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DE2327264A1 - Filterpackung - Google Patents

Filterpackung

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Publication number
DE2327264A1
DE2327264A1 DE2327264A DE2327264A DE2327264A1 DE 2327264 A1 DE2327264 A1 DE 2327264A1 DE 2327264 A DE2327264 A DE 2327264A DE 2327264 A DE2327264 A DE 2327264A DE 2327264 A1 DE2327264 A1 DE 2327264A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiving chamber
filter pack
pack according
filter
bag
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Pending
Application number
DE2327264A
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Bednartz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE2327264A priority Critical patent/DE2327264A1/de
Publication of DE2327264A1 publication Critical patent/DE2327264A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/70Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for
    • B65D85/804Disposable containers or packages with contents which are mixed, infused or dissolved in situ, i.e. without having been previously removed from the package
    • B65D85/8043Packages adapted to allow liquid to pass through the contents
    • B65D85/8052Details of the outlet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

Dipl.-Ing. W. Jabbusch
Patentanwalt 29 Oldenburg
6210/ba-
Patent- und Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
Kerr Hugo Bednartz, 295 Leer, Deichstr. 26
Filterpackung
Die Erfindung betrifft eine Filterpackung, insbesondere zur Zubereitung eines Kaffeegetränkes mit einer abgemessenen Menge Kaffeemehl und mit einem Filterbeutel.
Durch die deutsche Patentschrift 1 92? 294- ist bereits eine Filterpackung mit gemahlenem Röstkaffee und Filterpapier zur Zubereitung eines gefilterten Kaffeegetränkes bekannt, bei welcher der gemahlene XLöstkaffee von dem Filterpapier durch eine wasserdurchlässige, jedoch eine Berührung des Höstkaffees mit dem Filterpapier verhindernde Trennschicht abgesondert ist. Diese 'Trennschicht besteht aus einer gelochten Aluminiumfolie, die zu einer zylindrischen Aufnahmekammer für den gemahlenen Röstkaffee geformt ist, wobei die Außenwandungen von einer Schicht Filterpapier bedeckt sind.
Da gemahlener Röstkaffee dazu neigt, mit Filterpapier eine unerwünschte, nachteilige Verbindung einzugehen, indem Kaffeeöl in das Filterpapier eindringt und dadurch der Geschmack des zubereiteten Kaffeegetränks beeinträchtigt wird, soll durcn die wasserdurchlässige Trennschicht, d. h. die ge-
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lochte Aluminiumfolie während der Lagerung der Filterpackung der Kontakt zwischen gemahlenem Eöstkaffee und Filterpapier verhindert werden. Bei näherer Betrachtungsweise ergibt.sich jedoch,.daß die Isolierung des gemahlenen Eöstkaffees vom Filterpapier nicht s,o sicher gewährleistet ist, wie es zur völligen Geschmacksneutralhaltung des Kaffeegetränkes wünschenswert ist. Da der Eöstkaffee üblicherweise zu feinkörnigem Kaffeemehl gemahlen wird, können einzelne Körner des Kaffeemehls beim Abpacken und auch während des Transports und der Lagerung der Filterpackungen durch die gelochte Folie sickern und wieder mit dem Filterpapier eine Verbindung eingehen, indem das in den Körnern enthaltene Kaffeeöl in das Papier eindringt.
Zur Geschmacksneutralisierung und Frischhaltung von Lebensmitteln wird oft die Vakuumverpackung angewendet und auch bei Filterpackungen der genannten Art ist die Vakuumverpackung des gemahlenen Röstkaffees angezeigt. Daraus ergibt sich jedoch der Nachteil, daß das die gelochte Aluminiumfolie umgebende Filterpapier vom atmosphärischen Druck der Umgebung durch die Löcher in der Aluminiumfolie in den Vakuumraum mit dem Kaffeemehl gepreßt wird und somit wieder damit in Berührung kommt. Durch diese teilweise Berührung des Kaffeemehls mit dem Filterpapier bleibt die nachteilige Geschmacksbeeinträchtigung bestehen. Außerdem können
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die Poren des/Filterpapiers durch Eindringen von Kaffeeöl verstopft werden, so daß die Filtertätigkeit des Filterpapiers beeinträchtigt wird.
