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DE2321719A1 - Injektionsspritze mit einstellbarem volumen der injektionskammer - Google Patents

Injektionsspritze mit einstellbarem volumen der injektionskammer

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Publication number
DE2321719A1
DE2321719A1 DE19732321719 DE2321719A DE2321719A1 DE 2321719 A1 DE2321719 A1 DE 2321719A1 DE 19732321719 DE19732321719 DE 19732321719 DE 2321719 A DE2321719 A DE 2321719A DE 2321719 A1 DE2321719 A1 DE 2321719A1
Authority
DE
Germany
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injection
syringe according
injection syringe
sleeve
adjusting sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732321719
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Stein
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • A61M5/20Automatic syringes, e.g. with automatically actuated piston rod, with automatic needle injection, filling automatically
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Description

  • Injektionsspritze mit einstellbarem Volumen der Injektionskammer Die Erfindung betrifft eine Injektionsspritze, bei der eine Injektionskammer mit einstellbarem Volumen und ein in dieser angeordneter Antriebskolben vorgesehen ist, wobei die Injektionskammer aus einem Vorratsbehälter füllbar ist.
  • Injektionsspritzen, bei denen das aus einem Vorratsbehälter nachfüllbare Volumen der Injektionskammer einstellbar ist, werden insbesondere für das Spritzen von Insulin verwendet, da hier regelmäßig eine vom Arzt bestimmte Menge von Insulin eingespritzt werden muß. Auf die vom Arzt bestimmte Dosis wird das Volumen der Injektionskammer eingestellt, so daß bei jedem Spritzvorgang immer wieder die gleiche Menge des Medikaments verabreicht wird. Vor allem bei der Insulinbehandlung nimmt häufig der Patient selbst das Einspritzen vor.
  • Eine bekannte Injektionsspritze weist eine Injektionskammer mit einstellbarem Volumen und einen in dieser angeordneten Austriebskolben auf. Die Injektionskammer ist aus einer ins Innere der Spritze eingesetzten Ampulle auffüllbar. Will der Benutzer bei der bekannten Injektionsspritze das Volumen der Injektionskammer verstellen, dann muß die Spritze zerlegt werden. Dies ist zeitraubend und unbequem. Insb##o#-#erz - erweist sich dies dann als nachteilit, wenn dem Patienten täglich zwei verschiedene Dosen des Medikaments verordnet sind, so daß die Spritze zweimal täglich zerlegt werden müßte.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Injektionsspritzeobenge nannter Art zu schaffen, bei der das Volumen der In:jektionskammer durch Mittel einstellbar ist, die-sich von außen betätigen lassen. Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Austriebskolben mit einer in dem Spritzenkörper drehbar gelagerten Einstellhülse verbunden ist, die auf der einen Seite in eine Wendelkante ausläuft, an der Wendel eine mit der Injektionskammer verbundene Anschlageinrichtung einrastbar ist, und ein mit der Einstellhülse fest verbundenes Bedienteil aus dem Spritzenkörper ragt. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist das Bedienteil von dem der Wendel gegenüberliegenden Bereich der Einstellhülse selbst gebildet.
  • Bei der erfindungsgemäßen Injektionsspritze gleitet-bei Drehung der Einstellhülse die Anschlageinrichtung an der Wendel.
  • Dadurch verändert sich die tage des Austriebskolbens in der Injektionskammer, so daß entsprechend der Verdrehstellung der Einstellhülse die In#ektionkammer ein größeres oder kleineres Volumen aufweist.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Einstellhülse in einzelne Verdrehstellungen bringbar ist, in denen sie mittels einer Führeinrichtung in Längsrichtung der Spritze geführt ist. Dadurch ist erreicht, daß ein nachträgliches unerwünschtes Verdrehen der Einstellhülse während des Einspritzvorganges vermieden ist. Andererseits -führt die sich hierbei ergebende stufenweise Einstellung des Volumens dazu, daß nach einer Verstellung des Volumens exakt wieder das zuerst eingestellte Volumen erhalten werden kann.
  • Für Patienten, die täglich zwei Einspritzungen mit verschiedenen Volumina durchführen müssen, ist es ~vorteilhaft, einstellbare Anschläge am Umfang des Spritzenkörpers vorzusehen, so daß die Einstellhülse nur in dem durch die Anschläge bestimmten Ausmaß gedreht werden kann. Will der Benutzer, nachdem er die Injektion mit der einen ihm verordneten Dosis durchgeführt hat, die folgende Injektion mit der anderen ihm verordneten Dosis durchführen, dann muß er nur die Einstellhülse von dem einen Anschlag, der auf das eine Volumen eingestellt ist, bis zu dem Anschlag drehen, der auf das andere Volumen eingestellt istv Bevorzugt besteht die Führeinrichtung aus mehreren in Längs richtung der Spritze verlaufenden, am Spritzenkörper vorgesehenen Rillen und aus einer durch diese Rillen geführten, aus dem Bereich der Rillen ausziehbaren Rolle.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Einstellhülse so weit über den Spritzenkörper hinaus verlängert, daß sie den Vorratsbehälter aufnimmt. Bevorzugt wird dabei der Vorratsbehälter an seinem Kragenteil durch Schnappelemente gehalten.
