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DE2654260A1 - Lichtdichter behaelter - Google Patents

Lichtdichter behaelter

Info

Publication number
DE2654260A1
DE2654260A1 DE19762654260 DE2654260A DE2654260A1 DE 2654260 A1 DE2654260 A1 DE 2654260A1 DE 19762654260 DE19762654260 DE 19762654260 DE 2654260 A DE2654260 A DE 2654260A DE 2654260 A1 DE2654260 A1 DE 2654260A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
drum
container
container according
tight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762654260
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Grobe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19762654260 priority Critical patent/DE2654260A1/de
Publication of DE2654260A1 publication Critical patent/DE2654260A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/24Adaptations for preventing deterioration or decay of contents; Applications to the container or packaging material of food preservatives, fungicides, pesticides or animal repellants
    • B65D81/30Adaptations for preventing deterioration or decay of contents; Applications to the container or packaging material of food preservatives, fungicides, pesticides or animal repellants by excluding light or other outside radiation
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/26Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Lichtdichter Behälter
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen lichtdichten Behälter, insbesondere für Fotoplatten.
  • Fotoplatten, die als Masken zur Herstellung von Halbleiterbauelementen verwendet werden, müssen frei von Staub und anderen Verunreinigungen sein.
  • Solche Fotoplatten werden von den bei der Herstellung und dem Versand anfallenden Fremdkörpern gereinigt.
  • Sie müssen dann lichtdicht verschlossen zur Kamera gebracht und dort bei Rotlicht einzeln entnommen werden können, ohne erneut verunreinigt zu werden.
  • Dazu sind an und für sich die Versandbehälter des Fotoplattenherstellers, die als Stülpdeckelbehälter ausgebildet sind, geeignet. Es treten dabei jedoch folgende Probleme auf: a) Der Stülpdeckel dieses Behälters wirkt beim Öffnen und Schließen wie ein Pumpenkolben. Dabei werden die durch Reibung von den Behälterwänden abgeschabten Partikel eingesaugt und durcheinandergewirbelt, wodurch die Gefahr einer erneuten Verunreinigung der Fotoplatten besteht.
  • b) Das Öffnen und Schließen des Stülpdeckelbehälters erfordert zwei Hände. Um eine Fotoplatte entnehmen zu können, ist entweder eine zweite Person notwendig oder aber der Behälter oder der Deckel werden abgelegt, wodurch eine zusätzliche Gefahr entsteht, daß die Fotoplatten durch Partikel verunreinigt werden.
  • c) Die Behälter sind aus Kunststoff und sind dadurch elektrostatisch staubanziehend.
  • d) Der Plattenvorrat im Behälter ist nicht gegen eine Vorbelichtung geschützt, wenn beispielsweise letzterer versehentlich nicht verschlossen und dabei Licht eingeschaltet wird.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen lichtdichten Behälter zu schaffen, bei dem eine erneute Verunreinigung der darin befindlichen Fotoplatten vermieden werden kann.
  • Die Aufgabe wird durch einen Behälter gelöst, der gekennzeichnet ist durch drei konzentrisch mit Abstand ineinander angeordnete zylindrische Trommeln, deren Wandungen in Längsrichtung einen Eingabe schlitz aufweisen, bei denen die mittlere Trommel um die Zylinderachse gegenüber den beiden anderen drehbar gelagert ist und bei denen an jeder Stirnseite ein lichtdichter Verschluß vorgesehen ist, der stirnseitigen Lichteinfall wenigstens bei solchen Drehstellungen der mittleren Trommel verhindert, bei denen die Wandung letzterer den Eingabeschlitz der innersten Trommel überdeckt. Die gereinigten Fotoplatten werden dabei durch die Eingabeschlitze in die innerste Trommel eingebracht. Durch Verdrehen der mittleren Trommel können dann die Eingabe schlitze der beiden anderen Hohlkörper überdeckt werden. In diesem Zustand bilden die Trommelwandungen zusammen mit den Längskanten entlang der Eingabeschlitze ein lichtdichtes Labyrinth. Da die Hohlkörper voneinander einen Abstand haben, reiben sie nicht aneinander und es werden keine Partikel abgeschabt. Außerdem bleibt beim Öffnen und Schließen das Volumen des Behälters konstant, so daß keine Pumpwirkung eintritt. Eine besonders vorteilhafte Ausfahrungsform eines solchen Behälters ist so ausgeführt, daß zumindest einer der lichtdichten Verschlüsse so ausgebildet ist, daß an der betreffenden Stirnseite der mittleren Trommel ein erster Abschlußdeckel vorge' sehen ist und daß'an der betreffenden Stirnseite zumindest einer weiteren Trommel ein zweiter Abschlußdeckel vorgesehen ist, wobei der erste Abschlußdeckel zusammen mit -dem zweiten Abschlußdeckel eine Labyrinthdichtung bildet. Dadurch wird eine besonders hohe Lichtdichtigkeit erreicht.