Da die Filterpackung außen noch einmal durch eine gasdichte Alufolie allseitig verschlossen werden muß, ist sie außerdem verhältnismäßig teuer in der Herstellung.
Der Gebrauch dieser bekannten Filterpackung weist weiterhin den Nachteil auf, daß der Strahl des aufzugießenden heißen Wassers nicht direkt auf das Kaffeemehl trifft, sondern das Wasser vielmehr erst durch das Filterpapier eindringen muß und dabei schon, einen Teil seiner Wärme verliert. Ein wesentlich größerer Wärmeverlust des heißen Wassers tritt jedoch beim Durchdringen der Sieblöcher der Aluminiumfolie auf, da dies Metall bekanntlich ein guter Wärmeleiter ist. Darüber hinaus wird der Austritt des durch Auslaugung des Kaffeemehles gebildeten Kaffeextraktes durch die gelochte Folie behindert; denn die Löcher der Folie müssen verhältnismäßig klein gehalten werden, um ein Durchrieseln der Kaffeemehlkörner zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Filterpackung der vor bezeichneten Gattung so auszubilden, daß mit Sicherheit eine Berührung zwischen Kaffeemehl und Filterpapier bis unmittelbar vor dem Zeitpunkt der Zubereitung eines Getränkes vermieden wird.
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Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß im Einfüllbereich des Filterbeutels eine gasdichte, unmittelbar vor der Zubereitung zu öffnende Kaffeemehl-Aufnahmekammer angeordnet ist.
Durch diese Ausbildung ist die Geschmacksbeeinträchtigung durch das Eindringen von Kaffeeöl in das Filterpapier nicht mehr möglich. Das Kaffeemehl ist in abgemessenen Mengen in die Aufnahmekam τη er abfüllbar und kann dort auch ohne weitere Nachteile leicht vakuumverpackt werden. Durch Aufreißen der Aufnähmekammer unmittelbar vor dem Aufguß des Getränkes rieselt das Kaffeemehl aus der Aufnahmekammer in den Filterpapierbeutel und wird dort direkt vom heißen Wasserstrahl getroffen, wodurch das Kaffeemehl im erwünschten Ausmaße aufgeschlossen wird, da das Wasser ohne Temperaturverlust also mit nahe dem Siedepunkt liegender Temperatur auf das Kaffeemehl auftrifft. Der bei der Auslaugung entstehende Kaffeextrakt kann ungehindert durch den Filterbeutel austreten und wird in der Kanne oder in der Tasse allseitig und vollkommen vom heißen Wasser bzw. Kaffee umspült, wodurch sich nach dem Aufguß ein Nachbrüheffekt einstellt.
Die Aufnahmekammer besteht vorzugsweise aus einer Aluminiumfolie, in der das Kaffeemehl leicht vakuumverpackt werden kann und somit bis zur unmittelbaren Zubereitung des Getränkes aromafrisch und geschmacksneutral bleibt. Die Aufnahmekammer selbst kann in den verschiedensten Formen ausgebildet werden. Sie wird im oberen Einfüllbereich
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des FiIterbeutels angeordnet und zusammen mit dem Filterbeutel in ein entsprechendes Getränkgefäß eingehängt. Filterbeutel und Aufnahmekammer stützen sich dabei auf den Rand der Gefäßöffnung ab, wobei der Filterbeutel frei in das Gefäß hineingehängt. Ist die Aufnahmekammer zum Beispiel als Kugelmulde ausgebildet, kann die Oberseite durch eine Abreißfolie abgedeckt werden und nach der Entfernung der Abreißfolie wird der Boden der Kugelmulde zum Beispiel durch ein Messer, einen Löffel oder dergleichen Werkzeug durchstoßen, so daß das Kaffeemehl in den Filterbeutel rieselt. Anschließend kann heißes Wasser durch die durchstoßene Öffnung in den Filterbeutel und unmittelbar auf das Eaffeemehl gegossen werden, worauf die Extraktion und Filterung erfolgt.
