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DE2418125A1 - Vorrichtung zum sitzen - Google Patents

Vorrichtung zum sitzen

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Publication number
DE2418125A1
DE2418125A1 DE2418125A DE2418125A DE2418125A1 DE 2418125 A1 DE2418125 A1 DE 2418125A1 DE 2418125 A DE2418125 A DE 2418125A DE 2418125 A DE2418125 A DE 2418125A DE 2418125 A1 DE2418125 A1 DE 2418125A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
padding
indicated
support element
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2418125A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Schubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THUEMEN FRAUKE VON
Original Assignee
THUEMEN FRAUKE VON
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Filing date
Publication date
Application filed by THUEMEN FRAUKE VON filed Critical THUEMEN FRAUKE VON
Priority to DE2418125A priority Critical patent/DE2418125A1/de
Publication of DE2418125A1 publication Critical patent/DE2418125A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C9/00Stools for specified purposes
    • A47C9/02Office stools; Workshop stools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/04Stackable chairs; Nesting chairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/36Supports for the head or the back
    • A47C7/40Supports for the head or the back for the back

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sitzen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sitzen in Arbeits- oder Entspannungsstellung und besteht aus sternförmig gegliederten Bodenstützen, in deren Sternpunkt eine Sitzsäule befestigt ist, die auf ihrem oberen Ende eine Sitzfläche aufweist, von der Streben zur Halterung einer Rilokenlehne ausgehen.
  • Es ist seit langem bekannt, daß die Arbeitsleistung einer Person sehr wesentlich von ihrem Wohlbefinden abhängt. Aus diesen Gründen wurden in den letzten Jahren erhebliche Entwicklungsarbeiten geleistet, um Vorrichtungen zum Sitzen zu konzipieren, welche als funktionelle und physiologische Arbeitsmittel aufgefasst werden können, die sich dem Menschen, d.h. seiner Anatomie, seinem Arbeitsplatz und seiner Aufgabe weitgehend anpassen. So wird in der Fachwelt die Meinung vertreten, daß beispielsweise Büromaschinenstühle federnde und in der Höhe und im Neigungswinkel individuell einstellbare Rückenlehnen haben müssen, die speziell der aufrechten Sitzhaltung an Büromaschinen gerecht werden. Dabei stützt die Rückenlehne den Rücken sanft zwischen Becken und Schulterblättern bei jeder Sitzhaltung ab. Eine Lehnenfederung ermöglicht das Zurücklehnen und das Durchstrecken der Wirbelsäule zur Entspannung und Förderung der Blutzirkulation, ohne daß hierbei die Sitzhaltung verändert werden muß. Wer dagegen am Schreibtisch, d.h. in vorgeneigter Sitzhaltung arbeitet, benötigt dagegen eine gute Beckensttze, die RUckenstütze wird erst gebraucht, wenn sichder Benutzer im Gespräch oder zur Entspannung zurücklehnt.
  • Dies gilt auch für viele andere Berufsarten, wie beispielsweise den Musiker, der in den meisten Fällen leicht vorgebeugt stundenlang vielfaltige und strapazierende Bewegungen ausführen muß. Dabei ist es besonders wichtig, daß die Blutzirkulation der Oberschenkel nicht ungünstig beeinflußt wird, da hierdurch die Körperfunktionen gestört werden.
  • Generell müssen Arbeitsstühle nicht nur ihrer Arbeitsplatzfunktion gerecht werden, sondern auch optisch zur Harmonisierung der Räume und Einrichtungen beitragen.
  • Bei einer Reihe von Stuhlarten, z.B. bei Orchester- oder Barstühlen sowie Sitzeinrichtungen im Vortragssaal, der hinsichtlich seiner Funktion veränderbar ausgestaltet sein 8oll, kommt noch die Forderung der Stapelbarkeit dieser Stühle hinzu.
