DE2608372A1 - Fahrbare gleisbaumaschine zum verdichten des schotters unterhalb der schwellen eines gleises - Google Patents
Fahrbare gleisbaumaschine zum verdichten des schotters unterhalb der schwellen eines gleisesInfo
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Description
A 4568/75 13.6.1975
Franz Plasser Bahnbaumaschinen"
Industriegeseilschaft m.b.H. in Wien
Fahrbare Gleisbaumaschine zum Verdichten des Schotters unterhalb der Schwellen eines Gleises
609852/0234
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Gleisbaumaschine zum Verdichten
des Schotters unterhalb der Schwellen eines Gleises, mit vibrier- und gegebenenfalls beistellbaren Stopf- bzw. Verdichtwerkzeugen.
Gleisbaumaschinen zum Verdichten des Schotters unterhalb der Schwellen
mittels meist beidseits einer zu unterstppfenden Schwelle eintauchbaren
Stopfwerkzeugen, die gegeneinander beistellbar sind·, sind seit
langem bekannt. Der Schotter wird durch die Stopfwerkzeuge mittels Vibration und einer Schubbewegung unterhalb der Schwelle verdichtet und
es werden dadurch insbesondere im Kreuzungsbereich Schiene/Schwelle
gute, tragfähige Schotterauflager geschaffen.
Darüber hinaus sind aber auch bereits Verdichtmaschinen bekannt, deren
Werkzeuge im Schwellenfach zwischen zwei Schwellen eintauchbar sind,
um den Schotter, insbesondere im Bereich des Schwellenfaches zu verdichten.
Bei sehr großen vertikalen Kräften kann dabei zumindest teilweise Schotter auch unter die beiden benachbarten Schwellen gepreßt
werden. Die letztgenannten Verdichtmaschinen haben den Nachteil, daß beim Aufbringen der großen vertikalen Kräfte, unter gleichzeitiger
Vibrationseinleitung der Schotter auch im Bereich unterhalb der Schwellenmitten gepreßt bzw. geschoben und dabei der in diesem Bereich vorhandene
Schotter verdichtet wird. Eine Schotterverdichtung im Bereich der
Schwellenmitte führt aber zu dem sogenannten "Schwellenreiten"y d.h.
das in der Mitte der Schwelle geschaffene Auflager führt in der Folge durch die im Bereich der Kreuzungsstellen Schiene/Schwelle auftretenden
Belastungen und Setzungen beim Zugsbetrieb dazu, daß die Schwelle im weniger belasteten Mittel bereich höher zu liegen kommt und um die Gleislängsachse
zu schaukeln beginnt. Abgesehen von den dadurch wesentlich
erhöhten Beanspruchungen der Oberbaumaterialien, insbesondere der Schwellen, führt dies zu einer starken Verschlechterung der geometrischen Gleislage
und zu einem sehr unruhigen Fahrverhalten der Züge. Vor allem bei
Betonschwellen kann dies aber - wegen der auftretenden Biegebeanspruchung sogar
zu einem Bruch der Schwellen führen und stellt somit für die Betriebssicherheit
eine wesentliche Gefahr dar.
Die Aufgabe der Erfindung liegt nun darin, eine zu starke Verdichtung
des Schotters mit solchen Gleisbaumaschinen im Mittelbereich der Schwellen
zu vermeiden bzw. zu beseitigen, um ein "Reiten" der Schwellen zu verhindern.
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Ing.Ha/Bg/dob
Ing.Ha/Bg/dob
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei der eingangs beschriebenen
Gleisbaumaschine eine Vorrichtung zum Auflockern und bzw. oder Räumen des im Mittelbereich unterhalb der einzelnen Schwellen vorhandenen
Schotters vorgesehen ist, deren Werkzeuge den Stopf- bzw. Verdichtwerkzeugen zugeordnet und gegebenenfalls gleichzeitig als Verdichtwerkzeuge ausgebildet bzw. angeordnet sind. Mit derartig ausgestatteten Maschinen kann nun die Dichte des Schotters bzw. der Verdichtungsgrad des
Schotters im Mittel bereich der Schwelle herabgesetzt bzw. insbesondere
annähernd eine Hohllage der Schwelle geschaffen werden, sodaß jede
Schwelle ein statisch bestimmtes System darstellt (Träger auf zwei Stützen). Zusätzlich wird aber auch erreicht, daß bei Setzungen des Gleises nach
dem Unterstopfvorgang insbesondere durch die darüberrollenden Zugslasten
der Schotter im Mittel bereich der Schwelle durch die absinkende Schwelle
keinesfalls mehr höher verdichtet werden kann als im Bereich der Schwellenenden bzw. Kreuzungsstellen Schiene/Schwelle, wo der Schotter bereits durch
Stopfwerkzeuge verdichtet wurde. Diese statisch definierte Lage der Schwellen ermöglicht aber andererseits über einen längeren Zeitraum eine genaue
und ruhige Lage der Schwellen, sodaß die Gleisiage nach der Stopf-Durcharbeit über einen wesentlich längeren Zeitraum beibehalten werden kann.
