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DE2545681B1 - Planetengetriebe - Google Patents

Planetengetriebe

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DE2545681B1
DE2545681B1 DE19752545681 DE2545681A DE2545681B1 DE 2545681 B1 DE2545681 B1 DE 2545681B1 DE 19752545681 DE19752545681 DE 19752545681 DE 2545681 A DE2545681 A DE 2545681A DE 2545681 B1 DE2545681 B1 DE 2545681B1
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DE
Germany
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teeth
planetary gear
gear
tooth
torque
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DE19752545681
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DE2545681A1 (de
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WERNER RIESTER KG ARMATUREN- und MASCHINENANTRIEBE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/32Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion in which the central axis of the gearing lies inside the periphery of an orbital gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H2001/2881Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion comprising two axially spaced central gears, i.e. ring or sun gear, engaged by at least one common orbital gear wherein one of the central gears is forming the output

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

<ende Kraft übertragen muli.
Demgegenüber gilt nach der Anmeldung die Aufgabe, größere Drehmomente durchzuleiten und eine Drehmomentübertragung über das Planctenrad zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Aus den im Kennzeichen dieses Anspruches genannten Zähnezahlen ergibt sich, daß die Verzahnungen des Planetenrades und der virtuellen Zahnreihe gleiche Teilung haben. Dies bringt es, im Zusammenwirken mit den übrigen Merkmalen des Anspruches 1, mit sich, daß die Zähne des Planctenrades beidseitig an den Flanken der virtuellen Zahnreihe anliegen. Erfindungsgemäß wird die virtuelle Zahnreihe also gezielt benutzt, wogegen sie bei dem Spannungswellengetriebe der US-PS 2959065 nicht genutzt werden kann.
Eine kreisrunde Planetenradanordnung (Anspruch 2) ist aus der DT-PS 929771 bekannt. Dort sind jedoch gekrümmte Zahnflanken vorgesehen; durch den wandernden Eingriffspunkt, z. B. bei Evolventenpaarung, ergibt sich zwangsläufig eine Beaufschlagung des Planetenrades in Umfangsrichtung, welche mit der erfindungsgemäßen Konstruktion vermieden werden soll.
Vorteilhaft ist entweder die Teilung der virtuellen Zahnreihe gemäß Anspruch 3 oder 4 konstant, oder die Außenzähne des Planetenrades sind gemäß Anspruch 5 in Umfangsrichtung verschiebbar.
Besonders einfach läßt sich das Planetenrad aus einem Blech durch zick-zack-förmiges Biegen herstellen (Anspruch 6). Das zick-zack-förmig gebogene Blech wird einfach um die Drehscheibe herumgelegt. Ein Verschweißen an der Stoßstelle ist nicht erforderlich, da das zick-zack-förmige Blech in Richtung des Umfanges keine Kräfte zu übertragen braucht.
Bei Stellgetrieben genügt es, wenn das zick-zackförmige Blech, welches in diesem Fall allein das Planetenrad bildet, direkt auf der Drehscheibe sitzt. Die bei einem Stellgetriebe geringfügige Verschiebung zwischen der Drehscheibe und dem das Planetenrad bildenden zick-zack-förmigen Blech verursacht nur geringe Reibungskräfte, welche nicht stören. Bei schneller laufenden Getrieben dagegen sitzt das zick-zack-förmige Blech auf einem Ring, welcher mit Walzen oder Kugeln auf der Drehscheibe gelagert ist.
Ein aus Blech geformtes verzahntes Element ist an sich aus der US-PS 2729 1 K) für das Zusammenwirken mit einem Zahnriemen bekannt. Ausführungsbeispiele sind schematisch in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Getriebe längs der Linie I-IderFig. 3, mit einer virtuellen Zahnreihe gemäß Anspruch 4,
Fig. 2 die Überlappung der Zähne beider Zentralräder zur virtuellen Zahnreihe gemäß Anspruch 3, Fig. 3 einen Längsschnitt des Getriebes der Fig. 1,
Fig. 4 bis 6 die Anordnungeines Zahnes des Planetenrades zwischen benachbarten Zähnen der Zentralräder,
Fig. 7 und 8 Abbildungen einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform des Getriebes, entsprechend den Fig. 1 bis 3, wobei Fig. 7 ein Schnitt längs der Linie VlI-VII durch den Gegenstand der Fig. 8 ist,
Fig.1) bis 13 die verschiebbare Anordnung von Zähnen auf dem lManetenrad,
Fin. 14 und 15 die Ausbildung des l'lanetenrades als Zick-Zack-Blech,
Fig. 16 eine Tabelle zur Erläuterung der Untersetzungsverhältnisse.
