DE2455719A1 - Gitarren-saiten-kontakt-einrichtung - Google Patents
Gitarren-saiten-kontakt-einrichtungInfo
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
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- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE Z H 5 ^ / 1
MANITZ. FINSTERWALD & GRÄMKOW
München, den 25. NOV. 1974 Hk/Sv - P 3017
Leonard Pogan
895 West End Avenue, New York,
New, York 10025, USA
Gitarren-Saiten-Kontakt-Einrichtung
Die Erfindung betrifft allgemein eine Einrichtung zum Modifizieren der normalen Schwingung einer Gitarrensaite und insbesondere
eine auf einem Finger befestigbare Einrichtung zum Verändern der normalen Schwingung einer Gitarrensaite, die
drehbar zwischen einer vollen Gebrauchs- und einer vollen Aufbewahrungsstellung auf dem Finger eines Benutzers ist.
In jüngster Zeit ist die Gitarre eines der mehr populären Musikinstrumente geworden. Sowohl die-elektrische als auch
die nicht-elektrische oder akustische Gitarre sind sehr populär und haben eine große Anzahl von Anhängern. Sehr
viele Menschen lernen das Gitarrespielen entweder unter der Leitung eines Lehrers bzw. Instrüktors oder durch Selbststudium,
manchmal mit Hilfe von Instruktions-Handbüchern und/ oder Schallplatten.
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β MÖNCHEN 32. ROBERT-KOCH-STRASSE I 7 STUTTGART 50 IBAD CANNSTATT) MÖNCHEN. KONTO-NUMMER 7270
TEL. (089) 334211. TELEX 5-29672 PATMF SEELBERGSTR. 23/23. TEL.(0711)56 72 61 POSTSCHECK ι MÜNCHEN 77060-800
Beim Spielen wird die Gitarre entweder auf dem Knie eines Spielers abgestützt, wenn die Gitarre in einer sitzenden
Stellung gespielt wird, oder durch ein Band oder eine andere an der Gitarre befestigten Halterung, welches bzw. welche
um Hals und Schulter eines Spielers getragen wird .. Bei einem rechtshändigen Spieler wird der Gitarrenhals von der linken
Hand eingenommen und teilweise durch diese gehalten. Die rechte Hand des Spielers wird benützt, um straff gespannte
Saiten in Schwingungen zu versetzen, indem entweder ein Aussuch- oder Zupfteil bzw. Piektrum aus Kunststoff, Knochen
oder einem anderen geeigneten Material verwendet und die Saite ergriffen wird oder die Saiten direkt durch die Finger
gezupft werden.
ι · t -
Während, die Erfindung im Grunde genommen bei jedem Gitarre-Typ
verwendet werden kann, soll diese hauptsächlich im Zusammenhang mit der nicht-elektrischen oder akustischen Gitarre erörtert
werden.
Ein durch eine Gitarre erzeugter Ton tritt durch Zupfen ein,
oder es werden ein oder mehrere Saiten auf der Gitarre anderweitig" zum Schwingen gebracht. Diese Schwingungen werden auf
den Körper einer akustischen Gitarre übertragen, welcher den durch die Saiten erzeugten Ton verstärkt. Die Saiten, die die
Tonerzeugung initiieren, sind an einem Ende auf dem Körper oder Resonanzboden der Gitarre und an dem anderen Ende auf
einem Fingerbrett oder Hals abgestützt, welches bzw. welcher sich von der Gitarre wegerstreckt, wobei die Saiten zwischen
diesen zwei Punkten normalerweise unabgestützt sind. Die Saiten werden unter einer Spannung gehalten, die sich von einer
Saite zur nächsten verändert, und sind entweder aus unterschiedlichen
Materialien oder einem gleichen Material mit unterschiedlicher Dicke bzw. Stärke ausgebildet« Die unterschiedliche
Spannung und die unterschiedlichen Materialien und Dicken bzw. Stärken und deren Kombinationen erzeugen unter-
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schiedliche Musiktöne, wenn die Saiten zum Schwingen gebracht werden.
Darüberhinaus kann eine einzelne Saite veranlaßt werden, unterschiedliche
Töne durch wirkungsvolles Verkürzen ihrer Schwing-Länge
zu erzeugen, indem die linke Hand eines rechtshändigen Spielers benützt wird, die Saite gegen einen Vorsprung von dem ■
Gitarrenhals wegkujirücken. Dieser Druck gegen einen Vorsprung,
der als Bund bzw. Griffleiste bezeichnet wird, erhöht die Schwingungsfrequenz
einer schwingenden Saite über die Frequenz der gesamten, in Schwingungen versetzte«Saite. . '
Ein Gjiarre-Schüler lernt zuerst Grundakkorde und -fföne und wie
die Töne folgerichtig erzeugt werden. Sobald er diese Grundlagen
beherrscht, macht sich der Schüler daran, spezielle Effekte auf der Gitarre durch Variieren der Grundschwingung einer schwingenden
Saite zu erzeugen.
Es gibt viele Einrichtungen, welche von einem Anfänger und einem
fortgeschrittenen Gitarrespieler verwendet werden, um die Schwingung
einer schwingenden Gitarresait.e zu verändern, ' um dadurch
einen Ton zu erzeugen, der sich von dem durch eine normal schwingende
Saite erzeugten Ton unterscheidet.
