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DE2323276C2 - Umlegbarer Turmdrehkran - Google Patents

Umlegbarer Turmdrehkran

Info

Publication number
DE2323276C2
DE2323276C2 DE19732323276 DE2323276A DE2323276C2 DE 2323276 C2 DE2323276 C2 DE 2323276C2 DE 19732323276 DE19732323276 DE 19732323276 DE 2323276 A DE2323276 A DE 2323276A DE 2323276 C2 DE2323276 C2 DE 2323276C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
boom
tower
guy
folding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732323276
Other languages
English (en)
Other versions
DE2323276A1 (de
DE2323276B1 (de
Inventor
Dieter 6703 Limburgerhof; Ledergerber Hans-Jürgen 6650 Homburg Sorg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WETZEL KG 6830 SCHWETZINGEN
Original Assignee
WETZEL KG 6830 SCHWETZINGEN
Filing date
Publication date
Application filed by WETZEL KG 6830 SCHWETZINGEN filed Critical WETZEL KG 6830 SCHWETZINGEN
Priority to DE19732323276 priority Critical patent/DE2323276C2/de
Publication of DE2323276A1 publication Critical patent/DE2323276A1/de
Publication of DE2323276B1 publication Critical patent/DE2323276B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2323276C2 publication Critical patent/DE2323276C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen umlegbaren Tumdrehkran mit außermittig am Turmkopf angelenktem, für den Transport an den Turm anklappbarem Ausleger und mit einer mit Abstand von der Anlenkachse des Auslegers am Turmkopf angreifenden Abspannstütze für ein /um Ausleger geführtes Abspannseil und ein zum Grundgestell des Turmes geführtes Auslegerhalte- bzw. -verstellseil, die in der Betriebsstellung schräg nach oben und hinten abgespreizt und für den Transport an den Ausleger oder Turm anklappbar ist.
Ein grundlegendes Problem beim Kranbau ist, den Turm biegemomentenfrei zu machen. Voraussetzung dafür wäre, daß nur Normalkräftc in den Turm eingeleitet werden. Dies kann in einfachster Weise dadurch erreicht werden, daß der Ausleger und die Abspannstütze in der Trägheitsachse des Turms angelenkt werden, wobei gleichzeitig gewährleistet sein muß, daß das Auslegerhalte- bzw. -verstellseil parallel zum Turm geführt wird. Hierbei ergeben sich aber konstruktive Probleme dadurch, daß das Gelenk zwischen Ausleger und Turmkopf nicht in der Ebene des Unteigurtes des Auslegers liegen kann, da wegen der Anlenkung des Auslegers in der Trägheitsachse des Turmes, d. h. innerhalb des Turmquerschnittes ein Anklappen des Auslegers an den Turm in eine zum Turm parallel; Lage nicht möglich wäre. Der Untergurt des Auslegers muß also einen Abstand von der Gelenkachse haben, der größer ist als der Abstand der Gelenkachse von der dem Ausleger zugewandten Seite des Turmes. Die Überbrückung dieses Abstandes durch eine entsprechende Lagerbockkonstruktion ist aber konstruktiv aufwendig, da diese Konstruktion außerordentlich hohe, beim Drehen des Turmes und damit des Auslegers oder auf Grund von Windkräften auftretende Torsionskräfte übertragen muß. Unter dein. Begriff »außermittig« soll ganz allgemein verstanden werdea daß der Ausleger nicht in der Trägheitsachse des Krans am Turm angeienkt ist.
