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DE2501449A1 - Neue chromkomplexfarbstoffe, deren herstellung und verwendung - Google Patents

Neue chromkomplexfarbstoffe, deren herstellung und verwendung

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Publication number
DE2501449A1
DE2501449A1 DE19752501449 DE2501449A DE2501449A1 DE 2501449 A1 DE2501449 A1 DE 2501449A1 DE 19752501449 DE19752501449 DE 19752501449 DE 2501449 A DE2501449 A DE 2501449A DE 2501449 A1 DE2501449 A1 DE 2501449A1
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DE
Germany
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formula
dye
nitro
chromium complex
hydrogen
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DE19752501449
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DE2501449C2 (de
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Gerhard Dr Back
Fabio Dr Beffa
Hans Ulrich Schuetz
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Novartis AG
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Ciba Geigy AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

CIBA-GEIGY AG, CH-4002 Basel
D R. B E R Θ DIPL.-ING, STAPF Di PL.-! MG. ^CFW*"'1= r.f;1. 7.AMCWAIa
KEN öü
Case 1-9230+
Deutschland
Anwaltsakte 25 568
15· Januar 1975
Neue Chromkoniplexfarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Chromkomplexfarbstoffe der Formel
(D
worin eines der Symbole Z. \md Z2 eine Nitrogruppe und das andere Wasserstoff, eine Nitrogruppe, ein Halogenatom, eine Methyl-, Methoxy- oder Acylaminogruppe ist, R einen Phenylrest, der gegebenenfalls mit Halogen, niedrigmolekularem Alkyl oder Nitro substituiert ist, R, einen
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CIBA-GEiGYAG
250U49
gegebenenfalls mit Halogen, niedrigmolekularem Alkoxy, niedrigmolekularem Alkyl oder Nitro substituierten Phenylrest, eines der Symbole X-, , X- und X^ Wasserstoff und die andern unabhängig voneinander je Wasserstoff, eine Nitrogruppe, ein Halogenatom, eine Methyl- oder Methoxygruppe bedeuten und worin Me^ein Kation ist. Mit Halogen sind hierbei vor allem Chlor und Brom gemeint, der Ausdruck "niedrigmolekular11 bezeichnet Reste mit 1 bis 4 C-Atomen und "Acylamino" umfasst Reste wie Alkanoylamino, Alkoxycarbonylamino und Alkylsulfonylamino mit jeweils 1 bis 4 C-Atomen.
Die neuen Chromkomplexe werden hergestellt, indem man den einen der Azofarbstoffe der Formel
PH ^t-N-R-SO3H
N - Ν-ςς ^ (2)
C»3
Xi-TVN=N-C^ ' L (3)
X= N
CH3
worin Z1, Z9, X1, X9, X„, R und R1 die angegebene Bedeutung haben, durch Umsetzung mit einem chromabgebenden Mittel in den 1:1-Chromkomplex überfuhrt und diesen anschliessend mit dem nichtmetallisierten Farbstoff der Formel (3) oder (2) zum 1:2-Chromkomplex umsetzt. Vorzugsweise stellt man den
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CiBA-GEIGYAG
1:1-Chromkomplex aus dem Farbstoff der Formel (2) her und lagert den Farbstoff, der Formel (3) an denselben an. ·
Die. Monoazofarbstoffe der Formeln (2) und (3) werden in bekannter Weise durch Diazotieren von Aminophenolen und Kuppeln auf ein 3-Methyl-5-pyrazolon erhalten.