Vor vielen Jahren kam man darauf, daß der im allgemeinen zylindrische
Hals einer Flasche, wenn dieser von dem Hauptteil der Flasche abgetrennt ist, von einem Gitarrespieler verwendet werden
kann, um diesen mit seiner linken Hand gegen schwingende Saiten zu drücken. Der hierbei erzeugte Ton ist angenehm und
bewirkt eine gewünschte Variation des normalen Gitarrentons.
Die Technik einer Benützung des Halses einer Flasche zur Veränderung des durch eine normal schwingende Gitarresaite erzeugten
Tones ist als "Spielen mit einem Flaschenhalsteil" bekannt, und es sind auf dem Markt kommerzielle Versionen von "Flaschen-
;halsteilen" erschienen.
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Die erschfenenen "Flaschenhalsteile" waren ungefähr 7»62 cm lang
(3 inch) und hatten einen Durchmesser, der ein Einführen eines
Fingers eines Benutzers hinein gestattete, wodurch ein gesteuertes
Anlegen des Flaschenhalsteiles auf die schwingenden Saiten auf dem Hals einer Gitarreiinterstützt wurde.
Ein großer Nachteil der im Handel erhältlichen Flaschenhalsteile sowie
der tatsächlichen Flaschenhalsteile ist, daß, wenn diese sich an ihrem Ort auf dem Finger eines Benutzers befinden, die
normale Benützung des Fingers in einem derartigen Maße beeinträchtigt
ist, daß das Flaschenhalsteil für ein normales Spielen der Gitarre entfernt werden muß.
Aulgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung zur ·
Befestigung auf einem Finger für einen Benutzer zwecks Verändern der Normalschwingungen einer schwingenden Gitarrensaite, wobei
die Einrichtung auf dem Finger eines Benutzers in einer Aufbewahrungsstellung
bleibt, wenn diese nicht zur Schwingungsveränderung
einer Gitarrensaite benützt wird.
Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zur Befestigung auf dem Finger eines Benutzers in einer Gebrauchsstellung zu schaffen, um schwingende Saiten einer Gitarre zu
berühren und welche auf dem Finger in eine Aufbewahrungsstellung gedreht werden kann, um ein tatsächlich unbehindertes Bewegen
des Fingers bei einem Gitarrespielen zu gestatten, und welche auch in einer dazwischenliegenden Gebrauchsstellung auf
dem Finger angeordnet werden kann, wo diese benützt werden kann,
um die Schwingungen der schwingenden Gitarrensaiten zu verändern, während ein etwas eingeschränktes Bewegen des Fingers möglich
ist, auf welchem diese montiert ist.
Im weitesten Sinne weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine auf einem Finger zu befestigende Einrichtung auf, welche
verwendet wird, die Schwingungen einer normal schwingenden
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Gitarrensaite zu verändern. Die Einrichtung umfaßt ein Saitenkontaktglied,
welches sich zumindest teilweise um den Umfang eines lingers herum erstreckt, um eine schwingende Gitarrensaite
zu berühren. Das Saitenkontaktglied hat eine Längsachse, weist auch ein erstes Ende auf und hat ein von dem ersten Ende
sich in Umfangsrichtung in einem Abstand befindendes zweites Ende.
Das Saitenkontaktglied hat eine Länge längs der Längsachse, welche ein erster Wert an dem ersten Ende"ist. Die Länge längs der
Längsachse ist ein zweiter Wert an dem zweiten Ende des Saitenkontaktgliedes,
wobei der zweite Wert kleiner als der erste ist. Die Einrichtung enthält Mittel für eine Paßsitzbefestigung
des Saitenköntaktgliedes auf dem Finger eines Benutzers,
so daß die Längsachse mit dem Finger ausgerichtet ist. Die Befestigungseinrichtung
und das Saitenkontaktglied sind so ausgebildet und angeordnet, daß das erste Ende des Saitenkontaktgliedes
wahlweise in einer Gebrauchsstellung auf der vorderen bzw. Bauchseite eines Fingers eines Benutzers, in einer Aufbewahrungsstellung
auf der hinteren bzw. Rückensaite eines Fingers eines Benutzers und in einer Stellung auf einem Finger
eines Benutzers zwischen der Rücken- und der Bauchsaite befestigt
werden kann.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf beigefügte Zeichnung näher beschrieben; in
dieser zeigt:
.Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
gesehen von der Unterseite des Saitenkontaktgliedes,
!Fig. 2 eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Einrichtung, in der die Unterseite des Saitenkontaktgliedes dargestellt ist,
Fig. 3 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung der Fig. 2,
gesehen von rechts,
Fig. 4 eine Schnittansicht längs im wesentlichen der Linie 4—4-der
Fig. 2, gesehen in Richtung der Pfeile,
Fig. 5 eine Schnittansicht längs im wesentlichen der Linie 5~5
der Fig. 2, gesehen in Richtung der Pfeile,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer bekannten Vorrichtung,
Fig. 7 eine Stirnansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung, gesehen
von links gemäß der Fig. 1S
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht, in der die -erfindungsgemäße Einrichtung an ihrem Platz auf einem Finger eines Benutzers
dargestellt ist,
Fig. 9 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung, in
