DE2337337A1 - Konditionieren von abwasserschlamm zur entwaesserung mit kationischen acrylamid-polymeren - Google Patents
Konditionieren von abwasserschlamm zur entwaesserung mit kationischen acrylamid-polymerenInfo
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Description
CALGON CORPORATION
Postfach 1346, Pittsburgh, Pa. V.St.A.
Konditionieren von Abwasserschlamm zur Entwässerung mit kationischen Acrylamid-polymeren
Die Erfindung betrifft die Behandlung von Abwasserschlamm. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Konditionieren
von Kanalisationsabwasser- und Industrieabwasserschlamm zur Verbesserung einer Entwässerungsstufe und insbesondere
die Verwendung wasserlöslicher kationischer N-(Alkylammonium)-acrylamid-*
und N-(Alkylamino)-acrylamid-polymeren von hohem Molekulargewicht zur chemischen Konditionierung von
Kanalisations- und Industrieabwasserschlamm für eine mechanische
Entwässerung.
Das Hauptnebenprodukt von Industrie- und Haushaltswasser und Verfahren zur Behandlung von Abfall ist Schlamm. Eines der
309886/0941
C-99.8 J,
Hauptprobleme bei einem gut durchführbaren Verfahren zur Eindämmung
der Wasserverschmutzung ist das für die Schlamment- ,
Wässerung angewandte Schlammkonditionierungsverfahren. Unter Schlammentwässerung ist das Verfahren zu verstehen, durch
das Schlammfeststoffe von ihrer Anfangskonzentration von etwa 1 bis etwa 7 Gew.-% auf eine Feststoffkonzentration von über
etwa 10 Gew.-% konzentriert werden. D.h. der Wassergehalt des
Schlamms soll auf etwa 90 Gew.-^ oder darunter gesenkt werden.
Abfallwasserschlamm wird grundsätzlich gemäß drei Faktoren gekennzeichnet,
nämlich (1) Schlammherkunft, (2) Schlammverarbeitung
und (3) Grad der Behandlung. Die Schlammherkunft gibt an, ob der Schlamm von Kanalisations- (Haushalts-) Abwasser
oder Industrieabwasser oder einer Kombination davon stammt. Die Erfindung betrifft Kanalisations abwasserschlamm und
Kombinationen von solchem Schlamm und Industrieabwasserschlamm. Die Schlammverarbeitung gibt an, ob der Schlamm ein roher unbearbeiteter
Schlamm, ein anaerobischer oder aerobischer.digerierter Schlamm, ein Luftflotationsschlamm, ein eingedickter und
elutrierter Schlamm usw. ist. Der Grad der Behandlung gibt an, ob der Schlamm ein Primärschlamm (roh), ein sekundärer Schlamm
(aktivierter Abfallschlamm), ein chemisch gefällter Schlamm,
ein Rieselfilterhumus (trickling filter humus) oder eine Kombination
von einem oder mehreren solchen Schlammarten, wie aktiviertem Abfallschlamm mit primärem Schlamm,ist. Es wird
allgemein unterstellt, daß die einzelnen Schlammarten verschiedene Eigenschaften haben und daß die Art des Schlamms das zum
Konditionieren und Entwässern anzuwendende Verfahren mehr oder weniger vorschreibt.
Die derzeit üblicherweise angewandten mechanischen Entwässerungsverfahren
sind Filtration durch Eigengewicht, Vakuumfiltration, Zentrifugation, Filterpressen, Porteous-Verfahren, Elutriation,
Flotation und Eindicken. Unabhängig davon jedoch, welches Verfahren zur mechanischen Entwässerung angewandt wird, ist es üb-
- 2 309836/0941
lieh geworden, den Schlamm vor der Entwässerung zu "konditionieren.
Durch diese chemische Konditionierung des Schlamms wird das
mechanische Entwässerungsverfahren drastisch verbessert. Die Erfindung betrifft die chemische Konditionierung von Schlamm
unabhängig von dem oder den später angewandten mechanischen Verfahren. Durch eine geeignete chemische Konditionierung vor
der mechanischen Entwässerung kann der Wassergehalt des Schlamms von Konzentrationen in der Gegend von 9-5 bis 9S#>
auf etwa 60 bis 9056 oder darunter gesenkt werden. Das am häufigsten für. die Konditionierung
von Schlamm für die Entwässerung verwendete chemische Mittel ist Ferrichlorid. Auch andere eisenhaltige Salze, wie
Ferrisulfat und einige Ferrosalze, insbesondere Ferrosulfat,
haben Verwendung für die Konditionierung von Schlamm für die Entwässerung
gefunden. Diese Eisensalze können entweder allein oder in Kombination mit Kalk und/oder anderen Konditionierungsmitteln
verwendet werden.
