograph genannt, aufweist, der sich synchron mit dem
Kannenteller dreht. Der erforderliche Antrieb des Pantographen ist jedoch außerordentlich kompliziert und
teuer und nur schwierig auf veränderte Hubgeschwindigkeit umstellbar. Diese Kannendrehvorrichtung erfordert
ferner erhebliche vertikale Höhe, so daß es zumindest normalerweise nicht möglich ist, sie auf dem Boden
des betreffenden Maschinensaales unter dem Drehteller aufzustellen, sondern man muß sie in den Boden des
Maschinensaales teilweise versenken, was nachteilig ist. Um die Hubvorrichtung baulich einfacher zu gestalten,
ist es bekannt, sie durch eine Kolben-Zylinder-Einheit zu bilden, die vertikal angeordnet ist und
deren Kolbenstange den Kannenboden hebt und senkt. Dies macht jedoch einen langen vertikalen Zylinder
erforderlich, der eine so große Bauhöhe hat, daß
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der Zylinder unterhalb des Bodens des betreffenden Maschinensaales in dem darunter befindlichen Raum
angeordnet werden muß/ was äußerst unerwünscht ist.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Kannen- ■
drehvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die ohne Schwierigkeiten mit so geringer Bauhöhe ausgeführt
werden kann, daß sie unter dem Drehteller auf dem Boden des betreffenden Maschinensaales im ganzen
aufgestellt werden kann und dennoch eine einfache Ausbildung der Hubvorrichtung einschließlich ihres Antriebs
ermöglicht.
Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck die Maßnahme nach
Anspruch 1 vorgesehen. Eine solche Kannendrehvorrichtung benötigt nur geringe Bauhöhe, da Zugmittel
biegsam sind und demzufolge aus ihrer vertikalen Bahn in eine vorzugsweise horizontale Bahn umgelenkt werden
können bzw. kann man das Zugmittel auf eine Rolle oder dergleichen aufwinden. Da die Vorschubgeschwindigkeit
des Zugmittels exakt der Geschwindigkeit des von ihm auf- und abwärts bewegten Kannenbodens entspricht, ist auch
auf äußerst einfache Weise die erforderliche Bewegungssteuerung des Kannenbodens mittels baulich einfachen
Antrieben möglich. Auch ist es auf einfache Weise möglich, die Geschwindigkeit des Zugmittels auf
unterschiedliche Werte einzustellen, so daß jederzeit rasch und auf einfache Weise die Abwärtsgeschwindigkeit
des Zugmittels zur Anpassung an Faserbänder unterschiedlicher Stärke und/oder zur Änderung der
Kompression des zwischen Kannenboden und Drehteller befindlichen Faserbandwickels geändert werden kann.
Um nach einem Kannenwechsel den Kannenboden der neu aufgestellten leeren Kanne möglichst rasch in seine
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oberste Stellung zu überführen, in welcher mit dem Einspeisen des Faserbandes begonnen werden kann, ist
zweckmäßig der Antrieb des Zugmittels in der vertikalen Aufwärtsrichtung im Schnellgang durchzuführen,
was beispielsweise auf einfache Weise dadurch erreicht werden kann, indem der Antriebsmotor bei Dauerlauf den
Schnellgang bewirkt oder dies kann auch mittels eines geeigneten, in seiner Übersetzung verstellbaren
Getriebes oder dergleichen erfolgen. Die für die Richtungsumkehr des Zugmittels erforderliche
Änderung seiner Antriebsrichtung kann beispielsweise mittels eines Wendegetriebes, Ausbildung des Antriebsmotors als drehrichtungsumkehrbarer Elektromotor
oder dergleichen erfolgen. Die Abwärtsbewegung des Kannenbodenauflagers kann mit konstanter stetiger
oder programmiert veränderlicher stetiger Geschwindigkeit oder besonders vorteilhaft durch schrittweises Abwärtsbewegen mit
im zeitlichen Mittel konstanter oder programmiert veränderlicher Geschwindigkeit durchgeführt werden.
In vielen Fällen ist es besonders vorteilhaft, wenn der Antriebsmotor das Zugmittel über ein stufenlos
verstellbares Getriebe oder über ein Schaltgetriebe oder über ein Getriebe mit leicht auswechselbaren
Zahnrädern zur Änderung der Getriebeübersetzung antreibt. Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform
wird der Antriebsmotor für die Abwärtsbewegung getaktet aus- und eingeschaltet. Die Takte sind auf
einfache Weise programmiert erzeugbar.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen,
daß der KannenbodenteHer um seine Längsmittelachse frei drehbar gelagert ist. Es bedarf dann keiner
Möglichkeit, um das Zugmittel um eine zur Längsachse des Kannenmantels koaxiale Drehachse synchron
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mit dem Kannenteller zu drehen, da der frei drehbar gelagerte Kannenbodenteller durch den auf ihm lastenden,
mit dem Kannenmantel mitrotierenden Faserbandwickel synchron mit dem Kannenmantel rotiert. Die Erfindung
ermöglicht es jedoch auch auf einfache Weise, die gesamte Hubvorrichtung einschließlich des Antriebsmotors mit dem Kannenteller synchron mitrotieren zu
lassen, in dem sie beispielsweise in einem am Kannenteller befestigten Topf angeordnet wird.