der die Einrichtung an ihrem Platz auf einem Finger eines Benutzers dargestellt ist, der die Einrichtung in einer
vorgeschlagenen Verwendung zeigt,
Fig.10 eine Ansicht der Fig. 9 gesehen von links,
Fig.11 eine Draufsicht des Halses einer Gitarre, in der die Größe eines Teiles des Saitenkontaktgliedes der erflndungsgemäßen
Einrichtung gestrichelt gezeigt ist, wie es in bezug auf einen Gitarrenhals und Gitarrensaiten
erscheinen würde,
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— Π —
Pig. 12 eine Ansicht der erfindungagemaßen Einrichtung an ihrem
Ort auf einem Finger eines Benutzers in einer Speicherbzw. Aufbewahrungsstellung,, wobei der Finger, auf eine
Gitarreiisaite gedrückt bzw. geschoben gezeigt ist,
Fig. 15 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung in einer
Aufbewahrungsstellung auf dem Finger eines Benutzers, wobei der Finger eine Gitarrensaite zieht,
Fig. -14 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung, in der
die Einrichtung in einer verwendeten Stellung auf dem Finger eines Benutzers dargestellt ist, wobei die Einrichtung
auf vier Gitarrensaiten angewendet wird, und
Fig. 15 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung, in der
das Innere des Saitelikontaktgliedes dargestellt ist,
wobei ein Finger eines Benutzers gestrichelt und die Einriehtung in einer verwendeten Stellung relativ zum
Finger gezeigt ist, während die Einrichtung auf vier Gitarrensaiten angewendet wird.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung weist gemäß Fig. 1 eine die
Ziele und Merkmale der Erfindung aufzeigende Ausführungsform eine auf einem Finger befestigbare Gitarrensaitenkontakteinrichtung"
20 auf, die aus Metall, Glas oder Keramik angefertigt sein kann und ein Saitenkontaktglied 22 enthält. Eine Befestigungseinrichtung
24 ist mit dem Saitenkontaktglied befestigt.
Sowohl das Saitenkontaktglied 22 als auch die Befestigungseinrichtung
24 sind aus einem im wesentlichen steifen bzw. starren Material hergestellt und werden getrennt aus Metall ausgebildet
und miteinander durch Verschweißen od.dgl. befestigt oder können
einstückig aus Kunststoff durch ein Spritzgußverfahren od. dgl. ausgebildet sein. Sowohl das Saitenkontaktglied 22 als auch
die Befestigungseinrichtung 24 sollten relativ nicht-nachgiebig aufgebaut sein, aus Gründen, die nachfolgend in Einzelheiten beschrieben
sind.
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-B-
Wie am besten aus der Fig. 2 ersichtlich ist, ist das Saitenkontaktglied
22 im allgemeinen länglich und weist eine in Längsrichtung sich erstreckende Längsachse auf, welche sich
im allgemeinen längs der Linie 4-4 der Fig. 2 erstreckt. Das Saitenkontaktglied 22 ist so ausgebildet, daß es um die Hälfte
oder ungefähr 180 rund um den Finger eines Benutzers herum gemäß Fig. 8 gekrümmt ist, wobei dessen Achse sieh im allgemeinen
in Längsrichtung in die gleiche !Richtung wie der Finger eines Benutzers erstreckt, wenn die Einrichtung 20 auf diesem befestigt
ist.
Das Saitenkontaktglied 22 weist, wie am besten aus den Fig. 1, 2 und 8 zu sehen ist, erste und zweite im allgemeinen mit A und G
bezeichnete Enden auf, wobei das Ende A in Umfangsrichtung sich
in einem Abstand von dem Ende 0 befindet.
Gemäß Fig. 2 ist die Länge des Saitenkontaktgliedes 22 an einem Ende A ein erster gegebener Wert, und ebenso ist d^e Weite bzw.
Breite an dem anderen oder zweiten Ende G ein zweiter gegebener Wert, der kleiner ist als der erste.
Das Saitenkontaktglied 22 ist in der bevorzugten Ausführungsform im allgemeinen gekrümmt bzw. gebogen dargestellt, um im allgemeinen
der Außenkontur eines Fingers eines Benutzers zu entsprechen (siehe Fig. 8 und 10). Natürlich sind andere Ausführungen
für das Saitenkontaktglied 22 möglich mit einer Ebene oder anderen als im allgemeinen zylindrischen Krümmungen oder
Kombinationen davon.
Die Befestigungseinrichtung 24 ist ein im allgemeinen zylindrisches
ringförmiges Glied und ist mit dem Saitenkontaktglied 22
befestigt, wobei mit der Achse des Saitenkontaktgliedes 22 ein eingeschlossener Winkel D gemäß Fig. 4 von ungefähr 8Oo gebildet
wird.
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Die Befestigungseinrichtung 24 ist bezüglich der Längsausdehnung
des Saitenkontaktgliedes 22 nicht zentrisch, sondern liegt näher an dem Ende 26 des Saitenkontaktgliedes 22 als an dessem Ende 28.
Wie am besten aus der Fig. 2 zu entnehmen ist, enthalt das Saitenkontaktglied
22 ein als im allgemeinen rechtwinklig zu bezeichnendes
Teil mit im wesentlichen der gleichen Länge über einen Teil seiner UmfangserStreckung oder Breite bis zu einem Punkt B an
seinem Ende 26 und erstreckt sich zu einem Punkt E an seinem Ende 28. Unter Bezugnahme auf Hg. 2 sei erwähnt, daß der Punkt
B an der Seite 26. des Saitenkontaktgliedes 22 um den Umfang oder der Breite des Saitenkontaktgliedes herum von dem Punkt E
versetzt ist, aus Gründen, die nachfolgend beschrieben sind.
