DE2533814C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE2533814C2 DE2533814C2 DE19752533814 DE2533814A DE2533814C2 DE 2533814 C2 DE2533814 C2 DE 2533814C2 DE 19752533814 DE19752533814 DE 19752533814 DE 2533814 A DE2533814 A DE 2533814A DE 2533814 C2 DE2533814 C2 DE 2533814C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- attachment device
- tractor
- coupling elements
- rocker
- bolts
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Die Erfindung betrifft eine Anbauvorrichtung für Schleuderdüngerstreuer, welche einen mit Kupplungselementen
für den Oberlenker sowie die unteren
ίο Lenkarme eines Schlepper-Dreipunktkrafthebers ausgestatteten
Rahmen aufweist, an dem eine obere und zwei untere Schwingen zur Aufnahme der Anbauelemente
eines von der Schlepperzapfwelle angetriebenen Schleuderdüngerstreuers angelenkt sind, von denen die
unteren mit Hilfe einer Hydraulikanlage in aufrechter Ebene schwenkbar sind.
Eine derartige Anbauvorrichtung ist bereits durch das DT-GM 70 19 086 bekannt. Diese Anbauvorrichtung
weist einen Rahmen auf, der im wesentlichen aufrecht angeordnet ist und aus einem unteren Querträger mit
Kupplungselementen für die unteren Lenkarme des Schlepper-Dreipunktkrafthebers und einer mittig daran
angebrachten aufwärts gerichteten Stütze besteht. An dieser Stütze sind das Kupplungselement zur Aufnahme
des Oberlenkers des Schlepper-Dreipunktkrafthebers, die obere Schwinge, die beiden unteren zu einem
einstückigen Element zusammengefügten Schwingen, welche den Schleuderdüngerstreuer unten beidseitig
aufnehmen, und der Hydraulikzylinder der Hydraulikanlage angeordnet.
Wenn es auch mit Hilfe dieser Anbauvorrichtung möglich ist, den Schleuderdüngerstreuer sowohl für die
Bedüngung des unbewachsenen Bodens als auch für die Spätdüngung bereits aufgewachsener Pflanzen einzusetzen
und hierbei eine bequeme Belademöglichkeit des Vorratsbehälters des Streuers zu erreichen, so ergeben
sich durch die vorstehend beschriebene Bauweise der bekannten Anbauvorrichtung folgende Nachteile.
Da der mittlere Raum zwischen dem Schlepper und dem angebauten Schleuderdüngerstreuer durch die
Rahmenteile der Anbauvorrichtung weitestgehend ausgefüllt ist, kann die Dosiervorrichtung des Streuers
vor allem in dessen unterer Einsatzstellung vom Fahrersitz des Schleppers nur da/in betätigt werden,
wenn die Betätigungseinrichtung in einer aufwandreichen Konstruktion mehrere Zwischenglieder und
Gelenkstelien aufweist, welche ein Vorbeiführen des oder der Einstellhebel außen an der Anbauvorrichtung
vorbei zum Schlepper hin ermöglicht. Viele Gelenkstellen haben jedoch wegen des in ihnen vorhandenen
Spieles Einstellungenauigkeiten zur Folge. Weist jedoch die Betätigungseinrichtung die allgemein übliche einfache
Konstruktion mit dem oder den von je einer Lagerstelle nach vorn geführten Einstellhebeln auf, so
muß der Fahrer bei jeder im Einsatz gegebenenfalls erforderlichen Umstellung der Dosiervorrichtung, zumindest
an jedem Feldende, für daß Schließen und Öffnen dieser Vorrichtung je einmal vom Fahrersitz
absteigen und wieder auf den Schlepper aufsteigen.