  • Obwohl alle diese Forderungen seit Jahren bekannt sind, werden noch lmmer beispielsweise Bürostühle hergestellt, die unzweckmäßig und gesundheitsschädl ich ausgebildet sind, so daß der Benutzer auf diesen Stühlen sich Haltungsdefekte, Rückenschmerzen und Bandscheibenschäden zuzieht.
  • Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zum Sitzen zu schaffen, welche für Personen geeignet ist, die die verschiedensten Arbeitsfunktionen ausführen, ohne daß es zu Beschwerden der oben genannten Art kommt.
  • Darüberhinaus besteht die Aufgabe eine Vorrichtung zum Sitzen zu schaffen, die sich relativ preiswert herstellen läßt und welche aufgrund ihrer harmonischen Formgestaltung eine physiologisch günstige Wirkung ausübt.
  • Der Erfindung liegen folgende Erkenntnisse zugrunde: Die bisher bekannten Orchesterstühle weisen eine viereckige Sitzfläche auf, wobei Sitzfläche und Rückenlehne darüberhinaus noch "körpergerecht" gestaltet sind, d.h. daß sie eine dreidimensionale Verformung besitzen. Dabei zeigt es sich, daß insbesondere die körpergerechte dreidimensionale Verformung der Sitzfläche und der Rückenlehne nicht zu einer Entlastung des Körpers führen, sondern im Gegenteil zu einer erhöhten Flächenbelastung, da eine Person, die während des Sitzens bestimmte Arbeiten ausführen muß, auf dem Orchesterstuhl nicht fest sitzen bleibt. Nimmt der Körper aber auf dem Stuhl eine Position ein, die nicht mehr der tkörpergerechten" Ausgestaltung der Sitzflächen des Stuhls entspricht, so treten erhöhte Druckbelastungen auf, wodurch beispeilsweise die Blutzirkulation der Beine erheblich gestört wird. Man kann beobachten, daß Musiker, die verurteilt sind auf- derartigen Stühlen sitzen zu müssen, auf diesen eine solche Haltung einnehmen, daß möglichst große Flä chen der unteren Partien der Oberschenkel von der Sitzfläche nicht mehr unterstützt werden. Entsprechende Beobachtungen können auch bei Personen gemacht werden, die andere Arbeitsfunktionen ausüben, welche beispielsweise am Schreibtisch arbeiten oder Schreibmaschine schreiben.
  • Um einer im Sitzen arbeitenden Person nach einem angestrengten Arbeitsvorgang auf dem Stuhl eine gewisse Entspannung zu verschaffen, sind die verschiedensten Konstruktionen bekannt. So gibt es Stühle mit komplizierten mechanischen Einrichtungen, um diese in eine Kippstellung zu bringen, so daß der Rücken unterstitzt wird. Auch hier entsteht, wie bereits aufgeführt, das Problem, daß die meisten Stühle dieser Art "körpergerecht" geformt sind, so daß bei Einnahme einer davon abweichenden Stellung keine Entspannung, sondern eine Verkrampfung erfolgt. DarUberhinaus werden Körperpartien unterstützt, die keiner Unterstützung bedürfen, so daß auch hierdurch keine Entlastung bzw. Entspannung hervorgerufen wird.
  • Die Stuhlindustrie bietet bisher keinen Arbeitsstuhl an, der unterschiedlichen Menschen bei unterschiedlicher Arbeit maximal dient. Die bisher bekannten Stühle stützen den Sitzenden nur in jeweils einer Position wirksam ab und zwar in einer aufrechten Haltung, die aber in den seltensten Fällen eine Arbeitshaltung ist. Das Problem des kurzen Ausruhens auf einem Arbeitsstuhl wurde ohnehin nahezu gänzlich vernachlässigt. Es wurde vielfach beobachtet, daß weder die RUckenlehne noch die vielen, meist kompliziert zu bedienenden Verstellhebel und Räder benutzt werden und daß die Person in der Regef im Bereich der Stuhlvorderkante sitzt und sich ihre Nerven- und Blutgefäße abdrückt. Ferner wurde festgestellt, daß sich die Person den Rücken verformt und es dabei zu den bekannten Beschwerden kommt.