In Umfangsrichtung nach den .Punkten B und E an den Enden 26, 28
des Saitenkontaktgliedes 22 verjüngt sich die Lange längs der
Achse des Saitenkontaktgliedes und vermindert sich, bis sie ihre kleinsta Lange bei einem Punkt 0 gemäß Fig. 2 erreicht.
Die unterschiedliche Länge der Längsausdehnung des Saitenkontaktgliedes
der Erfindung an ungleichartigen Umfangsstellungen läßt zu, daß das Glied auf dem Finger eines Benutzers bleiben und der
Finger abgebogen werden kann, wenn sich die Einrichtung in einer Gebrauchs- oder in einer Aufbewahrungsstellung wie nachfolgend
beschrieben befindet.
Außerdem wird die Erfindung durch die rechtwinklige Anordnung .
zwischen der Befestigungseinrichtung 24 und dem Saitenkontaktglied
22 im Gebrauch unterstützt, wenn es notwendig oder wünschenswert ist, den Finger abzubiegen, auf welchem sie wie
nachfolgend beschrieben befestigt ist·
Die Fig. 7 laßt deutlich erkennen, daß die Befestigungseinrichtung
24, die auf ihrer inneren Oberfläche 30 im allgemeinen
zylindrisch ist, eine Hinterdrehung bzw. Aussparung 32
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darin aufweist. Die Hinterdrehung bzw. Aussparung 32 kann, wenn die Befestigungseinrichtung 24 aus Metall hergestellt
ist, durch einen Räum- oder einen anderen Maschinenvorgang ausgebildet werden. Wenn die Einrichtung 20 durch
ein Spritzguß- bzw. Spritzformverfahren ausgebildet werden soll, kann die Form eine Einrichtung zur Ausbildung der
Aussparung 32 enthalten.
Die Aussparung 32 unterstützt ein Positionieren der Einrichtung
20 auf dem Finger eines Benutzers, indem ihre Stellung durch Berühren angezeigt wird, ohne dies visuell
prüfen zu müssen. Außerdem nimmt die Aussparung 32 die Erweiterung
des mittleren Segmentes eines Fingers auf, wenn dieser mit der darauf befestigten Einrichtung 20 abgebogen
wird.
Im Gebrauch ist die Einrichtung 20 auf dem Finger P eines Benutzers, normalerweise auf dem vierten oder kleinen Finger,
auf einem mittleren Segment MS angeordnet, indem der kleine Finger P durch das Befestigungsglied 24 mit dem Ende
26 des Saitenkontaktgliedes 22 in Richtung des vorderen Segmentes DS des kleinen Fingers P angeordnet wird»
Gemäß den Fig. 8, 9 und 10 ist die Einrichtung 20 drehbar um den Finger P, sobald sie auf seinem mittleren Segment.MS
angeordnet ist. Durch Drehung der Einrichtung 20 gelangt das Saitenkontaktglied 22 in verschiedene Stellungen bezüglich
des Fingers.
Einige der möglichen Stellungen auf dem Finger P des Saitenkontaktgliedes
22, Achse A, sind die obere oder die Rückenseite des mittleren Segmentes MS gemäß den Fig. 12 und 13»
die Bauch- oder Bodenseite gemäß den Fig. 14 und 15 oder
eine Zwischenstellung gemäß Fig. 9·
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Die Befestigungseinriclitung 24 weist einen festen Innendurchmesser
auf und paßt genau bzw. fest auf das mittlere Segment MS des kleinen lingers P eines Benutzers, so daß
ein unerwünschtes Drehen des Saitenkontaktgliedes 22 "bezüglich
des lingers P verhindert wird, sobald die Einrichtung darauf angeordnet ist.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 8 und 12 bis 15 ist die
Einrichtung 20 auf dem Finger eines Benutzers mit der Befestigungseinrichtung 24- so gedreht bzw. gerichtet angeordnet,
daß das Ende 26 des Saitenkontaktgliedes 22 in Richtung des vorderen Segmentes DS des Fingers P angeordnet
ist. Die Anordnung des Endes 26 in Richtung des vorderen
Segmentes DS des Fingers"? befest^t vermöge der Anordnung
der Befestigungseinrichtung 24 in Richtung des Endes
26 des Saitenkontaktgliedes 22 die Einrichtung 20 auf dem mittleren Segment MS des Fingers, wobei der Teil des Saitenkontakt
gl ie des 22, welcher sich zur Wurzel des Fingers P
hin erstreckt, größer ist als der zum vorderen Fingerende
hin gerichtete Teil.
Diese Anordnung der Einrichtung 20 gestattet in Verbindung
mit der Versetzung von ungefähr 10 von der Vertikalen des
eingeschlossenen Winkels D gemäß Fig. 4 tatsächlich ein vollkommen freies Bewegen des Fingers P, wenn die Einrichtung
20 auf dem Finger P zu der Aufbewahrungsposition mit dem Ende A auf der Rücken- oder oberen Seite des Fingers
gemäß Fig. 8 gedreht wird. Die gebogene Position des
Fingers P gemäß gestrichelter Linie in Fig. 8 veranschaulicht diese Freiheit in der Bewegung.
