DE10008165A1 - Verpackung flächenförmiger Gegenstände mit verbesserter Aufreisseigenschaft - Google Patents
Verpackung flächenförmiger Gegenstände mit verbesserter AufreisseigenschaftInfo
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Abstract
Eine Primärverpackung für flächenförmige Gegenstände, die aus einer Oberbahn und einer Unterbahn besteht, wird offenbart. Der Verbund der Bahnen umschließt einen inneren Bereich, der zur Aufnahme eines flächenförmigen Gegenstands geeignet ist, und besitzt im Außenbereich der Bahnen Stellen, an welchen die beiden Packstoffbahnen nicht miteinander verbunden sind und an denen sie nicht kongruent übereinander liegen.
Description
Die Erfindung betrifft die Verpackung flächenförmiger Gegenstände wie zum
Beispiel film- oder oblatenartige Arzneimittel, die auch als Wafer bezeichnet
werden.
Film- oder oblatenartige Arzneimittel zur oralen Verabreichung sind zum
Beispiel aus der Offenlegungsschrift DE 24 32 925 A1 und dem Patent EP 219 762 B1
bekannt. Sie unterscheiden sich von konventionellen festen
Darreichungsformen wie Tabletten oder Kapseln insbesondere durch ihre
geometrische Form und ihre Flexibilität. So besitzen diese Wafer im
allgemeinen eine Fläche zwischen etwa 2 und etwa 20 cm2 und sind nur
zwischen 50 und 500 µm dick. Aufgrund dieser geringen Dicke sind diese
Wafer im allgemeinen auch sehr flexibel. Viele sind zudem mukoadhäsiv
ausgestattet, was bei oraler Einnahme zu einem Anhaften dieser
Darreichungsform am Gaumen führt.
Verpackt werden solche Wafer in Plastikcontainer, wie sie zum Beispiel aus
dem US-Design 371,723 bekannt sind. Auch ist es möglich, derartige Wafer
in eine Blisterpackung (sog. Tiefziehverpackung) abzulegen. Solche sind
zum Beispiel aus der britischen Offenlegungsschrift GB 2,311,760 A bekannt.
Schliesslich kann man diese Wafer auch in einen aus zwei identischen
Schichten bestehenden Siegelbeutel einpacken. Vom Gesichtspunkt des
benötigen Materials und der Einfachheit der Herstellung ist diese Lösung in
den meisten Fällen am vorteilhaftesten. Eine entsprechende
Primärverpackung ist im amerikanischen Patent US 3,007,848 beschrieben.
Allerdings können Schwierigkeiten beim Öffnen dieser Verpackungen
auftreten, da sie aufgrund der geringen Fläche und der geringen Höhe nur
schwer anzufassen sind. Daher wurde eine Verpackung entwickelt, welche
den Wafer zwischen zwei Folien einschliesst, wobei Ober- und Unterbahn
übereinander liegen und derart miteinander verbunden werden, dass
einerseits durch einen Verbund der Bahnen der Wafer ausreichend geschützt
ist, andererseits an den Rändern Stellen existieren, an welche beide Bahnen
nicht miteinander verbunden sind. Hier können die einzelnen Bahnen
angefasst werden, um die Verpackung durch Aufreissen leichter zu öffnen.
Diese Lösung ist in der deutschen Offenlegungsschrift DE 198 00 692 A1
beschrieben.
Ein weiterer Nachteil, den Primärverpackungen besitzen, die aus zwei
gleichen bzw. zwei unterschiedlichen Packstoffbahnen hergestellt werden,
besteht darin, dass die Kraft, die zum Öffnen dieser Verpackungen
angewandt werden muss, dazu führen kann, dass Beschädigungen an dem
empfindlichen Wafer auftreten können.