  • Zur Kennzeichnung der jeweiligen Verdrehstellung der Einstellhülse und damit der jeweiligen Einstellung des Volumens der Injektionskammer weist die Einstellhülse in einem von außen sichtbaren Bereich Markierungen auf.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung und den Unteransprü chen. Es zeigen: Fig.1 eine erfindungsgemäße Injektionsspritze im ausgezogenen Zustand im Schnitt, Fig.2 eine Weiterbildung der Erfindung im Schnitt und Fig.3 eine Weiterbildung der hinteren Abdeckkappe der erfindungsgemäßen Spritze.
  • An dem Spritzenkörper 1 sitzt eine vordere Abdeckkappe 2 und eine hintere Abdeckkappe 3. Die vordere Abdeckkappe 2 weist eine Bohrung 2' für die nicht gezeigte Injektionsnadel auf.
  • Durch die hintere Abdeckkappe 3 ragt eine Einstellhülse 4,die zur besseren Handhab-barkeit an ihrem hinteren Ende einen Griffring 5 trägt. Der vordere Rand der Einstellhülse 4 ist mit einer Wendelkante 6 versehen. In der Einstellhülse 4 ist ein Pumpenboden 7 befestigt. ueber eine Druckfeder 8 ist ein Pumpenkopf 9 von dem Pumpenboden beabstandet gehalten. Der Pumpenkopf trägt einen Pumpraum abdichtenden Kolbenring 10.
  • Am Umfang des Pumpenkopfes 9 sind Schnappfedern 11 angeordnet.
  • Diese greifen am kronen eines L/orratsbehälters 12 anv Der Vorratsbehälter bzw. die Ampulle 12 ist dadurch am Pumpenkopf gehalten. In die Ampulle ragt ein aus dem Pumpenraum kommendes Luftröhrchen 13 und eine Kanüle 14,die in ein im Pumpenkopf festgelegtes Halterohr 15 eingesteckt ist.
  • An dem der Ampulle abgewandten Ende des Halterohres 15 ist in dieses eine Schraube 16 mit kegelartigem Kopf und einem sich vom Schaftende in den Kopf erstreckenden Schlitz eingeschraubt.
  • Der kegelförmige Kopf der Schraube 16 sitzt in einer Regelbohrung eines Austriebkolbens 17. Der Austriebskolben 17 ist mittels eines Hohlstempels 18 an dem Pumpenboden 7 angeschraubt. Der Hohlstempel 18 und der Kolben 17 weisen eine sich in Längsrichtung erstreckende Bohrung für das Halterohr 15 auf. Der Hohlstempel 18 ist in der Bohrung eines Flansches 19 verschiebbar. Der Flansch'19 ist nicht an der Einstellhülse 4 festgelegt. Am Flansch 19 ist eine Halterung 20 für eine Injektionskammer 21 befestigt. Der Austriebskolben 17 ragt in die Injektionskammer 21.An der Halterung 20 ist eine Anschlageinrichtung befestigt, die aus einer Blattfeder 22 mit an ihrem freien Ende festgelegtem Anschlagbolzen 23 besteht. Der Anschlagbolzen 23 liegt an der Wendelkante 6 der Einstellhülse 4 an. Das äußerste freie Ende der Blattfeder 22 ist so abgewinkelt, daß sich der Anschlagbolzen 23 von der Wendelkante 6 löst, wenn auf das Blattfederende eine Kraft in Richtung der Längsachse der Spritze ausgeübt wird.
  • Zur Lösung des Anschlagbolzens 23 von det Wendelkante 6 sind Betätigungsmittel vorgesehen, die aus einer Stange 24 mit einem Auslösekopf 25 an einem Ende und einer in Längsrichtung der Stange verstellbaren Nutte 26 auf der anderen Seite, sowie aus einer Druckfeder 27 bestehen.