Wie nachfolgend näher in Einzelheiten beschrieben ist, ist ein Abbiegen des Fingers P notwendig, um viele der "Berührungseinsätze"
durchführen zu können, die ein fortgeschrittener Gitarrenspieler benützt und viel Geschicklichkeit" und
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Kraft erfordern. Dariiberhinaus gestattet die Tatsache,
daß die Befestigungseinrichtung 24 größenmäßig so ausgebildet
ist, daß diese in einem Paßsitz die Einrichtung 20 auf dem Finger P eines Benutzers befestigt,
eine sichere Positionierung der Einrichtung sowohl in der vollen Aufbewahrungsstellung gemäß den Fig. 8, 12
und 13 als auch in der vollen Gebrauchsstellung gemäß
der Fig. 14, aber auch in einer Stellung zwischen der vollen Aufbewahrungs- und der vollen Gebrauchsstellung
gemäß Fig. 9·
Die Fig. 9» 10 und 11 zeigen einen Teil des Fingerbrettes oder Halses Ή bzw. der Griffleiste einer
akustischen Gitarre, um eine der Gebrauchsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Einrichtung 20 aufzuzeigen. Kennzeichnenderweise
weist eine akustische Gitarre sechs Saiten S auf, die im allgemeinen voneinander in einem
Abstand von ungefähr 7/16" oder ungefähr 1,1 cm gelegen sind. Die Saiten S1 einer elektrischen Gitarre sind kennzeichnenderweise
etwas enger im allgemeinen im Bereich von 3/8" oder ungefähr 0,95 cm beabstandet. Die Saiten S1
einer elektrischen Gitarre sind in den Fig. 14 und 15 dargestellt.
Die erfindungsgemäße Einrichtung 20 wird hauptsächlich dann gebraucht, wenn gewünscht ist, die Schwingung einer
normal schwingenden Gitarrensaite zu "verändern, indem ein Teil des Saitenkontaktgliedes 22 auf zumindest eine
der Vielzahl der schwingenden Gitarrensaiten S (siehe beispielsweise Fig. 9 und 10) angelegt wird.
Werden die schwingenden Saiten S mit einem Teil des Saitenkontaktgliedes
22 berührt, ohne daß die Saiten einen Bund bzw. die Griffleiste R berühren, verändert sich der Ton,
welcher von der Saite durch Hinzufügen oder Wegnehmen verschiedener
Obertöne herrührt, ohne jedoch den von diesen herrührenden Grundton zu verändern.
4**
.43.
Typi s eher weise wird die Methode eines Veränderns des Tones,
der- von einer schwingenden Saite auf diese Weise entsteht, durch Verschieben der Einrichtung 20 auf dem Hals Ή der
Gitarre nach oben und nach unten ausgeübt, während das Saitenkontaktglied 22 in einem Eontakt mit der Saite gemäß
Fig. 14- gehalten bleibt. Diese Technik eines Variierens des durch eine schwingende Saite einer Gitarre erzeugten Tones
wird als "Spielen mit einem Flaschenhalsteil·" bezeichnet.
Die Spieltechnik mit einem.Flaschenhalsteil wird von dem
Amateur- und dem professionellen Gitarrespieler weit verbreitet benutzt, wenn diese Bhjbhmen spielen, die im allgemeinen
mit "Blues"- oder "Eock"-Musik bezeichnet werden,
und ist im Begriffe, eine zunehmend populäre Technik bei vielen Gitarrespielern zu;,werden.
Infolge der Popularität der Technik des "Spielens mit einem Flaschenhalsteil" sind zwecks "Spielens mit einem Flaschenhalsteil"
im Handel Gleitteile erhältliche Ein Ausführungsbeispiel eines typischen auf dem Markt erhältlichen Flaschenhals-Gleitteiles
L ist in der Fig. 6 dargestellt. Das Gleitteil L ist im allgemeinen zylindrisch, hat eine Länge von
ungefähr 5*08 bis 6,35 cm (2 bis 2 1/2 inch) und ist aus
Glas, Keramik oder Metall hergestellt. Kennzeichnenderweise ist das Gleitteil L so ausgestaltet, daß es auf dem. dritten
Finger der linken Hand eines gitarrespielenden Eechtshänders
angeordnet werden kann und im allgemeinen das gesamte mittlere Segment und einen wesentlichen Teil des vorderen Seg- ' ■
mentes des dritten Fingers des Benutzers bedeckt, auf dem
es befestigt ist.
Das Gleitteil L ist so ausgestaltet, daß es in der vorstehend
beschriebenen Weise benützt werden kann, wenn ein
"Spielen mit einem Flaschenhalsteil" gewiinsefrt? ist, und muß
von dem Finger eines Benutzers entfernt werden, wenn gewünscht
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ist, den Finger anderweitig zu benützen, auf dem es befestigt
ist. Der dritte Finger muß bei einem Variieren des durch eine schwingende Saite erzeugten Tones auf normale Weise gebogen
werden, indem die· Saite gezwungen wird, gegen eine Griffleiste
bzw. einen Bund E zu drücken.
Darüberhinaus muß der Finger gebogen werden, wenn es gewünscht wird.,· den Finger, auf welchem das Gleitteil L befestigt ist,
für einen der nachfolgend beschriebenen Berührungseinsätze zu benützen. Wie-aus der Fig. 6 ersichtlich ist, ist ein Abbiegen
des Fingers bei einem auf diesem an seinem Platz angeordneten Gleitteil L unmöglich.