Diese Probleme sind bereits bei dei.. eingangs beschriebenen, aus der DT-OS 2 048 923 bekannten umlegbaren Turmdrehkran, bei dem der Ausleger etwas au3erhalb des Turmquerschnittes, d. h. außermittig, am Turmkopf angelenkt ist, dadurch gelöst worden, daß die Abspannstütze an einem Hebel angelenkt ist. der wiederum am Ausleger schwenkbar befestigt ist. Durch diese Ausbildung wird beim Ablassen des Auslegers die Abspannstütze vom Turmkopf abgehoben und klappt an den Ausleger an. In der Betriebsstellung, d. h. bei hochgezogenem Ausleger, stützt sie sich über eine — bei praktischen Ausführungen dieses Kranes vorgesehene und auch erforderliche — Kalottenführung gegenüber dem Turmkopf ab. Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß bei Vermeidung einer Lagerbockkonstruktion zwischen Ausleger und Auslegergelenk der Turm annähernd biegemomentenfrei wird, da der Kraftangriffspunkt der Abspannstütze am Turmkopf in eine statisch optimale Lage gelegt werden kann, gleichzeitig aber ein einwandfreies Anklappen der Abspannstütze an den an den Turm geklappten Ausleger möglich ist. Letzteres ist notwendig, damit die für den Straßentransport gesetzlich vorgeschriebenen maximalen Höhen und Längen des völlig zusammengelegten Turmdrehkrans auch bei größeren Turmdrehkränen eingehalten werden können.
Der Nachteil dieser bekannten Ausführung liegt darin, daß der konstruktive Aufwand für den zusätzlichen Anlenkhebel und die Kalottenführung der Abspannstütze am Turmkopf nicht wünschenswert ist und daß insbesondere die Ausbildung der Kalottenführung konstruktive und vor allen Dingen fertigungstechnische Probleme aufwirft.
Bei einem aus der DT-OS 2 050 004 bekannten umlegbaren Turmdrehkran ist der Ausleger über einen Zwischenrahmen am Turmkopf angelenkt, wobei die Anlenkung des Zwischenrahmens am Turmkopf in der Trägheitsachse des Turmes vorgenommen ist. Der Zwischenrahmen ist so lang, daß die Anlenkstelle des Auslegers am Zwischenrahrnen bei hochgezogenem Ausleger außerhalb des Turmquerschnittes liegt. Die Abspannstüt/e ist am Ausleger, und zwar in der Trägheitsachse des Turmes, angelenkt. Diese Ausführung bietet die gleichen Vorteile, wie die zuvor geschilderte bekannte Ausführung, allerdings auch mit dem Nachteil zusätzlichen konstruktiven Aufwandes für den Zwischenrahmen. Außerdem wird bei beiden bekannten Ausführungen durch die zusätzlichen Teile zusätzliches Gewicht an den Turmkopf gebracht, was nicht wünschenswert ist. Außerdem ist bei der zuletzt beschrie-
beneri bekannten Ausführung auch, wenn auch in geringerem Umfang, das Problem der Torsionsmomente im Zwischenrahmen gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen umlegbaren Turmdrehkran der eingangs beschriebenen Art dahingehend zu verbessern, daß die Abspannstütze bei Beibehaltung ihrer Anklappbarkeit an den abgelassenen Ausleger in einfacherer Weise am Turmkopf befestigt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abspannstütze durch ein Klappgelenk in einen ortsfest am Turmkopf angelenkten Stützenfußteil und einen Stützerispitzenteil unterteilt ist, wobei das KJappgelenk so ausgebildet ist, daß nur ein Umklappen des Stützenspitzenteils relativ zum Stützenfußteil aus der gestreckten Lage der Abspannstütze in Richtung auf den Ausleger hin möglich ist. Durch die ortsfeste Anlenkung der Abspannstütze am Turmkopf im Abstand von der Anlenkachse des Auslegers werden diesbezügliche konstruktive und fertigungstechnische Probleme ausgeschaltet. Bei der erfindungsgemäßen Lösung sind nur statisch notwendige Teile vorhanden. Dadurch, daß die Abspannstütze durch ein Klappgelenk unterteilt ist, wird gewährleistet, daß beim Ablassen des spannstütze, d. h. in ihrer gestreckten Lage gegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung an Hand der Zeichnung. In Jer Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Turmkopf mit einem Teil eines angelenkten Laufkatzauslegers und einer Abspannstütze in der Betriebsstellung in schematischer Darstellung,