Ferner ist es entsprechend den in dem Gebrauchsmuster wiedergegebenen Darstellungen und Darlegungen
aus dem gleichen Grunde erforderlich, daß der Antriebsmechanismus für den Schleuderdüngerstreuer
ebenfalls um den mittleren Teil der Anbauvorrichtung
fts herumgeführt werden muß. Zu diesem Zweck besteht er
aus einer Gelenkwelle, einer im unteren Teil der Anbauvorrichtung besonders gelagerten Zwischenwelle,
einem kompletten Ketten- oder Riementrieb und
einer nicht näher erläuterten und dargestellten Spannvorrichtung. Diese Spannvorrichtung muß einen großen
Wirkungsbereich haben und daher sehr aufwandreich sein, wenn der Streuer von der untren Normalstellung
bei angehobenen Kraftheberlenkern und abgesenkten Schwingen der Anbauvorrichtung bis zur oberen
Spätdüngungsstellung bei angehobenen Krafthdaerlenkern
und Schwingen antreibbar sein soll. Ein Antrieb des Schleuderdüngerstreuers in einer beispielsweise zur
Ausbringung leicht staubender Düngersorten wünsehenswerten tieferen Stellung bei abgesenkten Schwingen
und nur bis zur Hälfte des Schwenkbereiches angehobenen Kraftheberlenkern ist jedoch trotz der
aufwandreichen Konstruktion des Antriebsmechanismus nicht möglich, da sich dann die Zwischenwelle der
Anbauvorrichtung und die Antriebswelle des Streuers ungefähr auf einer Höhe befinden, so daß die hierbei
entstehende Lockerung des Kellen- oder Riementriebes durch eine Spannvorrichtung nicht mehr ausgeglichen
werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Anbauvorrichtung derart zu gestalten, daß der
Schleuderdüngerstreuer von seiner untersten Beladestellung bei abgesenkten Kraftheberlenkern und
Schwingen bis zu seiner obersten Spätdüngungsstellunt1
bei angehobenen Kraftheberlenkern und Schwingen in einfacher Weise und ohne zusätzlichen Konstruktionsaufw
and, d. h. mit Hilfe einer Gelenkwelle antreibbar und daß seine Dosiervorrichtung vom Fahrersitz des
Schleppers aus betätigbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rahmen aus zwei aufrechten Stützen besteht,
die quer zur Fahrtrichtung einen größeren Abstand zueinander und in ihrem oberen Bereich einen sie
verbindenden Querträger aufweisen, an welchem sowohl die Anlenkpunkte für die obere Schwinge als
auch die Kupplungselemente für den Oberlenker des Schlepperkrafthebers angeordnet sind, wobei die
unteren Schwingen und die Kupplungselemente für die unteren Lenkarme an jeweils einer der Stützen
angeordnet sind, an denen sich auch die Hydraulikanlage abstützt, die mit zwei ebenfalls quer zur Fahrtrichtung
in einem größeren Abstand zueinander angeordneten Hydraulikzylindern von jeder Stütze aus auf die
zugehörige untere Schwinge einwirkt.
Infolge dieser Maßnahmen ist der mittlere Bereich zwischen Schlepper und Schleuderdüngerstreuer als
Freiraum ausgebildet, durch den sowohl die Betätigungshebel für die Dosiervorrichtung des Schleuderdüngerstreuers
als auch die Gelenkwelle zvr direkten kraftschlüssigen Verbindung der Schlepperzapfwclle
mit der Streuerantriebswelle zu führen sind, wobei die Einstellhebel der Betätigungsvorrichtung für die Dosiervorrichtung
des Schleuderdüngerstreuers vom Fahrersitz des Schleppers in jeder Stellung des Streuers
erreicht werden können.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß zur Verbindung der Hydraulikzylinder mit den unteren Schwingen
zwei schwenkbar an den Stützen angeordnete und mit Hilfe eines Querholmes starr miteinander verbundene
Hebel vorgesehen sind, an dem bzw. denen sowohl clic
Hydraulikzylinder als auch zwei an den unteren Schwingen gelagertt Streben angeschlossen sind.