Die Aufnahmekammer kann auch als Flachbeutel ausgebildet werden, dessen Oberseite mit Schwächungslinien -versehen ist, die einen Aufreißabschnitt begrenzen. Dieser Aufreißabschnitt kann mittels eines Zugfadens in an sich bekannter Weise aufgetrennt werden. Durch die sich dabei ausbildende, aufklaffende Naht läßt sich die Oberseite des Flachbeutels Ton Hand zu einer Zylinderform zur echtdrücken, da das Material des Flachbeutels -vorzugsweise Aluminiumfolie ist. Der . Boden des Flachbeutels wird wiederum mit einem Werkzeug durchstoßen, worauf das Kaffeemehl in den Filterbeutel rieselt und der Aufguß erfolgen kann. Der Flachbeutel kann auch mittels eines Aufhängefadens in die Gefäßöffnung eingehängt werden.
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Der Filterbeutel ist vorzugsweise mit seinem oberen Öffnungsrand an der Aufnahmekammer befestigt, was durch Verschweißen oder andere an sich bekannte Befestigungsarten erfolgen kann. Ist die Aufnahmekammer als Kugelmulde ausgebildet, wird der Filterbeutel vorteilhaft nicht am äußeren Umfang der Kugelmulde befestigt, sondern etwas tiefer. Dadurch wird erreicht, daß die Filterpackung zum Aufguß von Kaffee in Gefäßen mit verschiedenen Öffnungsweiten benutzt werden kann, indem sich die Kugelmulde entsprechend ihrem Radius auf dem mehr oder weniger großen Gefäßrand abstützt. Weiterhin ergibt sich daraus der Vorteil, daß der Filterbeutel immer frei im Gefäß hängt.
Ober- und Unterseite der Aufnahmekammer können je nach Bedarf mit Schwächungslinien versehen werden, durch welche die Aufreißabschnitte begrenzt werden. Dadurch wird das Aufreißen der Aluminiumfolie der Aufnahmekammer erheblich erleichtert. Außerdem wird gewährleistet, daß die Aufnahmekammer immer nur an den vorgesehenen Stellen aufgerissen wird. Es kann sich also kein unkontrollierter Riß in der Aufnahmekammer bilden, der ein ungewolltes Verschütten von Kaffeemehl hervorruft.
Das Durchstoßen der Unterseite der Aufnahmekammer kann auch durch einen Dorn erfolgen, der an der Oberseite der Aufnahmekammer angeordnet ist und in die Aufnahmekammer hineinragt. Durch Druck auf die Oberseite bzw. den Abreißdeckel
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der geschlossenen Aufnähmekammer wird der Boden durchstoßen, so daß das Kaffeemehl in den Filterbeutel rieselt, -wenn der Dorn anschließend aus der Durchstoßöffnung entfernt wird, indem die Oberseite von der Aufnahmekammer abgerissen wird bzw. mittels des vorperforierten Aufreißabschnittes entfernt wird.
