DE2432925B2 - Folienförmige Arzneimittel bzw. Placebos - Google Patents
Folienförmige Arzneimittel bzw. PlacebosInfo
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Description
Die Erfindung betrifft den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.
Aus der belgischen Patentschrift Nr. 6 37 363 sind Pa,pierfolien bekannt, die mit Wirkstoff beschichtet zur
oralen Anwendung geeignet sind. Die Folien bestehen aus in Wasser unlöslichen Cellulosefasern und einem
wasserlöslichen Bindemittel. Als wasserlösliche Bindemittel wird vorzugsweise Carboxymethytcellulose-Natirium
verwendet Nach den Beispielen der belgischen Patentschrift wird der Wirkstoff durch
Auftropfen des gelösten Wirkstoffes, durch Aufstreuen
ίο des festen Wirkstoffes oder durch Durchgehen der
Folie durch die Wirkstofflösung auf die Papierfolie gebracht Das diskontinuierliche Verfahren der gesonderten
Herstellung der Folie und Aufbringung des Wirikstoffes hat den Nachteil, daß die Dosierungsgenauigkeit
nicht sehr gut ist, was bei den heute niedrig dosierten Wirkstoffen jedoch von großer Wichtigkeit
ist Ungenauigkeiten entstehen aber nicht nur bei dem Aufbringen des Wirkstoffes, sondern auch be· der Herstellung
und Vorbehandlung des Trägers und durch Veränderungen bei der Lagerung des Trägermaterials.
So hat es sich zum Beispiel gezeigt, daß nach der Rezeptur der belgischen Patentschrift bei Verwendung
von Folienziehmaschinen keine gleichmäßige Folienschicht entsieht und daß die Folie bei der Trocknung
schrumpft
Aus den deutschen Offenlegungsschriften DE-OS 18 OO 580 und DE-OS 19 31 080 sind Arzneimitteizubereitiingen
in flüssiger und salbenartiger Form bekannt, die erst nach der Applikation auf der Haut einen festen
Die deutsche Offenlegungsschrift DE-OS 20 06 696 bezieht sich auf ein medizinisches Pflaster oder einen
Haftverband mit verschiedenen Ausnehmungen oder Hohlräumen, die mit einer Tablette, mit Puder, Salbe,
Creme oder ähnlichen Substanzen gefüllt sind und zur Verabreichung von empfängnisverhütenden Substanzen
mit Systemwirkung auf dem Wege durch die Haut geeignet sind Das Pflaster kann auch aus einem Trägerund
einem Klebeteil bestehen, wobei die empfängnisverhütenden Stoffe durch Aufsprühen oder Dispergieren
der Wirkstofflösung in den Klebeteil eingearbeitet sein können. Die erfindungsgemäßen folienförmigen
Arzneimittel bestehen dagegen aus einer einheitlichen Phase mit inkorporiertem Wirkstoff.
Aus der amerikanischen Patentschrift US-PS 38 03 300 sind salbenartige Folien (getrocknete Öl-in-Wasser-Emulsionen)
bekannt Im Gegensatz zu den gelartigen erfindungsgemäßen Arzneimitteln und Placebos enthalten die Folien gemäß US-PS 38 03 300
öle oder Fette und Emulgatoren.
Femer ist es bekannt, feste oral ap|»toierbare Arzneimittel
mit Oberzügen zu versehen, die als Bindemittel sogenannte Filmbildner wie Harze oder Celluloseäther
enthalten. Die wirkstoff freien Oberzüge schützen das Arzneimittel vor Abrieb, vor Licht und Feuchtigkeit,
sie wirken außerdem geruchs- und geschmackshemmend (Fiedler: »Lexikon der Hilfsstoffe für
Pharmazie, Kosmetik und angrenzende Gebiete «).
Ir der österreichischen Patentschrift AT-PS 2 79 035
Ir der österreichischen Patentschrift AT-PS 2 79 035
μ werden Folien zur Erzeugung lokaler Anästhesie beschrieben.
