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DE2626011A1 - Kannendrehvorrichtung - Google Patents

Kannendrehvorrichtung

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Publication number
DE2626011A1
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Authority
DE
Germany
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traction means
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bottom support
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762626011
Other languages
English (en)
Inventor
Max Dipl Ing Harmannsgruber
Herbert Ing Grad Koenig
Kurt Kriechbaum
Herbert Ing Grad Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority to DE19762626011 priority Critical patent/DE2626011A1/de
Priority to IT23059/77A priority patent/IT1076692B/it
Priority to BR7703686A priority patent/BR7703686A/pt
Priority to CH700977A priority patent/CH619905A5/de
Priority to US05/805,214 priority patent/US4133079A/en
Priority to FR7718268A priority patent/FR2354278A1/fr
Priority to JP6804277A priority patent/JPS52152535A/ja
Priority to CS773846A priority patent/CS194810B2/cs
Priority to GB24438/77A priority patent/GB1532745A/en
Publication of DE2626011A1 publication Critical patent/DE2626011A1/de
Priority to US05/933,948 priority patent/US4197614A/en
Priority to US05/933,947 priority patent/US4196498A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/76Depositing materials in cans or receptacles
    • B65H54/84Arrangements for compacting materials in receptacles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Coiling Of Filamentary Materials In General (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Dr.-in?. nipi.-Fhys. 08 KkR K6NIG Patentanwalt
Telefon: (0?H) ««wc*-^ 29 64 61 £ U Z O U | | Kont
Telegramm: Koenißpat ?000 STUTTGART-I, Klüpfelstraße 6 Postacheck Stgt.84919
Postfach 51
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Firma
Zinser Textilmaschinen GmbH
7333 Ebersbach
Kannendrehvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Kannendrehvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die Erfindung bezieht sich dabei vorzugsweise, jedoch nicht ausschließlich, auf Kannendrehvorrichtungen für Kannen, in die an einer Strecke oder dergleichen Faserband eingespeist wird, die nach erfolgtem Füllen zu einer Offen-End-Spinnmaschine transportiert wird, an der das Faserband aus ihr herausgezogen und zu einem
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Faden versponnen wird. Die Kannen werden dabei üblicherweise unterhalb den Spinnvorrichtungen der Offen-End-Spinnmaschine aufgestellt und können deshalb keine sehr große Höhe haben. Um deshalb das Füllgewicht mit Faserband einer solchen Kanne zu erhöhen, so daß Kannenwechsel nicht in zu kurzen Zeitabständen erforderlich ist, ist es bekannt, den beim Einspeisen des Faserbandes in die Kanne zwischen Drehteller und Kannenboden gebildeten Faserbandwickel durch gesteuerte langsame Abwärtsbewegung des Kannenbodens so unter Druck zu halten, daß er komprimiert wird und ein entsprechend größeres Faserbandgewicht in die Kanne einspeisbar ist, als wenn das Einspeisen ohne Kompression erfolgen würde. Eine bekannte Kannendrehvorrichtung (DT-OS 1 953 9 88) weist zum gesteuerten Absenken des Kannenbodens eine Hubvorrichtung auf, die eine die Höhenverstellung des Kannenbodens bewirkende Nürnberger Schere, auch Pantograph genannt, aufweist, der sich synchron mit dem Kannenteller dreht. Der erforderliche Antrieb des Pantographen ist jedoch außerordentlich kompliziert und teuer und nur schwierig auf veränderte Hubgeschwindigkeit umstellbar. Diese Kannendrehvorrichtung erfordert ferner erhebliche vertikale Höhe, so daß es zumindest normalerweise nicht möglich ist, sie auf dem Boden des betreffenden Maschinensaales unter dem Drehteller aufzustellen, sondern man muß sie in den Boden des Maschinensaales teilweise versenken, was nachteilig ist. Um die Hubvorrichtung baulich einfacher zu gestalten, ist es bekannt, sie durch eine Kolben-Zylinder-Einheit zu bilden, die vertikal angeordnet ist und deren Kolbenstange den Kannenboden hebt und senkt. Dies macht jedoch einen langen vertikalen Zylinder erforderlich, der eine so große Bauhöhe hat, daß
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der Zylinder unterhalb des Bodens des betreffenden Maschinensaales in dem darunter befindlichen Raum angeordnet werden muß/ was äußerst unerwünscht ist.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Kannen- ■ drehvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die ohne Schwierigkeiten mit so geringer Bauhöhe ausgeführt werden kann, daß sie unter dem Drehteller auf dem Boden des betreffenden Maschinensaales im ganzen aufgestellt werden kann und dennoch eine einfache Ausbildung der Hubvorrichtung einschließlich ihres Antriebs ermöglicht.
Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck die Maßnahme nach Anspruch 1 vorgesehen. Eine solche Kannendrehvorrichtung benötigt nur geringe Bauhöhe, da Zugmittel biegsam sind und demzufolge aus ihrer vertikalen Bahn in eine vorzugsweise horizontale Bahn umgelenkt werden können bzw. kann man das Zugmittel auf eine Rolle oder dergleichen aufwinden. Da die Vorschubgeschwindigkeit des Zugmittels exakt der Geschwindigkeit des von ihm auf- und abwärts bewegten Kannenbodens entspricht, ist auch auf äußerst einfache Weise die erforderliche Bewegungssteuerung des Kannenbodens mittels baulich einfachen Antrieben möglich. Auch ist es auf einfache Weise möglich, die Geschwindigkeit des Zugmittels auf unterschiedliche Werte einzustellen, so daß jederzeit rasch und auf einfache Weise die Abwärtsgeschwindigkeit des Zugmittels zur Anpassung an Faserbänder unterschiedlicher Stärke und/oder zur Änderung der Kompression des zwischen Kannenboden und Drehteller befindlichen Faserbandwickels geändert werden kann.
Um nach einem Kannenwechsel den Kannenboden der neu aufgestellten leeren Kanne möglichst rasch in seine
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oberste Stellung zu überführen, in welcher mit dem Einspeisen des Faserbandes begonnen werden kann, ist zweckmäßig der Antrieb des Zugmittels in der vertikalen Aufwärtsrichtung im Schnellgang durchzuführen, was beispielsweise auf einfache Weise dadurch erreicht werden kann, indem der Antriebsmotor bei Dauerlauf den Schnellgang bewirkt oder dies kann auch mittels eines geeigneten, in seiner Übersetzung verstellbaren Getriebes oder dergleichen erfolgen. Die für die Richtungsumkehr des Zugmittels erforderliche Änderung seiner Antriebsrichtung kann beispielsweise mittels eines Wendegetriebes, Ausbildung des Antriebsmotors als drehrichtungsumkehrbarer Elektromotor oder dergleichen erfolgen. Die Abwärtsbewegung des Kannenbodenauflagers kann mit konstanter stetiger oder programmiert veränderlicher stetiger Geschwindigkeit oder besonders vorteilhaft durch schrittweises Abwärtsbewegen mit im zeitlichen Mittel konstanter oder programmiert veränderlicher Geschwindigkeit durchgeführt werden.
In vielen Fällen ist es besonders vorteilhaft, wenn der Antriebsmotor das Zugmittel über ein stufenlos verstellbares Getriebe oder über ein Schaltgetriebe oder über ein Getriebe mit leicht auswechselbaren Zahnrädern zur Änderung der Getriebeübersetzung antreibt. Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform wird der Antriebsmotor für die Abwärtsbewegung getaktet aus- und eingeschaltet. Die Takte sind auf einfache Weise programmiert erzeugbar.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der KannenbodenteHer um seine Längsmittelachse frei drehbar gelagert ist. Es bedarf dann keiner Möglichkeit, um das Zugmittel um eine zur Längsachse des Kannenmantels koaxiale Drehachse synchron
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mit dem Kannenteller zu drehen, da der frei drehbar gelagerte Kannenbodenteller durch den auf ihm lastenden, mit dem Kannenmantel mitrotierenden Faserbandwickel synchron mit dem Kannenmantel rotiert. Die Erfindung ermöglicht es jedoch auch auf einfache Weise, die gesamte Hubvorrichtung einschließlich des Antriebsmotors mit dem Kannenteller synchron mitrotieren zu lassen, in dem sie beispielsweise in einem am Kannenteller befestigten Topf angeordnet wird.
Besonders einfache Ausbildung und platzsparende Unterbringung des Zugmittels erreicht man, wenn man das Kannenbodenauflager durch eine untenseitig angeordnete Druckfeder ständig belastet, so daß der vertikale Bereich dieses Zugmittels ständig durch die Druckfeder gespannt gehalten wird. Bei dem Zugmittel kann es sich hierbei um ein Seil oder eine Kette oder dergl. handeln, das bzw. die auf eine Rolle aufgewunden sein kann, von der sie zum Aufwärtsbewegen des Kannenbodenauflagers abgewickelt und beim Abwärtsbewegen dieses Auflagers wieder aufgewickelt wird.
