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DE2428037C2 - Zahnreinigungsmittel, wie Zahnpaste, Zahnpulver oder dergleichen - Google Patents

Zahnreinigungsmittel, wie Zahnpaste, Zahnpulver oder dergleichen

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DE2428037C2
DE2428037C2 DE19742428037 DE2428037A DE2428037C2 DE 2428037 C2 DE2428037 C2 DE 2428037C2 DE 19742428037 DE19742428037 DE 19742428037 DE 2428037 A DE2428037 A DE 2428037A DE 2428037 C2 DE2428037 C2 DE 2428037C2
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DE
Germany
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calcium
weight
preparations
abrasive
surfactant
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DE19742428037
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DE2428037A1 (de
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Michael Dipl.-Chem. Dr. 6490 Schluechtern Bloch
Ronald Peter Dr. 6497 Steinau Inglis
Adolf Dipl.-Chem. Dr. Cumberland Koebner
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Rewo Chemische Werke GmbH
Original Assignee
Rewo Chemische Werke GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
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    • A61K8/24Phosphorous; Compounds thereof
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Description

Die Erfindung betrifft ein Zahnreinigungsmittel, insbesondere Zahnpaste.
Es ist bekannt, daß eine gründliche mechanische Reinigung der Zähne mit einer Bürste ein wichtiger Faktor in der modernen Zahnhygiene ist Die Bürstenbehandlung der Zähne wird in der Regel durch die Mitverwendung von Zahnbehandlungsmitteln, insbesondere eine Zahnpaste, unterstützt, die in der Hauptsache aus einem in einen geeigneten Träger eingearbeiteten milden Schleifmittel und anderen Stoffen bestehen. Wenn auch die Zubereitung eines Zahnreinigungsmittels theoretisch einfach erscheint, so stellen sich in der Paxis in bezug auf seine Zusammensetzung die verschiedensten Probleme. Es genügt nicht, eine reinigungswirksame Zusammensetzung zu entwikkeln, das Zahnreinigungsmittel soll auch keinen nachteiligen Wirkungen bei seiner Lagerung unterliegen.
Zahnreinigungsmittel können sich in einem Zeitraum von Jahren in verschiedener Weise ändern. Das Produkt kann sich in seiner Konsistenz oder Viskosität, hauptsächlich durch Hartwerden, ändern oder in der Tube, in die es eingefüllt ist, korrosiv werden. Derartige Änderungen sind sehr unerwünscht, und man ist darum um eine Zusammensetzung bemüht, die sowohl die richtige Anfangskonsistenz als auch bei Aufbewahrung diese beibehält und unter normalen Bedingungen den Verpackungsbehälter nicht angreift. Dies gilt insbesondere-für Zahnpasten, die auch bei langer Lagerung gut aus der Tube drückbar sein sollen.
Bei der Zubereitung eines Zahnreinigungsmittels ist die Art des verwendeten Schleifmittels von Bedeutung, das sorgfältig so ausgewählt werden muß, daß es nicht zu körnig oder zu hart ist, da eine übermäßige Schleifbeanspruchung des Zahnschmelzes vermieden werden muß. Als Schleifmittel oder Teil des Schleifmittels dienen häufig verschiedene Formen von Calciumkarbonat Eine zur Anwendung kommende Modifikation von Calciumkarbonat ist Schlemmkreide, dip durch Reinigung von in der Natur vorkommendem Kalk
κι (Kalzit) gewonnen wird. Vorzugsweise wird auch gefällter Kalk (Aragonit) benutzt, der in geringerem Maße schleifend wirkt und eine geringere Neigung zur Verdickung der Paste als Kalzit zeigt Ein im weiten Umfang gebrauchtes anderes Schleifmittel ist weiterhin
υ Dicalciumphosphat, das in kristalliner hydratierter Form entweder allein oder in Mischung mit Anhydrit benutzt wird. In vielen Zahnreinigungsmitteln besteht der schleifende Bestandteil aus einer Mischung dieser und anderer Schleifmittel.