Bei Verwendung eines quer plissierten Beutels, der bei geschlossener Aufnahmekammer zusammengefaltet ist, läßt sich die Unterseite der Aufnähmekammer, die wiederum mit durch Schwächungslinien begrenzten Aufreißabschnitten versehen ist, vorteilhaft durch ein zwischen dem Aufreißabschnitt und dem Boden des Filterbeutels angeordnetes Zugelement öffnen, das bei· der Ausstreckung der Aufnahmekammer nach unten, den zum Aufreißen der vorperforierten Abschnitte benötigten Zug auf die Unterseite der Aufnahmekammer und die dort angeordneten Aufreißabschnitte überträgt. Damit die Filtertüte mit ihren quer umlaufenden Plissierfalten bei der Handhabung des Aufreißens nicht zerdrückt wird, kann an ihrem Boden eine nach außen ragende Handhabe angeordnet werden. -
Weiterhin ist es möglich, Filterbeutel an einem Rahmen zu befestigen, in den die Aufnahmekammern einsetzbar sind. Dieser Rahmen stützt sich zusammen mit dem Filterbeutel auf dem Rand der Gefäßöffnung ab und durch entsprechende Formen der Aufnahmekammer kann diese innerhalb des Rahmens eingeklemmt werden. Durch Herausnehmen der Aufnahmekammer und öffnen ihrer Oberseite kann das Kaffeemehl nun in den Filterbeu-
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tel geschüttet werden, "worauf der Aufguß mit dem heißen Wasser erfolgen kann.
Es ist jedoch auch möglich, die Aufnahmekammer im Einfüllbereich des Filterbeutels dr#hbar zu lagern, so daß nach Öffnung ihrer Oberseite das Kaffeemehl durch Schwenken der nun geöffneten Aufnahmekammer in den Filterbeutel abgegeben "werden kann.
Die zur Abstützung der Filterpackung vorgesehenen Gefäßauflagestege können als umlaufende, radial abstehende" Ringe ausgebildet sein; sie können jedoch auch zu einzelnen radial abstehenden Stegen ausgebildet werden, die auch abbiegbar ausgebildet sein können, um den Halt der Filterpackung zu verbessern.
Die gesamte Filterpackung kann auch an ihrer Unterseite noch mit einer zusätzlichen Aluminiumschutzumhüllung oder dergleichen versehen werden, so daß sich zwischen der Schutzumhüllung und der Unterseite der Aufnahmekammer ein Hohlraum bildet, in dem der Filterbeutel angeordnet ist. Die Schutzumhüllung kann durch Abnehmen oder Abreißen einfach entfernt werden und gewährleistet vorteilhaft eine Absicherung des Filterbeutels gegen Transport- und Lagerungsschäden sowie bis zum Gebrauch einwandfreie hygienische Bedingungen, da ein vorzeitiges Verschmutzen der Filterbeutel durch die Schutzumhüllung vermieden wird.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in den Zeichnungen dargestellt;. Es zeigen:
Jig. 1 eine erfindungsgemäße Filterpackung mit zur Kugelmulde ausgeformter Aufnahmekammer im Querschnitt,
Fig. 2 die schematische Seitenansicht der Filterpackung mit als Flachbeutel ausgebildeter Aufnahmekammer,
Fig. 2aeine Draufsicht auf die Filterpackung gemäß Fig. 2,
Fig. 2bdie aufgerissene Filterpackung gemäß Fig. 2 in perspektivischer Ansicht, wobei der Flachbeutel zum Hohlzylinder geformt ist,
Fig. 5 den schematischen Schnitt einer anderen Ausführungsform der Aufnahmekammer,
Fig. 4- eine Filterpackung mit trichterförmiger Aufnahmekammer,
Fig. 5 eine Filterpackung mit kegelförmiger Aufnahmekammer,
Fig. 6 einen schematischen Querschnitt durch eine Aufnahmekammer mit innen liegendem Öffnungsdorn,
Fig· 6adie Filterpackung mit der Aufnahmekammer gemäß Fig. 6, bei der durch Druck der öffnungsdorn den. Boden der Aufnahmekammer durchstoßen hat,
Fig. 6bdie Filterpackung gemäß Fig. 6 und Fig. 6a während des Abreißens der Oberseite der Aufnähmekammer,
Fig» 7 eine Filterpackung mit umlaufende Plissierungen
aufweisendem Filterbeutel,
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Fig. 7a die Filterpackung gemäß Fig. 7 mit gestrecktem Filterbeutel und aufgerissener Unterseite der Aufnahmekammer und
Fig. 8 eine Filterpackung mit äußerer Schutzumhüllung de.r Unterseite im schematischen Querschnitt.
