DE3401094A1 - Kran mit teleskopierbarem turm - Google Patents
Kran mit teleskopierbarem turmInfo
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- B66C23/26—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
- B66C23/34—Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes
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Description
Liebherr-Werk Bischofshofen Ges.m.b.H.,
A-5500 Bischofshofen, Österreich
Die Erfindung betrifft einen Kran mit einem auf einem Oberwagen oder der Drehbühne eines Portals befestigten teleskopierbaren
Turm, dessen aus dem Außenturmstück, das zum Aufrichten bei der Montage um einen in seinem unteren Bereich vorgesehenen Gelenkbolzen
schwenkbar ist, ausfahrbares Innenturmstück an seinem oberen Ende gelenkig mit dem inneren Trägerteil des Auslegers
verbunden ist, an dessen äußerem Ende ein äußeres Trägerteil des Auslegers angelenkt ist, wobei die Trägerteile mit Führungen für
die Laufkatze versehen sind, mit zwei im Bereich der Turmspitze angelenkten Abspannstützen, über deren äußeren Festpunkte ein
hinteres Abspannseil zu einem Festpunkt auf dem Oberwagen oder
Portal verläuft, und mit einer im Bereich der gelenkigen Verbindung
der Trägerteile des Auslegers angelenkten Abspannstütze, wobei an dem äußeren Ende der mittleren, im Bereich der Turmspitze
angelenkten Abspannstütze zwei weitere Abspannseile befestigt sind, von denen das eine im Bereich der gelenkigen Verbindung
der Trägerteile befestigt ist und das andere über einen Festpunkt an dem äußeren Ende der im Bereich zwischen den Trägerteilen
angelenkten Abspannstütze zu einem Festpunkt an dem äußeren Ende des äußeren Trägerteils verläuft, und mit einer Katzfahr-
und einer Hubwende.
Aus den DE-OS 33 22 268, 26 14 223, 29 14 265 und 28 31 286 sowie der DE-GMS 80 09 033 bekannte Teleskopkräne dieser und ähnlicher
Art benötigen zum Aufrichten des Außenturmstücks mit eingefahrenen
Innenturmstück und gegebenenfalls angeklappten Trägerteilen des Auslegers, zum Ausfahren des inneren Turmstücks aus
dem äußeren Turmstück und/oder zum Aufklappen und Einschwenken des Auslegers besondere hydraulische Einrichtungen, Teleskopierflaschenzüge
und/oder Montagewinden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Kran mit teleskopierbarem
Turm der eingangs angegebenen Art zu schaffen, der sich ohne zusätzliche hydraulische Pressen, Montageflaschenzüge oder
Montagewinden nur mit den bereits vorhandenen Hub- und Katzfahrwinden in einfacher Weise aufrichten und montieren läßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß beide
Winden im Bereich des Oberwagens oder der Drehbühne angeordnet sind, daß das Katzfahrseil über mindestens eine im Bereich des
unteren Endes des Außenturmstücks befestigte Seilrolle, eine im Bereich des oberen Endes des Außenturmstücks befestigte Seilrolle,
eine im unteren Bereich des Innenturmstücks gelagerte Seilrolle, im Bereich der Turmspitze des äußeren Endes des äußeren
Trägerteils des Auslegers und im Bereich der gelenkigen
Verbindung der Trägerteile gelagerte Seilrollen zu einem Festpunkt
an der Laufkatze verläuft und daß das Hubseil über Zwischenseilrollen, Umlenkrollen der Laufkatze und die Rolle oder
Rollen des Kranhakens zu seinem Festpunkt am äußeren Ende des äußeren Trägerteils verläuft.