  • Bevorzugterweise umfaßt die Lagerung zwei Bolzen, wobei an zumindest einem Bolzen die mittlere Trommel starr und die beiden übrigen drehbar befestigt sind. An einem Bolzen kann dann ein Drehgriff angebracht werden, mit Hilfe dessen def\Behälter bequem mit einer Hand geschlossen und geöffnet werden kann. Es ist dabei vorteilhaft, wenn am anderen Bolzen die mittlere Trommel drehbar und die beiden übrigen Trommeln starr befestigt sind.
  • in einer vorteilhaften Ausführungsform des Behälters ist in der innersten Trommelamindestens ein Sicherungsstift vorgesehen. Allgemein sind vom Hersteller die Fotoplatten so in Magazine eingesetzt, daß alle Emulsionsseiten in die gleiche Richtung zeigen. Durch den Sicherungsstift im Behälter und einer Aussparung am Magazin kann erreicht werden, daß auch dieses nur in gleicher lage eingesetzt werden kann, so daß die Fotoplatten immer an der von der Fotoemulsion abgewandten Seite von einem Sauggriffel erfaßt werden können und dadurch zwangsläufig ricbtig an die Kamera angesetzt werden.
  • Um das Ansetzen eines Sauggriffels zu ermöglichen, ist eine -bevorzugte Ausführungsform so ausgebildet, daß bei solchen Drehstellungen der mittleren Trommel, bei denen die Wandung letzterer den Eingabeschlitz der innersten Trommel freigibt, also im geöffneten Zustand des Behälters, an zumindest einer Stirnseite des Bebälterseine Öffnung, durch die der Sauggriffel einführbar ist, vorhanden ist.
  • Vorteilhafterweise ist am Behälter ein Schaltelement vorgesehen, durch welches die Beleuchtungsanlage der Kamera und des Raumlichtes nur in geschlossenem Zustand des Behälters einschaltbar ist. Dadurch wird verhindert, daß die Fotoplatten versehentlich belichtet werden.
  • Vorteilhafterweise sind am Behälter Rasten vorgesehen, mittels denen der offene Zustand und der geschlossene Zustand des Behälters gesichert werden können.
  • Vorteilbafterweise sind sämtliche Teile des Behälters aus leitendem Material gefertigt. Dadurch wird statische Aufladung vermieden. Vorzugsweise wird dabei als leitendes Material Aluminium oder leitender Kunststoff verwendet.
  • Der Leitwert des leitenden Kunststoffes wird dabei vorzugsweise kleiner als 105 mal cm gewählt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figur dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen Bigur 1 einen Längsschnitt Figur 2 einen Querschnitt längs der Schnittlinie I - I in Figur 1 durch das Ausführungsbeispiel.
  • In dem in Figur 1 gezeigten Längsschnitt ist der lichtdichte Behälter im geschlossenen Zustand, d.h. bei dem die mittlere Trommel eine solche Drehstellung einnimmt, daß ihre Wandung den Eingabeschlitz der innersten Trommel überdeckt, dargestellt. Die konzentrisch mit Abstand ineinander angeordneten Trommeln sind von außen nach innen mit den Bezugszeichen 1, 2 und 3 versehen. Der Abschlußdeckel 21 bzw. 22 der mittleren Trommel und der Abschlußdeckel 11 bzw. 12 der äußeren Trommel sind so ausgebildet, daß jeweils beide zusammen eine Labyrinthdichtung bilden. Diese Labyrinthdichtung besteht darin, daß der Abschlußdeckel 21 bzw. 22 jeweils außenseitig konzentrisch um die Drehachse der mittleren Trommel angeordnete kreisförmige Rücksprünge 211 und 212 bzw. 221 und 222 und der Abschlußdeckel 11 b-zw. 12 innenseitig in die Rücksprünge eingreifende kreisförmige Vorsprünge 111 und 112 bzw. 121 und 122 aufweisen. Auch die innerste Trommel 3 weist an ihren Stirnseiten Abschlußdeckel 31 und 32 auf.