Fig. 1 zeigt den schematischen Querschnitt einer Filterpackung, "bei der die Auf nahmekammer' 2 als Kugelmulde ausgebildet ist, -welche die offene Oberseite des Filterbeutels 1 verschließt. Die Oberseite der Auf nähme kammer 2 ist mit einem Aufreißdeckel 3 verschlossen. Durch Aufeinanderkleben der Ränder bzw. Verschweißen der Ränder der Auf nähme kammer und des Filterbeutels und des Deckels 3 wird eine Kannenauf lage 4- ausgebildet, mit der sich die Filterpackung auf dem Rand der Gefäßöffnung abstützt.
Fig. 2 zeigt eine als Flachbeutel 6 ausgebildete Aufnahmekammer 2 mit seitlicher Kannenauflage 4-, an deren Unterseite der Filterbeutel 1 befestigt ist. Fig. 2a zeigt den Flachbeutel 6 von oben gesehen. Mit 7 ist eine über die Oberseite verlaufende vorperforierte ^aht bezeichnet, die mittels Aufreißfaden 8 mit der am freien Ende befestigten Sandhabe 9 auftrennbar ist. Fig. 2b zeigt den Flachbeutel 6 nach dem Aufreißen durch den Faden 8 in perspektivischer Ansicht, wobei der Flachbeutel 6, wie dargestellt, durch Drücken von Hand zu einem Zylinder geformt ist.
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Die Figuren-3, 4- und 5 zeigen schematisch andere Ausbildungen der Aufnahmekammer.
Fig. 6 zeigt eine Filterpackung mit Filterbeutel 1 und Aufnanmekammer 2, die durch einen Deckel 3 verschlossen ist. Die Filterpackung stützt sich mit der Kannenauflage 4 auf dem Öffnungsrand 5 cLes Gefäßes ab. Auf der Innenseite des Deckels ist, wie dargestellt, ein Dorn 10 angeordnet, dessen Spitze bis unmittelbar auf den Boden der Aufnahme kammer reicht. Fig. 6a zeigt das Durchstoßen des Bodens der Aufnahmekammer 2 durch den Dorn 10, indem auf den Dekkel der Aufnahmekammer Druck ausgeübt wird. Fig. 6b zeigt das öffnen der Oberseite der Aufnahmekammer 2, deren Boden bereits durchstoßen ist, durch Abreißen des Deckels 3» der zusammen mit dem Dorn 10 entfernt wird. Dabei rieselt das Kaffeemehl, wie dargestellt, durch die Durchstoßöffnung im Boden der Aufnahmekammer in den Filterbeutel 1.
Fig. 7 zeigt eine andere Öffnungsart der Aufnahmekammer-Unterseite. Die Aufnahmekammer ist, wie dargestellt, kegelförmig ausgebildet, wobei die längere Seite des ungleichseitigen Kegels mit einem Aufreißabschnitt 11 versehen ist, der durch Schwächungslinien, wie zum Beispiel Perforation, begrenzt ist. Der Filterbeutel 1 ist, wie dargestellt, mit umlauf enden Plissierungen12 versehen und weist an seiner Unterseite eine nach außen stehende Handhabe 13 auf. Zwischen der •handhabe 13 und der am Anfang des Aufreißabschnittes 11 befindlichen Lasche 14 ist ein Zugelement 15 angeordnet.
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Fig. 7a zeigt die Filterpackung gemäß Fig. 7
gestecktem Filterbeutel, was durch Ziehen an der Handhabe 13 erfolgt, wobei das Zugelement 15 cLen Aufreißabschnitt 11 aus der Aufnähmekammer heraustrennt und das Kaffeemehl durch die so gebildete Öffnung in den Filterbeutel rieseln kann. Nach Entfernen des Deckels 3 kann Wässer -aufgegossen werden.