Aus einer großen Zahl genannter Folienbildner, die auch Celluloseäther einschließt, werden Poly·
vinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon und Alkalimetallcarboxymethylcellulose besonders herausgestellt. Es hat
h-, sich gezeigt, daß die nach der österreichischen
Patentschrift bevorzugten Folienbildncr für unsere Zwecke wenig geeignet sind, da diese Folienbildner
die Wirkstoffe teilweise einschließen und nur verzögert
oder überhaupt nicht freigeben. Bei der Verwendung von Polyvinylalkohol als Folienbildner wird die Folie
bei Temperaturen um tOO°C gegossen und getrocknet;
nach dem Abkühlen tritt eine Kristallisation des Wirkstoffes ein, wodurch eine gleichmäßige Wirkstoffverteilung
in der Folie nicht mehr gewährleistet ist
Es ist die Aufgabe der Erfindung, folienförmige Arzneimittel bzw. Placebos bereitzustellen, in denen bis
zu 60% Wirkstoffe gleichmäßig verteilt sind bzw. in denen eine Kristallisation der Wirkstoffe verhindert
wird. Die Aktivität der Wirkstoffe muß in der Folie erhalten
bleiben, und die Folie darf sich beim Lagern nicht verändern. Das Folienmaterial darf die Wirkstoffe nicht
einschließen und muß sie bei Anwendung wieder vollständig freigeben.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß man ein Trennmittel einsetzt und als Folienbildner einen nichtionogenen,
wasserlöslichen Hydroxyalkyläther der Cellulose, Methylcellulose oder Äthylcellulose verwendet
Als nichtionogcne, wasserlösliche Hydroxyalkyläther
der Cellulose seien beispielsweise Hydroxypropylcellulose, Hydroxyäthylcellulose und Methylhydroxypropylcelluiose
genannt -
Geeignete Trennmittel sind u. a. Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres,
Polyoxyäthylenstearate, alkyl- bzw. acylsubstituierte Polyadditionsprodukte des
Äthylenoxids, z.B. das Polyaddvüonsprodukt aus
Äthylenoxid und Rizinusöl (40MoI Äthylenoxid auf
1 Mol Glycerid), Silikone, Silikontrennemulsionen und
Metallseifen.
Außer Trennmittel und Folienbildner können die erfindungsgemäßen Folien Füllstoffe und Wirkstoffe
enthalten. .
Als Füllstoffe sind zum Beispiel Cellulose, Zucker, wie zum Beispiel Lactose, Dextrose, Rohrzucker usw.,
Stärken, Mannit, Calciumcarbonat, Calciumphosphat,
Talkum und Farbstoffe in löslicher Form oder als Pigmente geeignet Werden lösliche Füll- bzw.
Wirkstoffe verwendet, entsteht eine transparente, glatte Folie; werden unlösliche Füll- bzw. Wirkstoffe
verwendet, entsteht eine weiße oder farbige, papierartige Folie.
Es können alle in der Human- und Veterinärmedizin verwendeten Wirkstoffe eingesetzt werden. Für die
innere Anwendung kommt insbesondere die orale Verabreichung infrage. Unter der äußeren Anwendung
sollen insbesondere die topikale Verabreichung auf der Haut und in Körperhöhlungen wie Nase, Ohr,
Vagina usw, verstanden werden. Als Wirkstoffe seien beispielsweise genannt: Gestagene, Östrogene, Gemische
aus Gestagenen und östrogenen, Tranquilizer, Antidiabetika, Sulfonamide, Antibiotika, Trichomonadenmittel,
Entzündungshemmer, wie zum Beispiel Corticoide, usw.