Der erfindungsgemäße Kran läßt sich nur über die Katzfahrwinde
aufrichten. Hierzu ist es zunächst erforderlich, daß die Laufkatze
an den angeklappten Trägerteilen des Auslegers fixiert ist, so daß das Ende des Katzfahrseils festgelegt ist. Weiterhin
ist vor dem Aufrichten des auf die Drehbühne geklappten Außenturmstücks
das in diesen eingefahrene Innenturmstück in diesem blockiert. Das Außenturmstück ist in einem Trägerstück der Drehbühne
in einem solchen Abstand oberhalb einer Umlenkrolle an seinem unteren Ende schwenkbar gelagert, daß um den lagernden Gelenkbolzen
durch Betätigung der Katzfahrwinde ein aufrichtendes
Drehmoment erzeugt wird. Sobald das Außenturmstück durch die Katzfahrwinde in seine vertikale Stellung aufgerichtet worden
ist, wird es durch mindestens eine weitere Bolzenverbindung fest mit der Drehbühne verbolzt. Anschließend wird die Verriegelung
des Innenturmstücks mit dem Außenturmstück aufgehoben, so daß durch erneute Betätigung der Katzfahrwinde das Innenturmstück
aus dem Außenturmstück ausgefahren werden kann. In der ausgefahrenen Stellung wird sodann durch Bolzenverbindungen oder dergleichen
das Innenturmstück mit dem Außenturmstück verriegelt. Sobald beim Ausfahren des Außenturmstücks die über die Abspannstützen
geführten Abspannseile, dessen hinteres Abspannseil mit der Drehbühne verbunden ist, gestrafft werden, werden die angeklappten
Trägerteile des Auslegers aufgeklappt und der Ausleger in seine Endstellung verschwenkt. Wird sodann die Verriegelung
der Laufkatze mit dem entsprechenden Trägerteil aufgehoben, läßt sich über die Katzfahrwinde die Laufkatze in Richtung auf das
äußere Auslegerende verfahren, so daß nur noch Einrichtungen
vorgesehen werden müssen, um die Laufkatze auch in entgegengesetzter
Richtung verfahren zu können. Diese Einrichtung kann darin bestehen, daß die Laufkatze über ein Seil, das im Bereich
des Turms eine Schlaufe bildet, in die ein Gewicht eingehängt ist, mit der Turmspitze verbunden ist. Das Gewicht bewirkt, daß
auf die Laufkatze immer ein Zug in Richtung auf den Turm wirkt, so daß sie durch entsprechendes Ablassen des Katzfahrseils von
der Katzfahrwinde in Richtung auf den Turm verfahren wird. Die gleiche Wirkung kann auch erzielt werden, wenn der Ausleger in
der montierten Stellung nach oben hin über die Horizontale hinaus geschwenkt ist, also mit der Horizontalen einen spitzen
Winkel bildet.
Es ist auch denkbar, den Kran in der beschriebenen Weise über das Hubseil und die Hubwinde aufzurichten, wobei sodann das Hubseil
entsprechend einzuscheren ist.
Nach einer erfinderischen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das
Hubseil über an dem hinteren Abspannseil und an der Drehbühne gelagerte Seilrollen flaschenzugartig eingeschert ist. Diese
Ausgestaltung ermöglicht es, das hintere Abspannseil über die Hubwinde zu spannen und dadurch die Trägerteile des Auslegers
aufzuklappen und auszuschwenken. Nach dem Ausschwenken des Auslegers in die montierte Stellung wird das Abspannseil straff mit
der Drehbühne verbunden, so daß der Flaschenzug entlastet wird oder auf diesen ganz verzichtet werden kann. Da das Aufklappen
und Ausschwenken des Auslegers unabhängig von dem Ausfahren des Innenturmstücks erfolgen kann, kann der Ausleger auch bei in das
Außenturmstück eingefahrenem Innenturmstück oder aber auch in
allen Zwischenstellungen ausgestellt werden.
Zum Ausfahren des Innenturmstücks und gegebenenfalls gleichzeitigem
Aufklappen des Auslegers kann statt der Laufkatze auch das
in der Seilschlaufe hängende Gewicht in vorbestimmten Stellungen blockiert werden.
Nach einer weiteren erfinderischen Ausgestaltung ist das Hubseil
über am oberen Ende des Außenturmstücks, am unteren Ende des Innen
türmst ücks und im Bereich der Turmspitze gelagerte Seilrollen
zu den Seilrollen der Laufkatze geführt. Nach dieser Ausgestaltung erfolgt nach der beschriebenen Aufrichtung des unteren Aussenturmstücks
das Außenteleskopieren des Innenturmstücks über das Hubseil über die Hubwinde, wobei der Kranhaken auf Anschlag
gegen die Laufkatze gefahren ist und wobei beim Ausfahren gleichzeitig auch der Ausleger aufgeklappt und ausgeschwenkt wird, wobei
die Katzfahrwinde zunächst nicht betätigt zu werden braucht, weil die durch das Ausfahren gewonnene Seilverlängerung des Katzfahrseils
dieses im Bereich des Auslegers verlängert und dadurch das Aufklappen und Ausschwenken des Auslegers ermöglicht. Erforderliche
Korrekturen können durch entsprechende Betätigung der Katzfahrwinde vorgenommen werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die an dem unteren Ende des Innenturmstücks befestigte Seilrolle lösbar und
als Unterflasche eines Flaschenzugs an ein Seil befestigbar ist, das über Umlenkrollen läuft und dessen anderes Ende mit dem hinteren
Abspannseil verbunden ist. Nach dieser Ausgestaltung kann in der eingefahrenen Stellung des inneren Turmstücks oder in Zwischenstellungen
der Ausleger durch Betätigung der Hubwinde aufgeklappt und ausgeschwenkt werden.