Hierdurch wird erreicht, daß auch bei einem ungleichmäßigen Arbeiten der Hydraulikzylinder die unteren d«,
Schwingen gleichmäßig geschwenkt werden, so daß sich in jeder Linsat/sicllung des Schleuderdüngerstreuers
Hessen aufrechte Normallage ergibt, d. h. daß eine unerwünschte Schräglage quer zur Fortbewegungsrichtung
nicht entstehen kann.
1st die Anordnung der Hydraulikzylinder an den Schwingen und/oder den Hebeln verstellbar, so läßt sich
in vorteilhafter Weise der Schwenkbereich der Schwingen verändern. Hierdurch ist es möglich, für das
Anheben des Schleuderdüngerstreuers in die obere Spätdüngungsstellung Hydraulikzylinder mit geringerer
Hubleistung zu verwenden, wenn in einem bestimmten Einsatzgebiet hierfür eine niedrigere Spätdüngungsstellung
grundsätzlich genügt, bzw. die Hydraulikanlage des vorhandenen Schleppers für die größere Hubleistung
nicht ausreicht.
Dadurch, daß an den Kupplungselementen für den Oberlenker des Schlepper-Dreipunktkrafthebers die
obere Schwinge der Anbauvorrichtung gelagert ist, ergibt sich der zusätzliche Vorteil einer einfachen
Konstruktion für die Anlenkung des Oberlenkers und der oberen Schwinge an der Anbauvorrichtung und
damit für den Rahmen dieser Vorrichtung.
In einer bevorzugten Ausführung sieht die Erfindung vor, daß die Kupplungselemente für die unteren
Lenkarme des Schlepper-Dreipunktkrafthebers je zwei entgegengesetzt zueinander gerichtete Bolzen aufweisen,
von denen die einen Bolzen der Größe 1 die anderen Bolzen der Größe 2 nach DlN 9674
entsprechen, und daß die Kupplungselemente lös- und gegeneinander vertauschbar an den aufrechten Stutzen
anbaubar sind, wobei die jeweils nach außen ragenden Bolzen gleicher Größe das nach DlN 9674 für die
jeweilige Größe vorgeschriebene Abstandmal} zueinander aufweisen. Diese Maßnahmen ermöglichen in
einfacher Weise, d. h. ohne Verwendung besonderer Zusatzteile, die Anordnung der Anbauvorrichtung und
damit des Schleuderdüngcrstrcuers an Schleppern der genormten Kategorien 1 und II.
Sind an den unteren F.nden der aufrechten Stutzen Abstellfüße für die Anbauvorrichtung vorgesehen, so
läßt sich die Anbauvorrichtung mit oder ohne angebautem Schleuderdüngerstrcuer sicher abstellen.
Hierbei sollen sich erfindungsgemäß am schlepperseitigen Ende der Abstellfüße drehbar angeordnete
Laufrollen befinden. Durch diese Maßnahme werden das Ankuppeln der Anbauvorrichtung an einen Schlepper,
deren Abkuppeln von dem Schlepper und deren Abstellen mit oder ohne Streuer wesentlich erleichtert,
da die Anbauvorrichtung für den Transport nur gekippt und auf den Rollen weitergeschoben zu werden braucht.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäßc Anbauvorrichtung in
der Seitenansicht,
Fig. 2 die gleiche Anbauvorrichtung in der Ansicht
von vorn,
F i g. 3 die gleiche Anbauvorrichtung mit gegeneinander ausgetauschten Kupplungselementen für die unteren
Lenkarme des Schlepper-Dreipunktkrafthebcrs ausschnittsweise ebenfalls in der Ansicht von vorn.