Da die Packstoffbahnen allerdings in der Regel äusserst dünn und zum Teil
transparent sind, kann es insbesondere für ältere Menschen sehr
umständlich sein, die Ober- bzw. Unterbahn einzeln zu greifen um die
Primärverpackung aufzureissen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Primärverpackung für
flächenförmige Gegenstände zur Verfügung zu stellen, die ein besonders
einfaches, getrenntes Anfassen von Packstoffoberbahn und
Packstoffunterbahn ermöglicht und dadurch ein bequemes Öffnen der
Primärverpackung gewährleistet.
Gelöst wird die Aufgabe durch eine Primärverpackung für flachenförmige
Gegenstände, die aus einer Oberbahn und einer Unterbahn besteht, wobei
die Oberbahn und die Unterbahn der Primärverpackung nicht kongruent
übereinander liegen. Durch einen Verbund der Bahnen ist einerseits der
flächenförmige Gegenstand (Wafer) ausreichend geschützt, vorzugsweise
luftdicht eingesiegelt, andererseits besitzt die Primärverpackung mindestens
an einem Aussenbereich einer Bahn des Verbunds der Bahnen Stellen, an
welchen die beiden Packstoffbahnen nicht miteinander verbunden sind und
an denen die Bahnen nicht kongruent übereinander liegen. Es existieren dort
also Bereiche, in denen nur eine dieser Packstoffbahnen vorliegt.
Auf diese Weise kann es erreicht werden, dass jede einzelne Packstoffbahn
des Verbunds der Bahnen in der Primärverpackung an ihrem Aussenbereich
mit Daumen und Zeigefinger von je einer Hand angefasst werden kann. Der
Vorteil der erfindungsgemässen Prümärverpackung liegt nun darin, dass
Daumen und Zeigefinger der einen Hand, mit der der Anwender eine
Packstoffbahn anfasst, nicht in unmittelbarer Nähe zu dem Daumen und dem
Zeigefinger der anderen Hand liegt. Statt dessen befinden sich Daumen und
Zeigefinger der einen Hand beim Öffnen der erfindungsgemässen
Primärverpackung räumlich versetzt (nach hinten und/oder seitlich) zu dem
Daumen und dem Zeigefinger der anderen Hand. Dies führt zu einer
deutlichen Reduktion der räumlichen Beanspruchung im Aussenbereich der
Packstoffbahnen während des Öffnens der Primärverpackung, was letztlich
zu einem wesentlich bequemeren Öffen der Primärverpackung führt.
So kann schliesslich das gestellte Problem der vereinfachten Trennung von
Ober- und Unterbahn einer durch Siegelung verbundenen Primärverpackung
für flächenförmige Gegenstände (Wafer) gelöst werden.
Die folgenden Definitionen dienen der Erläuterung des erfindungsgemässen
Gegenstands und seiner Anwendung.
Unter flächenförmiger Gegenstand (1) im Sinne der vorliegenden Erfindung
ist ein dreidimensionaler Gegenstand zu verstehen, der in einer Dimension
nur eine sehr geringe Ausdehnung besitzt, relativ zu den beiden anderen
Dimensionen. Die tatsächlichen Ausmasse dieses flächenförmigen
Gegenstands sind nicht besonders bedeutungsvoll für diese Erfindung,
bevorzugt sind jedoch flächenförmige Gegenstände, die eine Länge
zwischen etwa 1 und 20 cm, eine Breite von etwa 0,5 und 10 cm und eine
Dicke von etwa 50 µm bis 1 cm besitzen. So kann ein flächenförmiger
Gegenstand im Sinne der vorliegenden Erfindung auch die Form und die
Dimension einer im pharmazeutischen Bereich üblichen Tablette oder Kapsel
annehmen. Besonders bevorzugt sind jedoch flächenförmige Gegenstände,
deren Ausmasse an der Untergrenze der genannten Dimensionen liegen,
weil deren Handhabung generell immer schwieriger wird, so dass die Vorteile
der Erfindung hier besonders effektiv eingesetzt werden können. Solche
besonders bevorzugten flächigen Gegenstände besitzen eine Länge
zwischen etwa 1 und 3 cm, eine Breite von etwa 0,5 und 2 cm und eine
Dicke von etwa 50 µm bis 500 µm.