Seit kurzem werden zur chemischen Konditionierung von Schlamm vielfach wasserlösliche Polyelektrolyte von hohem Molekularge- '
wicht verwendet. Diese Polyelektrolyte sind allein oder in Kombination mit anorganischen Konditionierungsmitteln, wie den
Ferri- und Ferrosalzen und KaIk5. verwendet worden. Einige der
herkömmliehen Verfahren sind in den US-PS 3 259 569, 3 300 407,
3 142 638, 3 423 312, 3 472 767/3 642 6I9, 3 4o9 546 und
3 397 139 beschrieben.
Die meisten der. obigen Konditionierungsverfahren sind zwar durchführbar,
aber weniger wirksam und wirtschaftlich, als erwünscht. Außerdem sind die verschiedenen Polymeren nicht bei jedem Schlamm
wirksam. Beispielsweise sind einige der Polymeren gut wirksam bei primärem Schlamm, weniger wirksam aber bei digeriertem Schlamm.
Auch sind einige der Polymeren gut wirksam bei Gemischen von aktiviertem Schlamm und primärem Schlamm, jedoch unwirksam, bei.
100# aktiviertem Abfallsohlamm. Aufgabe der Erfindung ist daher .
die Auffindung eines KonditionierüngsmitteIs, mit dem die ver-
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ßchiedenen Arten von Schlamm und Schlammgemischen konditioniert werden können, und das außerdem wirksam und wirtschaftlich 1st.
Es wurde gefunden, daß die Entwässerung von Abfallschlamm weitgehend
verbessert wird, wenn der Schlamm vor .der mechanischen Entwässerung mit einem wasserlöslichen, hochmolekularen, kationischen
Polymer, das wenigstens 1,0 Mol-# Einheiten der Formel
4-CH2 - C 4- -^CH2 - C A-
\ C = 0 / ^C = O7
C 0 / C
NH oder N
R5-C- R4 · R5-C
(CH2)n
Rz X R2
enthält, versetzt wird, wobei in diesen Formeln R. und R2 unabhängig
voneinander lineare oder verzweigte Alkylgruppen mit bis zu 18Kohlenstoffatomen oder Aralkylgruppen mit bis zu 10
Kohlenstoffatomen sind und R^ und R« unter Bildung einer hetero*
cyclischen Gruppe mit einem oder mehreren Heteroatomen vereinigt
sein können; R^ Wasserstoff, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Halogen ist;
R4 Wasserstoff, Halogen oder eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe
mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen ist; E1. Phenyl, eine
niedrigmolekulare Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder substituiertes Phenyl, worin die Substituenten niedrigmolekulare
Alkylgruppeimit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder niedrigmoLekulare Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
sind, ist? R, oder R4 mit R5 unter Bildung einer cyclischen
Gruppe mit wenigstens 6 Kohlenstoffatomen oder einer bicyclischen
Gruppe mit wenigstens 7 Kohlenstoffatomen vereinigt sein
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können, wobei die cyclischen Gruppen mit linearen oder verzweigten
Alkylgruppen mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen substituiert sein können; R^ Wasserstoff oder Methyl ist; R2, von
irgendeiner Gruppe, die Stickstoff zu quaternisieren vermag,
abgeleitet sein kann und vorzugsweise Wasserstoff, Benzyl, Phenäthyl, Cyanoäthyl oder lineares oder verzweigtes Alkyl
oder Aralkyl mit bis zu 16 Kohlenstoffatomen ist; X^) irgend
ein Anion, vorzugsweise ein Halogen-, Alkosulfat-, Tosylat-,
Carboxylat-, Sulfonat-, Sulfat-, Phosphat-, Acetat- oder Nitration, ist und η eine ganze Zahl von 0 bis 2 ist.