F i g. 4 die gleiche Anbauvorrichtung mit angebautem Schleuderdüngerstrcuer an einem Schlepper, wobei sich
der Schleudcrdüngerstreuer in Bcladestcllung befindiM,
in verkleinertem Maßstab und in der Seitenansicht,
1' i g. 5 die Maschitienzusammenstellung nach I i g. 4,
bei der sich der Schleudcrdüngerstreuer in normaler Stretistcllung befindet, in der Seitenansicht und
F i g. 6 die Maschinenzusammcnstellung nach Fig. 4, bei der sich der Schlcuderdüngerstreucr in oberer
Spätdüngungsstellung befindet, ebenfalls in der Seitenansicht.
Die Anbauvorrichtung 1 weist einen Rahmen 2 auf, der im wesentlichen aus zwei quer zur Fortbewegungsrichtung 3 in einem größeren Abstand zueinander
angeordneten und in ihrem oberen Bereich durch den Querträger4 verbundenen aufrechten Stützen 5 besieht.
In der Mitte zwischen den Stützen sind am Querträger 4 die Kupplungselemente 6 für den Oberlenker 7 des nicht
im einzelnen dargestellten Schlepper-Dreipunkikrafihebcrs
angebracht, in dem auch die obere zur Aufnahme des oberen Anbauelementes 8 des Schleudcrdüngerstrcucrs
9 dienende Schwinge 10 schwenkbar gelagert ist.
Ferner sind an den Stützen 5 in derem oberen Bereich
die Hebel 11 schwenkbar angebracht, deren vordere Enden mit Hilfe des Querholmes 12 starr miteinander
verbunden sind. Weiterhin sind am Querholm 12 im Bereich der vorderen Kndcn der Hebel 11 je eine Strebe
13 sowie je ein Hydraulikzylinder 14 schwenkbar gelagert, die über die Leitungen 15 in bekannter Weise
an der Schleppcrhydraulik angeschlossen sind. Im mittleren Bereich der Stützen 5 sind an diesen die
unteren Schwingen 16 ebenfalls schwenkbar gelagert, wobei die hierfür vorgesehenen Lager 17 auch die
jeweils unteren Enden der Hydraulikzylinder 14 aufnehmen. Ferner sind diese Schwingen 16 mit den
Streben 13 über die Platten 18 verbunden, welche zur Verstellung des Schwenkbereiches der Schwingen 16
drei Bohrungen 19 aufweisen. Die freien Enden der Schwingen 16 sind zur Aufnahme der unteren
Anbauelemente 20 des Schleuderdüngerstreucrs 9 hakenförmig ausgebildet.
Unterhalb der Lager 17 für die Hydraulikzylinder 14 bzw. die Schwingen 16 sind an den aufrechten Stützen 5
die Kupplungselcmente 21, 2Γ für die unteren Lenkarme 22 des Schlepper-Drcipunktkrafthcbcrs mit
HiKe der Schrauben 23 lösbar angebracht. Diese Kupplungselcmente 21, 21' weisen je einen Bolzen 24
der Größe 1 und einen Bolzen 25 derGröße 2 nach DIN 9b74 auf, wobei diese Bolzen einstückig hergestellt sind.
Ferner können diese Kupplungselemente 21, 21' gegeneinander vertauscht an den Stützen 5 angeschraubt
werden. Ragen hierbei entsprechend der Darstellung nach F i g. 2 die Bolzen 25 derGröße 2 nach
außen, so besitzen ihre äußeren Enden das für sie nach DIN 9b74 vorgeschriebene Abslandsmaß 26. Werden
die Kupplungselcmente 21, 21' jedoch entsprechend I" i g. 3 gegeneinander vertauscht an den Stützen 5
angesehraubt, so daß die Bolzen 24 der Größe 1 nach so
außen ragen, so weisen deren äußere Enden das für die
Größe 1 nach DIN 9674 vorgeschriebene Abstandmaß 27 auf.
Schließlich sind an den unteren Enden der aulrechten
Stützen die Abstellfüßc 28 angeschweißt, an deren vorderen Enden die Laufrollen 29 drehbar gelagert sind.