Geeignete Kupplungskomponenten für Farbs to ffe der Formel (2) sind:
1-(2'-oder 31- oder 4'-sulfophenyl-)-3-methyl-5-pyrazolon, l-(2',5'-Dichlor-4-'-sulfophenyl-)-3-methyl-5-pyrazolon,
Für Farbstoffe der Formel (3) eignen sich als Kupplungskomponenten:
l-(2l-Aethylphenyl)-3-methyl-5-pyrazolon, 1-(41-Bromphenyl)-3-methyl-5-pyrazolon, l-(2'-Chlor-6I-methylphenyl)-3-methyl-5-pyrazolon, l-(3'-Nitrophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon und insbesondere l-Phenyl-S-methyl-S-pyrazolon,
l-(2'-,3'- oder 4!-Chlorphenyl)-3-methyl-5-pyrazolon, l-(2', 51- oder 3', 4'-Dichlorphenyl-)-3-methyl-5-pyrazolon, l-(2', 5'-Dibromphenyl)-3-methyl-5-pyrazolon, l-(2!, 4', o'-TrichlorphenylJ-S-methyl-S-pyrazolon, l-(4'-Methoxyphenyl)-3-methyl-5-pyrazolon.
Als Diazokomponenten für Farbstoffe der Formel (2) kommen in Betracht:
6-Nitro-4-methyl-2-amino-1-hydroxybenzol, 4,6-Dinitro-2-amino-l-hydroxybenzol, 4-Chlor-6-nitro-2-amino-1-hydroxybenzol,
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CIBA-GEIGYAG
250H49
4-Nitro-6-Chlor-2-amino-1-hydroxybenzol, 4-Nitro-6-acety!amino-2-amino-1-hydroxybenzol, 4-Nitro-6-aethoxycarbonylamino-2-amino-1-hydroxybenzol, 4-Nitro-6-methansulfony!amino-2-amino-1-hydroxybenzol, 4-Nitro-2-amino-1-hydroxybenzol.
FUr die Farbstoffe der Formel (3) kommen dieselben Diazokomponenten wie für diejenigen der Formel (2) in Frage, sowie ausserdem noch: 2-Amino-1-hydroxybenzol, 4-Chlor-2-amino-1-hydroxybenzol, 5-Chlor-2-amino-1-hydroxybenzol, 5-Nitro-2-amino-1-hydroxybenzol, 4-Me thy1-2-amino-1-hydroxybenzol, 4-Methoxy-2-amino-1-hydroxybenzol, 4,6-Dichlor-2-amino-1-hydroxybenzol, 4-Chlor-5-nitro-2-amino-1-hydroxybenzol.
In den Azofarbstoffen der Formel (2) ist die Diazokomponente bevorzugt:
6-Nitro-4-methyl-2-amino-1-hydroxybenzol, 4,6-Dinitro-2-amino-1-hydroxybenzol oder 4- Chlor-6-nitro-2-amino-1-hydroxybenzol.
In den Farbstoffen der Formel (3) ist 4-oder 5-Chlor-2-amino-1-hydroxybenzol, 4-oder 5-Nitro-2-amino-1-hydroxybenzol sowie 6-Nitro-4-methyl-2-amino-1-hydroxybenzol als Diazokomponente bevorzugt.
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CIBA-GEIGY AG
Die Ueberfübrung der Farbstoffe der Formel (2) oder (3) in den 1:1-Chromkomplex erfolgt nach üblichen, an sich bekannten Methoden, z.B. indem man ihn in saurem Medium mit einem Salz des dreiwertigen Chroms, wie Chromformiat, Chromsulfat oder Chromfluorid, bei Siedetemperatur oder gegebenenfalls bei 1000C übersteigenden Temperaturen umsetzt. Dreiwertiges Chrom kann auch im Reaktionsgemisch aus Chrom-VT-Verbindungen erzeugt werden, wenn man gleichzeitig ein Re- r duktionsmittel zugibt, wie z.B.Glukose. Es empfiehlt sich im allgemeinen, die Metallisierung in Gegenwart von organischen Lösungsmitteln vorzunehmen. Bevorzugt arbeitet man möglichst unter Ausschluss von Wasser in organischen Lösungsmitteln wie Alkoholen oder Ketonen.
Im allgemeinen erweist es sich als vorteilhaft, die beim vorliegenden Verfahren benötigten Ausgangsfarbstoffe nach ihrer Herstellung und Abscheidung nicht zu trocknen, sondern als wässrige Paste weiter zu verarbeiten.