Der Arzneimittelwirkstoff kann im Trägermaterial gelöst oder gleichmäßig suspendiert vorliegen. Der
Wirkstoffanteil in der Folie kann 0-60% betragen. Als Einzeldosis (Einheit) werden Flächen geschnitten
bzw. perforiert, die Wirkstoffmengen enthalten wie sie üblicherweise auch in Tabletten, Dragees, Salben, Zäpfchen
usw. enthalten sind. So kann die Wirksloffmenge pro Einzeldosis je nach Anwendungsart beliebig hoch
sein und zwischen etwa 1 μg und 0,5 g betragen, wobei die untere und obere Dosis leicht unter- oder
überschritten werden können. Selbstverständlich können auch wirkstofffreie Träger (Placebos) hergestellt
werden.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen folienförmigen
Arzneimittel bzw. Placebos werden bis zu 60% Wirkstoffe, bezogen auf getrocknete Arzneimittel,
und das Trennmittel gelöst bzw. suspendiert, der Folien-
ί bildner und gegebenenfalls der Füllstoff eingetragen,
gegebenenfalls homogenisiert und die Lösung bzw. Suspension auf einer Folienziehmaschine zu einem
Ausstrich ausgezogen. Die durch Trocknung des Ausstrichs erhaltene Folie wird durch Schneiden bzw.
ίο Perforieren in Einzeldosen geteilt
In der Lösung bzw. Suspension wird der Folienr bildner in Gewichtsmengen von 6-20%, der Füllstoff
in Gewichtsmengen von 0-30% und das Trennmittel vorzugsweise in Gewichtsmengen von 0,01—2%
eingesetzt
Das Lösungs- bzw. Suspensionsmittel ist zu etwa 48—84 Gewichtsprozent enthalten und besteht aus
Wasser und/oder einem oder mehreren organischen Lösungsmitteln. Als organische Lösungsmittel kommen
physiologisch verträgliche Lösungsmittel oder solche Lösungsmittel in Betracht, die bei der Trocknung bis auf
einen physiologisch unbedenklichen Rest entfernt werden können. Solche Lösungsmittel sind zum Beispiel
Äthylalkohol, Isopropanoi, Methylenchlorid usw. und
ihre Mischungen. Wasser und Äthylalkohol bzw. Gemische aus Wasser und Äthylalkohol werden bevorzugt
angewandt
Die Schichtdicke des nassen Ausstrichs beträgt etwa 0,1—2 mm und die der trockenen Folie etwa
0,05—1 mm, vorzugsweise 0,07—03 mm.
Das Verfahren zur Herstellung des Arzneimittels in Folienform in einem Arbeitsgang (kontinuierliches
Verfahrend bietet den Vorteil, daß der Wirkstoff homogen und gleichmäßig verteilt in dem Wirkstoffträger
vorliegt Durch die Konzentration des Wirkstoffs im Träger, die Dicke der Folie und die Fläche kann man
die Einzeldosis sehr einfach variieren.
0,25 g D-Norgestrel
0,05 g Äthinylöstradiol
0,05 g Äthinylöstradiol
und
0,84 g Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres
so werden in
so werden in
95,00 g Äthylalkohol unter Rühren gelöst in diese
Lösung wird eine Pulvermischung aus
16,93 g Hydroxypropylcellulose und
16,93 g Cellulose eingetragen.
16,93 g Hydroxypropylcellulose und
16,93 g Cellulose eingetragen.
Die erhaltene Suspension wird auf einem geeigneten Folienziehgerät zu einem Ausstrich mit einer Schichtdicke
von 500 μπι ausgezogen und anschließend getrocknet
0,25 mg D-Norgestrel
0,05 mg Äthinylöstradiol
0,84 mg Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymercs
16,93 mg Hydroxypropylcellulose
16,93 mg Cellulose
16,93 mg Hydroxypropylcellulose
16,93 mg Cellulose
35,00 mg
Eine Einheit entspricht einer Fläche von cu. 3 cm2.
Aussehen der Folie: weiß, papierartig.
Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170μπι.
Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170μπι.
Herstellung für 1000 Einheiten:
1,10 g ^olyadditionsprodukt aus Äthylenoxid und
Rizinusöl (40 McI Äthylenoxid auf 1 Mol Glycerid) werden in
152,00 g Wasser gelöst In dieser Lösung werden
0,25 g mikronisiertes D-Norgestrel und
0,05 g mikronisiertes Äthinylöstradiol suspendiert und evtl. homogenisiert. In diese Suspension werden
0,25 g mikronisiertes D-Norgestrel und
0,05 g mikronisiertes Äthinylöstradiol suspendiert und evtl. homogenisiert. In diese Suspension werden
22,10 g Hydroxypropylcellulose und
16,50 g Cellulose eingetragen.
16,50 g Cellulose eingetragen.
Die erhaltene Suspension wird auf. einem geeigneten Folienziehgeräl zu einem Ausstrich mit einer Schichtdicke
von 500 μπι ausgezogen und !anschließend getrocknet
Zusammensetzung für eine Einheit:
0,25 mg D-Norgestrel
0,05 mg Äthinylöstradiol
0,05 mg Äthinylöstradiol
1,10 mgPolyadditionsprodukt aus Äthylenoxid und Rizinusöl (40 ml Äthylenoxid auf 1 Mol Glycerid)
22,10 mg Hydroxypropylcellulose
1640 mg Cellulose
1640 mg Cellulose
40,00 mg
Eine Einheit entspricht einer Fläche von ca. 3 cm2.
Aussehen der Folie: weiß, papierartig.
Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170 μΐη.
Aussehen der Folie: weiß, papierartig.
Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170 μΐη.
Beispiel 4 Herstellung für 1000 Einheiten:
1,10 g Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres
ί werden in
152,00 g demoralisiertem Wasser gelöst
In dieser Lösung werden 0,03 g mikronisiertes D-Norgestrci suspendiert und
evtl. homogenisiert
ίο In die Suspension werden
ίο In die Suspension werden
22,i0g Hydroxypropylcellulose und
16,77 g Cellulose eingetragen.
Die erhaltene Suspension wird auf einem geeigneten Folienziehgerät zu einem Ausstrich mit einer Schichtdicke
von 500 μπι ausgezogen und anschließend getrocknet
Zusammensetzung für eine Einheit:
0,03 mg D-Norgestrel
1,10 mg Polyoxyäthylenpoiyoxynropylenpolymeres
22,10 mg Hydroxypropylcellulose
16,77 mg Cellulose
16,77 mg Cellulose
40,00 mg
Eine Einheit entspricht einer Fläche von ca. 3 cm2.
Aussehen der Folie: weiß, papierartig. Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170 μπι.
Herstellung für 1000 Einheiten:
0,03 g D-Norgestrel und
0,8*1 g PolyoxyäthyIenmontstearat-40 werden in
95,00 g Äthylalkohol unter Rühren gelöst.
In diese Lösung wird eine Pulvermischung aus 16,93 g Hydroxypropylcellulose und
17,20 g Cellulose eingetragen.
17,20 g Cellulose eingetragen.
D:.e erhaltene Suspension wird auf einem geeigneten
Folienziehgerät zu einem Ausstrich mit einer Schichtdicke von 500 μπι ausgezogen und anschließend getrocknet.
Zusammensetzung für eine Einheit:
0,03 mg D-Norgestrel
0,84 mg PolyoxyäthyIenmonostearat-40
16,93 mg Hydroxypropylcellulose
17,20 mg Cellulose
16,93 mg Hydroxypropylcellulose
17,20 mg Cellulose
35,00 mg
Eine Einheit entspricht einer Fläche von ca. 3 cm2.
Aussehen der Folie: weiß, papierartig.
Die trockene Fcüe hat eine Dicke von ca. 170 um.
Aussehen der Folie: weiß, papierartig.