Bei einer anderen ebenfalls besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Kannenbodenauflager nicht durch eine Druckfeder zum Spannen des Zugmittels untenseitig belastet ist, sondern daß das oder die Zugmittel dem alleinigen Tragen des Kannenbodenauflagers dienen. Wenn in diesem Fall ein einziges Zugmittel vorgesehen ist, was besonders zweckmäßig ist, ist dieses so auszubilden, daß es auf seiner vertikalen Bahn in sich zum Verhindern von Ausknicken versteift ist. Das erforderliche Versteifen kann auf unterschiedliche Weise vorgenommen werden. Besonders zweckmäßig ist es, das Zugmittel als Gelenkkette auszubilden,
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die mit an ihr angeordneten Mitteln ausreichend versteift oder versteifbar ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Gelenkkette an Kettengliedern Anschläge auf, die ein Ausschwenken des dem betreffenden Kettenglied jeweils benachbarten Kettengliedes aus der mit ihm fluchtenden Richtung in einer Schwenkrichtung, d. h. in einer Ausbiegerichtung verhindern. Eine solche Gelenkkette kann dann nur in der anderen Schwenkrichtung gebogen werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dabei vorgesehen, das Ausbiegen in dieser anderen Schwenkrichtung auf der vertikalen Bahn der Kette durch an Kettengliedern angeordnete ein- und ausrückbare Sperrer zu verhindern, wobei den Sperrern an der Umlenkstelle bzw. den ümlenkstellen der Gelenkkette angeordnete Entsperrmittel zum überführen in ihre ausgerückten Stellungen zugeordnet sind, so daß die Kette an der Umlenkstelle gebogen werden kann. Es kann jeder Sperrer in seiner eingerückten Stellung durch eine nur ihm zugeordnete vorgespannte Feder oder zwei benachbarte Sperrer können durch eine gemeinsame vorgespannte Feder in ihren eingerückten Stellungen gehalten werden oder anstelle solcher Federn können auch andere Mittel vorgesehen sein, um die Sperrer in ihren eingerückten Stellungen zu halten, beispielsweise Permanentmagnete, Belastungsgewichte oder dergleichen.
Falls es erwünscht ist, daß die Kette nach beiden Richtungen ausbiegbar ist, jedoch ihre Geradstellung nach beiden Ausbiegerichtungen gesperrt werden kann, kann die Anzahl der Sperrer verdoppelt werden, wobei die eine Gruppe von Sperrern das Ausbiegen der Kette in der einen Richtung sperrt und
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die andere Gruppe von Sperrern ihr Ausbiegen in der anderen Richtung sperrt oder jeder Sperrer verhindert Ausbiegen in beiden Richtungen.
Anstelle solcher Sperrer kann in vielen Fällen auch zweckmäßig vorgesehen sein, den Kettengliedern Rückstellmittel zuzuordnen, die sie in ihre miteinander fluchtende Richtung zurückstellen, sei es durch federndes Belasten der Kettenglieder in der Weise, daß sie an ihre fluchtende Stellung sichernde Anschläge an benachbarten Kettengliedern angedrückt werden oder indem die Federmittel so ausgebildet sind, daß sie das Ausbiegen der Kette nach beiden Ausbiegerichtungen ermöglichen, jedoch die durch sie bewirkte stabile Stellung die gerade Richtung der Kette ist. Letzteres kann vorzugsweise dadurch erreicht werden, indem die Federmittel Schnappfedern sind, vorzugsweise im Querschnitt schwach gewölbte gerade Biegefedern.
Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß als Zugmittel mindestens drei flexible, an den Längsrändern gezahnte,zweckmäßig federnd elastische Metallbänder vorgesehen sind, die in der vertikalen Bahn die drei oder mehr Seiten einer durch sie gebildeten im Querschnitt mehreckigen und damit biegesteifen hohlen Säule bilden, wobei die jeweils benachbarten Verzahnungen der Längsränder dieser Metallbänder an dieser Säule im Eingriff miteinander sind.HIn der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine ausschnittsweise und teilweise geschnittene Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Kannendrehrichtung,
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Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrößerter, in den meisten Einzelheiten geschnittener Darstellung, wobei die Gelenkkette strichpunktiert angedeutet ist,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Gelenkkette der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Gelenkkette nach Fig. 3, die teilweise gemäß Schnittlinie 4-4 der Fig. 3 geschnitten ist,
Fig. 5 eine Abwandlung der Gelenkkette nach Fig. in nicht geschnittener Seitenansicht,
Fig. 6 eine weitere Abwandlung der Gelenkkette nach Fig. 4 in teilweise geschnittener Darstellung,
Fig. 7 in schematischer geschnittener Seitendarstellung eine Kannendrehvorrichtung gemäß' einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 8 eine Seitenansicht einer Hubvorrichtung einer Kannendrehvorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 9 einen Schnitt durch die in Fig. 9 dargestellte Hubvorrichtung gemäß Schnittlinie 9-9 der Fig. 8.
In der Zeichnung sind sich entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
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Die Kannendrehvorrichtung nach Fig. 1 und 2 hat ein auf einem Maschinensaalboden aufgestelltes Gestell 9 und befindet sich unterhalb eines in einen stationären Teller 1O1 eingesetzten Drehtellers 10 einer nicht dargestellten Strecke oder dergleichen, die mittels des Drehtellers 10 Faserband in die Kanne 11 einspeisen kann, das in üblicher Weise in zykloidischen Windungen in der Kanne als Wickel abgelegt wird. Die Kanne 11 besteht aus' einem Kannenmantel 12, der innenseitig am unteren Ende einen Innenflansch 13 hat, auf dem ein ein gesondertes Teil der Kanne 11 bildender Kannenboden 14 lose aufsitzt, der mittels einer Hubvorrichtung der Kannendrehvorrichtung aus der dargestellten untersten Stellung im Schnellgang aufwärts bis in eine oberste Stellung nahe der oberen Öffnung des Kannenmantels bewegt werden kann, die strichpunktiert angedeutet ist.