Dadurch werden vor allem die Oberbaumittel, wie Schwellen, Schienen und Kleineisenteile, aber auch des weiteren das rollende Material, Waggons
und Lokomotiven, geschont. Darüber hinaus kann aber der aus dem Mittelbereich geräumte bzw. aufgelockerte Schotter zur Verdichtungs-Verstärkung
bzw. Vergrößerung der Schwellenauflager im Bereich der Kreuzungsstellen
Schiene/Schwelle mitverwendet werden. Als besonders vorteilhaft erweist
sich eine Anwendung der erfindungsgemäßen Lösung, bevor das Gleis 1m Zuge
einer dynamischen Gleisstabilisation unter Ausübung einer vertikalen Kraft
bei gleichzeitiger horizontaler Vibrationseinwirkung abgesenkt wird, da
besonders in diesem Fall von vorneherein die Bildung von stärker verdichteten Zonen im Mittelbereich der Schwellen vermieden werden kann.
Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung ist vorgesehen, daß die Werkzeuge
im Bereich zwischen den beiden jeweils einer Schiene bzw. einer Maschinenlängsseite zugeordneten Stopf- bzw. Verdichtwerkzeugen bzw. Werkzeuggruppen angeordnet oder gegebenenfalls im Bereich der Maschinenlängsachse den Stopf- bzw. Verdichtwerkzeugen vorgeordnet sind. Sowohl die
Zu- als auch die Vorordnung dieser Werkzeuge ermöglicht die Durchführung verschiedener spezieller Schotterbehandlungsmaßnahmen in einem sinnvollen
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technologischen Ablauf, sodaß nach dem abgeschlossenen Stopf- bzw.
Verdichtvorgang die verdichteten Schotterzonen unterhalb der Schwellen durch die Werkzeuge zum Räumen und bzw. oder Auflockern nicht mehr
gestört werden.
Nach einer besonders zweckmäßigen AusfUhrungsform der Erfindung besteht
die Vorrichtung zum Auflockern und bzw. oder Räumen und gegebenenfalls auch zum Verdichten des Schotters aus wenigstens einem, den
Stopf- bzw. Verdichtwerkzeugen zugeordneten, über vorzugsweise hydraulische Antriebe in das Schwellenfach absenkbaren und um eine im wesentlichen
senkrecht zur Gleisebene verlaufende Achse verschwenkbaren, vorzugsweise klappen- oder plattenförmigen Werkzeug. Diese Ausführung eröffnet
besonders einfache und zweckmäßige Ausbildungen - so können beispielsweise
nach einer weiteren Ausführungsform zwei im wesentlichen in Schwellenfachlängsrichtung hintereinander angeordnete und gegen das jeweilige
Schwellenauflager - Kreuzungsstelle Schiene/Schwelle - verschwenkbare,
plattenförmige Werkzeuge vorgesehen sein. Vor allem werden durch
eine derartige Ausbildung Vorteile hinsichtlich des Einbaues an vorhandenen Gleisbaumaschinen in platztechnischer und konstruktiver Hinsicht
geschaffen, wobei beispielsweise zweckmäßig diese Räum-, Auflocker- und
gegebenenfalls Verdichtwerkzeuge auch mit den bereits vorhandenen hydraulischen Verstell antrieben der Stopf- und bzw. oder Verdichtwerkzeuge, zu
deren Verschiebung bzw. Verschwenkung, verbunden werden können. Bei Anordnung zweier derartiger verschwenkbarer Werkzeuge besteht darüber hinaus
die weitere Möglichkeit, diese Werkzeuge gleichzeitig zu bei derartigen Gleisstopfmaschinen vorhandenen, vorkopf der Schwellen einsetzbaren Stopfwerkzeugen
anzuordnen, wodurch ebenfalls - in Schwellen!ängsrichtung gesehen
- unterhalb der Schwellenauflager jeweils ein miteinander arbeitsfähiges
Stopfwerkzeugpaar geschaffen wird.
Eine weitere erfindungsgemäße Variante wird dadurch geschaffen, daß die
Vorrichtung zum Auflockern bzw. Räumen aus wenigstens einem absenkbaren und um eine im wesentlichen parallel zu den Schwellen verlaufende Achse
verschwenkbaren, vorzugsweise gabel- oder stoßkolbenförmigen Werkzeug
besteht. Diese Ausbildung eignet sich 'mehr .,für die primäre Aufgabe,
den Schotter unter dem Mittel bereich der Schwellen zu entfernen, welcher
dann im Mittel bereich zwischen den Schwellen, d.h. im Schwellenfach, angehäuft
wird. Derartige Vorrichtungen werden mit Vorteil dort verwendet, wo besonders viel Schotter zwischen den Schwellenfächern erwünscht ist.
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Die Erfindung läßt sich insbesondere auch für Gleisbaumaschinen mit Vorteil zur Anwendung bringen, welche mehrere Stopfwerkzeugbzw.
Verdichtungswerkzeuggruppen zum vorzugsv/eise gleichzeitigen
Unterstopfen mehrerer hintereinander angeordneter Schwellen aufweisen, wobei nach der Erfindung die Vorrichtung zum Auflockern und
bzw. oder Räumen und gegebenenfalls Verdichten des Schotters aus mehreren - vorzugsweise entsprechend der Anzahl der gleichzeitig
zu unterstopfenden Schwellen angeordneten und voneinander unabhängig absenk- und gemeinsam verschwenkbaren - Werkzeugen besteht. Zweckmäßig
wird bei derartigen Anordnungen diese Vorrichtung im Bereich der Stopfwerkzeugaggregate vorgesehen, wobei aber der Räumvorgang wenn
erforderlich - noch vor dem eigentlichen StopfVorgang durchgeführt
wird, um zu verhindern, daß die beim StopfVorgang gegebenenfalls
zur Schwellenmitte zu hinwandernden Schotterkörner der Räumung entgegenstehen
- bei gleichzeitiger Ausbildung der Räumwerkzeuge zum Verdichten des Schotters wird dagegen zweckmäßig dieser Verdichtvorgang
gleichzeitig vorgenommen werden.