Fig. la den Turmdrehkran gemäß der Schnittlinie Il in F ig. 1,
F i g. 2 den Turmdrehkran gemäß F i g. 1 mit an den Turm angeklapptem Ausleger und in die Horizontale umgelegter Abspannstütze,
F i g. 3 den Turmdrehkran gemäß F i g. 2 mit an den Ausleger angeklappter Abspannstütze,
Fig.4 die Unterteilung einer Abspannstütze durch ein Klappgelenk bei gestreckter Lage der beiden Teile der Abspannstütze,
F i g. 5 die beiden Teile der Abspannstütze in gegeneinander abgewinkelter Lage nach Anklappen der Abspannstütze an einen abgeklappten Ausleger,
F i g. 6 eine weitere Ausführungsform der Unterteilung einer Abspannstütze durch ein Klappgelenk,
Fig.7 eine weitere Ausführung der Unterteilung einer Abspannstütze durch ein Klappgelenk mit einer
Auslegers in eine zum Turm parallele Lage sich der 25 selbsttätigen Verriegelungseinrichtung in verriegelter
Stützenfußteil bis zum Auslegerfuß, also bei noch stehendem Turm in eine etwa horizontale Lage umlegen läßt, während der Stützenspitzenteil sich weiter um einen Winkel von 90° flach an den Ausleger anklappen läßt. Eine Rücksichtnahme in der Formgebung der Abspannstütze in bezug auf den Querschnitt des Auslegers ist hierbei nicht mehr erforderlich. Da der Anlenkpunkt der Abspannstütze am Turmkopf unverschiebbar ist, ist auch keinerlei Sicherheitsrisiko gegeben. Schließlich wird dadurch, daß das Klappgelenk nur ein Umklappen des Stützenspitzenteils relativ zum Stützenfußteil aus der gestreckten Lage der Abspannstütze auf den Ausleger hin zuläßt, erreicht, daß die Abspannstütze in ihrer gestreckten Betriebslage völlig stabil ist. Dies wird bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung dadurch erreicht, daß das Klappgelenk außerhalb der Stützenachse oder -ebene zum Ausleger hin angeordnet ist. Hierbei liegen die einander benachbarten Enden des Siützenspitzenteils und des Stützenfußteils stumpf gegeneinander.
Bei dieser Ausführung ist, um ein Anklappen der Abspannstütze an den Ausleger zu ermöglichen, nur ein einfaches zusätzliches Scharniergelenk bzw. bei dem üblichen Aufbau der Abspannstützen aus zwei trapezförmig zueinanderliegenden Stäben bzw. Rohren zwei Scharniergelenke notwendig.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist eine Verriegelungseinrichtung zum Verriegeln der beiden dem Klappgelenk zugeordneten Enden der Stützenteile in gestrecktem Zustand der Abspannstütze vorgesehen. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn das Klappgelenk durch einen am Stützenfußteil angebrachten Gelenkbolzen und ein diesen Gelenkbolzen aufnehmendes Langloch gebildet wird, das ein Verschieben und Verschwenken des Stützen- no spitzcnteils gegenüber dem Stützenfußteil zuläßt, und daß der den Stützenfußteil teilweise überlappende Stiilzenspitzenteil an seinem klappgelenkseitigen Ende eine einseitig offene, einen am Stützenfußteil angebrachten Lage und
F i g. 8 eine Ausführungsform gemäß F i g. 7 bei entriegelter teilweise bzw. ganz abgeklappter Abspannstütze.