Die Umsetzung des 1:1-Chromkomplexes des Farbstoffes der Formel (2) bzw. (3) mit dem metallfreien Farbstoff der Formel (3)-bzw. (2) erfolgt zweckmässig in neutralem bis schwach alkalischem Medium, in offenem oder geschlossenem Gefäss, bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, z.B. bei Temperaturen zwischen 50 und 1200C. Man kann in organischen Lösungsmitteln, z.B. Alkoholen oder Ketonen arbeiten oder in wässriger Lösung, wobei Zusätze von Lösungsmitteln wie z.B.
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CIBA-GEIGYAG
von Alkoholen oder Dimethylformamid gegebenenfalls die Umsetzung fördern können. Es empfiehlt sich im allgemeinen, möglichst äquivalente Mengendes chromhaltigen 1:1-Komplexes und des metallfreien Farbstoffes miteinander umzusetzen, wobei das Molekularverhä'ltnis zwischen metallfreiem Farbstoff und l:l-Komplex zweckmässig mindestens 0,85:1 und höchstens 1:0,85 beträgt; ein Ueberschuss an metallhaltigem Farbstoff wirkt sich in der Regel weniger nachteilig aus als ein solcher an metallfreiem Farbstoff. Je näher dieses Verhältnis bei 1:1 liegt, umso vorteilhafter ist im allgemeinen das Ergebnis. .
Anstelle einheitlicher Farbstoffe der Formel (2) oder (3) kann man auch Gemische entsprechender F.arbstoffe einsetzen. Auf diese Weise.gelangt man ebenfalls zu interessanten Nuancen. ' ..
Die nach den obigen Verfahren erhältlichen, neuen, chromhaltigen Mischkomplexe werden vorteilhaft in Form .ihrer Salze, insbesondere Alkali-, vor allem Natriumsalze, oder auch Ammoniumsalze oder Salze von organischen Aminen mit positiv geladenem Stickstoffatom isoliert und eignen sich zum Färben und Bedrucken verschiedenster Stoffe, vor allem aber zum Färben stickstoffhaltiger Materialien, wie Seide, Leder und insbesondere Wolle, sowie auch für synthetische Fasern aus Polyamiden oder Polyurethanen. Sie sind vor allem zum Färben aus schwach alkalischem, neutralem
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ORIGINAL INSPECTED
CIBA-GEIGY AG
oder schwach saurem, z.B. essigsaurem Bade geeignet. Die so erhaltenen Färbungen sind gleichmässig und haben eine gute Licht-, Wasch-, VJaIk-, Dekatur- und Carbonisierechtheit.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen, sind in Celsiusgra'den angegeben.
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CtGA-GEIGY AG
250U49
Beispiel 1
48,3 Teile des nach bekanntem Verfahren hergestellten 1:1-Chromkomplexes des Monoazofarbstoffes aus diazotierten! l-Hydroxy-2-amino-4-methyl-6-nitrobenzol mit l-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-4'-sulfonsäure gekuppelt und 33,9 Teile des Monoazofarbstoffes aus diazotiertem l-Hydroxy-2-amino-5-nitrobenzol mit 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon gekuppelt, werden in 1000 Teilen heissem Wasser verrührt, mit 20 Vol. Teilen Natronlauge konz. auf ein pH von 7-8 eingestellt und 4 Std. bei 90-95° gerührt. Nach beendeter Reaktion wird der Farbstoff durch Natriumchloridzugabe abgeschieden, abfiltriert und getrocknet. Er stellt ein dunkelrotes Pulver dar, das sich in Wasser mit roter Farbe löst und Wolle oder Polyamid in blaustichig roten Tönen von guten Echtheitseigenschaften färbt.