Die Erfindung kann aber auch mit Vorteil bei Gleisbaumaschinen zur
Anwendung gelangen, die mit Verdichtwerkzeugen ohne in Gleislängsrichtung verlaufender Beistellung der einzelnen Werkzeuge arbeiten,
wobei nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Vorrichtung zum Auflockern bzw. Räumen des Schotters aus wenigstens einem im wesentlichen
etwa V-förmig, spitz- oder gegebenenfalls stumpfwinkelig ausgebildeten und gegebenenfalls zueinander verschwenkbaren Werkzeug
bzw. Werkzeugpaar besteht, welches zum Räumen und vorzugsweise gleichzeitigen Verdichten des Schotters gegen die Schwellenauflager über
Verstell antriebe verschieb- und bzw. oder verschwenkbar ist. Auch diese Ausbildung ist relativ einfach in dem freien Raum im mittleren
Bereich der Schwellen anzuordnen und bringt in technologischer Hinsicht
eine wesentliche Steigerung des Verdichtungseffektes unter dem Kreuzungsbereich Schiene/Schwelle, wobei gerade bei dieser Maschinenkategorie
dadurch das gefürchtete "Schwellenreiten" vermieden wird.
Zweckmäßig ist es nach weiteren Erfindungsmerkmalen, wenn pro Schwellenfach
wenigstens vier in etwa V-förmig ausgebildete und paarweise je Schiene links und rechts angeordnete, vorzugsweise verschwenk-
oder beistellbare Werkzeuge bzw. Werkzeugpaare vorgesehen sind,
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welche gegebenenfalls mit einem gemeinsamen Antrieb - insbesondere
für mehrere je Schiene in Gleislängsrichtung hintereinander angeordnete
und der Anzahl der Stopf- bzw. Verdichtwerkzeuggruppen entsprechende Werkzeugpaare - in Verbindung stehen. Durch diese Ausbildung kann in
einfachster Form eine Räumung und gleichzeitige Verdichtung gegen die Schwellenauflager zu erreicht werden. Dabei können in vorteilhafter
Weise auch die außerhalb der beiden Schienen zwischen den Schwellenenden
einsetzbaren Stopf- bzw. Verdichtwerkzeuge ebenso etwa V-förmig ausgebildet sein, die lediglich das Verdichten des Schotters zur Aufgabe
haben.
Schließlich sind die Werkzeuge dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Auflockern und bzw. oder Räumen bzw. Verdichten des Schotters über wenigstens einen Antrieb in Vibration versetzbar, beispielsweise einen
hydraulischen Impulsgenerator oder Exzenterwellenanordnungen oder dgl.
Durch diese Vibrationshilfe wird die Räumung und bzw. oder Auflockerung des Schotters und nicht zuletzt auch die Verdichtwirkung bei derartigen
Werkzeugen unterstützt. Selbstverständlich können auch hinsichtlich dieser Vibrationsbewegung in den meisten Fällen die vorhandenen Antriebe
bei derartigen Gleisstopf- bzw. Verdichtmaschinen mittels üblicher übertragungselemente mitverwendet werden.
Nach der Erfindung können die Werkzeuge der Vorrichtung zum Auflockern
und bzw. oder Räumen und gegebenenfalls Verdichten des Schotters auch über mechanische Antriebe, beispielsweise Gewindespindel mit Mutter
oder dgl., einstell- bzw. verschieb- oder verschwenkbar sein. Dies ist zweckmäßig jeweils auf die entsprechende Konstruktion bzw. auf
den vorhandenen Raum innerhalb der einzelnen Aggregate abzustellen.
Die Werkzeuge der Vorrichtung können nach der Erfindung selbstverständlich
auch zu der Verschiebung oder Verschwenkung mit hydraulischen Verstell antrieben - seien es die Antriebe für die Höhenverstellung
und bzw. oder die Beistellung oder beispielsweise auch Antriebe für
die Verschiebung der Stopfaggregate quer zur Gleisrichtung - mittels übertragungselementen gekoppelt werden. Es ergeben sich dabei viele
wahlweise Möglichkeiten, die erst durch die Erfindung geschaffen werden.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand der in den Zeichnungen teilweise
nur schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert:
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Es zeigen:
Fig. 1 eine nur teilweise dargestellte kombinierte Gleisstopf-Niveilier-Richtmaschine mit einer Vorrichtung für die dynamische Gleislagestabilisation, sowie mit erfindungsgemäßen Vorrichtungen zum Auflockern und
bzw. oder Räumen des Schotters im Mittelbereich der Schwellen in zwei möglichen AnordnungsVarianten,
die Fig. 2 eine Draufsicht auf das Gleis im Bereich der beistellbaren
Stopfwerkzeuge und der zugeordneten Werkzeuge nach Fig. 1, die Fig. 3 eine Draufsicht auf das Gleis im Bereich der kombinierten
Gleishebe- und Richtvorrichtung nach Fig. 1, aus welcher die Anordnung der Vorrichtung ' zum Auflockern und bzw. oder Räumen in einer
weiteren strich!iert angedeuteten Anordnungsvariante zu ersehen ist,
die Fig. 4 und 5 weitere Ausführungen von Werkzeugen zum Auflockern und bzw. oder Räumen des Schotters im Mittelbereich der Schwellen,
die Fig. 6 eine Ansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtung
in Gleislängsrichtungt wobei die unterschiedlichen Verdichtungszonen
des Schotters unterhalb der Schwelle schematisch angedeutet sind, die Fig. 7 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 6 und
die Fig. 8 eine weitere AusführungsVariante eines Werkzeuges zum
Auflockern bzw. Räumen des Schotters, welches mit einem Vibrationsantrieb in Verbindung steht;
die Fig. 9 und 10 Ansicht und Draufsicht von im Bereich von Verdichtwerkzeugen angeordneten Vorrichtungen zum Räumen und Auflockern des
Schotters, die gleichzeitig als Verdichtwerkzeuge ausgebildet sind; die Fig. Π und 12 ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung
in Ansicht und Draufsicht, mit Werkzeugen zum Räumen, Auflockern des Schotters unter dem Mittelbereich der Schwellen und gleichzeitiger
Verdichtung gegen die Schwellenauflager zu.