Die gemäß der Erfindung bevorzugten N-(Alkylammonium)-acrylamid- und N-(Alkylamino)-acrylamid-polymeren sind diejenigen,
in denen R*, Rp, R^, Rj- und R niedrigmolekulare Alkylgruppen
mit 1 bis -4 Kohlenstoffatomen und R^ und R,- Wasserstoffatome
Θ j? ο ein Halogenion ist. Die am meisten
bevorzugten Verbindungen sind diejenigen, in denen R-, R2, R^,
Rc und R Methyl sind, R-, und Rg Wasserstoff sind und η 0 oder
1 und P ein Chlorion ist. Wenn η gleich 0 ist, enthalten die bevorzugten Polymeren 2-Acrylamido-2-methyl-propyl-trimethylammoniumchlorid
(AMPTAC) und/oder S-Acrylamido^-methyl-propyldimethylamin
(AMPDA). Wenn η gleich 1 ist, enthalten die bevorzugten
Polymeren 3-Acrylamido-3-methyl-butyl-trimethylammoniumchlorid
(AMRTAC) und/oder ^-Acrylamido-^-methyl-butyldimethylamin
(AMBDA).
Wie oben erwähnt, müssen die Polymeren gemäß der Erfindung 1,0
Mol-# N-(Alkylammpnium)-acrylamid- und/oder N-(Alkylamino)-acrylamid-einheiten
enthalten. Das bevorzugte Comonomer, das außer dem N-(Alkylammonium)-acrylamid und/oder dem N-(Alkyl- i
amino)-acrylamid verwendet werden kann, ist Acrylamid (oder das äquivalente Methacrylamid). Die gemäß der Erfindung
bevorzugt zum Konditionieren des Schlamms verwendeten Copolymeren haben also die Formel
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C-998 6
| ■Ν |
NH
ι C - CH Αχττ |
R4 |
| 'η | ||
| -R, |
in der R1, R2>
R*».R^* R5, Rg, R55, 30 und η die oben angegebene
Bedeutung haben und w 0 bis 100 Mol-# ist, y 0 bis 99,0 Mol-# ist,
ζ O bis 100 Mol-£ ist und die Summe von w und ζ wenigstens 1,0
Mol-56 ist. Die am meisten bevorzugten Polymeren haben die Formel
CH3
- CH
Die Polymeren gemäß der Erfindung können durch Homopolymerisieren
des N-(Alkylammonium)-acrylamide auf dem N-(Alkylamino)-acrylamid hergestellt werden. Die Copolymeren können durch Copolymerisleren
von einem oder mehreren N-(Alkylammonium)-acrylamiden mit einem oder mehreren N-(Alkylamino)-acrylamiden oder durch Copolymerisieren
von zwei oder mehreren verschiedenen N-(Alkylamraonium)-acrylamiden
oder zwei oder mehreren verschiedenen,N-(Alkylamino)-acrylamiden
hergestellt werden. Die bevorzugten Copolymeren mit Acrylamid können durch Copolymerisieren von Acrylamid mit einem
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oder mehreren N-(Alkyläminonium)-acrylanilden und/oder N-(Alkylamino)-aörylamiden
hergestellt werden. Es ist auch möglich, die ein H-(Alkylamraonium) -acrylamid allein oder mit einem N-(Alkylamiho)
-acrylamid enthaltenden Polymeren durch Quaternisieren des Poly-N-(alkylamino)-acrylamide herzustellen.
Die Polynierisation kann durch Lösungs-, Suspensions- oder
Emulsionspolymerisation erfolgen* Die Initiierung der PoIymerisatiqh
kann durch freie Radikale, photolytisch oder durch andere Maßnahmen» einschließlich einer spontanen Polymerisation,
erfolgen. Vorzugsweise wurde eine Initiierung mit freien Radikalen und Lösungs- oder Emulsionspolymerisation
angewandt. Aber auch mit allen übrigen üblichen Polymerisationsverfahren sind geeignete Polymere hergestellt worden. Zur Herstellung
des Polymer können alle übrigen geeigneten und dem Fachmann bekannten Verfahren angewandt werden. Die Erfindung
ist nicht abhängig von dem Polymerisationsverfahren, sofern es nur ein Polymer mit der geeigneten Struktur und dem geeigneten
"Molekulargewicht ergibt.