Im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Entfernung des Gleit-
immer
teiles L ist, wenn/es gewünscht ist, auf der Gitarre so zu spielen,
daß ein Ton entsteht, der anders ist als diejenigen, welche durch ein "Spielen mit einem Flaschenhalsteil" erzeugt
werden, das bekannte Gleitteil L für einen Gebrauch höchst ungeeignet bzw.. unbequem. Darüberhinaus behindert bzw. verhindert
die nicht vorhandene leichte Verwendbarkeit bzw. Benützbarkeit des Gleitteiles Ii artistische Variationen
eines Tones "bzw. Klanges, welche möglich wären, wenn das
Gleitteil L nicht die normale Benutzung des Fingers verhindern
würde, auf welchem es befestigt ist.
Wie aus Fig. 11 ersichtlich, ist die Länge der erfindungsgemäßen Einrichtung 20 in axialer !Richtung, welche mit dem
Finger eines Benutzers ausgerichtet sein würde, ausreichend, um drei Saiten S einer akustischen Gitarre zu berühren und
würde notwendigerweise im Bereich von 3 1/2 bis 4 cm bei seiner maximalen Ausdehnung längs der mit A bezeichneten
Saite gemäß den Fig. 2 und 7 liegen.
Di© fig. 7 zeigt in einer Stiraansicnt die _Umfangserstreckung
des Saiteafcöntaktglie&es 22 g welche wie vorstehend erwähnt ungefähr
180° beträgt, UEd die Umfangserstreckung des Teiles,
welches allgemein als ein rechtwinkliger Abschnitt oder
ein rechtwinkliges Segment der Einrichtung 20 bezeichnet
wird. .
Versuche haben gezeigt, daß ein Bereich für die maximale
Axiallänge für das Saitenkontaktglied von ungefähr 3 bis
5 cm ein Flasch^nhalsteil-Spielen von einer ausreichenden
Anzahl von Saiten gestattet, daß die Einrichtung für drei Saiten S einer akustischen Gitarre gemäß Fig. 11 verwendet
werden kann, wenn die Einrichtung auf einem Finger in einer Gebrauchsstellung mit der Maximalausdehnung auf der - Bauchseite des mittleren Segmentes MS des Fingers .P eines Benutzers
befestigt ist.
Wie die Fig. 14- und 15 zeigen, ν gestattet der gleiche Längenbereich
von 3 bis 5 cm ein Flaschenhalsteil-Spielen von vier
Saiten S1 auf einer elektrischen Gitarre infolge des näheren Abstandes der darauf angeordneten Saiten.
Weiterhin gestattet eine maximale Länge von ungefähr 5 cm
längs der Längsachse des Saitenkontaktgliedes ein Drehen der Einrichtung 20 in eine volle Aufbewahrungsstellung mit
der Maximalausdehnung auf der Rückenseite des mittleren
Segmentes MS eines Fingers P gemäß den Fig. 8, 12 und 13, ohne daß der Finger P bei einem Normalgebrauch bei einer
Druckausübung auf die Saiten gegen einen Bund oder bei einer Ausführung einiger noch zu beschreibender Berührungseinsätze
beeinträchtigt wird.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4, 8,-9 und 15 sei
bemerkt, daß die Länge längs der Längsachse des Saitenkontaktgliedes
22 von dem Hand A bis zu dem Rand C variiert, welcher sich bis zu einer Ausdehnung von ungefähr
1 cm Länge bei dem Rand 0 verjüngt, wobei die Länge ein zentrales Segment von ungefähr 2,5 cm Länge aufweist.
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Selbstverständlich kann die Einrichtung so ausgebildet sein, daß das Saitenkontaktglied bei einer kleinsten Länge von
2,5 cm endigt und eine Umfangserstreckung von nur ca. 90° aufweist.
Vie am besten aus der Fig. 9 ersichtlich ist, ist das ungefähr 2,5 cm breite Teil des Saitenkontaktgliedes 22 verwendbar,
zwei Saiten S für ein Flaschenhalsteil-Spielen darauf zu berühren, wenn die Einrichtung 20 auf dem Finger P eines
Benutzers auf seinem mittleren Segment MS in einer Stellung zwischen der vollen Aufbewahrungs- und der vollen Gebrauchsstellung befestigt ist. Diese Stellung, die als eine Kompromiß-
oder Teilgebrauchsstellung bezeichnet werden kann, ist ferner in der Fig. 8 dargestellt und, wie am besten aus der
Fig. 8 mit der gestrichelten Ansicht des Fingers P ersichtlich ist, schränkt die Bewegung des Fingers P nur geringfügig
ein, wenn das Eontaktglied in einer Zwischenstellung .infolge der Verringerung in der Länge des Kontaktgliedes 22
befestigt ist, während die Einrichtung 20 für ein Flaschenhalsteil-Spielen
gemäß Fig. 9 weiter verwendbar ist.
Einer der vorstehend erwähnten "Berührungseinsätze" ist die Technik des "Biegens bzw. Spannens bzw. Anschlagens", welche
oft dazu benutzt wird, den durch eine schwingende Gitarrensaite erzeugten Ton zu verändern, welche seine Teilung bzw.
seinen Abstand verändert.