Gemäß den Fig. 1 und 3 weist das Getriebe zwei innenverzahnte Zentralräder 2 und 4 auf. Gemäß der Schnittführung I-I durch Fig. 3 liegt das innenverzahnte Zentralrad 2 hinter dem innenverzahnten Zentralrad 4. Aus diesem Grunde sind die Flanken der Zähne des Zentralrades 2 zum Teil durch die Zähne des Zentralrades 4 verdeckt und insoweit in Fig. 1 nur gestrichelt angedeutet.
Im rechten oberen Viertel der Fig. 1 sind nur die Zähne des innenverzahnten Zentralrades 4 dargestellt.
In der Darstellung der Fig. 1 erkennt man, daß die von den Flanken der Zahnreihen der Zentralräder 2 und 4 gebildeten Zick-Zack-Linien sich derart überlappen, daß eine virtuelle Zahnreihe entsteht. Die Zahnlückenspitzen 12 und 14 der Zentralräder 2 und 4 liegen auf einem Kreis 18 mit dem Mittelpunkt 16, welcher der Durchstoßpunkt der gemeinsamen mathematischen Achse der beiden Zentralräder durch die Zeichenebene ist. Die Zahnlückenspitzen 20 der virtuellen Zahnreihe dagegen liegen auf einem Kreis
»5 22, dessen Mittelpunkt 24 gegenüber dem Mittelpunkt 16 des Kreises 18 versetzt ist.
In Fig. 1 erkennt man weiterhin, daß die Außenzähne 7 des Planetenrades 6 derart, in die »Zahnlükken« der virtuellen Zahnreihe eingreifen, daß die Spitzen der Zähne 7 des Planetenrades 6 bis in die Zahnlückenspitzen 20 der virtuellen Zahnlücken vordringen. Die Höhe der Zähne 7 des Planetenrades 6 ist doppelt so groß wieder Abstand zwischen den Mittelpunkten 16 und 24.
Innerhalb des Planetenrades 6 ist die Drehscheibe 8 angeordnet; zwischen der Drehscheibe und dem Planetenrad 6 sind Walzen 25 vorgesehen, um eine Drehung des Planetenrades 6 gegenüber der Drehscheibe 8 zu ermöglichen.
Gemäß Fig. 1 hat das hintere Zentralrad 2 nur 78 Zähne 13, wogegen das vordere Zentralrad 4 geringfügig mehr, nämlich 80 Zähne 15 trägt. Das außenverzahnte Planetenrad 6 trägt 79 Zähne 7, deren Breite gemäß der unteren Hälfte der Fig. 3 so groß ist, daß sie mit den Zahnreihen der beiden Zentralräder 2 und 4kämmen. Gemäß Fig. 3 ist das innenverzahnte Zentralrad 2 festgehalten. Gemäß der Tabelle der Fig. 16, die später noch im einzelnen besprochen werden wird, kommt in diesem Falle nur ein Antrieb der Drehscheibe 8 über die Antriebswelle 10 in Frage. Eine Abtriebswelle könnte mit dem Planetenrad 6 verbunden sein, doch ist in der Konstruktion der Fig. 3 die andere in der Tabelle der Fig. 16 genannte Möglichkeit gewählt, das Zentralrad 4 mit der Antriebswelle 26 zu verbinden. Die Drehung der Drehscheibe 8 bewirkt eine Drehung des Planetenrades 6 dessen Zähne 7 sich dabei in den Zähnen 13 des fest gehaltenen innenverzahnten Zentralrades 2 abstützt Die Zähnezahldifferenz zwischen dem Planetenrad ( und dem innenverzahnten Zentralrad 4 beträgt 1, be einer Zähnezahl des Zentralrades 4 von 80. Es ergib sich hieraus gemäß der Tabelle der Fig. 16 ein Unter Setzungsverhältnis von 39, d. h. bei 39 Umdrehungei der Antriebswelle 10 macht die Abtriebswelle 26 ein« Umdrehung.