Die trockene Fcüe hat eine Dicke von ca. 170 um.
Herstellung für 1000 Einheiten:
10,00 g 7-0110^2-01611^^^0-5^1^^-3^1,4^^
zo-diazepin-4-oxid und
0,84 g Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres
0,84 g Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres
werden in
95,00 g Äthylalkohol gelöst
In diese Lösung wird ein Pulvergemisch aus 1633 g Hydroxypropylcellulose und
7,23 g Cellulose eingetragen.
Die erhaltene Suspension wird auf «inem geeigneten
Folienziehgerät zu einem Ausstrich mit einer Schichtdicke von 500 μπι ausgezogen utid anschließend getrocknet
Zusammensetzung für eine Einheit:
10,00 mg 7-Chlor-2-methylamino-5-pheπyl-3H-l,4-benzo-diazepin-4-oxid
0,84 mg Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres 16,93 mg Hydroxypropylcellulose
r.23 mg Cellulose
35,00 mg
Eine Einheit entspricht einer Fläche von ca. 3 cm2.
Aussehen der Folie: gelb, papierartig.
Die trockenp Folie hat eine Dicke von ca. ) 70 μπι.
Beispiel 6 Herstellung für 1000 Einheiten:
1,00 g Norethist'ronacetat
0,03 g Äthirylöstradiol und
0,03 g Äthirylöstradiol und
0,84 g Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres
werden in
10
95,00 g Äthylalkohol gelöst.
In diese Lösung wird ein Pulvergemisch aus 16,93 g Hydroxypropylcellulose und
16,20 g Cellulose eingetragen.
Die erhaltene Suspension wird auf einem geeigneten Folienziehgerät zu einem Ausstrich mit einer
Schichtdicke von 500 μιπ ausgezogen und anschließend
getrocknet.
1,00 mg Norethisteronacetat
0,03 mg Äthinylöstradiol
0,84 mg Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres 16,93 mg Hydroxypropylcellulose
16,20 mg Cellulose
16,20 mg Cellulose
35,00 mg
Eine Einheit entspricht einer Flache von ca. J cm'. Aussehen der Folie: weiß, papierartig.
Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170μηι.
Beispiel 7 Herstellung für 1000 Einheiten:
1,00 g Norethisteronacetat
0,03 g Äthinylöstradiol und
0,84 g Polyoxyäthylenpolyoxypropyleiipolymeres werden in einem Gemisch aus
0,03 g Äthinylöstradiol und
0,84 g Polyoxyäthylenpolyoxypropyleiipolymeres werden in einem Gemisch aus
101,60 g Methylenchlorid und
25,40 g Äthylalkohol gelöst.
25,40 g Äthylalkohol gelöst.
In diese Lösung wird ein Pulvergemisch aus 16,93 g Hydroxyäthylcellulose und
16,20 g Stärke eingetragen.
Die erhaltene Suspension wird auf einen geeigneten Folienziehgerät zu einem Ausstrich mit einer Schichtdicke
von 500 μΐη ausgezogen und anschließend getrocknet.
1,00 mg Norethisteronacetat
0,03 mg Äthinylöstradiol
0,84 mg Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres 16,93 mg Hydroxyäthy!cellulose und
16,20 mg Stärke
35,00 mg
Schichtdicke von 500 μηι ausgezogen und anschließend
getrocknet.
1.00 mg Norethisteronacetat
0,03 mg Äthinylöstradiol
0,03 mg Äthinylöstradiol
0,84 mg Polyoxyäthylenmonostearat-40
16,93 mg Hydroxypropylcellulose
8,10 mg Lactose
8,10 mg Maisstärke
16,93 mg Hydroxypropylcellulose
8,10 mg Lactose
8,10 mg Maisstärke
35,00 mg
Eine Einheit entspricht einer Fläche von ca. 3 cm2.
Aussehen der Folie: weiß, papierartig.
Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170μηι.
Aussehen der Folie: weiß, papierartig.
Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170μηι.
25.0 g 5-Morpholinomethyl-3-(5-nitro-1 -methyl-
2-imidazolyl)-methylenamino-2-oxazolidinon · HCI
werden in
werden in
2.1 g Polyadditionsprodukt aus Äthylenoxid und
cerid) gelöst in
152,0 g A;-*onol und Wasser 1 : 1 suspendiert. In diese
152,0 g A;-*onol und Wasser 1 : 1 suspendiert. In diese
Suspension werden
42,3 g Methylhydroxypropylcellulose und
42,3 g Methylhydroxypropylcellulose und
18.1 g Cellulose eingetragen.
Die erhaltene Suspension wird auf einem geeigneten Folienziehgerät zu einem Ausstrich mit einer Schichtdicke
von 500 μΐη ausgezogen und getrocknet.
25.0 mg 5-Morpholinomethyl-3-(5-nitro-1 -methyl-
2-imidazolyl)-methylenamino-2-oxazolidinon · HCl
2,1 mg Polyadditionsprodukt aus Äthylenoxid und Rizinusöl (40 Mol Äthylenoxid auf 1 Mol GIycerid)
423 mg Methylhydroxypropylcellulose
423 mg Methylhydroxypropylcellulose
18.1 mg Cellulose
Eine Einheit entspricht einer Fläche von ca. 3 cm2. Aussehen der Folie- weiß, papierartig.
Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170 μιη.
1,00 g Norethisteronacetat
0,03 g Äthinylöstradiol und
0,84 g Polyoxyäthylenmonostearat-40 werden in
95,00 g Äthylalkohol gelöst
1653 g Hydroxypropylcellulose
8,10 g Lactose und
8,10 g Maisstärke eingetragen.
Die erhaltene Suspension wird auf einem geeigneten Folienziehgerät zu einem Ausstrich mit einer
873 mg
Eine Einheit entspricht einer Fläche von ca. 8 cm2.
Aussehen der Folie: hellgelb, papierartig.
Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170 μΐη.
Aussehen der Folie: hellgelb, papierartig.
Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170 μΐη.
4,0 g Glisoxepid in mikronisierter Form werden in
03 g Polyoxyäthylenmonostearat-40 gelöst in
152,0 g Wasser suspendiert und eventuell homogenisiert
In die Suspension werden
152,0 g Wasser suspendiert und eventuell homogenisiert
In die Suspension werden
15.0 g Hydroxyäthyicellulose und
15.1 g Calciumcarbonat eingetragen.
Die erhaltene Suspension wird auf einem geeigneten Folienziehgerät zu einem Ausstrich mit einer Schichtdicke
von 500 μηι ausgezogen und getrocknet
4,00 mg Glisoxepid 0,90 mg Polyoxyäthylenmonostearat-40
15,00 mg Hydi-oxyäthylceilulose
15,10 mg Calciumcarbonat
35,00 mg
~ine Einheit entspricht einer Fläche von ca. 3 cm2.
Ausgehen der Folie: weiß, papierartig. Die trockene Folie hat eine Dicke von ca. 170μιη.
Beispiel Il
Herstellung für 1000 Einheiten:
0,84 g Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres werden in
10
10
15
95,00 g Äthylalkohol unter Rühren gelöst, in diese
Lösung wird eine Pulvermischung aus
17,08 g Hydroxypropylcellulose und
17,08 g Cellulose eingetragen.
17,08 g Hydroxypropylcellulose und
17,08 g Cellulose eingetragen.
Die erhaltene Suspension wird auf einem geeigneten Folienziehgerät zu einem Ausstrich mit einer Schichtdicke
von 500 um ausgezogen und anschließend getrocknet.