Die Art des flächenförmigen Gegenstands ist nicht entscheidend für die
Erfindung. Bevorzugt handelt es sich um Gegenstände, die aus
unterschiedlichen Gründen luftdicht und/oder einzeln verpackt werden
müssen. Hierbei kann es sich um Lebensmittel, Arzneimittel,
Erfrischungstücher, Plastikkarten, biologisch aktives Material,
(Klebe)Etiketten, TTS etc. handeln. Bevorzugt sind Darreichungsformen zur
oralen Applikation, die auch physiologische Aktivstoffe oder pharmazeutische
Wirkstoffe enthalten können.
Die Primärverpackung umfasst eine Packstoffoberbahn (3) und eine
Packstoffunterbahn (2), die Bereiche (5) besitzen, die in innigem Kontakt
zueinander vorliegen. Dadurch, dass hier die Packstoffunterbahn (2) und die
Packstoffoberbahn (3) miteinander verbunden sind, ergibt sich ein Verbund
von Packstoffoberbahn und Packstoffunterbahn, der einen inneren Bereich
(4) umschliesst, der zur Aufnahme des flächenförmigen Gegenstands
befähigt ist. Der innere Bereich (4) kann luftdicht sein, sofern der Bereich (5)
eine geschlossene Linie (Schweissnaht) bildet. Der innere Bereich (4) kann
aber auch offen sein, wenn z. B. der Bereich (5) nur punktuell ausgebildet ist.
Der innige Kontakt in dem Bereich (5) wird vorzugsweise durch Heiss- oder
Kaltsiegeln hergestellt. Die Stärke des Kontakts kann auf die Erfordernisse
des flächenförmigen Gegenstands (1) und des benötigten Kraftaufwandes
zum Öffnen eingestellt werden. Bevorzugt ist die Stärke dieses Kontakts so,
dass eine Aufhebung dieses innigen Kontakts bei Anwendung einer von
einer erwachsenen Person leicht aufzubringenden Zugkraft erfolgt, ohne
dass dabei die einzelnen Packstoffbahnen zerstört werden. Der Fachmann
bezeichnet diese Eigenschaft als peelfähig.
Die Ausmasse des inneren Bereichs (4), der zur Aufnahme von mindestens
einem flächenförmigen Gegenstand (1) befähigt ist, sind an die Ausmasse
des zu verpackenden flächenförmigen Gebildes angepasst und im
allgemeninen nur geringfügig grösser. Im inneren Bereich (4) besitzen die
Packstoffbahnen keinen Kontakt zueinander.
Die Materialien der Packstoffbahnen (2, 3), welche im Rahmen der
Herstellung einer erfindungsgemässen Primärverpackung zum Einsatz
kommen können, sind die üblichen, zur Herstellung von Siegelbeuteln und
Blisterverpackungen bekannten Stoffe. Hierzu zählen zum Beispiel
Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat (PET), Polypropylen (PP), OPA,
Polyacrylat (PA), EVOH, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA), EC, Barex,
Surlyn, Papier, Aluminium und Kombinationen dieser Stoffe.
Die Ober- bzw. Unterbahn können aber jeweils auch als Verbundwerkstoffe
aus zwei oder mehreren Schichten der genannten Stoffe und ggf. weiterer
Materialien aufgebaut sein. Auch können eine oder beide Bahnen als
tiefgezogene Blisterbasis ausgelegt sein.