Die Fig. 1 zeigt eine fahrbare Gleisstopf-Nivellier-Richtmaschine 1,
auf deren Fahrgestellrahmen 2 ein StopfWerkzeugaggregat 3, eine kombinierte Hebe- und Richtvorrichtung 4 und eine Vorrichtung 5 zur dynamischen Glei siagestabilisation angeordnet sind. Der Fahrgestellrahmen
ist mittels Fahrwerken 6, von welchen nur eines dargestellt ist, auf dem aus Schienen 7 und Schwellen 8 bestehenden Gleis geführt. Der Hebe-
und Richtvorrichtung 4 ist zum Oberwachen der Höhenlage bzw. gegebenenfalls auch Seitenrichtung des Gleises ein Bezugssystem 9, durch eine
aus Draht gebildete Bezugsgerade, zugeordnet. Das Stopfwerkzeugaggregat
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weist beidseits jeder zu unterstopfenden Schwelle in den Schotter eintauch-
und in Vibration versetzbare, sowie in Gleislängsrichtung gegeneinander
bei stell bare Stopfwerkzeuge 10 und vor den Stirnseiten der Schwellen quer zur Gleislängsrichtung beistellbare Stopfwerkzeuge 11
auf.
Den Stopfwerkzeugen 10 und 11 ist erfindungsgemäß, ebenfalls am Fahrgestellrahmen
2 angeordnet, eine Vorrichtung 12 zum Auflockern und bzw. oder Räumen des Schotters zugeordnet. Die Vorrichtung 12 weist» wie in
Fig. 2 besser ersichtlich, drei in Gleislängsrichtung hintereinander angeordnete Paare von Werkzeugen 13 auf, die jeweils mit einem, durch
eine hydraulische Zylinderkolbenanordnung 14 gebildeten, Höhenverstellantrieb
senkrecht zur Gleisebene zum Eintauchen bzw. Herausziehen in bzw. aus dem Schotter verbunden sind. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist jedem der beiden Werkzeuge eine eigene hydraulische ZyIindereihenanordnung
14 zugeordnet, sodaß sie unabhängig voneinander abgesenkt
bzw. angehoben werden können. Weiters ist den Werkzeugen 13 ein Antrieb zum Verschwenken um eine annähernd senkrecht zur Gleisebene verlaufende Achse zugeordnet, sodaß die Werkzeuge aus der in
Fig. 2 stark gezeichneten Ruhestellung in die strichliert gezeichnete
Stellung verschwenkt werden können. Diese Verschwenkung bewirkt eine P"umung bzw. zumindest eine Dichteverringerung des Schotters im Bereich
der Schwellenmitte, wobei gleichzeitig der Schotter gegen den Bereich
der Kreuzungsstellen Schiene/Schwelle - im Zusammenwirken mit den vorkopf
der Schwellen eintauchbaren Stopfwerkzeugen 11 - stärker verdichtet
wird. Der aus dem Mittel bereich der Schwellen entfernte Schotter kann solchermaßen zur Schaffung eines größeren und stabileren Auflagers
im Bereich der Kreuzungsstellen Schiene/Schwelle herangezogen werden.
Die Werkzeuge 13 sind im AusfUhrungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2
durch pickelartige Platten gebildet. Es kann auch zweckmäßig sein, um insbesondere den Eindringwiderstand dieser Werkzeuge beim Eintauchen,
in den Schotter und beim Verschwenken unterhalb der Schwellen zu vermindern, wellförmige Werkzeuge oder solche mit mehreren Zinken - gabelähnlich
- oder mit mehreren kleineren Platten zu verwenden.