Die meisten Zahnbehandlungsmittel enthalten Tenside. Früher wurden Fettsäureseifen benutzt, doch diese sind jetzt in weitem Umfang verdrängt worden von synthetischen Detergentien, weil diese einen weniger ausgeprägten und angenehmeren Geschmack als
-'5 Fettsäureseifen besitzen und auch weniger zur Bildung unlöslicher Kalkseifen neigen. Darüber hinaus erlaubt es der Ersatz von Seife durch synthetische Detergentien, die Menge von Tensiden in Zahnreinigungsmitteln zu vermindern. Jedoch müssen die in Zahnreinigungszubereitungen benutzten Tenside eine Anzahl zwingender Forderungen erfüllen. Erstens und hauptsächlich müssen sie ungiftig sein und dürfen (in den benutzten Konzentrationen) auch keine Reizwirkung auf die Mundschleimhaut ausüben. Weiterhin darf, wenn sie
3ί einen Geschmack haben, dieser nur gering und mild sein, so daß er leicht durch die üblichen in Zahnreinigungsmitteln enthaltenen Aromastoffe verdeckt wird. Die Tenside müssen auch bei langer Lagerung stabil sein und ein wirksam schäumendes ;>nd reinigendes Mittel bleiben. Es ist eine große Zahl von tensidischen Agentien für den Gebrauch in Zahnreinigungsmitteln vorgeschlagen worden, von denen die bedeutendsten Natriumlaurylsulfat, Natriumlaurylsulfoacetat, Natriumdioctylsulfosuccinat, Natriumlaurylsarcosinat, Natrium-Kokosnuß-Monogliceridsulfat und Natrium-2-hydroxy-3-lauryloxypropan-I-sulfonat sind. Das wahrscheinlich bedeutendste und am umfangreichsten benutzte von diesen ist Natriumlaurylsulfat.
Bei den tensidischen Substanzen, die bisher bekannt und in Zahnreinigungsmitteln benutzt worden sind, handelt es sich um Natriumsalze und zuweilen — jedoch seltener — um Magnesiumsalze. Es wurde nun gefunden, daß es bei Verwendung der üblicherweise in Zahnreinigungsmitteln gebrauchten Schleifmaterialien möglich ist. Zubereitungen zu erhalten, die deutlich weniger Neigung zum Verhärten bei der Lagerung als die üblichen Zusammensetzungen zeigen, wenn die tensidische Substanz nicht wie bisher ein Kaliumsalz, sondern ein Calcium-Salz ist. Es ist weiterhin festgestellt
6" worden, daß bei Verwendung von Calcium-Salzen als tensidisches Material die entstehenden Produkte lange Zeit in unlackierten Aluminiumtuben gehalten werden können, ohne daß erkennbar Korrosion stattfindet, während andererseits ähnliche Zubereitungen, in denen
<>■"> das Natriumsalz das Calciumsalz als tensidisches Mittel ersetzt, wesentlich schneller eine Korrosion derartiger Tuben verursachen, wenn sie unter vergleichbaren Bedingungen aufbewahrt werden.
Die Erfindung betrifft infolgedessen Zahnreinigungsmittel, enthaltend eine Calciumverbindung als Schleifmittel oder eine Mischung von Schleifmitteln, bei welcher mindestens eines eine Calciumverbindung ist, und eine tensidische Substanz, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die tensidisphe Substanz Calciumverbindungen, und zwar einzeln oder in Mischungen, sind und daß das Zahnreinigungsmittel frei von wasserlöslichen Natriumverbindungen ist.
Die Zahnreinigungsmittelzubereitungen nach der Erfindung müssen mindestens ein Schleifmittel enthalten, dar eine Calciumverbindung ist, und die Erfindung betrifft insbesondere Zubereitungen, die eine oder mehrere der obenerwähnten Calciumverbindungen enthalten. Jedoch können die erfindungsgemäßen Zubereitungen, wenn sie mindestens ein aus einer Calcium-Verbindung bestehendes Schleifmaterial enthalten, auch andere Schleifmittel aufweisen, die keine Calciumverbindungen sind, vorausgesetzt, daß die Materialien übliche Schleifmittel für Zahnreinigungszwecke, wie z. B. voluminöse oder kolloidale Kieselsäure und Titandioxid sind.
Die in dem Zahnreinigungsmittel gemäß Erfindung benutzten Tenside müssen Calciumsalze mit einer Löslichkeit in Wasser von nicht weniger als 0,1 Gew.-% bei einer Temperatur von 35° C sein.