Gekennzeichnet ist die erfindungsgemässe Primärverpackung dadurch, dass
die Packstoffoberbahn (3) und die Packstoffunterbahn (2) jeweils mindestens
einen Aussenbereich besitzen, der sich am Rande des Bereichs (5) befindet,
in dem die Packstoffoberbahn und die Packstoffunterbahn in innigem Kontakt
zueinander vorliegen. In diesen beiden Aussenbereichen besitzen die
Packstoffoberbahn (3) und die Packstoffunterbahn (2) keinen Kontakt
zueinander. Weiterhin sind sie so geformt, dass sie in der Primärverpackung
nicht kongruent übereinanderliegen. Diese Tatsache ermöglicht es, dass
man gleichzeitig mit einer Hand den Aussenbereich der Packstoffunterbahn
(2) und mit der anderen Hand den Aussenbereich der Packstoffoberbahn (3)
anfassen kann. Durch Anwendung einer entsprechenden Zugkraft kann so
schliesslich die Verpackung bequem aufgerissen werden.
In einer weiteren Ausführungsform kann die Primärverpackung mehrnutzig
ausgestattet sein, z. B. mit 2, 5, 6 oder 10 parallel angeordneten einzelnen
Primärverpackungen, die durch Sollbruchlinien (6), z. B. einer eingekerbten
Linie oder einer Perforation, voneinander getrennt sind.
In einer weiteren Ausführungsform sind die Packstoffoberbahn (3) und die
Packstoffunterbahn (2) unterschiedlich eingefärbt oder bedruckt.
Eine erfindungsgemässe Primärverpackung kann wie folgt hergestellt
werden:
Zunächst wird eine Bahn, die als Packstoffunterbahn dient, bereitgestellt und
gegebenenfalls mit einer Kontur versehen. Diese wird vorzugsweise mittels
rotativer Schneidewalze im Aussenbereich der Packstoffunterbahn
eingestanzt. Anschliessend werden einzelne Wafer auf die
Packstoffunterbahn gelegt. In einem darauf folgenden Schritt wird die von
einer Vorratsrolle die Packstoffoberbahn abgerollt und auf die mit den
einzelnen Wafern versehenen Packstoffunterbahn geführt. Diese
übereinander liegenden Bahnen werden in eine Konturpresse geführt, in der
vorzugsweise eine geschlossene Kontur gestanzt wird. Hierdurch wird ein
geschlossener innerer Bereich geschaffen, in dem sich der Wafer befindet.
Nach Abgittern eines eventuell vorhandenen überstehenden Rands wird
gegebenenfalls eine Perforation in den zwischen zwei einzelnen
Primärverpackungen befindlichen Bereich eingeprägt. Schliesslich kann ein
Vereinzeln der Primärverpackungen erfolgen.
- 1. 1 flächenförmiger Gegenstand
- 2. 2 Packstoffunterbahn
- 3. 3 Packstoffoberbahn
- 4. 4 Innerer Bereich der Primärverpackung
- 5. 5 Bereich zwischen Packstoffoberbahn und Packstoffunterbahn, in dem ein inniger Kontakt zueinander vorliegt
- 6. 6 Sollbruchlinie als Trennhilfe für einzelne Primärverpackungen bei mehrnutziger Ausführung
Anhand der Fig. 1 bis 8 werden Ausführungsformen der
erfindungsgemässen Primärverpackung für flächenförmige Gegenstände
beschrieben.
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht einer Primärverpackung nach dem Stand der
Technik dar, bei der die Packstoffoberbahn (3) und die Packstoffunterbahn
(2) kongruent übereinander liegen.
Fig. 2 zeigt drei unterschiedliche Ausführungsformen der
erfindungsgemässen Primärverpackung in der Aufsicht, bei der die
Packstoffoberbahn (3) und die Packstoffunterbahn (2) nicht kongruent
übereinander liegen. Die Aussenbereiche der Packstoffunterbahn (2) ragen
über den Aussenbereich der Packstoffoberbahn (3) hinaus. Die seitliche
Aussenbegrenzung kann gerade oder oder als Bogen geschnitten sein.
Fig. 3 zeigt eine Primärverpackung in fünfnutziger Ausführungsform. Die
nicht-kongruente Überdeckung der Packstoffunterbahn (2) durch die
Packstoffoberbahn (3) ist durch einen wellenförmigen Schnitt bedingt, der
hinsichtlich Frequenz und Phase an die Breite der einzelnen
Primärverpackung angepasst wurde. Die einzelnen Primärverpackungen sind
durch Sollbruchlinien (6) voneinander getrennt.