In der Zeichnung ist von einem Turmdrehkran jeweils nur der obere Teil eines gegebenenfalls teleskopierbaren Turms 1 dargestellt. Dieser Turm 1 ist in üblicher Weise über einen Drehkranz auf einem Untergestell abgestützt, das ebenfalls in üblicher Weise für Straßentransport bzw. stationären oder Schienenbetrieb umbaubar ist. Des weiteren ist der Turm um eine in seinem unteren, nicht dargestellten Bereich befindliche horizontale Achse in eine etwa horizontale Lage für den Straßentransport umlegbar. Die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind an sich bekannt. Der Turm 1 ist üblicherweise als Gittermast ausgebildet.
Am oberen Ende des Turmes d. h. am Turmkopf 2, ist ein ebenfalls in Fachwerkbauweise ausgeführter Ausleger 3 mittels eines Gelenks 4 mit horizontaler Achse angelenkt, wobei sich die Gelenkachse in der Ebene des Untergurtes 5 des Auslegers 3 befindet. Das Gelenk 4 ist gegenüber dem Turm 1 leicht vorkragend am Turmkopf 2 befestigt, so daß — wie aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich — der Ausleger 3 parallel zum Turm 1 an diesen angeklappt werden kann. Bei dieser Art der Anordnung des Gelenks 4 braucht also zwischen dem Untergurt und dem Gelenk nicht noch eine Zwischenkonstruktion vorgesehen sein, wie sie dann erforderlich ist, wenn sich die Gelenkachse innerhalb des Turmquerschnittes befindet, wenn sie also beispielsweise in der Trägheitsachse des Turmes angeordnet ist.
In einer statisch optimalen Lage ist am Turmkopf eine Abspannstütze 6 ortsfest mittels eines Gelenks abgeschlossen. Mittels dieses Gelenks 7 kann die Abspannstütze, ohne daß sich ihr dem Turmkopf 2 zugewandtes Ende von diesem entfernt oder relativ zu diesem verschiebt, geschwenkt werden. An ihrem äußeren Ende sind ein Auslegerabspannscil 8 und ein Auslegerhalte- bzw. -verstellseil 9 befestigt. Das Auslegerab-
Verriegelungsbolzen in gestreckter Lage der Abspann- 65 spannseil ist mit seinem anderen Ende am Obergurt 10
stütze aufnehmende Ausnehmung aufweist. Hierdurch ist eine automatische Verriegelung von Stützenfußteil und StützensDitzenteil in der Betriebsstcllung der Abdes Auslegers 3 befestigt, während das Auslegerhalte- bzw. -verstellseil 9 zum Kranuntergestell geführt ist und dort entweder mit konstanter Länge oder längen-
verstellbar festgelegt ist.
Unter statisch günstiger Lage für das Gelenk 7 ist zu verstehen, daß im Betriebszustand die Summe der vom Ausleger 3 und von der Abspannstütze 6 auf den Turm I wirkenden Biegemomente angenähert Null ist. Da der Ausleger 3 außerhalb der strichpunktiert in F i g. 1 eingezeichneten Trägheitsachse 11 am Turm angreift, muß das Gelenk 7 mit einem gewissen Abstand vom Auslegergelenk 4 am Turm angreifen, damit ein dem vom Ausleger ausgeübten mittleren Biegemoment entsprechendes entgegenwirkendes Biegemoment über die Abspannstütze 6 in den Turm eingeleitet wird.