Der Kannenmantel 12 ist lose auf einem drehbaren, angetriebenen Kannenteller 15 aufgestellt, dessen Drehlager einen mit ihm fest verbundenen Topf 17 um eine vertikale Drehachse drehbar lagern. Dieser Topf 17 ist von einem mit ihm fest verbundenen Zahnrad 18 umfaßt, das mit einem nicht dargestellten, durch einen ebenfalls nicht dargestellten Motor antreibbaren Schneckenrad zum Drehantrieb des Kannentellers 15 kämmt. Wenn die Kanne 11 mit Faserband gefüllt ist, wird sie gegen eine neue leere Kanne ausgewechselt.
Die dem Auf- und Abwärtsbewegen des Kannentellers 15 dienende stationäre Hubvorrichtung weist ein Zugmittel in Form einer Gelenkkette 19 auf, welche eine vertikale gerade und eine horizontale gerade Bewegungsbahn hat, zwischen denen sich eine kreisbogenförmige Umlenkstelle 20 befindet, die durch eine kreisbogenförmige stationäre schienenartige Führung für die Gelenkkette 19 gebildet ist. Diese Gelenkkette 19 wird mittels eines drehrichtungsumkehrbaren Elektromotors 21 angetrieben, der über
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ein in seiner Übersetzung verstellbares Getriebe 22 ein Zahnrad 23 antreibt, das mit einer in einem Lager 27 geradegeführten Zahnstange 24 kämmt, welche einen mit ihr verbundenen Schlitten 25 auf einer horizontalen stationären Geradführungsbahn 26 hin und her bewegen kann, an welchem auch das rückwärtige Ende der Gelenkkette 19 befestigt ist. Das ständig auf der vertikalen, ungeführten Kettenbewegungsbahn befindliche vordere Ende der Gelenkkette ist an einem Topf 30 eines Kannenbodenauflagers 29 mittels einer Schraube starr befestigt. In dem Topf 30 ist ein Kugellager 31 angeordnet, das einen mittigen Zapfen 32 eines Kannenbodentellers 33 drehbar lagert und trägt, welcher beim Aufwärtsbewegen des Auflagers 29 mittels der Gelenkkette 19 zur Anlage an die Untenseite des Kannenbodens 14 kommt und dann bei der weiteren Aufwärtsbewegung der Gelenkkette 19 den Kannenboden 14 nach oben bis in die strichpunktierte Stellung bewegt. Die Aufwärtsbewegung erfolgt stets bei leerer Kanne 11 und erfolgt im Schnellgang, um möglichst wenig Zeit nach einem Kannenwechsel bis zum Beginn des Einspeisens von Faserband in die neu aufgesetzte Kanne zu verlieren. Die Abwärtsbewegung des Kannenbodens 14 erfolgt durch Abwärtsbewegen des Auflagers 29 mittels der Gelenkkette und ihre mittlere Bewegungsgeschwindigkeit ist dabei auf die Zulieferung des Faserbandes durch den Drehteller 10 so abgestimmt, daß sich eine gewünschte Kompression des sowohl am Drehteller 10 als auch am Kannenboden 14 anliegenden Faserbandwickels ergibt und keine sonstigen Kompressionsmittel zum Komprimieren des Faserbandes erforderlich sind. Durch die Kompression kann das Füllgewicht der Kanne 11 ungefähr verdoppelt werden.
Der in den Figuren 1 und 2 in seiner Ruhestellung dargestellte Kannenbodenteller 33 ist frei drehbar gelagert und wird durch den mit dem Kannenmantel 12 mitrotierenden Faserbandwickel synchron mit dem Kannenmantel 12 angetrieben.
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Der horizontale Ast der Gelenkkette 19 gleitet auf der horizontalen Führungsbahn 26 für den Schlitten 25. An die horizontale Führungsbahn 26 schließt die bogenförmig gekrümmte Führungsbahn 20 für die Gelenkkette 19 stetig an, die am Beginn des vertikalen Astes der Gelenkkette 19 endet. Dieser vertikale Ast der Gelenkkette 19 durchdringt eine stationäre Hülse 34 am Gestell Da dem vertikalen Ast der Gelenkkette 19 keine sein Ausbiegen verhindernden seitlichen Führungen zugeordnet sind, ist die Gelenkkette 19 so ausgebildet, daß sie auf ihrer jeweiligen vertikalen Erstreckungen ausreichende Eigensteifigkeit besitzt, um das auf ihr lastende Gewicht ohne Knicken in gerader Erstreckung zu tragen. Es genügt dabei, wenn in diesem vertikalen Ast die Kettenglieder zueinander nicht verschwenken können, auch wenn der vertikale Ast der Gelenkkette 19 im ganzen nicht absolut starr ist, sondern etwas nach links und rechts im ganzen schwanken kann, da der Kannenboden 14 im Kannenmantel 12 Seitenführung hat.