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ClBA-GEIGY AG Beispiel 2
48,3 Teile des nach bekanntem Verfahren erhältliehen, auf 1 Molekül Monoazofarbstoff 1 Atom Chrom enthaltenden 1:1-Chromkomplexes des Azofarbstoffe aus diazotiertem 6-Nitro-4-methyl-2-aminophenol und l-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-4'-sulfonsäure werden zusammen mit 35,3 Teilen des nach bekanntem Verfahren zugänglichen Monoazofarbstoffe aus diazotiertem 6-Nitro-4-methyl-2-aminophenol und 1-Phenyl-3-methyI-5-pyrazolon in 1000 Teilen heissen Wassers verrührt. Die Suspension wird durch Zugabe von 20 Volumteilen lconz. Natriumhydroxydlösung auf pH 7-8 eingestellt und anschliessend solange bei 90-95° gerührt, bis beide Ausgangsfarbstoffe nicht mehr nachzuweisen sind. Der in klarer Lösung befindliche einheitliche Chrommischkomplex wird durch Zugabe von Natriumchlorid ausgefällt, durch Filtration isoliert und nach Waschen mit Natriumchloridlösung im Vakuum getrocknet. Der Farbstoff liegt nach dem Mahlen als dunkelrotes, leicht wasserlösliches Pulver vor und färbt Wolle oder Polyamidfasern aus ammonsulfathaltigem Färbebad in vollen Rottönen von guten Echtheitseigenschaften.
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Claims (1)

  1. CIBA-GElGY AG
    250U49
    Patentansprüche
    Chromkomplexfarbstoffe der Formel
    / S1O.
    (D
    worin eines der Symbole Z- und Z„ eine Nitrogruppe und das andere Wasserstoff,eine Nitrogruppe, ein Halogenatom, eine Methyl-, Methoxy- oder Acylaminogruppe ist, R einen Phenylrest bedeutet, der gegebenenfalls mit Halogen, niedrigmolekularem Alkyl oder Nitro substituiert LSt1 R^ einen gegebenenfalls mit Halogen, niedrigmolekularem Alkoxy, niedrigmolekularem'Alkyl oder Nitro substituierteh Phenylrestj eines der Symbole X^, X2 und X3 Wasserstoff und die andern je Wasserstoff, eine Nitrogruppe, ein Halogenatom, eine Methyl- oder Methoxygruppe bedeuten und worin ·: Me^y ein Kation ict.
    2. Chromkomplexfarbstoffe gemä'ss Anspruch 1, worin Z, eine Nitrogruppe und Z2 ein Halogenatom, eine Nitro- oder
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    CIBA-GEIGY AG
    250U49-
    Methylgruppe ist.
    3. Chromkomplexfarbstoffe gemäss Ansprüchen 1 und 2, worin X» Wasserstoff und eines der Symbole X^ und X„ Wasserstoff und das andere Chlor oder Nitro bedeutet.
    4. Chromkomplexfarbstoffe gemMss Ansprüchen 1 bis 3 der Formel
    (4)
    worin R, IL und Me^die angegebene Bedeutung haben.
    5. Chromkomplexfarbstoffe gemäss Ansprüchen 1 und 2 der Formel
    509830/0867
    CIBA-GEIGYAG
    250U49
    CH.
    /C=N N = N-C I
    C-N-R
    0 0"
    - R1
    O2N-Γ Ί—N = N - C
    CH,
    C=N
    CH0
    2Me © (5)
    worin R, R, und Me die angegebene Bedeutung haben.