Beispiele für Monomere, aus denen die Polymeren gemäß der Erfindung
hergestellt Werden können, sind in der USA-Patentanmeldung Serial No, 231 4o6 vom 2. März 1972 und der USA-Patentanmeldung
Serial No. 197 5l7*vom 10. Nov. 1971 beschrieben. Außerdem ist die Zusammensetzung der Polymeren gemäß der Erfindung
in der USA-Patentanmeldung Serial No. 231 407 vom
2. März Ϊ972 beschrieben. * = DT-OS 22 5* 929
Gemäß der Erfindung können .auch Polymere, die sich von weiteren
Monomeren als N-CAlkylammoniunO-acrylamiden, N-(Alkylamino)-acrylamiden
und Acrylamid ableiten, verwendet werden. Gemäß der Erfindung können bis zu 20 Mol-£ andere wasserlösliche Comonomere
und bis zu etwa 10 Mol-# wasserunlösliche Comonomere verwendet
werden. Beispiele für einige der verwendbaren wasserlöslichen Comonomeren sind Methacrylamid, die N-(niedr. )-alkyl-sübstituierteri
Acrylamide und Methacrylamide, N-Vinylpyrrolidin
. 7 309886/0941
und die Di-(niedr. ^alkyldiallylammoniumchloride. Beispiele
für einige der wasserunlöslichen Comonomere sind Vinylacetat,
Acrylnitril, Vinylchlorid, niedr. Alkylester von Acrylsäure, Methacrylsäure und Styrol. Die bevorzugten Polymeren gemäß der
Erfindung bestehen also im wesentlichen aus N-(Alkylammonium)-acrylamiden
und Acrylamid, können aber auch bis zu etwa 20 MoI-^
an anderen erhältlichen wasserlöslichen Comonomeren und bis zu etwa 10 MoI-^ an wasserunlöslichen Comonomeren enthalten.
Der mit den Polymeren gemäß der Erfindung versetzte Abfallschlamm entwässert besser als ein Schlamm, der mit den herkömmlichen Polymeren
behandelt ist. Die chemische Konditionierung mit einem Polymer gemäß der Erfindung ergibt einen Schlamm, der besser entwässert
als ein mit den herkömmlicherweise verwendeten Chemikalien behandelter Schlamm. Außerdem können mit den Polymeren gemäß der
Erfindung alle verschiedenen Schlammarten konditioniert werden.
Die Polymeren gemäß der Erfindung können allein oder in Kombination
mit den anorganischen Konditionierungsmitteln, wie den Ferri- und Perrosalzen und/oder Kalk verwendet werden. Das bevorzugte
anorganische Konditionierungsmittel ist Ferrichlorid.
Wenn eine Kombination des Polymer gemäß der Erfindung mit einem anorganischen Konditionierungsmittel verwendet wird, so kann
das Polymer zuerst, zusammen mit dem anorganischen Konditionierungsmittel oder nach Zusatz des anorganischen, Konditionierungsmittels
zugesetzt werden. Manche Schlammarten entwässern besser, wenn zunächst das Polymer dem wäßrigen Schlamm zugemischt wird,
bevor das anorganische Konditionierungsmittel zugesetzt wird.
Es gibt aber auch Schlammarten, die besser entwässern, wenn das anorganische Konditionierungsmittel gründlich mit dem wäßrigen
Schlamm vermischt wird, bevor das Polymer zugesetzt wird. Außerdem
gibt es Schlammarten, die am besten entwässern, wenn das Polymer und das anorganische Konditionierungsmittel gleichzeitig
zugesetzt werden. Wenn das Polymer und das anorganische Kondi-
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tionierungsmittel gleichzeitig zugesetzt werden, ist es möglich,
das Polymer und das anorganische Konditionierungsmittel miteinander zu vermischen, bevor sie zusammen mit dem Schlamm
in Kontakt gebracht werden. Alternativ werden das Polymer und das anorganische Konditionierungsmittel getrennt voneinander
aber gleichzeitig zugesetzt. Durch Durchführung einer Reihe von Büchner-Trichter-Tests kann leicht ermittelt werden, welches
die beste Art des Zusatzes' ist.
Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht' darin, daß man den
Schlamm mit dem Polymer oder mit dem anorganischen Konditionier
rungsmittel konditioniert und den konditioniert en Schlamm dann einer Stufe für eine mechanische Entwässerung zuführt. Der
Schlamm wird konditioniert, indem man ihn mit dem Polymer oder dem Polymer und dem anorganischen Konditionierungsmittel gründlich
vermischt und in Kontakt bringt. Wenn das Polymer als das einzige Konditionierungsmittel verwendet wird, so wird es in
Konzentrationen von 10 bis 1500 ppm, bezogen auf das Gewicht
des gesamten wäßrigen Schlamms, zugesetzt. Wenn eine Kombinationsbehandlung angewandt wird, so werden 'etwa 100 bis jJOOO ppm
der Kombination von Polymer und anorganischem Konditionierungsmittel verwendet. Das Polymer macht etwa 1,0 bis 25,0$ der Kombination
aus, während der Rest aus dem anorganischen Konditionierungsmittel besteht.