Die Gelenkkette 19 ist gemäß Fig. 3 und 4 aus in Längsrichtung abwechselnd aufeinanderfolgend äußeren und inneren Kettenglieder 35 bzw. 36 zusammengesetzt, die durch zylindrische Bolzen 37 in bekannter Weise drehbar verbunden sind. Jedes innere Kettenglied 36 hat rechteckförmigen Querschnitt und an jeder seiner beiden Längsseiten sind unten je zwei Anschläge 39 für die Stirnseiten der beiden Laschen 35' der benachbarten beiden äußeren Kettenglieder 35 fest angeordnet. Die Anschläge 39 verhindern, daß die Gelenkkette 19 aus der in Fig. 4 dargestellten geraden Ausrichtung nach unten ausbiegen kann, so daß sie nur in der durch die Umlenkstelle 20 erforderlichen Richtung biegbar ist. Damit sich die Kette 19 auf ihrem vertikalen Ast nicht in der durch die Anschläge 39 nicht gesperrten Richtung
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biegt, weist die Kette 19 schwenkbare Sperrer 40 auf, die man auch als Riegel bezeichnen kann. Und zwar sind an den Laschen 35' jedes äußeren Kettengliedes 35 zwei gleich gestaltete Sperrer 40 in voneinander wegweisenden Richtungen auf von den Laschen 35' getragenen Bolzen 41 um zu den Schwenkachsen der Bolzen 37 parallele Schwenkachsen schwenkbar gelagert. Jeder Sperrer 40 hat ein L-förmiges Hauptstück 42, an dessen nach unten weisendem Schenkel ein Stift 43 angeordnet ist, wobei in diese Stifte 43 der beiden Sperrer 40 jedes äußeren Gelenkgliedes 35 eine Zugfeder 44 vorgespannt eingehängt ist, die die Sperrer 40 in die in Fig. 4 dargestellten eingerückten Stellungen zieht, in denen die langen Schenkel der Sperrer 40 in rechtwinklige Ausnehmungen 45 der inneren Kettenglieder 36 formschlüssig eingreifen und so Ausschwenken der äußeren Kettenglieder 35 bezogen auf Fig. 4 nach oben sperren. Ferner ist an jedem Sperrer 40 einseitig je ein horizontaler Stift 46 fest angeordnet, der dem Ausrücken des Sperrers 40 mittels einer Entsperrschiene 47 dient, welche an ihren Längsenden schräge Auflaufkanten für die Stifte
seitlich der Gelenkkette 1?
hat und sich/parallel zur kreisbogenförmigen Führungsbahn 20 etwas über die Enden dieser Bahn 20 überstehend erstreckt. Die Sperrer 40 sind also mittels der Schiene an der Umlenkstelle 20 der Kette 19 aus den Ausnehmungen ausgerückt, so daß die Kette 19 sich gemäß der Krümmung der Führungsbahn 20 auf ihr biegen kann. Im vertikalen Ast der Kette 19 und auch dem nahezu ganzen Bereich der horizontalen Führungsbahn sind die Sperrer 40 dagegen in die Ausnehmungen 45 eingerückt, so daß in diesen Bereichen die Kettenglieder in gerader Fluchtung formschlüssig durch die Sperrer 40 und die Anschläge 39 gehalten sind, so daß der vertikale Ast der Kette 19 das Auflager 29 allein ohne auszuknicken tragen kann und auch die von der Kette 19 aufzunehmenden Längs-
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kräfte sie auch auf der horizontalen Führungsbahn 26 nicht ausknicken können.
Wie erwähnt, wird die Kette 19 mittels der am Schlitten befestigten und durch den Motor 21 angetriebenen Zahnstange 24 in der erforderlichen Weise hin und her bewegt, wobei die durch sie bewirkte Aufwärtsbewegung des Kannenbodens 14 im Schnellgang und die Abwärtsbewegung in der für die gewünschte Kompression des Faserbandes erforderlichen Weise langsam stetig oder unstetig erfolgt. Die langsame Abwärtsbewegung kann besonders einfach durch periodisches Ein- und Ausschalten des Motors 21 erfolgen, so daß er keine zwei Drehzahlen benötigt bzw. hierfür keine Änderung der Getriebeübersetzung erforderlich ist. Die Einspeisung von Faserband in die Kanne 11 kann mittels eines Meterzählers nach Einspeisung einer vorbestimmten Faserbandlänge beendet werden und dann wird gleichzeitig Dauerbetrieb des Motors 21 eingeschaltet, so daß die restliche Abwärtsbewegung des Auflagers 29 im Schnellgang erfolgt, bis es in die in Fig. 1 und 2 dargestellte unterste Stellung gelangt ist, in der die Oberseite des Kannenbodentellers 33 mit der Oberseite des Kanncintellers 15 fluchtet, um so die gefällte Kanne ohne anzuheben vom Kannenteller 15 herunterschieben zu können. Anschließend wird eine leere Kanne 11 auf den Kannenteller aufgeschoben, und es wird dann zuerst der Kannenboden 14 mittels der Gelenkkette 19 im Schnellgang in die oberste Stellung bewegt und dann mit dem Einspeisen des Faserbandes begonnen und der Kannenboden 14 mittels der Gelenkkette 19 wieder langsam stetig oder unstetig abgesenkt.
