DE2324843C2 - Vorrichtung zur Montage von mehrteiligen Masten - Google Patents
Vorrichtung zur Montage von mehrteiligen MastenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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- E04H12/34—Arrangements for erecting or lowering towers, masts, poles, chimney stacks, or the like
-
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Montage von mehrteiligen Masten, mit einer am Mast
verfahrbaren und feststellbaren, mit Hebemitteln für Maslteile ausgerüsteten Montagebühne, die mit einer
unteren, ebenfalls verfahrbaren feststellbaren Plattform verbunden ist.
Aus der DE-OS 21 46 689 ist ein Verfahren und eine Anordnung zur Errichtung von Turmkonstruktionen
bekannt. Die Einrichtung weist einen Kranschlilten auf,
der eine den Kran tragende Bühne und eine eine Windenanordnung tragende Bühne umfaßt. Dieser
Schlitten ist mittels Gleitschuhen, die in außen am Turm befestigten Schienen eingreifen beweglich geführt.
Unterhalb des Kranschlittens ist ein weiterer, getrennter Schlitten angeordnet, welcher als Stützlager dient
und über ein Paar aus Kolben und Zylindern zusammengesetzte hydraulische Heber mit dem Kranschlitten
verbunden ist. Der untere Schlitten trägt einen Pumpensatz und weist Gleitschuhe der gleichen Art auf
wie der obere Schlitten. Die Bühnen sind mittels eines an einem Gerüst seitlich des Turms geführten
Fahrkorbes erreichbar.
Zur Bewegung der Vorrichtung nach oben werden die hydraulischen Heber mittels des Pumpensatzes mit
Druck gespeist, so daß sich der Kranschlitten vom unteren Schlitten weghebt. Nach dem Anheben des
Kranschlittens in die gewünschte Höhe wird er an den Schienen verriegelt. Anschließend wird der untere
Schlitten angehoben. Nachteilig ist an dieser Einrichtung, daß sie eine sehr aufwendige Konstruktion
aufweist und deshalb nur schwer zu verfahren ist.
Eine weitere bekannte Vorrichtung weist Trag- und Führungsrahmen, sowie eine Kopftraverse auf (DE-AS
12 58 574). Die Kopftraverse verbindet zwei parallel zum Mast ausgerichtete Stützen und besitzt Zug- bzw.
Hebemittel fur die Mastteile. Trag- und Führungsrahmen werden mit dem jeweils einzusetzenden Mastteil
verbunden, wenn der Mastteil noch liegt. Die Stützen lassen sich von einer waagerechten in eine senkrechte
Stellung kippen und in letzterer im Führungs- und Tragrahmen verfahren. Weiterhin können die Stützen
nach dem Hochfahren mit einem Spanngeschirr am Führungsrahmen fixiert werden. Die Vorrichtung zeigt,
daß Kopftraverse und Führungsrahmen, die sich in
ίο unterschiedlicher Höhe befinden, wechselweise gleiche
Funktionen erfüllen können; aber es liegt eine außerordentlich aufwendige Konstruktion vor und
durch die starre Ausbildung der Stützen ist für diese eine gewisse Mindestlänge vorzusehen. Weiterhin ist ein
Klettergerüst bekannt, das sich selbsttätig an dem von ihm errichteten Bauwerk bzw. an seiner Kletterstange
verfährt (DE-PS 6 26 553). Das Klettergerüst besteht aus einer Montagebühne mit Hebemitteln für rohrförmige
Mastteile und Einzelteile der Schneckenzahnstange, mit der eine Schnecke des Antriebes des
Klettergerüstes kämmt Dieses Klettergerüst bewegt sich zwar selbsttätig mit fortschreitender Errichtung des
Bauwerkes in die Höhe; aber gleichzeitig ist mit der Schneckenzahnstange ein Führungselement für das
Klettergerüst aufzubauen und anschließend wieder zu demontieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Vorrichtung zur Montage von mehrteiligen
Masten zu schaffen, die nur unter Zuhilfenahme von Mastelemenlen und eigenen Führungselementen entlang
des Mastes auf und ab bewegt und in jeder beliebigen Position am Mast festgestellt werden kann.
Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichendes Anspruches 1.