Besonders einfache Ausbildung und platzsparende Unterbringung des Zugmittels erreicht man, wenn man
das Kannenbodenauflager durch eine untenseitig angeordnete Druckfeder ständig belastet, so daß der vertikale
Bereich dieses Zugmittels ständig durch die Druckfeder gespannt gehalten wird. Bei dem Zugmittel
kann es sich hierbei um ein Seil oder eine Kette oder dergl.
handeln, das bzw. die auf eine Rolle aufgewunden sein kann, von der sie zum Aufwärtsbewegen des
Kannenbodenauflagers abgewickelt und beim Abwärtsbewegen dieses Auflagers wieder aufgewickelt wird.
Bei einer anderen ebenfalls besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Kannenbodenauflager
nicht durch eine Druckfeder zum Spannen des Zugmittels untenseitig belastet ist, sondern
daß das oder die Zugmittel dem alleinigen Tragen des Kannenbodenauflagers dienen. Wenn in diesem
Fall ein einziges Zugmittel vorgesehen ist, was besonders zweckmäßig ist, ist dieses so auszubilden,
daß es auf seiner vertikalen Bahn in sich zum Verhindern von Ausknicken versteift ist. Das
erforderliche Versteifen kann auf unterschiedliche Weise vorgenommen werden. Besonders zweckmäßig
ist es, das Zugmittel als Gelenkkette auszubilden,
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die mit an ihr angeordneten Mitteln ausreichend versteift oder versteifbar ist. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform weist die Gelenkkette an Kettengliedern
Anschläge auf, die ein Ausschwenken des dem betreffenden Kettenglied jeweils benachbarten
Kettengliedes aus der mit ihm fluchtenden Richtung in einer Schwenkrichtung, d. h. in einer Ausbiegerichtung
verhindern. Eine solche Gelenkkette kann dann nur in der anderen Schwenkrichtung gebogen
werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist
dabei vorgesehen, das Ausbiegen in dieser anderen Schwenkrichtung auf der vertikalen Bahn der Kette
durch an Kettengliedern angeordnete ein- und ausrückbare Sperrer zu verhindern, wobei den Sperrern
an der Umlenkstelle bzw. den ümlenkstellen der Gelenkkette angeordnete Entsperrmittel zum
überführen in ihre ausgerückten Stellungen zugeordnet sind, so daß die Kette an der Umlenkstelle
gebogen werden kann. Es kann jeder Sperrer in seiner eingerückten Stellung durch eine nur ihm
zugeordnete vorgespannte Feder oder zwei benachbarte Sperrer können durch eine gemeinsame vorgespannte
Feder in ihren eingerückten Stellungen gehalten werden oder anstelle solcher Federn
können auch andere Mittel vorgesehen sein, um die Sperrer in ihren eingerückten Stellungen zu
halten, beispielsweise Permanentmagnete, Belastungsgewichte oder dergleichen.
Falls es erwünscht ist, daß die Kette nach beiden Richtungen ausbiegbar ist, jedoch ihre Geradstellung
nach beiden Ausbiegerichtungen gesperrt werden kann, kann die Anzahl der Sperrer verdoppelt
werden, wobei die eine Gruppe von Sperrern das Ausbiegen der Kette in der einen Richtung sperrt und
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die andere Gruppe von Sperrern ihr Ausbiegen in der anderen Richtung sperrt oder jeder Sperrer verhindert
Ausbiegen in beiden Richtungen.
Anstelle solcher Sperrer kann in vielen Fällen auch zweckmäßig vorgesehen sein, den Kettengliedern Rückstellmittel
zuzuordnen, die sie in ihre miteinander fluchtende Richtung zurückstellen, sei es durch
federndes Belasten der Kettenglieder in der Weise, daß sie an ihre fluchtende Stellung sichernde Anschläge
an benachbarten Kettengliedern angedrückt werden oder indem die Federmittel so ausgebildet
sind, daß sie das Ausbiegen der Kette nach beiden Ausbiegerichtungen ermöglichen, jedoch die durch
sie bewirkte stabile Stellung die gerade Richtung der Kette ist. Letzteres kann vorzugsweise dadurch
erreicht werden, indem die Federmittel Schnappfedern sind, vorzugsweise im Querschnitt schwach
gewölbte gerade Biegefedern.
Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen,
daß als Zugmittel mindestens drei flexible, an den Längsrändern gezahnte,zweckmäßig federnd elastische
Metallbänder vorgesehen sind, die in der vertikalen Bahn die drei oder mehr Seiten einer durch sie gebildeten
im Querschnitt mehreckigen und damit biegesteifen hohlen Säule bilden, wobei die jeweils benachbarten
Verzahnungen der Längsränder dieser Metallbänder an dieser Säule im Eingriff miteinander
sind.HIn der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine ausschnittsweise und teilweise geschnittene Seitenansicht eines
ersten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Kannendrehrichtung,
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Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrößerter, in den meisten Einzelheiten geschnittener
Darstellung, wobei die Gelenkkette strichpunktiert angedeutet ist,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Gelenkkette der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Gelenkkette nach Fig. 3, die teilweise gemäß Schnittlinie 4-4
der Fig. 3 geschnitten ist,
Fig. 5 eine Abwandlung der Gelenkkette nach Fig. in nicht geschnittener Seitenansicht,
Fig. 6 eine weitere Abwandlung der Gelenkkette nach Fig. 4 in teilweise geschnittener
Darstellung,
Fig. 7 in schematischer geschnittener Seitendarstellung
eine Kannendrehvorrichtung gemäß' einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 8 eine Seitenansicht einer Hubvorrichtung einer Kannendrehvorrichtung gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 9 einen Schnitt durch die in Fig. 9 dargestellte Hubvorrichtung gemäß Schnittlinie
9-9 der Fig. 8.
In der Zeichnung sind sich entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
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Die Kannendrehvorrichtung nach Fig. 1 und 2 hat ein auf einem Maschinensaalboden aufgestelltes Gestell 9
und befindet sich unterhalb eines in einen stationären Teller 1O1 eingesetzten Drehtellers 10 einer nicht
dargestellten Strecke oder dergleichen, die mittels des Drehtellers 10 Faserband in die Kanne 11 einspeisen kann,
das in üblicher Weise in zykloidischen Windungen in der Kanne als Wickel abgelegt wird. Die Kanne 11 besteht aus'
einem Kannenmantel 12, der innenseitig am unteren Ende einen Innenflansch 13 hat, auf dem ein ein gesondertes
Teil der Kanne 11 bildender Kannenboden 14 lose aufsitzt, der mittels einer Hubvorrichtung der Kannendrehvorrichtung
aus der dargestellten untersten Stellung im Schnellgang aufwärts bis in eine oberste Stellung nahe der oberen
Öffnung des Kannenmantels bewegt werden kann, die strichpunktiert angedeutet ist.
Der Kannenmantel 12 ist lose auf einem drehbaren, angetriebenen Kannenteller 15 aufgestellt, dessen Drehlager
einen mit ihm fest verbundenen Topf 17 um eine vertikale Drehachse drehbar lagern. Dieser Topf 17 ist von einem
mit ihm fest verbundenen Zahnrad 18 umfaßt, das mit einem nicht dargestellten, durch einen ebenfalls nicht dargestellten
Motor antreibbaren Schneckenrad zum Drehantrieb des Kannentellers 15 kämmt. Wenn die Kanne 11 mit Faserband
gefüllt ist, wird sie gegen eine neue leere Kanne ausgewechselt.
Die dem Auf- und Abwärtsbewegen des Kannentellers 15 dienende stationäre Hubvorrichtung weist ein Zugmittel in Form
einer Gelenkkette 19 auf, welche eine vertikale gerade und eine horizontale gerade Bewegungsbahn hat, zwischen
denen sich eine kreisbogenförmige Umlenkstelle 20 befindet, die durch eine kreisbogenförmige stationäre
schienenartige Führung für die Gelenkkette 19 gebildet ist. Diese Gelenkkette 19 wird mittels eines drehrichtungsumkehrbaren
Elektromotors 21 angetrieben, der über
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ein in seiner Übersetzung verstellbares Getriebe 22 ein
Zahnrad 23 antreibt, das mit einer in einem Lager 27 geradegeführten Zahnstange 24 kämmt, welche einen mit ihr
verbundenen Schlitten 25 auf einer horizontalen stationären Geradführungsbahn 26 hin und her bewegen kann, an welchem
auch das rückwärtige Ende der Gelenkkette 19 befestigt ist. Das ständig auf der vertikalen, ungeführten Kettenbewegungsbahn
befindliche vordere Ende der Gelenkkette ist an einem Topf 30 eines Kannenbodenauflagers 29
mittels einer Schraube starr befestigt. In dem Topf 30 ist ein Kugellager 31 angeordnet, das einen mittigen
Zapfen 32 eines Kannenbodentellers 33 drehbar lagert
und trägt, welcher beim Aufwärtsbewegen des Auflagers 29 mittels der Gelenkkette 19 zur Anlage an die Untenseite
des Kannenbodens 14 kommt und dann bei der weiteren Aufwärtsbewegung
der Gelenkkette 19 den Kannenboden 14 nach oben bis in die strichpunktierte Stellung bewegt.