Fig. 4 zeigt eine Primärverpackung in fünfnutziger Ausführungsform. Die
nicht-kongruente Überdeckung der Packstoffunterbahn (2) durch die
Packstoffoberbahn (3) ist durch einen wellenförmigen Schnitt bedingt, der
hinsichtlich Frequenz an die Breite der einzelnen Primärverpackung
angepasst, jedoch um eine halbe Wellenlänge verschoben ist.
Fig. 5 zeigt eine Primärverpackung in fünfnutziger Ausführungsform. Die
nicht-kongruente Überdeckung der Packstoffunterbahn (2) durch die
Packstoffoberbahn (3) ist durch einen wellenförmigen Schnitt bedingt,
dessen Wellenlänge der Breite von zwei einzelnen Primärverpackungen
entspricht.
Fig. 6 zeigt eine Primärverpackung in sechsnutziger Ausführungsform. Die
nicht-kongruente Überdeckung der Packstoffunterbahn (2) durch die
Packstoffoberbahn (3) ist durch einen geraden Schnitt bedingt, der am
Bereich innigen Kontakts zwischen Packstoffoberbahn und
Packstoffunterbahn einer ersten Primärverpackung beginnt und bis zum
diagonal gegenüberliegenden Ende des Aussenbereichs verläuft.
Fig. 7 zeigt eine Primärverpackung wie in Fig. 6, jedoch mit einer nur
einseitigen nicht-kongruenten Überdeckung der Packstoffunterbahn (2) durch
die Packstoffoberbahn (3).
Fig. 8 zeigt eine Primärverpackung mit einer einseitigen nicht-kongruenten
Überdeckung der Packstoffunterbahn (2) durch die Packstoffoberbahn (3).
Die seitliche Aussenbegrenzung beider Bahnen entspricht hier einem
wellenförmigen Schnitt mit gleicher Frequenz. Die Versetzung um eine
Phase der Packstoffoberbahn (3) gegenüber der Packstoffunterbahn (2)
bewirkt die nicht-kongruente Überdeckung der beiden Bahnen.
Claims (6)
1. Primärverpackung, umfassend eine Packstoffunterbahn (2) und eine
Packstoffoberbahn (3), wobei die Packstoffbahnen Bereiche (5) besitzen,
an denen ein inniger Kontakt zueinander besteht, und wobei die Bereiche
(5) einen inneren Bereich (4) einschliessen, der zur Aufnahme eines
flächigen Gegenstands befähigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die
Packstoffunterbahn (2) und die Packstoffoberbahn (3) jeweils mindestens
einen Aussenbereich am Rande des Bereichs (5) besitzen, in dem die
Packstoffbahnen keinen Kontakt zueinander besitzen und nicht kongruent
übereinander liegen.
2. Primärverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kontur des Aussenbereichs der Packstoffoberbahn (3) und/oder die
Kontur des Aussenbereichs der Packstoffunterbahn (2) einen gebogenen,
einen wellenförmigen oder gezackten Verlauf besitzen.
3. Primärverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Fläche des Aussenbereichs der Packstoffoberbahn (3) grösser ist als die
Fläche des Aussenbereichs der Packstoffunterbahn (2).
4. Primärverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Fläche des Aussenbereichs der Packstoffoberbahn (3) kleiner ist als die
Fläche des Aussenbereichs der Packstoffunterbahn (2).
5. Primärverpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Packstoffbahnen Polyethylen (PE),
Polyethylenterephthalat (PET), Polypropylen (PP), OPA, Polyacrylat (PA),
EVOH, Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren (EVA), EC, Barex, Surlyn,
Papier, Aluminium oder Kombinationen dieser Stoffe enthalten.
6. Primärverpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Packstoffoberbahn (3) eine andere Farbe als
die Packstoffunterbahn (2) besitzt.
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