In vorteilhafter Weise ermöglicht die in einfacher Weise auf- und abbaubare, automatisch verstellbare
Einrichtung eine der Fortbewegung von Kriechtieren vergleichbare Stütz- und Schiebebewegung von Montagebühne
und unterer Plattform. Die automatisch verstellbare Einrichtung kann mehrere Scheren aufweisen,
an deren Gelenkpunkt jeweils ein steuerbarer Hydraulikzylinder angreift. Ebenso kann man Feststellmittel
für die Montagebühne und die untere Plattform mittels einer Fernbedienung zentral steuern. Dient die
as Vorrichtung zum Aufstocken von Gittermasten, so
versieht man die Montagebühne und die untere Plattform zweckmäßig mit kippbaren, federbelasteten
Riegeln, die wechselweise auf horizontalen Füllstäben des Gittermastes einrasten.
Montagebühne und untere Plattform weisen Rollen auf, die an Eckstielen des Gittermastes geführt sind.
Indem sich die Rollen an den Eckstielen abstützen, nehmen sie zusätzlich das Kippmoment der Montagebühne
auf.
Zur Erleichterung des Aufbaues der Vorrichtung können die Arme der Scheren unmittelbar in Profilschienen
der Montagebühne und der unteren Plattform eingeführt und mittels Doppelrollen verschiebbar
a.ngelenkt sein.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung im ein- und ausgefahrenen Zustand,
F i g. 2 eine 'Feststellvorrichtung,
Fig.3 einen Teilbereich der Draufsicht auf eine Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig.4 in einer Profilschiene der Montagebühne
geführte Doppelrollen eines Scherenarmes.
Fig. 1 zeigt eine verfahrbare Montagebühne 1, die mit einer unteren Plattform 2 über eine Schere 3
verbunden ist.
An einem Gelenkpunkt 4 der Schere 3 greift ein Hydraulik-Zylinder 5 an. Die Montagebühne 1 trägt eine
Hebevorrichtung 6. Fig. 1 zeigt dir untere Plattform 2 in strichpunktlinierter Darstellung in einer ausgefahrenen
Stellung. Montagebühne 1 und untere Plattform 2 sind über Rollen 7 am Eckstie! 8 eines Antennenraastes
abgestützt (F ig. 3).
F i g. 2 zeigt einen federbelasteten Riegel 9, der fallenartig in einem horizontalen Füllstab 10 des
Gittermastes einrastet. In Fig.3 sind zwei dieser Feststelleinrichtung in der Draufsicht beidseitig eines
Eckstieles 8 erkennbar. Doppelrollen 11 der Scherenarme sind in einer Profilschiene 12 der Montagebühne 1
geführt (F ig. 4).
Zur Montage des Antennenmastes wird zunächst ein Fußschuß aufgestellt und am Boden an drei Eckstielen
verankert. Montagebühne I und untere Plattform 2 werden mit ihren Riegeln 9 auf die jeweiligen
horizontalen Füllstäbe 10 aufgelegt. Anschließend werden die Scherenarme in die Montagebühne und die
untere Plattform 2 eingeführt und im Gelenkpunkt 4 mit dem Hydraulikzylinder verbunden. Zur Bewegung der
Montagebühne 1 nach oben fahren zwei Hydraulik-Zylinder 5 aus, dabei verkleinert sich der obere und der
untere Winkel zwischen den Scherenarmen. Die Hebebzw, die Montagebühne kann auch teilbar sein. Bei der
Montage werden die beiden Bühnenhälften um den Mast gelegt und dann anschließend kraftschlüssig
gegeneinander verriegelt.