Bei dein in Fig. 1 dargestellten Getriebe mit einen Untersetzungsverhältnis von 39 liegen gemäß An spruch 4 (der für große Untersetzungen gilt) zur Er
zielung einer konstanten Teilung (Abstand der Zahnlückenspitzen 20) der virtuellen Zahnreihe die Zahnlückenspitzen der beiden Zentralräder auf einem einzigen Fußkreis 18. Bei einem kleineren Untersetzungsverhältnis jedoch, wie es in Fig. 2 dargestellt isi, sind die Zähne der beiden Zentralräder in ihrer Höhe derart unterschiedlich, daß ein gemeinsamer Fußkreis 18 zu größeren Fehlern in den Winkeln der Zahnflankcn führen würde. In diesem Fall sind, gemäß Anspruch 3, zur Erzielung einer konstanten Teilung der virtuellen Zahnreihe die Zahnreihen der beiden Zentralräder derart angeordnet, daß beide in der Höhe von einem Kreis 19 halbiert werden. Hierdurch wird auch bei kleineren Untersetzungsverhältnissen der Fehler der Zahnflankenwinkel in den Grenzen der Fertigungstoleranzen gehalten.
In Fig. 4 ist perspektivisch und schematisch ein Zahn 7 des Planetenrades 6 dargestellt. Dieser Zahn kämmt mit den angedeuteten Zahnflanken 12a und 14a der Zähne 13 und 15.
Fig. 5 zeigt in Aufsicht den Gegenstand der Fig. 4. Die dem Zahn 7 anliegenden Bereiche der Zahnflanken 12a und 14a sind mit Kreuzchen bezeichnet.
Fig. 6 zeigt schematisch ein Detail von Fig. 1. Der Zahn 7 des Planetenrades 6 berührt einerseits die Flanke des Zahnes 15 des Zentralrades 4 und andererseits die entsprechende Flanke des Zahnes 13 des Zentralrades 2. Die beiden Zahnreihen bilden miteinander die virtuelle Zahnreihe, deren Zahnlückenspitzen 20 mit den Spitzen der Zähne 7 übereinstimmen - soweit diese Spitzen nicht in üblicher Weise abgeflacht sind.
Die Zähne 13 und 15 wirken auf den Zahn 7 mit den durch Pfeile 30 und 32 angedeuteten Kräften. Diese Kräfte wurden in die peripheren Komponenten 34 und 36 und in die radialen Komponenten 38 zerlegt. Man erkennt, daß die peripheren Komponenten 36 und 34 sich aufheben, was zur Folge hat, daß auf den Zahn 7 keine Kräfte in Umfangsrichtung wirken. Dies bewirkt einerseits die Selbstsperrung und hat andererseits zur Folge, daß das Pianctcnrad 6 in Umfangsrichtung keine Kräfte zu übertragen braucht und daher - sollte dies erforderlich sein - dünn und elastisch ausgebildet sein kann, ohne daß dadurch für das Getriebe die Übertragbarkeit von Drehmomenten und die Lebensdauer beeinträchtigt wurden. Auf den Zahn 7 wirken nur die radialen Kraftkomponenten 38, welche den Zahn auf das Pianctcnrad 6 drücken. Diese radialen Kraftkomponenten werden über die Walzen 25 auf die Drehscheibe 8 übertragen und erfordern die Gegenkraft 17. Da das Planctenrad 6 von allen Zähnen 7 und somit aus allen Radialrichtungun rundherum ähnliche Kräfte aufzunehmen hat, heben sich diese Kräfte weitgehend auf, so daß die Antriebswelle 10 der Drehscheibe 8 nur geringfügig uuf Biegung beansprucht wird.
Die Fig. 1 bis 3 betreffen Octriebc gemäß Anspruch 2, wobei das eine Zentrulrad zwei ZUhnc mehr hut als dus andere Zontrulrud. Fig. 7 und 8 dagegen zeigen ein weiteres Getriebe, wobei die Differenz der Zllhnezuhlon der Zentralräder vier beträgt:
In der linken oberen Hälfte der Fig. 7 sind die beiden (36 bzw. 40 Zühnc trugenden) Zentralrttdcr 102, 104 dargestellt, deren Zahnreihen sich unter Bildung der virtuellen Zahnrclhc' überlappen. Die (uuf dem Planetonrand 106 verschiebbaren) Zähne 107 sind nicht dargestellt, um die Zeichnung nicht zu überluden. Entsprechend wären in Flg. I rechts oben die Zähne 13 einzuzeichnen, um - ohne die Zähne 7 die virtuelle Zahnreihe erkennen zu können.