Wie oben erwähnt, sind die Polymeren gemäß der Erfindung wasserlösliche
hochmolekulare kationische Acrylamid-polymere. Absolute Grenzen für das Molekulargewicht eines Polymer, das gemäß der
Erfindung verwendet werden kann, existieren nicht. Ein Polymer von niedrigem Molekulargewicht ist insoweit wirksam, als es den
Schlamm bis zu einem gewissen Grad konditioniert. Das Polymer von
niedrigem Molekulargewicht ist aber etwas unwirksamer als ein Polymer von hohem Molekulargewicht. Allgemein sind die Polymeren
von höherem Molekulargewicht sehr viel wirksamer. Daher soll unter einem Polymer von hohem Molekulargewicht ein Polymer mit
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JO
einem Molekulargewicht von wenigstens etwa 100000 und vorzugsweise
mehr als 1 000 000 verstanden werden. Vorzugsweise beträgt das Molekulargewicht 10 bis 20 Millionen oder darüber.
Gemäß der Erfindung kann der Schlamm auch außer mit dem Polymer oder mit dem Polymer und dem anorganischen Konditionierungsmittel
noch mit Kalk behandelt werden. Bekanntlich ist es für eine wirksame Schlammkonditionierung oft erforderlich, das pH
einzustellen. Daher kann der Schlamm entweder vor oder nach der Konditionierung mit dem Polymer oder mit dem Polymer und dem
anorganischen Konditionierungsmittel mit Kalk versetzt werden.
Obwohl, wie oben erwähnt, bisher schon verschiedene Entwässerungs·
verfahren angewandt worden sind, hat die Entwässerung von Kanalisations-
und Industrieabwasserschlamm durch Zentrifugieren
gegenüber anderen Entwässerungsverfahren einige Vorteile, wie geringere Betriebskosten (compound cost), minimalen Bedienungsaufwand, die Tatsache, daß Zentrifugen vollkommen eingeschlossen
sind, so daß der Schlamm der Atmosphäre nicht ausgesetzt wird und damit Geruchsprobleme ausgeschaltet werden, kontinuierlicher
Betrieb und dergl.
Für die Entwässerung in dem Verfahren gemäß der Erfindung können entweder Gleichstromzentrifugen oder Gegenstromzentrifugen verwendet
werden. Für eine Verwendung gemäß der Erfindung wird die typische Gleichstromzentrifuge oder "standard solid bowl
centrifuge" gewöhnlich mit einer Anordnung versehen, durch die die oben besprochene Polymerlösung der Zentrifuge zugesetzt
werden kann. Einige Zentrifugen haben eine Einrichtung zum direkten Einbringen der Polymerlösung in die Schale (bowl) der
Zentrifuge, was insofern vorteilhaft ist, als der erste Kontakt des Polymer mit dem Schlamm an der wirksamsten Stelle erfolgt.
Wenn der Kanalisations- oder Industrieabwassersöhlamm außerordentlich
feine Feststoffe enthält, ist es erwünscht und oft notwendig, das Polymer im Inneren zuzusetzen. Die mit den PoIy-
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meren gemäß der Erfindung erzielbare Agglomerierung von Teilchen
verbessert die Absetzeigenschaften beträchtlich, so daß die Zentrifuge bei erhöhten Zufuhrgeschwindigkeiten ein zufriedenstellendes
Konzentrat abgeben kann.
Es wurde nachgewiesen, daß das Verfahren gemäß der Erfindung
eine wirksame Schlammkonditionierung für die Entwässerung ist. Eine Reihe von BÜchner-Trichter-Tests wurde mit verschiedenen,
Schlammproben, die von verschiedenen Kanalisationswasserbehandlungsanlagen des mittleren Ostens erhalten waren, durchgeführt.
Der Schlamm war jeweils eine Kombination von Haushalts- und Industrieabfällen. Bei dem Büchner-Trichter-Test wird der
Schlamm in einem Büchner-Trichter gehalten, Feuchtigkeit wird
mittels einer Vakuumpumpe von dem Schlamm abgezogen, und die Fiitrat ions geschwindigkeit wird mit einer mit Einteilung versehenen
Bürette gemessen. Der Test wird wie folgt durchgeführt: Zunächst wird ein Filterpapier oder Filtertuch in den Büchner-Trichter,
der mit der Meßbürette verbunden ist, eingebracht. ■Dann werden 100 bis 500 ml der wäßrigen Schlammsuspension in
einen Becher eingemessen. Der Schlamm wird konditioniert, indem man ihm das Konditionierungsmittel zusetzt und gründlich
einmischt. Wenn dem Schlamm zwei oder mehr Konditionierungsmittel
zugesetzt werden, so wird nach jedem Zusatz gründlich gemischt. Der konditionierte Schlamm wird in den zuvor vorbereiteten
Trichter eingebracht, und Vakuum wird angelegt. Die Zeit, die erforderlich ist, um eine bestimmte Menge an Fiitrat
in ml von dem Schlamm abzuziehen, wird aufgezeichnet. Außerdem wird das gesamte korrigierte Filtratvolumen (ml Fiitrat minus
ml zugesetzte Chemikalien) nach einigen Minuten unter Vakuum aufgezeichnet. Dann wird der Test abgebrochen, und die Trockenheit
des Kuchens wird aufgezeichnet. Die folgenden Tabellen veranschaulichen die Ergebnisse einiger Büchner-Trichter-Tests.