Wie aus den Fig. 1 und 3 weiters zu ersehen ist, kann anstelle der zusätzlich
zu der im Bereich der Stopfwerkzeuge 10,11 angeordneten Vorrichtung
12 eine in dünnen Linien angedeutete Vorrichtung 15 im Bereich
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der kombinierten Hebe- und Richtvorrichtung 4, zum Auflockern und
Räumen des Schotters vorgesehen werden. Die Werkzeuge 15' dieser Vorrichtung
sind in der in strichlierten Linien gezeichneten Stellung unterhalb der Schwellen einschwenkbar und mittels eines Antriebes,
beispielsweise eines Hydraulikzylinders oder eines Drehzylinders, in
die in vollen Linien gezeichnete Stellung in Richtung gegen das Schwellenfach zu verschwenkbar. Durch Anordnung derartiger Werkzeuge im Bereich
der Hebevorrichtung kann der im Mittel bereich des Schotters angesammelte
und gegebenenfalls bereits zu dicht gelagerte Schotter aus diesem Bereich erforderlichenfalls besser entfernt bzw. aufgelockert
werden. In Fig. 1 ist schematisch auch der Hohenverlauf des Gleises
bzw. der Schienen 7 dargestellt. Die Schienen werden mit der kombinierten Hebe- und Richtvorrichtung 4 auf ein Soll-Niveau angehoben, worauf
mit den Stopfwerkzeugen 10,11 und gegebenenfalls mit den Werkzeugen
der Schotter unterhalb der Schwellen 8 verdichtet und dabei gleichzeitig
der Schotter im Mittel bereich der Schwellen geräumt wird. Daran
anschließend wird das Gleis mit der Vorrichtung 5 unter gleichzeitigem Einwirken von vertikalen Kräften und horizontalen, insbesondere quer
zum Gleis gerichteten Schwingungen, um das Maß χ abgesenkt, um die Anfangssetzungen des Gleises vorwegzunehmen. Dabei ist von Vorteil,
daß trotz dieser nachfolgenden "Absenkbewegung" des Gleises immer nur die Schwellenauflager behandelt werden und im Mittel bereich unterhalb
der Schwellen nur aufgelockerter oder infolge der vorhergegangenen Räumung nur sehr wenig Schotter vorhanden ist, wodurch in diesem Bereich
auch keine Verdichtung erfolgen kann.
Die Fig. 4 und 5 zeigen Vorrichtungen 16 und 17 zum Auflockern bzw.
Räumen des Schotters unterhalb des Mittelbereiches 18 der Schwellen 8,
wobei gemäß Fig. 4 ein einziges um eine Achse 19 mit einem Antrieb um
annähernd 180° verschwenkbares Werkzeug 20 vorgesehen ist, um während
dieser Verschwenkbewegung den Schotter unterhalb der Schwellen aufzulockern bzw. zumindest teilweise zu räumen.
Die in Fig. 5 gezeigte Vorrichtung 17 ist - um den Kraftaufwand für
die Verschwenkung der einzelnen Werkzeuge unterhalb der Schwellen herabzusetzen und den Widerstand gegen die Verschwenkung zu verringern mit
vier Werkzeugen 20 versehen, die mit annähernd parallel zur Gleislängsrichtung verlaufenden Plattenstellungen unterhalb der Schwelle
eingeschwenkt und dann jeweils um etwa 90° in Richtung gegen das Schwellenfach zu verschwenkt werden. Diese Ausbildung ermöglicht
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überdies auch ein Eintauchen in relativ engen Schwellenzwischenfächern,
da die unter die Schwellen einzuschwenkende Plattenlänge relativ gering ist.
Zur Einstellung der einzelnen Werkzeuge auf die jeweiligen zu bearbeitenden
Schwellen bzw. Schwellenzwischenfächer, auch im Hinblick auf ungleiche
Schwellenabstände, können diese Vorrichtungen 12 bzw. 15,16,17
sowohl in Gleislängsrichtung als auch quer zur Gleislängsrichtung verschieb- bzw. verschwenkbar ausgebildet werden. Auch die einzelnen Werkzeuge
sind mit Vibrationsvorrichtungen kuppelbar, um das Eindringen bzw. Verschwenken derselben zu erleichtern. Bei der Vorrichtung gemäß
Fig. 5 kann es auch zweckmäßig sein, anstelle einer Verschwenkbewegung der Werkzeuge 21 von ihrer strichlierten in die voll gezeichnete Lage,
eine Verschiebebewegung parallel zur Schwell en!ängsrichtung einzuleiten d.h.
quer zur Gleislängsrichtung - um den Schotter aus dem Mittelbereich 18 der Schwellen 8 in den Bereich der Kreuzungssteile Schiene 7/Schwelle
8 zu verbringen bzw. zu verdichten.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Vorrichtung 22 nach der Erfindung, bei
welcher der Schotter aus dem Mittelbereich der Schwellen durch eine Bewegung in Gleislängsrichtung in das in Gleislängsrichtung benachbarte
Schwellenfach verbracht wird. Diese Vorrichtung 22 zum Auflockern und
Räumen des Schotters ist mit drei winkel hebel artig ausgebildeten Werkzeugen
23 versehen, die mittels hydraulischer Zylinderkolbenanordnungen
24 um eine quer zur Gleislängsrichtung verlaufende Achse 25 in einer Ebene etwa senkrecht zur Gleislängsrichtung verschwenkbar sind. Die
vorderen Enden der Werkzeuge 23 sind mit den Stopfplatten der stopfwerkzeugähnlichen
Räumplatten 26 versehen, die zum leichteren Eindringen in den Schotter wellenförmig ausgestaltet sind. Die Werkzeuge 23 können
mit einem Zylinderkolbenantrieb 27 der Höhe nach verstellt werden. Zusätzlich
ist die gesamte Vorrichtung um eine Schwenkachse 28 in Gleislängsrichtung über einen Antrieb 29 verschwenkbar ausgebildet. Der
Arbeitsablauf beim Auflockern bzw. Räumen des Schotters mit der Vorrichtung 22 ist nun wie folgt:
Die Werkzeuge 23 werden durch Verschwenken der Vorrichtung 22 mit dem
Antrieb 29 um die senkrechte Achse oder um die Schwenkachse 28 in ihre
aus Fig. 7 ersichtliche Stellung unterhalb der Schwellen eingeschwenkt,
worauf sie mittels der hydraulischen Zylinderkolbenanordnungen 24 um
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die Achse 25 in Gleislängsrichtung verschwenkt werden, sodaß der
Schotter unterhalb der Schwellen in das benachbarte Schwellenfach
herausgeräumt bzw. -gestoßen wird. Je nach der Menge des zu entfernenr
den Schotters bzw. dem gewünschten Auflockerungsgrad kann die Verschwenkbewegung über einen größeren oder kleineren Winkel durchgeführt werden. Um dieses Räumen bzw. Auflockern zu unterstützen, kann
es überdies zweckmäßig sein, den Zylinderkolbenanordnungen 24 eine vibrierende Druckflüssigkeit zuzuführen, sodaß über die Zylinder die
Werkzeuge zugleich in Vibration versetzt werden. In der Zeichnung sind die Dichteverhältnisse im Schotter nach Einsatz der erfindungsgemäßen
Vorrichtung durch unterschiedliche Schraffen zu ersehen, das heißt
auch beim Absenken der Schwellen 8 um ein Maß χ - bedingt durch Belastungen der darüberrollenden Züge bzw. durch den Einsatz einer in
Fig. 1 gezeigten Vorrichtung 5 - ist der Verdichtungsgrad des Schotters
im Mittelbereich der Schwellen im Vergleich zum Kreuzungsbereich Schiene 7/Schwelle 8 sehr gering bzw.nur loser Schotter vorhanden.