Die Aufwärtsbewegung erfolgt stets bei leerer Kanne 11 und erfolgt im Schnellgang, um möglichst wenig Zeit
nach einem Kannenwechsel bis zum Beginn des Einspeisens von Faserband in die neu aufgesetzte Kanne zu verlieren.
Die Abwärtsbewegung des Kannenbodens 14 erfolgt durch Abwärtsbewegen des Auflagers 29 mittels der Gelenkkette und ihre
mittlere Bewegungsgeschwindigkeit ist dabei auf die Zulieferung des Faserbandes durch den Drehteller 10 so
abgestimmt, daß sich eine gewünschte Kompression des sowohl am Drehteller 10 als auch am Kannenboden 14
anliegenden Faserbandwickels ergibt und keine sonstigen Kompressionsmittel zum Komprimieren des Faserbandes
erforderlich sind. Durch die Kompression kann das Füllgewicht der Kanne 11 ungefähr verdoppelt werden.
Der in den Figuren 1 und 2 in seiner Ruhestellung dargestellte Kannenbodenteller 33 ist frei drehbar gelagert
und wird durch den mit dem Kannenmantel 12 mitrotierenden Faserbandwickel synchron mit dem Kannenmantel 12 angetrieben.
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Der horizontale Ast der Gelenkkette 19 gleitet auf der horizontalen Führungsbahn 26 für den Schlitten 25. An
die horizontale Führungsbahn 26 schließt die bogenförmig gekrümmte Führungsbahn 20 für die Gelenkkette 19
stetig an, die am Beginn des vertikalen Astes der Gelenkkette 19 endet. Dieser vertikale Ast der Gelenkkette
19 durchdringt eine stationäre Hülse 34 am Gestell Da dem vertikalen Ast der Gelenkkette 19 keine sein Ausbiegen
verhindernden seitlichen Führungen zugeordnet sind, ist die Gelenkkette 19 so ausgebildet, daß sie auf
ihrer jeweiligen vertikalen Erstreckungen ausreichende Eigensteifigkeit besitzt, um das auf ihr lastende Gewicht
ohne Knicken in gerader Erstreckung zu tragen. Es genügt dabei, wenn in diesem vertikalen Ast die
Kettenglieder zueinander nicht verschwenken können, auch wenn der vertikale Ast der Gelenkkette 19 im
ganzen nicht absolut starr ist, sondern etwas nach links und rechts im ganzen schwanken kann, da der
Kannenboden 14 im Kannenmantel 12 Seitenführung hat.
Die Gelenkkette 19 ist gemäß Fig. 3 und 4 aus in Längsrichtung abwechselnd aufeinanderfolgend äußeren und
inneren Kettenglieder 35 bzw. 36 zusammengesetzt, die durch zylindrische Bolzen 37 in bekannter Weise
drehbar verbunden sind. Jedes innere Kettenglied 36 hat rechteckförmigen Querschnitt und an jeder seiner
beiden Längsseiten sind unten je zwei Anschläge 39 für die Stirnseiten der beiden Laschen 35' der benachbarten
beiden äußeren Kettenglieder 35 fest angeordnet. Die Anschläge 39 verhindern, daß die Gelenkkette 19
aus der in Fig. 4 dargestellten geraden Ausrichtung nach unten ausbiegen kann, so daß sie nur in der durch
die Umlenkstelle 20 erforderlichen Richtung biegbar ist. Damit sich die Kette 19 auf ihrem vertikalen Ast nicht
in der durch die Anschläge 39 nicht gesperrten Richtung
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biegt, weist die Kette 19 schwenkbare Sperrer 40 auf, die man auch als Riegel bezeichnen kann. Und zwar sind
an den Laschen 35' jedes äußeren Kettengliedes 35 zwei gleich gestaltete Sperrer 40 in voneinander wegweisenden
Richtungen auf von den Laschen 35' getragenen Bolzen 41 um zu den Schwenkachsen der Bolzen 37 parallele Schwenkachsen
schwenkbar gelagert. Jeder Sperrer 40 hat ein L-förmiges Hauptstück 42, an dessen nach unten weisendem
Schenkel ein Stift 43 angeordnet ist, wobei in diese Stifte 43 der beiden Sperrer 40 jedes äußeren Gelenkgliedes
35 eine Zugfeder 44 vorgespannt eingehängt ist, die die Sperrer 40 in die in Fig. 4 dargestellten eingerückten
Stellungen zieht, in denen die langen Schenkel der Sperrer 40 in rechtwinklige Ausnehmungen 45 der
inneren Kettenglieder 36 formschlüssig eingreifen und so Ausschwenken der äußeren Kettenglieder 35 bezogen
auf Fig. 4 nach oben sperren. Ferner ist an jedem Sperrer 40 einseitig je ein horizontaler Stift 46
fest angeordnet, der dem Ausrücken des Sperrers 40 mittels einer Entsperrschiene 47 dient, welche an
ihren Längsenden schräge Auflaufkanten für die Stifte
seitlich der Gelenkkette 1?