Beim Aufrichten des äußeren Turmstücks kann in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung nach der ersten Ausführungsform die Seilrolle
von der Drehbühne gelöst und als Unterflasche mit einem Kranhaken zur Ballastierung des Krans versehen sein. Zur Ballastierung
läßt sich das äußere Turmstück über die Katzfahrwinde
wippen und zur Ballastierung läßt sich die mit einem Kranhaken
versehene Unterflasche über die Hubwinde heben und senken.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der ersten
Ausführungsform des Teleskopkrans während
des Aufrichtens in schematischer Darstellung,
Fig. 2 den Teleskopkran nach Fig. 1 in seiner montierten Stellung und
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines
Teleskopkrans.
Der in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte Teleskopkran weist ein flaches Portal 1 mit Stützfüßen auf, um dessen vertikale
Achse 2 die mit einem üblichen Drehantrieb versehene Drehbühne 3 drehbar ist. Auf der Drehbühne sind seitliche Ständer
4 befestigt, in denen um den Gelenkbolzen 5 das Außenturmstück 6 schwenkbar gelagert ist. In der aufgerichteten vertikalen
Stellung des Außenturmstücks 6 wird dieses durch mindestens eine weitere nicht dargestellte Bolzenverbindung mit den Ständern 4
oder der Drehbühne 3 verbunden.
Auf der Drehbühne 3 sind die Katzfahrwinde 7 und die Hubwinde 8 angeordnet. Das Katzfahrseil 9 läuft über die Seilrolle 10 im
unteren Bereich des Außenturmstücks 6, die auf der Drehbühne 3 gelagerte Seilrolle 11, die an den unteren Eckbereichen in der
dargestellten Weise an dem Außenturinstück 6 gelagerten Seilrollen
1.2, 1.3, die an dem oberen Hekbero i eh tliss Λιιβπη t urin·, l u<k ·. f>
gelagerte Seilrolle 14, die im unteren Eckbereich des Innenturmstücks
21 gelagerte Seilrolle 15, die am oberen Ende des Innenturmstücks
21 gelagerte Seilrolle 16, die Seilrolle 17 am äußeren Ende der Abspannstütze 22, die Seilrolle 18 am äußeren Ende
des äußeren Trägers 23 des Auslegers, die im Bereich der gelenki gen Verbindung 25 zwischen den Trägern 23, 24 des Auslegers befindliche
Seilrolle 19 und ist an der Laufkatze 20 befestigt. An dem gegenüberliegenden Ende der Laufkatze ist das Seil 25 befestigt,
dessen anderes Ende im Punkt 26 im oberen Bereich des Innenturmstücks 21 befestigt ist. Das Seil 25 ist in dem Innenturmstück
21 in einer Schlaufe geführt, wobei in die Schlaufe über eine Seilrolle 27 ein Gewicht 28 eingehängt ist.
An das obere Ende des Innenturmstücks 21 ist in dem Gelenk 29 das innere Trägerteil 24 des Auslegers angelenkt. Am inneren Ende
des inneren Trägerteils 24 sind auf der Achse 30 die Abspannstützen 31, 32 schwenkbar gelagert. An dem äußeren Ende der nach
hinten weisenden Abspannstütze 31 ist im Punkt 33 das hintere Abspannseil 34 befestigt. Die äußeren Enden der Abspannstützen
31, 32 sind durch das Abspannseil 35 miteinander verbunden. Von dem äußeren Ende der Abspannstütze 32 verläuft ein Abspannseil
36 zu dem Festpunkt im Bereich der gelenkigen Verbindung 25 zwischen den Trägerteilen 23, 24 und ein weiteres Abspannseil 37
über einen Festpunkt am äußeren Ende der Abspannstütze 22 zu dem Festpunkt 38 im Bereich des äußeren Endes des äußeren Trägerteils.
Das Hubseil 39 verläuft über die Seilrolle 40 einer Oberflasche eines Flaschenzuges, die in der dargestellten Weise mit dem Abspannseil
34 verbunden ist, zu der Seilrolle 41 der Unterflasche,
die mit der Drehbühne 3 verbunden ist, und von dieser über die Seilrolle 42 im oberen Bereich des Innenturmstücks über die
Rollen der Laufkatze 20, die Rolle des Kranhakens 43 zu dem Festpunkt 44 im Bereich des äußeren Trägerteils.