  • Weiterhin sind Rastmittel vorgesehen, die die Spritze im aufgezogenen Zustand gegen die Wirkung einer Druckfeder 28 halten und beim Drücken eines Auslöseknopfes 29 den unter Wickung der Feder 28 erfolgenden Vorschub von Injektionskammer und Kolben freigeben. Die Rastmittel bestehen aus einer an der Halterung 20 festgelegten Blattfeder 30, deren freies Ende ein Eingriffs glied 31 trägt, das unter der Wirkung der Blattfeder 30 in eine Erweiterung eines in dem Spritzenkörper 1 vorgesehenen Schlitzes ragt.
  • An dem Innenumfang des Spritzenkörpers 1 sind sich in Längsrichtung erstreckende Erhebungen angeformt, deren Zwischenräume Rillen 32 bilden. An einem Stützring 33 der Einstellhülse 4, an dem sich die Druckfeder 28 abstützt, ist eine Rolle 34 angebracht, die so ausgebildet ist, daß sie in den Rillen abrollen kann. Die hinteren, der Wendelkante 6 abgewandten Enden der Rillen sind gegeneinander abgestuft, wobei die Abstufung etwa parallel zur Wendelkante liegt; d.h. also die Rillen sind verschieden lang und die Längen der jeweils benachbarten Rillen nehmen zu.
  • Vorteilhaft sind am Umfang des Spritzenkörpers 1 eine der Zahl der Rillen entsprechende Anzahl von Durchbrechungen 35 vorgesehezbEs lassen sich dann wahlweise in zwei DurchbrechungenS zwischen denen die Rolle 34 liegt, nicht näher dargestellte Anschlagmittel einsetzen. Der Benutzer kann sich damit zwei bechselnd von ihm benötigte Einstellungen der Einstellhülse 4 voreinstellen.
  • Im folgenden wird die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Injektionsspritze beschrieben: Zunächst wird eine Ampulle 12 in die Einstellhülse 4 eingesteckt. Die Federn 11 rasten in den Kragen der Ampulle und halten diese dadurch fest. Die Einstellhülse 4 ist unter der Wirkung der in der Zeichnung in gespanntem Zustand dargestellten Feder 28 über seinen Stützring 33 mit seiner Wendelkante 6 gegen den an der Blattfeder 22 befestigten Anschlagbolzen 23 gedrückt. Die Einstellhülse 4 ist gegenüber der Halterung 20 und der Injektionskammer 21 in der Spritze drehbar. Durch das Vorsehen der Wendel 6 an ~der Einstellhülse 4 ist erreicht, daß je nach der Verdrehstellung der Einstellhülse 4 der Kolben 17 mehr oder weniger tief in die Injektiohskammer 21 hineinragt. Damit ist das Volumen der Injektionskammer verstellbar.
  • Hat nun durch Drehung der Einstellhülse 4 der Benutzer das gewünschte Volumen der Injektionskammer 21 eingestellt, dann füllt er anschließend durch Druck auf die Ampulle 12 mittels der Pumpe 7-10 die Injektionskammer mit Medikament aus der Ampulle voll. Nach Abschluß des Pumpvorganges setzt der Benutzer die Spritze mit der Kappe 2 auf die vorgesehene Körperstelle und drückt den Auslöseknopf 29 gegen die Wirkung der Blattfeder 30 ein. Dadurch gelangt das Eingriffs glied 31.
  • aus der in dem Spritzenkörper 1 vorgesehenen Erweiterung und die Halterung 20, die Injektionskammer 21, die Betätigungs mittel 24-27, die Einstellhülse 4 und der Kolben 17 rücken unter der Wirkung der Feder 28 vor. Dadurch wird die nicht gezeigte Hohlnadel in die Haut eingestochen. Diese Bewegung hält an, bis die an der Stange 24 einstellbare Mutter 26 mit ihrer Stirnfläche auf die Innenseite de-r Kappe 2 auftrifft.
  • Ist der beschriebene Einstechvorgang beendet, liegt die Mutter 26 mit ihrer Stirnfläche also an der Kappe 2 an, dann wird gegen die Wirkung der Feder 27 die Halterung 20 mit den an ihr festgelegten Teilen noch ein Stück weiter bewegt, bis der über die Stange z4 mit der Mutter 26 verbundene Auslösekopf 25 das Ende der Blattfeder 22 so weit ausgelenkt hat, daß der Abschlagbolzen 3 nicht mehr an der Wendelkante 6 der Einstellhülse 4 anliegt.
  • Mit dem Zurückweichen des Anschlagbolzens 23 von der Wendelkante 6 ist der eigentliche Infusionsvorgang eingeleitet. Die Injektionskammer 21 und die mit ihr verbundenen Teile bewegen sich nicht mehr. Dagegen rücken die Einstellhülse 4 und die mit ihr verbundenen Teile, insbesondere der Kolben 17 unter der Wirkung der Feder 28 weiter vor. Dadurch wird das in der Injektionskammer enthaltene Medikament injiziert.