Die Abspannstütze 6 weist zwischen ihrer ortsfesten Lagerung mittels des Gelenks 7 am Turmkopf 2 und ihrem äußeren Ende ein Klappgelenk 12 auf, durch das sie in einen dem Turmkopf 2 zugewandten Stützenfußteil 13 und einen Stützenspitzenteil 14 geteilt wird. Dieses Klappgelenk 12 ist bei der Ausführung gemäß den F i g. 1 bis 5 außerhalb der Achse der Abspannstütze 6 bzw. der Ebene der Abspannstütze 6 bei der üblichen etwa trapezförmigen Ausbildung solcher Abspannstützen (F i g. la), und zwar zum Ausleger 3 hin um einen Abstand a gegenüber der Stützenachse bzw. -ebene 15 versetzt (vgl. insbesor.dere Fig.4). Hierbei liegen die beiden einander benachbarten Enden des Stützenspitzenteils 14 und des Stützenfußteils 13 bei ausgespreiztem Zustand der Abspannstütze 6 stumpf gegeneinander. Das Klappgelenk 12 wird hierbei durch zwei entsprechend vom Stützenspitztnteil bzw. Stützenfußteil schräg vorstehende Laschen 16 gebildet, die miteinander fluchtende Bohrungen aufweisen, durch die ein Achsbolzen 17 gesteckt ist, dessen Achse parallel zu den Achsen des Gelenks 7 und des Auslegergelenks 4 verläuft Wenn die Abspannstütze 6 durch zwei gegeneinander geneigte Stäbe oder Rohre gebildet wird, so ist in jedem Rohr ein solches Klappgelenk 12 vorgesehen, wobei die Achsen dieser beiden Gelenke selbstverständlich miteinander fluchten müssen (F i g. la).
Durch die insbesondere in F i g. 4 dargestellte Lage des Klappgelenfcs 12 zur Abspannstütze 6 ist sichergestellt, daß bei der betriebsüblichen Krafteinleitung in die Abspannstütze durch das Auslegerabspannseil 8 und das Auslegerhalteseil bzw. -verstellseil 9 im aufgerichteten Zustand des Turms 1 und des Auslegers 3 (vgl. F i g. 1) die Stütze nicht zusammenklappen kann.
Bei einem Ablassen des Auslegers durch Nachlassen des Auslegerhalte- bzw. -verstellseils 9 klappt die Abspannstütze in noch gestrecktem Zustand in die in F i g. 2 dargestellte Lage, wobei sie vom Auslegerabspannseil 8 durch die vertikale Totpunktlage gezogen wird Das Auslegerhalte- bzw. -verstellseil 9 legt sich hierbei über eine an dem dem Auslegergelenk 4 entgegengesetzten Ende am Turmkopf 2 angebrachte und nach oben über diesen hinausstehende Umlenkrolle 18. Bei einem weiteren Nachlassen, d h- Abwinden des Auslegerhalte- bzw. -verstellseils 9 klappt der Stützenspitzenteil 14 in die in F i g. 3 dargestellte Lage parallel zum Ausleger 3 und Turm 1 ab.
Am Stützenspitzenteil 14 ist ein Blech oder eine Schiene befestigt, die als Seilabweiser 19 dient Hierzu erstreckt sich diese den Seilabweiser 19 bildende Schiene oder dieses Blech vom klappgelenkseitigen Ende des Stützenspitzenteik beispielsweise geradlinig weiter und ist an seinem Ende in einem Bogen um etwa 90° umgebogen. Wie aus F i g. 4 hervorgeht ist es zumindest im Bereich dieser Umbiegung so ausgeschnitten, daß es nicht mit dem Stützenfußteil 13 zusammenstößt Beim Abklappen des Stützenspitzenteils in die in F i g. 3 dargestellte Lage bewegt sich dieser Seilabweiser 19 nach oben und hebt das Auslegerhalte- bzw. -verstellseil 9 nach oben an, so daß das Seil 8 in dieser in den F i g. 3 und 5 dargestellten Lage auf jeden Fall einen Hebelarm gegenüber dem Klappgelenk 12 luu. Hierdurch wird sichergestellt, daß beim Hochziehen des Auslegers, d. h. bei einem Verkürzen des Auslegehalte- bzw. -verstellseils 9 vom Grundgestell des Turmes aus, z. B. durch Aufwinden auf eine Winde, zuerst
ίο der Stützenspitzenteil 14 in die in F i g. 2 dargestellte Lage gehoben wird, d. h. die Abspannstütze 6 in ihre gestreckte Lage gebracht wird. Wenn die Abspannseil 6 in der üblichen Weise aus zwei trapezförmig ineinander angeordneten Tragstäben gebildet wird dann befindet sich der Seilabweiser 19 zwischen diesen Tragstäben, da ja das Seit 8 mittig zum Kran geführt wird.