■Μ-
Nachdem der Kran in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise vollständig aufgerichtet worden ist, wird das untere Ende des
hinteren Abspannseils 34 in der Öse 45 an der Drehbühne 3 befestigt.
Das Aufrichten des Krans geschieht in folgender Weise:
Zunächst liegt das Außenturmstück 6 mit eingeschobenem
Innenturmstück 21 und angeklappten Trägerteilen 23, 24 des Auslegers in etwa horizontaler Stellung auf der Drehbühne 3. Das
Katzfahrseil 9 ist durch Verriegelung des Gewichts 28 durch die Verriegelungseinrichtung 46 mit dem Innenturmstück 21
verriegelt. Durch Betätigung der Katzfahrwinde 7 wird sodann das Außenturmstück 6 in die dargestellte vertikale Stellung um den
Bolzen 5 verschwenkt und in dieser Stellung verriegelt. Beim Aufrichten wird der Hebelarm zwischen dem Gelenkbolzen 5 und den
Seilrollen 12 und/oder 13 wirksam.
Nach dem Aufrichten des Außenturmstücks 6 wird die nicht dargestellte
Verriegelung zwischen dem Innenturmstück 21 und dem Außenturmstück 6 gelöst. Durch weitere Betätigung der Katzfahrwinde
7 wird nun das Innenturmstück 21 austeleskopiert und in der ausgefahrenen Stellung durch die Riegeleinrichtung 47 mit
dem Außenturmstück 6 verriegelt. Beim oder nach dem Ausfahren des Innenturmstücks 21 wird durch Einfahren des Hubseils 29 bei
auf Anschlag in der Laufkatze 20 gefahrenem Kranhaken 43 das hintere Abspannseil 34 gespannt und dadurch der Ausleger aufgeklappt
und ausgeschwenkt. In der ausgeschwenkten Stellung wird sodann das untere Ende des hinteren Abspannseils 34 mit der
Drehbühne 3 verriegelt.
Nach der Montage dienen die Katzfahr- und Hubwinden 7, 8 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise dem Heben des Kranhakens 43 und
dem Verfahren der Katze 20.
Werden bei der Montage die Trägerteile 23, 24 des Auslegers durch Straffen des hinteren Abspannseils 34 über das Hubseil
aufgeklappt, muß über die Katzfahrwinde 37 so viel Seil nachgelassen
werden, daß das Aufspannen ermöglicht wird.
Während des Aufrichtens des Außenturmstücks 9 kann die von der
Plattform 3 gelöste Unterflasche 21, die mit einem Kranhaken versehen sein kann, zum Bailastieren des Krans benutzt werden.
In der Ballastierstellung befindet sich die Oberflasche 40 im oberen Bereich des unteren Turmstücks 6.
Der Ausleger kann auch bei eingefahrenem inneren Turmstück 21 oder in Zwischenstellungen des. inneren Turmstücks ausgeschwenkt
werden. In den Zwischenstellungen wird das Abspannseil 34 mit entsprechend verkürzter Länge an der Drehbühne 3 verbolzt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich im wesentlichen
von dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 nur dadurch, daß das Hubseil 39 über eine Seilrolle 50 am oberen Ende
des Außenturmstücks 6, eine Seilrolle 51 am unteren Ende des Innenturmstücks-21·
und einer!Seilrolle· 52 am oberen Ende des Innenturmstücks
21 zu den Rollen 53 der Laufkatze 20 läuft. Infolge dieser 'geänderten Führung des Hubseils ergibt sich folgende geänderte
Art der Aufstellung des Krans: Nach dem Aufrichten des Außenturmstücks 6 mit der Katzfahrwinde 7 als Wippwinde und Verriegeln
mit der Drehbühne 3 wird das Innenturmstück 21 bei auf Block gefahrenem Kranhaken 43 durch die Hubwinde 8 und das Hubseil
9 austeleskopiert, wobei das hintere Abspannseil 34 gestrafft und dadurch die Trägerteile 23, 24 des Auslegers aufgeklappt
werden. Bei dem Austeleskopieren des Innenturmstücks 21 wird durch Annäherung der Seilrollen 14, 15 Seillänge gewonnen,
die ein Aufklappen des Auslegers ermöglicht.
■/Ιί-
Soll bei der Ausführungsform nach Fig. 3 der Ausleger bei eingefahrenem
Innenturmstück oder Zwischenstellungen des Innenturmstücks aufgeklappt werden, wird die Seilrolle 51 von dem Innenturmstück
21 gelöst und als Unterflasche 51' eines Flaschenzugs an ein über die Seilrollen 54, 55 laufendes Seil 56 angekuppelt,
dessen anderes Ende im Punkt 57 mit dem Abspannseil 34 verbunden ist. Über das Hubseil 39 läßt sich sodann, nachdem gegebenenfalls
das Innenturmstück 21 teilweise ausgefahren und relativ zu dem Außenturmstück 6 fixiert ist, der Ausleger aufklappen.