In den F i g. 4 bis 6 sind drei verschiedene Grundstellungen des mit Hilfe des Anbaurahmens 1 am
Schlepper 30 angekuppelten Schlcuderdüngerstreuers 9 dargestellt. Hierbei wird der Schleudcrdüngcrstrcucr
von der Schlcpperzapfwcllc 31 über die Gelenkwelle 32 angetrieben.
Bei der in F i g. 4 wiedergegebenen Beladestellung stützen sich sowohl die Anbauvorrichtung 1 als auch der
Schleuderdüngerstrcuer 9 auf dem Boden ab, so daß in den Vorratsbehälter 33 des Streuers 9 bequem auch von
Hand der Dünger eingefüllt werden kann. Hierbei befinden sich der Oberlenker 7, die unteren Lenkarme
22, die obere Schwinge 10 und die unteren Schwingen 16 in einer unteren, die Hydraulikzylinder 14 in einer
eingefahrenen Stellung.
Die Fig. 5 gibt die normale Betriebsstellung des Schleuderdüngerstreuers 9 wieder, bei welcher die
Schleuderschciben 34 des Streuers 9 einen Bodenabstand 35 von etwa 0,80 m aufweisen. Zur Erreichung
dieser Stellung wird der Dreipunktkraftheber des Schleppers 30 eingeschaltet, bis sich dessen Oberlenker
10 und dessen untere Lenkarme 16 in einer oberen Stellung befinden, während die Hydraulikzylinder 14 in
eingefahrener Stellung verbleiben, so daß auch die Schwingen 10 und loderen untere Stellung cir lehmen.
In der in Fig. 6 dargestellten Spätdüngungsstellung
besitzen die Schlcuderscheiben 34 des Streuers 9 einen Bodenabstand 35' von etwa 1,80 m. Hierbei befinden
sich der Oberlenker 7 und die unteren Lenkarme 22 des Dreipunktkrafthebers des Schleppers 30 in der oberen
Stellung. Ferner werden zur Erreichung dieser Spätdüngungsstellung die Hubzylinder 14 voll ausgefahren, so
daß die Hebel 11 in die oberste Stellung 11' und über
diese Hebel 11 sowie die Streben 13 die unteren Schwingen 16 ebenfalls in ihre oberste Stellung 16'
geschwenkt werden. Gleichzeitig wird über den angebauten Schleuderdüngerstrcuer 9 auch die obere
Schwinge 10 in ihre oberste Stellung 10' geschwenkt.
Wie aus den Fig.4 bis 6 ferner deutlich entnehmbar
ist, bleibt der Abstand zwischen der Zapfwelle 31 des Schleppers 30 und der Gctricbeeingangswellc 36 des
Sehlcuderdüngcrstreuers 9 in allen drei Grundstellungen
nahezu der gleiche, so daß für diese Grundstellungen sowie für die möglichen und nicht dargestellten
7m ischenstclliingcn immer die gleiche und in bekannter
Weise zweiteilige Gelenkwelle 32 verwendet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5
Claims (7)
1. Anbauvorrichtung für Schleuderdüngerstreuer, welche einen mit Kupplungselementen für den
Oberlenker sowie die unteren Lenkarme eines Schlepper-Dreipunktkrafthebers ausgestatteten
Rahmen aufweist, an dem eine obere und zwei untere Schwingen zur Aufnahme der Anbauelemente
eines von der Schlepperzapfwelle angetriebenen Schleuderdüngerstreuers angelenkt sind, von denen
die unteren mit Hilfe einer Hydraulikanlage in aufrechter Ebene schwenkbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rahmen (2) aus zwei aufrechten Stützen (5) besteht, die quer zur
Fahrtrichtung (3) einen größeren Abstand zueinander und in ihrem oberen Bereich einen sie
verbindenden Querträger (4) aufweisen, an welchem sowohl die Anlenkpunkte für die obere Schwinge
(10) als auch die Kupplungselemente (6) für den Oberlenker (7) des Schlepperkrafthebers angeordnet
sind, wobei die unteren Schwingen (16) und die Kupplungselemente (21, 21') für die unteren Lenk
arme (22, 22') an jeweils einer der Stützen (5) angeordnet sind, an denen sich auch die Hydraulikanlage
abstützt, die mit zwei ebenfalls quer zur Fahrtrichtung in einem größeren Abstand zueinander
angeordneten Hydraulikzylindern (14) von jeder Stütze aus auf die zugehörige untere Schwinge (16)
einwirkt.
2. Anbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vei bindung der Hydraulikzylinder
(14) mit den unteren Schwingen (16) zwei schwenkbar an den Stützen (5) angeordnete und mit
Hilfe eines Querholmes (12) starr miteinander verbundene Hebel (11) vorgesehen sind, an dem bzw.
denen sowohl die Hydraulikzylinder (14) als auch zwei an den unteren Schwingen (16) gelagerte
Streben (13) angeschlossen sind.
3. Anbauvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der
Hydraulikzylinder(14) an den Schwingen (16) und/ oder den Hebeln (11) verstellbar ist.
4. Anbauvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den
Kupplungselementen (6) für den Oberlenker (7) des Schlepper-Dreipunktkrafthebers die obere Schwinge
(10) der Anbauvorrichtung(1) gelagert ist.
5. Anbauvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungselemente (21, 21') für die unteren Lenkarme (22) des Schlepper-Dreipunktkrafthebers
je zwei entgegengesetzt zueinander gerichtete Bolzen (24, 25) aufweisen, von denen die einen
Bolzen (24) der Größe 1, die anderen Bolzen (25) der Größe 2 nach DIN 9674 entsprechen, und daß die
Kupplungselemente (21,21') lös- und gegeneinander vertauschbar an den aufrechten Stützen (5) anbaubar
sind, wobei die jeweils nach außen ragenden Bolzen (24, 25) gleicher Größe das nach DIN 9674 für die
jeweilige Größe vorgeschriebene Abstandsmaß (26, 27) zueinander aufweisen.
6. Anbauvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den
unteren Enden der aufrechten Stützen (5) Abstellfüße (28) für die Anbauvorrichtung (1) vorgesehen
sind.
7. Anbauvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich am schlepperseitigen Erde
der Abstellfüße (28) drehbar angeordnete Laufrollen (29) befinden.
Priority Applications (11)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE7504215A SE7504215L (sv) | 1975-07-29 | 1975-04-14 | Styrsystem for vetskefordelning t ex for tredgardsbevattning |
| DE2533814A DE2533814B1 (de) | 1975-07-29 | 1975-07-29 | Anbauvorrichtung fuer Schleuderduengerstreuer |
| SE7606067A SE414858B (sv) | 1975-07-29 | 1976-05-28 | Tillsatsanordning for slunggodselspridare |
| NL7606450A NL7606450A (nl) | 1975-07-29 | 1976-06-15 | Aanbouwinrichting voor slingermestverspreiders. |
| CH757676A CH598742A5 (de) | 1975-07-29 | 1976-06-15 | |
| FR7620022A FR2319289A1 (fr) | 1975-07-29 | 1976-06-30 | Dispositif d'attelage pour epandeur d'engrais centrifuge |
| GB30226/76A GB1505958A (en) | 1975-07-29 | 1976-07-20 | Device for attaching a fertilizer distributor to a tracto |
| AT540376A AT344432B (de) | 1975-07-29 | 1976-07-22 | Anbauvorrichtung fuer schleuderduengerstreuer |
| US05/709,056 US4058180A (en) | 1975-07-29 | 1976-07-27 | Attaching device for mounting of a broadcast fertilizer spreader on a tractor |
| ZA764531A ZA764531B (en) | 1975-07-29 | 1976-07-28 | Mounting means for centrifugal fertilizer spreaders |
| DK338876A DK143932C (da) | 1975-07-29 | 1976-07-28 | Paamonteringsstativ for en centrifugalgoedningsspreder paa en traktor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2533814A DE2533814B1 (de) | 1975-07-29 | 1975-07-29 | Anbauvorrichtung fuer Schleuderduengerstreuer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2533814B1 DE2533814B1 (de) | 1976-10-21 |