Tabelle 1 veranschaulicht die Wirkung einer Reihe von Copolymeren von Acrylamid (AM) und ^-Acrylamido-jS-methyl-butyl-tri-
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C-998
methyl-ammoniumchlorid (AMBTAC). Der Schlamm war ein direkter
aktivierter Abfallschlamm von einer Kanalisationsabwasserbehandlungsanlage
des mittleren Ostens. Der Schlamm hatte eine Anfangskonzentration von etwa 2,0$ Feststoffen. Die Polymeren
wurden in einer Menge von 100 ppm zu 200 ml Schlamm in dem Büchner-Trichter zugesetzt.
| - | T a | bei | 1 e | 125 ml FiI- trat |
150 ml FiI- trat |
1 | Abgezogene Ge samtmenge FiI- |
Konzentration des entwässer |
| Zusammenset zung in MoI-Ji |
Zeit in Sekunden zum Abziehen von |
50 55 54 94 |
74 75 75 120 |
trat, ml | ten Schlamms, Gew.-% |
|||
| AM/AMBTAC | 100 ml PiI- trat |
167 163 164 144 |
12,1 10,8 11,1 7,2 |
|||||
| 0/100 10/90 20/80 40/60 |
35 42 40 76 |
Tabelle 2 veranschaulicht die Wirkung einer Anzahl Copolymerer von Acrylamid (AH) und 3-Acrylamido-3-methyl-butyl-trimethylammoniumchlorid
(AMBTAC). Der Schlamm war ein digerierter primärer und sekundärer Schlamm von einer Kanalisationsabwasserbehandlungsani
age des mittleren Ostens. Er hatte eine Anfangsfest
st off konzentrat ion von 4,5$. Die Polymeren wurden in verschiedenen
Mengen zugesetzt, und in den Büchner-Trichter wurden
jeweils 100 ml Schlammproben eingebracht.
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C-998
| Zusammen setzung |
zuge setzte |
Zeit in Sekunden zum Abziehen von |
50 ml PiI- trat |
75 ml FiI-. trat |
Abgezogene Ge samtmenge FiI- |
Konzentra tion des |
| in Mol-# ' AM/AMBTAC |
Menge, Ppm |
25 ml PiI- trat |
33 ' | 120 | trat, ml | entwässer ten Schlamms, Gew.-% |
| 0/100 | 250 | 10 | 25 | 72 | 65 | 12,9 |
| 350 | 9 | 58 | >120 | 65 | 12,9 | |
| 10/90 | 250 | 14 | 36 | 120 | 51 | 9,2 |
| 350 | 10 | 69 | ——— | 61 | 11,5 | |
| 20/80 | 250 | 16 | 42 | __- | 46 | 8,3 |
| 350 | 10 | 50 | 9,0 |
Tabelle 3 veranschaulicht die Wirkung einer Anzahl Horhopolymerer
von AMBTAC. Der Schlamm war digerierter primärer und sekundärer
Schlamm und hatte eine Anfangsfeststoffkonzentratlon von 5,9$·
Die Polymeren wurden in einer Menge von 3OQ ppm zugesetzt,und
in den Büchner-Trichter wurden 100-ml-Proben des Schlamms eingebracht.
.