Infolge der Umlenkung der Gelenkkette 19 vom vertikalen Ast in den horizontalen Ast ergibt sich eine geringe Rauhöhe dieser Kannendrehvorrichtung, so daß sie auf dem auch die zugeordnete Strecke oder dergleichen tragenden
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Boden des betreffenden Maschinensaales aufgestellt werden kann.
Die dargestellte Gelenkkette gestattet zahlreiche Abwandlungen. Z. B. kann es in manchen Fällen zweckmäßig sein, daß die Sperrer das Ausbiegen der Kette in beiden Ausbiegerichtungen allein verhindern, d. h. sperren, z. B. indem jeder Sperrer eine Nase hat, die in der eingerückten Stellung in eine Nut des Kettengliedes formschlüssig eingreift, so daß dann die Anschläge entfallen können.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Gelenkkette 19a kann die Kannendrehvorrichtung wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ausgebildet sein, mit dem Unterschied, daß die Entsperrungsschiene 47 nicht erforderlich ist, weil an der Gelenkkette 19a anstelle der Sperrer 40 vorgespannte Zugfedern 49,wie dargestellt, so angeordnet sind, daß jede an einem Innenkettenglied 36 gehaltene Zugfeder/aas benachbarte Außenkettenglied 35, an dem ihr anderes Ende gehalten ist, an die Anschläge des Innenkettengliedes zieht. Die Kette 19a kann also nur mit die Vorspannung der Zugfedern 49 überwindender Kraft in nur einer Richtung ausgebogen werden. Die Anschläge 39 entsprechen also unverändert den Anschlägen der Kette 19 nach Fig. 3 und 4 und haben dieselbe Funktion. Die Zugfedern 49 treten dagegen an die Stelle der Sperrer 40. Beim jeweiligen Einlaufen in die bogenförmige Führungsbahn 20 (Fig. 2) werden die Kettenglieder 35, 36 durch die Führungsbahn 20 zueinander verschwenkt, wobei gegebenenfalls vorgesehen sein kann, daß die Kettenglieder 35 f 36 im gebogenen
nicht nur mittels Bereich der Kette/der bogenförmigen Führungsbahn 20 geführt sind, sondern auch noch durch eine zu ihr parallele innere bogenförmige Führungsbahn, wobei
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der Spalt zwischen diesen beiden Führungsbahnen so getroffen ist, daß jedes äußere und/oder jedes innere Kettenglied 35, 36 mit geringem Spiel zwischen diesen beiden Führungsbahnen geführt ist, so daß die Kette nicht die Stellung einer Sehne der Führungsbahn 20 einnehmen kann. Die Vorspannung der Federn 49 ist so groß, daß die Kette 19a auf dem vertikalen Ast durch das von ihr getragene Gewicht nicht ausgeknickt werden kann und demzufolge ebenfalls ausreichend steif ist, um allein den Kannenboden ohne auszuknicken mit dem auf ihm bei der Abwärtsbewegung lastenden Gewicht und Druck des in die Kanne 11 eingespeisten Faserbandes sicher zu tragen.
Bei dem Ausführungsbeispiel einer Gelenkkette 19b nach Fig. 6 sind an jedem äußeren Kettenglied 35 zwei Paare von sich in Längsrichtung der Kette erstreckenden Schnappfedern 49' in Blöcke 62 formschlüssig eingebettet fest angeordnet, wobei jede Schnappfeder 49' eine im Querschnitt schwach kreisbogenförmig gewölbte gerade Blattfeder ist und die beiden Federn 49' jedes solchen Paares sind mit ihren konkaven Seiten einander zugewendet, liegen aneinander an und greifen mit ihren freien Enden zwischen zwei Vorsprünge 61 am zugeordneten inneren Kettenglied 36 formschlüssig ein, so daß die stabile Stellung der Gelenkkette 19 b ihre gerade Stellung ist, aus der die Kettenglieder 35, 36 nach beiden Seiten nur unter Überwindung der zum Biegen der zugeordneten Paare von Schnappfedern 49' erforderlichen Kraft ausschwenkbar sind. Auch diese Kette 19 b hat also infolge der Schnappfedern 49' ausreichende Eigensteifigkeit, um das Kannenbodenauflager (Fig. 1, 2) ebenfalls allein zu tragen und kann dennoch durch die Führungsbahn 20 (Fig. 1, 2) gebogen werden.