| DE2533814C2 true DE2533814C2 (de) | 1977-05-26 |
Family
ID=5952699
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2533814A Granted DE2533814B1 (de) | 1975-07-29 | 1975-07-29 | Anbauvorrichtung fuer Schleuderduengerstreuer |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4058180A (de) |
| AT (1) | AT344432B (de) |
| CH (1) | CH598742A5 (de) |
| DE (1) | DE2533814B1 (de) |
| DK (1) | DK143932C (de) |
| FR (1) | FR2319289A1 (de) |
| GB (1) | GB1505958A (de) |
| NL (1) | NL7606450A (de) |
| SE (2) | SE7504215L (de) |
| ZA (1) | ZA764531B (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2622444C3 (de) * | 1976-05-20 | 1981-01-22 | Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co Kg, 4507 Hasbergen | Anbauvorrichtung für landwirtschaftliche Verteilmaschinen |
| NL7613260A (nl) * | 1976-11-29 | 1978-05-31 | Texas Industries Inc | Inrichting voor het verspreiden van korrel- en/of poedervormig materiaal. |
| FR2503979A1 (fr) * | 1981-04-16 | 1982-10-22 | Kuhn Sa | Chariot porteur pour le deplacement d'un semoir |
| FR2637446B1 (fr) * | 1983-06-03 | 1992-11-20 | Lely Nv C Van Der | Dispositif et procede pour epandre des produits sur une surface, notamment epandeur d'engrais |
| NL8301973A (nl) * | 1983-06-03 | 1985-01-02 | Lely Nv C Van Der | Inrichting en werkwijze voor het over een oppervlak verspreiden van materiaal. |
| FR2637447B1 (fr) * | 1983-06-03 | 1992-11-20 | Lely Nv C Van Der | Dispositif et procede pour epandre des produits sur une surface, notamment epandeur d'engrais |
| GB2140662B (en) * | 1983-06-03 | 1987-09-09 | Lely Nv C Van Der | Spreading material on a surface |
| NL8302688A (nl) * | 1983-07-28 | 1985-02-18 | Lely Nv C Van Der | Landbouwinrichting, in het bijzonder een inrichting voor het verspreiden van verspreidbaar materiaal. |
| EP0159098B1 (de) * | 1984-04-18 | 1992-01-02 | C. van der Lely N.V. | Vorrichtung zum Streuen |
| DE4130829C2 (de) * | 1991-09-17 | 1995-06-29 | Deere & Co | Anhängevorrichtung für Zugmaschinen |
| US20050167533A1 (en) * | 2004-01-05 | 2005-08-04 | Christy Jody M. | Apparatus for spreading particulate material from a work vehicle |
| US9033265B2 (en) * | 2009-07-22 | 2015-05-19 | Charles Truan | Material spreader utilizing vehicle power and having operational wireless control |
| EP2823699B1 (de) * | 2012-03-09 | 2019-09-18 | Yanmar Co., Ltd. | Landwirtschaftlicher traktor |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2840933A (en) * | 1953-11-12 | 1958-07-01 | Jack W Brem | Combination scraper and scarifier attachment for tractor |
| US3032123A (en) * | 1958-05-26 | 1962-05-01 | Wesley H Brown | Digger for trees and shrubs |
| US3164387A (en) * | 1960-07-27 | 1965-01-05 | Patent Concern Nv | Implements for spreading material over the ground |
| US3213554A (en) * | 1963-09-12 | 1965-10-26 | Orendorff Mfg Company | Implement rotary draw bar and hitch connections |