Das Biegen wird durch Drücken oder Ziehen einer Saite mit
einer Kraft erzielt, welche senkrecht auf. die Länge einer Saite S ausgeübt wird, und Fig. 13 zeigt einen Finger P,
wie dieser eine Saite S zieht. Gemäß Fig. 13 erfordert ein
Ziehen einer Saite S ein Biegen oder Abbiegen des lingers P
mittleren ·
zwischen seinem/und vorderen Segment»
zwischen seinem/und vorderen Segment»
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Heben dem Drücken bzw. Stoßen und Ziehen einer Saite
ist ein Abbiegen erforderlich, damit gleichzeitig auf die Saite ein Druck ausgeübt und der Druck gegen den
Hals N der Gitarre für den anzuschlagenden Ton gerichtet
wird. Das Biegen resultiert in einem zeitweiligen Spannen der Saite S, welche gespielt wird, wodurch die
!Tonhöhe von der ursprünglichen Tonhöhe angehören wird,
welche durch ein Zupfen oder ein Schlagen der Saite entsteht und eine Variation in dem dadurch erzeugten Ton
gestattet.
Eine geringe Kate eines Biegens (Stoßen, Ziehen, Stoßen, Ziehen, usw.) hebt langsam die Frequenz des erzeugten
Tones an, und umgekehrt hebt ein rasches Biegen schnell die Tonhöhe des erzeugten Tones-an.
Wird das Biegen rhythmisch wiederholt, ist die als Vibrato
bezeichnete Tonvariation die Folge, und ein Vibrato wird oft, wie dies bekannt ist, von Gitarristen nicht nur bei
populärer Musik, sondern ebenso gut in der klassischen Musik verwendet.
Wenn das Gleitteil L gemäß dem Stand der Technik auf dem
Finger eines Benutzers befestigt ist und wenn es gewünscht oder notwendig ist, diesen Finger zu verwenden, um ein Vibrato
zu erzeugen, ist das geforderte Abbiegen des Fingers gemäß Fig. 6 nicht möglich. TJm ein Vibrato zu erzeugen, müßte
das Gleitteil L vom Finger demontiert und darauf wieder befestigt werden, wenn von neuem gewünscht wird, ein Binden bzw. Verwischen eines Tones zu erzeugen, was durch das
Gleitteil L sehr erleichtert ist.·
Die erfindungsgemäße Einrichtung 20 gestattet ein Befestigen der Einrichtung 20 auf dem Finger eines Benutzers in
einer vollen Gebrauchsstellung gemäß den Fig. 10, 14 und für ein Flaschenhalsteil-Spielen. Ist es hier gewünscht,
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ein Biegen oder einige der anderen Berührungseinsätze
durchzuführen, kann die Einrichtung 20 in die volle Aufbewahrungsstellung gemäß den Fig. 12 und 13 gedreht
werden. Befindet sich die Einrichtung in der vollen Aufbewahrungsstellung, ist ein ungehindertes
Abbiegen des Fingers P möglich, wobei die Länge längs der Längsachse ausreicht, ein Abbiegen zu gestatten,
ohne daß die Einrichtung 20 den Gitarrenhals berührt.
Darüberhinaus ist gemäß den Fig. 8 und 9 die Einrichtung
auf dem Finger eines Benutzers in einer partiellen Stellung zwischen der Gebrauchs- und der Aufbewahrungsstellung
befestigbar, wodurch ein Kontakt zweier Saiten für ein Flaschenhalsteil-Spielen bei nur begrenzter
Einschränkung einer Fingerbewegung möglich ist, und ist sogar mit der kleinsten Länge des Saitenkontaktgliedes
22 in einer Stellung auf dem vorderen Teil des mittleren Segmentes des Fingers eines Benutzers befestigbar,
während eine nahezu völlige Bewegungsfreiheit des Fingers P gegeben ist.
Wie vorstehend erwähnt, sollte die Umfangsgröße der Befestigungseinrichtung
-2Ά- so gewählt werden, daß die Einrichtung
20 auf dem mittleren Segment MS des Fingers P des Benutzers dicht bzw. eng anliegend befestigt werden
kann. Die Paßsitzbefestigung der Einrichtung gestattet ein Festhalten der Einrichtung 20 in der Gebrauchs-,
Aufbewahrungs- oder in der Zwischenstellung, ohne daß sich diese unerwünscht in eine Stellung verdreht, die
der Benutzer nicht wünscht.