  • Die oben genannte Aufgabe wird, gemäß der ErSindung, bei der eingangs zitierten Vorrichtung zum Sitzen dadurch gelöst, daß die Rückenlehne ein kreisförmiges Tragelement mit, im Querschnitt betrachtet, zueinander geneigten Schenkeln aufweist, die mit einer hinsichtlich der Polsterwirkung unterschiedlichen Polsterung versehen sind, und daß die Sitzfläche kreisrund ausgebildet ist, welche im Mittelpunkt von einer Sitzsäule getragen wird und der untere Schenkel der Rückenlehne nahezu senkrecht zur Sitzfläche gerichtet ist und so weit von dieser entfernt ist, daß das Kreuzbein und die untersten Lendenwirbel einer sitzenden Person unterstützbar sind. Die Neigung der Schenkel liegt vorzugsweise zwischen 120 und 150. Der untere Schenkel des Tragelementes ist nach der Erfindung mit einer Polsterung versehen, die hinsichtlich ihrer Polsterwirkung härter als die Polsterung des oberen Schenkels ist. Die Schenkel des Tragelementes gehen in vorteilhafter Weise kreisbogenförmig ineinander über. Der Kreisbogen weist bei einem Durchmesser des Tragelementes von 20 cm bis 25 cm einen Radius von ca. 60 cm auf.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist die auf dem oberen und unteren Schenkel befindliche Polsterung, im Querschnitt betrachtet, keilförmig ausgebildet. Die auf beiden Schenkeln befindliche Polsterung ist ferner vorzugsweise von einem Weichpolster überzogen. Das Tragelement kann beispielsweise aus Holz, Kunststoff oder aus einer Kombination dieser Stoffe bestehen, ferner aus Leichtmetall.
  • Die wirksamen Flächen der Rückenlehne sind ebenso wie die wirksamen Flächen der Sitzfläche eben ausgebildet. Dies ist besonders vorteilhaft, da der Stuhl so für die unterschiedlichsten Personen brauchbar ist. Darüberhinaus werden nur jene Körperpartien gestützt, die einer Stützung bedürfen, so daß nunmehr kein Abklemmen der Nerven oder Blutgefäße erfolgt., und ein Abschlaffen der Muskulatur verhindert wird.
  • In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist die Sitzfläche, in Draufsicht betrachtet, vom Umfang in Richtung Mitte mit einem Einschnitt in einer Breite versehen, die geringfügig größer als der Querschnitt der Sitzsäule ist.
  • Diese Maßnahme ermöglicht es eine gewisse Anzahl Stühle zu stapeln.
  • In dem unteren Teil der Sitzfläche ist in vorteilhafter Weise ein Auslösehebel zur stufenlosen Höhenverstellbarkeit der Sitzfläche von Hand erreichbar angeordnet. Vorteilhaft ist es, das Verbindungsgestänge in Höhe der Mittellinie der Sitzfläche anzuordnen. Zur stufenlosen Höhenverstellbarkeit der Sitzfläche ist in der Sitzsäule vorzugsweise eine Gasfeder angeordnet.
  • Um eine besonders günstige Stapelbarkeit zu erreichen, werden die Bodenstützen vorzugsweise aus horizontal verlaufenden Streben hergestellt.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert. Hierbei zeigen: Figur A eine Vorrichtung zum Sitzen nach der Erfindung in Vorderansicht im Maßstab 1 : 5; Figur B die Vorrichtung nach der Erfindung gemäß Figur A in Seitenansicht mit einer um 900 geschwenkten und in Draufsicht dargestellten Sitzfläche im gleichen Maßstab; und Figur C einen Querschnitt durch die Rückenlehne nach der Erfindung im Maßstab 1 : 2.