hat und sich/parallel zur kreisbogenförmigen Führungsbahn
20 etwas über die Enden dieser Bahn 20 überstehend erstreckt. Die Sperrer 40 sind also mittels der Schiene
an der Umlenkstelle 20 der Kette 19 aus den Ausnehmungen ausgerückt, so daß die Kette 19 sich gemäß der Krümmung
der Führungsbahn 20 auf ihr biegen kann. Im vertikalen Ast der Kette 19 und auch dem nahezu ganzen Bereich
der horizontalen Führungsbahn sind die Sperrer 40 dagegen in die Ausnehmungen 45 eingerückt, so daß in
diesen Bereichen die Kettenglieder in gerader Fluchtung formschlüssig durch die Sperrer 40 und die Anschläge 39
gehalten sind, so daß der vertikale Ast der Kette 19 das Auflager 29 allein ohne auszuknicken tragen kann
und auch die von der Kette 19 aufzunehmenden Längs-
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kräfte sie auch auf der horizontalen Führungsbahn 26
nicht ausknicken können.
Wie erwähnt, wird die Kette 19 mittels der am Schlitten
befestigten und durch den Motor 21 angetriebenen Zahnstange 24 in der erforderlichen Weise hin und her bewegt,
wobei die durch sie bewirkte Aufwärtsbewegung des Kannenbodens 14 im Schnellgang und die Abwärtsbewegung in der
für die gewünschte Kompression des Faserbandes erforderlichen Weise langsam stetig oder unstetig erfolgt. Die
langsame Abwärtsbewegung kann besonders einfach durch periodisches Ein- und Ausschalten des Motors 21 erfolgen,
so daß er keine zwei Drehzahlen benötigt bzw. hierfür keine Änderung der Getriebeübersetzung erforderlich ist.
Die Einspeisung von Faserband in die Kanne 11 kann mittels eines Meterzählers nach Einspeisung einer vorbestimmten
Faserbandlänge beendet werden und dann wird gleichzeitig Dauerbetrieb des Motors 21 eingeschaltet,
so daß die restliche Abwärtsbewegung des Auflagers 29 im Schnellgang erfolgt, bis es in die in Fig. 1 und 2
dargestellte unterste Stellung gelangt ist, in der die Oberseite des Kannenbodentellers 33 mit der Oberseite
des Kanncintellers 15 fluchtet, um so die gefällte Kanne
ohne anzuheben vom Kannenteller 15 herunterschieben zu können. Anschließend wird eine leere Kanne 11 auf den
Kannenteller aufgeschoben, und es wird dann zuerst der Kannenboden 14 mittels der Gelenkkette 19 im Schnellgang
in die oberste Stellung bewegt und dann mit dem Einspeisen des Faserbandes begonnen und der Kannenboden
14 mittels der Gelenkkette 19 wieder langsam
stetig oder unstetig abgesenkt.
Infolge der Umlenkung der Gelenkkette 19 vom vertikalen Ast in den horizontalen Ast ergibt sich eine geringe Rauhöhe
dieser Kannendrehvorrichtung, so daß sie auf dem auch die zugeordnete Strecke oder dergleichen tragenden
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Boden des betreffenden Maschinensaales aufgestellt werden kann.
Die dargestellte Gelenkkette gestattet zahlreiche Abwandlungen. Z. B. kann es in manchen Fällen zweckmäßig
sein, daß die Sperrer das Ausbiegen der Kette in beiden Ausbiegerichtungen allein verhindern, d. h. sperren,
z. B. indem jeder Sperrer eine Nase hat, die in der eingerückten Stellung in eine Nut des Kettengliedes
formschlüssig eingreift, so daß dann die Anschläge entfallen können.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Gelenkkette 19a kann die Kannendrehvorrichtung wie in Fig. 1 und 2 dargestellt
ausgebildet sein, mit dem Unterschied, daß die Entsperrungsschiene 47 nicht erforderlich ist,
weil an der Gelenkkette 19a anstelle der Sperrer 40 vorgespannte Zugfedern 49,wie dargestellt, so angeordnet
sind, daß jede an einem Innenkettenglied 36 gehaltene Zugfeder/aas benachbarte Außenkettenglied 35,
an dem ihr anderes Ende gehalten ist, an die Anschläge des Innenkettengliedes zieht. Die Kette 19a kann also
nur mit die Vorspannung der Zugfedern 49 überwindender Kraft in nur einer Richtung ausgebogen werden. Die Anschläge
39 entsprechen also unverändert den Anschlägen der Kette 19 nach Fig. 3 und 4 und haben dieselbe Funktion.