Nach dem Aufklappen des Auslegers wird das hintere Abspannseil 34 mit entsprechend verkürzter Länge an der Drehbühne 3 befestigt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 läßt sich nach
Fixieren der Laufkatze oder des Gewichts mit der Katzfahrwinde das äußere Trägerteil des Auslegers hochschwenken. Der innere
Trägerteil 24 läßt sich bei auf Block gefahrenem Kranhaken 43 durch Betätigung der Hubwinde 8 hochschwenken. Durch Betätigung
beider Winden können die Schwenkbewegungen der inneren und äußeren Trägerteile einander überlagert werden.
■m-
- Leerseite -
Claims (7)
1. Kran mit einem auf'einem Oberwagen oder der Drehbühne eines
Portals befestigten teleskopierbaren Turm, dessen aus dem Außenturmstück, das zum Aufrichten bei der Montage um einen
in seinem unteren Bereich vorgesehenen Gelenkbolzen schwenkbar ist, ausfahrbares Innenturmstück an seinem oberen Ende
gelenkig mit dem inneren Trägerteil des Auslegers verbunden ist, an dessen äußerem Ende ein äußeres Trägerteil des Auslegers
angelenkt ist, wobei die Trägerteile mit Führungen für die Laufkatze versehen sind,
mit zwei im Bereich der Turmspitze angelenkten Abspannstützen, über deren äußeren Festpunkte ein hinteres Abspannseil
zu einem Festpunkt auf dem Oberwagen oder dem Portal verläuft, und
mit einer im Bereich der gelenkigen Verbindung der Trägerteile des Auslegers angelenkten Abspannstütze, wobei an
dem äußeren Ende der mittleren, im Bereich der Turmspitze angelenkten Abspannstütze zwei weitere Abspannseile befestigt
sind, von denen das eine im Bereich der gelenkigen Verbindung der Trägerteile befestigt ist und das andere über
einen Festpunkt an dem äußeren Ende der im Bereich zwischen den Trägerteilen angelenkten Abspannstütze zu einem Festpunkt
an dem äußeren Ende des äußeren Trägerteils verläuft, und
mit einer Katzfahr- und einer Hubwinde,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Winden im Bereich des Oberwagens oder der Drehbühne angeordnet sind,
daß das Katzfahrseil über mindestens eine im Bereich des unteren Endes des Außenturmstücks befestigte Seilrolle,
eine im Bereich des oberen Endes des Außenturmstücks befestigte Seilrolle, eine im unteren Bereich des
Innenturmstücks befestigte Seilrolle, im Bereich der Turmspitze, des äußeren Endes des äußeren Trägerteils des
Auslegers und im Bereich der gelenkigen Verbindung der Trägerteile gelagerte Seilrollen zu einem Festpunkt an der
Laufkatze verläuft und
daß das Hubseil über Zwischenseilrollen, Umlenkrollen der Laufkatze und die Rolle oder Rollen des Kranhakens zu
seinem Festpunkt am äußeren Ende des äußeren Trägerteils verläuft.
2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufkatze
über ein Seil, das im Bereich des Turms eine Schlaufe bildet, in die ein Gewicht eingehängt ist, mit der Turmspitze
verbunden ist.
3. Kran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubseil über an dem hinteren Abspannseil und an der Drehbühne
gelagerte Seilrollen flaschenzugartig eingeschert ist.
4. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht und/oder die Laufkatze in vorbestimmten
Stellungen blockierbar sind.
5. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubseil
über am oberen Ende des Außenturmstücks, am unteren Ende des Innenturmstücks und im Bereich der Turmspitze gelagerte
Seilrollen zu den Seilrollen der Laufkatze geführt ist.
Kran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die am unteren Ende des Innenturmstücks befestigte Seilrolle lösbar
und als Unterflasche eines Flaschenzuges an ein Seil befestigbar ist, das über Umlenkrollen läuft und dessen anderes
Ende mit dem hinteren Abspannseil verbunden ist.
7. Kran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Wippen des äußeren Turmstücks die Seilrolle von der Drehbühne
gelöst und als Unterflasche mit einem Kranhaken zur Ballastierung des Krans versehen ist.
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| DE3401094A DE3401094C2 (de) | 1984-01-13 | 1984-01-13 | Kran mit teleskopierbarem Turm |
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