Tabelle 3
| Probe Nr. | Zeit in | Sekunden von |
zum Abziehen | Abgezogene Gesamtmen |
Konzentration des entwässer |
| 25 ml Piltrat |
50 ml Piltrat |
75 ml Piltrat |
ge Piltrat, ml |
ten Schlamms, Gew.-^ |
|
| 1 | 5 | 18 | I05 | 65 | 16,9 |
| 2 | 8 | 24 | 120 | 63 | 16,0 |
| 3 | 5 | 17 | 120 | 63 | 16,0 |
| 4 | 6 | 22 | 61 | 15,1 | |
| 5 | 7 | 32 | --- | 58 | 14,1 |
- 13 -
30 98 8 6/0941
C-998
Tabelle 4 veranschaulicht die Wirkung von Polymeren, die 2-Acrylamido-2-methyl-propyl-trimethyl-ammoniumchlorid
(AMPTAC) enthalten. Der Schlamm war ein digerierter primärer
und sekundärer Schlamm, der von einer Kanalisationsabwasseranlage des mittleren Ostens erhalten war. Er hatte eine Anfangs
fest st off konzentrat ion von ^,2.%. Die Polymeren wurden
in verschiedenen Mengen zugesetzt, und jeweils 100 ml Schlamm wurden in den Büohner-Trichter eingebracht.
Zusammensetzung in MoI-Si AM/AMPTAC
0/100
20/80
| zuge setzte |
Zeit in | Sekunden hen von |
zum Abzie- | Abgezogene Gesamtmen |
Konzentra tion des |
| Menge, ppm |
25 ml Piltrat |
50 ml Piltrat |
75 ml Piltrat |
ge Piltrat, ml |
entwässer ten Schlamms Gew.-% |
| 350 | 8 | 24 | 67 | 64 | 11,7 |
| 450 | 8 | 25 | 60 | 65 | 12,0 |
| 500 | 9 | 27 | 60 | 65 | 12,0 |
| 350 | 7 | 15 | 110 | 61 | 10,8 |
| 400 | 7 | 17 | 84 | 61 | 10,8 |
| . 450 | 14 | 31 | 118 | 57 | 9,8 |
Tabelle 5 veranschaulicht die Wirkung der Polymeren gemäß der Erfindung auf Gemische verschiedener Schlammarten. Der verwendete
Schlamm war ein Gemisch von digeriertem primärem und aktiviertem
Abfallschlamm mit einem hohen Verhältnis an aktiviertem Abfall und war von einer Kanalisationsabwasserbehandlungsanlage
des mittleren Ostens erhalten. Er hatte eine Anfangsfeststoff
konzentrat ion von 2,5$. Das verwendete Polymer war AMBTAC,
und die zugesetzte Menge betrug 50 bis 200 ppm. Der Büehner-Trichter-Test wurde unter Verwendung von jeweils 200 ml Schlamm
durchgeführt.
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| Zugesetzte | Zeit in | Sekunden | zum Abziehen | Abgezogene | Konzentration |
| Menge, ppm | von | Gesamtmenge | des entwässer | ||
| 100 ml | 125 ml | 150 ml | Piltrat, | ten Schlamms, | |
| Piltrat | Flltrat | Piltrat | ml | Gew.-;^ | |
| 50 | 72 | 120 | ——— | 121 | 6,55 |
| 60 | 65 | 100 | . | 129 | 7,05 |
| 70 | 49 | 84 | 155 | 7,7 | |
| 80 | 42 | 65 | 145 | . 8,9 | |
| 100 | 55 | 105 | 149 | 9,8 | |
| 125 . | 52 | 48 | 85 | 152 | 10,4 |
| 150 | 28 | 44 | 72 | 155 | 11,1 |
| 175 | 27 | 41 | 65 | 156 | 11,4 |
| 200 | 28 | 40 | 61 | 157 | 11,6 |
-15 -
309886/Q941
Claims (6)
- P a tentansprücheVerfahren zum Entwässern eines wäßrigen Abfallschlamms, wobei der Abfallschlamm mit einem chemischen Konditionierungsmittel konditioniert und der konditionierte Schlamm einer mechanischen Entwässerungsstufe zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet , daß man als chemisches Konditionierungsmittel ein wasserlösliches hochmolekulares Polymer, das wenigstens 1,0 MoI-^ Einheiten der Formel
L ρττ
-^H2?6
- C
ι
C =
•} NH
t
-σ
ι
- CH
tι 2 'n R2 t
Rz" Rl oder- C CH2 C = O t NH t -C-R4 R5 - CH H, ^H2)n Rl enthält, verwendet, worin R. und Rp unabhängig voneinander lineare oder verzweigte Alkylgruppen mit bis zu 18 Kohlenstoffatomen oder Aralkylgruppen mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen sind und R. und R2 unter Bildung einer heterocyclischen Gruppe mit einem oder mehreren Heteroatomen miteinander verbunden sein können; R-, Wasserstoff, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein Halogenatom ist; R^ Wasserstoff, Halogen, eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen ist; Rc Phenyl, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine substituierte Phenylgruppe, in der die Substituenten niedrigmolekulare Alkylgruppen mit 1 bis- 16 -309886/0941Kohlenstoffatomen oder niedrigmolekulare Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sein können, ist; R-, oder R2^ mit R1- unter Bildung einer cyclischen Gruppe mit wenigstens β Kohlenstoffatomen oder einer bicyclischen Gruppe mit wenigstens 7 Kohlenstoffatomen vereinigt sein können, wobei die cyclischen Gruppen mit linearen oder verzweigten Alkylgruppen mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen substituiert sein können; Rg Wasserstoff oder Methyl ist; R irgendeine Gruppe, die den.2 /-NStickstoff zu quaternisleren vermag, ist; X^ ein Anion ist und η eine ganze Zahl von 0 bis 2 ist. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß R^, R2, R^, R1- und R2 niedrigmolekulare Alkylgruppen mit 1 bis Ϊ Kohlenstoffatomen sind, R, und Rg Wasserstoff sind, η 0 oder 1 ist und X^ ein Halogenion ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß R^, R2, R^, R5 und R Methylgruppen sind, R5 und Rg Wasserstoffatome sind, η 0 oder 1 ist und X^ ein Chlorion ist.