  • Eine Verdrehung der Einstellhülse 4 während des Einstech-und Infusionsvorgangs ist ausgeschlossen, da die Einstellhülse während dieser Vorgänge mit ihrer Rolle 34 in den Längsrillen 32 gleitet.
  • Nach der Injektion kann die Spritze wieder aufgezogen, d.h.
  • die Feder 28 wieder gespannt werden. Dabei bleibt die Rolle 34 normalerweise in einer der Rillen. Erst nach weiterem Zurückziehen der Rolle 34 gelangt diese aus dem Bereich der Rillen.
  • Es kann dann eine erneute Einstellung des für die nächste Einspritzung gewünschten Volumens der#Injektionskammer durch Drehen der Einstellhülse 4 vorgenommen werden Die Abstufung der Rillenenden ermöglicht eine von der Drehung unabhängige gleichmäßige Nutzung der Feder 28 und vermeidet es, daß auch dann, wenn nur die Injektion kleiner Mengen erforderlich ist, die Feder 28 ganz gespannt werden muß.
  • In Fig. ist eine Weiterbildung der Anbrihgung der Rolle 34 an der Einstellhülse 4 dargestellt. Die Einstellhülse 4 weist eine Längsnut auf, in der eine Schubstange 36 geführt ist.
  • Am einen Ende der Schubstange 36 ist die Rolle 34 befestigt.
  • Das andere Ende der Schubstange ist abgeknickt und liegt hinter dem Griffring 5. Die Schubstange 36 ist über einen vorbestimmten Bereich hin-und herschiebbar. Zur Fixierung in ihrer Vorschubstellung weist sie vor dem Griffring 5 einen Wulst 37 auf. Dadurch ist sichergestellt, daß sich die Schubstange nur bei bewußter Krafteinwirkung verschiebt.
  • In Fig.2 ist die Rolle zurückgezogen.
  • Die zusätzlich vorgesehene Schubstange vermeidet es, daß die verdrehung der Einstellhülse - bei der die Rolle aus dem Bereich der jeweiligen Rille gebracht werden muß - gegen die Wirkung der gespannten Feder 28 vorgenommen werden muß.
  • Soll bei Verwendung der in Fig.2' dargestellten Schubstange 36 die Einstellhülse 4 im-gespannten Zustand der Feder 28 verdreht werden, dann ist lediglich der hinter dem Griffring liegende abgeknickte Teil der Schubstange zu ergreifen und über den Wulst 37 bis zum Anschlag der Schubstange herauszuziehen (vgl.Fig.2). Dadurch gelangt die Rolle 34 aus dem Bereich der Rillen, so daß die gewünschte Verdrehung vorgenommen werden kann. Im Bedarfsfall lassen sich auch hier die am Umfang des Spritzenkörpers wahlweise in Durchbrechungen 35 einsetzbaren Anschläge versehen. Sie werden dabei so angeordnet, daß die Rolle im herausgezogenen Zustand mit ihnen in Kontakt kommt.
  • Diese Anschläge können auch durch Umgestaltung der hinteren Abdeckkappe 3 erhalten werden (vgl.Fig.3). Die Abdeckkappe 3 wird in diesem Fall in den Spritzenkörper 1 eingeschoben und in diesem mittels eines Bajonettverschlusses 3a verankert.
  • Sie liegt dabei mit ihrer Außenfläche an der Innenwand des Spritzenkörpers 1 an. Am der Rolle zugewandten Ende weist die Abdeckkappe 3 eine Aussparung 3b des Kappenrandes auf.
  • Die Rolle 34 greift nach dem Zurückziehen der Schubstange 36 in die Aussparung 3b ein und läßt sich von einem Ende 3c der Aussparung 3b durch Verdrehung der Einstellhülse 4 zum anderen Ende 3d der Aussparung 3b bringen. Eine Verdrehung der Abdeckkappe 3 ist durch den Bajonettverschluß 3a verhindert.
  • Abdeckkappen mit Aussparungen in verschiedener Lage und Länge sind vorgesehen, so daß immer die den jeweiligen Dosen entsprechenden Abdeckkappen Verwendung finden können.
  • Das in Fia, zusätzlich in den Spritzenkörper 1 eingesetzte Rohr 38 läßt sich zur Bildung der Anschläge ebenfalls mit einer in Fig.2 nicht gezeigten Aussparung 3b versehen.
  • An der Einstellhülse 4 sind an ihrem aus dem Spritzenkörper 1 herausragenden Bereich nicht dargestellte Markierungen angebracht. Diese lassen das jeweils eingestellte Injektionskammer- Volumen erkennen.