Bei Fig. 7 liegen die Zahnlückenspitzen 120 der virtuellen Zahnreihe etwa auf einer Ellipse (entsprechend dem Kreis 22 der Fig. 1). In die Zahnlückenspitzen der virtuellen Zahnreihe eingreifend und mit dieser kämmend sind die Zähne 107 des Planetcnrades 106 angeordnet. Dieses Pianctcnrad 106 ist, entsprechend der genannten Ellipse, etwa elliptisch ausgebildet. Ebenso wie bei Fig. 1 ist im Inneren des Planetenrades 106 eine Drehscheibe 108 angeordnet, und zwischen der Drehscheibe 108 und dem Planetenrad 106 sind Walzen 125 vorgesehen.
Bei der Ausführungsform der Fig. 7 und 8 ist die
»5 Zahnteilung (Abstand der Zahnlückenspitzen 120) der virtuellen Zahnreihe ungleichmäßig. Aus diesem Grunde muß entweder, wie dies in der rechten Hälfte der F i g. 7 dargestellt ist, das Planetenrad elastisch und biegsam ausgebildet sein, oder die Zähne 107 müssen
a° (linke Hälfte der Fig. 7) auf dem Planetenrad etwas gegeneinander verschiebbar sein. Zwei Möglichkeiten einer verschiebbaren Anordnung der Zähne auf dem Planetenrad sind in den Fig. 9, 10 und 11 einerseits und in Fig. 12 und 13 andererseits dargestellt:
»5 Gemäß Fig. 10 und 11 weist das Planetenrad 106 seitliche Führungen 152 und 154 auf, welche Vorsprünge 156 und 158 des Zahnes 107 übergreifen. Die in Fig. 9 perspektivisch dargestellten Zähne 107 sind somit in Umfangsrichtung des Planctenradcs 106
verschiebbar.
Eine andere Möglichkeit ist in den Fig. 12 und 13 dargestellt. Gemäß Fig. 12 weist das Pianctcnrad 106 Durchbrechungen 159 auf, in welchen - mit seitlichem Spiel 157 - die Füße 160 von Zähnen 107 stecken.
Fig. 13 zeigt einen Abschnitt des Planetenradcs 106 mit vier Durchbrechungen 159, wobei in die drei linken Durchbrechungen Zähne 107 mit ihren Füßen 160 eingesetzt sind. Diese Zähne 107 haben seitlich durch das Spiel 157 eine hinreichende Bcwcgungs-
möglichkcit in pcriphcrer Richtung.
Fig. 14 zeigt eine Abbildung ähnlich der oberen Hälfte der Fig. 1. Fig. 15 zeigt einen Abschnitt aus einem zick-zack-förmig gebogenen Blech. Die einzelnen nach oben vorstehenden Zacken dieses Bleches bilden die Zähne 207 des Planctenradcs 206 (Fig. 14 rechts), wenn man das zick-zack-förmig gebogene Blech um die Drehscheibe 208 legt. Die Zähne 207 greifen dann, wie die Zähne 7 der Fig. i, in die virtuelle Zuhnrcihc. Die direkte Anordnung des ziek-
zuck-förmig gebogenen Bleches auf der Drehscheibe 208 ist bei Stellantrieben möglich, da in diesem Falle die aufgrund der relativen Drehbewegung der Teile zueinander auftretende Reibung vernachlässigbar ist. Bei schnelleren Drehbewegungen wühlt man jedoch
SS vorteilhaft die in der Unken Hälfte der Fig. 14 durgestellte Anordnung. Das zick-zack-fürmigc Blech sitzt uuf einem Ring 305 und bildet mit diesem zusummcn dus Planotcnrad 306. Der Ring 305 ist mittels Walzen 325 auf der Drehscheibe 308 derart gelagert, daß bei
βο einer Relativbewegung des Ringes 305 gegenüber der Drehscheibe 308 nur eine minimule Reibung auftritt.
Ein zlek-zack-formlg gebogenes Blech gemäß den Flg. 14 und IS hut die gleichen Wirkungen wie dus °S elastisch und blcgsum ausgeführte Planetenrad der rechten Hälfte der Flg. 7. Bei ungleichmäßiger Teilung der virtuellen Zahnreihe ist somit dus zick-zuck· formige Blech nicht nur leicht und billig herstellbar,
sondern es gleicht auch darüber hinaus die ungleichmäßige Teilung der virtuellen Zahnreihe aus.