Wenn der vorstehende Teil 20 des Seilabweiser.' oder ein entsprechendes anderes Blech oder Profilstück gegen das klappgelenkseitige Ende des Stützenfußteil' anliegt, so kann damit eine zusätzliche Sicherung gegen ein Durchknicken der Abspannstütze 6 in der Ebene des Klappgelenks 12 im Gegenuhrzeigersinn (in den F i g. 1 bis 5) erzielt werden. Wenn diese Sicherung ausreichend stabil ausgeführt wird, kann eventuell auch darauf verzichtet werden, dai Klappgelenk 12 aus dei Achse oder Ebene 15 der Abspannstütze 6 herauszulegen, obwohl damit andere konstruktive Probleme auftreten würden.
In diesem Fall müßte, um ein unbeabsichtigtes Umklappen des Stützenspitzenteils 14 im Uhrzeigersinn d. h. also zum Ausleger 3 hin zu vermeiden, eine Verrie gelungseinrichtung vorgesehen sein, mittels derer dei Stützenfußteil und der Stützenspitzenteil 13 bzw. 14 irr gestreckten Zustand der Abspannstütze 6 niteinandei verriegelt würden. Dies könnte durch einen gegen eine Druckfeder, beispielsweise mittels eines Zugseiles ver schiebbaren Riegelbolzen geschehen, der an einerr Stützenteil angebracht ist und in ein entsprechende; Riegelblech am anderen Stützenteil eingreift.
Weiterhin ist diesbezüglich eine Lösung gernäl: F i g. 6 denkbar, bei der der Stützenspitzenteil 14' der mit ihm über ein Klappgelenk 12' verbundenen Suit zenfußteil 13' im Bereich der einander benachbarter Enden überlappt, wobei beide Stützenteile in diesen Oberlappungsbereich in gestreckter Lage dieser Ab spannstütze 6' miteinander fluchtende Bohrungen 21 aufweisen, durch die in gestreckter Lage der Abspann stütze 6' ein Verriegelungsbolzen geschoben wird
Selbstverständlich kann sich die Verlängerung auch an Stützenfußteil 13' befinden.
In den F i g. 7 und 8 ist eine selbsttätige Verriegelung des Stützenfußteils 13" und des Stützenspitzenteils 14' dargestellt Im Stützenspitzenteil 14" ist ein zur Achse -- bzw. Ebene — 15" dieser Abspannstütze 6" geneig liegendes Langloch 22 angebracht In diesem Langloch wird ein Gelenkbolzen 23 geführt, der am Stützenfuß teil 13" angebracht ist Dem Langloch 22 und dem Ge lenkbolzen 23 kommt die Funktion des Klappgelenk; 12"zu.
Dieses Langloch ermöglicht es. daß der Stützenspit zenteil 14" bei weitgehender axialer Entlastung der Ab spannstütze 6" gegenüber dem Stützenfußteil 13" ver schoben wird
Stützenfußteil 13'' und Stützenspitzenteil 14" über lappen einander. Im freien Ende des Stützenspitzenteil: 14" ist eine U-förmige Ausnehmung 24 vorgesehen, di< über einen am Stützenfußteil 13" angebrachten Riegel
bolzen geschoben werden kann, so daß in der in F i g. 7 dargestellten Lage der Abspannstütze 6" die beiden Stützenteile 13" und 14" unverschwenkbar miteinander verriegelt sind, was natürlich erst recht für die in F i g. I dargestellte Lage der Abspannstütze gilt.