In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der das
Werkzeug 30 entlang von Führungssäulen sowohl senkrecht zur Gleislängsachse als auch quer zur Gleislängsachse verschiebbar ausgebildet und über einen zwischen diesem Werkzeug und einer Exzenterwellenanordnung 31 angeordneten Verstell antrieb 32 - der beispielsweise auch
durch eine Schraubspindel-Wandermutteranordnung oder ähnliches gebildet
werden kann - um eine quer zur Gleislängsrichtung verlaufende Achse, unterhalb der Schwellen einschwenkbar ist. Das Werkzeug 30 kann hierbei
mit mehreren, quer zur Gleislängsrichtung gesehen, nebeneinander liegenden, gabelartigen Zinken ausgestattet sein, um den Schotter im
Mittelbereich der Schwellen durch ein vorzugsweise einmaliges Eintauchen oder Durchstoßen zu lockern bzw. auszuräumen. Wie aus der
schematischen Darstellung der in Arbeitsrichtung - Pfeil 33 - gesehenen,
bereits bearbeiteten Stellen ersichtlich, wird durch das Werkzeug
der Schotter unterhalb der Schwellen in deren Mittel bereich aufgelockert bzw. in das in Arbeitsrichtung gesehen hintere Schwellenfach
geräumt bzw. gestoßen.
Mit besonderem Vorteil sind erfindungsgemäße Vorrichtungen 34,35 nach
den Fig. 9 und 10 bei GleisVerdichtmaschinen anwendbar, deren Verdichtwerkzeuge in die Schwellenzwischenfächer eintauchen und im wesentlichen
den Schotter auch im Bereich der Kreuzungsstellen Schienen/Schwellen
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unterhalb der Schwellen verbringen sollen. Bei diesen Verdichtwerkzeugen beispielsweise
nach der DT-PS 1 807 156 - wird der Schotter aber auch in jene Bereiche verdrängt, in welchen der Verdichtungsgrad geringer
ist, d.h. also auch in den Mittelbereich der Schwellen, was aber wie eingangs beschrieben, nachteilig ist. Um dies zu verhindern, sind gemäß
Fig. 9 und 10 die Vorrichtungen 34 und 35 zum Räumen und gegebenenfalls
Verdichten des Schotters vorgesehen, mit welchen der Schotter aus diesem Mittelbereich ferngehalten bzw. in den Bereich der Kreuzungsstell en Schienen/Schwellen
verbracht werden kann. Um die Verdichtwirkung des Schotters
unterhalb der Schwellen im Bereich der Kreuzungsstellen Schienen/Schwellen
zu verstärken, sind zusätzlich zu den mittels Höhenverstel!antrieben
36 absenk- und in den Schotter einpreßbaren Verdichtwerkzeugen 37, die mittels Vibrationsantrieben 38 in Schwingungen versetzt werden können,
vor den Stirnseiten der Schwellen eintauchbare Stopfwerkzeuge 39 vorgesehen, die in Schwell en!ängsrichtung beistellbar sind und gegebenenfalls
in Vibration versetzbar sind. Dadurch wird zwischen den Werkzeugen der
Vorrichtungen 34 und 35 und den Stopfwerkzeugen 39 eine zangenähnliche
Schließbewegung, die die Verdichtung des Schotters in dem gewünschten
Schwellenbereich wesentlich begünstigt, erreicht. Gleichzeitig wird
aber auch der Schotter in den Schwellenzwischenfächern mit den Verdichtwerkzeugen
37 verdichtet. Die Vorrichtung 34 besteht aus jeweils zwei symmetrisch zueinander angeordneten und etwa stumpfwinkelig geformten
Werkzeugen 40, die mit ihrem Mittelteil etwa im Bereich der Gleisachse angeordnet und mittels zweier, als Spreizantriebe dienender Zylinderkolbenanordnungen
41 in Gleis!ängsrichtung auseinander bewegt werden
können. Die beiden Zylinderkolbenanordnungen 41 sind an einem Werkzeugträger
42 befestigt, der mittels eines Höhenversteilantriebes - wie in
Fig. 9 an Hand der Vorrichtung 35 gezeigt - beispielsweise einen Hydraulikzylinder
46 - der Höhe nach verstellbar ist. Bei der Vorrichtung 35
sind die jeweils einer Schwelle zugeordneten Werkzeugplatten 43 an zwei einander gegenüberliegenden Gelenken befestigt und über Schwenkantriebe
41 mit einem Werkzeugträger 45 verbunden. Dieser Werkzeugträger 45 ist
über einen Höhenversteil antrieb 46 am Fahrgestellrahmen der in Richtung
des Pfeiles 47 vorwärtsrückenden Verdichtmaschine 48 befestigt und ist mit einer durch rotierende Unwuchten gebildeten Vibrationseinrichtung 49
verbunden.