Als geeignete Tenside für den erfindungsgemäßen Gebrauch wurden befunden gemischte Calciumalkylsulfate, die aus Mischungen von aliphatischen primären Alkoholen, enthaltend 6-18 Kohlenstoffatome, entstanden sind, wobei die Alkoholmischung einen Mindestgehalt an C 12-Alkohol von 40 Gew.-°/o besitzt, sowie Calciumlaurylsulfoacetat, Calciumdioctalsulfosuccinat, Calcium-Kokosnuß-Monoglycerinsulfai und CaI-cium-2-hydroxy-3-lauryloxypropan-l-suIfonat Das bevorzugte Tensid für Zahnreinigungsmittelzubereitungen nach der Erfindung ist CalciumlaurylsuIfaL Unter der Bezeichnung »Calciumlaurylsulfat« ist eine Mischung von Calciumalkyisulfaten zu verstehen, die aus den im Handel befindlichen höheren aliphatischen Alkoholen mit einem Lauryl-AIkoholgehalt von 90 Gew.-% oder mehr erhalten werden.
Die Grundmasse, die das oder die Schleifmittel und das oder die Tenside aufnehmen und eine die gewünschte Pulver-, Stück-, Pasten- oder andere Form aufweisende Zubereitung bilden soll, enthält normalerweise Wasser und häufig auch Polyhydricalkohole, die wie Glycerin oder Sorbitol für Zahnreinigungszwecke verwendbar sind. Die Grundmasse enthält auch ein kolloidales Material als Bir/ter. Für Zubereitungen nach der Erfindung brauchbare kolloidale Materialien sind z. B. MethylcHlulose und Hydroxyäthylcellulose.
Es ist selbstverständlich, daß Mischungen von Schleifmaterialien, die besonders geeignet sind und/ oder Mischungen von besonders geeigneten Tensiden, in Zubereitungen nach der Erfindung gebraucht werden können.
Obwohl die Erfindung Zahnreinigungszubereitungen sowohl in Pulver- als auch in Stückform einschließt, betrifft sie in erster Linie pastöse Zubereitungen, die zur Unterbringung in Tuben bestimmt sind. Im letzten Fall sollte die fertige Zubereitung eine Konsistenz besitzen, die es ermöglicht, das Mittel leicht aus der Tube zu quetschen, auf die Zahnbürste zu bringen und auf den Zähnen zu verbreiten sowie beim Mundspülen leicht wieder zu entfernen. Natürlich ist es auch wünschenswert, daß sich keiner H.er Bestandteile bei der Aufbewahrung ausscheidet und das Mittel seine Homogenität infolgedessen beibehält Es ist darum zwecks Erlangung eines Zahnreinigungsmittels von gewünschter Konsistenz erforderlich, die Materialkombination sorgfältig auszuwählen und zuzubereiten.
Geeignete Kombinationen der Bestandteile können empirisch bestimmt, in Versuchszubereitungen geprüft, in geeignete Tuben eingebracht und bekannte Lagerungs- und andere Tests mit ihnen durchgeführt werden.
Das Zahnreinigungsmittel nach der Erfindung enthält,
ι» wenn auch andere Materialien und Proportionen mit Erfolg benutzt werden können, vorteilhaft die nachfolgend aufgeführten Bestandteile und Mengen:
10-70 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 50 Gew.-%, !"' eines Schleifmittels oder einer Mischung von Schleifmitteln,
1 bis 20 Gew.-%, vorteilhaft 1 bis 5 Gew.-°/o, eines Tensids oder einer Mischung von Tensiden,
5 bis 50 Gew.-% eines Polyhydricalkohois oder ->» einer Mischung solcher Alkohole
0,1 bis 5 Gew.-% eines geeigneten kolloidalen Materials oder einer Mischung solcher Materialien als Binder,
5 bis 50 Gew.-% Wasser.
>->
Neben Schleifmitteln, Tensiden und Trägergrundmaterial, wie sie oben erläutert sind, können auch andere Zusatzstoffe in das Zahnreinigungsmittel eingebracht werden, so z. B. Geschmacksstoffe, Farbstoffe, Duftstof- SIi fe und keimtötende Stoffe, immer vorausgesetzt, daß sie im wesentlichen frei von wasserlöslichen Natriumverbindungen sind. Wie dem Sachverständigen bekannt ist, können derartige Zusatzstoffe die Konsistenz oder das Lagerverhalten oder andere Eigenschaften der Zubereii > tungen beeinflussen, und sie sollten darum nur eingeführt werden, nachdem Versuchszubereitungen ein zufriedenstellendes Ergebnis gezeigt haben und nachdem, wenn es sich als notwendig erweisen sollte, die Mengenverhältnisse der übrigen Bestandteile der -ι» Zubereitung geändert oder diese Bestandteile teilweise fortgelassen oder durch andere ersetzt worden sind, um das gewünschte Resultat sicherzustellen.