  • Figur A zeigt die Vorrichtung zum Sitzen in Arbeits- oder Entspannungsstellung in einer Vorderanßicht. Dabei ist mit 1 die Rückenlehne bezeichnet, welche kreisförmig ausgebildet ist. Mit 8 sind Streben bezeichnet, welche die Rückenlehne 1 mit dem Sitz 9, 14 in einer geringfügig elastischen Weise verbinden. Die Sitzfläche 9, 14 wird von einer Sitzsäule lo im Zentrum gehalten, welche ihrerseits im Sternpunkt von sternförmig gegliederten Bodenstützen 11 getragen wird. Wie aus Figur B hervorgeht, ist die Sitzfläche 9, 14 ebenfalls kreisförmig ausgebildet und weist bei 12 eine Aussparung auf, die eine Breite besitzt, welche dem Durchmesser der Sitzsäule 1o entspricht. Ohne die Stabilität der Sitzfläche 9, 14 zu gefährden kann die Aussparung 12 bis nahezu an das Zentrum der Sitzfläche 9, 14 herangeführt werden.
  • Figur C zeigt die Rückenlehne 1, die ein Tragelement 2 aufweist, welches im Querschnitt betrachtet zueinander geneigte Schenkel 3 und 4 aufweist, die mit einer hinsichtlich der Polsterwirkung unterschiedlichen Polsterung 5 und 6 versehen sind. Wie insbesondere aus der Figur B ersichtlich ist, ist die Sitzfläche 9, 14 genauso wie die Rückenlehne 1 kreisrund-ausgebildet. Die Sitzfläche 9, 14 wird im Mittelpunkt von der Sitzsäule lo getragen, wobei der untere Schenkel 4 der Rückenlehne 1 nahezu senkrecht zur Sitzfläche 9, 14 gerichtet ist. Auf diese Weise ist es möglich, daß das Kreuzbein und die untersten liendenwirbel einer sitzenden Person unterstützt werden.
  • Die Polsterung 5 ist hinsichtlich ihrer Polsterwirkung härter ausgebildet als die Polsterung 6 und weist darüberhinaus einekeilförmige Gestaltung auf, so daß eine leichte Neigung zur Senkrechten vorhanden ist. Sowohl die untere Polsterung 5 als auch die obere Polsterung 6, die ebenfalls keilförmig ausgebildet ist, sind durch einen weiteren Polsterüberzug 7 verkleidet, welcher eine unterschiedliche Dicke aufweist und damit die verschiedenen Neigungen der Polster 5 bzw. 6 optisch ausgleicht. Dieser Ausgleich dient nur rein ästhetischen Zwecken, so daß daher für das Polster 7 ein relativ weiches Polster verwendet wird, durch das jedoch die Wirkung der Härte des Polsters 5 nicht aufgehoben werden soll.
  • Aufgrund der keilförmigen Ausbildung der Polster 5 und 6 ist das diesen Teil bedeckende Weichpolster 7 entsprechend dicker ausgebildet. Das Tragelement 1 kann aus Holz, beispielsweise Sperrholz bestehen, es kann aber auch für diesen Zweck Eunststoff oder Leichtmetall verwendet werden.
  • Durch die kreisförmige Ausbildung sowohl der Rückenlehne 1 als auch der Sitzfläche 9, 14 wird erreicht, daß die die Körperpartien unterstützende Fläche groß genug ist, um einen ausreichenden Flächendruck aufzunehmen, während andererseits erreicht wird, daß keine Nerven. oder Blutgefäße abgeklemmt werden.
  • Wie bereits oben ausgeführt, dient die untere Polsterung 5 zur Stützung des Kreuzbeins und der untersten Bendenwirbel einer sitzenden Person. Aus diesen Gründen ist diese Polsterung härter ausgebildet als die Polsterung 6 im oberen Teil des Tragelementes 1. Damit erfüllt das Tragelement 1 mit seiner unteren harten Polsterung 5 und seiner oberen weichen Polsterung 6 und dem Polsterüberzug 7 die Funktion, daß die sitzende Person in ihrer Arbeitsstellung vorteilhaft unterstützt wird, ohne daß irgendwelche Nerven- oder Blutgefäße abgeklemmt werden, und daß in einer entspannenden Stellung das obere Polster 6 zur Wirkung gelangt.