Die Funktion der dargestellten erfindungsgemäßen Vorrichtung nach den
Fig. 9 und 10 ist wie folgt:
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Bei den Vorrichtungen 34 wird durch das Zusammendrücken der einander
benachbarten, V-förmigen Werkzeuge 40 der Schotter - siehe Pfeile in Richtung der Kreuzungsstelle Schiene/Schwelle verdrängt. Bei dem
Werkzeug 35 wird der Schotter durch die Werkzeugplatten 43 ebenfalls
zwangsweise von der Schwellenmitte weg in den Auflagerbereich bzw.
Kreuzungsbereich Schiene/Schwelle geschoben. Durch den gleichzeitigen
Einsatz-der vorkopf der Schwellen eintauchenden Stopfwerkzeuge 39 wird
eine zangenartige Schließbewegung zwischen den Werkzeugen 40 bzw. 43
und 39 erreicht und somit die Verdichtungswirkung in dem gewünschten Schwellenbereich im Zusammenwirken mit den in den Schwellenfächern
eintauchenden Verdichtwerkzeugen 37 erhöht, wobei gleichzeitig der Bereich unterhalb der Schwellenmitte vom Schotter aufgelockert bzw.
geräumt wird.
Die Fig. 11 und 12 zeigen Vorrichtungen 50 und 51 nach der Erfindung,
bei welchen im Mittel bereich der Schwellen, d.h. im Bereich zwischen
den Schienen Räumwerkzeuge, die gleichzeitig auch als Verdichtwerkzeuge
wirken, zum Einsatz gelangen, während im Bereich außerhalb der Schienen diesen kombinierten Räum-· und Verdichtwerkzeugen weitere
Verdichtwerkzeuge zugeordnet sind. Diese Vorrichtungen 50 bzw. 51 zum
Räumen bzw. gleichzeitigen Verdichten des Schotters aus dem Mittel bereich
bzw. gegen den Kraizungsbereich Schienen/Schwellen sind auf einer
Führungssäule 52 in Gleislängsrichtung verschiebbar gelagert. Um eine Einstellung auch quer zur Gleislängsachse zu ermöglichen, ist die
Führungssäule 52 mit Rollen 53 versehen, die in am Fahrgestellrahmen befestigten Führungsbahnen 54 geführt sind. Zum Verschieben der Führungssäulen
52 sind quer zur Gleislängsachse sich erstreckende, hydraulische Zylinderkolbenanordnungen 55 angeordnet.
Die Vorrichtungen 50 und 51 weisen an ihren unteren, dem Gleis zugewendeten
Ende Werkzeuge 56 auf, die aus zwei etwa V-förmig zueinander verlaufenden, mit ihren Spitzen gegen die jeweilige Schiene gerichteten
Werkzeugplatten 57 und 58 bestehen. Zum Anheben und Absenken der Werk- ,
zeuge 56 sind Verstellantriebe 59 vorgesehen. Die Werkzeugplatten 57,
58 der Werkzeuge 56 sind in den einander zugewendeten Enden einer gemeinsamen Gelenksteile gelagert und sind zueinander mittels eines
eigenen Spreizantriebes 60 in ihrer Winkelstellung wahlweise veränderbar -
609852/0234
siehe strichlierte Darstellung in Fig. 12 links unten. Es könnten
aber auch beispielsweise zum öffnen bzw. Spreizen der beiden Werkzeugplatten
57 und 58 anstelle der Spreizantriebe 60 keilförmige Spreizwerkzeuge,
wie beim rechten untersten Werkzeug in Fig. IZ angedeutet, vorgesehen werden, so daß durch ein senkrechtes, Nach-Unten-Bewegen des
Keiles die beiden Werkzeugplatten 57,58 auseinandergespreizt werden.
Es ist auch möglich, die beiden Werkzeugplatten in dem einander zugekehrten
Bereich (Spitze der Werkzeuge 56) miteinander starr zu verbinden. Weiters können selbstverständlich - um ein leichteres Spreizen
bzw. Verschieben der Werkzeugplatten in Schwellenlängsrichtung durchführen
zu können - im Bereich der Werkzeuge 56 oder deren Verstell antrieben 59 Vibrati onsvorrichtungen 61 vorgesehen v/erden.
Die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele sind auch insbesondere
in Bezug zu ihren Werkzeugen bzw. Werkzeuganordnungen untereinander auswechselbar, so daß beispielsweise die in den einzelnen Figuren
dargestellten Räumwerkzeuge gleichzeitig auch als Verdichtwerkzeuge
oder umgekehrt verwendet werden können. Darüber hinaus sind diese zum Räumen und Lockern des Schotters im Mittel bereich der Schwellen vorgesehenen
Werkzeuge mit anderen Verdichtungswerkzeugen, insbesondere auch mit Werkzeugen zur dynamischen Gleisstabil isation kombinierbar und diesen
zu- bzw. vorgeordnet oder gegebenenfalls auch nachgeordnet einsetzbar. Dies trifft insbesondere auch im Zusammenhang mit anderen Gleisbaumaschinen,
beispielsweise bei Reinigungsmaschinen oder Gleisumbauzügen zu, sodaß es bei Anordnung erfindungsgemäßer Vorrichtungen im Verband mit
solchen Werkzeugen möglich ist, bei einer Gesamtdurcharbeitung des
Gleises von vorneherein darauf zu achten, daß im Mittelbereich der
Schwellen keine stark verdichteten Schotterzonen entstehen können, um ein "Schwellenreiten" zu vermeiden.