Claims (17)

  1. Patentansprüche:
    Injektionsspritze, bei der eine Injektionskammer mit einstellbarem Volumen und ein in dieser angeordneter Austriebskolben vorgesehen ist, wobei die Injektionskammer aus einem Vorratsbehälter füllbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Austriebskolben (17) mit einer in dem Spritzenkörper (1) drehbar gelagerten Einstellhülse (4) verbunden ist, die auf der einen Seite in eine Wendelkante (6) ausläuft, an der Wendelkante (6) eine mit der Injektionskammer (21) verbundene Anschlageinrichtung (22,23) einrastbar ist, und ein mit der Einstellhülse (4) fest verbundenes Bedienteil aus dem, Spritzenkörper ragt.
  2. 2. Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienteil von dem der Wendelkante (6) gegenüberliegenden Bereich der Einstellhülse (4) selbst gebildet ist.
  3. 3. Injektionsspritze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung (22,23) für die Injektion von der Wendelkante (6) durch Betätigungsmittel (24-27) lösbar ist.
  4. 4. Injektionsspritze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel (24-27) nach Abschluß des Vosrrückens der Injektionskammer (21) und dadurch erfolgtem Einstechen der Injektionsnadel die Anschlageinrichtung (22,23) lösen.
  5. 5.Injektionsspritze nach einem oder mehreren der Voransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellhülse (4) in einzelne Verdrehstellungen bringbar ist, in denen sie mittels einer Führeinrichtung (32,34) in Längsrichtung des Spritzenkörpers (1) geführt wird.
  6. 6. Injektionsspritze nach Anspruch 4, dadurch gekebnzeichnet, daß die Führeinrichtung zur Einstellung der Verdrehstellung lösbar ist (Fig.2).
  7. 7. Injektionsspritze nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führeinrichtung aus mehreren in Längsrichtung des Spritzenkörpers (1) verlaufenden Rillen (32) und aus einer in einer der Rillen führbaren Rolle (34) besteht.
  8. 8. Injektionsspritze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (32) am Spritzenkörper (1) und die Rolle (34) an der Einstellhülse (4) vorgesehen sind,
  9. 9. Injektionsspritze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (34) an der Einstellhülse (4) verschiebbar angeordnet ist (Fig.2).
  10. 10. Injektionsspritze nach einem oder mehreren der Voransprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die der Wendelkante (6) abgewandten Enden der Rillen (32) gegeneinander abgestuft sind, wobei die Abstufung etwa parallel zur Wendel liegt.
  11. 11. Injektionsspritze nach einem oder mehreren der Voransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellhülse (4) in dem der Wendelkante (6) gegenübeyliegendem Bereich den Vorratsbehälter (12) aufnimmt.
  12. 12. Injektionsspritze nach Anspruch il, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (12) an seinem Kragenteil durch Schnappelemente (ll) gehalten ist.
  13. - 13. Injektionsspritze nach einem oder ~mehreren der Voransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellhülse (4)in einem von außen sichtbaren Bereich zur Kennzeichnung ihrer jeweiligen Verdrehstellung Markierungen aufweist.
  14. 14. Injektionsspritze nach einem oder mehreren der Voransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der zur Einleitung des Einstechens und der Injektion vorgesehenen Stellung eine Feder (28) in Längsrichtung gegen die Einsttellhülse (4) drückt und lösbare Rastmittel(29-31) die Injektionskammer (21) und die Einstellhülse (4)'festlegen.
  15. 15. Injektionsspritze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel von einer an der Inj ektionskammer-21 ) einseitig festgelegten Blattfeder (30) gebildet sind, die an ihrem anderen;freien Ende ein Eingriffsglied(31) trägt, das unter der Wirkung der Blattfeder in einer Erweiterung eines in dem Spritzenkörper (1) vorgesehenen Schlitzes gehalten ist.
  16. l6.-Injektionsspritze nach einem oder mehreren der Voransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Spritzenkör{pers zwei einstellbare Anschläge für die Einstellhülse vorgesehen sind.
  17. 17.Injektionsspritze nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (3c,3d) von einer Aussparung (3b) einer auswechselbaren Abdeckkappe (3) gebildet sind.
    Leerseite
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2852073A1 (de) * 1978-11-29 1980-12-11 Wolfgang Dr Med Wagner Fluessigkeitsspender mit dosiervorrichtung

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DE2852073A1 (de) * 1978-11-29 1980-12-11 Wolfgang Dr Med Wagner Fluessigkeitsspender mit dosiervorrichtung

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