Fig. 8 zeigt einen schematischen Querschnitt durch eine gebrauchsfertige Filterpackung, deren Unterseite
durch eine Schutzumhüllung 16 abgedeckt ist, so daß in dem zwischen Aufnahmekammer 2 und der Schutzumhüllung
verbleibenden Hohlraum der Filterbeutel 1 angeordnet ist
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Claims (1)

  1. 6210/ba - 15 -
    Ansprüclie:
    Γ)) Filterpackung, insbesondere zur Zubereitung eines Kaffeegetränkes mit einer abgemessenen Menge Kaffeemehl und mit einem Filterbeutel,
    dadurch gekennzeichnet, daß im Einfüllbereich des Filterbeutels (1) eine gasdichte, unmittelbar vor der Zubereitung zu öffnende Kaffeemehl-Aufnahmekammer (2) angeordnet ist.
    2^ Filterpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekammer (2) als Kugelmulde ausgebildet ist.
    Filterpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß die Aufnahmekammer (2) als Hohlzylinder ausgebil det ist.
    4_j_ Filterpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß die Aufnahmekammer (2) als Flachbeutel (6) ausge bildet ist.
    i Filterpackung nach Anspruch 4·s dadurch gekennzeich net, daß der Flachbeutel zum Zylinder verformbar ist.
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    6. Filterpackung nach, einem der Ansprüche 3 - 5> dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekammer (2) einen Aufhängefaden (8) aufweist.
    _»_ Filterpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekammer (2) als konischer Hohlzylinder ausgebildet ist.
    8^ Filterpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekammer (2) kegelförmig ausgebildet ist.
    ^ Filterpackung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterbeutel (1) mit seinem oberen Öffnungsrand an der Aufnahmekammer (2) befestigt ist.
    10. Filterpackung nach einem der Ansprüche 1-5 und
    7 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekammer (2) Schwächungslinien aufweist.
    11. Filterpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwächungslinien mindestens einen an der Oberseite der Aufnahmekammer (2) angeordneten Aufreißabschnitt begrenzen.
    12. Filterpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich-
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    net, daß die Schwächungslinie η mindestens einen gja der Unterseite der Aufnahmekammer (2) angeordneten Aufreißabschnitt (11) begrenzen. ·
    1g. Filterpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwächungslinien an der Oberseite und Unterseite der Aufnahmekammer (2) angeordnete Aufreißabschnitte begrenzen.
    14. Filterpackung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreißabsehnitte der Oberseite und der Unterseite eine gemeinsame Grifflasche am Aufreißanfang aufweisen.
    . Filterpackung nadaeinem der Ansprüche 1 - I3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekammer (2) am an ihrer Oberseite angeordneten Aufreißabschnitt einen in die Aufnahmekammer hineinragenden Dorn (10) aufweist.
    16. Filterpackung nach einem der Ansprüche 1 —13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Boden des Filterbeutels (1) und dem Aufreißanfang (14) des durch Schwächungslinien begrenzten Aufreißabschnittes (11) an der Unterseite der Aufnahmekammer (2) ein verbindendes Zugelement (15) angeordnet ist.
    17» Filterpackung nach Anspruch 1 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterbeutel (1)- umlaufende Plissierfalten
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    (12) aufweist und an seinem Boden eine nach außen ragende Handhabe (13) angeordnet ist.
    18. Filterpackung nach einem der Ansprüche 1 - 17i dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Umfang der Aufnahmekammer (2) einen radial abstehenden G-efaßauflagesteg (4·) aufweist.
    19« Filterpackung nach einem der Ansprüche 1 - 17 j dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des FiIterbeuteis (1) einen radial abstehenden Gefäßauflagesteg (4) aufweist.
    20. Filterpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekammer (2) aus Aluminiumfolie geformt ist.
    21. Filterpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Filterbeutel-Schutzumhüllung (16) aufweist.
    409881/001S
DE2327264A 1973-05-29 1973-05-29 Filterpackung Pending DE2327264A1 (de)

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