0,84 mg Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres
17,OU mg Hydroxypropylcellulose
17,OU mg Cellulose
17,OU mg Hydroxypropylcellulose
17,OU mg Cellulose
Claims (10)
1. Folienförmige Arzneimittel mit gleichmäßiger
Wirkstoffverteilung bzw. folienförmige Placebos auf Basis nimbildender Celluloseether, dadurchgek
e η η ζ e i c h η e t, daß sie bis zu 60% Wirkstoffe,
ein Trennmittel und als Folienbildner einen nichtionogenen, wasserlöslichen Hydroxyalkyläther der
Cellulose, Methylcellulose oder Äthylcellulose enthalten.
2. Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Füllstoffe und/oder als Folienbildner
Hydroxypropylcellulose, Hydroxyäthylcellulose und/oder Methylhydroxypropylcellulose
enthalten.
3. Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Trennmittel ein Polyoxyäthylenpolyoxypropylenpolymeres,
Polyoxyäthylenstearate oder alkyl- bzw. acylsubstituierte Polyadditionsprodukte
des Äthylenoxids enthalten.
4. Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Füllstoffe Cellulose, Zucker,
Stärken, Mannit, Calciumcarbonat, Calciumphosphat
oder Talkum enthalten.
5. Verfahren zur Herstellung von folienförmigen
Arzneimitteln mit gleichmäßiger Wirkstoffverteilung bzw. von folienTörmigen Placebos auf Basis
filmbildender Celluloseether durch Ausziehen einer Lösung bzw. Suspension auf einer Folienziehmaschine,
durch nachträgliches Trocknen des nassen Ausstrichs und Teilen der Folie in Abschnitte, dadurch gekennzeichnet, daß man bis zu
60% Wirkstoffe, bezogen auf getrocknete Arzneimittel, und das Trennmittel in einer Flüssigkeit löst
bzw. suspendiert, als Folienbildner einen nichtionogenen,
wasserlöslichen Hydroxyalkyläther der Cellulose, Methylcellulose oder Äthylcellulose einträgt
und, im Falle der Herstellung transparenter, glatter Folien, gegebenenfalls lösliche Füllstoffe und,
im Falle der Herstellung papierartiger Folien, unlösliche Füllstoffe zusetzt
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man den Folienbildner in Mengen von
6-20 Gewichtsprozent, Füllstoffe in Mengen von 0—30 Gewichtsprozent und das Trennmittel in
Mengen 0,01 —2 Gewichtsprozent, jeweils bezogen auf die Lösung bzw. Suspension, einsetzt.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die zum Lösen bzw. Suspendieren dienende Flüssigkeit aus Wasser und/oder einem
oder mehreren organischen Lösungsmitteln besteht
8. Verfahren nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß 48 -84 Gewichtsprozent Flüssigkeit
in der Lösung bzw. Suspension enthalten sind.
9. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schichtdicke des nassen Ausstrichs 0,1-2 mm beträgt und die der trockenen Folie
0,05 - 1 mm beträgt
10. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die getrocknete Folie durch
Schneiden bzw. Perforieren in Einzeldosen geteilt wird.
Priority Applications (28)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2432925A DE2432925C3 (de) | 1974-07-05 | 1974-07-05 | Folienförmige Arzneimittel |
| IN993/CAL/1975A IN142428B (de) | 1974-07-05 | 1975-05-19 | |
| AU82527/75A AU493703B2 (en) | 1975-06-08 | A pharmaceutical preparation inthe form ofa foil having an active substance incorporated therein | |
| FI751801A FI60354C (fi) | 1974-07-05 | 1975-06-17 | Foerfarande foer framstaellning av laekemedel i folieform |
| CS7500004435A CS181182B2 (en) | 1974-07-05 | 1975-06-23 | Vehiculum of medicament and method of its produce |
| JP50078601A JPS6028810B2 (ja) | 1974-07-05 | 1975-06-24 | 医薬用フオイルの製法 |
| IL47573A IL47573A (en) | 1974-07-05 | 1975-06-26 | Pharmaceutical preparation in the form of a foil having an active substance incorporated therein |
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