609852/0234
Claims (12)
- PatentansprücheM.J Fahrbare Gleisbaumaschine zum Verdichten des Schotters unterhalb der Schwellen eines Gleises, mit vibrier- und gegebenenfalls beistellbaren Stopf- bzw. Verdichtwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (12,15,16,17,22,34,35,50,51) zum Auflockern und bzw. oder Räumen des im Mittelbereiches (18) unterhalb der einzelnen Schwellen (8) vorhandenen Schotters vorgesehen ist, deren Werkzeuge (13,15',20,21 usf.) den Stopf- bzw. Verdichtwerkzeugen (10,11,37,39) zugeordnet und gegebenenfalls gleichzeitig als Verdichtwerkzeuge (13, 15',40,43,56) ausgebildet bzw. angeordnet sind.
- 2. Gleisbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (13,15',20,21 usf.) im Bereich zwischen den beiden jeweils einer Schiene bzw. einer Maschinenlängsseite zugeordneten Stopfbzw. Verdichtwerkzeugen (10,11) - bzw. Werkzeuggruppen angeordnet sind.
- 3. Gleisbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (15') im Bereich der Maschinenlängsachse den Stopfbzw. Verdichtwerkzeugen (10,11) vorgeordnet sind.
- 4. Gleisbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Auflockern und bzw. oder Räumen und gegebenenfalls zum Verdichten des Schotters aus wenigstens einem, den Stopf- bzw. Verdichtwerkzeugen zugeordneten, über vorzugsweise hydraulische Antriebe (14,24,44) in das Schwellenfach absenkbaren und um eine im wesentlichen senkrecht zur Gleisebene verlaufende Achse (19) verschwenkbaren, vorzugsweise klappen- oder plattenförmigen Werkzeug (13, 15',20,21 usf.) besteht.
- 5. Gleisbaumaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei im wesentlichen in Schwellenfachlängsrichtung hintereinander angeordnete und gegen das jeweilige Schwellenauflager - Kreuzungsstelle Schiene/Schwelle - verschwenkbare, plattenförmige Werkzeuge (13,43,57,58) vorgesehen sind.609852/0234
- 6. Gleisbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (22) zum Auflockern bzw. Räumen aus wenigstens einem absenkbaren und um eine im wesentlichen parallel zu den Schwellen verlaufende Achse (25) verschwenkbaren, vorzugsweise gabel- oder stoßkolbenfdrmigen Werkzeug (23,30) besteht.
- 7. Gleisbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (12) zum Auflockern bzw. Räumen und gegebenenfalls Verdichten des Schotters aus mehreren - vorzugsweise entsprechend der Anzahl der gleichzeitig zu unterstopfenden Schwellen angeordneten und voneinander unabhängig absenk- und gemeinsam verschwenkbaren - Werkzeugen (13) besteht.
- 8. Gleisbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (34,35,50,51) zum Auflockern bzw. Räumen des Schotters aus wenigstens einem im wesentlichen etwa V-förmig, spitz- oder gegebenenfalls stumpfwinkelig ausgebildeten und gegebenenfalls zueinander verschwenkbaren Werkzeug bzw. Werkzeugpaar (40,43,56) besteht, welches zum Räumen und vorzugsweise gleichzeitigen Verdichten des Schotters gegen die Schwellenauflager über Verstell antriebe (41,44,60) verschieb- und bzw. oder verschwenkbar ist.
- 9. Gleisbaumaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß pro Schwellenfach wenigstens vier in etwa V-förmig ausgebildete und paarweise je Schiene links und rechts angeordnete, vorzugsweise verschwenk- oder beistellbare Werkzeuge bzw. Werkzeugpaare (56) vorgesehen sind, welche gegebenenfalls mit einem gemeinsamen Antrieb (55) insbesondere für mehrere je Schiene in Gleislängsrichtung hintereinander angeordnete und der Anzahl der Stopf- bzw. Verdichtwerkzeuggruppen entsprechende Werkzeugpaare (56) - in Verbindung stehen.
- 10. Gleisbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge der Vorrichtung zum Auflockern bzw. Räumen und gegebenenfalls Verdichten des Schotters über wenigstens einen Vibrationsantrieb (31,38,44) in Verbindung stehen, beispielsweise einen hydraulischen Impulsgenerator, Exzenterwellenanordnungen oder dgl.609852/0234
- 11. Gleisbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge der Vorrichtung zum Auflockern und bzw. oder Räumen und gegebenenfalls zum Verdichten des Schotters über mechanische Antriebe, beispielsweise Gewindespindel mit Mutter oder dgl., einstell- bzw. verschieb- oder verschwenkbar sind.
- 12. Gleisbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge der Vorrichtung zum Auflockern und bzw. oder Räumen und gegebenenfalls zum Verdichten des Schotters zu ihrer Verschiebung oder Verschwenkung mit den vorzugsweise hydraulischen Verstell antrieben der Stopf- und bzw. oder Verdichtwerkzeuge verbunden sind.Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft m.b.H.609852/0234λ*Leerseite
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