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Bei dem Ausführungsbeispiel einer Kannendrehvorrichtung nach Fig. 7 ist an der Unterseite des den Kannenmantel tragenden, in nicht näher dargestellter Weise drehbar angetriebenen Kannentellers 15 ein Topf 50 fest angeordnet, in welchem eine Winde 51 mit zugeordnetem Antriebsmotor 52 angeordnet ist, so daß sich diese Winde 51 und der Antriebsmotor 52 mit dem Kannen-
■(5 52.
teller/mitdreht. Der Antriebsmotor/kann ei1" I :."-.-""?τ- Getriebemotor mit selbsthemmendem Getriebe sein, dargestellte Schleifringe am Topf 50 zugeführt - . - _or angetriebenen Winde 51, die eine zylindrisvsein kann, ist ein flexibles Zugmittel 19', vorzugsweise in Form eines einlagig aufgewundenen Seiles angeordnet, dessen anderes Ende am Kannenbodenauflager 29 befestigt ist, das in diesem Ausführungsbeispiel nur den Kannenbodenteller 33 bildet. Eine Schraubendruckfeder 5 3 stützt sich einerseits auf dem Innenboden des Topfes 5O und andererseits am Kannenbodenteller 33 ab. Diese Druckfeder 5 3 ist so bemessen, daß sie ständig das Zugmittel 19' zwischen dem Kannenbodenteller 33 und der Winde 51 gespannt hält, auch wenn der Kannenboden 14 durch das Gewicht und den Druck des in die Kanne 11 eingespeisten Faserbandes maximal belastet ist. Man kann also mittels der Winde 51 den Kannenbodenteller 33 und damit den auf ihr aufliegenden Kannenboden 14 zwischen der untersten und der obersten Stellung auf- und abwärts bewegen, wobei stets das Zugmittel 19' gespannt ist, so daß das Kannenbodenauflager in vorbestimmter Weise mit gewünschten Geschwindigkeiten auf- und abwärts bewegbar ist, wobei die langsame Abwärtsbewegung wiederum besonders zweckmäßig durch abwechselndes Ein- und Ausschalten des Motors 52 erreicht werden kann.
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Auch diese Ausfuhrungsform zeichnet sich durch geringe Bauhöhe der Kannendrehvorrichtung aus, ist baulich besonders einfach und benötigt auch in horizontaler Richtung nur wenig Platz, so daß sie besonders platzsparend ist.
Bei der Ausführungsform einer stationären Hubvorrichtung nach Fig. und 9 ist das Kannenbodenauflager 29, dessen Kanneribodenteller wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 drehbar in einem Lager des Kannenbodenauflagers 29 gelagert ist, von einer durch drei federnd elastische Metallbänder 19" gebildeten vertikalen, hohlen Säule getragen, wobei jedes einzelne Metallband 19'· für sich durch eine stationäre, drehbar gelagerte Leitrolle 54 zu einer stationären Aufwinderolle 59 geleitet wird, auf die es aufwindbar und von ihr abwindbar ist. Die Leitrollen/können mittels Spiralfedern in Aufwinderichtung drehmomentbelastet sein. Die drei Zugmittel bildende Bänder 19'' stoßen auf ihren vertialen Bahnen jeweils unter ungefähr 12O° aneinander an, so daß die von ihnen gebildete Säule den Querschnitt eines gleichschenkligen Dreiecks hat, was besonders zweckmäßig ist. Ferner können im oberen Endbereich dieser Bänder 19" ihre Längsränder fest miteinander verbunden sein, um einen an das Kannenbodenauflager 29 nach unten anschließenden kurzen Säulenbereich zu bilden, der praktisch starr ist und starr mit dem Kannenbodenauflager 29 verbunden ist. Die übrigen Längsrandbereiche der Bänder 1911 sind so gezahnt, daß einander benachbarte Verzahnungen im Bereich der Säule 55 ineinander eingreifen, so daß die Säule 55 auf jder beim Auf- und Abwärtsbewegen der Bänder 19" sich einstellenden Länge in sich ausreichend starr ist zum alleinigen Tragen des nicht dargestellten Kannenbodens und des auf ihm lastenden Gewichtes und
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Druckes des in die Kanne eingespeisten Faserbandes, so daß also ebenfalls keine den Kannenbodenteller untenseitig belastende Druckfeder erforderlich ist.
Zumindest in vielen Fällen ist es ausreichend, wenn, wie dargestellt, nur ein einziges dieser drei Bänder 19" durch einen Motor 56 angetrieben ist, der die betreffende Leitrolle 54 und damit ein auf ihr fest angeordnetes Zahnrad 57 antreibt, da die beiden anderen Bänder 19*' von diesem Band 19" synchron mitbewegt werden. Das Zahnrad 57 kämmt mit einer mittigen Längsperforation 60 des betreffenden Metallbandes 19", kann gegebenenfalls jedoch auch in eine Randverzahnung des Bandes 19'' eingreifen oder es können auch zwei Zahnräder auf der betreffenden angetriebenen Leitrolle angeordnet sein, die in beide Längsverzahnungen eingreifen.
Bei einem der Metallbänder 19" sind seine beiden Randverzahnungen zueinander längsversetzt.
Wie erwähnt, dienen die gefüllten Kannen 11 insbesondere als Vorlagekannen für Offen-End-Spinnmaschinen, so daß ihre Höhe nicht sehr groß ist. Diese Kannen haben z. B. 9" Durchmesser und 36" Höhe. Bei letzteren Abmessungen sind infolge der Kompression des Faserbandwickels Füllgewichte von ca. 6 kg erzielbar.