  • Die Größe der Rückenlehne 1 ist derartig ausgebildet, daß sie nahe zu für alle erwachsenen Personen ihre Funktion voll erfüllt. Das gleiche gilt für die Sitzfläche 9, 14.
  • Im folgenden werden die Funktionen der einzelnen Elemente näher beschrieben.
  • Aufgrund der relativ kleinen Sitzfläche 9, 14 wird eine Person sich so weit zurücksetzen, bis die Lendenwirbel und das Kreuzbein von der unten Polsterung 5 abgestützt werden. Die runde Ausgestaltung der Sitzfläche 9, 14 sorgt dafür, daß eine angemessene Flächenbelastung des Gesäßes einer sitzenden Person erzielt wird, ohne daß es zu einer Behinderung kommt.
  • Will die auf der Vorrichtung zum Sitzen befindliche Person eine Entspannungsstellung einnehmen, so reicht es vollkommen aus, daß sich diese einfaoh nach hinten streckt, wodurch eine geringe Rutschbewegung erzeugt und die Blutgefäße der Oberschenkel vom Druck entlastet werden. Die obere Polsterung der Rückenlehne 1 ist entsprechend weicher ausgebildet, so daß eine Entspannungswirkung erzielt wird.
  • Zur Erzielung der Stapelbarkeit weist die Sitzfläche 9, 14, wie eingangs ausgeführt, bei 12 eine Aussparung auf, die derartig dimensioniert ist, daß die SitzisEule 1o einer zweiten Vorrichtung zum Sitzen in die Aussparung 12 passt.
  • Um eine Stapelung der verschiedenen Vorrichtungen zum Sitzen zu erreichen, sind die sternförmig gegliederten Bodenstützen flach ausgebildet, d.-h. ihre oberen und unteren Kanten laufen parallel zur unteren Kante der Sitzfläche 9, 14. Damit ist eine einwandfreie Stapelbarkeit gewährleistet.
  • Um die Sitzhöhe den verschiedenen Personen anpassen zu können, befindet sich eine entsprechende Verstellvorrichtung mit ihrem Hebemechanismus unterhalb der Sitzfläche 9, 14 in der unteren Hälfte derselben. Zur stufenlosen Höhenverstellbarkeit der Sitzfläche 9, 14 befindet sich innerhalb der Sitzsäule 1o eine nicht näher dargestellte Gasfeder.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird somit eine Vorrichtung zum Sitzen in Arbeits- oder Entspannungsstellung geschaffen, welche den bisher bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art überlegen ist. Eine auf dieser Vorrichtung sitzende Person kann beispielsweise ihre Sitzstellung verändern, ohne daß sie aufgrund einer dreidimensionalen Ausgestaltung der RUckenlehne oder Sitzfläche behindert wird. Aus diesen Gründen eignet sich die Vorrichtung nach der Erfindung besonders für solche Personen1 die während des Sitzens bestimmte Arbeitsfunktionen ausführen müssen, wie beispielsweise Musiker oder Schreibkräfte an Schreibmaschinentischen. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist daher für alle derartigen Funktionen besonders geeignet. Aufgrund der Stapelbarkeit läßt sich die Vorrichtung generell für solche Zwecke verwenden, bei denen die Räume verschiedenen Funktionen dienen.
  • Falls keine Stapelbarkeit beabsichtigt ist, kann die Aussparung 12 entfallen und die Bodenstützen brauchen nicht parallel zur Bodenfläche zu verlaufen.
  • Die Sitzfläche 9, 14 kann beispielsweise aus zwei verschiedenen Kunststoffarten hergestellt werden. In einer besonderen Ausführungsforni der Erfindung läßt sich die Sitzfläche 9, 14 auch zweischalig herstellen, wobei die untere begenüber der oberen Schale drehbar angeordnet sein kann. Dies ist in den Figuren A und B durch die Naht 13 angedeutet.
  • In einer weiteren Abwandlungsform kann auch die Rückenlehne 1 mit den Streben 8 entfallen, so daß sich nun ein Hocker ergibt, der auch stapelbar ausgebildet sein kann.