  • Es könnten auch jeweils der Abschlußdeckel 21 bzw. 22 zusammen mit dem Abschlußdeckel 31 bzw. 32 zur Labyrinthdichtung oder als zusätzliche Labyrinthdichtung ausgebildet sein.
  • Um mit Hilfe der labyrinthdichtung eine besonders hohe Lichtdichtigkeit zu erreichen, ist es zweckmäßig, wenn zusätzlich Schleifringe vorgesehen sind, die jeder zwischen einem Rücksprung und einem Vorsprung angeordnet sind und an deren Ringflächen anliegen. Aus der Figur 1 ist die Anordnung solcher Schleifringe,die dort nur im Querschnitt dargestellt sind, gezeigt. Sie sind mit den Bezugszeichen 2110, 2120, 2210 und 2220 bezeichnet.
  • Der Lagerung der Trommeln umfaßt zwei Bolzen 10 und 20.
  • Sie sind mittig zur Drehachse der mittleren Trommel angeordnet. Am Bolzen 10 sind die Abschlußdeckel 11 und 31 drehbar befestigt. Dazu ist in jedem dieser Abschlußdeckel ein Lager 110 bzw. 210 befestigt, in denen der Bolzen 10 drehbar gelagert ist. Der Abschlußdeckel 21 ist starr am Bolzen 10 befestigt. Dieser Bolzen weist dafür einen Flansch 100 auf, an dem der Abschlußdeckel 21 festgeschraubt ist.
  • Am Bolzen 20 ist der Abschlußdeckel 22 drehbar befestigt.
  • Dazu ist in diesem Abschlußdeckel ebenfalls ein Lager 220 befestigt, in dem der Bolzen 20 drehbar gelagert istJ Die beiden Abschlußdeckel 32 und 12 sind am Bolzen 20 starr befestigt. Dazu weist dieser Bolzen einen Flansch 320 auf, an den der Abschlußdeckel 32 angeschraubt ist. Die Befestigung des Abschlußdeckels 12 erfolgt aber eine Klemmvorrichtung 200 mit Schlitz- und Klemmschraube 201, welche auf den Bolzen aufgesetzt ist und an den Abschlußdeckel angeschraubt ist. Zum Aufsetzen auf den Bolzen weist der Schlitz dieser Klemmvorrichtung eine kreisförmige Erweiterung auf, in die der Bolzen gesteckt ist. Durch Festdrehen der Klemmschraube 201 wird der Bolzen in dieser Erweiterung festgeklemmt.
  • Am vom Behälter abgewandten Ende des Bolzens 10 ist ein Drehknopf 101 starr befestigt. Auf diese Weise ist die mittlere Trommel 2 von Hand bequem verdrehbar.
  • In der innersten Trommel 3 sind längsgeführte Haltestäbe 40 und 50 vorhanden, die an den Abschlußdeckeln 31 und 32 befestigt sind und die zur Aufnahme und Lagerung eines Botoplattenmagazins dienen. In der Figur 1 ist nur der Haltestab 40 zu sehen. Die genaue Anordnung der Haltestäbe 40 und 50 ist aus der Figur 2 zu entnehmen. Zur Stabilisierung der Trommel ist ein dritter längsgefübrter Haltestab 60 vorhanden. Die Haltestäbe sind mittels Schrauben an den Abschlußdeckeln 31 und 32 befestigt. Es sei darauf hingewiesen, daß die soeben beschriebene, aus zwei Haltestäben bestehende Haltevorrichtung für das Fotoplattenmagazin ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel darstellt. Allgemein müssen solche Haltevorricbtungen entsprechend der vorgegebenen Form eines solchen Fotoplattenmagazins angepaßt sein.