Die Zugfedern 49 treten dagegen an die Stelle der Sperrer 40. Beim jeweiligen Einlaufen in die bogenförmige
Führungsbahn 20 (Fig. 2) werden die Kettenglieder 35, 36 durch die Führungsbahn 20 zueinander
verschwenkt, wobei gegebenenfalls vorgesehen sein kann, daß die Kettenglieder 35 f 36 im gebogenen
nicht nur mittels Bereich der Kette/der bogenförmigen Führungsbahn 20
geführt sind, sondern auch noch durch eine zu ihr parallele innere bogenförmige Führungsbahn, wobei
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der Spalt zwischen diesen beiden Führungsbahnen so getroffen ist, daß jedes äußere und/oder jedes innere
Kettenglied 35, 36 mit geringem Spiel zwischen diesen beiden Führungsbahnen geführt ist, so daß die Kette
nicht die Stellung einer Sehne der Führungsbahn 20 einnehmen kann. Die Vorspannung der Federn 49 ist
so groß, daß die Kette 19a auf dem vertikalen Ast durch das von ihr getragene Gewicht nicht ausgeknickt
werden kann und demzufolge ebenfalls ausreichend steif ist, um allein den Kannenboden ohne auszuknicken mit
dem auf ihm bei der Abwärtsbewegung lastenden Gewicht und Druck des in die Kanne 11 eingespeisten Faserbandes
sicher zu tragen.
Bei dem Ausführungsbeispiel einer Gelenkkette 19b nach Fig. 6 sind an jedem äußeren Kettenglied 35
zwei Paare von sich in Längsrichtung der Kette erstreckenden Schnappfedern 49' in Blöcke 62 formschlüssig
eingebettet fest angeordnet, wobei jede Schnappfeder 49' eine im Querschnitt schwach kreisbogenförmig gewölbte
gerade Blattfeder ist und die beiden Federn 49' jedes solchen Paares sind mit ihren konkaven Seiten
einander zugewendet, liegen aneinander an und greifen mit ihren freien Enden zwischen zwei Vorsprünge 61
am zugeordneten inneren Kettenglied 36 formschlüssig ein, so daß die stabile Stellung der Gelenkkette 19 b
ihre gerade Stellung ist, aus der die Kettenglieder 35, 36 nach beiden Seiten nur unter Überwindung der
zum Biegen der zugeordneten Paare von Schnappfedern 49'
erforderlichen Kraft ausschwenkbar sind. Auch diese Kette 19 b hat also infolge der Schnappfedern 49' ausreichende
Eigensteifigkeit, um das Kannenbodenauflager (Fig. 1, 2) ebenfalls allein zu tragen und kann dennoch
durch die Führungsbahn 20 (Fig. 1, 2) gebogen werden.
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4113 -V6-
Bei dem Ausführungsbeispiel einer Kannendrehvorrichtung nach Fig. 7 ist an der Unterseite des den Kannenmantel
tragenden, in nicht näher dargestellter Weise drehbar angetriebenen Kannentellers 15 ein Topf 50 fest angeordnet,
in welchem eine Winde 51 mit zugeordnetem Antriebsmotor 52 angeordnet ist, so daß sich diese
Winde 51 und der Antriebsmotor 52 mit dem Kannen-
■(5 52.
teller/mitdreht. Der Antriebsmotor/kann ei1" I :."-.-""?τ- Getriebemotor
mit selbsthemmendem Getriebe sein, dargestellte Schleifringe am Topf 50 zugeführt - . - _or
angetriebenen Winde 51, die eine zylindrisvsein kann, ist ein flexibles Zugmittel 19', vorzugsweise
in Form eines einlagig aufgewundenen Seiles angeordnet, dessen anderes Ende am Kannenbodenauflager
29 befestigt ist, das in diesem Ausführungsbeispiel nur den Kannenbodenteller 33 bildet. Eine
Schraubendruckfeder 5 3 stützt sich einerseits auf
dem Innenboden des Topfes 5O und andererseits am Kannenbodenteller 33 ab. Diese Druckfeder 5 3 ist so
bemessen, daß sie ständig das Zugmittel 19' zwischen dem Kannenbodenteller 33 und der Winde 51 gespannt
hält, auch wenn der Kannenboden 14 durch das Gewicht und den Druck des in die Kanne 11 eingespeisten
Faserbandes maximal belastet ist. Man kann also mittels der Winde 51 den Kannenbodenteller 33 und
damit den auf ihr aufliegenden Kannenboden 14 zwischen der untersten und der obersten Stellung
auf- und abwärts bewegen, wobei stets das Zugmittel 19' gespannt ist, so daß das Kannenbodenauflager
in vorbestimmter Weise mit gewünschten Geschwindigkeiten auf- und abwärts bewegbar ist,
wobei die langsame Abwärtsbewegung wiederum besonders zweckmäßig durch abwechselndes Ein- und Ausschalten
des Motors 52 erreicht werden kann.