Claims (21)

Patentansprtche
1. Vorrichtung zum Sitzen in Arbeits- oder Entspannungsstellung, bestehend aus sternförmig gegliederten Bodenstützen, in deren Sternpunkt eine Sitzfläche befestigt ist, die auf ihrem oberen Ende eine Sitzfläche aufweist, von der Streben zur Halterung einer Rückenlehne ausgehen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Rückenlehne (1) ein kreisförmiges Tragelement (2) mit, im Querschnitt betrachtet, zueinander geneigten Schenkeln (3, 4) aufweist, die mit einer, hinsichtlich der Polsterwirkung, unterschiedlichen Polsterung (5, 6) versehen sind und daß die Sitzfläche (9) kreisrund ausgebildet ist, welche im Mittelpunkt von einer Sitzsäule getragen wird, wobei der untere Schenkel (4) der Rückenlehne (1) nahezu senkrecht zur Sitzfläche (9) gerichtet ist und so weit von dieser entfernt ist, daß das Kreuzbein und die untersten Lendenwirbel einer sitzenden Person unterstützbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e ich n e t, daß die Neigung der Schenkel (3, 4) in Abhängigkeit von der speziellen Funktion der Vorrichtung ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n s e i c h n e t, daß die Neigung der Schenkel (3, 4) zwischen 12 bis 15 Winkelgrade liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, d a d u r c h g ek e n n z e i o h n e t, daß der untere Schenkel (4) des Tragelementes (2) mit einer Polsterung (5) versehen ist, die hinsichtlich ihrer Polsterwirkung härter als die Polsterung des oberen Schenkels (6) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schenkel (3, 4) des Tragelementes (2) kreisbogenförmig ineinander übergehen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Kreisbogen bei einem Durchmesser des Tragelementes (2) von 20 cm bis 25 cm einen Radius von ca. 60 cm aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die auf dem unteren Schenkel (4) befindliche Polsterung (5) im Querschnitt betrachtet keilförmig ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die auf dem oberen Schenkel (2) befindliche Polsterung (6) im Querschnitt betrachtet keilförmig ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die auf beiden Schenkeln (3, 4) befindliche Polsterung (5, 6) von einem Weichpolster (7) überzogen ist.
lo. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n -z e i o h ne t, daß das Weichpolster (7) im Bereich der Polsterung (5, 6) zum optischen Ausgleich eine unterschiedliche Dicke aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Tragelement (2) aus Holz, Kunststoff, Leichtmetall oder aus einer Kombination dieser Stoffe besteht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die wirksame Sitzfläche (9) eben ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, da dur c h gek e n n z e i c h n e t, daß die Sitzfläche (9), in Draufsicht betrachtet, vom Umfang in Richtung Mitte einen Einschnitt (12) in einer Breite aufweist, die geringfügig größer als der Querschnitt der Sitzsäule (10) ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in dem unteren Teil der Sitzfläche (9) in Sitzstellung von Hand erreichbar ein Auslösehebel zur Sitzhöhenverstellbarkeit angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Verhindungsgestänge (8) in Höhe der Mittellinie (13) der Sitzfläche (9, 14) angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zur stufenlosen Höhenverstellbarkeit der Sitzfläche (9, 14) in der Sitzsäule (1o) eine Gasfeder angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Bodenstützen (11) aus horizontal verlaufenden Streben bestehen, welche parallel zueinander ausgebildete Kanten aufweisen.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Sitzfläche (9, 14) aus zwei gegeneinander drehbar gelagerten Schalen besteht.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder-einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Sitzfläche (9, 14) aus Kunststoff oder aus Holz oder Leichtmetall oder einer Kombination aus diesen Stoffen besteht.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die aus zwei Schalen bestehende Sitzfläche (9, 14) aus zwei verschiedenen Kunststoffarten besteht.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die zwei Schalen der Sitzfläche (9, 14) untereinander die gleiche Höhe, Stärke und Form aufweisen.
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