DE2413530A1 - Vorrichtung an radtragenden gleiselementen, insbesondere schienen fuer eisenund strassenbahnen - Google Patents
Vorrichtung an radtragenden gleiselementen, insbesondere schienen fuer eisenund strassenbahnenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
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- B61L1/02—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
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Description
- Vorrichtung an radtragenden Gleiselementen, insbesondere Schienen für Eisen- und Strassenbahnen.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an radtragenden Gleiselementen, insbesondere Schienen für Eisen- und Straßenbahnen mit einem Schienenkopfschalter als Kontaktgeber für Steuersignale.
- Es ist bekannt, die Schienenkopfschalter in Bohrungen anzubringen, die in die Oberseite der Schiene eingebracht wurden.
- Hierdurch wird der Querschnitt der Schiene geschwächt. Dieskann insbesondere bei Schienen, die von schnellfahrenden Zügen befahren werden, einen unerwünscht starken VerstchleiR zur Folge haben. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist auch schon vorgeschlagen worden, eine Auftragsschweißung vorzunehmen, um die Schiene in dem Bereich zu verstärken, in dem der Schienenkopfschalter untergebracht werden soll. Eine derartige Auftragsschweißung ist verhältnismäßig schwierig und aufwendig herzustellen, wobei gleichzeitig die Gefahr besteht, daß die Struktur des Schienenmaterials durch die starke Erwärmung bei der Schweißung nachteilig verändert wird. Darüber hinaus liegen die Schienenkopfschalter im Falle einer seitlichen Auftragsschweißung nicht mehr auf der Schienenmitte, so daß unter Berücksichtigung der Achs- und Radtoleranzen und des zugelassenen Verschleißes der Schienen und der Räder die Gefahr besteht, daß ein Rad von dem außermittig angeordneten Schienenkopfschalter nicht mehr erfaßt wird (DAS 2 017 980). Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach an jedem Gleiskörper angebracht werden kann und darüber hinaus absolut sicherstellt, daß auch wirklich ein Steuersignal beim Oberfahren ausgelöst wird, d.h. daß nicht - bedingt durch Verschleiß und Toleranzen - ein Schienenkopfschalter überfahren wird, ohne daß dieser ein Steuersignal auslöst.
- Diese Aufgabe wird grundsätzlich dadurch gelöst, daß für jede Schiene ein Schienenkopfschalter vorgesehen ist, die einander im wesentlichen auf einer senkrecht zu den Schienen verlaufenden Linie gegenüberliegen und daß die Schienenkopfschalter in getrennt von der zugeordneten Schiene ausgebildeten Gehäusen angeordnet sind, die mit der entsprechenden Schiene mechanzch verbunden sind.
- Dadurch daß zwei - entsprechend geschaltete - Schienenkopfschalter auf einer Linie senkrecht zu den Schienen vorgesehen sind, ist sichergestellt, daß immer ein Schienenkopfschalter be-tätigt wird. Wenn beispielsweise - bedingt durch Verschleiß und Achs- und Radtoleranzen - das Rad eins WagenS in einer Kurve ganz dicht an der Innenseite der einen Schiene und entsprechend weit entfernt von der Innenseite der anderen Schiene läuft, so ist auf jedenfall sichergestellt, daß ein Schienenkopfschalter betätigt wird. Die getrennte Ausbildung der Gehäuse für die Schienenkopfschalter erlaubt eine einfache Herstellung und Montage. Weiterhin kann das Gehäuse aus einem Werkstoff, vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt werden, der hinsichtlich der gewUnschten induktiven Eigenschaften geeigneter ist als das Schienenmaterial.
- In vorteilhafter Weise sind die Schienenkopfschalter mit einer Impulswahlstufe zusammengeschaltet, die nur den ersten, an einem der Schienenkopfschalter ausgelösten Impuls als Steuersignal durchläßt. Hierdurch ist sichergestellt, daß nicht von einer Achse, d.h. von einem Radpaar zwei Signale ausgelöst werden, die beispielsweise bei einer Achszählung ein falsches Ergebnis liefern würden.
- Weiterhin ist es möglich, die Schaltung so torzunehmen, daß ein Signal nur in bestimmten, eingestellten Zeitabständen durchgelassen wird, um beispielsweise bei der Steuerung von Zugbeeinflussungssignalen sicherzustellen, daß von einem Zug nur ein Signal ausgelöst wird.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand von Unteransprüchen.
- Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
- Es teigt: Fig. 1 eine schematische Ansicht der Anordnung und Schaltung der Vorrichtung nach der Erfindung; Fig. 2 einen Schnitt durch ein Gehäuse mit Schienenkopfschalter, das an einer Schiene angebracht ist.
- -Beim Betrachten der Zeichnung wird deutlich, daß zwei Gehäuse, 2,3 mit Schienenkopfschaltern 7 an den Innenseiten von Schienen 1 angebracht sind.