Tenside, in der Form ihrer Calciumtalze, die erfindungsgemäß benutzt werden sollen, können nach -t > irgendeinem Verfahren bereitet werden, vorausgesetzt, daß das entstehende Verfahrensprodukt genügend rein ist, um für Zahnreinigungszwecke benutzt werden zu können. Als Generalrichtlinie darf festgestellt werden, daß das bevorzugte Tensid — nämlich Calciumlaurylsul- <" fat — wie folgt hergestellt werden kann: Laurylalkohol wird sulfatiert mit Chlorsulfonsäure oder Schwefeltrioxid, und das entstehende Laurylhydrogensulfat wird neutralisiert durch langsames Zugeben zu einer Aufschlemmung von reinem Calciumhydroxid in Was-" ser. Die Menge des hei dieser Neutralisation benutzten Calciumhydroxids wird nach dem Säuregehalt der Sulfosäure bemessen. Während der Neutralisation darf die Temperatur auf 50 bis 600C steigen, wobei Sorge getragen werden muO, daß der pH-Wert der Aufschlemf"1 mung nicht unter 7 fällt. Zur Vervollständigung der Neutralisation wird die Reaktionsmischung auf 900C erhitzt und etwa ausgefälltes Calciumsulfat durch Filtration oder Dekantieren abgetrennt. Beim Kühlen scheidet sich Calciumlaurylsulfat in flachen Kristallen *>5 von perlmuttartigern Glanz ab. Diese Kristalle werden gesammelt und getrocknet. Bei diesem Verfahrensstand ist das Material im wesentlichen frei von anorganischen Salzverunreinieuneen. Um Calciiimlniin/Unlfat von
mindestens 99,5% Reinheit zu erhalten, kann es jedoch durch Rekristallisation weiter von Methanol oder Aceton gereinigt werden. Die Mutterlaugen, die Calciumlaurylsulfat in gesättigter Konzentration enthalten, können im Kreislauf zurückgeführt werden, um beim Rekristallisieren weitere Mengen von Calciumlaurylsulfat zur Verfugung zu haben.
Fettalkoholmischungen, die im allgemeinen als Fettalkoholschnitte vorliegen, können in weitgehend gteicher Weise in Calciumalkylsulfate zum Zwecke der Verwendung als tcnsidisches Mittel in der erfindungsgcmäßen Zubereitung umgewandelt werden, doch da die Produkte eines diese Fettalkoholschnitte benutzenden Verfahrens nicht ebenso leicht kristallisieren wie im wesentlichen reines Calciumlaurylsulfat (hergestellt aus im wesentlichen reinem, etwa 90% C 12-Laiirylalkohol). werden vorteilhaft die filtrierte Lösung der gemischten Calciumsalze getrocknet und die nicht sulfatierten Verunreinigungen mit einem Kohlenwasserstoff — oder chlorierten Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel — ausgezogen.
Die Erfindung wird durch die in den nachfolgenden Beispielen wiedergegebenen Zubereitungen veranschaulicht. Die Zubereitungen wurden in Form von Pasten hergestellt. Die Bestandteile sind in Gewichtsprozenten angegeben.
Beispiel 1
1.3% Methylzellulose
20.0% Glycerin
40.0% Dicalciumphosphat-dihydrat
2.0% kolloidale Kieselsäure
1.0% Calciumlaurylsulfat
35.7% Wasser, dest.
Wie Beispiel 1. L
fat" durch »l'Vo
worden.
Be i s ρ i e ! 2
ist lediglich »1% CalciumlaurylsulCaiciumiaurvisuifoacetat« ersetzt
Beispiel 3
Wie Beispiel 1. Es ist lediglich »1% Calciumlaurylsulfat« durch »1% Calciumdioctyl-sulfosuccinat« ersetzt worden.
Beispiel 4
Wie Beispiel 1. Es ist lediglich »1% Calciumlaury!sulfat« durch »1% Calcium-Kokosnuß-Fettsäure-monoglycerinsulfat« ersetzt worden.
Beispiel 5
1.0% Calciumlaurylsulfat
40,0% Dicaiciumphosphate-dihydrat
6.0% Dicaiciumphosphat-anhydrit
i.0% Titandioxid
28.0% Glycerin
2,5% Calciumsaccharinat-Lösiing(l%)
0,1% Methyi-p-hydrobenzonai:
1,0% Pfefferminzöl
0,1% Menthol (rein)
03% Paraffin-Öl
20,0% Wasser
Beispiel 6
Wje Beispiel 5. Es ist lediglich »1% Calciumlaurylsulfat« durch »1,0% Calciumlaurylsulfoacetat« ersetzt «orden.