Die Montagebühne 1 wird nach oben bewegt, bis ihre Riegel 9 in die horizontalen Füllstäbe 10 des Mastes
einrasten. Nachfolgend werden die Riegel 9 der unteren Plattform 2 entklinkl und die Hydraulik-Zylinder 5
führen die untere Plattform 2 nach, bis diese an den
entsprechenden horizontalen Fullstaben 10 einrastet. Zum Abwärtsfahren werden mittels einer z. B. mechanischen
Fernbedienung zunächst die Riege! 9 der unteren Plattform 2 geschwenkt. Nun können wiederum die
Hydraulik-Zylinder 5 ausgefahren werden. Die untere Plattform 2 bewegt sich soweit abwärts, bis die Riegel 9
auf den entsprechenden horizontalen Füllstäben 10 aufliegen. Jetzt können die Riegel 9 der Montagebühne
geöffnet werden. Die Hydraulik-Zylinder 5 WL-rden eingefahren, die Montagebühne 1 bewegt sich abwärts,
bis deren Riegel 9 wieder auf den jeweiligen horizontalen Füllstäben 10 aufliegen. Die Rollen 7
dienen bei diesen Bewegungen als Führung und nehmen das Kippmoment der Montagebühne auf. Die Doppelrollen
11 an den Enden der Scherenarme erlauben einen ruckfreien Bewegungsablauf der Schere 3. Mittels der
Hebevorrichtung 6 kann jeder einzelne Schuß hochgezogen werden. Die dazugehörende Elektrowinde ist an
der Unterseite der Montagebühne befestigt (nicht dargestellt). Eine Hydraulik-Einrichtung, die zur Ansteuerung
der Hydraulik-Zylinder und weiterer Elemente, z. B. auch der Feststelleinrichtung, dienen kann, ist
am Oberteil der unteren Plattform 2 montiert.
Zweckmäßig steht der Monteur beim Heben auf der Montagebühne 1. Er kann von dort aus zentral das
Heben und auch das Nachführen der Vorrichtung selbst steuern und ist nicht unfaligefährdet.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel bezieht sich besonders auf das Errichten von Masten unabhängig
von ihrer Höhe, bei gleichem Mastquerschnitt, in Richtung der Höhe, wobei jedoch bei verschiedenen
Masten verschiedene Querschnittsformen, Quadrat, Dreiecksform befahrbar sind.
Die Montagebühne kann gleichzeitig als Antennenträger verwendet werden und evtl. am Mast verbleiben.
Die Antennen können dann über die beiden Bühnen in ihrer Höhe verfahren werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Montage von mehrteiligen Masten, mit einer am Mast verfahrbaren und
feststellbaren, mit Hebemitteln für Mastteile ausge ■
rüsteten Montagebühne, die mit einer unteren, ebenfalls verfahrbaren und feststellbaren Plattform
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Mast umgebende Montagebühne (1)
über in ihrer Höhe verstellbare Scheren (3) mit der unteren Plattform verbunden ist, und daß im
Gelenkpunkt (4) der Scheren (3) mindestens ein steuerbarer Hydraulikzylinder (5) angrenL
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Montagebühne (t) und der
unteren Plattform (2) kippbare, federbelastete Riegel (9) angeordnet sind, die wechselweise zum
Feststellen auf horizontalen Füllstäben (10) des Gittermastes einrasten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagebühne (1) und die
Plattform (2) Rollen (7) aufweisen, die an Eckstielen (8) des Gittermastes geführt sind.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arme einer jeden Schere (3) unmittelbar an Profilschienen (12) der Montagebühne (1) und der
unteren Plattform (2) mittels Rollen (11) lösbar angelenkt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2324843A DE2324843C2 (de) | 1973-05-17 | 1973-05-17 | Vorrichtung zur Montage von mehrteiligen Masten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2324843A DE2324843C2 (de) | 1973-05-17 | 1973-05-17 | Vorrichtung zur Montage von mehrteiligen Masten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2324843A1 DE2324843A1 (de) | 1974-12-12 |
| DE2324843C2 true DE2324843C2 (de) | 1982-04-15 |
Family
ID=5881148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2324843A Expired DE2324843C2 (de) | 1973-05-17 | 1973-05-17 | Vorrichtung zur Montage von mehrteiligen Masten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2324843C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4238675C1 (de) * | 1992-11-17 | 1994-01-05 | Abb Patent Gmbh | Plattform |
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| DE102004033681A1 (de) * | 2004-07-09 | 2006-02-09 | Wobben, Aloys, Dipl.-Ing. | Windenergieanlage mit einem Turm |
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-
1973
- 1973-05-17 DE DE2324843A patent/DE2324843C2/de not_active Expired
Cited By (4)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2324843A1 (de) | 1974-12-12 |
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