Die Bauhöhen der Kannendrehvorrichtungen nach der Erfindung können sehr gering gehalten werden, vorzugsweise weniger als 30 cm betragen. Beispielsweise hatte eine für Versuchszwecke gebaute Kannendrehvorrichtung nach Fig. 1 und 2 eine Bauhöhe von 26 cm. Da die Kannendrehvorrichtungen auf dem betreffenden Maschinensaalboden aufgestellt werden können, kann man die Exzentriezität des Kannentellers 15 zum Drehteller 10 einfach verstellen durch Verschieben der Kannendrehvorrichtung.
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Claims (19)

Patentansprüche
1. Kannendrehvorrichtung zum Tragen und Drehen einer einen beweglichen Kannenboden aufweisenden Kanne unterhalb eines in die Kanne Faserband liefernden Drehtellers einer Strecke, Karde oder dergleichen, mit einem dem Tragen des Kannenmantels der Kanne dienenden angetriebenen, drehbaren Kannenteller und einer angetriebenen Hubvorrichtung zum Auf- und Abwärtsbewegen eines Kannenbodenauflagers, das einen Kannenbodenteller aufweist, der dem Tragen des Kannenbodens dient, dadurch gekennzeichnet , daß die Hubvorrichtung mindestens ein am Kannenbodenauflager (29) angreifendes, angetriebenes Zugmittel (19; 19·; 19'*; 19a; 19b) zum Auf- und Abwärtsbewegen des Kannenbodenauflagers (29) aufweist, das unterhalb der untersten Stellung des Kannenbodenauflagers (29) mittels Umlenkmitteln (20; 51; 54; 59) umgelenkt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kannenbodenteller (33) um seine Längsmittelachse frei drehbar gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kannenbodenauflager (29) durch eine an ihm untenseitig angeordnete Druckfeder (53) ständig belastet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Zugmittel (19') vorgesehen ist, dem eine Rolle (51) oder dergleichen zu ihrem Auf- und Abwinden zugeordnet ist.
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5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel ein Seil (19') oder eine Kette ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Zugmittel (19; 1911, 19 a; 19b) dem alleinigen Tragen des Kannenbodenauflagers (29) dienen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Zugmittel (19; 19 a; 19 b) vorgesehen ist, das auf seiner vertikalen Bewegungsbahn in sich zum Verhindern von Ausknicken versteift ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere auf der vertikalen Hubbahn sich gegenseitig gegen Ausknicken abstützende Zugmittel (1911) vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel eine Gelenkkette (19; 19 a, 19 b) ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkette (19; 19 a) an Kettengliedern (36) Anschläge (39) aufweist, die ein Ausschwenken des dem betreffenden Kettenglied (36) jeweils benachbarten Kettengliedes (35) aus der mit ihm fluchtenden Richtung in einer Schwenkrichtung verhindert.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkette (19) ein- und ausrückbare Sperrer (4O) aufweist, von denen jeder in seiner eingerückten Stellung zwei benachbarte Kettenglieder (35, 36) in miteinander fluchtender Stellung gegen Ausschwenken in zumindest einer Schwenkrichtung sperrt und daß der Umlenkstelle (20)
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bzw. den Umlenkstellen der Gelenkkette Entsperrmittel (47) zum Überführen der Sperrer (40) in ihre ausgerückten Stellungen zugeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die Sperrer (40) mittels Rückstellfedern (44) oder dergleichen belastet sind, die sie in ihren eingerückten Stellungen halten.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Entsperrmittel mindestens eine Entsperrschiene (47) aufweisen, die mit Vorsprüngen (46) der Sperrer zu deren Ausrücken zusammenwirken.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem übernächsten Kettenglied (35) zwei Sperrer (40) angeordnet sind, die dem Sperren der diesem Kettenglied benachbarten beiden Kettenglieder (36) dienen.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sperrer (40) an einem Kettenglied (35) schwenkbar gelagert ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 10 und einem der Ansprüche 11 - 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrer (40) in ihren eingerückten Stellungen das Ausschwenken der betreffenden Kettenglieder (35, 36) aus ihren miteinander fluchtenden Stellungen nur in der von den Anschlägen (39) nicht gesperrten Richtung sperren.
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17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-15, dadurch gekennzeichnet, daß an Kettengliedern der Gelenkkette (19 a; 19 b) Federmittel (49; 49') angeordnet sind, die dem Ausschwenken der Kettenglieder (35, 36) aus den miteinander fluchtenden Stellungen in mindestens einer Richtung Widerstand entgegensetzen.
18. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Federmittel (49) die Kettenglieder in den durch die Anschläge (39) bestimmten fluchtenden Stellungen mit Vorspannung halten.
19. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugmittel mindestens drei flexible, an den Längsrändern gezahnte Metallbänder (1911) vorgesehen sind, die in der vertikalen Bahn die Seiten einer durch sie gebildeten im Querschnitt mehreckförmigen hohlen Säule (55) bilden, wobei die jeweils benachbarten Verzahnungen der Längsränder dieser Bänder (1911) an dieser Säule (55) im Eingriff miteinander sind.
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