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BAD ORIGINAL
Auch diese Ausfuhrungsform zeichnet sich durch geringe
Bauhöhe der Kannendrehvorrichtung aus, ist baulich besonders einfach und benötigt auch in horizontaler
Richtung nur wenig Platz, so daß sie besonders platzsparend ist.
Bei der Ausführungsform einer stationären Hubvorrichtung nach Fig.
und 9 ist das Kannenbodenauflager 29, dessen Kanneribodenteller
wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 drehbar in einem Lager des Kannenbodenauflagers 29 gelagert
ist, von einer durch drei federnd elastische Metallbänder 19" gebildeten vertikalen, hohlen Säule
getragen, wobei jedes einzelne Metallband 19'· für
sich durch eine stationäre, drehbar gelagerte Leitrolle 54 zu einer stationären Aufwinderolle 59
geleitet wird, auf die es aufwindbar und von ihr abwindbar ist. Die Leitrollen/können mittels Spiralfedern
in Aufwinderichtung drehmomentbelastet sein. Die drei Zugmittel bildende Bänder 19'' stoßen auf
ihren vertialen Bahnen jeweils unter ungefähr 12O° aneinander an, so daß die von ihnen gebildete Säule
den Querschnitt eines gleichschenkligen Dreiecks hat, was besonders zweckmäßig ist. Ferner können im oberen
Endbereich dieser Bänder 19" ihre Längsränder fest miteinander verbunden sein, um einen an das Kannenbodenauflager
29 nach unten anschließenden kurzen Säulenbereich zu bilden, der praktisch starr ist
und starr mit dem Kannenbodenauflager 29 verbunden ist. Die übrigen Längsrandbereiche der Bänder 1911
sind so gezahnt, daß einander benachbarte Verzahnungen im Bereich der Säule 55 ineinander eingreifen, so daß die Säule 55 auf
jder beim Auf- und Abwärtsbewegen der Bänder 19" sich einstellenden
Länge in sich ausreichend starr ist zum alleinigen Tragen des nicht dargestellten Kannenbodens
und des auf ihm lastenden Gewichtes und
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Druckes des in die Kanne eingespeisten Faserbandes, so daß also ebenfalls keine den Kannenbodenteller
untenseitig belastende Druckfeder erforderlich ist.
Zumindest in vielen Fällen ist es ausreichend, wenn, wie dargestellt, nur ein einziges dieser drei Bänder
19" durch einen Motor 56 angetrieben ist, der die betreffende Leitrolle 54 und damit ein auf ihr fest
angeordnetes Zahnrad 57 antreibt, da die beiden anderen Bänder 19*' von diesem Band 19" synchron mitbewegt
werden. Das Zahnrad 57 kämmt mit einer mittigen Längsperforation 60 des betreffenden Metallbandes 19",
kann gegebenenfalls jedoch auch in eine Randverzahnung des Bandes 19'' eingreifen oder es können auch zwei
Zahnräder auf der betreffenden angetriebenen Leitrolle angeordnet sein, die in beide Längsverzahnungen eingreifen.
Bei einem der Metallbänder 19" sind seine beiden Randverzahnungen zueinander längsversetzt.
Wie erwähnt, dienen die gefüllten Kannen 11 insbesondere
als Vorlagekannen für Offen-End-Spinnmaschinen, so daß ihre Höhe nicht sehr groß ist. Diese Kannen haben z. B.
9" Durchmesser und 36" Höhe. Bei letzteren Abmessungen sind infolge der Kompression des Faserbandwickels Füllgewichte
von ca. 6 kg erzielbar.
Die Bauhöhen der Kannendrehvorrichtungen nach der Erfindung können sehr gering gehalten werden, vorzugsweise
weniger als 30 cm betragen. Beispielsweise hatte eine für Versuchszwecke gebaute Kannendrehvorrichtung
nach Fig. 1 und 2 eine Bauhöhe von 26 cm. Da die Kannendrehvorrichtungen auf dem betreffenden Maschinensaalboden
aufgestellt werden können, kann man die Exzentriezität des Kannentellers 15 zum Drehteller 10 einfach
verstellen durch Verschieben der Kannendrehvorrichtung.