| US3899138A (en) * | 1969-01-17 | 1975-08-12 | Der Lely Ary Van | Spreading implements |
| DE7019086U (de) * | 1970-05-22 | 1974-11-07 | Hubert Wiegelmann | Hubvorrichtung fuer zapfwellengetriebene anbaugeraete an ackerschleppern mit dreipunkthydraulik, insbesondere fuer schleuderduengerstreuer |
| US3822656A (en) * | 1972-07-07 | 1974-07-09 | W Lalor | Subsoil amendment material incorporating method and apparatus |
| AT319647B (de) * | 1972-08-23 | 1974-12-27 | Walterscheid Gmbh Jean | Vorrichtung zum Kuppeln eines Fahrzeuges mit einem Gerät, Anhänger od.dgl., insbesondere einer Zugmaschine mit einem landwirtschaftlichen Gerät oder Anhänger |
-
1975
- 1975-04-14 SE SE7504215A patent/SE7504215L/xx unknown
- 1975-07-29 DE DE2533814A patent/DE2533814B1/de active Granted
-
1976
- 1976-05-28 SE SE7606067A patent/SE414858B/xx unknown
- 1976-06-15 CH CH757676A patent/CH598742A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-06-15 NL NL7606450A patent/NL7606450A/xx unknown
- 1976-06-30 FR FR7620022A patent/FR2319289A1/fr active Granted
- 1976-07-20 GB GB30226/76A patent/GB1505958A/en not_active Expired
- 1976-07-22 AT AT540376A patent/AT344432B/de not_active IP Right Cessation
- 1976-07-27 US US05/709,056 patent/US4058180A/en not_active Expired - Lifetime
- 1976-07-28 ZA ZA764531A patent/ZA764531B/xx unknown
- 1976-07-28 DK DK338876A patent/DK143932C/da not_active IP Right Cessation
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2737053C3 (de) | Landwirtschaftlich nutzbares Arbeitsgerät | |
| DE2533814C2 (de) | ||
| DE2533814B1 (de) | Anbauvorrichtung fuer Schleuderduengerstreuer | |
| DE69117842T2 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE1684052B1 (de) | Fahrbare Betonbereitungsanlage | |
| DE2622444C3 (de) | Anbauvorrichtung für landwirtschaftliche Verteilmaschinen | |
| DE2622649C2 (de) | Schlepperbetriebene Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE1482111A1 (de) | Anbauvorrichtung fuer den Seitenanbau von landwirtschaftlichen Geraeten an einen Ackerschlepper | |
| DE1782700B2 (de) | Kreiselheuwerbungsmaschine | |
| DE4128501A1 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE2613718C2 (de) | An einem Schlepper anbringbare Dreipunkt-Anbauvorrichtung | |
| DE2046552A1 (de) | Schlepper mit verschiebbarem Fahrer sitz | |
| DE19820377C1 (de) | Arbeitsfahrzeug mit kippbarer Fahrerplattform und Kippvorrichtung | |
| DE3032112C2 (de) | Anschlußvorrichtung zum Anbringen von landwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen an einer Zugmaschine | |
| DE3507682C2 (de) | ||
| DE1482095B2 (de) | Maehmaschine | |
| DE823816C (de) | Ein- oder mehrschariger Beetpflug zum Anbauen an eine Zugmaschine | |
| EP0383013A2 (de) | Ackerwalze | |
| DE3784328T2 (de) | Landmaschine. | |
| DE880519C (de) | Vorrichtung an einem schlepperbetriebenen Hackgeraet od. dgl. | |
| DE2756509B1 (de) | Zentrifugalduengerstreuer | |
| DE3337193C2 (de) | ||
| AT392192B (de) | Rotationsmaehwerk | |
| DE2018904A1 (de) | Pendeltast- und Transportrad für Dreipunkt-Drehpflüge | |
| DE3333915C2 (de) |