Beispiel 7
Wie Beispiel 5. Es ist lediglich »1% Calciumlaurylsulfat« durch »1% Calcium-di-octylsulfosuccinat« ersetzt worden.
Beispiel 8
Wie Beispiel 5. Es ist lediglich »1% Calciumlaurylsulfat« durch »1% Calcium-Kokosnuß Fettsäure mono glycennsulfat« erset worden.
Über das Verhalten und die Eigenschaften der Zubereitungen nach der Erfindung und ihrer ReMHndtei-Ie wurden Versuche durchgeführt, deren Ergebnisse graphisch veranschaulicht sind.
F i g. 1 der Zeichnung ist eine graphische Darstellung der Änderung der Viskosität einer Zahnreinigungszubereitung nach der Erfindung uiiu eiiici iimiclici'i Zubereitung unter Berücksichtigung der Zeit wiedergegeben:
F i g. 2 zeigt eine graphische Darstellung des Verhältnisses zwischen der Lagerlingszeit und der Zahl der nicht korrodierten Tuben, enthaltend einerseits die erfindungsgemäße Zubereitung und andererseits eine übliche Zubereitung.
Versuch 1
Änderung der Viskosität in Abhängigkeit
von der Lagerzeit
Ein erfindungsgemäßes Zahnreinigungsmittel in Form einer Paste wurde hergestellt nach dem 1. Beispiel und in Zahnpastentuben gefüllt.
Zum Vergleich wurde ein weiteres Zahnreinigungsmittel ebenfalls nach dem i. Beispiel zubereitet, in dem jedoch 1% Calciumlaurylsulfat durch 1% Natriumlaurylsiilfat ersetzt war, und ebenfalls in Zahnpastatuben gefüllt.
Die Viskositäten der beiden Zubereitungen wurden gemessen und die Tuben danach bei 45° C zwölf Monate lang gelagert, während welcher Zeit die Viskositäten in Zeitabständen geprüft wurden. Die Viskositätsmessungen wurden durchgeführt unter Verwendung eines Rotovisko in der Weise, wie sie in »Farbe und Lacke«, 66, 85 (1960), von H. Bruss beschrieben ist, und die erhaltenen Resultate sind wiedergegeben in Fig. 1, welche das Verhältnis zwischen Viskosität und Lagerzeit in Monaten zeigt.
Kurve A veranschaulicht das Ergebnis für die erfindungsgemäße Zubereitung, Kurve B für die Vergleichszubereitung.
Die Ergebnisse veranschaulichen die außerordentliche Stabilität der Zubereitungen nach der Erfindung, die nach einem anfänglichen Ansteigen der Viskosität über etwa zehn Monate eine konstante Viskosität aufweisen. Die üblichen Zubereitungen mit Natriumlaurylsulfat zeigten nicht die gleiche Stabilität Die Viskosität nahm im wesentlichen während der Lagerung zu, insbesondere während der letzten sechs Monate.
Ähnliche Versuche wurden ausgeführt mit den in den Beispielen 2 bis 8 wiedergegebenen Zubereitungen, bei denen in jedem Fall die Viskosität bei den erfindungsgemäßen Zubereitungen in 12 Monaten deutlich stabiler war als bei den eine Natriumverbindung enthaltenden Vergleichszubereitungen.
Versuch 2
Korrosion
Zahnreinigungsmittel nach Beispiel I wurden in gleicher Weise, wie in Versuch I wiedergegeben ist, zubereitet, d. h. einmal mit Natriumlaurylsulfat und zum anderen nach der Erfindung. Die Zubereitungen wurden eingefüii. in je 100 unlackierte quetschbare Tuben und zwölf Monate lang bei 45° C gelagert.
Während dieser Zeit wurden die beiden Versuchsreihen von Tuben in Zeitabstanden auf Anzeichen von Korrosion, beispielsweise angezeigt durch Bruchbildiing oder »Blasen« der Tuben, untersucht. Die Ergebnisse sind in F i g. 2 niedergelegt, in der das Verhältnis /wischen der Zahl von nichtkorrodicrtcn Tuben und der Lagerzeit aufgezeichnet ist.
Auch in Fig. 2 sind die Ergebnisse für die erfindiingsgemäßen Zubereitungen mit Kurve Λ und die fiii ine VergieicMs/ubeiciiuiigen mit Kurve B veranschaulicht.