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-/23 -Leerseite
Claims (19)
1. Kannendrehvorrichtung zum Tragen und Drehen einer
einen beweglichen Kannenboden aufweisenden Kanne unterhalb eines in die Kanne Faserband liefernden
Drehtellers einer Strecke, Karde oder dergleichen, mit einem dem Tragen des Kannenmantels der Kanne
dienenden angetriebenen, drehbaren Kannenteller und einer angetriebenen Hubvorrichtung zum Auf-
und Abwärtsbewegen eines Kannenbodenauflagers, das einen Kannenbodenteller aufweist, der dem
Tragen des Kannenbodens dient, dadurch
gekennzeichnet , daß die Hubvorrichtung mindestens ein am Kannenbodenauflager (29)
angreifendes, angetriebenes Zugmittel (19; 19·; 19'*; 19a; 19b) zum Auf- und Abwärtsbewegen des
Kannenbodenauflagers (29) aufweist, das unterhalb der untersten Stellung des Kannenbodenauflagers (29)
mittels Umlenkmitteln (20; 51; 54; 59) umgelenkt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kannenbodenteller (33) um seine Längsmittelachse
frei drehbar gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kannenbodenauflager (29) durch
eine an ihm untenseitig angeordnete Druckfeder (53) ständig belastet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Zugmittel (19') vorgesehen ist,
dem eine Rolle (51) oder dergleichen zu ihrem Auf- und Abwinden zugeordnet ist.
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5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zugmittel ein Seil (19') oder eine Kette ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Zugmittel (19; 1911,
19 a; 19b) dem alleinigen Tragen des Kannenbodenauflagers (29) dienen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Zugmittel (19; 19 a; 19 b) vorgesehen
ist, das auf seiner vertikalen Bewegungsbahn in sich zum Verhindern von Ausknicken versteift ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere auf der vertikalen Hubbahn sich gegenseitig
gegen Ausknicken abstützende Zugmittel (1911)
vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel eine Gelenkkette
(19; 19 a, 19 b) ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkette (19; 19 a) an Kettengliedern (36)
Anschläge (39) aufweist, die ein Ausschwenken des dem betreffenden Kettenglied (36) jeweils benachbarten
Kettengliedes (35) aus der mit ihm fluchtenden Richtung in einer Schwenkrichtung verhindert.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkette (19) ein- und ausrückbare
Sperrer (4O) aufweist, von denen jeder in seiner eingerückten Stellung zwei benachbarte
Kettenglieder (35, 36) in miteinander fluchtender Stellung gegen Ausschwenken in zumindest einer
Schwenkrichtung sperrt und daß der Umlenkstelle (20)
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bzw. den Umlenkstellen der Gelenkkette Entsperrmittel
(47) zum Überführen der Sperrer (40) in ihre ausgerückten Stellungen zugeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die Sperrer (40) mittels Rückstellfedern
(44) oder dergleichen belastet sind, die sie in ihren eingerückten Stellungen halten.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Entsperrmittel mindestens eine Entsperrschiene (47) aufweisen, die mit
Vorsprüngen (46) der Sperrer zu deren Ausrücken zusammenwirken.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 - 13,
dadurch gekennzeichnet, daß an jedem übernächsten Kettenglied (35) zwei Sperrer (40)
angeordnet sind, die dem Sperren der diesem Kettenglied benachbarten beiden Kettenglieder (36)
dienen.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 - 14,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sperrer (40) an einem Kettenglied (35) schwenkbar gelagert
ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 10 und einem der Ansprüche 11 - 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrer (40) in ihren eingerückten Stellungen das Ausschwenken der betreffenden Kettenglieder
(35, 36) aus ihren miteinander fluchtenden Stellungen nur in der von den Anschlägen (39)
nicht gesperrten Richtung sperren.
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17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-15,
dadurch gekennzeichnet, daß an Kettengliedern der Gelenkkette (19 a; 19 b) Federmittel (49; 49')
angeordnet sind, die dem Ausschwenken der Kettenglieder (35, 36) aus den miteinander fluchtenden
Stellungen in mindestens einer Richtung Widerstand entgegensetzen.
18. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Federmittel (49) die
Kettenglieder in den durch die Anschläge (39) bestimmten fluchtenden Stellungen mit Vorspannung
halten.
19. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugmittel mindestens drei
flexible, an den Längsrändern gezahnte Metallbänder (1911) vorgesehen sind, die in der vertikalen
Bahn die Seiten einer durch sie gebildeten im Querschnitt mehreckförmigen hohlen
Säule (55) bilden, wobei die jeweils benachbarten Verzahnungen der Längsränder dieser Bänder (1911)
an dieser Säule (55) im Eingriff miteinander sind.
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Priority Applications (11)
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