- 4. Verfahren zum Entwässern eines wäßrigen Abfallschlamms, wobei der Abfallschlamm mit einem chemischen Konditionierungsmittel konditioniert und dann einer mechanischen Entwässerungsstufe zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet , daß man als das chemische Konditionierungsmittel ein wasserlösliches hochmolekulares Polymer, das wenigstens 1,0 Mol-# Einheiten der Formel- 17 309886/0941—[—CH0 - C H r-CHo - CH -J Γ~ΰ±1ρ γT 2 έ=0/\ C=O7V c.NH W NH^ y NHR5-C- R4 R5 - CR3-CH R5- CH(CH2)n- R1R ^2 IX1enthält, verwendet, worin R. und R2 unabhängig voneinander lineare oder verzweigte Alkylgruppen mit bis zu 18 Kohlenstoffatomen oder Aralky!gruppen mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen sind und R. und R2 unter Bildung einer heterocyclischen Gruppe mit einem oder mehreren Heteroatomen miteinander verbunden sein können; R^, Wasserstoff, eine niedrigmolekulare Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Halogen ist; R1, Wasserstoff, Halogen, eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen ist; R1- Phenyl, niedrigmolekulares Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder substituiertes Phenyl, worin die Substituenten niedrigmolekulare Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder niedrigmolekulare Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sein können, ist; R, oder R2, zusammen mit R^- eine cyclische Gruppe mit wenigstens 6 Kohlenstoffatomen oder eine bicyclische Gruppe mit wenigstens J Kohlenstoffatomen bilden können, wobei die cyclische Gruppe mit linearen oder verzweigten Alkylgruppen mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann; Rg Wasserstoff oder Methyl ist; R irgendeine Gruppe, die den Stickstoff zu quaternisieren vermag, ist; xP ein Anion ist; η eine ganze Zahl von 0 bis 2 ist; w 0 bis 100 Mol-# ist; y 0 bis 99,0 Mol-# ist; ζ 0 bis 100 Mol-# ist und die Summe von w und ζ wenigstens 1,0 ist.- 18 309886/0941
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß R., R2, R2^, R1- und Rz niedrigmolekulare Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sind, R-, und Rg Wasserstoff sind, η 0 oder 1 ist und X^ ein Halogenion ist.
- 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß R1, R2, R^, Rr und Rz Methylgruppen siiid, R, und R^ Wasserst off atome sind, η 0 oder 1 ist und 3M ein Chlorion ist.7« Verfahren zum Entwässern eines wäßrigen Abfallschlamms, wobei der Abfallschlamm mit einem chemischen Konditionierungsmittel ■ konditioniert und der konditionierte Schlamm einer mechanischen Entwässerungsstufe zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man als das chemische Konditionierungsmittel ein wasserlösliches hochmolekulares Polymer, das wenigstens 1,0 Mol-$ Einheiten der Formel- CH H h-CHo - CHC = O' \ C = Ot w ιNH w NH2-C-CH2enthält, verwendet, worin η O oder 1 ist, w 1,0 bis 100 ist, y O bis 99,0 Mol-% ist und wobei das Polymer ein Moleku largewicht von wenigstens etwa 1 000 000 hat.- 19 -309886/0941
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