    6. Der Chromkomplex gemäss Ansprüchen 1 bis 4 der Formel
    CH,
    = N
    0. 0'
    N = N-
    Cr'
    N = N-C'
    C = N
    CHn
    SO,
    2Na
    509830/0867
    CtBA-GEtGYAG
    250U49
    Der Chromkomplex gemäss Ansprüchen 1 bis 4 der Formel
    2Θ
    O2N
    N = N-C
    0_
    O"
    - N
    — N = N -
    1S
    C=N
    2Na ®
    8. Verfahren zur Herstellung von Chromkoniplexfarbstof fen der Formel
    (D
    worin eines der Symbole Z. und Z„ eine Nitrogruppe und das andere Wasserstoff, eine Nitrogruppe, ein Halogenatom, eine Methyl-, Methoxy- oder Acylaminogruppe ist, R einen
    509 830/0867
    CIBA-GEIGY AG
    250U49
    Sulfophenylrest, der gegebenenfalls mit Halogen, niedrigmolekularem Alkyl oder Nitro substituiert ist, bedeutet, R1 ein gegebenenfalls mit Halogen, niedrigmolekularem Alkoxy, niedrigmolekularem Alkyl oder Nitro substituierter Phenylrest ist, eines der Symbole X, , X^ und X~ Wasserstoff und die andern je Wasserstoff, eine Nitrogruppe, ein Halogenatom, eine Methyl- oder Methoxygruppe bedeuten und worin Me~ein Kation ist, dadurch gekennzeichnet, dass man den einen Farbstoff der Formel
    β— N-R-SOV1H
    JX1
    C= N
    worin Z^, Z^, X^, X^, X^, R und R die angegebene Bedeutung haben, durch Umsetzung mit einem chromabgebenden Mittel in den 1:1-Chromkomplex überfuhrt und diesen anschliessend mit dem nichtmetallisierten Farbstoff der Formel (3) oder (2) zum 1:2-Chromkomplex umsetzt.
    9, Verfahren gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man den· 1:1-Chromkomplex des Farbstoffs der Formel (2) herstellt und diesen mit dem Farbstoff der Formel (3) umsetzt.
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    CIBA-GElGY AG
    - 15 -
    250Η4-9Λ
    10. Verfahren gemäss Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem Farbstoff der Formel (2) ausgeht, worin Z, eine Nitrogruppe und Z„ ein Halogenatom, eine Nitro- oder Methylgruppe ist.
    11. Verfahren gemäss Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem Farbstoff der Formel (3) ausgeht, worin X, Wasserstoff und eines der Symbole X„ und X~ Wasserstoff, und das andere Chlor oder Nitro bedeutet.
    12. Verfahren gemäss Ansprüchen \8 bis 11, dadurch gekennzeichnet^ dass man einen Farbstoff der Formel
    ro* ^Q.
    v—N-R-SO3H
    J (6)
    CH3
    mit einem chromabgebenden Mittel zum 1:1 Chromkomplex umsetzt und an denselben einen Farbstoff der Formel OH H(
    <T Ϊ "1
    anlagert, wobei R und R-. die angegebene Bedeutung haben.
    13. Verfahren gemäss Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Farbstoff der Formel
    OH HV-N-R_S0H H- H-(^. J1 . 3
    CH3
    509830/0867
    CIBA-GEIGYAG
    - 16 - -250U49
    mit einem chromabgebenden Mittel zum l:l-Chromkomplex umsetzt und an diesen einen Farbstoff der Formel
    (9)
    anlagert, wobei R und R-, die angegebene Bedeutung haben.
    14. Verfahren gemäss Ansprüchen 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem Farbstoff der Formel (6), worin R einen p-Phenylenrest bedeutet, und einem Farbstoff der Formel (7), worin R^ einen Phenylrest bedeutet, ausgeht.
    15. Verfahren gemäss Ansprüchen 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem Farbstoff der Formel (6), worin R einen m-Phenylenrest bedeutet, und einem Farbstoff der Formel (7), worin R, einen Phenylrest bedeutet, ausgeht.
    16. Verfahren zum Färben und Bedrucken von stickstoffhaltigen Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass man die gemä'ss Ansprüchen 1 bis 7 definierten bzw. gemäss Ansprüchen 8 bis 15 erhaltenen Chromkomplexfarbstoffe verwendet.
    17; Das gemäss Anspruch 16 erhaltene, gefärbte oder bedruckte Material.
    4058
    509830/0867
DE2501449A 1974-01-17 1975-01-15 Neue Chromkomplexfarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung Expired DE2501449C2 (de)

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CA (1) CA1049001A (de)
CH (1) CH589126A5 (de)
DE (1) DE2501449C2 (de)
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