F7ig. 16 zeigt schematisch, ähnlich wie Fig. 3 und 8, die gegenseitige Zuordnung der vier wesentlichen Bauteile, nämlich der beiden Zentralräder 3 und 4, des Planetenrades 6 und der Drehscheibe 8. In der Tabelle ist angegeben, welcher Teil (8 bzw. 2 bzw. 4) angetrieben, welcher Teil (2 bzw. 4 bzw. 6 bzw. 8) festgehalten und welcher Teil (2 bzw. 4 bzw. 6) mit der Antriebswelle verbunden werden kann.
Man entnimmt beispielsweise der Tabelle, daß bei einem Antrieb des einen Zentralrades nur das andere Zentralrad mit der Abtriebswelle verbunden sein kann; wegen der Selbstsperrung ist keine Drehmomentübertragung auf das Planetenrad 6 möglich, so daß bei Antrieb eines der Zentralräder weder das Planetenrad 6 noch die Drehscheibe 8 mit der Ab-
triebswclle verbunden sein können.
Durch einen Pfeil ist in der Spalte »Antrieb« die Drehrichtung angegeben. In der Spalte »Untersetzung« findet man außer dem Untersetzungsverhältnis die Drehrichtung der Abtriebswelle, ebenfalls durch einen Pfeil bezeichnet; ist dieser Pfeil gleichgerichtet mit dem Pfeil in der Spalte »Antrieb«, so wird im gleichen Drehsinne abgetrieben, ist der Pfeil in der Spalte »Untersetzung« dem Pfeil in der Spalte »Antrieb« »o entgegengerichtet, so wird in entgegengesetztem Drehsinn abgetrieben.
Bei der Berechnung der in der Spalte »Untersetzung« angegebenen Untersetzungsverhältnisse wurde von den folgenden Zähnezahlen ausgegangen:
Zentralrad 2 Z2 = 80
Zentralrad 4 Z4 = 78
Planetenrad 6 Zft = 79
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
709531/295

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Planetengetriebe, insbesondere für mittlere um! hohe Untersetzungsverhältnisse, mit zwei innenverzahnten Zentralrädern unterschiedlicher Zäihnezahlen, welche miteinander eine virtuelle Zahnreihe bilden, mit einem außenverzahnten Planetenrad, welches von einer Drehscheibe geführt und angetrieben wird und mit den Zentralrädern kämmt und dessen Zahnspitzen einen entsprechend der Drehscheibe geformten Kurvenzug beschreiben, wobei alle Zähne ebene Flankenflächen aufweisen, die zu einer Spitze hin zusammenlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähnezahlen (Z4, Z2; Z104, Z102) de.· Zentralräder (4, 2; 404, 402) sich voneinander um zwei bzw. vier unterscheiden und die Zähnezahl (Z6, Z106) des Planetenrades (6, 106) jeweils das arithmetische Mittel dieser Zähnezahlen (Z4, Z2; Z104, Z102) ist, wobei die Zahnlückenspitzen (20,120) der virtuellen Zahnreihe und die Zahnspitzen des Planetenrades den gleichen Kurvenzug beschreiben und die gleiche Teilung haben und wobei die Außenzähne (7,107) des Planetenrades (6, 106) beidseitig an den Flanken der virtuellen Zahnreihe flächig anliegen.
2. Planetengetriebe nach Anspruch 1, wobei die Zähnezahlen der Zentralräder um zwei differieren, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (8) kreisrund ist, wobei die Mittelpunkte (24) des Planetenrades (6) und des Kreises der Zahnlükkenspitzen (20) der virtuellen Zahnreihe zusammenfallen und zur Achse (16) der beiden Zentralräder (2, 4) um etwa die halbe Zahnhöhe des Planetenrades (6) exzentrisch liegen.
3. Getriebe nach Anspruch 2, für kleine Untersetzungen (beispielsweise für Untersetzungsverhältnisse unter 40), dadurch gekennzeichnet, daß nur Erzielung einer gleichmäßigen Teilung (Abstand der Zahnlückenspitzen 20) der virtuellen Zahnreihe die beiden die Zähne der beiden Zeniralräder (2, 4) halbierenden Kreise (19) miteinander zusammenfallen (Fig. 2).