- Die Gehäuse sind durch Schrauben 4 an dem Körper der Schienen befestigt. In jedem Gehäuse ißt eine Bohrung zur Aufnahme des Schienenkoprschalters 7 vorgesehen. Der Schienenkopfschalter ist durch eine Verstellschraube 5 zur Anpassung an die Abmessungen der Schiene und der Räder verstellbar. Eine Klemmschraube 6 dient der Arretierung der einmal eingestellten Lage.
- Eine Bohrung 8 ist zum Herausführen von elektrischen Leitungen in dem Gehäuse vorgesehen.
- Durch entsprechende elektrische Leitungen sind die Schienenkopfschalter mit Transistor-Schaltverstärkern 11,14 verbunden, die mit anderen elektrischen Bauteilen in einem Gehäuse 10 angeordnet sind, daß gestrichelt in Fig. 1 dargestellt ist.
- Den Transistor-Schaltverstärkern ist eine Impulswahlstufe 12 nachgeschaltet, die nur das erste Signal hindurchläßt um zu vermeiden, daß eine Achse mit zwei Rädern an jedem Schienenkopfschalter ein Signal auslöst. Auf die Impulswahlstufe 12 folgte eine Impulsformerstufe 13. Der Impulsausgang ist mit 17 bezeichnet. Weiterhin sind eine Transformator-Gleichrichtereinheit 15 und eine Stabilisiereinheit 16 vorgesehen. Die Stromversorgungsleitungen sind mit 18 bezeichnet.
- Durch die Anordnung von zwei, einander im wesentlichen gegenüberliegenden Schienenkopfschaltern ist sichergestellt, daß auf jeden Pall tad erfaßt wird und ein entsprechendes Signal auslöst. Die Ausbildung als getrenntes, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Gehäuses, ermöglicht eine einfache und wirtschaftliche Herstellung sowie eine leichte Montage an jedem gewünschten Platz.
Claims (5)
1. Vorrichtung an radtragenden Gleiselementen, insbesondere Schienen
für Eisen- und Straßenbahnen mit einem Schienenkopfschalter als Kontaktgeber für
Steuersignale, dadurch gegekennzeichnet, daß + çefichiene (1) ein Schienenkopfschalter
(7) vorgesehen ist, die einander im wesentlichen auf einer senkrecht zu den Schienen
verlaufenden Linie gegenüberliegen und daß die Schienenkopfschalter (7) in getrennt
von der zugeordneten Schiene ausgebildeten Gehäusen (2,3) angeordnet sind, die mit
der entsprechenden Schiene mechanisch verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenkopfschalter
(7) mit einer Impulswahlstufe (12) zusammengeschaltet sind, die nur den ersten,
an einem der Schienenkopfschalter ausgelösten Impuls als Steuersignal durchläßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gehäuse (2,3) mit den Schienenkopfschaltern (7) auf der Innenseite der Schienen
(1) angebracht sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnety-
daß die Gehause (2,3) für die Schienenkopfschalter (7) aus Kunststoff hergestellt
sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,-
daß der Schienenkopfschalter (7) in seinem Gehäuse (2,3) verstellbar angeordnet
ist.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2413530A DE2413530A1 (de) | 1974-03-21 | 1974-03-21 | Vorrichtung an radtragenden gleiselementen, insbesondere schienen fuer eisenund strassenbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2413530A DE2413530A1 (de) | 1974-03-21 | 1974-03-21 | Vorrichtung an radtragenden gleiselementen, insbesondere schienen fuer eisenund strassenbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2413530A1 true DE2413530A1 (de) | 1975-10-02 |
Family
ID=5910694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2413530A Pending DE2413530A1 (de) | 1974-03-21 | 1974-03-21 | Vorrichtung an radtragenden gleiselementen, insbesondere schienen fuer eisenund strassenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2413530A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1774275A4 (de) * | 2004-07-16 | 2008-09-17 | Lynxrail Corp | Gerät zur bestimmung von schwankbewegung und anstellwinkel eines schienenfahrzeugradsatzes |
| NL2001001C2 (nl) * | 2007-11-13 | 2009-05-14 | Signal Concept Gmbh | Inrichting en werkwijze voor de bewaking van een geleidende overbrugging tussen twee spoorrails. |
-
1974
- 1974-03-21 DE DE2413530A patent/DE2413530A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1774275A4 (de) * | 2004-07-16 | 2008-09-17 | Lynxrail Corp | Gerät zur bestimmung von schwankbewegung und anstellwinkel eines schienenfahrzeugradsatzes |
| US7681443B2 (en) | 2004-07-16 | 2010-03-23 | Lynxrail Corporation | Apparatus for detecting hunting and angle of attack of a rail vehicle wheelset |
| NL2001001C2 (nl) * | 2007-11-13 | 2009-05-14 | Signal Concept Gmbh | Inrichting en werkwijze voor de bewaking van een geleidende overbrugging tussen twee spoorrails. |
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