  • Auf die Haltestäbe 40 und 50 nach Figur 1 sind Anschläge 41 und 51 aufgesetzt, die zur Längsbegrenzung des Magazins dienen.
  • Durch einen an der Innenseite des Abschlußdeckels 31 angebrachten Sicherungsstift und eine entsprechende Aussparung am Magazin kann erreicht werden, daß letzteres nur in gleicher Lage eingesetzt werden kann.
  • An einer Stirnseite des Behälters ist in seinem geöffneten Zustand, d.h. bei solchen Drehstellungen der mittleren Trommel, bei denen die Wandung letzterer den Eingabe schlitz der innersten Trommel freigibt, eine Öffnung, durch die ein Sauggriffel einführbar ist, vorhanden. Diese Seite ist zweckmäßigerweise die Seite, an der der Drehknopf zum Öffnen und Schließen des Behälters sitzt. Die Öffnung wird durch Aussparungen in den Abschlußdeckeln dieser Stirnseite erreicht. Diese Aussparungen sind in der Figur 2 dargestellt und mit den Bezugszeichen 411, 511 und 611 bezeichnet. Das Magazin wird so in die innerste Trommel eingesetzt, daß die Fotoemulsionsseite der Fotoplatten von dieser Öffnung abgewandt sind. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Sauggriffel zwangsläufig richtig an die Fotoplatten angesetzt wird.
  • In der Figur 2 ist nun ein Querschnitt längs der Schnitt--linie I - I des in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiels dargestellt. Aus dieser Figur ast zu entnehmen, daß die Trommeln 1 bis 3 je einen Eingabeschlitz aufweisen.
  • Die Breite dieser Eingabe schlitze beträgt etwa sin Drittel des Trommelumfanges. Weiter ist die Anordnung der Haltestäbe 40 und 50 und des Stabes 60 zu entnehmen. Die Figur 2 zeigt zusätzlich einen Querschnitt durch die dem Abschlußdeckel 31 zugewandte Stirnwand eines in der innersten Trommel befindlichen Magazins 70, welches an den Haltestäben 40 und 50 aufgehängt ist. Diese Stirnwand weist an der Unterkante seitlich der Zylinderachse der Trommel eine Aussparung 701 auf, in welche der Sicherungsstift 6 eingreift. Wie schon erwähnt, dienen Aussparung und Sicherungsstift dazu, daß das Magazin stets in gleicher Lage in die innerste Trommel eingesetzt wird. Der Abschlußdeckel der innersten Trommel weist in der Mitte seines Eingabeschlitzes die schon erwähnte Aussparung 611 auf, die für die Zuführung des Sauggriffels dient. Die verdeckten Teile des rechteckförmig ausgebildeten Abschlußdeckels 11 und des Abschlußdeckels 21 sind in der Figur 2 gestrichelt eingezeichnet. Es ist daraus zu entnehmen, daß der Abschlußdeckel 11 die schon erwähnte Aussparung 411 und der Abschlußdeckel 21 ebenfalls die schon erwähnte Aussparung 511, die für die Zuführung des Sauggriffels dienen, aufweisen. Ebenso ist gestrichelt die Lage des Bolzens 10 eingezeichnet. In Figur 2 ist der Behälter in seinem geschlossenen Zustand dargestellt. Die mittlere Trommel ist gegenüber den beiden anderen so verdreht, daß sie den Eingabeschlitz der innersten Trommel und damit auch den Eingabeschlitz der äußeren Trommel überdeckt. Die sich überlappenden Trommelwandungen bilden die schon erwähnte Labyrinthdichtung. Durch Verdrehung der Trommel um 180 Grad kann der Behälter in seinen geöffneten Zustand gebracht werden. In diesem Zustand können entweder das Magazin entnommen oder eingesetzt oder Fotoplatten mittels eines Sauggriffels aus einem eingesetzten Magazin entnommen werden.
  • Die Abschlußdeckel 11 und 12 der äußeren Trommel sind durch Verbindungsstäbe 81 bis 84 miteinander verbunden und dienen zur Stabilisierung des Behälters. Diese Verbindungsstäbe sind an die Abschlußdeckel angeschraubt.