Die Ergebnisse zeigen deutlich, daß die erfindungsgemäßen Zubereitungen erheblich weniger Korrosion während der Lagerung verursachten. Etwa 5% der sie enthaltenden Tuben zeigten nach zwölf Monaten Anzeichen von Korrosion, während in der gleichen Zeit etwa 22% der Tuben mit der üblichen Zubereitung Korrosionsbildung zeigten.
Die gleichen Versuche wurden auch mit den Zubereitungen 2 bis 8 durchgeführt, und auch hier zeigten in jedem Fall die Zubereitung nach '.?r Erfindung wesentlich bessere Ergebnisse als die üblichen, eine Natriumverbindung enthaltenden Zubereitungen.
Versuch 3
Allgemeiner Vergleich
Es wurden Zubereitungen der nachfolgend wiedergegebenen Zusammensetzungen (Prozentangaben in Gewichtsprozenten) bereitet:
Zubereitung I
Carboxymethylcellulose 1,3%
Glycerin 20,0%
Dicalciumphosphat-dihydrat 40,0%
Kolloidale Kieselsäure 2,0%
Natriumlaurylsulfat 1,0%
Wasser, dest. 35,7%
Zubereitung Il
Wie Zubereitung I. Lediglich mit Calciumlaurylsulfat anstelle von Natriumlaurylsulfat.
Die beiden Zubereitungen wurden verglichen, um festzustellen, ob Calciumlaurvlsulfat ein für Zahnreinigiingszweckc geeignetes Tensid ist.
Geschmack
Es wurde kein merkbarer Unterschied im Geschmack zwischen den beiden Zubereitungen festgestellt. Der Geschmack jeder der Zubereitungen war für Zahnreinigungszwecke geeignet.
Schaumtest
Eine l%ige Aufschwemmung in destilliertem Wasser wurde von jeder der beiden Zubereitungen hergestellt. Eine 50 Milliliter-(ml-)Probe von jeder Aufschlemmung wurde 30 Sekunden geschüttelt, wonach das totale Volumen der Probe (Lösung und Schaum) gemessen wurden. Die Probe wurde dann stehengelassen und das Volumen wieder gemessen nach 1, 2,3,4 und 5 Minuten.
Der Versuch wurde mit einer 10%igen Aufschlemmung der beiden Zubereitungen wiederholt.
Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt.
Zeit. verstrichen Totales Schaumvolumen (ml) Tür Totales Schaumvolumen (ml) Tür
nach Schütteln Zubereitung I Zubereitung II
1% Aufschlem. 10% Aufschlem. 1% Aufschlem. 10% Aufschlem.
0 65 96 98 105
1 54 87 97 105
2 53 86 95 104
3 53 82 95 103
4 53 80 94 103
5 53 75 90 103
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    U Zahnreinigungsmittel, enthaltend eine Calciumverbindung als Schleifmittel oder eine Mischung von Schleifmitteln, bei welcher mindestens eines eine Calciumverbindung ist, und eine tensidische Substanz, dadurch gekennzeichnet, daß die tensidischen Substanzen Calciumverbindungen, und zwar einzeln oder in Mischungen, sind und daß das Zahnreinigungsmittel frei von wasserlöslichen Natriumverbindungen ist
    Z Zahnreinigungsmittel nach dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die tensidische Substanz aus einer Mischung von Calcium-Alkylsulfaten besteht, die aus aliphatischen Alkoholen, enthaltend 6-18 Kohlenstoffatome mit einem Mindestgehalt von 40 Gew.-°/o an C 12-Alkohol, zusammengesetzt ist
    3. Zahnreinigungsmittel nach den Patentansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zubereitung 10 bis 70 Gew.-°/o Schleifmaterial, 1 bis 20 Gew.-°/o tensidische Substanz, 5 bis 50 Gew.-% eines geeigneten Polyhydricalkohols oder einer Mischung solcher Alkohole, 0,1 bis 5 Gew.-% eines kolloidalen Materials und 5 bis 50 Gew.-% Wasser enthält.
    4. Zahnreinigungsmittel nach Patentanspruch 3, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 30 bis 50 Gew.-% eines Schleifmittels und/oder 1 bis 5 Gew.-% einer .ensidischen Substanz und/oder 20 bis 30 Gew.-% eines Polyh?dricalk~hols oder mehrerer dieser Stoffe.
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DE2428037A1 DE2428037A1 (de) 1975-01-09
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US4421527A (en) 1977-12-20 1983-12-20 J. M. Huber Corporation High fluoride compatibility dentifrice abrasives and compositions

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