4. Getriebe nach Anspruch 1 oder 2, für große Untersetzungen (beispielsweise für Unterset- ;cungsverhältnisse über 40), dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer gleichmäßigen Teilung (Abstand der Zahnlückenspitzen) der virtuellen Zahnreihe die beiden die Zahnlückenspitzen (12, 14) der beiden Zentralräder (2, 4) miteinander verbindenden Fußkreise (18) miteinander zusammenfallen (Fig. 1).
5. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich einer ungleichmäßigen Teilung (Abstand der Zahnlückenspitzen 20) der virtuellen Zahnreihe die Außenzähne des Planetenrades (6) in Umfangsrichtung verschiebbar sind (Fig. 9-13).
6. Getriebe nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Planetenrad (306) ein um die Drehscheibe (308) gelegtes, im Querschnitt zick-zack-förmiges Blech aufweist, dessen Zacken die Zähne des Planetenrades bilden.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Planetengetriebe, insbesondere für mittlere und hohe Untersetzungsverhältnisse.
Ein derartiges Getriebe ist grundsätzlich aus der
DT-PS 1 135259 bekannt. Hält man bei diesem bekannten Spannungswellengetriebe eines der drei Bauelemente - Zentralrad, Planetenrad oder Drehscheibe - fest, so kann man von den beiden anderen wahlweise das eine oder andere zum An- oder Abtrieb verwen-
den und somit insgesamt sechs verschiedene Uber- und Untersetzungen realisieren. In allen Fällen verformt die drehmomentübertragende Drehscheibe das Planetenrad, welches aus diesem Grunde dünn und elastisch als längliche Büchse ausgebildet ist, deren
»5 Länge so groß sein muß, daß dort, wo das Drehmoment abgenommen oder aufgegeben wird, die Verformungen abgeklungen Siind. Dieses bekannte Spannungswellengetriebe hat verschiedene Nachteile:
1. Ein erster Nachteil des bekannten Getriebes beao steht in großen baulichen Abmessungen der länglichen Büchse.
2. In allen Betriebsarten wird vom Planetenrad ein Drehmoment übertragen, entweder auf ein Lager oder auf eines der beiden anderen Bauele-
»5 mente. Das übertragbare Drehmoment ist dadurch begrenzt, daß das Planetenrad, der Verformbarkeit wegen, dünn und elastisch ausgebildet ist. Die Begrenzung des Drehmomentes ist ein zweiter Nachteil des bekannten Getriebes. 3. Ein dritter Nachteil ist darin zu sehen, daß die Verformungen des Planetenrades einen Verschleiß bewirken, da sie unter Belastung (Drehmoment) erfolgen.
4. Weiterhin ermöglicht das bekannte Getriebe Übersetzungen ins Schnelle, ist also nicht
»selbstsperrend«. Da Übersetzungen ins Schnelle bei Übersetzungsverhältnissen über 50 kaum realisiert werden, ist das Fehlen einer Selbstsperrung im allgemeinen nachteilig. Unter einer »Selbstsperrung« soll hier verstanden werden, daß ein auf die Antriebswelle wirkendes Drehmoment nicht die Antriebswelle drehen kann; die »Sperrung« bezieht sich also auf ein von der Antriebsseite eingeleitetes Drehmoment. Nur von der Antriebsseite her kann ein Drehmoment eingeleitet und der Abtriebwelle mitgeteilt werden. Bekannte Getriebe erreichen dies nur mit hohe:m technischen Aufwand und/ oder unvollkommen.
5. Beim bekannten Getriebe sind nur ca. 15% der Zähne miteinander im Eingriff; dies ist insofern ein Nachteil, als ein höherer Prozentsatz das Planetenrad und die Zähne weniger beanspruchen würde.
6. Schließlich kann beim bekannten Getriebe eir geringes Zahnfbnkenspiel nur durch erhöhte Fertigungsgenauigkeit erreicht werden.
Das Spannungswellengetriebe der US-PS 2959()6i
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 unter scheidet sich durch ein zweites Zentralrad von den Gegenstand der DT-PS 1 135 259. Die beiden Zahn räder bilden miteinander eine virtuelle Zahnreihe
doch liegt die Verzahnung des Planetenrades nur ii vier relativ kurzen Zonen jeweils nur mit einer Flanki an der virtuellen Zahnreihe an. Dies hat zur Folge daß das - wegen der erforderlichen Verformbarkei dünn ausgebildete - Planctenrad das gesamte über tragene Drehmoment als in Umfangsrichtung wir
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