  • Der strichpunktierte umrahmte Bereich 90 gibt die Lage einer in das Magazin eingesetzten Fotoplatte an.
  • Sämtliche Teile des Behälters sind aus einem leitenden Material, beispielsweise Aluminium oder aus leitendem Kunststoff, vorzugsweise mit einer Leitfähigkeit von mindestens 10 5SfL mal cm hergestellt, wodurch elektrostatische Aufladung vermieden werden kann. Die Verbindung der Trommel wandungen mit den Abschlußdeckeln wird durch bekannte Verbindungsverfahren, wie beispielsweise Kleben, Löten oder Schweißen, erzeugt.
  • Vom Drehgriff des Behälters kann ein Schaltkontakt betätigt werden, der, in die Beleuchtungsanlage der Kamera und des Raumlichtes eingeschleift, sicherstellt, daß Licht nur bei geschlossenem Behälter eingeschaltet werden kann. Durch nichtdargestellte Rasten können die Zustände "offen" und geschlossen des Behälters gesichert werden.
  • In den Behälter können die Plattenmagazine aus den Versandbehältern des Plattenherstellers direkt umgesetzt werden.
  • Der Behälter kann bei jeder neuen Plattenfüilung im Reinigungsbad mit gereinigt werden.
  • 10 Patentansprüche 2 Figuren

Claims (10)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Lichtdichter Behälter, insbesondere für Fotoplatten, g e k e n n- z e i c h n e t durch drei konzentrisch mit Abstand ineinander angeordnete zylindrische Trommeln (1, 2, 3), deren Wandungen in Längsrichtung einen Eingabe schlitz aufweisen, bei denen die mittlere rommel um die Zylinderachse gegenüber den beiden anderen drehbar gelagert ist und bei denen an jeder Stirnseite - ein lichtdichter Verschluß vorgesehen ist, der stirnseitigen Lichteinfall wenigstens bei solchen Drehstellungen der mittleren Trommel verhindert, bei denen die Wandung letzterer den Eingabe schlitz der innersten Trommel überdeckt.
  2. 2. Lichtdichter Behälter nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i C h n e t , daß zumindest einer der lichtdicbten Verschlüsse so ausgebildet ist, daß an der betreffenden Stirnseite der mittleren Trommel ein erster Abschlußdeckel (21 bzw. 22) vorgesehen ist, daß an der betreffenden Stirnseite zumindest einer weiteren Trommel ein zweiter Abschlußdeckel (11 bzw. 12) vorgesehen ist, wobei der erste Abschlußdeckel zusammen mit dem zweiten eine Labyrinthdichtung bildet.
  3. 3. Lichtdichter Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Lagerung zwei Bolzen (10, 20) umfaßt, wobei an zumindest einem Bolzen (10) die mittlere Trommel starr und die beiden übrigen drehbar befestigt sind.
  4. 4. Lichtdichter Behälter nach Ansprucb 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß am anderen Bolzen (20) die mittlere Trommel drehbar und die beides übrigen Trommeln starr befestigt sind.
  5. 5. Lichtdichter Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß in der innersten Trommel mindestens ein Sicherungsstift (6) vorgesehen ist.
  6. 6. Lichtdichter Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i G h n e t , daß bei solchen Drehstellungen der mittleren Trommel, bei denen die Wandung letzterer den Eingabe schlitz der innersten Trommel freigibt, an zumindest einer Stirnseite des Behälters eine Öffnung, durch die ein Sauggriffel einführbar ist, vorhanden ist.
  7. 7. Itichtdichter Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Schaltelement vorgesehen ist, durch welches die Beleuchtungsanlage der Kamera und des Raumlichtes nur im geschlossenen Zustand des Behälters einschaltbar ist.
  8. 8. Licbtdichter Behf;er nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß am Behälter Rasten vorgesehen sind, mittels denen der offene Zustand und der geschlossene Zustand des Behälters gesichert werden können.
  9. 9. Lichtdichter Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß sämtliche seiner Teile aus leitendem Material gefertigt sind.
  10. 10. Lichtdichter Behälter nach Anspruch 9, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das leitende Material Aluminium oder leitender Kunststoff ist.
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