Wird durch weiteres Abwinden bzw. Nachlassen des Auslegerhalte- bzw. -verstellseils 9 der Stützenspitzenteil 14" weiter entlastet, so kann er auf Grund der gezeigten Anordnung des Langloches 22 — in F i g. 7 nach rechts — auswandern, wodurch die Nut 24 außer Eingriff mit dem Riegelbolzen 25 kommt, wie in F i g. 8 in ausgezogenen Linien dargestellt. Anschließend kann der Stützenspitzenteil 14" in die in F i g. 8 gestrichelt
eingezeichnete Stellung umschwenken. In F i g. 8 isi ebenfalls gestrichelt der Seilabweiser 19" dargestellt durch den dafür gesorgt wird, daß das Auslegerhalte bzw. -verstellseil 9 einen Hebelarm gegenüber dem Ge lenk 12" bildet. Zu Beginn des Aufrichtens des Auslegers wird daher zuerst der Stützenspitzenteil 14" au; der in F i g. 8 gestrichelt dargestellten Lage in die aus gezogen dargestellte Lage gezogen, wobei durch einer verlängerten Schenkel 26 an der Ausnehmung 24 dafüi Sorge getragen wird, daß die Ausnehmung 24 über der Riegelbolzen 25 geschoben wird, wenn sich Stützenfuß teil 13" und Stützenspitzenteil 14" in einer gestreckter Lage befinden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Umlegbarer Turmdrehkran mit außermittig am Turmkopf angelenktem, für den Transport an de~ri Turm anklappbarem Ausleger und mit einer mit Abstand von der Anlenkachse des Auslegers am Turmkopf angreifenden Abspannstütze für ein zum Ausleger geführtes Abspannseil und ein zum Grundgestell des Turmes geführtes Auslegerhalte- bzw. -verstellseil, die in der Betriebsstellung schräg nach oben und hinten abgespreizt und für den Transport an den Ausleger anklappbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abspannstütze durch ein Klappgelen!' (12, 12', 12") in einen ortsfest am Turmkopf (2) angelenkten Stützenfußteil (13.13'. 13") und einen Stützenspitzenteil (14,14', 14") unterteilt ist, wobei das Klappgelenk so ausgebildet ist, daß nur ein Umklappen des Stützenspitzenteils relativ zum Stützenfußteil aus der gestreckten Lage der Abspannstütze in Richtung auf den Ausleger (3) hin möglich ist.
2. Turmdrehkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klappgelenk (12) außerhalb der Stützenachse oder -ebene (15) zum Ausleger (3) hin angeordnet ist.
3. Turmdrehkran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungseinrichtung (21; 24,25) zum Verriegeln der beiden dem Klappgelenk (12'. 12") zugeordneten Enden der Stützenteile (13' 14'; 13", Ϊ4") in gestrecktem Zustand der Abspannstütze (6', 6") vorgesehen ist.
4. Turmdrehkran nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klappgelenk (12") durch einen am Stützenfußteil (13") angebrachten Gelenkbolzen (23) und ein diesen Getenkbolzcn aufnehmendes Langloch (22) gebildet wird, das ein Verschieben und Verschwenken des Stützenspitzenteils (14") gegenüber dem Stützenfußteil zuläßt und daß der den Stützenfußteil teilweise überlappende Stützenspitzenteil an seinem klappgelenkseitigen Ende eine einseitig offene, einen am Stützenfußteil angebrachten Verriegelungsbolzen (25) in gestreckter Lage der Abspannstütze (6") aufnehmende Ausnehmung (24) aufweist.
DE19732323276 1973-05-09 Umlegbarer Turmdrehkran Expired DE2323276C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732323276 DE2323276C2 (de) 1973-05-09 Umlegbarer Turmdrehkran

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732323276 DE2323276C2 (de) 1973-05-09 Umlegbarer Turmdrehkran

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2323276A1 DE2323276A1 (de) 1974-11-14
DE2323276B1 DE2323276B1 (de) 1974-11-14
DE2323276C2 true DE2323276C2 (de) 1976-08-12

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