- Patentansprüche -
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Claims (1)
- -19- " ■ ■ . PatentansprücheΛΐ. kuf einem Finger zu befestigbare Einrichtung zum Verändern . der Schwingung einer normal schwingenden Gitarrensaite, - dadurch gekennzeichnet , daß ein Saitenkontakt glied (22) mit einer Längsachse sich zumindest teilweise um den Umfang eines Fingers erstreckt, um eine schwingende Gitarrensaite zu berühren, daß ein erstes Ende (A) des Saitenkontaktgliedes mit einer vorbestimmten Länge längs der Längsachse vorgesehen ist und ein sich in ümfangsrichtung von dem ersten Ende in einem Abstand befindendes zweites Ende (C) eine kleinere Länge aufweist, daß eine Befestigungseinrichtung für eine Paßsitz-Befestigung des Saitenkontaktgliedes (22) auf dem Finger eines Benutzers vorgesehen ist, so daß die Längsachse mit dem Finger ausgerichtet ist, und daß die Befestigungseinrichtung und das Saitenkontaktglied so aufgebaut und angeordnet sind, daß das erste Ende des Saitenkontaktgliedes wahlweise in einer Gebrauchsstellung auf der vorderen Seite eines Fingers eines Benutzers, in einer Aufbewahrungsstellung auf der Rückenseite eines Fingers eines Benutzers und in einer zwischen der vorderen Seite und der Rückenseite gelegenen ■ Stellung auf einem Finger eines Benutzers befestigbar ist.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i.c h net, daß die Länge des Saitenkontaktgliedes (22) an dem ersten Ende--.(A) einen Betrag aufweist, um ein Abbiegen eines Fingers zu gestatten, wenn die Einrichtung auf dem mittleren Fingersegment befestigt und das erste Ende zwischen der vorderen und der Rückenseite des Fingers gelegen Ist.J. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzei'chnet,-daß die Länge des Saitenkontaktgliedes (22) P31 dem ersten Ende (A) einen Betrag aufweist, um dadurch zumindest509840/0324drei Gitarrensaiten "berühren zu können, wobei das erste Ende der Einrichtung auf dem mittleren Segment eines Fingers eines Benutzers auf seiner vorderen-Seite "befestigt ist.4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Länge des Saitenkontaktglieces (22) an dem zweiten Ende (0) einen Betrag aufweist, um zumindest zwei Gitarrensaiten dadurch mit der Einrichtung berühren zu können, welche auf dem mittleren Pingersegment eines Benutzers befestigt ist, wobei das zweite Ende des Saitenkontaktgliedes auf seiner vorderen Seite gelegen ist.5- Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Länge des Saitenkontaktgliedes(22) ' au. seinem zweiten Ende (C) einen Betrag aufweist, umeinzigeeine/Saite einer Gitarre dadurch mit der Einrichtung berühren zu können, welche auf dem mittleren Fingersegment eines Benutzers befestigt ist, wobei das zweite Ende des Saitenkontaktgliedes auf seiner vorderen Seite gelegen ist.6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Saitenkontaktgliedes (22) an seinem zweiten Ende (C) einen Betrag aufweist, um zwei Saiten einer Gitarre berühren zu können, daß die entsprechenden Längen des ersten und des zweiten Endes des Saitenkontaktgliedes jeweils einen Betrag aufweisen, um einen Finger eines Benutzers mit der auf seinem mittleren Segment befestigten Einrichtung abbiegen zu können, wobei das erste Ende (A) des Saitenkontaktgliedes zwischen der vorderen und der Bückenseite des Fingers angeordnet ist.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß das erste und das zweite Ende des Saitenkontaktgliedes in Umfangsrichtung um einen gegebe-509840/0324nen Betrag voneinander beabstandet sind, so daß das zweite Ende (G) auf der vorderen Seite des Fingers angeordnet ist, während das erste Ende (A) zwischen seiner Rücken- und seiner vorderen Seite gelegen ist.8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß das Saitenkontaktglied (22) eine im allgemeinen zylindrische Gestalt aufweist, welche in LängserStreckung an ungleichartigen Umfangsstellen um das Kontaktglied herum von einer ersten Maximallänge zu einer zweiten Minimallänge variiert, und daß sich das gesaistreckt.das gesamte Kontaktglied über weniger als ungefähr 180° er-9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch g.ekennz ei ohne t , daß die zylindrische Ausgestaltung einen im allgemeinen rechtwinkligen ersten Kontaktabschnitt und einen sich verjüngenden"zweiten Kontaktabschnitt umfaßt, daß der erste Kontaktabschnitt eine Längs- und eine Querachse einschließt, daß der erste Kontaktabschnitt relativ zur Befestigungseinrichtung so angeordnet ist, daß seine Längsachse mit der Längsachse des Saxtenkontaktgliedes ausgerichtet ist und sich längs dieser Längsachse über eine Länge in einem Bereich von ungefähr 3 bis 5 cm erstreckt, daß der zweite Kontaktabschnitt eine Basis aufweist und sich von dort in Richtung der Querachse zu einer Endwand (C) hin verjüngt, daß die Basis an den ersten Eontaktabschnitt angrenzt und die Endwand (C) sich von dem ersten Kontaktabschnitt in einem Abstand befindet, daß die Endwand im allgemeinen mit der Längsachse des Kontaktgliedes ausgerichtet ist und eine Länge in Längsrichtung von ungefähr 1 bis 1 1/2 cm aufweist.10. Einrichtung nach Anspruch 9» dadurch g e k "e η η ζ e i c h net, daß das Saitenkontaktglied einen an den zweiten Kontakt ab schnitt angrenzenden dritten Kontaktabschnitt auf-509840/0324 bad original•und
weist, weiefee* sich längs der Richtung der Längsachse des Saitenkontaktgliedes nb^T eine Länge von ungefähr einem halben Zentimeter erstreckt.11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungseinrichtung (24) mit dem Saitenkontaktglied (22) unter einem eingeschlossenen Winkel von ungefähr 80° ■bezüglich seiner Längsachse befestigt ist.12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungseinrichtung eine Aussparung (32) aufweist, um die beim Abbiegen eines Fingers entstehende Erweiterung eines mittleren Fingersegmentes aufnehmen zu können.509840/0324Leerseite
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